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Periodical volume

Full text: John-Locke-Blatt Issue 4.2014

John-Locke-Blatt

Mit dem John-LockeBlatt informieren wir
Sie viermal im Jahr über
Sanierung, Baufortschritt
und Neugestaltung der
John-Locke-Siedlung.

Die Bauzeitung zur Sanierung / Ausgabe 4 / April 2014

Ein neuer Platz für ein besseres Wohngefühl
Die Planungen für den neuen Stadtplatz vor dem Gewerbezentrum sind abgeschlossen

I

m September beginnen nach jetzigem Stand die Vorbereitungen für die Bauarbeiten. Grund genug, sich vom
zuständigen Projektleiter für die Außenanlagen, Stefan
Bartho, die Details der Neugestaltung erläutern zu lassen.
Herr Bartho, welche Idee liegt der Planung zugrunde?
Der Platz soll künftig ein Imageträger für die gesamte
Siedlung sein und eine hohe Aufenthaltsqualität haben.
Damit er sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt, wurden

die Planer beauftragt, Gestaltungsideen der 60er-Jahre für
das 21. Jahrhundert zu interpretieren. Das klingt jetzt sehr
abstrakt, meint aber konkret die Ideen von Freiheit, großen
Freiräumen und organischen Formen. Nach dem Abriss des
nördlichen Gebäudeflügels soll der Platz in seiner Großzügigkeit erlebbar sein und neue Sichtachsen zwischen den
Häusern schaffen. Natürlich wird auch die Idee des verbindenden „Blauen Bandes“ bei der Platzgestaltung aufgegriffen und dezent umgesetzt. Seitens der Mieter wurde der

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Sanierung des
Gewerbezentrums

Stand der
Sanierung

Neue
Loggiaverglasung

Ergebnisse der
Mieterbeiratswahl

Im April 2014 beginnt die
geplante Sanierung des
Gewerbezentrums neben der
John-Locke-Str. 21.

Sanierung von 202
Wohnungen in 230 Tagen
geplant.

Mehr Wohnkomfort
durch Loggien in den
Hochhäusern.

Der neue Mieterbeirat wurde
von Ihnen gewählt. Wir
stellen das neue Team vor.

Wunsch geäußert, den Nilpferdbrunnen zu erhalten. Auch
das wurde bei den Planungen berücksichtigt. Aber der
Platz spielt auch eine wichtige Rolle im Lichtkonzept für
die Siedlung. Wichtige Orte und Knotenpunkte werden
künftig heller beleuchtet, und dazu zählt auch der
neue Stadtplatz.

Weiter auf Seite 2

Welche Schwerpunkte werden bei der Neugestaltung
gesetzt?
Wie auf der Zeichnung gut zu sehen ist, wird es eine
auffällige Pflasterung in Anthrazit, Grau und Beige geben.
Durch die Verwendung von Betonplatten in großen
Formaten wird der Platz großzügiger als heute erscheinen.
Die Pflasterung ist in den ersten Jahren recht farbstark,
verblasst aber mit der Zeit etwas. Zusätzliche Grünflächen
setzen Akzente und schaffen schattige Bereiche. Ganz
wichtig sind uns Sitzmöglichkeiten, die es bisher gar nicht
gibt. Die Nilpferde bleiben und werden wieder in ein
Wasserspiel integriert. Technisch gesehen schaffen wir
Voraussetzungen für mögliche Aktivitäten auf dem Platz,
wozu z. B. Stromanschlüsse zählen.
Worauf wird bei der Auswahl der Materialien geachtet?
In erster Linie sind die Materialien natürlich ein wichtiges
Gestaltungselement. Darüber hinaus ist die richtige Materialstärke entscheidend, damit der Platz z. B. befahren werden
kann, ohne dass die Pflasterung Schaden nimmt. Ganz
wichtig ist die Langlebigkeit, denn so eine Neugestaltung

macht man ja nicht alle paar Jahre. Deshalb müssen auch
Materialien verwendet werden, die nicht so vandalismusanfällig sind. Die Pflanzen müssen robust und pflegeleicht
sein und sollen natürlich auch schön aussehen. Beim Licht
setzen wir auch aus Kostengründen auf die LED-Technik.
Welche Pflanzen haben Sie ausgewählt, pflegeleicht oder
duftend blühend?
Für die Landschaftsgestaltung ist es immer wichtig,
dass möglichst zu jeder Jahreszeit etwas blüht oder sich
schön färbt. Das wird auch auf dem neuen Platz so sein.
Natürlich müssen die Pflanzen in erster Linie winterhart
und mehrjährig sein. Da der ganze Platz großzügig und
luftig wirken soll, setzen wir auch Gräser als gestalterisches Element ein. Sie sind fast zu jeder Jahreszeit attraktiv,
bewegen sich leicht im Wind, haben eine gewisse Höhe
und schöne Blütenstände. Bei den Bäumen wählen wir
sogenannte Lichtbäume mit hellem Grün und lichter
Krone. Aber auch besonders schön blühende Bäume wird
es geben, z. B. eine Magnolie und eine Zierkirsche. Bis sich
das alles so entfaltet, dass die ganze Pracht der Pflanzen

