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Full text: Die Strategie Stadtlandschaft Berlin

IGA Berlin 2017

© geskes.hack/VIC/Kolb Ripke

Das „Gartenlabor“ der Zukunft
Am 13. April 2017 wird in Berlin im Bezirk Marzahn-Hellersdorf die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 (IGA) ihre Pforten
öffnen. Inmitten einer der größten Plattenbausiedlungen Europas dreht sich dann alles um Gartenkunst und urbane Natur in unterschiedlichster Dimension und Gestalt. Hier setzt Berlin auch die Leitbildthemen der Strategie Stadtlandschaft um.
Insgesamt rund 100 Hektar umfasst das
Areal der IGA in Berlins östlichstem Stadtbezirk. Es verbindet die bereits bestehenden „Gärten der Welt“, das weitläufige Wuhletal mit dem topografisch anspruchsvollen Gelände am Kienberg und
die markante Hochhaussilhouette mit‑
einander und bietet beste Voraussetzungen, um moderne Gartengestaltung und
gärtnerisches Themenspektrum vielfältig
zu präsentieren. Der Landschaftsraum
wird in hoher Qualität entwickelt und ein
einzigartiger Aussichtspunkt – der Wolkenhain – entsteht.

Die zukünftigen erweiterten Gärten der Welt und der neue Kienbergpark.

© geske.hack/VIC/Kolb Ripke

Die IGA Berlin 2017 widmet sich thematisch vielschichtig der Zukunft von urbanem Grün. Es geht um städtische Naturräume und um visionäre wie nachhaltige
und schöne Landschaften. Die IGA Berlin
knüpft an gewachsene Traditionen an,

schlägt neue Wurzeln und rückt den
Stadtrand ins gärtnerische Zentrum der
Metropole. Sie setzt dabei auf Innovationskraft und Expertise. Internationale
Landschaftsarchitektinnen und -architekten, Pflanzenproduzenten, Kunstund Kulturschaffende aus aller Welt verwandeln Berlin in ein Gartenlabor der
Zukunft. Von Balkonien bis zum Wassergarten, vom Gemüsebeet bis zur urbanen
Farm, vom Stadtwald bis zur Gartenstadt – hier wird gezeigt, was, wie und
wo überall Garten sein kann.
Mit der IGA Berlin 2017 werden die ökologischen Qualitäten des Naturraumes
Kienberg-Wuhletal nachhaltig weiterentwickelt. Ebenso wird den Besucherinnen
und Besuchern ein Strauß aktueller Themen der biologischen Vielfalt, wie beispielsweise alte Kultursorten oder gebietseigenes Saatgut, präsentiert.
Programmatisch heißt das: Natur erleben,
urban gärtnern, draußen bewegen. Zudem gilt es, den Naturraum und die
angrenzenden Wohnquartiere besser zu
verbinden und diesen grünen Erholungsraum zugänglich zu machen, ohne Schützenswertes zu beeinträchtigen. Das gelingt mit dem Bau des Wuhlesteges, der
künftig neben seiner verknüpfenden
Funktion vor allem das Erleben und Beobachten vielfältiger Natur ermöglicht.
Was in städtischen Räumen sonst kaum
möglich ist, bietet das IGA-Gelände insbesondere mit dem Wuhletal: Natur in der
Großsiedlung und Umweltbildung direkt
vor der Haustür. Verschiedene Tierrassen
werden hier weiden und damit das Leitbild der „Produktiven Landschaft“ aus
der Strategie Stadtlandschaft verwirklichen.
Das Ziel der IGA Berlin 2017 ist es, an
diesem Ort eine hohe Aufenthaltsqualität mit einem Nebeneinander von Freizeit, Erholung und Naturerleben für alle
Altersgruppen zu schaffen. Ein Umweltbildungszentrum entsteht, das in Verbindung mit den Aktivitäten auf dem
IGA-Campus die Themenfelder der urba-

© geskes.hack/VIC/Kolb Ripke

Illustration des zukünftigen Märkischen Gartens.

Illustration der 20 Meter hohen Aussichtsplattform „Wolkenhain“.

nen Natur vermitteln und Gärtnerisches
anschaulich machen kann. Weitere Anziehungspunkte werden auch die verlockend fantasievollen Spielplätze sowie
eine Seilbahn sein, die barrierefrei das
weitläufige Gelände erschließen wird.

Nachhaltiges Naturerlebnis

Der Großteil der mit der IGA verbundenen
Neuerungen bleibt dauerhaft bestehen.
Die Gärten der Welt sind nach dem Ende
der IGA größer, um viele Gestaltungen
reicher und als Ausflugsziel noch attraktiver. Der neue Kienbergpark wird nach
dem Veranstaltungsjahr zu einem frei
zugänglichen Naherholungsraum weiterentwickelt. Der Kienberg, Teilbereiche des
angrenzenden Wuhletals und der JelenaŠantić-Friedenspark werden mit besserer
Ausstattung und höherem Pflegestatus

Kommunikation, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
www.stadtentwicklung.berlin.de

© geskes.hack/VIC/Kolb Ripke

von der IGA profitieren.
Schon jetzt lädt die IGA ein, das Gelände
im Rahmen von Veranstaltungen und
Baustellenführungen zu besuchen.

www.iga-berlin-2017.de

Lage der IGA Berlin 2017 im Stadtgebiet.
        
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