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Full text: Verbundbericht Issue 2008

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Verbundbericht 2008
Bilanzen, Projekte und Planungen
im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

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Vorwort

Inhaltsverzeichnis
Der VBB – Netzwerk für öffentliche Mobilität in Berlin und Brandenburg	

4

Gemeinsam mit seinen Gesellschaftern und 41 Verkehrsunternehmen organisiert
der VBB eine kundenfreundliche und qualitativ hochwertige öffentliche Mobilität in
der Hauptstadtregion.

Dienstleister – Ideengeber, Moderator und Koordinator	

6

Der VBB koordiniert und moderiert die Interessen und Wünsche der Aufgabenträger,
Verkehrsunternehmen und Fahrgäste.

Vertragsmanagement – Besseres Angebot durch neue Verträge	

8

Der VBB bestellt, gestaltet und kontrolliert im Auftrag der Länder Berlin und
Brandenburg das Angebot im Schienenpersonennahverkehr.

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Jahr 2007 hat gezeigt, dass der Öffentliche Personennahverkehr in Berlin und Brandenburg auch ohne Großereignisse wie die Fußball-WM und die Eröffnung des Berliner Nord-SüdTunnels eine robuste Konstitution hat: Die Kürzung der Regionalisierungsmittel Ende 2006 war
schmerzlich, konnte aber durch Busverkehr größtenteils kompensiert werden. Das Fahrgast­
aufkommen bleibt auf hohem Niveau, und das trotz stark sinkender Schülerzahlen in großen
Teilen des Verbundgebiets.
	 Da verkehrspolitische Entscheidungen auf Bundesebene ganz massive Auswirkungen auf
den regionalen Verkehr haben können, hat sich der VBB konsequenterweise in die Debatte
über die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn eingeschaltet und gemeinsam mit anderen erfolgreich gegen den Börsengang des integrierten Konzerns votiert. Der im Sommer 2007 veröffentlichte VBB-Bericht zum Schieneninfrastrukturzustand in Berlin und Brandenburg unterstreicht, wie wichtig es ist, die Netze und Bahnhöfe nicht dem Renditestreben privater Investoren
zu unterwerfen, sondern in öffentlicher Hand und Aufsicht zu belassen.
	 Der VBB hat gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen begonnen, sein Tarifsystem zu
überarbeiten. In einem ersten Schritt wurden Verbesserungen für Kinder und Jugendliche beschlossen, die seit April 2008 greifen: Neben einem Schülerferienticket für ganz Berlin und
Brandenburg wird ein verbundweites Freizeitticket als Ergänzung zum Schülerfahrausweis angeboten. Außerdem können nun auch 14-Jährige noch Tickets zum Ermäßigungstarif kaufen.
Der VBB plant, solche zielgruppenspezifischen Tarifangebote – etwa für Senioren – weiter
auszubauen.
	 Insgesamt hat sich die Linie der vergangenen Jahre, die Tarife nur moderat anzupassen,
als richtig erwiesen: Angesichts der ständig steigenden Kraftstoffpreise wird der ohnehin vorhandene Kostenvorteil von Bussen und Bahnen gegenüber dem Auto immer deutlicher; immer
mehr Menschen denken über einen dauerhaften Umstieg nach. Der VBB wird das ihm Mögliche
tun, den Anteil des öffentlichen Verkehrs in Berlin und Brandenburg weiter zu steigern.

Qualität – Mehr Qualität für mehr zufriedene Kunden	

10

Sicherheit, Sauberkeit und Pünktlichkeit gehören im VBB zu den wichtigsten Verkaufsargumenten für den Öffentlichen Personennahverkehr.

Tarif – Ein Fahrschein – viele Verbindungen 	

12

Das kundenfreundliche Tarifangebot des VBB macht es den Fahrgästen leicht,
Busse und Bahnen zu nutzen.

Angebot – Schnelle Verbindungen in der Hauptstadtregion	

14

Der VBB setzt sich für ein attraktives und kundenfreundliches Nahverkehrsangebot
auf der Schiene und auf der Straße ein.

Information – Umfassend und gut informiert	

20

Eine einfache und leicht verständliche Information führt den Fahrgast barrierefrei
zum Ziel.

Kommunikation – Neues Design – mehr Bekanntheit	

24

Mit einer klaren und wiedererkennbaren Gestaltung werden die Informations­
broschüren des VBB noch kundenfreundlicher.

Fakten	

26

Zahlen und Fakten rund um den VBB.

Herzliche Grüße
Glossar	

Hans-Werner Franz
Geschäftsführer
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH

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Der VBB

Der VBB

Netzwerk für öffentliche Mobilität
in Berlin und Brandenburg
In der deutschen Hauptstadtregion leben rund sechs Millionen Menschen. Ein Drittel von
ihnen ist täglich in den Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)
unterwegs. Gemeinsam mit seinen Gesellschaftern, den politisch Verantwortlichen und
seinen Partnern, den Verkehrsunternehmen, organisiert der VBB eine kundenfreundliche
und qualitativ hochwertige öffentliche Mobilität für die Bewohner und Gäste in Berlin und
Brandenburg. Wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Entwicklungen werden
vom VBB bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt.

Der VBB europaweit an der Spitze
Die Hauptstadtregion Berlin liegt bei der Qualität des Angebots im Schienenpersonennahverkehr für Berufspendler europaweit auf Platz eins. Dies bestätigte eine Studie von berlinpolis e. V., die im Jahr 2007 in den fünf großen europäischen
Metropolregionen Berlin, Paris, London, Rom und Madrid durchgeführt wurde.
	 Die Studie untersuchte die drei wichtigsten Kriterien für
die Angebotsqualität aus Sicht der Pendler: Reisezeit, Fahrtkosten und Beförderungskomfort. Untersetzt wurden diese
durch eine Reihe objektiv erfassbarer Teilkriterien wie Fahrzeit und Umsteigehäufigkeit sowie Ergebnisse aus Befragungen zur Zufriedenheit der Kunden. Die Stärken des Angebots
in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg sind kurze Fahrzeiten, die optimale Netzstruktur der S-Bahn in Verknüpfung
mit dem Regionalverkehr und die dichte Erschließung der Innenstadt als Hauptzielgebiet der Pendler.
	 Das Ergebnis dieser Studie bestätigt das Engagement des
VBB und seiner Partner, den Menschen in der Hauptstadt­
region einen qualitativ hochwertigen und attraktiven ÖPNV
anzubieten.
Einsatz für mehr Qualität bei der Eisenbahninfrastruktur
Die stetig steigenden Fahrgastzahlen auf den bedeutenden
Verbindungen der Hauptstadtregion zeigen, wie wichtig der

„Der Berlin-Brandenburg-Verkehr auf der Schiene
erwies sich im Jahr 2007 mit sehr guten Fahrgastzahlen erneut als positiver Standortfaktor
der Region.“
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin

Regionalverkehr auf der Schiene ist. Damit das Angebot so
bleibt und sogar noch besser wird, hat der VBB in den letzten
Monaten den Schwerpunkt des Qualitätsmanagements im
Eisenbahnverkehr verstärkt auf die Infrastruktur in BerlinBrandenburg gelegt. Neben dem Eisenbahnnetz umfasste
dies auch die Fahrgastinformation auf den Bahnhöfen.
	 Erstmals hat der VBB im Sommer 2007 einen umfassenden Bericht zum Zustand des Eisenbahnnetzes in Berlin und
Brandenburg vorgelegt. Das Ergebnis: Auf etwa 16 % des
Streckennetzes konnte zu diesem Zeitpunkt aus unterschiedlichen Gründen nicht die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit gefahren werden. Besonders Strecken in Südbrandenburg sind davon betroffen: Auf der Strecke Berlin – Dresden
mussten die Züge allein im brandenburgischen Abschnitt
18-mal abbremsen. Zwischenzeitlich hatte die für die Infrastruktur zuständige DB Netz AG mitgeteilt, bereits zahlreiche
Langsamfahrstellen beseitigt zu haben. Der VBB wird in seinem
Bericht 2008 den aktuellen Zustand und die Auswirkungen
erneut analysieren.
Bessere Information der Fahrgäste
Eine Qualitätsanalyse der Fahrgastinformation auf 66 wichtigen Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg im Jahr 2007 ergab, dass nur ein Viertel der Bahnhöfe für die Kunden ein
gutes oder sehr gutes Informationsangebot bereithält. Bei
drei Vierteln der Bahnhöfe hat der VBB Mängel in der Qualität
oder Ausstattung festgestellt. Zu dieser Entwicklung hat beigetragen, dass die DB Station und Service AG die Ausstattungsstandards der Bahnhöfe seit dem Jahr 2005 stark zurückgenommen hat. Wo früher Servicepersonal oder Zugzielanzeiger
selbstverständlich waren, sind diese Ausstattungselemente
heute nicht mehr vorhanden. Die Stationsausstattung gehört
zur Infrastruktur. Vorgaben hierzu werden von der DB Station
und Service AG festgelegt. Die Länder Berlin und Brandenburg sowie der VBB können den Standard der Ausstattung

Bewertung der Fahrgastinformation an Bahnhöfen im VBB

Berlin

Brandenburg

der Bahnhöfe nicht über die Verkehrsverträge beeinflussen.
Daher sieht der VBB seine Aufgabe darin, diese Qualitäts­
standards im Sinne der Kunden zu beobachten und auf etwaige
Probleme aufmerksam zu machen.
	 Die Qualitätsanalysen des VBB zum Zustand der Eisenbahninfrastruktur sind in der Debatte über die Privatisierung
der DB AG beachtet worden. Die Entwicklung des Netzzustandes hat – auch bundesweit – gezeigt, dass sich Renditeinteressen und ein flächendeckend gutes Eisenbahnnetz widersprechen. Im Ergebnis hat dies in der politischen Entschei­­dungsfindung dazu geführt, dass Netz und Bahnhöfe von der
Privatisierung ausgenommen werden und in staatlichem Besitz verbleiben. Es ist erforderlich, dass der Bund im nächsten
Schritt verbindliche Vorgaben zum Umfang und zur Qualität
der Eisenbahninfrastruktur macht, um die festgestellten
Qualitätsmängel zu beseitigen und um weitere Mängel zu
vermeiden.

