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Materialien zur Gestaltung eines Workshops Thema Klima für die Jahrgangsstufe 7/8

Full text: Materialien zur Gestaltung eines Workshops Thema Klima für die Jahrgangsstufe 7/8

Klimaschutz und Bildung

Energie und Klimaschutz in Schulen
Materialien zur Gestaltung eines Workshops
Thema Klima für die Jahrgangsstufe 7/8

Energie und Klimaschutz in Schulen
Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Impressum
Herausgeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Kommunikation
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Ansprechpartnerin: Corina Conrad-Beck
E-Mail: corina.conrad-beck@stadtentwicklung.berlin.de
Alle Informationen zum Angebot „Energie und Klimaschutz in Schulen“ finden sich
im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung
Ansprechpartner für die Workshop-Materialien
SWiM Bildung UG (haftungsbeschränkt)
Sachsendamm 93
10829 Berlin
Ansprechpartner: Christian Johann
Tel.: 030 / 789 5460-06
E-Mail: christian.johann@swim-bildung.de
Berliner Energieagentur
Französische Str. 23
10117 Berlin
Ansprechpartnerin: Susanne Kramm
Tel.: 030 / 29 33 30 0
E-Mail: kramm@berliner-e-agentur.de
Bildnachweis
Berliner Energieagentur: Titelseite, Präsentation: Keyvisual | Präsentation
Berliner NetzwerkE: Präsentation Folie 3: Steckerleiste © Dietmar Gust
Eigene Darstellung: Lehrkräftehandreichung 3: Strichmännchen, Arbeitsblatt 2, Präsentation Folie 4,12,14:
Treibhauseffekt
Pixabay.com: Präsentation Folie 3: Fahrräder, Folie 17: Stau, Folie 18: Baum
Pixelio.de: Präsentation Folie 3: Plastiktüte © Ralph Aichinger/pixelio.de, Folie 17 Kohlekraftwerk © Dieter Schütz/
pixelio.de

Berlin, September 2015

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert.
Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Lehrkräfte-Handreichung
1. Inhaltsbeschreibung
In dem Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen des Klimawandels
kennen. Selbständig setzen sie sich mit dem natürlichen und dem anthropogenen (durch den
Menschen verursachten) Treibhauseffekt und mit dem Klimawandel auseinander.
Sie erweitern ihren Fachwortschatz durch die Erstellung eines Begriffsglossars zum Thema
Klimawandel. Darüber hinaus erarbeiten sie die Möglichkeiten des klimabewussten Handelns
in aktivierenden Gruppenarbeiten. Zur Sicherung der Ergebnisse werden Lernplakate erstellt.
Ziel des Workshops ist es, das individuelle Handeln zu reflektieren und die Schülerinnen und
Schüler für ein klimafreundliches Verhalten zu motivieren.

Lernziele


Die Schülerinnen und Schüler kennen die wichtigsten Begriffe des Klimaschutzes.



Die Schülerinnen und Schüler können den natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt unterscheiden. Sie kennen die groben Zusammenhänge des globalen
Kohlenstoffkreislaufes.



Die Schülerinnen und Schüler können ihr eigenes Handeln reflektieren und alltägliche
Handlungen auf ihre Klimaverträglichkeit bewerten.

2. Inhaltsübersicht
Zu jedem Arbeitspaket bitte Hinweise in Zeitplan und Lehrkräfte-Handreichung beachten.
1. Arbeitspaket: Prüfung des Kenntnisstands und wichtige Begriffe
- Präsentation zum Workshop, S. 3 – 10
2. Arbeitspaket: Der Treibhauseffekt
- Präsentation zum Workshop, S. 12 – 15
- Arbeitsblatt „Der natürliche Treibhauseffekt“
3. Arbeitspaket: Gruppenarbeit „Klimabewusstes Handeln“
- 4 Texte „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ mit Aufgabenstellung
- Arbeitsblatt „Beiträge zum Klimaschutz – Ergebnissicherung “
- Glossar
4. Arbeitspaket: „Der klimabewusste Bürger“
- Druckvorlage „Aussagen zum Klimaschutz“

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert.
Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

3. Zeitplan (insgesamt 90 Minuten)
Zeit

Was macht die Lehrkraft?

Was machen die Schüler?

Material

Bemerkung

3 min

Vorstellung des Programms und
der eigenen Person

Hören zu

Präsentation, S. 1 – 2

Der Workshop thematisiert zunächst die Grundlagen des Klimawandels und befasst sich im
Hauptteil mit den Möglichkeiten
des klimabewussten Verhaltens.

5 min

liest Aussagen vor und registriert
den Kenntnisstand der SuS

Hören zu und stehen bei den
passenden Aussagen auf

Präsentation, S. 3 – 5

Aktivierung der SuS für das
Thema.

10 min

Übung zur Begriffsklärung

SuS beteiligen sich am Plenum: erklären Begriffe und
Prozesse

Präsentation, S. 6 – 10

Falls die SuS manche Begriffe
nicht gleich zuordnen können,
können sie nach dem Ausschlussverfahren weiterarbeiten




15 min

leitet das Brainstorming zu den
Begriffen an.
gibt anschl. Definitionen und
erläutert diese

Treibhauseffekt



leitet das Thema ein
fragt SuS, was Treibhausgase
sind und woher sie kommen



erklärt den natürlichen Treibhauseffekt und zeigt anschl. die
Abbildung zum anthropogenen
Treibhauseffekt

Hören zu

Begriffe geben einen groben
Überblick über das Thema
SuS überlegen, was Treibhausgase sind

Präsentation, S. 12 -15

AB „Der natürliche
bearbeiten Teil 1 der Aufgabe: Treibhauseffekt“
sortieren die Teilprozesse
stellen Vermutungen zum
anthropogenen Treibhauseffekt an

SuS erarbeiten bzw. wiederholen Wissen zum Treibhauseffekt

Bitte hier Bezug nehmen zum
Begriff „anthropogen“ und definieren.

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin und wird gemeinsam
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Zeit

Was macht die Lehrkraft?

Was machen die Schüler?

