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Periodical volume

Full text: John-Locke-Blatt Issue 7.2015

John-Locke-Blatt

Mit dem John-LockeBlatt informieren wir
Sie über Sanierung,
Baufortschritt und
Neugestaltung der
John-Locke-Siedlung.

Die Bauzeitung zur Sanierung / Ausgabe 7 / Mai 2015

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Konzept für neue Kinderspielplätze verabschiedet

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ie Kinder dürfen sich freuen: 2016 werden alle Spielplätze der John-Locke-Siedlung umgebaut. Das
Konzept für die Neugestaltung wurde nun fertiggestellt
und enthält viele schöne Ideen. Künftig laden neun Spielbereiche große und kleine Kinder zum Toben, Klettern,
Buddeln, Rutschen und Schaukeln ein. Das Besondere
daran: Jeder Spielplatz hat ein bestimmtes Motto und ist
dementsprechend gestaltet. „Mama, ich bin am Meer“
oder „Papa, ich bin auf Reisen“ – so werden sich die

Kleinen künftig verabschieden, wenn sie zum Spielen
gehen. Vielleicht gehen sie aber auch zum „Zirkus“,
spielen „Indianer“ und „Piraten“ oder verabschieden sich
in die „Karibik“. In jedem Fall werden interessante und
abwechslungsreiche Spielgeräte darauf warten, von den
kleinen Siedlungsbewohnern in Besitz genommen zu
werden. Der Spielplatz „Am Meer“ wird zum Beispiel mit
einem Kletterturm mit dicken Seilen und Rutsche, einem
Holzboot und einer Wipp-Möwe sowie einer Wipp-Robbe

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Dauerbrenner
Betriebskosten

Die
Aufregerthemen

„Wir liegen gut
im Plan“

Baustart am
3. Hochhaus

Rolf Schneider, Leiter des
Betriebskostenmanagements,
erklärt die Besonderheiten in
der Abrechnung der warmen
Betriebskosten.

Wir geben Antworten auf
Fragen, die viele Mieter
bewegen.

Interview mit
Servicebüroleiter
Tobias Mette über den
Baufortschritt – ein
Zwischenfazit.

Die Sanierungsarbeiten
gehen weiter.

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ausgestattet. Einige Plätze werden völlig neu gestaltet,
auf anderen werden die bestehenden Spielgeräte themengerecht ergänzt. Erhalten werden auch die Tischtennisplatten, sie werden in einigen Fällen aber versetzt, um
die Flächen besser nutzen zu können. Während der
Bauphase müssen die Spielplätze leider zeitweise
gesperrt werden. Darüber werden die Mieter
der anliegenden Gebäude dann im Einzelfall
informiert.

Dauerbrenner Betriebskosten
Rolf Schneider, Leiter des Betriebskostenmanagements, im Gespräch

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err Schneider, durch die bauabschnittsweise Sanierung
der Siedlung und die daraus resultierende ungleiche
Ausstattung der Häuser gibt es Besonderheiten bei der
Abrechnung der warmen Betriebskosten. Welche sind das?
In der Siedlung gibt es zwei Heizungsanlagen, die jeweils
eine große Anzahl von Wohnungen versorgen. Wenn nur
einzelne Gebäude in einem Versorgungsbereich saniert und
unterschiedliche Messeinrichtungen wie Heizkostenverteiler oder Warm- und Kaltwasserzähler eingesetzt wurden,
müssen Nutzergruppen, bestehend aus Nutzern mit gleicher
Ausstattung in einem oder mehreren Gebäuden, gebildet
werden. Die Verbrauchsdaten dieser Nutzergruppen werden
über Wärmemengenzähler, die zusätzlich eingebaut
werden, erfasst und abgerechnet. Je nach Zeitpunkt des
Umbaus im Sanierungsjahr können Verbrauchswerte der
alten und neuen Zähler verrechnet werden. So wird eine
verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten auch
in der Bauphase gesichert. Abrechnungszeitraum für die
warmen Betriebskosten ist immer vom 01.01. bis zum 31.12.
des Jahres.
Immer wieder fragen einzelne Mieter, warum der Schlüssel
für die Aufteilung der Verbrauchswerte der Heizung bei 50
(Grundkosten):50 (Verbrauch) und nicht bei 30:70 liegt?
Die Grundlage für die Wahl der Abrechnungsmaßstäbe
ist die Heizkostenverordnung. Die Wahl des richtigen