A

Sehr gutes Informationsangebot

D

Handlungsbedarf

B

Gutes Informationsangebot

E

Hoher Handlungsbedarf

C

Verbesserungsmöglichkeiten

F

Dringende Handlungserfordernis

Stand: Ende 2007
Hinweis: Die DB Station und Service AG hat im Verlauf des Jahres 2008
bereits eine Reihe der aufgezeichneten Mängel beseitigt.

„Der VBB spielt bei der Organisation eines attraktiven ÖPNV in der gesamten
Hauptstadtregion eine nicht mehr wegzudenkende Rolle. Die sehr unterschiedlichen Strukturen im Verbundgebiet stellen dabei eine besondere Herausfor­
derung dar.“
Minister Reinhold Dellmann
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg

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Dienstleister

Dienstleister

Ideengeber, Moderator und Koordinator
Grundlagen für ein gutes und wirksames ÖPNV-Management sind neben einer übergreifenden
Angebotsplanung klar definierte Qualitätsstandards und eindeutige vertragliche Vorgaben.
Die umfassende Information der Fahrgäste gehört genauso dazu wie die Weiterentwicklung
eines einheitlichen Tarifsystems. Der VBB setzt dies im Auftrag seiner Gesellschafter erfolgreich um und bedient sich hierfür innovativer, zukunftsorientierter Lösungen. Er koordiniert
und moderiert dabei die Interessen und Wünsche der Aufgabenträger, der Verkehrsunter­
nehmen und natürlich der Fahrgäste.

VBB-Geschäftsfelder

Aufgabenstruktur

–– Koordinierung und Neugestaltung der Stadt-UmlandVerkehre

Tarif und Vertrieb
–– Weiterentwicklung des VBB-Tarifs in Kooperation mit
den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern
–– Weiterentwicklung des Vertriebs, neue Vertriebswege und
Innovationen
Vertragsmanagement
–– Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren
im SPNV und übrigen ÖPNV (üÖPNV)
–– Fahrplanjährliche Bestellung von Verkehrsleistungen
–– Vertragscontrolling
Nahverkehrsmanagement
–– Durchführung von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
–– Erstellung von Angebotskonzeptionen und Machbarkeitsuntersuchungen
–– Gesamtkoordination und Abstimmung des Angebots
in Berlin und Brandenburg
Qualitätsmanagement
–– Definition und Weiterentwicklung von Qualitätsstandards
im VBB
–– Qualitätsmessungen (Kundenzufriedenheitsmessungen
und Messung objektiver Kriterien)
–– Einsatz von QualitätsScouts
–– Steuerung der Qualität
Übergreifende Angebotsplanung und Konzeption
–– Verknüpfung des Bus- und Bahnangebots
–– Gestaltung der Anschlusssicherung
(Berlin-Brandenburg-Takt)
–– Zugangsstellen- und Haltestellenmanagement
–– Entwicklung und Begleitung alternativer Angebotsformen

Management & Koordination
Qualitätsmanagement, Nahverkehrs- und Vertragsmanagement,
Tarifmanagement, übergreifende Angebotsplanung,
Fahrgastinformation und Marketing

SPNV

Marketing und Fahrgastinformation
–– Koordination von Marketingmaßnahmen für alle Verbundpartner
–– Bedarfsanalysen mit dem Ziel, geeignete Marketingmaßnahmen zur Steigerung der Nachfrage im ÖPNV umzusetzen
–– Bereitstellung und Weiterentwicklung einer kundenorientierten Fahrgastinformation (gedruckt und über elektronische Medien)
–– Intensivierung der Kundeninformation durch Ausbau
der Zusammenarbeit mit Partnern bei Medien, Handel und
Tourismus

Ersteller

Besteller

s
0

Länder Berlin und
Brandenburg

üÖPNV
Besteller

Ersteller

4t
u
4b
00
f

Land Berlin

üÖPNV
Besteller

Ersteller

Land Brandenburg
(für landesbedeutsame Linien)

0
b
üÖPNV

Besteller

Ersteller

Landkreise und
kreisfreie Städte
in Brandenburg

4b
t
0f
0

Einnahmenaufteilung
–– Weiterentwicklung und Umsetzung des Verfahrens zur
Einnahmenaufteilung der Verkehrsunternehmen
–– Management der Einnahmenaufteilung für die Partner
der VBB GmbH
–– Konzeption und Durchführung der verbundweiten Verkehrserhebungen
–– Unterstützung des Landes Brandenburg beim Management des Brandenburger ÖPNV-Gesetzes

Regionalkonferenzen
Die ÖPNV-Regionalkonferenzen werden in Berlin und in jeder
der fünf Planungsregionen im Land Brandenburg einmal jährlich durchgeführt.
	 Sie sind ein fester Bestandteil der Information des VBB
über neue Verkehrsangebote in den Regionen für das kommende Fahrplanjahr. Gleichzeitig haben sich die Regionalkonferenzen zu einer Diskussionsplattform mit Aufgaben­
trägern, Kommunalpolitikern, Fahrgastverbänden, Kunden des
ÖPNV und regionalen Verkehrsunternehmen entwickelt.
	 An den sechs Regionalkonferenzen haben im Jahr 2007
über 400 Interessierte teilgenommen.
Mitarbeit an Nahverkehrsplänen
Der VBB hat im Jahr 2007 das Land Brandenburg bei der Erstellung seines Landesnahverkehrsplans unterstützt. Auch
die Erstellung kommunaler Nahverkehrspläne wurde vom VBB
fachlich begleitet, und zwar für Frankfurt (Oder), für die Landeshauptstadt Potsdam und für die Landkreise Oder-Spree,
Barnim und Havelland.

„Dem VBB gelingt es, sein Serviceangebot für die Fahrgäste in Berlin und
Brandenburg Jahr für Jahr zu verbessern. Ob Kundentelefon, Fahrinfo im Internet oder Updates für den Fahrplan auf das Handy – hier gibt es Informationen
für die ganze Region aus einer Hand.“
Staatssekretärin Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin und VBB-Aufsichtsratsvorsitzende

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Vertragsmanagement

Vertragsmanagement

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Besseres Angebot durch neue Verträge
Mit der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) wurde die Verantwortung
für die Planung der SPNV-Leistung, für die Bestellung und Ausgestaltung des Angebots
sowie für das Controlling vom Bund an die Länder übergeben. Die VBB GmbH unterstützt
die Länder Berlin und Brandenburg bei diesen Aufgaben und führt in ihrem Auftrag europaweite Wettbewerbsverfahren durch. Der Wettbewerb im Öffentlichen Personennahverkehr
sichert die hohe Qualität des Angebots. Gleichzeitig werden die von den Aufgabenträgern
zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel für Verkehrsleistungen effizient und sparsam
eingesetzt.

Wettbewerb/Ausschreibungen
Im Jahr 2007 wurden im VBB drei Vergabeverfahren erfolgreich zum Abschluss gebracht. Damit wurden weitere etwa
7 % des Schienenregionalverkehrs im Wettbewerb vergeben –
mit den bisherigen Vergaben sind es nun insgesamt etwa 25 %.
Immer mehr Bieter beteiligen sich an den Vergabeverfahren.

Das Interesse an den ausgeschriebenen Leistungen nimmt
zu. Gleichzeitig wächst die Intensität des Wettbewerbs, so
dass im Ergebnis der Ausschreibungsverfahren qualitativ
hochwertige, innovative und preisgünstige Leistungen beauftragt werden können. Die Erfahrungen mit den neuen
Verkehrsverträgen sind positiv: Im bunten Mix der Eisen-

Marktsituation im Regionalverkehr im VBB

Neue Verkehrsverträge
Im Jahr 2007 wurden vier neue Verkehrsverträge in Vergabeverfahren abgeschlossen. Für die Kunden hat sich dadurch
erneut die Qualität der Leistungen im Schienenpersonennahverkehr verbessert. Die Betreiber bringen neuwertige Fahrzeuge auf die Schiene, die weitgehend barrierefrei, klimatisiert und videoüberwacht sind. Ein hoher Besetzungsgrad
mit Servicepersonal ermöglicht künftig mehr Service, Fahrgastinformation und Sicherheit in den Zügen.

Vergabeverfahren SPNV 2007
Netz

Linie

Zugkilometer p. a.

Spree-Neiße

RB46 	Cottbus – Forst (Lausitz)
LB65 	Cottbus – Zittau

650.000

Cottbus – Leipzig

RE10	 Cottbus – Leipzig
RB43	 Cottbus – Falkenberg (Elster)

950.000

RB33, 35, 51

RB33 	Berlin-Wannsee – Jüterbog
RB35	 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow-Pieskow
RB51	 Brandenburg – Rathenow

1.050.000

Summe

bahnverkehrsunternehmen haben sich die Angebotsqualität
und die Kundenzufriedenheit insgesamt erhöht.
	 In den kommenden Jahren werden weitere wesentliche
Leistungen im Regionalverkehr der Länder Berlin und Brandenburg im Wettbewerb vergeben.

2.650.000

Neue Verkehrsverträge SPNV 2007
Betreiber

Linie

Laufzeit

Quote Servicepersonal Fahrzeugeinsatz

ODEG mbH

RB46 	Cottbus – Forst (Lausitz)
LB65 	Cottbus – Zittau

2008 – 2018

100 %

DB Regio AG

RE10 	Cottbus – Leipzig
RB43 	Cottbus – Falkenberg (Elster)

2009 – 2022

100 %

E-Talent

OLA GmbH

RB33 	Berlin-Wannsee – Jüterbog
RB51 	Brandenburg – Rathenow

2007 – 2009

100 %

Desiro/RS1

ODEG mbH

RB35 	Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow			 Pieskow

2007 – 2009

60 %

2007 vergebene SPNV-Leistungen (schwarze Strecken: DB Regio AG)

RS1/Desiro

RegioShuttle RS1

„Die Vergabe von ÖPNV-Leistungen im Wettbewerb spart nicht nur Geld, sondern
ermöglicht bei sorgfältiger Ausschreibungsvorbereitung, rechtssicherer Vertragsgestaltung und konsequentem Controlling auch eine umfassende quantitative
und qualitative Absicherung des Angebots.“
Staatssekretär Rainer Bretschneider
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung des Landes Brandenburg

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Qualität

Qualität

Mehr Qualität für mehr zufriedene Kunden
Sicherheit, Sauberkeit und Pünktlichkeit sind wichtige Verkaufsargumente für den Öffentlichen
Personennahverkehr. Wenn die Qualität stimmt, werden die Menschen die Busse und
Bahnen auch nutzen. Mit einem ausgefeilten und abgestimmten Qualitätsmanagementsystem
trägt der VBB dazu bei, den Öffentlichen Personennahverkehr für die Kunden attraktiver
zu gestalten. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Fahrgäste: Sie werden über ihre Meinung
zum Angebot regelmäßig befragt. Ehrenamtlich tätige QualitätsScouts beobachten das
Verkehrssystem und helfen durch ihre Hinweise, das Angebot zu verbessern.