„Welche Unterschiede sind zu erkennen?“

hören zu



15 min

Bemerkung

4 Texte „Ein Beitrag zum
Klimaschutz“ mit Aufgaben

Die SuS arbeiten zunächst alleine.

fasst den anthropogenen Treibhauseffekt zusammen
gibt weitere Informationen zu
Treibhausgasen und -effekt.

Klimabewusstes Handeln



Material

Stammgruppen bilden
Lehrkraft leitet die Aufgabe an,
betreut die Gruppen und unterstützt bei Fragen und Problemen

bilden vier Gruppen
die Mitglieder einer Gruppe
erhalten den gleichen Text:
-

Verkehr
Ernährung
Recyclingpapier
Glas

Glossar

Für schwächere Klassen werden Tandems empfohlen
Bei großen Klassen bitte je
Thema 2 Gruppen bilden

Lesen die Texte und bearbeiten die Aufgabe dazu
15 min

Klimabewusstes Handeln

SuS bilden Expertengruppen






Expertengruppen bilden
Lehrkraft unterstützt die Gruppen ggf. bei der Arbeit




stellen ihr Thema (aus der
Stammgruppe) vor / nutzen dafür ihre Notizen
überlegen Ansätze für
eigenes Handeln
alle SuS notieren Stichpunkte zu den Themen
auf dem AB

4 Texte „Ein Beitrag zum
Klimaschutz“
AB „Beiträge zum Klimaschutz – Ergebnissicherung“
Glossar

SuS reflektieren ihr eigenes
Thema, indem sie es den anderen SuS vermitteln
nehmen Informationen auf Augenhöhe auf
Bei starken Gruppen können
die Ergebnisse auch im Plenum
vorgestellt und kritisch diskutiert
werden.

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Zeit

Was macht die Lehrkraft?

Was machen die Schüler?

Material

Bemerkung

15 min

Der klimabewusste Bürger

SuS ordnen die Klimaschutzaussagen dem „Klimabewussten Bürger“ zu und begründen
ihre Entscheidung.

Druckvorlage „Aussagen
zum Klimaschutz“
(bitte vor dem Workshop
ausdrucken und ausschneiden)

Jede Aussage genau besprechen. SuS darauf hinweisen,
dass sie nicht alles selbst umsetzen müssen --> SuS werden
für den Klimaschutz im Alltag
sensibilisiert und lernen klimabewusstes Verhalten kennen





10 min

Lehrkraft bespricht die einzelnen Aussagen mit den SuS und
ordnet sie an der Tafel an.
Es entsteht ein Tafelbild, in
dem sich klimafreundliches und
klimaschädliches Verhalten gegenüberstehen

Optional: Plenumsdiskussion
Lehrkraft stellt die These auf:
„Einer allein kann beim Klimaschutz eh nichts bewirken.“
Lehrkraft leitet die Diskussion an
und nutzt dafür die vorher bearbeiteten Inhalte des Workshops

2 min

Eigene Ideen der SuS können
auf weitere Blätter geschrieben werden

SuS diskutieren die These
und belegen ihre Meinung mit
Argumenten.
SuS reflektieren dabei ihr persönliches Verhalten

Glossar

(Plenum)

Bei leistungsstarken SuS: Hinweis auf die politische Dimension: Ziele, Rahmenbedingungen
und Unterstützung gibt die Politik, aber die Verantwortung für
den Klimaschutz trägt jeder
einzelne
Achtung: SuS nicht mit ihrem
Verhalten bloßstellen – Ziel
ist es, das eigene Verhalten
zu reflektieren.

Abschluss
Bezug zu den Einstiegsaussagen

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4. „Eine Tonne CO2“


Es ist schwierig, sich 1 Tonne CO2 vorzustellen.



1 Tonne (t) CO2 benötigt 509 Kubikmeter Raum (m3).1



In den gleichen Raum könnte man etwa 509.000 Liter Wasser füllen.1
Das entspricht ungefähr einem Schwimmbecken mit vier 25-Meter-Bahnen.



Dieser Raum entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von rund 8 Metern.2



CO2 wird von Pflanzen im Prozess der Photosynthese aufgenommen und dabei in
Biomasse umgewandelt. Pro Jahr kann eine Buche ca. 12,5 kg CO2 speichern. Das
bedeutet, rund 80 Buchen können pro Jahr ca. 1 Tonne CO2 in Biomasse umwandeln. Im Prozess der Photosynthese werden Sonnenenergie, Wasser, CO2 und Nährstoffe in Biomasse und Sauerstoff umgewandelt. Biomasse besitzt chemische Energie.3



Ein handelsüblicher Luftballon hat etwa ein Volumen von 2,5 Litern.
Man könnte mit 1 Kilogramm CO2 also rund 204 Luftballons befüllen.



Durchschnittlich verursacht jeder Mensch in Deutschland durch seine Lebensgewohnheiten ca. 30 Kilogramm CO2 pro Tag. Das entspricht einem Volumen von über
6.000 Luftballons.4 Dazu tragen beispielsweise die Nutzung von Warmwasser, Licht,
Herd und Heizung, die Fahrt zu Schule oder Arbeitsplatz und nach Hause, der Einkauf von Lebensmitteln oder Gebrauchsprodukten wie Papier und Glas sowie der
Gebrauch von Computer, Telefon, Fernsehgerät & Co. bei.

Quellen
1 Claus Barthel, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Handelsblatt vom 5.2.2010.
http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/klima-orakel/klima-orakel-wie-viel-wiegt-ein-literco2/3362976.html
2 Den Klimawandel bekämpfen. Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. http://klimawandelbekaempfen.dgvn.de/fileadmin/user_upload/klimawandel_bekaempfen/Interak_Grafiken_2012/klima/klima_co2/c
o2emissionen02a.html (abgerufen am 15.01.2015).
3 Dr. Daniel Klein, Bay. Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, gekürzt auf http://www.frieslandklimaschutz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=95:wie-viele-baeume-binden-1-tonneco2&catid=39&Itemid=157 (abgerufen am 15.01.2015)
4 Claus Barthel, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Handelsblatt vom
5.2.2010.http://www.handelsblatt.com/technologie/energie-umwelt/klima-orakel/klima-orakel-wie-viel-wiegt-einliter-co2/3362976.html

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5. Der Klimabewusste Bürger:
Beispiel für ein Tafelbild

Die klimafreundlichen Aussagen werden an der Tafel dem „klimabewussten Bürger“ zugeordnet. Die klimaschädlichen Aussagen, die die SuS benannt haben, können an der anderen Tafelseite aussortiert werden.