Schlüssels für die Verteilung der Heizkosten (§7-§9)
obliegt dem Gebäudeeigentümer, hängt aber zwingend
von der Bauzeit des Gebäudes, der Energieversorgung und
der Dämmung – vor allem der Heizungsrohre – ab. Alles
zusammen betrachtet, entspricht der derzeitige Abrechnungsschlüssel mit einer hälftigen Verteilung nach Grundkosten und Verbrauchskosten (50:50) den Vorgaben des
Gesetzgebers.
Eine Änderung des Verteilerschlüssels kann nur innerhalb
der ersten drei Jahre nach der Festlegung erfolgen oder nach
der Durchführung von baulichen Maßnahmen, die eine
nachhaltige Einsparung der Heizenergie bewirken. Da sich
die Sanierung der John-Locke-Siedlung aber weit über einen
Zeitraum von drei Jahren erstreckt und nicht alle Häuser in
dieser Zeit auf den gleichen energetischen Stand gebracht
werden, ist eine Änderung des Umlageschlüssels nicht
möglich.
Waren z. B. in der John-Locke-Str. 21 schon Einsparungen
durch die energetische Sanierung zu bemerken?
Auf jeden Fall werden Energieverluste reduziert und damit
Kosteneinsparungen erzielt. Klar beziffern kann man dies
aber derzeit noch nicht, dazu muss erst ein kompletter
Jahreszyklus abgerechnet werden können. Das macht sich
erst in den nächsten Abrechnungen bemerkbar. Sich aus
der Entwicklung der Heizölpreise ergebende Kostenvorteile
werden direkt an die Mieter weitergegeben.
•

Neues aus dem Mieterbeirat
W

egen eines Umzugs kommt es zu einer Veränderung im Mieterbeirat der
John-Locke-Siedlung: Marcus Strempel legte mit Wirkung zum 31.03.2015 sein
Mandat nieder. Die STADT UND LAND bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und
wünscht Herrn Strempel und seiner Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Als neues Mitglied im Mieterbeirat begrüßen wir Jörg Seidler aus der Steinstraße.
Er wurde gemäß dem Ergebnis der letzten Wahl als Nachrücker berufen.
Der Vorsitzende des Mieterbeirats, Peter Schoebe, feierte im April seinen 80. Geburtstag.
Die STADT UND LAND gratuliert ganz herzlich und wünscht ihm weiterhin eine gute
Gesundheit und viel Schaffenskraft.
•

Jörg Seidler

Frühlingsgrüße des Mieterbeirats
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llen Mieterinnen und Mietern der
John-Locke-Siedlung in Berlin Lich­
ten­rade wünscht der Mieterbeirat einen
guten Start in den Frühling.

Wir hoffen, dass es trotz der andauernden Bau- und Sanierungsmaßnahmen einige ruhige Stunden ohne
Baulärm geben wird. Als Mieterbeirat
begleiten wir die Sanierungsmaßnahmen konstruktiv, aber
kritisch. Wir machen regelmäßig Verbesserungsvorschläge
und erinnern die zuständigen Projektsteuerer der STADT
UND LAND immer wieder an die Verantwortung gegenüber

02	

John-Locke-Blatt / Ausgabe 7 / 2015

den Bewohnern der Siedlung. Zögern Sie deshalb nicht,
sich bei entsprechenden Problemen an den Mieterbeirat zu
wenden.
In eigener Sache: Marcus Strempel, seit Januar 2014 Mitglied des
Mieterbeirates, zieht aus der Wohnanlage weg und beendete
deshalb seine Tätigkeit zum 31. März. Für seine engagierte
Tätigkeit als Schriftführer und Sanierungsbeauftragter danken
wir ihm herzlich. Als Nachfolger ist, gemäß dem Ergebnis der
letzten Wahl, Jörg Seidler in den Mieterbeirat aufgerückt.
Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Schoebe Sprecher des Mieterbeirats