Kundenzufriedenheit im Regionalverkehr 2007
Bereits seit dem Jahr 2005 wird im Rahmen des Qualitätsmesssystems im Schienenpersonennahverkehr die Zufriedenheit der Kunden mit dem Regionalverkehr jährlich repräsentativ erhoben.
	 Auch im Jahr 2007 bescheinigten die über 2.800 befragten
Fahrgäste dem Regionalverkehr mit sehr guten und guten
Noten ein hohes Qualitätsniveau.
Bei der Bewertung der Bahnhöfe waren die Kunden kritischer
und zeigten an, dass sie im Vergleich zur Verkehrsleistung in
den Zügen etwas unzufriedener waren.
Nach wie vor ist die Information im Störungsfall Anlass für
Kritik der Kunden. Im vergangenen Jahr wurden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen in Zusammenarbeit mit dem VBB
Maßnahmen durchgeführt, die die Information der Kunden
in den Zügen verbesserten. Durch die intensivere Nutzung

technischer Möglichkeiten erfolgen die Ansagen bei Störungen
schneller und aktueller. Die Kunden honorierten dies. Im Vergleich dazu ist die Information der Kunden auf den Bahn­
höfen nicht immer gegeben: Der VBB leitet hieraus weiterhin
Handlungsbedarf für die Fahrgastinformation ab.
Zufriedenheit der Kunden im S-Bahn-Verkehr
Ein positiver Trend zeigte sich bei den Fahrgastbefragungen
zur Zufriedenheit der Kunden der S-Bahn Berlin GmbH im
Jahr 2007. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich die Einschätzung der Fahrgäste deutlich. Die Zufriedenheit der Kunden mit den Zügen, den Bahnhöfen und dem Service stieg.
Der Service erreichte im Mai 2007 seit dem Jahr 2003 sogar
einen neuen Bestwert und stieg damit innerhalb eines Jahres
mit einer bemerkenswerten Trendumkehr vom schlechtesten
zum besten der drei Teilindikatoren auf.

Beobachter im Nahverkehr – QualitätsScouts
Schnelle und zuverlässige Beobachter des öffentlichen Nahverkehrs sind bereits seit mehreren Jahren die VBB-QualitätsScouts.
	 Ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger informieren
aus ihrer Sicht über Defizite in der Qualität des Angebots
und geben Rückmeldungen zum Erfolg durchgeführter Maßnahmen. Die Hinweise aus Kundensicht halfen, schon viele
alltägliche kleinere Probleme zu lösen. So wurden beispielsweise zusätzliche Züge eingesetzt, Abfahrts- und Wartezeiten
geändert, häufiger Verkehrsänderungen angesagt und Klima-,
Heiz- und Beleuchtungsanlagen besser eingestellt.
	 Dennoch ist die Meldeliste der QualitätsScouts lang und
erfordert noch viele Abstimmungen, so zum Beispiel zur Anschlusssicherung oder zu den Finanzen für Reparaturen und
Beseitigungen von Zerstörungen auf Bahnhöfen.

Fallblattanzeiger, Bahnhof Karow 2005

Blechschild, Bahnhof Karow 2006

Anzahl der Beobachtungen unserer 350 QualitätsScouts
2.272

Qualität in den Zügen 2007

Korrektur des verschlechterten Informationsangebots am Bahnhof Karow

2.534

Qualität der Bahnhöfe 2007

Zugbezogene Qualitätskriterien

2007

2006

Bahnhofsbezogene Qualitätskriterien

2007

2006

Pünktlichkeit

2,28

2,31

Sauberkeit

2,26

2,31

Sauberkeit

1,97

2,04

Schadensfreiheit

2,22

2,26

Ausstattung

1,69

1,71

Sicherheit

2,27

2,25

Schadensfreiheit

1,80

1,89

Ausstattung

2,27

2,31

Sicherheit

1,84

1,85

Info Regelfall

2,10

2,10

Sitzplatzangebot

1,97

1,96

Info bei Unregelmäßigkeiten

2,64

2,62

Info Regelfall

1,62

1,66

Vertrieb

2,02

2,18

Info bei Unregelmäßigkeiten

2,29

2,35

Verknüpfung ÖPNV

2,11

2,14

Personal

1,74

1,79

Vertrieb

1,65

1,65

Gewichtete Schulnotenskala 1– 6 (ohne S-Bahn)

2006

2007

2007 im Vergleich zum Vorjahr

Fallblattanzeiger, Bahnhof Karow 2007

„Als Berufspendler nutze ich nahezu täglich den öffentlichen Nahverkehr.
Qualität bedeutet für mich vor allem, dass Züge und Busse pünktlich fahren,
Anschlüsse klappen sowie über Störungen zeitnah und verständlich
informiert wird.“
Reinhard Stamm
VBB-QualitätsScout

Gewichtete Schulnotenskala 1– 6 (ohne S-Bahn)

QualitätsScout

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Tarif

Tarif

Ein Fahrschein, viele Verbindungen
Steigende Energiepreise sind der Grund, dass immer mehr Menschen im Öffentlichen
Personennahverkehr eine Alternative zum Auto sehen. Das kundenfreundliche Fahrschein­
sortiment des VBB macht es den Fahrgästen zudem leicht, sich für die Busse und Bahnen
zu entscheiden. Damit für die Kunden der Fahrscheinkauf künftig noch einfacher und
bequemer wird, engagiert sich der VBB in der Entwicklung und Umsetzung neuer Tarif­
angebote und zukunftsorientierter Vertriebskonzepte. Wichtige Zielgruppen sind dabei
die Schüler, Auszubildenden und Studenten.

Tarifanpassungsmaßnahme 2007
Vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten der
Verkehrsunternehmen (u. a. Kostenentwicklungen sowie Kürzungen bei Zuschuss- und Ausgleichszahlungen) wurde am
1. April 2007 eine Tarifanpassungsmaßnahme erforderlich.
Im Rahmen dieser Tarifanpassung wurde auch ein neues kundenfreundliches Tarifprodukt – die Tageskarte für das VBBGesamtnetz – zum Preis von 19,00 Euro eingeführt. Damit
können die Kunden beliebig viele Fahrten im gesamten VBBTarifgebiet unternehmen. Sie gilt von Montag bis Freitag von
9.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetages und an Wochenenden
und feiertags ganztägig. Die VBB-Tageskarte Gesamtnetz
wurde seit der Einführung erfolgreich verkauft – in einem Jahr
rund 36.000 -mal.
Weitere Diskussion zum Tarif – neue Tarifangebote
Im Jahr 2007 wurde der VBB-Tarif im engen Dialog zwischen
den Fahrgästen, der Politik und den Verkehrsunternehmen
weiterentwickelt. Ziel ist es weiterhin, den Tarif zu vereinfachen und ihn an die demografischen und wirtschaftlichen
Entwicklungen anzupassen. So wurden 2007 die Grundlagen
geschaffen, um ab dem 1. April 2008 weitere kundenfreundliche Tarifangebote einzuführen:
–– eine 4-Fahrten-Karte im Tarifbereich Berlin AB
–– ein verbundweit gültiges VBB-Freizeit-Ticket
–– ein verbundweit gültiges Schülerferienticket

Die 4-Fahrten-Karte ist insbesondere auf den Bedarf von
Gelegenheitskunden zugeschnitten. Die beiden zuletzt genannten Tarifangebote werden den ÖPNV gerade für Schüler,
Jugendliche und Auszubildende attraktiver gestalten.
Hohe Akzeptanz beim Semesterticket
Mit den Hochschulen und Universitäten im Land Brandenburg und in Berlin wurden 2007 Verhandlungen zur Fortführung der Semesterticketverträge geführt. Im Ergebnis dieser
Verhandlungen konnten die Semesterticketverträge bis zum
Wintersemester 2011/2012 abgeschlossen werden, sie beinhalten moderate Preisanpassungen. Dort, wo Abstimmungen
an Hochschulen und Universitäten stattfanden, lagen die Zustimmungsraten teilweise bei über 90 %.
	 Damit haben bis zum Jahr 2007 insgesamt 26 Hochschulen
und Universitäten der Länder Brandenburg und Berlin für
rund 160.000 Studierende einen Vertrag zum Semesterticket
abgeschlossen. Auch für die Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder) wurde im Jahre 2007 die Fortführung des
Semesterticketvertrages beschlossen.

Hochschulen und Universitäten mit Semesterticketvertrag
Hochschulen

Anzahl ca.