Begründung klimafreundlicher Aussagen
Klimafreundliche Aussage

Begründung

Ich fahre so oft wie möglich mit
dem Fahrrad oder laufe kurze
Wege zu Fuß.

So wird der CO2-Ausstoß des Verkehrs, z. B. durch
Autos und Busse, reduziert.

Wenn ich verreise, nehme ich die
Bahn oder den Bus, anstatt zu
fliegen.

Flugzeuge haben pro Kilometer und Fluggast einen
wesentlich höheren CO2-Ausstoß als andere Verkehrsmittel.

Ich esse nicht jeden Tag Fleisch,
sondern oft Obst und Gemüse.

Die Produktion von Fleisch verursacht einen hohen
Ausstoß an Treibhausgasen, u. a. durch den hohen
Wasser- und Energie-bedarf vom Futteranbau, über
Aufzucht und Schlachtung bis zu Transport und Lagerung.

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Klimafreundliche Aussage

Begründung

Bei der Wahl meines Essens achte ich darauf, welches Gemüse
bzw. Obst gerade Saison hat.

Das Obst und Gemüse der Saison muss weder in
Gewächshäusern gezüchtet noch tiefgekühlt werden
und benötigt darum weniger Energie.

Bei Papier und Glas achte ich
darauf, dass sie aus recycelten
Rohstoffen hergestellt wurden.

Durch die Wiederverwertung von Altglas und Altpapier müssen weniger neue Rohstoffe bereitgestellt
werden. Durch die Altpapier-Nutzung werden Waldbestände geschont. Bäume nehmen für ihr Wachstum CO2 aus der Luft auf (Stichwort Photosynthese).

Beim Kauf von Lebensmitteln
achte ich vor allem darauf, woher
sie stammen.

Lebensmittel aus der Region müssen nicht weit
transportiert werden, so entstehen weniger Treibhausgase durch LKW, Flugzeuge oder Schiffe.

In der Pause schalten wir immer
das Licht im Klassenzimmer aus.

Wenn das Licht im Klassenraum nicht benötigt wird,
sollte es abgeschaltet werden. Das spart Strom und
damit wertvolle Ressourcen.

Wenn ich meinen Laptop nicht
benutze, schalte ich ihn komplett
aus, anstatt ihn im Stand-ByModus laufen zu lassen.

Auch im Stand-By-Modus wird Strom verbraucht.
Wenn man ein Gerät für längere Zeit nicht nutzt, sollte man es ganz ausschalten. Das schont auch die
Batterie und verlängert die Lebensdauer dieser.

Mein Pausenbrot nehme ich immer in meiner Brotdose mit in die
Schule.

Brotdosen können immer wieder verwendet werden
und sich deshalb die umweltfreundliche Alternative
zu Alu-Folie und „Butterbrotpapier“.

Klimaschädliche Aussagen
Klimaschädliche Aussage

Begründung

Bei der Bewertung von Autos
sind mir die PS-Zahl und die
Höchstgeschwindigkeit wichtig.
Der Benzinverbrauch spielt keine
Rolle.

Je leistungsstärker ein Auto ist, umso höher ist der
Benzinverbrauch. Darum setzen leistungsstarke Autos pro Kilometer mehr Treibhausgase frei.

Auch bei einem Kurzurlaub innerhalb Deutschlands nehmen
wir lieber das Flugzeug als die
Bahn. Das geht schließlich
schneller.

Flugzeuge haben pro Kilometer einen wesentlich
höheren CO2-Ausstoß als andere Verkehrsmittel.

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Klimaschädliche Aussage

Begründung

Wenn ich mal kein Fleisch esse,
esse ich gern andere tierische
Lebensmittel z. B. Käse.

Bei der Produktion tierischer Lebensmittel (nicht nur
Fleisch) werden große Mengen Treibhausgase freigesetzt.

Ich achte beim Kauf von Lebensmitteln nur auf die Aufschrift
„Bio“. Das ist bestimmt gut fürs
Klima.

„Bio“-Lebensmittel sind zwar in der Regel klimaverträglicher als andere, sie werden aber zum Teil aus
fernen Ländern in unsere Geschäfte transportiert und
verursachen dadurch Treibhausgase. Für das Klima
ist vor allem wichtig, woher die Lebensmittel stammen und wie sie transportiert werden.

Auch im Winter esse ich gerne
Erdbeeren, wenn es sie im Laden
zu kaufen gibt.

Erdbeeren müssen im Winter tiefgekühlt werden oder
werden aus fernen Ländern geliefert. In jedem Fall
benötigen sie viel Energie (für Kühlung und /oder
Transport) und verursachen dadurch den Ausstoß
von Treibhausgasen.

Recycling finde ich überbewertet,
besonders Recyclingpapier hat
eine schlechte Qualität.

Die Qualität von Recyclingpapier ist inzwischen sehr
hoch: Es besitzt einen hohen Weißegrad und ist von
Frischfaserpapier kaum noch zu unterscheiden.
Durch den Einsatz von Altpapier werden Waldbestände geschont. Bäume nehmen CO2 aus der Atmosphäre auf (siehe Photosynthese).

Wir kaufen große Mengen Tiefkühlkost, die wir zuhause lange
lagern.

Die Lagerung von Tiefkühlprodukten verbraucht viel
Strom, dessen Erzeugung Treibhausgase freisetzt.

Alle ein bis zwei Jahre bekomme
ich ein neues Handy. Man muss ja
schließlich auf dem neusten
Stand bleiben!

