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Periodical volume 31. Oktober 1906

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1906

Wir kommen zur Tagesordnung. Punki L: Wir fahren fort mit Punkt 5 der Tagesordnung:
M itteilung über den Wasserverbrauch für Vorlage betr. Festsetzung von Fluchtlinien 
1905 . — Drucksache 413. zur Verbreiterung der Ahornallec zwischen 
Platanenallee und den Straßen 11 und 158—
(Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. V —5. — Drucksache 417.
Die Versammlung nimmt Kenntnis.)
Berichterstatter Stadtv. Rackwitz: Für einen
Inzwischen erlaube ich mir, der Versammlung Teil der Ahornallce zwischen der Platanenallee und 
den in unserer Verwaltung informatorisch beschäftigten den Straßen l l  und 12 — das sind die Straßen, 
Herrn Assessor Bischoff vorzustellen. wo die Terrains der Neuwestend-Gesellschaft be­ginnen — sollen neue Baufluchtlinien festgesetzt 
werden. Der Magistrat motiviert das, wie folgt: 
Punkt 2 der Tagesordnung: Es liegen vor den jetzt bestehenden Grundstücken an 
diesen Straßenteilen noch Masken, die zum größten 
M itteilung betr. Rechnungslegung der Lehrer- Teil der Neuwestend-Gesellschaft gehören. Nun 
W itwen- und Waisenkasse für das Rechnungs­ wünscht der Magistrat auf diese verhältnismäßig ein­
jahr 1905. — Drucksache 414. fache Weise die Masken zu beseitigen, indem er die 
Straßen verbreitert, was auf der anderen Seite auch 
(Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. im Interesse des Verkehrs, der sich dort entwickeln 
Die Versammlung, nimmt Kenntnis.) wird, gelegen scheint. Die Ptataneuallee dürfte dazu 
ausersehen sein, in späterer Zeit einmal einen größeren 
Punkt 3 der Tagesordnung: Verkehr aufnehmen zu müssen; es ist die direkte Ver­
längerung der Wall- und Knobelsdorffstraße.
Mitteilung betr. Abschluß des Vertrages mit Ich stehe auf dem Boden der Magistratsvorlage 
der Königlichen Staatsregierung bezüglich und empfehle Ihnen deren Annahme.
der Kunftgewerbe- und Handwerkerschule. —
Drucksache 415. (Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des 
(Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. Magistrats, wie folgt:Die Festsetzung der Fluchtlinien zur Ver­
Die Versammlung nimmt zustimmend Kenntnis.) breiterung der Ahornallee zwischen Platanen­
allee und den Straßen 11 und 1 2 —V—5 nach 
Punkt 4 der Tagesordnung: Maßgabe des Fluchtlinienplanes vom 3. Sep­
tember 1906 wird genehmigt.)
M itteilung betr. Bohlwerks- und Kranan­
lagen an den Ladestrasten. — Drucksache 416. Vorsteher Roscnberg: Ich schließe jetzt die
öffentliche Sitzung.
(Die Beratung wird eröffnet und geschlossen.
Die Versammlung nimmt Kenntnis.) (Schluß der Sitzung 6 Uhr 20 Min. Es folgt 
eine geheime Sitzung.)
Es ist eine Anfrage eingegangen, die von mehr Wiederbeginn der öffentlichen Sitzung 
als fünf Herren unterschrieben ist:
Am 23. November 1904 ist der Magistrat 6 Uhr 30 M in.
ersucht worden, mit geeigneten Unternehmern in Vorsteher Rosenbcrg: Es ist eine Anfrage ein­
Verbindung zu treten, um die Errichtung von 
Omnibusautomobillinien auf Charlottenburger gegangen:Durch Gemeindebeschluß ist am 3. resp. 
Gebiet herbeizuführen. Unter dem 15. Dezember l l .  Oktober 1905 eine gemischte Deputation 
1905 hat der Magistrat auf die am Jahres­ zur Beratung der Maßnahmen gegen die 
schluß übliche Anfrage mitgeteilt, daß mit dem 
Vertreter der Allgemeinen Berliner Omnibus- Fleischteuerung eingesetzt. Obgleich, wie von 
Aktien-Gesellschaft geführte Verhandlungen noch allen Seiten anerkannt wird, die Fleischteuerung 
nicht abgeschlossen seien, und daß seitens dieser sich seitdem noch wesentlich verschärft hat und der Magistrat wiederholt um Einberufung dieser 
Gesellschaft vor dem 1. April 1906 nichts be­ Deputation ersucht worden ist, ist diese Depu­
gonnen werden könne. Die Unterzeichneten 
fragen den Magistrat, ob diese Verhandlungen tation im Laufe des ganzen Jahres nicht ein 
inzwischen zu einem positiven Ergebnis geführt einziges Mal zusammengerufen worden. Die 
haben, und. wenn dies nicht der Fall, welche Unterzeichneten richten daher an den Magistrat 
weiteren Schritte der Magistrat getan hat oder die Anfrage, wann er diese Deputation einzu­
zu tun gedenkt, um dem Ersuchen der Ver­ berufen gedenkt.
sammlung zu entsprechen. Vogel
Ich erlaube mir an den Hcrrn Oberbürgermeister die und eine größere Anzahl von Unterschriften. — Ich 
Anfrage, ob und wann der Magistrat diese Anfrage frage den Magistrat, ob und wann er diese Anfrage 
zu beantworten gedenkt. zu beantworten gedenkt.
Oberbürgermeister Schustehrus: Ich bitte, auch 
Oberbürgermeister Schustehrus: Ich bitte, die hier wie gewöhnlich zu verfahren.
Angelegenheit wie gewöhnlich zu behandeln.
Vorsteher Rosenberg: Meine Herren, wir müssen 
Vorsteher Rosenberg: Das wird geschehen. | mit Punkt 8 der Tagesordnung noch warten, da die
        
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