Geltungsbereich

Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

2.500

VBB-Gesamtnetz

Fachhochschule Brandenburg an der Havel

2.200

VBB-Gesamtnetz

Universität Potsdam

16.000

VBB-Gesamtnetz

Hochschulen der Stadt Potsdam (FHP)

2.300

VBB-Gesamtnetz

Hochschulen der Stadt Potsdam (HFF)

600

VBB-Gesamtnetz

Technische Fachhochschule Wildau (THF Wildau)

3.000

VBB-Gesamtnetz

FH Eberswalde

1.500

VBB-Gesamtnetz

Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU)

5.000

VBB-Gesamtnetz

University of Management and Communication (FH) Potsdam (UMC)

175

VBB-Gesamtnetz

Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH)

1.400

Berlin ABC

Technische Universität Berlin (TU Berlin)

26.000

Berlin ABC

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW)

7.800

Berlin ABC

Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (FHW)

3.000

Berlin ABC

Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin (HfS)

190

Berlin ABC

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)

650

Berlin ABC

Freie Universität Berlin (FU)

42.000

Berlin ABC

Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

38.000

Berlin ABC

Universität der Künste Berlin (UdK)

4.000

Berlin ABC

Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin (HfM)

780

Berlin ABC

OTA Hochschule Berlin (OTA)

80

Berlin ABC

Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR)

1.000

Berlin ABC

MEDIADESIGN HOCHSCHULE für Design und Informatik (MD.H)

80

Berlin ABC

Evangelische Fachhochschule Berlin (EFB)

1.000

Berlin ABC

Hertie School of Governance (HSoG)

35

Berlin ABC

Berliner Technische Kunsthochschule (BTK)

180

Berlin ABC

International Business School Berlin (IBS)

145

Berlin ABC

­

„In fast zehn Jahren VBB-Tarif in den Ländern Brandenburg und Berlin haben sich die Vorzüge dieses Verbundtarifs ganz deutlich gezeigt und durchgesetzt. Durchtarifierung, einheitliches Fahrscheinlayout und eine
ebensolche Benutzeroberfläche des ÖPNV erleichtern den Kunden im Verkehrsverbund die Benutzung der
öffentlichen Verkehrsmittel, ganz gleich ob Vielfahrer oder Gelegenheitsnutzer.“

Gesine Schwan (Präsidentin Europa-Universität Viadrina) und Hans-Werner
Franz (Geschäftsführer VBB) bei der Vertragsunterzeichnung 2005

Oberbürgermeister Martin Patzelt
Stadt Frankfurt (Oder)

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14

Angebot

Angebot

Schnelle Verbindungen
in der Hauptstadtregion
Das Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs ist das Verkehrsangebot auf der Schiene.
Es ist die hohe Reisegeschwindigkeit, die den SPNV für die Kunden so attraktiv macht.
Nach Inbetriebnahme des neuen Verkehrsknotens in Berlin im Jahr 2006 sind auf einigen
Strecken in Berlin und Brandenburg die Fahrgastzahlen um bis zu 40 % gestiegen. Der VBB
setzt sich dafür ein, dass dieses Angebot bestehen bleibt und sogar verbessert wird.
Durch weitere Baumaßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung der Infrastruktur werden
die Fahrzeiten auf ausgewählten Strecken noch kürzer.

Angebotsänderungen
Durch die Kürzung der Bundesmittel zur Finanzierung des
Regionalverkehrs musste im Jahr 2007 das Angebot insbesondere im Land Brandenburg reduziert werden. Für die Bestellung des Fahrplanes 2007 war dies eine große Herausforderung. Die bisherigen Auswertungen der Nachfrage zeigen
jedoch, dass trotz Reduzierungen des Angebots im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg weiterhin 3,4 Millionen
Fahrgäste täglich die Angebote des ÖPNV nutzen. Erreicht
wurde dies unter anderem durch Ersatz- und Alternativangebote im ÖPNV, mit denen die Auswirkungen auf die Fahrgäste
verringert wurden.
Ergänzendes Zugangebot zu besonderen Anlässen
Ziel des VBB ist es, im Freizeitverkehr neue Fahrgäste für den
ÖPNV zu gewinnen und starke Nachfragespitzen besonders
bei Großveranstaltungen zu bewältigen. Deshalb wurde
auch im Jahr 2007 das Fahrplanangebot durch zusätzliche
Sonderzüge ergänzt.
	 Hierzu wurden vom VBB im Auftrag der Länder Berlin und
Brandenburg anlassbezogene Sonderverkehrsleistungen im
Regionalverkehr bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen bestellt. Beispielhaft dafür sind Veranstaltungen wie das Baumblütenfest in Werder (Havel), die Schlössernacht in Potsdam
und die zusätzlichen Angebote in der Silvesternacht. Aber
auch zur 707-Jahr-Feier von Groß Schönebeck fuhren zusätzliche Züge auf der Linie der Heidekrautbahn.
	 Auch die S-Bahn in Berlin erweiterte zu besonderen Anlässen mit erhöhter Verkehrsnachfrage das Zugangebot, so
zum Beispiel zu den Großveranstaltungen im Berliner Olympiastadion und zum Berlin-Marathon.
Umfangreiche Bauarbeiten im Schienennetz
In der Region Berlin-Brandenburg wurde in den letzten Jahren
eine Vielzahl von Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen

Züge schneller fahren. Anstelle von nur 60 km/h verkehren die
Züge mit bis zu 120 km/h. Die Fahrzeiten verkürzen sich somit
um 10 bis 15 Minuten.
Auch für das Jahr 2008 sind eine Reihe von Baumaßnahmen
vorgesehen. Hervorzuheben sind hier der Neubau der Oderbrücke bei Frankfurt (Oder) sowie innerhalb Berlins die Fortführung der Bauarbeiten am Berliner Ostkreuz und der Beginn des Streckenausbaus Berlin – Cottbus auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Leider haben Bund und Bahn
den weiteren Ausbau der Strecke Berlin – Lübbenau zurückgestellt.

an Strecken und Bahnhöfen durchgeführt und abgeschlossen.
Neben dem Ausbau der Hauptstrecken Berlin – Hamburg,
Berlin – Magdeburg, Berlin – Leipzig und dem Neubau des
Berliner Nord-Süd-Fernbahntunnels mit seinen neuen Bahnhöfen kommen Fahrgäste auch auf den sogenannten Regionalstrecken in den Genuss modernisierter Eisenbahninfrastruktur. Kürzere Fahrzeiten und moderne Bahnsteiganlagen
sorgen für eine höhere Qualität des Angebots, so zum Beispiel
auf den Strecken zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und
Rathenow (MR51), Fürstenwalde (Spree) und Bad Saarow
(OE35) sowie zwischen Velten, Neuruppin und Wittstock (RE6).
Nach umfangreichen Bauarbeiten und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste durch Busersatzverkehre können heute zwischen Wittstock und Wittenberge
(RE6) sowie zwischen Beelitz Stadt und Jüterbog (MR33) die

Ingulf Leuschel (DB AG), Berliner Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und
Dr. Tobias Heinemann (S-Bahn Berlin GmbH) (von links) bei der Eröffnung des neuen Bahn­
hofes Julius-Leber-Brücke am 2. Mai 2008 (Foto: S-Bahn Berlin GmbH)

Neuer S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke
Am 2. Mai 2008 ging mit dem neuen S-Bahnhof Julius-LeberBrücke der 166. S-Bahnhof im Berliner Netz in Betrieb. Damit
wird eine wichtige Lücke im Berliner Schnellbahnangebot
geschlossen, die seit der Zerstörung des damaligen S-Bahnhofes Kolonnenstraße 1944 bestand. Erwartet werden bis zu
17.000 Fahrgäste am Tag. Mit dem Bau wurde Ende 2006 begonnen. Die Station wird noch im Jahr 2008 auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erschlossen. Durch die geplante
Neugestaltung der Bushaltestellen auf der Kolonnenstraße
wird es eine günstige Verknüpfung mit dem übrigen ÖPNVAngebot geben.
Ohne Grenzkontrollen nach Polen
Mit dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen am
21. Dezember 2007 sind die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen entfallen. Ausflüge in die benachbarten polnischen Städte sind noch einfacher geworden. Nach Szczecin
und Kostrzyn verkehren die Züge der DB und der NEB bereits
heute schon im Taktverkehr. Darüber hinaus setzt sich der
VBB auch für bessere Verbindungen nach Gorzów, Zielona
Góra und Z˙agan´ ein.
	 In Abstimmung mit den polnischen Woiwodschaften sollen dazu an der Ostbahn die Anschlüsse in Kostrzyn nach
Gorzów und Krzyz verbessert werden. Ein Partner in der
deutsch-polnischen Zusammenarbeit ist hierbei die „IGOB
Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV“.
	 Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 konnten
neue Verbindungen von Cottbus nach Zielona Góra (Busangebot der Neißeverkehr GmbH) und Z˙agan´ (Zug der DB AG
und der PKP) eingeführt werden. Eine Ausweitung des VBBTarifs mit grenzüberschreitenden Tarifangeboten ist für das
Jahr 2008 geplant.

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Angebot

Angebot

Nahverkehr – mehr als nur Busse
Übriger ÖPNV nennen die Fachleute alle Verkehrsmittel außer der Eisenbahn. Im VBB sind
dies Busse, O-Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen und Fähren, die im öffentlichen Auftrag
die Mobilität der Bevölkerung sichern. Die Verknüpfung zwischen dem Schienenverkehr und
dem übrigen ÖPNV ist für den VBB genauso wichtig wie die Verkehrsverbindungen zwischen
Berlin und Brandenburg. Die demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwick­lungen
forderten neue Angebote wie Rufbus oder Bürgerbus heraus. Der VBB setzt sich gerade
in den ländlichen Regionen für diese alternativen Verkehrsangebote ein. Er unterstützt
die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen bei der Umsetzung und Vermarktung.

Liniengenehmigungen im Busverkehr
Die meisten Liniengenehmigungen für Busverkehre im Verbundgebiet laufen in den Jahren 2008 und 2009 aus. Der VBB
unterstützt die Aufgabenträger bei der Definition des Verkehrsangebots sowie bei der Stellungnahme im Rahmen des
gesetzlichen Anhörungsverfahrens. Darüber hinaus achtet der
VBB darauf, dass alle Anträge den Qualitätsanforderungen
des Verkehrsverbundes entsprechen und die Unternehmen den
VBB-Tarif anwenden.
Stadt-Umland-Verkehr
Als Besonderheiten gelten diejenigen Buslinien, die zwischen
den Ländern Berlin und Brandenburg verkehren. Der Erhalt
dieser Linien ist wichtig für die bessere Verzahnung Berlins
mit seinem Umland, vor allem vor dem komplexen Hintergrund der Finanzierung, der Konzessionierung und betrieblichen Bedienung. Der VBB koordiniert die Planungen zur sinnvollen und bedarfsgerechten Verbindung zwischen Berlin
und dem Umland und unterstützt die Aufgabenträger und
Verkehrsunternehmen bei der länderübergreifenden Konzessionierung.
Busersatzverkehre
Im Dezember 2006 musste infolge der Kürzungen der Regionalisierungsmittel des Bundes auf einigen schwach nachgefragten Bahnlinien im Land Brandenburg der Schienennahverkehr eingestellt werden. Um keine Lücken im Angebot
entstehen zu lassen, hat der VBB in enger Zusammenarbeit
mit den kommunalen Aufgabenträgern Ersatzangebote mit
Buslinien eingerichtet, die für einen Übergangszeitraum von
fünf Jahren vom Land Brandenburg finanziert werden. Der
VBB übernimmt für diese Buslinien im Auftrag des Landes
Brandenburg die Abrechnung der Leistungen.

