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Full text: Themen, Höhepunkte, Aktivitäten im Jahr ... Issue 2014

Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

Themen, Höhepunkte, Aktivitäten
im Jahr 2014
Kurzfassung des Jahresberichts

‘14

Impressum
Kurzversion Jahresbericht 2014.
Langversion Jahresbericht 2014 siehe:
http://www.deutscher-verband.org/publikationen/jahresbericht.html
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Druck: Juli 2015
Berichtsstand: Januar 2015

Vorwort
2014 war ein ereignisreiches Jahr für die Stadtentwicklung sowie den
Wohnungs- und Immobilienmarkt – und damit auch für den Deutschen
Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.: Die
Bundesregierung hat das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen ins Leben gerufen und ein Klimapaket für mehr Energieeffizienz
verabschiedet. Beim ersten Immobilienwirtschaftlichen Dialog der
Legislaturperiode, zu dem uns die neue Bundesumwelt- und Bauministerin Dr. Barbara Hendricks eingeladen hatte, konnten wir unsere Vorschläge zur Mobilisierung von Bauland in städtischen Wachstumsregionen einbringen. Und auf europäischer Ebene sind wir in
eine neue siebenjährige Förderperiode der Strukturfonds eingetreten.
Mit all diesen Entwicklungen und Themen hat sich der DV in seiner Verbandsarbeit im vergangenen Jahr intensiv auseinandergesetzt. Unsere öffentlichen und privaten Mitglieder aus verschiedenen Branchen und Disziplinen tragen dazu
bei, dass wir gerade bei kontroversen Fragestellungen zu breit abgestimmten, reflektierten Antworten kommen. Dazu
zählen Bund, Länder und Kommunen, die Wohnungswirtschaft sowie Vertreter der privaten Vermieter, Selbstnutzer und
Mieter. Genauso wirken Finanzinstitute, die Bauwirtschaft, die Wissenschaft, Projektentwickler, Planer und Architekten im
Verband mit.
Für die inhaltliche und finanzielle Unterstützung bedanke ich mich deshalb herzlich bei all unseren Mitgliedern. Besonders hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie mit dem Bundesinstitut für Bau-,
Stadt- und Raumforschung. Mein besonderer Dank gilt außerdem dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband für sein
außerordentliches Engagement und für die gute Zusammenarbeit auf europäischer Ebene. Das gemeinsame europapolitische Anliegen verbindet uns ebenfalls mit unseren Partnerverbänden GdW, BFW und BSI, mit denen wir eine langjährige
Bürogemeinschaft in Brüssel unterhalten.
Meine Anerkennung möchte ich zudem meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand und dem Verbandsrat und
hier insbesondere den Leitern unserer mittlerweile vier Arbeitsgruppen aussprechen. Vielen Dank Ihnen allen für Ihr ehrenamtliches Engagement und das angenehme Miteinander. Nicht zuletzt gilt mein Dank den Mitarbeitern des Deutschen
Verbandes – mit ihrem kompetenten, fachlichen Engagement bilden sie die Basis für den Erfolg und den guten Ruf unseres
Verbandes.
Ich wünsche Ihnen allen viel Freude beim Lesen!

Dr. Jürgen Heyer, Minister a. D.
Präsident, Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

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Themen, Höhepunkte
und Aktivitäten 2014

© lassedesignen, Fotolia.com

© Tashka2000, Fotolia.com

© Hunor Kristo, Fotolia.com

© Tiberius Gracchus, Fotolia.com

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© Heike Mages, DV

Wir stehen vor tiefgreifenden Veränderungen in der Stadtentwicklung und auf den Wohnungsmärkten. Das hat das
Jahr 2014 noch einmal deutlich gezeigt: Der technologische Fortschritt, ökonomische Strukturbrüche und der gesellschaftliche Wertewandel vollziehen sich so rasant wie
selten zuvor und haben fundamentale Auswirkungen auf
das Gesicht unserer Städte und auf die Art und Weise, wie
wir wohnen.
Mit den Folgen, die sich daraus ergeben, hat sich der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. im Jahr 2014 intensiv auseinandergesetzt und
sich dabei auch mit den Themen beschäftigt, die bei der
Bundesregierung oben auf der Agenda stehen. Als Plattform für integrierte Stadtentwicklung und Wohnen brachte
er seine eigenen Vorstellungen ein und engagierte sich aktiv für den politischen und fachlichen Dialog.