Für die Produktion von Mobiltelefonen werden wertvolle Edelmetalle und Ressourcen benötigt. Um das
Klima zu schonen, sollte man sich weniger oft ein
neues Handy kaufen. Außerdem sollte das Handy
„recycelt“ werden, damit wichtige Rohstoffe wieder
genutzt werden können.

Wenn ich zum Essen gehe, klappe ich meinen Laptop einfach zu.
Dann kann ich danach wieder
schneller weiterspielen.

Man sollte elektronische Geräte stets komplett ausschalten. Zum einen schont dies die Batterie und
erhöht die Lebensdauer des Gerätes, zum anderen
wird Strom gespart.

Den Müll trenne ich zu Hause
nicht – das finde ich irgendwie
eklig.

Damit so viele Reste wie möglich – sei es Biomüll,
Papier oder der Hausmüll - wiederverwertet werden
kann, sollte es getrennt werden. Aus Biomüll kann
z.B. Biomasse erzeugt werden, die in Strom und
Wärme umgewandelt werden kann.

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6. Hinweise zur Präsentation
Folie

Hinweis

2

Kurze Übung, um die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren und eine Hilfe für die Lehrkraft, um die Schülerinnen und Schüler besser
einzuschätzen.

3–4

Die Aussagen können im weiteren Verlauf des Workshops wieder aufgegriffen
werden. Die Lehrkraft kann die Aussagen am Ende des Workshops erneut
aufgreifen und den Schülerinnen und Schüler erklären, dass sie nun selbst
klimabewusst handeln können.

9

Die Lehrkraft fragt die Schülerinnen und Schüler, was der Treibhauseffekt bzw.
Treibhausgase sind. Die SuS stellen selbst Vermutungen auf. Erst nach der
Aufgabe erhalten sie genauere Informationen dazu.

Die Lehrkraft fragt die Schülerinnen und Schüler, was sich im Vergleich zum
vorherigen Schaubild geändert hat. Sie beschreiben dann in eigenen Worten,
was sie sehen.
13

Hier soll vor allem der Unterschied zwischen natürlichem und anthropogenem
Treibhauseffekt verdeutlicht werden:
„Wir Menschen sind für den beschleunigten Klimawandel verantwortlich. Wir
verursachen durch unsere Lebensgewohnheiten einen hohen CO2-Ausstoß.
CO2 reichert sich in der Atmosphäre an und verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt. Folge davon: Erwärmung der Atmosphäre und Klimawandel.“

14 – 16

Die Lehrkraft gibt detailliertere Informationen zu Treibhausgasen und dem
Treibhauseffekt.
Die Stammgruppen beschäftigen sich mit den folgenden Themen:

18 – 19

-

Verkehr
Ernährung
Recyclingpapier
Glas

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Arbeitsblatt

Der natürliche Treibhauseffekt

Aufgabe


Bringe die folgenden Aussagen in die richtige Reihenfolge.
Ordne die passende Nummer aus der Abbildung zu!

Die Erdoberfläche reflektiert Wärmestrahlung in Richtung
Erdatmosphäre und Weltall.
Ein Teil der Wärmestrahlung der Sonne wird durch Treibhausgase auf die
Erdoberfläche reflektiert (zurückgeworfen).
Sonnenenergie durchdringt die Erdatmosphäre und erwärmt sie.
Ein Teil der Wärmestrahlung wird durch die Erdoberfläche aufgenommen.
Der reflektierte Teil der Wärmestrahlung erhöht
die Temperatur der Erdatmosphäre.
Die meiste Wärmestrahlung durchdringt die Erdatmosphäre.

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Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 1 von 2)

Verkehr und Klimawandel
Der Verkehr trägt in Deutschland erheblich zum CO2-Ausstoß bei. Laut Umweltbundesamt
setzen Transport und Logistik jährlich über 150 Millionen Tonnen CO2 frei. Das entspricht
etwa 18 % des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland! Die allermeisten CO2-Emissionen
verursacht dabei der Straßenverkehr. Jeder Einwohner trägt jährlich durchschnittlich
2,6 Tonnen CO2 dazu bei. Viele Schüler werden mit dem Auto zur Schule gefahren, wir benutzen Busse und Straßenbahnen, kaufen Nahrungsmittel, die mit LKW und Eisenbahn in
unsere Geschäfte transportiert werden und fliegen in den Urlaub. 1
Der Personenverkehr in Berlin erzeugt nur etwa ein Drittel der gesamten Luftverschmutzung.
Die übrigen zwei Drittel entstehen größtenteils durch den Warentransport und die Energieerzeugung.2 Immer mehr Berlinerinnen und Berliner nutzen das Fahrrad, um voranzukommen.
Dabei machen Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Zonen das Fahrradfahren sicher und
schnell.
Viele nutzen den Öffentlichen Personennahverkehr (Straßenbahnen, Busse, U- und SBahnen), um in der Stadt mobil zu sein. Das ist gut für das Klima, denn ein Bus oder eine UBahn kann viele Fahrgäste gleichzeitig transportieren. Damit verteilen sich die verursachten
Abgase auf viele Menschen. Der CO2-Ausstoß je Fahrgast bei Straßen-, S- und U-Bahn ist
nur halb so hoch wie der CO2-Ausstoß je Fahrgast in einem Auto.
Und Elektrofahrzeuge? Sie dienen dem Umweltschutz, weil sie beim Fahren keine Abgase
ausstoßen. Allerdings bleibt die Frage, wie der benötigte Strom erzeugt wird. Denn nur
Strom, der aus erneuerbare Energien gewonnen wird, schon tatsächlich die Umwelt.
Für eine Strecke von 100 km verursacht …
… ein Reisebus etwa 2 kg CO2 je Fahrgast.
… die Eisenbahn etwa 4 kg CO2 je Fahrgast.
… ein Auto etwa 15 kg CO2 je Fahrgast.
… ein Flugzeug etwa 38 kg CO2 je Fluggast. 2

Quellen: 1) Umweltbundesamt: UBA-Emissionsdaten 2014, Presseinfo 31.3.2015
2) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: Luftreinhalteplan 2011 – 2017.