Alternative Bedienung
Höherer Komfort und flexible, auf die Kunden abgestimmte
Verkehrskonzepte stehen für ein attraktives Nahverkehrsangebot. Mit alternativen Angebotsformen, die auf die betreffenden Regionen abgestimmt sind, werden neue Kunden für
den ÖPNV angesprochen. Hierzu zählen inzwischen viele Rufbusse – einige sind sogar voll flexibel einsetzbar (zur Verteilung der Rufbusse im Land Brandenburg siehe Karte) –, ausgezeichnete touristische Angebote und ein Theaterbus in der
Uckermark. Ein Beispiel ist der Rufbus Gartz, der bereits seit
dem Jahr 2000 in Betrieb ist.
	 Die Menschen in den ländlichen Regionen haben sich darauf eingestellt, dass Mobilität nicht nur mit dem Standard­
linienbus möglich ist. Die Landkreise arbeiten gemeinsam
mit dem VBB an neuen Ideen, um auch im Freizeitverkehr die
Angebote gerade für Berliner Tagesgäste zu verbessern.

Alternative Bedienung im VBB-Gebiet

Bürgerbusse
Der erste Brandenburger Bürgerbus in Gransee verzeichnet
mit ca. 300 Nutzern pro Monat stabile Fahrgastzahlen. Der
Bürgerbusverein „Hoher Fläming“ in Belzig hat im Laufe des
Jahres seine Linienführung verändert, um die touristischen
Potenziale in der Region besser zu erschließen. Er ist ebenfalls ein verlässlicher Partner im Nahverkehr. Seit Dezember
2007 ist in Brieselang im Landkreis Havelland ebenfalls ein
Bürgerbus unterwegs, hier im Ortslinienverkehr.
	 Nicht zu unterschätzen ist das beträchtliche bürgerschaftliche Engagement, das mit der Organisation der Bürgerbusse verbunden ist. Der VBB begleitet die fachliche
Umsetzung der Projekte und leistet praktische Beratung.
Mobilität und demografischer Wandel
Mit dem demografischen Wandel werden sich die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen ändern. Um Auswirkungen zu untersuchen und strategische Konzepte zu erarbeiten, beteiligte

Voll flexibler Rufbus

Fahrplangebundener Rufbus

Räumlich flexibler Rufbus

Bürgerbus

Stand: Mai 2008

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Angebot

Angebot

viele Kommunen ermutigt, ihre Vorplätze neu zu gestalten.
Mit der Anpassung des Brandenburger ÖPNV-Gesetzes besteht
die Möglichkeit, dass sich die Landkreise, als Aufgabenträger
des üÖPNV, an solchen Maßnahmen finanziell beteiligen. Da
das Interesse der Landkreise an gut funktionierenden Verknüpfungsstellen sehr groß ist, wird diese Option oft genutzt.

sich der VBB gemeinsam mit der Regionalen Planungsgemeinschaft Havel­land-Fläming an dem über das INTERREGIII-Programm der EU finanzierten Projekt HINTERLAND.
	 Eine Facette aus dem Gesamtkonzept war die Umsetzung
des Pilotprojektes „48 Stunden Kultur und Spaß im Hohen Fläming“. Hier wurden in der Region verschiedene touristische
Angebote mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, um so
die Beziehungen zwischen der ländlichen Region HavellandFläming und der Hauptstadt Berlin zu stärken.

An folgenden Standorten (Auswahl) wurden in den Jahren
von 2006 bis 2008 die Bahnhofsvorplätze oder Teile davon
neu gestaltet:
	 Baruth, Bestensee, Beelitz Stadt, Blumberg, Biesenthal,
Brieselang, Brück, Elstal, Fredersdorf (b. Berlin), Fürstenwalde
(Spree), Herrensee, Nauen, Potsdam Medienstadt Babelsberg,
Golm, Doberlug-Kirchhain, Eberswalde, Gransee, Löwenberg
(Mark), Götz (im Bau), Groß Kreutz, Mahlow, Wensickendorf,
Schwedt (Oder), Neuenhagen, Petershagen Nord, Premnitz
Nord, Premnitz Zentrum, Storkow (Mark), Strausberg, Strausberg Nord, Thyrow, Trebbin, Vetschau, Werneuchen, Wiesenburg (Mark), Wusterwitz, Hoppegarten, Zehdenick, Mögelin,
Döberitz, Dossow, Fretzdorf, Groß Schöne­beck, Großbeeren,
Lauchhammer, Lübbenau, Ludwigsfelde, Netzeband, PotsdamRehbrücke, Pritzwalk, Rathenow, Walsleben, Werder, Zeuthen
und Falkensee

„Als Unternehmen sind wir aktiver Kooperationspartner des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Unsere Fahrgäste genießen die vielen Vorteile, die der Verbund bietet, sei es die Möglichkeit,
mit einem Fahrschein durch Brandenburg und Berlin zu fahren, oder die Nutzung des länder­
weiten Fahrplanauskunftssystems.“
Jürgen Crusius
Geschäftsführer Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde (PVG)

Fahrgastinformation an der Haltestelle Potsdam-Rehbrücke

die Fahrpläne von Bahn und Bus nicht aufeinander abgestimmt sind. Deshalb werden vom VBB alljährlich die Anschlüsse an allen Verknüpfungspunkten mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen abgestimmt, sobald die
Fahrpläne des Schienenpersonennahverkehrs für das folgende
Fahrplanjahr bekannt sind. Nicht immer lassen sich alle
Wünsche erfüllen, da viele Linien mehrere Verknüpfungen
haben. Dann müssen Prioritäten festgelegt werden: Dem
Schülerverkehr wird dabei meist der Vorrang eingeräumt.
	 Für das sichere Abstellen von Fahrrädern werden wettergeschützte B+R-Anlagen errichtet, für Autos werden befestigte und beleuchtete Parkplätze angelegt.

Mobilität in Städten
Für die kommunale und regionale Verkehrsplanung werden
regelmäßig aktuelle Daten zum Verkehrsverhalten der Menschen benötigt. Ziel ist es, die Angebote des ÖPNV an den
sich ändernden Mobilitätsbedürfnissen der Kunden auszurichten und mit den zur Verfügung stehenden öffentlichen
Mitteln ein attraktives Verkehrssystem zu gestalten. Die
Haushaltsbefragung „Mobilität in Städten“ ist seit dem Jahr
1972 ein periodisch angewendetes Instrument für diese
Marktforschung. Im Jahr 2008 werden in insgesamt 63 deutschen Städten Daten zum Verkehrsverhalten der Menschen
erhoben.
	 Der VBB beteiligt sich in einem Gemeinschaftsprojekt mit
den Ländern Berlin und Brandenburg an der Befragung. Ermittelt werden sollen aktuelle Verkehrsverhaltensdaten zu
Pendlerbeziehungen zwischen Berlin und dem Umland. Neun
Städte und Gemeinden im engeren Umland von Berlin wurden hierfür ausgewählt. Die Vorbereitungen hierzu haben
bereits im Jahr 2007 begonnen.
	 Die Ergebnisse werden ergänzt durch die zeitgleich laufende Erhebung des Bundes auf Länderebene „Mobilität in
Deutschland  –  MiD“.

Informationsblätter zur Bahn-Bus-Verknüpfung
Zur Vermarktung der jeweiligen neuen Bahnhofsvorplätze
und der lokalen ÖPNV-Angebote gibt der VBB in Zusammenarbeit mit den Kommunen und Verkehrsunternehmen ein Infoblatt heraus. Verteilt wird dieses über die Amts­­blätter an alle
örtlichen Haushalte. Im Jahr 2007 wurden für Blumberg, Lauchhammer, Doberlug-Kirchhain, Strausberg und Strausberg Nord
solche Flyer erstellt. Mit dieser Maßnahme sollen weitere
Fahrgäste für den ÖPNV gewonnen werden.

Moderne Bahnhofsvorplätze
Bahnhöfe werden gern als Visitenkarten des Nahverkehrs
bezeichnet. Aber nicht alle Stationen werden dieser Bezeichnung auch gerecht. In den letzten Jahren ist deshalb bei der
Neugestaltung von Bahnhofsvorplätzen viel passiert. Gerade
die Fördermöglichkeiten des Landes Brandenburg haben

ÖPNV-Verknüpfung
Moderne ÖPNV-Schnittstellen zeichnen sich durch kurze
Wege zwischen der Bahn sowie dem Bus und dem Individualverkehr aus. Bushaltestellen werden deshalb so dicht wie
möglich an den Bahnsteig oder den Bahnsteigzugang gelegt.
Eine gut ausgebaute Infrastruktur nützt aber wenig, wenn

Information an der Strecke
Ein weiteres wichtiges Ausstattungselement von Stationen
ist eine verkehrsträgerübergreifende Fahrgastinformation.
Vielerorts hat der VBB in Zusammenarbeit mit den Kommunen
eine zentrale Information zu Bahn, Bus und Gemeinde errichtet,
den sogenannten VBB-InfoPunkt. Diese „statische“ Informati­
on wird zunehmend durch eine „dynamische“ Fahrgastinformation, also variable Anzeigetafeln, ergänzt: So können die
Fahrgäste auch im Störungs- oder Verspätungsfall informiert
werden.
Auch die Fahrzeuge von Bahn und Bus selbst müssen miteinander kommunizieren, um den Fahrgästen anzuzeigen, ob
die Anschlüsse gehalten werden. Dafür werden in Brandenburg Rechnergestützte Betriebsleitsysteme (RBL) aufgebaut.
Kommt zum Beispiel in Angermünde der Regionalexpress 3
verspätet an, wird diese Information über das RBL dem Busfahrer der verknüpften Linie der PVG angezeigt. Dieser wartet dann die Ankunft des Zuges ab.

Anschlusssicherung zwischen Bahnen und Bussen
Nachdem im Jahr 2006 die erste Verknüpfung zwischen den
Leitsystemen von DB AG und den Verkehrsunternehmen im
Brandenburger Nordosten (Barnimer Busgesellschaft mbH,
Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH, Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde, Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH) in Betrieb genommen wurde, konn­
ten mit Unterstützung des Landes Brandenburg weitere
Verknüpfungen realisiert werden. So läuft inzwischen der
(Test-)Betrieb für die Übermittlung von Verspätungsinformationen von der DB AG an die Leitsysteme der Verkehrsunternehmen Cottbusverkehr, Busverkehr Märkisch-Oderland,
Neißeverkehr, Verkehrsbetriebe Potsdam, Havelbus, Regionale
Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald sowie die Kooperation
Brandenburg-Südwest (Verkehrsbetriebe Brandenburg a. d.
Havel GmbH, Verkehrsgesellschaft Belzig mbH, Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH). Weitere Projekte befinden
sich im Aufbau oder in der Vorbereitung.
Um die Verknüpfungen weiter zu intensivieren und zu vereinfachen, hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung dem VBB und seinen Partnern Anfang 2008
das 18-monatige Projekt „Zentrales Anschlussmanagement“
bewilligt. Dabei soll für eine Pilotregion im Brandenburger
Südosten eine Kommunikationslösung entwickelt werden,
die direkt mit der VBB-Fahrplanauskunft verknüpft ist und
den Datenaustausch zur Anschlusssicherung zwischen verschiedenen Verkehrsunternehmen übernehmen wird.