Rodungen für
die Baufreiheit
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bwohl in der letzten Bauzeitung ausführlich
angekündigt, sorgten die Schnitt- und Rodungsarbeiten in der Siedlung für Unmut bei den Mietern.
Vor allem die Bäume und Sträucher in der Nähe der
Hauswände wurden entfernt oder beschnitten, um
Baufreiheit für die kommenden Jahre zu schaffen. In
Einzelfällen wird eine Zwischenbegrünung geprüft, um
einer möglichen Versandung des Bodens vorzubeugen.
„Wildwuchs“ wird jedoch gepflegt, bis das neue Pflanzkonzept umgesetzt werden kann. Mit der Wiederherstellung der ersten Vegetationsflächen müssen sich die
Mieter allerdings noch bis 2017 gedulden. Da aber 92%
der Grünflächen nach wie vor vorhanden sind, wird die
Siedlung auch in diesem Sommer mit sattem Grün das
Auge erfreuen.

Themen, die die Mieter bewegen
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eben dem aktuellen Baugeschehen beschäftigen natürlich auch andere Themen
die Bewohner der Siedlung. Einige möchten wir hier thematisieren und für etwas
Aufklärung sorgen.
Der Heizungsausfall zum Jahreswechsel
Rund um die Feiertage und den Jahreswechsel blieb es in vielen Wohnungen immer
wieder kalt. Die Heizung streikte und konnte auch nicht sofort wieder in Betrieb
genommen werden, weil die Ursache nicht so schnell geklärt wurde. Wiederholt waren
Handwerker der Firma GIG vor Ort, konnten aber das eigentliche Problem nicht beseitigen. Letzten Endes war eine Ölpumpe im Heizungskeller defekt. Deren Reparatur fällt
aber nicht in den Zuständigkeitsbereich der GIG, sondern der Haustechnik der STADT
UND LAND. Dieser für alle Parteien unbefriedigende Reparaturverlauf wurde zum
Anlass genommen, den Vertrag mit der GIG so anzupassen, dass künftig reibungsloser
zusammengearbeitet werden kann.
Laub- und Schneebeseitigung
Mit jeder Windböe weht trockenes Laub durch die Straßen. Das wirft für
viele Mieter die Frage auf, warum nicht alles durch die zuständige Firma
beseitigt wird. Laut Vertrag ist sie dazu verpflichtet, Gehwege und Rasenflächen von Laub zu befreien. Das hat mit der Rutschgefahr auf den
Wegen und der Fäulnis auf dem Rasen zu tun. Auf allen erdigen Flächen
und unter Sträuchern sollen die Blätter jedoch aus ökologischen Gründen
liegen bleiben. Durch den natürlichen Verrottungsprozess wird der Boden mit neuen
Nährstoffen angereichert. Bleibt es allerdings länger trocken und windet es stark, dann
kann es dazu kommen, dass die Blätter aus den Beeten wieder auf Wege oder in Ecken

geweht werden. Dort arbeitet die Firma dann auch nach. Aus Kulanz wurden übrigens
auch die Weihnachtsbäume mitgenommen, die zu spät oder nicht sachgerecht abgelegt
und deshalb nicht durch die BSR abgefahren wurden.
Das Thema Schneebeseitigung spielte in diesem Winter nur eine untergeordnete Rolle.
Aufgrund der Siedlungsgröße ist es allerdings nicht möglich, in kurzer Zeit alle Wege
zu beräumen. Ausgehend von den Wegen um die Siedlung werden deshalb zuerst die
Hauptwege und später die Nebenwege von Schnee befreit bzw. gestreut. Hinzu kommt,
dass aus Lastengründen nicht alle Wege mit Fahrzeugen befahren werden können und
deshalb von Hand bearbeitet werden müssten. Die zuständigen Mitarbeiter des Servicebüros stehen aber in regem Kontakt mit der Firma, um ein möglichst gutes und zeitnahes
Reinigungsergebnis zu gewährleisten.
Telefonzelle und Briefkasten auf dem Stadtplatz
Im Zuge der Abrissarbeiten auf dem Stadtplatz wurden die Telefonzelle
und der Briefkasten entfernt. Die Telekom hat den Umsatz der Telefonzelle geprüft und entschieden, diese nicht wieder aufzustellen, weil sie
kaum genutzt wurde. Das Fehlen des Briefkastens war ein großes Ärgernis für
viele Mieter. Dank der Initiative des Mieterbeirats Peter Lude wurde bereits Mitte
April ein neuer Briefkasten aufgestellt.
Zustand rund um die Kleiderboxen
Die wiederholten Beschwerden über den Zustand rund um die Kleiderboxen werden bei
STADT UND LAND ernst genommen. Wir sind derzeit dabei, Kontakt zu den Aufstellern
aufzunehmen, um die Verhältnisse zu verbessern. Das ist allerdings kein einfaches
Unterfangen. Dies zeigen auch die Erfahrungen von anderen Standorten.
•