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Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 2 von 2)

Verkehr und Klimawandel
Aufgabe


Lies den Text und beantwortet dann die folgenden Fragen!

1. In welchen Bereichen der Mobilität wird am meisten CO2 ausgestoßen?

2. Warum tragen Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
zum Klimaschutz bei?

3. Warum sind Elektrofahrzeuge, z. B. Elektroautos oder Elektrofahrräder,
nicht immer umweltfreundlich?

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Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 1 von 2)

Klima und Ernährung
Geht es um den Klimaschutz, denken viele zuerst an die Bereiche Industrie, Verkehr, Stromerzeugung und das Beheizen unserer Häuser. Dabei gibt es andere wichtige Bereiche für
den Klimaschutz. Ein Beispiel dafür ist unsere Ernährung. Das Bundesumweltministerium
teilte 2014 mit, dass jeder Deutsche jährlich durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel
verbraucht. Erzeugung, Verarbeitung und Transport dieser Lebensmittel verursachen den
Ausstoß erheblicher Mengen an Treibhausgasen: Jeder Einwohner ist jährlich für etwa
2,1 Tonnen der Treibhausgase, z. B. CO2, allein durch seine Ernährung verantwortlich! 1 Im
Durchschnitt entfallen in Deutschland rund 13 Prozent der Treibhausgasemissionen auf den
Bereich Ernährung. 2
Nahrungsmittel, die von Tieren stammen (z. B. Milchprodukte und Fleisch) belasten Umwelt
und Klima stärker als pflanzliche Nahrungsmittel, da sie einen höheren Wasser- und Energiebedarf haben. Pflanzliche Produkte, wie Obst, Gemüse oder Brot verursachen also einen
erheblich geringeren Ausstoß an Treibhausgasen.
Jeder kann durch eine bewusste Ernährung zu Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Ein geringerer Fleischkonsum, ein hoher Anteil an Obst und Gemüse und weniger Milchprodukte –
das ist gut für den Klimaschutz. Kauft man Lebensmittel je nach Saison ein, z. B. Erdbeeren
im Sommer und Birnen im Herbst, und aus dem regionalen Anbau, z. B. aus dem Berliner
Umland, kann man zusätzlich für den Klimaschutz punkten: Solche Produkte benötigen weder die Wärme noch das Licht eines Gewächshauses und müssen keine großen Entfernungen mit dem LKW, dem Flugzeug oder dem Schiff überwinden. Außerdem sind sie auch
noch nährstoffreicher als die zum Teil unreif geernteten und weitgereisten Südfrüchte wie
Mangos und Bananen. Auch Tiefkühlkost wirkt sich negativ auf das Klima aus, denn sie benötigt zur langfristigen Lagerung viel Strom für die Kühlung.

Quellen: 1 Bundesumweltministerium, 2014: Lebensmittel und Klimaschutz. 2) Umweltbundesamt: Konsum und
Umwelt: Zentrale Bedarfsfelder, 2015

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Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 2 von 2)

Klima und Ernährung
Aufgabe


Lies den Text und beantwortet dann die folgenden Fragen!

1. Warum werden bei der Produktion von Fleisch und
anderen tierischen Lebensmitteln Treibhausgase freigesetzt?

2. Warum sind Lebensmittel aus der Region am klimafreundlichsten?

3. Wie kann man sich klimabewusst ernähren?

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 1 von 2)

Recyclingpapier
Papier besteht typischerweise aus Zellstoff, der aus Holzfasern gewonnen wird. Der Prozess der Papierherstellung benötigt viel Energie, verschiedene Chemikalien und große Mengen Wasser. Je „weißer“ und je glatter die Oberfläche des Papiers sein soll, desto umfangreicher – und damit klimaschädlicher – wird der Herstellungsprozess!
Die Verarbeitung von Holz aus Urwäldern oder Holzplantagen in großem Maßstab beeinflusst sowohl die Umwelt als auch das Klima. Verschiedene Tier- und Pflanzenarten verlieren
durch die großflächige Abholzung von Urwäldern ihren Lebensraum. Außerdem gehen die
Bäume für den natürlichen Kohlenstoffkreislauf verloren. Denn Bäume wandeln im Prozess
der Photosynthese das CO2 aus der Luft in Biomasse und Sauerstoff um. Biomasse ist ein
wichtiger natürlicher Energieträger.
Deutschland gehört zu den größten Papierverbrauchern weltweit. Aber Deutschland ist auch
Altpapier-Weltmeister! Das Umweltbundesamt teilte 2013 mit: „Im Jahr 2012 wurden in
Deutschland 244 Kilogramm Pappe, Papier und Karton pro Einwohner verbraucht. Dies entspricht einem Gesamtverbrauch von 20 Millionen Tonnen (Mio. t). Im gleichen Jahr haben
private und kommunale Entsorger 15,7 Mio. t Altpapier gesammelt. Dies ergibt eine Altpapierrücklaufquote von rund 76 Prozent.“
Das Wort „Recycling“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „etwas in einen
Kreislauf zurückführen“. Der Begriff beschreibt den Prozess der Wiederverwertung von Rohstoffen aus bereits verwendeten Produkten. Recyclingpapier ist also Papier, das aus schon
einmal verwendetem Papier hergestellt wurde.
Die Herstellung von Recyclingpapier ist einfacher als von neuem Papier. Das spart Energie,
Wasser und Chemikalien, entlastet die Umwelt und trägt zum Klimaschutz bei. Symbole auf
Schreibblöcken, Heften oder Verpackungen zeigen, wie das Papier hergestellt wurde. Ein
besonders bekanntes Symbol ist der „Blaue Engel“. Er zeichnet besonders klimafreundlich
hergestellte Produkte aus.

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert.
Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 2 von 2)

Recyclingpapier
Aufgabe


Lies den Text und beantwortet dann die folgenden Fragen!