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Information

Information

Umfassend und gut informiert
Die wichtigsten Partner im VBB sind die Fahrgäste, ihren Wünschen und Bedürfnissen
gilt die ganze Aufmerksamkeit, und der persönliche Kontakt zu ihnen ist von besonderer
Be­deutung. Eine einfache und leicht verständliche Information hilft den Fahrgästen, sich
im umfangreichen Verkehrsangebot zurechtzufinden. Der VBB bedient sich hierfür der
traditio­nellen Mittel der Fahrgastinformation wie Fahrplanbüchern oder Liniennetzplänen.
Außer­dem werden die modernen elektronischen Möglichkeiten vom Internet bis zum
Mobiltelefon genutzt. Auch eine aktive Pressearbeit trägt zur Information der Kunden bei.

Wertvolle Arbeit des Fahrgastforums
Vor drei Jahren wurde im VBB das Fahrgastforum ins Leben
gerufen. Darin engagieren sich 24 Fahrgäste und Vertreter
von Verkehrs- und Umweltverbänden ehrenamtlich für den
öffentlichen Nahverkehr. Das Fahrgastforum erarbeitet Vorschläge zur Gestaltung des Nahverkehrsangebots in Berlin
und Brandenburg und gab auch im Jahr 2007 wertvolle Hinweise und Empfehlungen zur Qualität des Verkehrsangebots,
zum Service und zur Fahrgastinformation. Diese wurden in
die Arbeit des VBB aufgenommen. Im Dezember 2007 hat bereits die zehnte Sitzung des Fahrgastforums stattgefunden.

Der VBB in der verkehrspolitischen Diskussion
Der VBB hat sich durch eine kontinuierliche und nachhaltige
Pressearbeit als Kompetenzzentrum des ÖPNV in der Hauptstadtregion etabliert. Gerade in der Debatte über die Teilprivatisierung der Bahn wurde der VBB in den Medien deutschlandweit zitiert, der Netzzustandsbericht des VBB wurde mit
dem offiziellen Bericht der Deutsche Bahn AG verglichen.
Der VBB-Bericht zur Fahrgastinformation an Stationen erlangte große Aufmerksamkeit unmittelbar zum Jahreswechsel 2007/08. Weitere wesentliche Themen waren der VBBTarif und die Auswirkungen der Streikaktion der Gewerkschaft
Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Herbst 2007.

Gut informiert durch das VBB-Servicepersonal
Aufbauend auf den guten Erfahrungen während der FußballWM 2006 unternahmen der VBB und seine Partner im Frühjahr 2007 einen neuen Anlauf, um über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Mitarbeiter für Serviceaufgaben zu gewinnen. In
Zusammenarbeit mit verschiedenen Jobcentern in Berlin und
Potsdam ist es gelungen, seit Frühjahr 2007 bis zu 50 Mitarbeiter vor allem an zentralen Verknüpfungspunkten einzusetzen. Die Informationsdienstleistungen werden von Bewohnern und Besuchern der Region Berlin-Brandenburg
gerne und dankbar in Anspruch genommen. 2008 wird ein
Teil dieser Aufgaben in den neuen öffentlichen Beschäftigungssektor des Landes Berlin überführt.

Fahrgastinformation während des Streiks bei der
Deutschen Bahn und den Berliner Verkehrsbetrieben
An den Tagen des Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Juli, August, Oktober und November
2007 sowie der Gewerkschaft ver.di hat der VBB über die Streikmaßnahmen und ihre Auswirkungen ausführlich informiert.
	 Wichtigster Informationskanal war die spezielle Internetseite unter www.vbbonline.de, die laufend mit den aktuellen
Angaben über die Streiksituation und möglichen Ausweich­
routen versehen wurde. Eine Spezialversion des Routen­
planers VBB-Fahrinfo informierte über die verfügbaren Fahrt­
alternativen.
	 Die Webzugriffe und die Anfragen beim VBB-Infocenter
haben sich in diesem Zeitraum verdoppelt. Die VBB-Anzeigetafeln auf dem Flughafen Schönefeld, in den Fürst-PücklerPassagen am Cottbuser Hauptbahnhof sowie im PVG-Kundenzentrum am Busbahnhof Schwedt wurden entsprechend
aktualisiert, das VBB-Infocenter am Berliner Hardenbergplatz
wurde personell verstärkt.

VBB-Fahrplanauskunft 2008: mehr Informationen,
einfachere Bedienung
Die Kunden des Nahverkehrs im VBB werden ab Mai 2008
von einer komplett neu gestalteten elektronischen Fahrplan­
auskunft im Internet profitieren. „VBB-Fahrinfo“ wird dann
mit neuen Funktionen und einer einfacheren Bedienung erscheinen. Die Voraussetzungen hierfür wurden bereits im
Jahr 2007 geschaffen. Zu den wesentlichen Neuerungen zählen
die Suchmöglichkeit nach barrierefreien Routen, die Berücksichtigung von Verspätungsinformationen bei der Routen­
suche sowie das einfachere Navigieren durch die Auskunft.
Außerdem wird die „VBB-Fahrinfo“ in die VBB-Internetseite
www.vbbonline.de eingebunden. Das Ziel ist dabei, den Nutzern einen bequemen Wechsel zwischen der Fahrinfo und
den weiteren Inhalten der VBB-Homepage zu ermöglichen,
ohne dass die Internetseite verlassen werden muss.

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Information

Information

Projekt „Barrierefreie ÖV-Informationen für mobilitätseingeschränkte Personen“ (BAIM), das vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Für dieses Projekt
wurde eine umfangreiche Datenerhebung der örtlichen Infrastruktur im gesamten Verbundgebiet durchgeführt.
Für viele Linien wird es außerdem Informationen zur Pünktlichkeit geben. Bei Verspätungen wird das System alternative
Fahrtmöglichkeiten berechnen. Haltestellen- oder Adressbezeichnungen werden künftig in der VBB-Karte ebenso dargestellt wie kurze Beschreibungen zur Lage und Ausstattung
der Bahnhöfe. Mit einem Klick auf die Liniennummer wird
der gesamte Fahrtverlauf der Linie dargestellt – ergänzt
durch weitere Informationen zur Fahrzeugausstattung, auch
im Hinblick auf die barrierefreie Nutzbarkeit. Außerdem wird
der Ankunfts- und Abfahrtsplan die nächsten Fahrten an einer
Haltestelle in Echtzeit auflisten.

„Berlin ist eine lebendige Stadt und immer in Bewegung. Wer am Puls des Geschehens sein will, bewegt
sich am schnellsten, sichersten, komfortabelsten und preiswertesten mit dem ÖPNV durch die Metropole
an der Spree. Berlins ÖPNV schläft nie – und das ist auch gut so!“

Tobias Schwab
Mitglied im VBB-Fahrgastforum

wichtigsten Linien im VBB-Infocenter kostenfrei ausdrucken
lassen. BVG und S-Bahn haben auch auf ihren Internetseiten
einen Link zum neuen VBB-Service eingerichtet. In den ersten
vier Wochen haben ca. 15.000 Nutzer dieses neue Angebot in
Anspruch genommen.

Folgende Neuerungen helfen den Kunden weiter: Spezielle
Einstellmöglichkeiten werden durch ausdrucksstarke Signets
erklärt, barrierefreie Wegeketten, die Aufzüge, Rampen und
Niederflurfahrzeuge berücksichtigen, können berechnet werden. Dies bedeutet nicht nur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte eine deutliche Verbesserung der Information. Auch
Personen mit Kinderwagen oder Gepäck und alle, die etwas
komfortabler unterwegs sein möchten, werden von den neuen
Suchmöglichkeiten profitieren. Ermöglicht werden diese erweiterten Sucheinstellungen durch die Mitarbeit des VBB am

InfoPunkte für Südbrandenburg
Im Jahr 2007 wurden in den Landkreisen Elbe-Elster und
Spree-Neiße neun neue InfoPunkte des VBB aufgestellt. Die
vierteiligen Vitrinen enthalten für die Fahrgäste neben Informationen zu allen relevanten Verkehrsangeboten touristische Hinweise, Tarife, Liniennetze, Fahrpläne und Stadtpläne
für den jeweiligen Standort. Die Standorte der InfoPunkte
sind an den Wegeketten zwischen Bahn und Bus sowie zwischen Bahn und Stadt/Gemeinde gewählt.
	 Sie wurden im Umfeld der Bahnhöfe von Bad Liebenwerda, Doberlug-Kirchhain, Elsterwerda, Falkenberg, Finsterwalde, Forst, Guben, Herzberg und Spremberg errichtet.
	
Damit wurden bereits etwa 70 InfoPunkte an wichtigen
Verknüpfungsstationen im VBB installiert. Diese Maßnahmen
wurden vom Landesamt für Bauen und Verkehr gefördert
und in Zusammenarbeit mit den Landkreisen, Gemeinden
und Verkehrsunternehmen realisiert.

