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Periodical volume 14. Februar 1906

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1906

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Amtlicher Aericht
über die Verhandlungen 
der Charlottenburger Stadtverordnetenversammlung
in der öffentlichen Sitzung am 14. Februar 1906
nach stenographischer Aufnahme.
Herausgegeben vom Magistrat.
Seile
Tagesordnung. (Die Versammlung erhebt sich)
Geschäftliche Mitteilungen . .   43, 48 Aufs angenehmste beruh»t dinch die treuen 
Antrag der Stadtverordneten Callam und Gen. Glückwünsche, »velche M ir der Magistrat und 
betr. Verbesserung der Akustik im Stadt- die Stadtverordneten im Namen der Bürgerschaft 
verordneten-Sitzungssaale............................  45 Meiner Residenzstadt Charloitenburg zu Meinem 
Vorlage betr. Verstärkung der Etatsnummer Geburtstage gewidmet haben, spreche Ich Ihnen 
Ord. X IV —1—3 für 1905 ........................  46 für diesen Ausdruck liebevoller Anhänglichkeit 
Vorlage betr Verstärkung der Etatsnummer Meinen aufrichtigen Dank aus. Berlin, den 
Ord. I I I —5— i  für 1905   46 31. Januar 1906.
Vorlage betr. Nachbewilligungen beim Kapitel V I W ilhelm . R.
des Etats für 1905 ,  ............................ 46 An den Magistrat und die Stadtverordneten zu 
Vorlage betr. Enteignung von Straßenland der Charlotlenburg.
Straße 20—V I— l .................................... 46 Ausgelegt iveiden Einladungskarten des Deutschen 
Vorlage betr. Bewilligung von Mitteln zur Radfahrerbundes, Gau 20, zum Galaipoitfeft am 
Feier der silbernen Hochzeit des Kaiser­ 10. März d. I , Jahresberichte des B.rltner Asyl­
paares in den städtischen Schulen . . . .  46 vereins für Obdachlose, des Wilhelmstifts hierseldst 
Vorlage betr. Teilung eines Armenkonimissions­
48 joivie des Vereins gegen Verarmung und der Ab­bezirks und Wahl der Kommissionsmitglieder leitung für Ferienkolonien in Charlotlenburg und 
Vorlage betr. Ablauf der Wahlzeit eines Ma- schließlich eine Einladung des Kreis-Kriegerverbandes 
gistratsmitgliedes . . . . . . ................ 48 zu Charloitenburg zu einem Kommers am 26. d. M. 
Vorlage betr. Wahl eines besoldeten Magistrat»- anläßlich der silbernen Hochzeit des Kaiierpaares.
M itg liedes..................................................... 48 Meine Herren, »vie Ihnen bekannt, ist am 7. d. M. 
der frühere Vorsteher der Charloitenburger Stadt­
Rednerliste. verordneten-Veisammlling, Herr Eisenbahndirektor 
Dr. B o rch a rd t  47, 48 Carl Strähler, verschieden
C a lla m ........................................  45 (die Versammlung erhebt sich) 
D ö b le r ............................................................  45 und unter großer Beteiligung, namentlich auch seitens 
H irsch................................................................  48 der städtischen Körperschaften Charlottenburgs, am 
Kaufm ann 45. 48 10. d. M . zur letzten Ruhe bestattet »vorbei». Ein 
M a tt in g  44, 47 schweres köipe» liebes Leiden hat seinem Leben ein 
Dr. Penzig  46, 48 verhältnismäßig vorzeitiges Ende bereitet. Ick habe 
Rosenberg . . .    43, 44, 46, 47, 48 mir erlaubt, den Hinterbliebenen die Teilnahme der 
Schmalz............................................................  45 Versammlung auszudrücken, und bin ersucht »vorbei» 
Schustehrus.........................................................  44 der Versammlung dafür zu danken. Ich entledige 
mich hiermit dieses Auftrages.
Beginn der Sitzung 6 Uhr 15 Minuten. Herr Strähler »var Mitglied dieser Versammlung 
vom Jahre 1894 vis Anfang des Jahres 1904. Er 
Vorsteher Rosenberg: Ich eröffne die Sitzung. »var stellvertretender Vorsteher vom Jahre 1895 bis 
Als Veitreler des Magistrats sind abgeo-dnei zum 3. Apiil 1901 und von da an bis Ende des 
die Herren Stadttäte Boll, Samter, Scholtz. Stadlbau­ Jahres 1903 Vorsteher dieser Versammlung selbst. 
räte Bredtichneider, Schmalz, Siadtschulrat Dr. Neuser», Der Verstorbene besaß eine außero»deutlich große 
Sladtsyndikns Dr. Maier. Arbeitskraft, die bis zu seinem Tode mit mindestens 
Als Beisitzer walten die Stadtverordneten Herren ebenso großer Arbeitslust gepaa i »var. Er war von 
Stein und Münch. Herr Stadtv. Münch führt die nicht gewöhnlicher rednerischer Begabung und von 
Rednerliste. einer ungemein großen und scharfen Auffassungs- 
Entschuldigt sind die Stadtverordneten Herren sähigkeil, die ihn in den Siand setzte, auch Gebiete, 
Dr. Crüger, Dr. Frank, Heimann, Dr. Landsberger. die ihm an und für sich ferner lagen, schnell und 
Marcus, Dr. Rose und Ruß. durchdringend sich näher zu bringen und zu beherrschen. 
Ich habe der Versammlung ein Allerhöchstes Diese Eigenschaften, die ihn vor vielen auszeichneten, 
Schreiben Seiner Majestät des Kaisers und Königs hat er »vährend seines kommunalen Wirkens in den 
mitzuteilen: Dienst dieser Stadt gestellt und dadurch um unsere
        
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