Bezahlbarer Wohnungsneubau und günstiges
Bauland
Der „Run“ auf die großen Städte und Ballungsräume durch
Binnen- und Zuwanderung hält an. Dadurch verschärft sich
die Wohnungsknappheit. Selbst „Normalverdiener“ können
sich die hohen Immobilienpreise und Mieten nicht mehr leisten. Hier gilt es, mit verstärktem Neubau und günstigerem
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Bauland bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die neuen Einwohner entsprechend zu integrieren. Trotz der hohen
medialen und politischen Aufmerksamkeit für bezahlbares
Wohnen dürfen wir aber nicht vergessen, dass dies nur einen Teil der Städte und der deutschen Bevölkerung betrifft.

Stadt-Land-Zusammenarbeit, Energiewende und
Demografie
Viele ländliche und strukturschwache Regionen stehen mit
Abwanderung, Leerstand und Wertverfall vor ganz anderen Herausforderungen. Hier müssen öffentliche Infrastrukturen und Dienstleistungen an die abnehmende Bevölkerung
angepasst und neue Formen der Finanzierung sowie der
Zusammenarbeit mit den Großstädten gefunden werden.
Auch unsere älter werdende Gesellschaft sowie veränderte
Familienstrukturen und Lebensentwürfe erfordern neue Ansätze für Wohnen und Daseinsvorsorge. Hinzu kommt der
notwendige Umbau unseres Energiesystems. Die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und der Ausbau
dezentraler Energieerzeugung und -versorgung wirken sich
direkt auf unsere Gebäude- und Stadtstrukturen aus. Nicht
zu vergessen auch die fortschreitende Digitalisierung, die
als Beschleuniger in allen Bereichen der Stadtentwicklung
wirkt. Die Folgen dieser Entwicklung sind heute zum Teil nur
schwer vorauszusagen.

UNSERE THEMEN

Unsere Mitglieder und Partner

Öffentliche Hand
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■■
■■
■■
■■

Europäische Union
Bund
Länder
Kommunen
Forschungsinstitute

Privatsektor

Zivilgesellschaft

Verbände/Unternehmen aus
■■ Immobilienwirtschaft
■■ Baubranche
■■ Finanzwirtschaft
■■ Stadterneuerung
■■ Planung
■■ Achitektur

Vertreter von
■■ privaten Eigentümern
■■ Mietern
■■ Gewerkschaften
■■ Stiftungen

Transformationsprozesse nutzen
Angesichts dieser Vielfalt an Herausforderungen müssen
Stadtentwicklungspolitik, Stadt- und Regionalplanung, Infrastrukturausbau und -erneuerung, Liegenschaftspolitik,
Wirtschaftsförderung und Wohnungspolitik frühzeitig agieren, um die Dynamik der Transformationsprozesse für sich
zu nutzen und nicht von ihnen überrannt zu werden. Dafür
gilt es vor allem, bei den betroffenen Akteuren ein Klima
der Akzeptanz und Teilhabe zu schaffen und Vertreter von
Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie die Bürger in die
integrierten Stadtentwicklungsprozesse einzubeziehen.