„Wir liegen gut im Plan“
Interview mit Servicebüroleiter Tobias Mette

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obias Mette ist als Leiter
des Servicebüros Tempelhof-Schöneberg auch für
die Mieter in der John-Locke-Siedlung zuständig.
Er steht in regem Kontakt
mit dem Mieterbeirat und
mit den für die Sanierung
zuständigen Kollegen in der
Technik bzw. den Generalunternehmern für den Bau. Für
die Bauzeitung haben wir ihn
um ein erstes Zwischenfazit
gebeten.

Herr Mette, wir sind hier in einer der Umsetzwohnungen für die Mieter, die für einige
Wochen ihre Wohnung verlassen müssen. Wie klappt das denn mit den Umzügen?
Die Tatsache, dass es bisher zu keinen Bauverzögerungen durch belegte Wohnungen kam,
zeigt, dass unser Umzugsmanagement sehr gut funktioniert. Das ist in erster Linie ein
Verdienst unserer beiden Mieterbetreuer Philipp Süss und Katrin Sobczynski, die mit allen
Mietern persönliche Gespräche führen, individuelle Problemfälle lösen und die Möbelräumer der Firma Zapf koordinieren. Wir haben inzwischen 90 zum Teil möblierte Umsetzwohnungen bzw. bringen auch Mieter im Hotel unter. Wir haben z. B. mit dem Kryom’s in
der Wühnsdorfer Str. 108 einen Vertrag abgeschlossen. Ich würde sagen, dass wir jedem
helfen konnten, der ein Problem mit dem Umzug hatte. Mit den nun zur Sanierung anstehenden großen Wohnungen kommt allerdings eine echte Herausforderung auf uns zu. Hier
geht es um ganze Familien, was andere Probleme und logistische Herausforderungen mit
sich bringt.

denn ab Mai soll nun die Neugestaltung beginnen, und Mitte des Jahres
werden alle Gewerbeeinheiten wieder belegt sein. Da bleibt mir nur, die
Mieter noch um etwas Geduld zu bitten.
Insbesondere die Bäder in den Wohnungen sind ja neu. Wie kommt das an?
Die Mieter können aus verschiedenen Fliesenvarianten ihre Wunschoption auswählen. Die
wählbaren Fliesen kann sich auch jeder in der Infobox anschauen. Dabei zeigt sich, dass der Trend
zu den natürlichen Farben und nicht zu den farbenfrohen Varianten geht. Die fertigen Bäder
sehen wirklich schön aus und sind vor allem für gehbehinderte Mieter besser zu nutzen. Ich hoffe,
dass es den Mietern auch gefällt.
Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Mieterbeirat?
Sehr eng. Der Mieterbeirat macht mich sehr regelmäßig auf Dinge aufmerksam, die aus Sicht
der Mieter ärgerlich sind. Sei es nun der fehlende Briefkasten, die Ordnung auf der Baustelle,
mangelnder Winterdienst oder zugestellte Feuerwehrzufahrten. Wir bemühen uns dann, Abhilfe
zu schaffen oder für Klärung zu sorgen. Aber manches kann ich eben auch nur bedingt beeinflussen.