Gewerbezentrum
Ein zeitgemäßes Nahversorgungszentrum entsteht

D

ie Wege für Milch, Brot und Butter werden
in den nächsten Monaten etwas länger,
denn die geplante Sanierung des Gewerbezentrums neben der John-Locke-Str. 21 beginnt im
April 2014. Bis Februar 2015 wird es deshalb zu
Einschränkungen für die Mieter kommen, weil
Gebäude abgerissen, neu gebaut bzw. saniert
werden.
Begonnen wird mit dem Abriss des
Nordflügels, der früher die Pizzeria, das Nagelstudio und den Bäcker beheimatete. So wird
der Platz zum dahinter liegenden öffentlichen
Weg geöffnet, denn an dieser Stelle wird kein
neues Gebäude errichtet. Auch der bestehende NORMA-Markt und das angrenzende
Waschhaus mit Partykeller weichen einem
Neubau. An dieser Stelle wird ein moderner
Verbrauchermarkt gebaut, der größer ist und
ebenfalls von NORMA betrieben wird. Der
Supermarkt schließt deshalb bereits nach
Ostern und öffnet erst im Frühjahr 2015 wieder.
Der Südflügel mit Friseur, Chinaimbiss
und Lottoladen wird saniert. Genau wie die
Wohnungen werden die Läden wärmegedämmt
und in Abstimmung mit den Ladenmietern
innen neu gestaltet. Chinaimbiss und Lotto-

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John-Locke-Blatt / Ausgabe 4 / 2014

laden stellen nur für die Dauer der Innensanierung, also ca. sechs bis acht Wochen im
Juni 
/ 
Juli 2014, ihren Betrieb ein. Danach
können sie, auch wenn ringsum noch Baustelle
ist, ihre Kunden wieder bedienen. Dann nimmt
auch der Friseur seinen Betrieb wieder auf. Die
genauen Schließzeiten werden die Geschäfte
selbst aushängen.
Im Hochhaus John-Locke-Str. 21 und
in einem Vorbau zur Straße hin werden
ein Restaurant und eine Bäckerei mit Café
eingebaut. Vorarbeiten haben bereits im Zuge
der Hochhaussanierung stattgefunden. Dort
wird es künftig auch möglich sein, bei schönem
Wetter auf einer Terrasse vor dem Restaurant
bedient zu werden.
Verbunden wird das ganze Ensemble durch
ein durchgehendes gläsernes Vordach und die
neue Platzgestaltung.
Leider ist es unumgänglich, dass es vorübergehend zu Einschränkungen in der direkten
Nahversorgung kommt. Nach intensiven
Verhandlungen mit den Gewerbemietern sind
die Baumaßnahmen aber wichtig, um die
Gewerbemieter langfristig an den Standort zu
binden.•

erkennbar ist, wird es dann natürlich einige Jahre dauern.
Die Bauarbeiten beginnen im Spätherbst, womit wird
gestartet?
Wir schaffen erst einmal Baufreiheit und werden einige
Gehölze roden. Dann beginnt die Sanierung der Lieferanfahrt für den Supermarkt und die Reparatur der Straße zu
den Parkplätzen und der Anlieferzone. Der nächste Schritt
wird die Fertigstellung der Zugänge für die Gewerbemieter
sein. Die Pflasterarbeiten sind ab April 2015 geplant. Wie
die Baumaßnahmen im Detail fortschreiten, ist auch witterungsabhängig. Sollte der nächste Winter so wie dieser
werden, ist schon zu dieser Jahreszeit viel zu schaffen.
Ab wann dürfen sich die Mieter auf den neuen Platz
freuen?
Ich denke, im August 2015 wird alles weitgehend fertiggestellt sein, und die Mieter dürfen sich auf ein neues
Schmuckstück in der Siedlung freuen.
•