Unsere Mitglieder bringen vielfältige
Perspektiven ein
Um diesen Veränderungen zu begegnen, sind vielfältige
Perspektiven, Interessen und Erfahrungen gefragt. Diese
bringen unsere Mitglieder und Partner in die Verbandsarbeit
ein. 2014 konnten wir zahlreiche bedeutende Institutionen
und Persönlichkeiten für unseren Verband gewinnen, darunter vier der größten deutschen Wohnungsunternehmen.
Wir freuen uns, dass u. a. folgende neue Mitglieder zu uns
gestoßen sind: der ZIA – Zentraler Immobilien Ausschuss
e.V., die GAGFAH GROUP, die LEG Immobilien AG, die
GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH,

die Joseph-Stiftung, die Bornaer Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH sowie die Investitions- und Förderbank Niedersachsen.

Aktivitäten und Kommunikation auf Bundesund Europaebene
Der Deutsche Verband zeichnet sich dadurch aus, dass er
sich neben der klassischen Verbands- und Netzwerkarbeit
auch in zahlreichen Drittmittelprojekten engagiert. Auch
2014 waren wir in verschiedenen Netzwerken und Plattformen involviert und haben uns über unsere Projekte auf
nationaler und europäischer Ebene eingebracht. Unsere
Veranstaltungen, Expertenworkshops und Netzwerktreffen
brachten Vertreter aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft
und Wissenschaft zum offenen und kritischen Dialog zusammen. Neben Studien und Forschungsarbeiten kommunizieren wir die Ergebnisse unserer Arbeit über Positionspapiere, Handlungsempfehlungen sowie Newsletter. So
bringen wir uns als unabhängige Politikberatung in den
politischen Diskurs ein – und zwar jenseits von Tagespolitik
und Legislaturperioden.

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© Kurt Michel, pixelio.de

DV initiiert Gründung der AG
„Aktive Liegenschaftspolitik“

AG „Energie, Immobilien und Stadtentwicklung“
konstituiert

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und
Reaktorsicherheit begegnet den aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen seit Mitte 2014 mit einem „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“. Wesentliche
Handlungsfelder sind Wohnungsneubau, bezahlbare Mieten, Energieeffizienz, Wohnen im Alter sowie nachhaltiges
Planen und Bauen. In diesem Zusammenhang hat der DV
angeregt, sich auch vertieft mit der Schaffung und Aktivierung von ausreichend Wohnungsbauflächen zu befassen.
Denn verfügbares Bauland zu vertretbaren Preisen ist eine
zentrale Voraussetzung für mehr bezahlbaren Wohnungsneubau.

Die AG „Energie, Immobilien und Stadtentwicklung“ ist die
jüngste der vier Arbeitsgruppen des Deutschen Verbandes.
Nach einem Vorbereitungsworkshop im März 2014 hat der
DV die Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam e.V. (IASS) am 12.
Dezember 2014 offiziell ins Leben gerufen. Geleitet wird
sie von Professor Dr. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des
IASS. In der AG erörtern hochrangige Vertreter von Bund,
Ländern und Kommunen, Immobilienwirtschaft, Energieversorgern, Finanzinstituten sowie aus Stadtplanung, Bauen
und Architektur, welchen Beitrag Immobilienwirtschaft und
Stadtentwicklung zu den Energie- und Klimaschutzzielen
leisten können.

Auf Grundlage eines Thesenpapiers und Gesprächen mit
der Bundesumwelt- und Bauministerin Dr. Hendricks, dem
Staatssekretär Adler und der zuständigen Abteilungsleiterin
bereitete der DV die Gründung der Arbeitsgruppe „Aktive
Liegenschaftspolitik“ vor. Diese erarbeitet ab Januar 2015
unter Koordinierung des DV Empfehlungen und konkrete
Vorschläge, wie in städtischen Wachstumsräumen mehr
Bauland für bezahlbares Wohnen bereitgestellt bzw. mobilisiert werden kann.

