Publication:
1928
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-8662545
Path:
Sitzung am 20. Dezember 1928.. 1005
•n Bor teil die Kirche. Es besteht ein alter Vertrag, Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte ich ums 
1 dem im Einverständnis beider Parteien, der Kirche Handzeichen.
der Stadtgemeinde, dort einzelne Gebäude aufge­ (Geschieht.)
b t  werden tonnen, während ein Teil für Freiflächen Ich  bitte um  die Gegenprobe.
rbleiben soll. N un ist die Kirchengemeinde bereit, einen 
Teil als Freifläche abzutreten, von dem aber in Wirk­ (Geschieht.)
lichkeit nicht die S tad t sondern die Kirche den Vorteil Die Vorlage ist angenommen.
hat. Denn durch diese Freifläche, die hier gebildet wird, W ir kommen zu Punkt 14:
tritt die Kirche in den Vordergrund. M an hat es viel­ I. und II. B eratung der Vorlage, betr. die Bilanz des 
leicht heute nötig, in Berlin die Kirche in den Vorder­ Stadtreinigungs- und Fuhram ts, Abt. III, S tad t­
grund treten zu lassen. M an will außerdem auf der fuhrpark, 1927 — Drucks. 868 u. 1044,7 — .
anderen Seite auch Gebäude aufführen. Die Kirche ist D er Herr Berichterstatter verzichtet. W ortmeldun­
dann gezwungen, anderes Gelände zu nehmen und ihre gen liegen nicht vor. W ir kommen zur Abstimmung. 
Gebäude auseinanderzureißen. S ie  will deshalb der Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte ich um s 
Stadtgemeinde ein anderes T errain  geben, gibt aber Handzeichen.
diese Freifläche —  wie in der Vorlage betont ist —  der (Geschieht.)
Stadt. I n  Wirklichkeit — sage ich — hat den Vorteil 
davon die Kirche, und w ir haben gar keine Veranlassung, Ich danke. Ich  bitte um die Gegenprobe.
der Kirche irgendein Entgegenkommen zu zeigen. W ir (Geschieht.)
bitten deshalb, die Vorlage abzulehnen. W ir sind aller­ Die Vorlage ist angenommen.
dings der Ueberzeugung, daß die Sozialdemokratische Punkt 15 der Tagesordnung: x 
P artei bei ihrer kirchenfreundlichen Einstellung dieser 
Vorlage zustimmen wird; ebenso freundlich, wie sie der I. jjnh ii. B eratung der Vorlage, betr. die B ilanz der 
Katholischen Kirche im Konkordat entgegengekommen Städtischen O per-A .-G . für das Geschäs.sjahr 
ist, wird sie natürlich auch der Evangelischen Kirche ent­ 1927 — Drucks. 906 u. 1044,8 —.
gegenkommen. Der Herr Berichterstatter verzichtet. W ort­meldungen liegen nicht vor. W ir kommen zur Abstim­
mung. Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte ich 
Vorst.-Stellv. Tegner: Weitere Wortmeldungen um s Handzeichen.
liegen nicht vor. Die B eratung ist geschlossen. W ir (Geschieht.)
kommen zur Abstimmung. Ich  bitte um  die Gegenprobe.
Der Ausschuß empfiehlt Annahme sämtlicher 
M agistratsvorlagen. (Geschieht.)
Es liegt ein Antrag der Stadtv. Gäbet und Gen. Die Vorlage ist angenommen.
vor, über die Vorlage unter 1), Drucks. 1029, betr. V er­ W ir kommen zu Punkt 18:
kauf der Siedlungsparzelle Nr. 79 int Block D des I. und II. Beratung der Vorlage, betr. Errichtung eines 
Falkenhagener Feldes in  Spandau, und die Vorlage Dienstwohnungsgebäudes für das Krankenhaus 
unter x), Drucks. 1041, betr. Flächenaustausch m it der Hasenheide —  Drucks. 1005 — .
evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Steglitz, gesondert Ich  eröffne die erste Beratung. Keine W ort­
abzustimmen. meldung. Ich  schließe sie. Ich  eröffne die zweite Be­
Ich  komme diesem Wunsche zunächst nach. W er der ratung. .Keine Wortmeldung. W ir kommen zur Ab­
Vorlage Drucks. 1.029, betr. den Verkauf der S iedlungs­ stimmung. Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte 
parzelle N r. 79 im Block D des Falkenhagener Feldes 
in Spandau, zustimmen will, den bitte ich um s Hand­ ich um s Handzeichen.
zeichen. (Geschieht.)Ich bitte um die Gegenprobe.
(Geschieht.) (Geschieht.)
Ich bitte um die Gegenprobe. Die Vorlage ist angenommen.
(Geschieht.) W ir kommen zu Punkt 19:
D as letztere ist die Minderheit. Die Vorlage ist an ­ I. und II. B eratung der Vorlage, betr. Herstellung 
genommen. eines Kanalbetriebsgcbäudes mit zwei Dienst­
Dann komme ich zur Abstimmung über die Vorlage wohnungen für Betriebspersonal auf dem P um p­
Drucks. 1041, betr. Flächenaustausch m it der evange­ werk VIII, Alt-M oabit — Drucks. 1006 — .
lischen Kirchengemeinde Berlin-Steglitz. Wer dieser V or­ Ich  eröffne die erste Beratung. Keine W ort­
lage zustimmen will, den bitte ich um s Handzeichen. meldung. Ich  schließe sie. Ich  eröffne die zweite Be­
(Geschieht.) ratung. Keine Wortmeldung. W ir kommen zur Ab­
Ich danke. Ich  bitte um die Gegenprobe. stimmung. Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte 
(Geschieht.) ich um s Handzeichen.
D as erstere war die Mehrheit. Diese Vorlage ist (Geschieht.)
angenommen. Ich bitte um die Gegenprobe.
W ir kommen dann zur Abstimmung über die (Geschieht.)
übrigen Vorlagen ausschließlich der bereits abge­ Die Vorlage ist angenommen.
stimmten. Wer diesen Vorlagen zustimmen will, bitte W ir kommen zu Punkt 20 der Togesordnung:
ich um s Handzeichen. I. und II. B eratung der Vorlage, betr. Herstellung 
(Geschieht.) von Schmutzwasserleitungen in der Jordanstraße 
Ich  bitte um  die Gegenprobe. zwischen der Kuhnertstratze und S traße 73 usw. im 
(Geschieht.) Bezirk Spandau — Drucks. 1007 — .Ich  eröffne die erste Beratung. Keine W ort­
D as ist einstimmig. D ann sind die sämtlichen'Vor­ meldung. Ich  schließe sie. Ich  eröffne die zweite Be­
lagen angenommen. ratung. Keine Wortmeldung. W ir kommen zur Ab- 
W ir kommen zu Punkt 13 der Tagesordnung: ! stimmung. Wer der Vorlage zustimmen will, den bitte 
I. und II. Beratung der Vorlage, betr. die B ilanz der ich ums Handzeichen.
Freibad Müggclsee-G. m. b. H. per 31. M ärz 1921 (Geschieht.)
— Drucks. 816 u. 1044, 6 — . Ich  bitte um  die Gegenprobe.
Der Herr Berichterstatter verzichtet. W ortmeldun­ (Geschieht.)
gen liegen nicht vor. W ir kommen zur Abstimmung. D i f M M ö W k  * *  . H
                            
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