Nun wird es ernst in der John-Locke-Str. 18 / 18a
Sanierung von 202 Wohnungen in 230 Tagen
Die wichtigsten
Maßnahmen im Überblick:
• Instandsetzung des Daches
• Dämmung der Fassade und der Kellerdecken
• Nachrüstung bzw. Austausch der Fenster
• Instandsetzung der Loggien / Balkone
• Komplette Schadstoffsanierung
• Strangsanierung
• Austausch der Fußbodenbeläge
• Modernisierung der Bäder
• Neue Küchenfliesen
• Erneuerung der Elektroinstallation und Lüftung
• Verlegung des Hauseinganges
• Schaffung von Gewerbeflächen
• Neuzuschnitt der Keller
• Modernisierung des Aufzugs

D

ie täglich wachsenden Gerüste an der John-Locke-Str. 18 waren nicht zu übersehen. Nun ist der
1. Bauabschnitt startklar, und die Bauarbeiten sind auch
nicht mehr zu überhören. In 230 Tagen werden nun
202 Wohnungen saniert, neue Gewerberäume und ein
neuer Eingangsbereich geschaffen, die Fassade gedämmt
und neu gestaltet und die Aufzüge modernisiert. Am 19.
Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein
ambitionierter Zeitplan, der nur einzuhalten ist, wenn
die Mieter kooperieren und es nicht zu einem Bauverzug
kommt.
Die ersten Mieter haben bereits am 14. März ihre
Wohnungen verlassen, um Baufreiheit für die Schadstoff-,
Strang- und Badsanierung zu schaffen. Von nun an wird im
wöchentlichen Rhythmus ein neuer Halbstrang geöffnet,
d. h., jede Woche ziehen weitere Mieter aus und verbringen
fünf bis sechs Wochen in einer Umsetzwohnung oder in
einem Hotel. Die Möbel werden in diesem Zeitraum durch
die Firma Zapf Umzüge eingelagert. Organisiert wird das
alles durch die Mieterbetreuung, die auf zwei Personen
aufgestockt wurde. Neben Philipp Süss steht nun auch

Katrin Sobczynski den Bewohnern mit Rat und Tat zur
Seite. Beide werden so manches Problem aus der Welt
schaffen können.
Die Sanierung des Hauses wird auch genutzt, um einige
Wohnungsgrundrisse so anzupassen, dass die Nachfrage
nach größeren Wohnungen bedient werden kann. Zudem
werden Wohnungen behindertengerecht ausgebaut.
Die im Hochparterre liegenden Kellerräume erfahren
die umfangreichsten Umbauarbeiten. Hier muss nicht nur
Platz für die Verlegung des Eingangsbereichs geschaffen
werden, sondern auch für zwei neue Arztpraxen
(Allgemein- und Zahnarzt) mit speziellen Anforderungen. Der Ausbau dieser Gewerberäume startet am 5.
Mai, deshalb müssen die Mieterkeller schon sehr zeitig
beräumt werden.
Wir werden Sie im Laufe des Jahres über die Fortschritte
im Bauprojekt auf dem Laufenden halten. Unser Tipp:
Nehmen Sie die Hilfsangebote der STADT UND LAND an,
denn Ihnen stehen anstrengende Monate bevor.
•

Tschüss Waschhaus!
Adieu Partyraum!

Loggiaverglasung

Abriss durch Neustrukturierung des Gewerbezentrums

Mehr Komfort auf dem Balkon

F

I

ünfzigster Geburtstag, Konfirmation oder silberne
Hochzeit: Viele von Ihnen haben schöne Erinnerungen an die ein oder andere Feier im siedlungseigenen
Partyraum. Wie wir Ihnen durch eine Mieterinformation
bereits mitgeteilt haben, wird der Partyraum nun in den
nächsten Wochen abgerissen, um Platz für einen größeren
Supermarkt zu schaffen. Um den Mietern trotzdem die
Möglichkeit zu geben, Familienfeiern in der Siedlung
auszurichten, wird derzeit nach alternativen Räumlichkeiten gesucht, die künftig dafür genutzt werden könnten.
Dazu finden auch Gespräche mit der Diakonie statt, die
den neu errichteten Pavillon der Seniorenbegegnungs-

stätte in der Wohnanlage am Lichtenrader Damm 216 – 220
betreibt. Auch das Waschhaus wird im April der Neustrukturierung des Gewerbekomplexes weichen. Da im Rahmen
der Sanierung jede Wohnung einen zeitgemäßen Waschmaschinenanschluss erhält, ist dieses Angebot künftig
nicht mehr nötig. Wer das Waschhaus noch nutzt – es sind
in den letzten Jahren immer weniger Mieter geworden –
hat bereits festgestellt, dass der Verkauf der Waschmarken
schon reduziert wurde. Sicher bereitet die Schließung des
Waschhauses dem einen oder anderen Sorgen. Die Mitarbeiter im Servicebüro helfen in diesem Fall gerne weiter
und finden für jeden Betroffenen eine gute Lösung.
•