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Um die Zwischenergebnisse einem weiten Kreis an Verbandsmitgliedern zu öffnen, gibt es flankierend zu den internen Sitzungen der ständigen AG-Mitglieder auch öffentliche Veranstaltungen. So fand direkt im Anschluss an die
konstituierende Sitzung das Fachforum „Strategien, Akteure,
Instrumente – Wie gelingt die Energiewende im Gebäudebereich?“ statt. Dabei stellte Wirtschaftsstaatssekretärin
Iris Gleicke den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz
(NAPE) vor.

HÖHEPUNKTE 2014

Jahrestagung 2014 | © Köbele-Milas

Start der europäischen Förderperiode
2014 bis 2020

Beteiligung – Bündelung – Balance:
Jahrestagung 2014

Am 1. Januar 2014 hat die neue EU-Strukturfondsperiode
begonnen. Der DV hat die Ausgestaltung der neuen Förderprogramme begleitet. Sowohl beim Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerk als auch bei der Arbeitsgruppe
Europa stand die städtische Dimension der Strukturfonds im
Mittelpunkt der Aktivitäten. Zudem erstellte der DV gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität
Cottbus-Senftenberg eine Studie zur städtischen Dimension
in den neuen und den gerade ausgelaufenen EU-Programmen von Bund und Ländern. Danach ist die nachhaltige
Stadtentwicklung ein gewichtiger Programmbestandteil.
Zwischen 2014 und 2020 stehen dafür 1,5 Milliarden Euro
zur Verfügung.

Die öffentliche Fachtagung der Jahrestagung am 2. Oktober
2014 in Köln widmete sich den Möglichkeiten und Grenzen
der Bürgerbeteiligung bei Städtebauvorhaben. Auch flexible Planungsprozesse und eine aktivere Rolle der Kommunen
standen auf der Agenda. Gunther Adler, Staatssekretär im
Bundesumwelt- und Bauministerium wies darauf hin, dass für
eine gelungene Quartiersentwicklung ein gesundes Gleichgewicht zwischen ökonomischen Gegebenheiten sowie sozialen und ökologischen Herausforderungen notwendig sei.

Ebenso positiv ist die Stärkung der Kooperations-Programme Interreg und URBACT zur grenzüberschreitenden,
transnationalen und europaweiten Zusammenarbeit. Für
die Gestaltung der neuen Programme der transnationalen
Zusammenarbeit führte der DV eine Konsultation auf Bundesebene durch. Ländervertreter und Fachöffentlichkeit
informierte er mit einer breiten Kommunikationsarbeit. Für
URBACT fungiert er als nationale Kontaktstelle. Zudem ist er
Partner in zahlreichen EU-Projekten zur Stadt- und Regionalentwicklung, Mobilität und Energie.

Wie das selbstständige und selbstbestimmte Leben und
Wohnen im Alter unterstützt werden kann, zeigen die rund
300 Projekte des Bundesprogramms „Anlaufstellen für ältere
Menschen“, das der DV seit 2012 als Geschäftsstelle koordiniert. Allein im Jahr 2014 waren etwa 230 Projektträger
mit der Umsetzung ihrer Ideen aktiv: Formularambulanzen
und ehrenamtliche Wohnberatung, Internetplattformen und
technische Geräte, Fahr- und Begleitdienste, Gemeinschaftseinrichtungen, interkulturelle Nachbarschaftstreffs, Gedächtnistraining und vieles mehr geben älteren Menschen konkre-

DV ist Geschäftsstelle des Bundesprogramms
„Anlaufstellen für ältere Menschen“

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Stadtteilbegehungen
in Berlin Moabit | © Moabiter Ratschlag
© Christian
Schwier, Fotolia.com

te Hilfe und Unterstützung im Alltag. Der Deutsche Verband
organisiert den fachlichen Austausch zwischen den Projekten und hat 2014 unter anderem drei Werkstattgespräche
in Berlin, Essen und Hannover durchgeführt. 2015 steht die
Koordination einer bundesweiten Aktionswoche im Vordergrund, bei der das Potential der Anlaufstellen-Projekte in die
Öffentlichkeit getragen wird. In diesem Rahmen findet zudem eine zentrale Konferenz in Berlin statt.