Haben Sie auch schon vom „Krankenhaus am Rande der Stadt“ gehört?
Ich weiß, dass es Kritik an den hellen Fassaden der Hochhäuser gibt und sich viele Mieter mehr
Farbe gewünscht hätten. Dabei muss man aber bedenken, dass Farben immer einem zeitlichen
Trend unterliegen und eine farbige Fassade in einigen Jahren auch unmodern wirken kann. Für
die Hochhäuser wird deshalb die Idee des verbindenden „Blauen Bandes“ umgesetzt. Das wird
aber erst nach Fertigstellung der Außenanlagen als gestalterische Idee erkennbar sein. Was die
anderen Häuser betrifft, werden auch hier die Fassaden einen hellen Grundton erhalten, allerdings wird es vier farblich unterschiedlich gestaltete Quartiere geben. Aber auch hier gilt, dass
Farben eher dezent und als Akzente eingesetzt werden und nicht vollflächig. Farbige Fassaden sind
immer Geschmacksache, deshalb haben wir uns für einen neutralen Grundton entschieden. Diese
Entscheidung ist übrigens in enger Abstimmung mit einem Stadtplanungsbüro getroffen worden.

Wie ist denn Ihre Bilanz der ersten beiden Sanierungsjahre?
Haben Sie noch eine Botschaft für die Mieter?
Ich bin froh, dass wir die ersten beiden Hochhäuser gemäß Bauplan pünktlich geschafft
haben, denn ich weiß, wie groß die Belastung für die Mieter während der Sanierung ist.
Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir das auch in der Barnetstr. 68 hinbekommen
werden. Bei der Neugestaltung des Gewerbezentrums konnte der Terminplan aus verschiedenen Gründen nicht eingehalten werden. Mir ist durchaus bewusst, dass der derzeitige
Zustand des Platzes für viele Mieter ein Ärgernis ist. Aber auch hier ist ein Ende absehbar,

Die Auswertung der letzten Mieterbefragungen hat immer ergeben, dass sich die Bewohner der
Siedlung eine Sanierung der Häuser gewünscht haben. Nun ist es soweit, und ich würde mich
freuen, wenn die Mieter nicht nur die Belastungen sehen, die es im Rahmen von Baumaßnahmen
immer gibt, sondern auch die neue Qualität, die in der Siedlung entsteht. Bis alles fertig ist, sind
aber noch starke Nerven gefragt – auf allen Seiten.
•

John-Locke-Blatt / Ausgabe 7/ 2015 03

Frühling in der John-Locke-Siedlung

Prozente
zur Wiedereröffnung:
Viele Mieter kennen
ihn bestimmt bereits:
den Friseursalon von
Frau Asan im Gewerbezentrum. Zu dessen
Wiedereröffnung
im Juni 2015 gibt
es jetzt also gleich
doppelt Anlass zur
Freude: Es gibt 10 %
Preisnachlass auf alle
Dienstleistungen!
Wie wäre es also mit
einem neuen, frischen
Haarschnitt oder gar
einer kompletten Typveränderung rechtzeitig zum Sommer?

Baustart am 3. Hochhaus
Das dritte Jahr der Sanierung der John-Locke-Siedlung hat begonnen, und inzwischen
wird an vielen Ecken in der Siedlung gebaut:

Gewerbezentrum und Platzgestaltung
Die ersten Gewerbemieter sind bereits in die sanierten Räumlichkeiten zurückgezogen,
und die Anwohner bekommen nun wieder ihre Zeitung oder einen asiatischen Mittagsimbiss. Der Norma bleibt als lokaler Lebensmittelversorger bestehen, sodass weiterhin
kurze Wege zum Einkaufen gewährleistet sind. Im Erdgeschoss der John-Locke-Straße
21 wird noch einige Wochen an den neuen Gewerbeeinheiten gebaut. Nach aktuellem
Stand darf sich die Siedlung auf ein neues Restaurant und eine Bäckerei freuen. Parallel
dazu beginnen auch die Arbeiten auf dem Platz. Ab Mitte Mai wird dort mit der Neugestaltung begonnen. Wie bereits in einer früheren Ausgabe berichtet, wird der Brunnen
als offenes Wasserspiel umgebaut, es wird ein neues Pflaster gelegt und Pflanzinseln
werden gebaut. Entgegen den ursprünglichen Planungen werden das Waschhaus und
der Heizungskeller nun nicht abgerissen. Sollte sich ein Betreiber finden, könnte dort
ein neues Nachbarschaftszentrum entstehen.

