Path:
Periodical volume 29. Juni 1904

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1904

110
Akten a u s  und  gelten a ls  genehm igt, w enn b is  zum stande gekommen ist, möchten w ir I h n e n  doch em pfehlen, 
Schlüsse der öffentlichen S itzung  kein W iderspruch die V orlage  des M a g is tra ts  anzunehm en. W ir  können 
erhoben ist. das umso leichter tu n , a ls  von unserer S e ite  eine 
A usgelegt werden 20 K arten  zu dem von dem A usschußberatung nicht b ean trag t w orden w ar und  
C h arlo ttenb urg er T urnbezirk  am  3. J u l i  veranstalte ten  w ir u n s  bereits in  der vorigen S itzung  Hütten be­
S pielfest. D ie  K arten  können hier von den einzelnen re it  ffnden lassen, die V orlage ohne Überw eisung an  
H erren  en tnom m en werden. einen Ausschuß anzunehm en. D ie  in  de» Ausschuß 
W ir kommen n un m eh r zu r T ag esord nu ng . delegierten M itg lied e r der P a r te i ,  von der die A u s ­
P u n k t 1 der T ag eso rd n u n g : schußberatung bean trag t w orden w ar, w are n  leider 
in der S itzung  nicht anw esend. Ic h  kann also n u r  
M itteilung betr. den HliuptabschlustderZtadt- noch einm al den A n tra g  des H e rrn  R eferen ten  
huuptkasse und der Steucrkasse, sowie den empfehlen.
Abschluß der Gaskasse für das Rechnungs­
jahr 1903. (D ie  B era tu n g  w ird geschlossen. D ie  V er­
sam m lung beschließt m it g roßer M ehrh e it nach dem 
(D ie  B era tu n g  w ird  eröffnet und  geschlossen. A n trage  des M a g is tra ts  wie folg t:
D ie  V ersam m lung  n im m t K en n tn is .) 1. D em  fü r  d as  K analisationssystem  I I  (W estend) 
vorgelegten E n tw u rf w ird zugestimmt.
P u n k t 2 der T ag eso rd n u n g : 2. D ie  Kosten dieses E n tw u ifs  einschl. der Kosten 
der P u m p sta tio n  und D ruckrohrleilung. jedoch 
M itteilung betr. die (Errichtung einer ausschl. derjenigen Kosten, welche bei A u s ­
VI 11-Klasse am Mounusengyninasium zum führung  einer gemeinsckaftlichen P u m p sta tio n  
1. Oktober 1 9 0 4 . — Drucksache 286. f ü r .  S ystem  I I  und  I I I  anteilig  auf das 
S ystem  I I I  einfallen, w erden au f l i  0 0 0 0 0 0  M  
(D ie  B e ra tu n g  w ird  eröffnet und  geschlossen. festgestellt.
D ie  V ersam m lung  n im m t K en n tn is .) 3. D ie  G enehm igung der E inzelentw ürfe der 
P um psta tio n , der D riickrohrleitnng und der 
P u n k t 3 der T ag eso rd n u n g : R ein ig un gsan lag e  au f dem Rieselfelde bleiben 
besonderen Gemeiudcbeschlüssen vorbehalten.
Bericht des Ausschusses über die B orlage 
betr. Festsetzung des allgemeinen Kanalisa- Vorsteher Rosenbcrg: P u n k t 4 der T a g e s ­
tiousentwurfs für den L tadtteil Wcstend ord nu ng :
(Zysten, I I ) . —  Drucksachen 281 , 287.
Bericht des Ausschusses über die Vorbcratuug 
Berichterstatter Stadtv. Heise: M eine  H erren , des Antrages des Ztadtv. Dr. Borchardt 
m it dieser V orlage haben w ir u n s  bereits in der und Ge», betr. Änderung des Gemeinde- 
vergangenen S itzung  beschäftigt. E s  ist I h n e n  ja  wahlrechts. —  Drucksachen 188 , 288 .