Neuer Internetauftritt
Im Jahr 2014 haben wir unseren Internetauftritt komplett neu
gestaltet. Ziel war es, die vielfältigen verbandspolitischen und
projektbezogenen Aktivitäten und Veröffentlichungen des DV
moderner und übersichtlicher darzustellen. Die neue Gliederung ermöglicht einen themenbezogenen, zielgruppenspezifischen Einstieg. Neben der Grundstruktur wurde vor allem
die Startseite überarbeitet. Der Schwerpunkt liegt auf „Aktuellem“ und „Visuellem“, zudem wird der Leser auf Termine
und unsere verschiedenen Newsletter aufmerksam gemacht.

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Unser Jahresbericht 2014
In diesem Jahr präsentieren wir Ihnen mit diesem
Dokument zum ersten Mal eine übersichtliche Kurzversion unserer Aktivitäten und Höhepunkte im Jahr
2014.
Die detaillierte Ausführung des Jahresberichtes gibt
es nach wie vor. Sie steht Ihnen auf unserer Internetseite als PDF-Version zur Verfügung.
Dort finden Sie außerdem aktuelle Informationen
zu unserem Verband, unseren thematischen Schwerpunkten, Aktivitäten und Veröffentlichungen.
i	www.deutscher-verband.org/publikationen/
	jahresbericht.html

UNSERE AKTIVITÄTEN 2014

Unsere Aktivitäten 2014 im Überblick
Dem fachlichen Austausch zwischen den Verbandsmitgliedern dienen vier Arbeitsgruppen.
Arbeitsgruppe

Vorsitz

Themen 2014

Sitzungen

Energie, Immobilien
und Stadtentwicklung

Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer,
Exekutivdirektor des IASS

»» Konstituierung der AG

12. Dezember
2014

Europäische
Stadt- und Raumentwicklung

Dr. Peter Runkel,
Ministerialdirektor a. D.

»» Die Städtische Dimension in
der Europäischen Strukturpolitik
2014–2020
»» Die „Urbane Agenda“ der EU

28. Januar 2014
18. September
2014

Städtebau und
Raumordnung

Prof. Dipl.-Ing. Elke Pahl-Weber, Institut für
Stadt- und Regionalplanung an der TU
Berlin

»» Bündelungsmöglichkeiten der
Städtebauförderung

13. Mai 2014

Wohnungswesen

Ingrid Matthäus-Maier, ehem. Vorsitzende
der KfW Bankengruppe
Ab Juni 2014: Lutz Basse, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer bei der
SAGA/GWG Hamburg

»» Möglichkeiten und Grenzen zur
Senkung der Baukosten

3. Juni 2014

Die inhaltliche Arbeit des Deutschen Verbandes basiert u. a. auf einer Vielzahl von nationalen Projekten zu aktuellen Themen
der Stadt- und Raumentwicklung.
Projekt

Thema

Auftraggeber/Zuwendung

Laufzeit

Anlaufstellen für ältere Menschen

Wohnen im Alter

Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend

2012–2017

Arbeitsgruppe „Aktive Liegenschaftspolitik“ im Rahmen des
Bündnisses für bezahlbares
Wohnen und Bauen

Mobilisierung von
Bauland für bezahlbaren
Wohnungsbau

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

2014–2016

Stadt-Umland-Wettbewerb
Brandenburg

EU-Förderung für interkommunale Zusammenarbeit
zwischen Städten und
Umlandkommunen

Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg

2014–2016

URBACT National Dissemination Point für Deutschland und
Österreich

Nachhaltige Stadtentwicklung in Europa

URBACT-Sekretariat

seit 2008

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Der Deutsche Verband koordiniert als Träger verschiedene Plattformen und Netzwerke.
Netzwerk