1. Was bedeutet das Wort Recycling?

2. Warum ist es besser, Recyclingpapier zu nutzen?

3. Warum sind Bäume und Wälder wichtig für das Klima?

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert.
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 1 von 2)

Glas recyceln
Glas gehört zu den Materialien, die nach Gebrauch in den Herstellungsprozess zurückgeführt werden können. Damit trägt der Gebrauch von Glas zum Ressourcen- und Klimaschutz
bei. Das gesammelte Glas kann unter bestimmten Voraussetzungen eingeschmolzen und zu
neuem Glas verarbeitet werden.
Bei der Glasherstellung müssen sehr hohe Temperaturen (ca. 1700° C) erreicht werden, um
die genutzten Rohstoffe, wie Quarzsand, Soda und Kalk, zu Glas zu verarbeiten. Altglas
schmilzt hingegen schon bei einer vergleichsweise niedrigen Temperatur von ca. 1200°C. Es
wird also weniger Energie benötigt, wenn Altglas für den Glasherstellungsprozess genutzt
wird. Generell lässt sich sagen, dass bei 1 Prozent Altglas im Schmelzofen der Energiebedarf um 0,2 bis 0,3 Prozent sinkt. 1 Durch die Verwendung von Altglas und den damit geringeren Energiebedarf wird also das Klima geschützt. Außerdem bleiben Rohstoffe wie
Quarzsand, Soda und Kalk im Stoffkreislauf erhalten und müssen nicht erneut abgebaut
werden.
Altglas kann aber nur unter bestimmten Voraussetzungen wieder verarbeitet werden. Je reiner das Altglas ist, desto einfacher ist seine Verarbeitung. Anderer Müll, Keramikscherben
oder Steine haben nichts in der Altglastonne zu suchen. Aber auch nicht alles, was aus Glas
besteht kann dort weggeschmissen werden. Autoscheiben, Fensterglas oder Vasen dürfen
dort z.B. nicht entsorgt werden. Außerdem ist es besonders wichtig, die Verschlüsse, die
meist aus Metall oder Kunststoff sind, vorher zu entfernen.
Altglas muss in Berlin nach Weiß- und Buntglas sortiert werden. Die Färbung des Altglases
entscheidet über die Weiterverwendung, denn buntes Glas kann beispielsweise nicht zur
Herstellung von Weißglas genutzt werden. Jeder kann mithelfen, das Recycling von Glas zu
vereinfachen. Schon 80 Prozent aller Deutschen recycelt regelmäßig Glas. Dadurch werden
Ressourcen und Energie gespart und das Klima geschützt!

Quelle: 1) Umweltbundesamt: Glas: Gut recycelbar!, 2014

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Arbeitsblatt „Ein Beitrag zum Klimaschutz“ (Seite 2 von 2)

Glas recyceln
Aufgabe


Lies den Text und beantwortet dann die folgenden Fragen!

1. Wie kann das Recyceln von Altglas zum Klimaschutz beitragen?

2. Auf welche Voraussetzungen muss bei der Glasproduktion mit Altglas geachtet werden?

3. Wie können wir den Prozess der klimafreundlichen Glasherstellung unterstützen?

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Arbeitsblatt

Beiträge zum Klimaschutz – Ergebnissicherung
Aufgabe


Stellt Euch in Expertengruppen gegenseitig die Beiträge zum Klimaschutz vor.
Nutzt dafür Eure Notizen.



Notiert euch Stichpunkte zu den Klimaschutzbeiträgen der anderen Gruppe!

Gruppe 1: Mobilität

Gruppe 2: Ernährung

Gruppe 3: Recyclingpapier

Gruppe 4: Altglas

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Glossar

Wichtige Begriffe im Überblick
Begriff

Definition

Abgase

Gase, die durch die Verbrennung von Rohstoffen, wie Kohle
oder Benzin, entstehen. Sie sammeln sich in der Erdatmosphäre und tragen zu ihrer Erwärmung bei. CO2 ist ein Abgas, das
bei der Kohleverbrennung entsteht und am stärksten zum Klimawandel beiträgt.

Altpapierrücklaufquote

Das Verhältnis zwischen Pappe-, Papier- und Kartonverbrauch
zum Altpapieraufkommen insgesamt.

anthropogener
Treibhauseffekt

Das Wort „anthropogen“ bedeutet „vom Menschen gemacht“.

Biomasse

Energieträger, die aus biologischen Prozessen gewonnen wurden, CO2 neutral sind und die man erneuern kann, sodass sie
wiederverwendet werden können (Sie sind regenerierbar.).

CO2-Ausstoß

chemischer Prozess, bei dem CO2 in die Atmosphäre freigesetzt wird.

Energie

Energie ist die Fähigkeit von Körpern, Arbeit zu verrichten. Bei
der Verrichtung von Arbeit wird Energie von einem Körper auf
einen anderen übertragen oder in andere Energieformen umgewandelt.

Energieträger

Rohstoffe, die Energie freisetzen können, z. B. Braunkohle,
Erdöl oder Erdgas.

erneuerbare Energien

Energie, die aus unbegrenzt vorhandenen Quellen, wie zum
Beispiel dem Wind oder der Sonne, erzeugt wird.

globale Erwärmung

Erhöhung der bodennahen Lufttemperatur der Atmosphäre. Sie
trägt dazu bei, dass sich unser Klima ändert. Für die nächsten
Jahrzehnte wird eine weitere Erwärmung der Atmosphäre erwartet.

Klima

Zusammenfassung der Wettererscheinungen in einem bestimmten Gebiet und einem langen Zeitraum. Betrachtet werden im Allgemeinen die Wettererscheinungen über 30 Jahre.

Klimaschutz

Unter Klimaschutz versteht man alle Maßnahmen, die verhindern sollen, dass sich unser Klima verändert.

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Begriff

Definition

Klimawandel

Veränderung des weltweiten Klimas. Gemeint ist hier die beschleunigte Klimaveränderung, die wir Menschen durch unseren Energie- und Ressourcenbedarf verursachen. Durch unsere Lebensgewohnheiten werden Treibhausgase freigesetzt, die
zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen.