VBB-Fahrinfo Handy

Die Fahrplanbuchseite geht online
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2007 sind auf den
Internetseiten des VBB Fahrplantabellen aller Bahn- und
Buslinien im VBB abrufbar.
	 Nach Eingabe der Liniennummer oder der Haltestelle
werden die Fahrplantabellen, wie man sie aus den Fahrplanbüchern kennt, aktuell zusammengestellt. Die Fahrplantabellen im PDF-Format werden aus dem Datenbestand der
VBB-Fahrinfo erzeugt und sind immer aktuell. Kunden ohne
Internetanschluss können sich die Fahrplantabellen ihrer

VBB-Fahrinfo Handy gestartet
Da die dargestellten Echtzeitinformationen von den Fahrgästen vorrangig unterwegs benötigt werden, führte der VBB im
März 2007 einen neuen Dienst zur Fahrplanauskunft über
Mobiltelefone ein. Der Name des Programms: VBB-Fahrinfo
Handy. Diese Lösung ermöglicht es den Kunden, sich Fahrverbindungen auf ihrem Handy abzuspeichern und sich diese
dann beliebig oft anzeigen zu lassen. Außerdem ist es möglich, Kartenausschnitte auf das Gerät zu laden, um somit
kartografische Informationen vom Fahrtziel oder von Fußwegen aufzurufen. Das einmalige Installieren der Software und
das Übertragen der Fahrpläne auf das Gerät können über
Mobilfunk oder kostenlos über eine PC-Verbindung erfolgen.
	 Für diese auf dem Handy abgespeicherten Verbindungen
lassen sich dann künftig auch Störungsmeldungen und IstFahrpläne abrufen. Die dabei übertragenen Datenmengen
sind recht klein, so dass bei der Nutzung dieses Service für
die Kunden keine hohen Kosten bei den Mobilfunkanbietern
zu erwarten sind. Zukünftig wird es auf diesem Weg auch
möglich sein, den Kunden Ist-Daten aus den Leitsystemen
der Verkehrsunternehmen zu übermitteln.

InfoPunkt Schwedt

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Kommunikation

Kommunikation

Neues Design – mehr Bekanntheit
Um die Aufgaben und Ziele des ÖPNV in der Öffentlichkeit positiv darzustellen, sind Werte
wie Bekanntheit, Sympathie und Image des VBB wichtig. Im ersten Halbjahr 2007 wurden
deshalb in einer Umfrage relevante Zahlen und Informationen zu Bekanntheit, Image und
Verwendung des Logos, der Informationsmedien und Kommunikationskanäle des VBB
erhoben. Diese Marktforschung in Berlin und Brandenburg wurde in ein Konzept zur Weiterentwicklung der Außendarstellung des VBB überführt. Die Ergebnisse lieferten außerdem
wertvolle Hinweise zum Einsatz der Informationsmedien und zur Event­kommunikation.

Du glaubst, nur

Tarifinformation 2008

Liniennetz
Liniennetz

Alle Zielorte

Brandenburg
Brandenburganander
derHavel
Havel

Anlagen: Gemeinde- und Bahnhofsverzeichnis mit
Wabenzuordnung im VBB-Tarifgebiet (1.1) und außerhalb
des VBB-Tarifgebietes (1.2)

Tarifinformation 2008

Der VBB-Tarif
Gemeinsamer Tarif der im Verkehrsverbund BerlinBrandenburg zusammenwirkenden Verkehrsunternehmen

Gültig ab 1. April 2008
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de

Tarifinformation 2008

Der VBB-Tarif
kurz & bündig

Liniennetz
Liniennetz

Gültig
Gültig
ab 1.
abApril
1. April
2008
2008
Infos
Infos
unter
unter
(030)
(030)
25 41
2541
4141
41oder
41 oder
www.vbbonline.de
www.vbbonline.de

Oder-Spree

Berlin

Gültig ab 1. April 2008
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de

Gültig ab 1. April 2008
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de
Gültig ab 1. April 2008
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de

Gültig ab 1. April 2008
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de

zum

Fotowettbewerb
Teilnahme
Teilnehmen können Brandenburger Schüler (schulpflichtige
Personen bis einschließlich 14 Jahren sowie ab 15 Jahren mit
Nachweis lt. VBB-Tarifbestimmungen Punkt 5.2.2.1 b).
Kinder von Mitarbeitern der VBB GmbH und der Verkehrsunternehmen im VBB sind von der Teilnahme am Wettbewerb
ausgeschlossen.

Die unten stehende Erklärung von dir und mindestens einem
Erziehungsberechtigten unterschrieben und wenn vorhanden
die Kopie deines Schülerferientickets, mit lesbarer Ticketnummer, müssen per Post eingesandt werden.
Die Fotos sollten eine Auflösung von mindestens 3 Megapixeln haben. Achtung, ein Fotohandy könnte hierfür nicht
ausreichend sein.
Die ausgelobten Preise 1 bis 10 gelten jeweils für Gruppen
bis maximal 30 Personen und maximal 2 erwachsene Begleitpersonen.
Eine Barauszahlung der Sachpreise ist nicht möglich.
Der Abruf muss innerhalb des nächsten Schuljahres (bis
15. Juli 2009) erfolgen und ist danach nicht mehr möglich.

Weiterentwicklung CD
Fragen zu Fahrgewohnheiten der Fahrgäste im ÖPNV sowie
zur Bekanntheit des VBB waren Inhalt einer Marktforschung,
deren Erkenntnisse zu einer deutlichen Positionierung des
VBB in der Öffentlichkeit führen sollen. Um dies zu erreichen,
hat der VBB sein Corporate Design weiterentwickelt. In einem
ersten Schritt erhielten die Informationsbroschüren ein klares und wiedererkennbares Erscheinungsbild. Das Layout
wurde so gestaltet, dass sich auch die Designelemente der
Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund integrieren lassen.
Damit wird gewährleistet, dass sich die Verkehrsunternehmen unter dem Dach des VBB als Absender der Fahrgast­
informationen wiederfinden.
Kommunikationskampagne zum Tarifwechsel
am 1. April 2008
Zur Tarifanpassung am 1. April 2008 hat der VBB das Basissortiment der Informationsprodukte neu aufgelegt. Es enthält die
Tarif- und Beförderungsbedingungen des VBB „Der VBB-Tarif“,
„Der VBB-Tarif kurz & bündig“, die Preisübersicht sowie zehn
Liniennetzpläne zu unterschiedlichen Regionen. Die neuen
Themenfolder „Angebote für Schüler und Auszubildende“ und

Werbekampagne für das neue Tarifangebot
für Schüler und Auszubildende
Die Schüler und Auszubildenden sind die Bus- und Bahn-­
kunden von morgen. Dies berücksichtigt das neue Tarifangebot für Schüler und Auszubildende im VBB für das Jahr 2008.
Für das verbundweit gültige Schülerferienticket und VBBFreizeit-Ticket hat der VBB deshalb eine Werbekampagne
entwickelt, die von den Verkehrsunternehmen für ihre eigene
Kommunikation vor Ort genutzt wird. Die zentrale Idee der
Kampagne: In Berlin und Brandenburg gibt es viel zu ent­
decken – am besten natürlich mit dem neuen VBB-Tarifangebot für Schüler und Auszubildende.

Die personenbezogenen Angaben der Teilnehmer dienen
ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung und für die Ausstellungsdokumentation. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt
nicht. Nach Abschluss des Wettbewerbs werden alle Unterlagen und Daten vernichtet.
Die eingesandten CDs werden nicht zurückgesandt. Die
Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und veröffentlicht. Die Übergabe der Preise findet öffentlich statt.
Erklärung
Wir versichern, dass wir alle Rechte an den eingesandten
Fotos besitzen und sie frei von Rechten Dritter sind. Sofern
Personen erkennbar abgebildet sind, sind diese mit einer
Veröffentlichung einverstanden. Werden dennoch Ansprüche
Dritter geltend gemacht, stellen wir die VBB GmbH von
diesen frei. Wir räumen der VBB GmbH für die eingesandten
Bilder ein auf diesen Fotowettbewerb bezogenes räumlich
und zeitlich unbeschränktes nicht ausschließliches Nutzungsrecht ein. Wir sind einverstanden, dass die eingesandten
Fotos und der Slogan im Rahmen einer Ausstellung und
einer öffentlichen Pressekonferenz zum Fotowettbewerb
genutzt werden.

Unterschrift Teilnehmer

Alex

Monatskarte für Auszubildende/Schüler
Monatskarten für Auszubildende und Schüler sind persönliche Zeitkarten und daher nicht übertragbar. In den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen werden die erforderlichen
Kundenkarten ausgestellt. Hierzu benötigst du neben deinem
Ausbildungsvertrag (plus Ausweis) oder Schülerausweis (bzw.
Bescheinigung) in jedem Fall ein Passbild. Monatskarten
für Auszubildende/Schüler werden sowohl für einen festen
Kalendermonat als auch als Monatskarte mit frei wählbarem
Gültigkeitsbeginn ausgegeben. Sie sind auch im Abo und –
außer im Tarifbereich Berlin – als Jahreskarte erhältlich.

Die Teilnahmebedingungen

Einzusenden sind maximal fünf Fotos und ein Slogan/eine
vervollständigte Antwort „Du denkst, in Berlin und Brandenburg gibt es nichts zu entdecken? Dann…“ in digitaler Form
(auf CD oder per E-Mail).

„Angebote für die Freizeit“ ersetzen die „Fahrrad“- und „Aus­
flugstipp“-Folder aus dem vergangenen Jahr.
	 Für die gesamte Kommunikation der Tarifanpassung zum
1. April 2008 hat der VBB erstmalig sein überarbeitetes Corporate
Design sowie den neu entwickelten Claim „Alles ist erreichbar.“
eingesetzt.

derkommen
Du glaubst,Wunschzettel

Himmelpfort?

Darüber hinaus findest du alle Tarifinformationen auch
im Internet unter: www.vbbonline.de. Du kannst dich aber
auch an das Infotelefon des VBB oder an ein Verkehrsunternehmen in deiner Nähe wenden.

Streber

aus der 7b?