bekannt, daß  der R eferent H e rr Dr. F ra n k  die A n ­
nahm e em pfohlen hat. B ei solchen G elegenheiten  S ta d tv . K au fm ann  (zu r G eschäftsordnung): 
w erden ja , wie bekannt, größere V orlagen  einem  A u s­ Z u r  G eschäftsordnung, m eine H erren , w ürde ich be­
schüsse überw iesen. D e r  Ausschuß ist vorschrifts­ an tragen , daß w ir N r . 4 der T agesordnung  vertagen 
m äßig  eingeladen w orden, aber er w ar nicht beschluß­ b is zu r ersten S itzung  nach den F e rien . Z u  diesem 
fähig. Trotzdem haben die drei H erren , die da w aren  A ntrage v e ran laß t mich der G ru n d , daß w ir heute 
—  es w aren  H e rr  Dr. B orchard t, H e rr Dr. Frentzel noch eine sehr große T ag eso rd nu ng  zu erledigen haben. 
und  ich —, sich eingehend m it dieser V orlage be­ Ich  fürchte, daß w ir in der letzten S itzung  vor den 
schäftigt, und  w ir w aren  alle drei einstim m ig der F e rie n  sonst nicht m it der D urchberatung  der T a g es­
M einu ng , daß diese V orlage anzunehm en ist. Ich  o rdnung  zu E nde kämen. W enn w ir in  der ersten 
empfehle deshalb  die A nnahm e. S itzung  nach den F e rien  die Sache verhandeln , sind 
w ir alle frisch und  können a n  die M ate rie , die eine 
Stadtv. Dr. Frentzel: M eine  H erren , ich möchte sehr lange D eb a tte  erfordern  w ird, umso frischer 
mich zu der fo rm alen  B ehand lung , die die A ngelegen­ herangehen.
heit im  Ausschuß erfahren  hat, noch äu ßern . S ie  
haben a u s  der Druckschrift ersehen, daß  n u r  drei S ta d tv . Hirsch (zu r G eschäftsordnung): Ic h  
M itg lied e r des Ausschusses in der S itzung  anwesend möchte S ie  b itten , diesen V ertag u n g san trag  abzulehnen. 
w aren  und  der Ausschuß deswegen nicht beschluß­ E s  ist absolut kein G ru n d  vorhanden, daß  w ir jetzt 
fähig gewesen ist. W ir  haben u n s  die F ra g e  v o r­ gleich bei B eg inn  der S itzung  eine so wichtige A n ­
geleg t,' ob w ir überh aup t in  t i e  B e ra tu n g  ein tre ten  gelegenheit von der T ag eso rd nu ng  absetzen. H err 
sollten, oder ob die Ausschußsitzung a ls  nicht zustande Kollege K au fm an n  ivies d a rau f hin, _ daß  unsere 
gekommen zu betrachten sei. W ir  haben u n s  aber heutige T ag eso rd nu ng  sehr um fangreich is t^  J a ,  
nach län gere r Ü berlegung dahin  geeinigt, daß w ir m eine H erren , dieses Geschick te ilt die heutige T ag es­
u n s  doch a ls  Ausschuß q u a s i konstituieren, einen o rdnung  m it fast allen  unseren T agesordnungen . 
Vorsitzenden w ählen und  die A ngelegenheit beraten  E s  ist sehr w ohl möglich, die ganze T ag eso rd nu ng  
sollten. D a s  R esu lta t h a t der H e rr  R eferen t bereits heute zu erledigen; denn in  Wirklichkeit stehen, w enn 
m itgeteilt: w ir sind alle drei zu der Ansicht gekommen, auch die N um m ern  recht zahlreich sind, doch n u r  
daß w ir der V ersam m lung die A nnahm e des M a g i­ sehr wenige P u n k te  au f der T ag eso rd n u n g , bei denen 
s tra tsa n trag es  empfehlen möchten. eine längere D eb a tte  zu erw arten  ist.
M eine F reu n d e  sind n u n  auch der Ansicht, daß W enn H e rr Kollege K au fm an n  w eiter d arau f 
hier form ell jedenfalls nicht ganz korrekt verfahren h inw ies, daß w ir  nach den F e rien  alle frisch sind 
ist. Aber trotzdem eine eigentliche A usschußberatung, und  d arum  eher in  die B era tu n g  ein tre ten  können, 
die von der V ersam m lung beschlossen w ar, nicht zu ­ so w ürde ich mich ja  freuen, w enn seine F reu n d e
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.