Mobilität

Bewegung von Personen, Gütern oder Nachrichten

Nachhaltigkeit

Prinzip, nach dem Menschen nur so viel Ressourcen (Energieträger, Rohstoffe, Geld, Arbeitskraft usw.) verbrauchen, wie
ihnen zur Verfügung stehen, ohne dadurch Menschen in anderen Regionen oder zukünftige Generationen zu belasten.

natürlicher
Kohlenstoffkreislauf

Umwandlungen und Bewegungen von Kohlestoff (chemisches
Element)

natürlicher
Treibhauseffekt

Der natürliche Treibhauseffekt ist eine wesentliche Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Er hebt die durchschnittliche
Temperatur auf der Erd-oberfläche um etwa 33 °C an. Die
Durchschnittstemperatur liegt damit bei 15 °C, statt bei -18 °C.
Dies ermöglicht es uns, auf der Erde zu leben.

Photosynthese

Die Photosynthese ist der wichtigste Stoffwechselprozess bei
Pflanzen. Es ist die Umkehrung zur menschlichen Atmung.
Dabei wird Sauerstoff eingeatmet und Kohlendioxid und Wasser ausgeatmet. Ein natürlicher Kreislauf.

Ressource

Gesamtheit von Hilfsmitteln wie Energie, Rohstoffe, Geld, Arbeitskraft usw., die als Basis für die Erzeugung von Produkten
und Erbringung von Leistungen dienen.

Rohstoff

Stoff aus der Natur, wie zum Beispiel Kohle, der zur weiteren
Verarbeitung geeignet ist.

Treibhausgase

Alle Gase, die den Treibhauseffekt fördern. Sie reichern sich in
der Erdatmosphäre an und reflektieren die Wärmestrahlung
zurück auf die Erdoberfläche.
Ein Treibhausgas, das den Treibhauseffekt besonders stark
fördert, ist Kohlendioxid (CO2). Andere Treibhaus-gase sind
Methan (CH4), Lachgas (N2O), FCKW, Ozon (O3) oder Wasserdampf (H2O).
Sie werden größtenteils durch den Menschen verursacht, z. B.
durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas, um Strom
und Wärme zu erzeugen. Auch durch die Verbrennung von
Diesel und Benzin, um ein Auto in Bewegung zu setzen.

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und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert.
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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Begriff

Definition

Wetter

Zustand der Erdatmosphäre. Er setzt sich u. a. aus Temperatur, Windgeschwindigkeit, Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer zusammen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt
und in einem bestimmten Gebiet gemessen werden.

Zellstoff

Ein chemischer Aufschluss von Pflanzenfasern und besonders
wichtig für die Papierherstellung.

Quellen: Die aufgeführten Definitionen beziehen sich auf die Zusammenhänge, die im vorliegenden WorkshopMaterial thematisiert werden. Sie wurden auf der Basis der folgenden Quellen erarbeitet: 1) Spektrum der
Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH: Lexikon der Geografie, http://www.spektrum.de/lexikon, 2)
Bundeszentrale für politische Bildung, Glossar zu Energie und Klimaschutz: www.bpb.de, 3) Deutscher
Wetterdienst, Wetterlexikon: www.deutscher-wetterdienst.de, 4) Ministerium für Umwelt, Klima und
Energiewissenschaft Baden-Württemberg, Glossar: www4.um.baden-wuerttemberg.de

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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Druckvorlage

Aussagen zum Klimaschutz

Ich fahre so oft wie
möglich mit dem
Fahrrad oder laufe
kurze Wege zu Fuß.
Wenn ich verreise,
nehme ich die Bahn
oder den Bus,
anstatt zu fliegen.
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Bei der Bewertung
von Autos sind mir
die PS-Zahl und die
Höchstgeschwindigkeit wichtig. Der
Benzinverbrauch
ist mir egal.
Ich esse nicht
jeden Tag Fleisch,
sondern oft Obst
und Gemüse.
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Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Auch bei einem
Kurzurlaub innerhalb Deutschlands
nehmen wir lieber
das Flugzeug als
die Bahn.
Wenn ich mal kein
Fleisch esse, esse
ich gern andere
tierische Lebensmittel, z. B. Käse.
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Ich achte beim Kauf
von Lebensmitteln
nur auf die
Aufschrift „Bio“.
Das ist bestimmt
gut fürs Klima.
Auch im Winter
esse ich gerne
frische Erdbeeren,
wenn es sie zu
kaufen gibt.
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Bei Papier und Glas
achte ich darauf,
dass sie aus recycelten Rohstoffen
hergestellt wurden.
Bei der Wahl
meines Essens
achte ich darauf,
welches Gemüse
bzw. Obst gerade
Saison hat.
Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
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Energie und Klimaschutz in Schulen

Arbeitsblätter „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Wir kaufen große
Mengen Tiefkühlkost ein, die wir
zuhause
lange lagern.
Recycling finde ich
überbewertet, besonders Recyclingpapier hat eine
schlechte Qualität.
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Klimaschutz
Was ist Klimaschutz? Wie können wir dazu beitragen?

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1

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Was wisst ihr schon über den Klimaschutz?

Steht auf,
wenn eine der folgenden Aussagen
auf euch zutrifft!

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2

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Was trifft auf dich zu?
1. Ich fahre mit dem Fahrrad oder
gehe zu Fuß zur Schule.
2. Ich versuche Strom zu sparen,
z. B. dadurch, dass ich
elektronische Geräte ganz
abschalte / vom Stromnetz trenne.
3. Ich probiere so wenig Müll wie
möglich zu verursachen,
z. B. durch das mehrfache
Benutzen von Plastiktüten.

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3

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Was trifft auf dich zu?
1. Ich habe mich bereits mit dem
Thema Klimawandel beschäftigt,
z. B. in einer AG in der Schule oder
bei Gesprächen mit meinen Eltern.
2. Ich weiß, was der Klimawandel ist.
3. Ich habe das Wort Treibhauseffekt
schon oft gehört.

4. Ich weiß, wie ich selbst das Klima
schützen kann.
Treibhauseffekt am Gewächshaus

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4

Klima
Begriffserklärungen

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5

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Wichtige Begriffe

Wetter
• Zustand der Erdatmosphäre. Er setzt sich u. a. aus Temperatur,
Windgeschwindigkeit, Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer zusammen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einem
bestimmten Gebiet gemessen werden.

