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Periodical volume 5. Dezember 1906

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1906

zurückgezogen — . in den F ürsorgestellen n u n auch (D e r A n tra g des S ta d tv . V ogel a u f E rh ö h u n g noch B e tte n z u r B e h a n d l u n g von S ä u g lin g e n des P o s te n s „ B e ih ilfe n a n stillende M ü t te r " u m aufzustellen. D a m it w ü rd en w ir ja eine A rt K ran k en ­ l o o o JC w ird ab gelehnt. D ie V ersam m lu n g be­ h a u s inszenieren , u n d d a s ist fü r die F ürsorgeste llen schließt nach dem A n tra g e des M a g is tra ts , w ie fo lg t: ganz u ndenkbar, die sind zu e tw a s g anz anderem a ) D e r A bschnitt 8 des O rd . K ap . X I V fü r 1 9 06 geschaffen. Ic h bitte S i e also , m eine H e rren , lehnen (S ä u g lin g s fü rs o rg e ) w ird u m 1 9 9 8 9 ,6 0 JC, S ie den A n tra g ab. b ) d e r A bschnitt 11 d es O rd . K ap . X IV fü r 1 906 (E in m a lig e A u sg ab e n z u r E in ric h tu n g von zw ei S ta d tv . V o g e l: Ic h möchte noch a u f den A u s M ilchküchen usw .) w ird u m 197 JC verstärk t. druck „ S t i l lp r ä m ie " zurückkom m en. D e r h a t c) D e r G esam tb e trag von 2 0 1 8 6 ,6 0 JC ist dem ursp rüng lich eine g anz an dere B ed eu tu n g gehabt. D isp o s it io n s fo n d s zu en tnehm en^) E r rü h r t von H e rrn P r o f D r . S c h lo ß m a n n in D re sd e n , der auch einem S äu g lin g sk ran k e n h a u se v o r­ Vorsteher R osenberg : E s ist eine A n frag e e in ­ steht, wo es ähnlich gem acht w ird , w ie H e r r D r. gegangen: L a n d sb e rg e r a n fü h r te , d aß näm lich eine M u t te r D ie U nterzeichneten e rla u b en sich die ergebene a u ß e r ih rem eigenen K ind e noch an d e re K in d e r zum A n frag e a n den M a g is tra t , ob die Z e i tu n g s ­ S t i l le n bekom m t. D a h a t S c h lo ß m a n n die E in ­ n o tiz a u f W a h rh e it b e ru h t, nach welcher die rich tung getro ffen , d a ß diese M u tte r , w enn d a s andere B ism arck straß e in C h a rlo tte n b u rg ih re n N a m e n K ind eine gewisse G ew ich tszu nah m e, vielleicht von v e rlie ren soll. 200 o d er 3 0 0 g e rfa h re n h a t, e inen T a le r a ls P rä m ie C h a rlo tte n b u rg , den 3 . D ezem b er 1 9 06 . bekom m t. D a s w a te n die S t i l lp r ä m ie n . A u s dieser S te in P rä m ie fü r die S o r g f a l t f ü r d a s frem de K ind , u n d noch v ie r U nterschriften . D ie A nfrag e w ird d a m it die M ü t te r nicht d ie frem den K in d e r zugunsten a u f die T a g e so rd n u n g der nächsten S itz u n g gesetzt ih re r e igenen beim S t i l le n vernachlässigten, ist d a n n w erden . die S t i l lp r ä m ie von einem L ite r M ilch gem acht E s ist ein A n tra g e ing eg ang en : w orden . D ie U nterzeichneten h a lten die A u sü b u n g (D ie B e ra tu n g w ird geschlossen.) • städtischer Aufsicht ü b er d a s B eg räb n isw esen fü r d rin g e n d erfo rderlich . D em zu fo lg e w olle die S ta d tv e ro rd n e te n v e rsa m m lu n g beschließen, Vorsteher Rosenberg: W ünscht d e r H e rr B e rich t­ den M a g is tra t zu ersuchen, e rs ta tte r noch d a s W o r t? 1. E rh eb u n g en d a rü b e r an zuste llen , welche G e ­ Berichterstatter S ta d tv . D r . L and sb e rg e r • I c h m e in d e n ' u n d in welchem U m fange dieselben sich dieser sozialen A ufgabe b e re its u n te r ­ kann n u r g anz kurz sagen, d aß auch ich mich a u f zogen hoben, den S ta n d p u n k t des H e rrn B ü rg e rm e is te r M a t t in g 2. der S ta d tv e ro rd n e te n v e rsa m m lu n g ü