Thema

Mitglieder und Partner

DeutschÖsterreichisches
URBAN-Netzwerk

Unterstützung von
Städten, die aus den
Europäischen Strukturfonds finanziert werden

13 Mitgliedsstädte
Partner: Europäische Kommission; Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; zuständige Länderministerien; Bundeskanzleramt Österreich

DSSW-Plattform

Handlungsstrategien für
attraktive Innenstädte

Ideelle Partner: Deutscher Städtetag; Deutscher Städte- und Gemeindebund; HDE – Handelsverband Deutschland
Finanzierende Partner: DSK – Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft; GMA – Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung;
Kaspar Kraemer Architekten BDA; Lenz und Johlen Rechtsanwälte; SSR
Schulten Stadt- und Raumentwicklung; Stadt + Handel; Die Standortentwickler – Neufeld & Kampheuer GbR

Betreut durch externe Sachverständige und Wissenschaftler führt der Deutsche Verband Fachkommissionen durch und erstellt Studien und Gutachten.
Titel

Rolle DV

Auftraggeber

Veröffentlichung

Die städtische Dimension in den
deutschen Strukturfondsprogrammen 2.0

Mitwirkung an der Studie
unter Leitung der BTU
Cottbus-Senftenberg

Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Bundesinstitut für Bau-,
Stadt- und Raumforschung

Dezember 2014

Anknüpfungspunkte für StadtUmland-Projekte in der Stadtregion
Halle/Leipzig für eine Förderung
aus den EU-Strukturfonds

Durchführung Studie

Stadt Leipzig

September 2014

Langzeitstudie der GMA zu den
Auswirkungen der Ansiedlung von
großflächigen Einzelhandelsvorhaben

Organisation Beirat

Erarbeitung durch: GMA –
Gesellschaft für Markt- und
Absatzforschung mbH

voraussichtlich Ende
2015

Mit seinen Veranstaltungen führt der Deutsche Verband Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Rechtsprechung
und Wissenschaft zusammen.

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Titel

Anlass

Mitveranstalter

Ort, Datum

Innenstadtverträglichkeit
innerstädtischer Einkaufszentren in Klein- und
Mittelstädten

DSSW-Tagung

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz,
Energie und Landesplanung RheinlandPfalz; baukultur Rheinland-Pfalz; IHK
Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz;
Stadt Bingen; Stadt + Handel

Bingen,
12. Februar 2014

Transnationale Zusammenarbeit in Europa –
so geht es weiter!

Konsultationsprozess zur
Erstellung neuer InterregProgramme

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Berlin,
6./7. Mai 2014

UNSERE AKTIVITÄTEN 2014

Titel

Anlass

Mitveranstalter

Ort, Datum

Gemeinsam im altersgerechten Quartier

Nationale Abschlusskonferenz des Interreg-Projektes HELPS

Deutscher Verein für öffentliche und private
Fürsorge e. V.; Vertretung des Landes NRW
beim Bund

Berlin,
3. September 2014

Beteiligung – Bündelung
– Balance. Anspruch und
Wirklichkeit integrierter
Quartiersentwicklung

Jahrestagung 2014

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Köln,
2. Oktober 2014

Der DV engagiert sich in zahlreichen Projekten der transnationalen Zusammenarbeit (Interreg B).
Projekttitel

Thema

Rolle DV/DV-GmbH

Laufzeit

Dialog zur Erstellung
neuer Interreg-Programme

Transnationale Zusammenarbeit/
Ausgestaltung auf Bundesebene
i	www.interreg.de

Umsetzung im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale
Infrastruktur sowie des Bundesinstituts
für Bau-, Stadt- und Raumforschung

2012–2015

Joint.Urban.Energies

Energieeffiziente Wohnquartiere

Umsetzung, zusammen mit Stadt
Ludwigsburg

2013–2014

SusFreight

Nachhaltiger Schienengüterverkehr
in den Alpen
i	www.susfreight.eu

Lead Partner

2013–2014

RAILHUC

Anbindung von Städten und Regionen
an transeuropäische Verkehrsknoten

Projektpartner

2011–2014

i	www.railhuc.eu
RURBAN Access
(in Vorbereitung)