Klima
• Zusammenfassung der Wettererscheinungen in einem bestimmten
Gebiet und einem langen Zeitraum. Betrachtet werden im
Allgemeinen die Wettererscheinungen über 30 Jahre.

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6

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Wichtige Begriffe

Globale Erwärmung
• Erhöhung der bodennahen Lufttemperatur der Atmosphäre. Sie
trägt dazu bei, dass sich unser Klima ändert. Für die nächsten
Jahrzehnte wird eine weitere Erwärmung der Atmosphäre erwartet.

Klimawandel
• Veränderung des weltweiten Klimas. Gemeint ist hier die
beschleunigte Klimaveränderung, die wir Menschen durch unseren
Energie- und Ressourcenbedarf verursachen. Durch unsere
Lebensgewohnheiten werden Treibhausgase freigesetzt, die zur
Erwärmung der Atmosphäre beitragen.

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der
Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert. Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

7

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Wichtige Begriffe

Ressource
 Gesamtheit von Hilfsmitteln wie Energie, Rohstoffe, Geld,
Arbeitskraft usw., die als Basis für die Erzeugung von Produkten
und Erbringung von Leistungen dienen.

Nachhaltigkeit
• Prinzip, nach dem Menschen nur so viel Ressourcen (Energie,
Rohstoffe, Geld, Arbeitskraft usw.) verbrauchen, wie ihnen zur
Verfügung stehen, ohne dadurch Menschen in anderen Regionen
oder zukünftige Generationen zu belasten.

Das Projekt „Energie und Klimaschutz in Schulen“ ist eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin und wird gemeinsam mit der
Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert. Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

8

Klimawandel
Der Treibhauseffekt

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der Berliner Energieagentur und SWiM Bildung realisiert. Projektinformationen finden sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.

9

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Der Treibhauseffekt

Löst die Aufgabe auf dem Arbeitsblatt.
Ordnet den Aussagen die entsprechenden
Nummern aus der Abbildung zu.

Zeit: 5 Minuten
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10

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Der natürliche Treibhauseffekt
1. Sonnenstrahlen durchdringen die
Erdatmosphäre und erwärmen den
Boden.
2. Der erwärmte Boden strahlt
Wärme ab.

3. Die meiste Wärmestrahlung
durchdringt die Erdatmosphäre.
4. Ein Teil der Wärmestrahlung wird
durch Treibhausgase reflektiert.
5. Der reflektierte Teil der
Wärmestrahlung erwärmt erneut
die Erdatmosphäre.
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11

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Der natürliche Treibhauseffekt

Der natürliche Treibhauseffekt ist eine wesentliche
Voraussetzung für das Leben auf der Erde.
• Er hebt die durchschnittliche Temperatur auf
der Erdoberfläche um etwa 33°C an.
• Die Durchschnittstemperatur liegt damit bei 15°C,
statt bei -18°C.

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12

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Der anthropogene Treibhauseffekt

Was hat sich verändert?
• Die Treibhausgase haben
zugenommen.
• Die Wärmestrahlung wird
stärker reflektiert.
• Die Erdatmosphäre erwärmt
sich stärker als durch den
natürlichen Treibhauseffekt.
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13

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Was sind Treibhausgase?
• Alle Gase, die den Treibhauseffekt fördern.
Sie reichern sich in der Erdatmosphäre an und
reflektieren die Wärmestrahlung.
• Ein Treibhausgas, das den Treibhauseffekt
besonders stark fördert, ist Kohlendioxid (CO2).
CO2 hat eine durchschnittliche Verweildauer in der
Atmosphäre von 120 Jahren. Dann zerfällt es.
• Andere Treibhausgase sind CH4, N2O, FCKW, O3
oder H2O (Wasserdampf).

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14

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Woher kommen die Treibhausgase?
• In unserer Zeit werden sie
größtenteils durch den Menschen
verursacht.
• Z. B. durch die Verbrennung von
Kohle, Öl und Erdgas, um Strom
und Wärme zu erzeugen. Auch
durch die Verbrennung von
Diesel und Benzin, um ein Auto
in Bewegung zu setzen.

• Teilweise sind sie natürlichen
Ursprungs.
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15

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Wie können Treibhausgase abgebaut werden?

• Pflanzen benötigen u. a.
CO2 für ihr Wachstum.
• Pflanzen, besonders Wälder,
nehmen CO2 aus der
Atmosphäre auf.
• Sie wandeln es durch den
Prozess der Photosynthese in
Biomasse und Sauerstoff um.
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16

Klimaschutz
Klimabewusstes Handeln

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17

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Aufgabe

Bildet vier Gruppen!
Lest euch in Einzelarbeit den Text eurer
Gruppe durch.
Beantwortet in Gruppen- oder Partnerarbeit
die Fragen auf den Arbeitsblättern!
Zeit: 15 Minuten
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18

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Aufgabe

1. Bildet nun Expertengruppen à vier Personen,
in denen jedes Thema vertreten ist.
2. Erklärt euch gegenseitig eure Themen. Nehmt
dafür die Ergebnisse aus der Gruppenarbeit zu
Hilfe.
3. Schreibt euch Stichpunkte zu jeder Gruppe auf das
Arbeitsblatt.

Zeit: 15 Minuten
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19

Klimaschutz
Der Klimabewusste Bürger

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20

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Aufgabe

Welche Aussagen sind gut für das Klima?
Welche Aussagen schaden dem Klima?
Ordnet die Aussagen an der Tafel dem Bild des klimabewussten
Bürgers zu und begründet eure Entscheidung!

Zeit: 15 Minuten
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21

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Bin ich ein Klimaschützer?

Erinnert euch an den Anfang des Workshops.
Würdet ihr sagen, dass ihr euch
bereits klimabewusst verhaltet?

Warum bzw. warum nicht?

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22

Energie und Klimaschutz in Schulen
Workshop „Klima“, Jahrgangsstufe 7/8

Habt ihr noch Fragen?

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