b er stelle d aß fü r die 1000 M p lu s , d ie H e r r K ollege P u n k t i b is zu m 1 A p ril 1907 B erich t V ogel b e a n tra g t h a t, wirklich nicht recht eine be­ zu ers ta tten . s tim m te U n te rla g e gegeben w orden ist D ie S t i l l ­ C h a rlo tte n b u rg , den 5. D ezem b er 1906. p rä m ie h a t a lle rd in g s fast ausschließlich in M ilch ­ Jole>>berg verabreichung b estand en ; a u sn a h m sw e ise h a t sie aber, u n d m eh r a ls n e n n U nterschriften . Auch dieser A n ­ w ie ich e rw ä h n t habe, auch in b a r bestanden oder in tra g w ird a u f die T a g e so rd n u n g der nächsten S itz u n g d er V erab fo lg u n g von N a tu ra lie n , die e inen be­ kom m en. stim m ten B a rw e r t re p räse n tie rte n . D iese 1000 JC W ir kom m en zu P u n k t 5 der T a g e s o rd n u n g : bedeu ten doch eine K lein igkeit gegenüber der G e ­ sam tsum m e, die au fgew endet w ord en ist. u n d ich Antrag der Stadtv. I)r. Stadtha cn und kann m ir nicht recht den Zweck erk lären , w esw egen Genossen betr. Anlage eines Verbrennungs­ h ie r 1 0 00 JC b e a n tra g t w orden sind. W ir können ofens und einer Gemcindeurncnhalle. — m it e tw a ig en w eiteren S te ig e ru n g e n noch w a rte n Drucksache 43 5 . u n d m üssen erst w eitere E r fa h ru n g e n sam m eln , zu ­ m a l w ir, wie ich v o rh in a n g e fü h rt habe, b loß die D e r A n tra g l a u t e t : Z a h le n d e n u n d A ufsich tführenden sind. D ie V ere ine, D ie U nterzeichneten b ea n trag e n , den M a ­ die die S ach e a u s fü h re n , sind jederze it in d e r L age, g is tra t zu ersuchen: te ils m it den M it te ln , die sie selbst an d e rw eitig a u f­ ä ) fü r A n lag e e ines V e rb re n n u n g so fe n s , b rin gen — d a s geschieht schon fü r diesen Zweck — , b ) fü r A n la g e e in e r G em ein d eu rn en h alle m it te ils in n e rh a lb der S u m m e , die w ir ih n e n anw eisen , G edäch tn iskapellen fü r d ie verschiedenen entsprechende B a rle is tu n g e n zu gew ähren . K onfessionen, gegebenenfa lls u n te r d e r E rd e W a s den P u n k t der s ta tio n ä re n B e tte n betrifft, in z e n tra le r L age der S t a d t den ja H e r r V ogel zurückgezogen h a t. so m u ß ich die geeigneten S c h r it te zu tu n . auch sagen : es w äre nicht b loß e in nicht sehr zweck­ S t a d t h a g e n , J a c h m a n n , R o s e n b e r g . m äß ig es , so ndern ein ganz bedenkliches B eg in n en , S a c h s , D ö b l e r , B la n c k . ohne w eite res B e tte n in den S äu g lin g sfü rso rg e s te llen au fzuste llen . D a s m ü ß te ärz tlicherse its sehr so rg ­ Antragsteller Stadtv. Dr. Stadthagen: M e in e fä ltig erw ogen u n d ü b erleg t w erd en ; w ir können nicht H erren , m a n kann w ohl von der A n n a h m e ausgeben , solche D eta ilk ran ken h äuser a n v ielen P u n k te n der daß sämtliche S ta d tv e ro rd n e te a l le r P a r t e ie n , die S t a d t schaffen. hier veitre ten find, d i e l iberale W eltanschauung haben, Ic h w ürd e also b itten , von dem A n tra g e V ogel, daß jeder Mensch sich so benau en lassen kann und bei dem es sich n u r u m die E rh ö h u n g der S t i l l ­ soll, wie er will. Diese F re ih e i t w ill, g laube ich, p rä m ie n h an d e lt, abzusehen m it Rücksicht a u f die jeder hier unseren M i tm em ch en gönnen. M a n könme fü r den R est des E ta ts ja h r e s genügend große B e ­ n u n fragen , nachdem die Angelegenheit der F e u e r ­ m essung der M itte l . bestattung v o r zwei J a h r e n bere i ts in der S t a d l o e r -
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