Anbindung ländlicher Regionen an
städtische Verkehrsknoten

Fördermittelempfänger
(Bundesprogramm)

seit 2014

HELPS

Innovative Wohn- und Pflegeansätze
für ältere und bedürftige Menschen
i	www.helps-project.eu

Projektpartner

2011–2014

City Regions

Förderung von Stadt-Umland-Partnerschaften in Mitteleuropa
i	www.city-regions.eu

Durchführung einer Studie im Auftrag
des Lead Partners (Stadt Leipzig)

2012–2014

Neben der inhaltlichen Projektarbeit übernimmt der Deutsche Verband bzw. seine GmbH auch die politische Öffentlichkeitsarbeit für die meisten Interreg-Projekte, die zusätzlich aus dem Bundesprogramm „Transnationale Zusammenarbeit“ gefördert werden.
In seinen verschiedenen Newslettern, Positionspapieren, Fachartikeln und auf seiner Webseite berichtet der Deutsche Verband regelmäßig über die Ergebnisse seiner Verbands- und Projektarbeit und die Resultate der Studien und
Modellprojekte. Zudem informiert er über Neues aus der deutschen und europäischen Wohnungs-, Stadt- und Raumentwicklungspolitik.
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GESCHÄFTSSTELLEN UND GREMIEN

Geschäftsstellen und Gremien
Geschäftsstelle in Berlin

Büro in Brüssel

Deutscher Verband für Wohnungswesen,
Städtebau und Raumordnung e. V.
Gesellschaft des Deutschen Verbandes für
Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung mbH

German Association for Housing,
Urban and Spatial Development

Littenstraße 10
10179 Berlin
Tel: 	 +49 (0)30 20 61 32-50
Fax: 	+49 (0)30 20 61 32-51
info@deutscher-verband.org

3, rue du Luxembourg
1000 Brüssel – BELGIEN
Tel: 	 +32 (0)2 550 16-10
Fax: 	+32 (0)2 503 56-06
j.scholze@deutscher-verband.org

Unsere Mitglieder
Die Mitgliederzahl belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 364 Mitglieder, davon 203 juristische und 161 Einzelmitglieder.

Vorstand
Präsident: 	
Dr. Jürgen Heyer, Minister a. D.
Vizepräsidenten: 	
Dr. Josef Meyer, ehemaliger Vorstandssprecher, Deutsche Bau- und Grundstücks-AG,
	BauGrund
	
Helmut Rausch, Mitglied des Vorstands, WL Bank
Schatzmeister: 	
Axel Vogt, Leiter Immobilienkunden, Investitionsbank Schleswig-Holstein
Generalsekretär: 	
Christian Huttenloher
Ehrenpräsidenten: 	
Karl Ravens, Bundesminister a. D.
	
Dr.-Ing. Irene Wiese-von Ofen, Past President, International Federation for Housing
	
and Planning (IFHP)
Weitere Vorstandsmitglieder: 	
Anke Brummer-Kohler, Abteilungsleiterin, Bundesministerium für Umwelt, Natur	
schutz, Bau und Reaktorsicherheit
	
Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und
	
Immobilienunternehmen e. V.
	
Dr. Hartwig Hamm, Verbandsdirektor, Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
	
Norbert Portz, Beigeordneter, Deutscher Städte- und Gemeindebund
	
Dr. Franz-Georg Rips, Präsident, Deutscher Mieterbund e. V.

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Die umfangreiche Langversion unseres Jahresberichts 2014 finden Sie als PDF unter
http://www.deutscher-verband.org/publikationen/jahresbericht.html
Berlin, Juli 2015	

www.deutscher-verband.org
        
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