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Volume No. 26, 20. Dezember 1917

Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Issue44.1917 (Public Domain)

. , Sitzung am 20. Dezember 1917490 l , dafür stimmen werden und Sie bitten , ebenfalls dafür mü ssen wir dann auch natürlich konsequent Rechnu . tragen . Herr Gronewaldt hat ganz Recht, wenn er ühzu stimmen . . (Bravo ! ) zeugt ist , daß der Magistrat auch ohne den Antrag ag 1 Stadtrat 0ronewaldt : Meine Freunde und ich , Erforderliche getan hätte, was möglich ist . Wir könn-/ 9 siud der Ansicht, daß man wohl den Aufang des Antrages . aber nicht gegen den Antrag stimmen, weil wir dan - ' l nachdem diese aus führlichen Reden alles begründet haben . zum Ausdruck bringen würden, es sei nicht richtig, d ' annehmen kann ; aber daß man den Magistrat noch zu bnrch diese zwangsweise Erfassung mehr Fette und me Milch zugeführt werden können . Das können wir nichi Zwangsmaßnahmen auffordern sollte , zumal nach dea drnn aus den Erklärungen des Herrn Stadtrats geht d Ausführungen des Herru Magistratsvertreers , dafür l können wir eigemlich nichl stimmen . Wir könnteu so se ( bst Gegelteil hervor . Ich möchte daher auch meine Freun mit iücksicht auf diese Erklärungen des Herrn Stadre gegen uns Zwangsmaßregeln fordern . Es ist doch aus - 1 drücklich gesagt , daß wir uns nur uach Mögiichkeit daoon S1uonsohn bitten, nmmehr für den Antrag zu stimm fern gehalten habeu , etwas auf nicht ganz legalem Weoe ,tavtv . l )r. ,uhlmanw : Meine Freunde wa ) zu kanfen . Daher können wir den Antrag in dem Smne nrsprünglich ber Ansicht, daß es sich erübrige , den Ant , nicht annehmen . Die Ausführungen des Herrn Stadtrats anznnehmen, weil wir genau dieselbe Sache schon bei t Simonsohn zeigeu ganz klar, uit welcher Energie und vo . igen Lebensmitteldebatte verhandelt haben und eneri Sachlichkeit die Sache behandel wird, und danach wäre dafür eingetreten sind . Nach den Ausführungen des Her , , es richtiger , diesen Antrag uicht iu seiner ganzen Form Magistratsvertreters sehen wir uns aber gleichfalls v , anzuuehmen . Was Herr Kollege Wurm ausführte, das antaßt, numnehr dem Antrage zuzustimmen, nachdem r Theoretische in der Sache , wird die Kühe nicht zwingen , in Aussicht gestellt ist , daß eine energische weitere V . mehr Milch zu geben . Was nutzt uns Zwangsandrohung ? fechtung der Angelegenheit Erfolg verspricht . Wir haben mit der Möglichkeit der Unausführbarkeit solcher (Die Versammluug beschließt ugch dem Antrage n )-- . !zu rechnen , und was wir ohue Zwangsmaßregeln uicht Stadw . Barthelmann und Genossen , wie folgt : I) . 1 erreichen köunen , bringen wir nicht herdei . Ich möchte e Die Stadtverordnetenversammlung ersucht den - also bitten , diesen Antrag nicht in dem Sinne anzunehmen , l ) vielmehr den Ruf nach Zwangsmaßuahmen fortzulassen . gistrat, bei dem Kriegsernährungsamt . mit aller E. sch edenheit gegen die gehlante Herabsetzung der ohner Stadtv . Cassel : Meine Herren , ich verstehe den zu geringen Fettmenge von 80g pro Kopf und Wo Standpunkt des Kollegen Gronewaldt ; er stimmt uch vorstellig zu werden und außerdem zu verlangen, d überein mit der Stimmung, die mei ne Freunde bei einer eine reichlichere Zufuhr von Milch nach Berlin du. Vorberatung hatten , bis auf einen Punkt . Wir harten Zwangsmaßnahmen sichergestellt werde, da durch l ' ' Fett - und Milchmangel der Gesundheilszustand der :Wert darauf gelegt , vom Magistrat zu erfahren , ob er in 1 w l - , der Tat der Meinung ist , daß durch derartige Maßnahmen völkerung ohnehin schon schwer gefährdet ist .) . eine Vermehrung der Milchufuhr erreicht werden kann , Vorst . Mi,elet : Ich stelle zu meiner großen .und ob sich in bezug aus die Fette dasselbe Resultat ergeben kann . Nun ist aber nicht zu verkennen, daß friedigung fest, daß die Annahme des Antrages eil 1 , durch die Darlegungen des Herrn Stadtrats Simonsohn . stmmig erfolgt ist . l Der Verhandlungsbericht über die heutige Sidie durch ihre Schärfe, Eindriuglichkeit und Klarheit doch l sehr bestimmend sind , das, was wir zur Bedingung ge- wird am Sonnabend von 11 bis 2 Uhr im Stadtv ' macht haben, erreicht ist , nämlich daß erklärt worden ist , ordnetenbureau ausliegen ; die Herren Hahn , Knieh ,- l -l daß durch eine zwangsweise Erfassung der Vorräte an und Woldersky werden gebeten, ihn zu unterzeichnen , Die öffentliche Sitzung ist geschlossen.Milch und Butter in der Tat eine Vermehrung der Fett- t zufuhr und der Milchzufuhr erreicht werden kann . Dem (Schluß ber Sitzung 9 Uhr 20 Minuten . ) s ' , ' l . . . . dn W. S. eoewentha Bin c.ia ' l
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