Barnetstraße 68
Nach einer großen Sperrmüllaktion zur Entrümpelung der Keller wuchs Anfang März
das Baugerüst am dritten Hochhaus von Tag zu Tag in die Höhe. Inzwischen sind
auch hier die Sanierungsarbeiten in vollem Gange, und die ersten Mieter haben ihre
Wohnungen mit Unterstützung durch die Mieterbetreuerin Katrin Sobczynski bereits
verlassen. Die Arbeiten in den Wohnungen, an der Fassade und im Keller gehen auch
hier planmäßig voran, sodass einer fristgerechten Fertigstellung des Gebäudes derzeit
nichts im Wege steht.

Redaktion
STADT UND LAND
WohnbautenGesell­schaft mbH
Unternehmens­
kommunikation
Frank Hadamczik
Andrea Setzepfandt
Werbellinstraße 12
12053 Berlin
Tel./Fax 68 92 -6430/-6469
jolo@stadtundland.de
www.john-locke-siedlung.de

Mieterbetreuung
Tel. 68 92 -50 05
Philipp Süss
Tel. (0151) 46 73 20 51
Katrin Sobczynski
Tel.	(0160) 473 99 50
Servicebüro Tempelhof
Annette Greyer
Tel.	68 92 -5220
Julia Metzner
Tel.	68 92 -5217

Mieterbeirat
Peter Schoebe
Tel.	745 83 89
Angelika Herrmann
Tel.	50 36 21 52
Peter Lude
Tel.	745 67 53
I. Henschel
Tel. 74070628
Jörg Seidler
Tel. 746 11 57

John-Locke-Straße 18/18a
Die Sanierung der Wohnungen wurde fristgerecht abgeschlossen, was vor allem auch an
der guten Kooperation der betroffenen Mieterinnen und Mieter lag. Alle Stränge konnten
gemäß Bauplan saniert werden, sodass es im Haus zu keinen Bauverzögerungen kam.
Dafür gebührt den Hausbewohnern ein großes Dankeschön. Inzwischen erstrahlen auch
die Treppenhäuser in frischen Farben und die Aufzüge wurden zum Teil schon erneuert.
Den neuen Hauseingang kann man bereits erahnen, bis er genutzt werden kann, wird
es allerdings noch einige Wochen dauern. Dann wird auch der Concierge dort seinen
Platz finden. Ebenfalls gearbeitet wird noch an den Kellern im ersten Obergeschoss. Hier
richten sich die Arbeiten nach der Fertigstellung der Stahlbetonarbeiten im Erdgeschoss.

Steinstraße 70 – 73e
Seit März wird dort gebaut, wenn auch noch nicht in den Wohnungen. Bisher fanden
überwiegend bauvorbereitende Maßnahmen statt, und die Keller wurden geräumt, um
dort mit den ersten Arbeiten zu beginnen. Die Einrüstung der Fassade hat begonnen,
sodass die Sanierung dort Ende April starten kann. Erstmals werden in diesem Teil der
Wohnanlage auch große Wohnungen modernisiert, was erhöhte Anforderungen an die
temporäre Umsetzung der Mieter stellt. Dabei ist Philipp Süss als Mieterbetreuer mit jeder
Familie im Gespräch, um einen bestmöglichen Ablauf für beide Seiten sicherzustellen.
Mit der Sanierung der Mehrfamilienhäuser beginnt auch die Umsetzung des
Quartierskonzeptes, das wir bereits in einer der ersten Ausgaben der Bauzeitung vorgestellt haben. Durch eine unterschiedliche farbliche Gestaltung wird die Siedlung künftig
in vier Quartiere geteilt sein. Das verbessert die Orientierung und stärkt die Verbundenheit mit der eigenen Wohnanlage. Die Häuser erhalten einen einheitlichen hellen
Farbton, der durch kräftige Farbakzente aufgelockert wird. Diese Akzentfarbe wird später
bei der Neugestaltung der Außenanlagen ebenfalls Berücksichtigung finden.

Infobox
John-Locke-Straße
Ansprechpartner:
Hilmar Bude
Öffnungszeiten:
Montag 16 – 19 Uhr
Mittwoch 8 – 11 Uhr
Freitag 13 – 16 Uhr
        
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