n fünf Leerwohnungen der John-Locke-Straße 21 wurden
im Zuge der Sanierung Loggiaverglasungen eingebaut.
Dabei handelt es sich um Qualitätsprodukte der Marke
Solarlux. Sie haben den Vorteil, dass der Balkon bei Regen
und im Winter geschützt ist und so öfter und länger genutzt
werden kann. Im Sommer kann die Glasfaltwand geöffnet
werden. Auch die Mieter der anderen Hochhäuser können
sich für den Einbau dieser Verglasung in ihrer Wohnung
entscheiden. Die Kosten dafür werden in der Modernisierungsankündigung aufgeschlüsselt. Ein nachträglicher
Einbau ist mit deutlich höheren Kosten verbunden. Bei
Interesse wenden Sie sich an Ihre Mieterbetreuung.
•

Ergebnisse der Mieterbeiratswahl
Der neue Mieterbeirat wurde von Ihnen gewählt. Wir gratulieren
dem neuen Team und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit

Name:	 Peter Schoebe
Vorsitzender
Straße:	Steinstraße
Alter:	78
Beruf:	 Polizeidirektor a. D.

Name:	 Angelika Hermann
stellv. Vorsitzende
Straße:	Barnetstraße
Alter:	53
Beruf:	Altenpflegerin

Name: 	Monika Arndt
Straße:	Steinstraße
Alter:	67
Beruf:	Rentnerin

Name:	 Peter Lude
Straße:	John-Locke-Straße
Alter:	76
Beruf:	 Feuerwehrbeamter i. R.

Name:	 Marcus Strempel
Schriftführer
Straße:	Steinstraße
Alter:	42
Beruf:	Industrieelektroniker

Nachrücker sind:
Ilse Henschel
Jörg Seidler
Klaus Knobloch

John-Locke-Blatt / Ausgabe 4 / 2014 03

Unsere Nilpferde
Johnny und Locki kennen die Nilpferde in der John-Locke-Siedlung schon lange.
Im Zuge der Platzneugestaltung bekommen Sie ein neues „Gehege“. Die Bildhauerin
Rose-Maria Stiller hat sie 1995 entworfen, nun ist es Zeit für eine Restaurierung.
Johnny und Locki freuen sich schon!
•

LECKERES IM APRIL

Infobox
geschlossen!

Apple Crumble
Englisches Rezept aus der Heimat von John Locke. Säuerlich und
süß: Die Mischung macht’s!
Zutaten

Zubereitung

500 g
100 g
100 g
175 g
1

Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Apfelspalten mit Zitronensaft beträufeln und in
eine gefettete Auflaufform geben. Aus Butter, Zucker, Mehl und etwas Zimtpulver einen
Streuselteig bereiten und auf den Äpfeln verteilen.

Äpfel
Butter
Zucker
Mehl
Zitrone
Zimt

Arbeitszeit: ca. 30 Minuten · Schwierigkeitsgrad: einfach

Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. Warm mit Eis und Schlagsahne
servieren.
Zusätzlich kann man über die Äpfel noch Rumrosinen oder auch etwas Calvados träufeln.
Sehr lecker schmeckt der Nachtisch auch mit Stachelbeeren oder Brombeeren.
•

Redaktion
STADT UND LAND
WohnbautenGesell­schaft mbH
Unternehmens­
kommunikation
Frank Hadamczik
Andrea Setzepfandt
Werbellinstraße 12
12053 Berlin
Tel./Fax 68 92 -6430/-6469
jolo@stadtundland.de
www.john-locke-siedlung.de

Mieterbetreuung
Tel. 68 92 -50 05
Philipp Süss
Tel. (0151) 46 73 20 51
Kathrin Sobczynski
Tel.	(0160) 473 99 50
Servicebüro Tempelhof
Annette Greyer
Tel.	68 92 -5220
Julia Metzner
Tel.	68 92 -5217

Mieterbeirat
Peter Schoebe
Tel.	745 83 89
Angelika Herrmann
Tel.	50 36 21 52
Marcus Strempel
Tel.	74 77 19 30
Peter Lude
Tel.	745 67 53
Monika Arndt
Tel.	745 57 92

Infobox
John-Locke-Straße
Ansprechpartner:
Hilmar Bude
Öffnungszeiten:
Montag 16 – 19 Uhr
Mittwoch 8 – 11 Uhr
Freitag 13 – 16 Uhr

Vom 12. bis zum 17.
Mai 2014 bleibt die Infobox
urlaubsbedingt geschlossen.
        
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