Gültig ab 1. April 2008
VBB-Freizeit-Ticket für 15 Euro/Monat.
Infos unter (030) 25 41 41 41 oder www.vbbonline.de

Berlin – Das Schülerticket und die Geschwisterkarte
für Schüler
Dannalle
brauchst
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Hiervon profitieren
Berliner Schüler,
die den Berliner
Das VBB-Freizeit-Ticket für Schüler und Azubis mit Jahreskarte oder Abonnement:
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karten sind persönliche Zeitkarten und daher nicht überFamilienpass
Brandenburg lernst
über 300 Freizeitziele auch noch günstiger kennen.
Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg
GmbHdu(VBB)
Infocenter /10. Etage
tragbar. Zur Ausstellung der erforderlichen Kundenkarten
Alle Infos
gibt’s bei deinem Verkehrsunternehmen, beim Fahrpersonal oder
Hardenbergplatz
2
sind immer der Schülerausweis I und ein Lichtbild mitzubrinVBB noch
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10623 Berlin beim Und
mehr Ang
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Infotelefon: (030)
41 41 41
mit
für einen festen Kalendermonat als auch als Monatskarte
Familien dem
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Brandenb
mit frei wählbarem
Gültigkeitsbeginn
undAzubis
nur für
den
Das VBB-Freizeit-Ticket
für Schüler und
mit Jahreskarte
oder Abonnement:info@vbbonline.de
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Tarifteilbereich
Berlin
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Informationen erhältst du bei deinem
Alle Angaben ohne Gewähr.
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Foto: S.Hofschläger / PIXELIO
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Weitere Tickets für

Auszubildende

Tarifinformation 2008

Ticketangebote für
Schüler und Azubis

Dann brauchst du das

7-Tage-Karte für Auszubildende und Schüler
Für Auszubildende und Schüler werden – außer im Tarifbereich Berlin – ab jetzt auch 7-Tage-Karten angeboten.
Diese sind ausschließlich in den Tarifbereichen „Berlin ABC
mit 1 Landkreis“ bzw. „Berlin ABC mit 2 Landkreisen“ gültig.

ist ein

nach

Informationen
Wenn du dich im Detail mit dem VBB-Tarif befassen
möchtest, empfehlen wir dir und deinen Eltern die Broschüre
„VBB-Tarif“, in der alle aktuellen Beförderungsbedingungen
und Tarifbestimmungen nachzulesen sind.

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Brandenburg
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VBB-Fotowettbewerb
in den Sommerferien 2008.

und Schüler

VBB vor Ort
Das Eventmarketing des VBB ist auch im Jahr 2007 ein wichtiger Bestandteil der Kommunikationsmaßnahmen und bildet
die Grundlage zur geplanten Dezentralisierung der Marketing-Events im Jahr 2008. Mit dem „Tag für die Fahrgäste“ in
Brandenburg an der Havel (2007), Frankfurt (Oder) (2008)
und der Unterstützung weiterer erfolgreicher Veranstaltungen wie dem Umweltfest im Bahnhof Südkreuz, dem Brandenburgischen Reisemarkt oder auch dem Event „100 Jahre Straßen­
bahn in Potsdam“ präsentierte sich der VBB erfolgreich in der
Öffentlichkeit.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Unterschrift eines Erziehungsberechtigten
Unterstützt durch:

002_VBB_Flyer_Fotowettbewerb_RZ_k 2

und

24.06.2008 14:06:05 Uhr

Neues Kundenmagazin „BB Panorama“
Der ÖPNV soll für die Kunden noch attraktiver werden. Dies
spiegelt sich auch in der Kommunikation des VBB mit den
Kunden wider. Die Fahrgastzeitung „VBBinFahrt“ erhielt einen
frischeren und farbigeren Auftritt und heißt jetzt „BB
Panorama“ – das neue Kundenmagazin zur Mobilität in Berlin und Brandenburg. Die bisherigen Inhalte zu den Themen
ÖPNV, Events und Veranstaltungen, Tagesausflüge und Kurzreisen in Berlin und Brandenburg wurden mit Themen aus
Gesundheit und Wirtschaft sowie Reisetipps über die Verbundgrenzen hinaus ergänzt. Im Jahr 2007 erschienen vier
Ausgaben mit positiver Resonanz und reger Teilnahme an
zahlreichen Gewinnspielen.

Neue Freizeitkarten für Berlin und Brandenburg
Berlin und Brandenburg in der Freizeit per ÖPNV und Fahrrad
zu erkunden ist eine der schönsten Möglichkeiten, Land und
Leute kennenzulernen. Im Land Brandenburg beispielsweise
gibt es über tausend Schlösser, Herren- und Gutshäuser. Eine
besondere Auswahl dieser Sehenswürdigkeiten bietet die im
Jahr 2007 erschienene Freizeitkarte „Schlösser und Herrenhäuser in Brandenburg“. Der VBB als Kooperationspartner
hat die vom Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark
herausgegebene Karte mit den ÖPNV-Verbindungen ergänzt.
	 Außerdem hat der VBB – unterstützt von der Pietruska
Verlag & GEO-Datenbanken GmbH und der TMB Tourismus
Marketing Brandenburg GmbH – im Jahr 2007 eine Radfern­
wegekarte für Berlin und Brandenburg im Maßstab 1:200.000
veröffentlicht.
	 Als dritte Karte hat der VBB im Jahr 2007 gemeinsam mit
dem Tourismusverband Oder-Spree-Seengebiet e. V. (TOSS)
und dem Pietruska Verlag die „Radwander- und Freizeitkarte
Oder-Spree-Seengebiet“ mit Freizeitangeboten und Radtourenvorschlägen herausgegeben.

25

26

Fakten

Fakten

Zahlen und Fakten
Die Geschichte der
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
1990 Auftrag aus dem Einigungsvertrag (Kapitel XI, Sachgebiet A für Eisenbahnverkehr, Abschnitt III, 3.b) an die
Träger der Aufgaben und Finanzverantwortung, sich über
einen länderübergreifenden Verbund des Öffentlichen
Personennahverkehrs im Raum Berlin zu verständigen.

Die Verbundstruktur
Organe der
VBB GmbH

Land
Berlin

Gesellschafteranteil:
33 1/3 %

Land
Brandenburg

Gesellschafteranteil:
33 1/3 %

14 Landkreise
4 kreisfreie Städte

Gesellschafteranteil:
33 1/3 %

Aufsichtsrat

08.12.1994 Gründung der Vorbereitungsgesellschaft mit
dem Ziel, die Grundlagen der Verbundstruktur aufzubauen.
30.12.1996 Umfirmierung der Vorbereitungsgesellschaft
in die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH.
01.03.1998 Einführung Tarifgemeinschaft Berlin und Umland.
30.05.1998 Herausgabe des ersten einheitlichen Fahrplanbuches zum Fahrplanwechsel.
01.04.1999 Einführung des Verbundtarifs im Land Berlin
und in großen Teilen des Landes Brandenburg – ausgenommen: im Gebiet des Zweckverbandes ÖPNV LausitzSpreewald (ZÖLS) mit den Landkreisen Elbe-Elster, SpreeNeiße, Oberspreewald-Lausitz und der kreisfreien Stadt
Cottbus sowie im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Geschäftsführer
Hans-Werner Franz

Bereiche Gremien

Beirat der Verkehrsunternehmen

Beirat der
Gesellschafter

Fahrgastforum

08.04.2003 ZÖLS wird Gesellschafter der VBB GmbH
(Auflösung des ZÖLS zum 31.12.2005).
01.01.2005 Der Landkreis Elbe-Elster wird direkter Gesellschafter im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.
21.03.2005 Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin wird Gesellschafter der VBB GmbH.
01.01.2006 Die Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz sowie die kreisfreie Stadt Cottbus werden
Gesellschafter der VBB GmbH.
28.05.2006 Inbetriebnahme des Berliner Nord-Süd-­
Eisenbahntunnels und Eröffnung des neuen Berliner
Hauptbahnhofes.

Berlin

Brandenburg

VBB

2004

6,1

30,7

36,8

2005

6,0

32,1

38,1

2006

6,0

31,3

37,3

2007

6,1

30,2

36,3

Zugkilometer S-Bahn (in Mio. km)

Berlin

Brandenburg

VBB

2004

29,0

3,4

32,4

2005

29,1

3,5

32,6

2006

28,9

3,5

32,4

2007

29,1

3,4

32,5

Nutzwagenkilometer üÖPNV (in Mio. km)

Berlin

Brandenburg

VBB

2004

245,3

91,4

336,7

Bereiche der VBB GmbH
Planung und
Marketing

Tarif
und Vertrieb

Einnahmenaufteilung und
Wirtschaftsführung

Center für
Nahverkehrs- und
Qualitätsmanagement

Stand 2008

Entwicklung Verbundfahrgastzahlen (in Mio.)

01.08.2002 Beitritt des ZÖLS zum Tarifgebiet des VBB.
seit 12/2002 Einheitlicher Fahrplanwechsel der Ver­
kehrsunternehmen im VBB zusammen mit der Deutsche
Bahn AG.

Zugkilometer Regionalverkehr (in Mio. km)

2005

241,0

88,8

329,8

2006

239,0

88,1

327,1

2007

234,3

87,7

322,0

Einwohnerzahl (in Mio.)*

Berlin

Brandenburg

VBB

2004

3,4

2,6

6,0

2005

3,4

2,6

6,0

2006

3,3

2,5

5,9

2007

3,4

2,5

5,9

1.136

1.176

1.185

1.197

1.227

1.256

1.237

Gesamt

Fläche (in qkm)

891

29.476

30.367

3,11

3,22

3,25

3,28

3,36

3,44

3,39

täglich

Einwohnerdichte (Einwohner/qkm, 2007)

3.821

86

196

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

*Bevölkerungszahlen Berlin 2. Quartal 2007, Brandenburg 3. Quartal 2007

2006 fand in Deutschland die Fußball-WM statt. Berlin war Austragungsort und als Standort der Fanmeile besonders attraktiv. Dies hatte positive
Auswirkungen auf den ÖPNV, da viele Fans aus Brandenburg, aus ganz
Deutschland und dem Ausland öffentliche Verkehrsmittel zur Beförderung
im Verbundgebiet nutzten. Gesunkene Schülerzahlen gegenüber 2006 in
Brandenburg (– 4,5%) und Berlin (–2,1%) hatten einen nicht unerheblichen
Einfluss auf die Reduzierung der Nachfrage 2007. Weiterhin wurde das
Fahrplanangebot im übrigen ÖPNV im Jahr 2007 in geringem Umfang reduziert. Im Vergleich zu 2005 sind die Fahrgastzahlen 2007 jedoch gestiegen.

Anteil der einzelnen Fahrausweisgruppen an den kassentechnischen Fahrgeldeinnahmen
Einzelfahrausweise

Einnahmenentwicklung 2001 – 2007 (in Mio. Euro)

Vorschau 01.04.2009 Der VBB-Tarif wird zehn Jahre alt.

26,7 %

Tageskarten

6,3 %

Gruppenkarten

1,4 %

7-Tage-Karten jedermann

2,0 %

Monatskarten jedermann

15,7 %

Abonnement jedermann

14,4 %

Jahreskarte jedermann

8,9 %

7-Tage-Karten Azubi/Schüler 0,3 %
764

717

794

872

901

954

965

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007*

Einnahmen
in Mio. Euro

*Es handelt sich hier um vorläufige Angaben aus den Monatsmeldungen.
In der Regel sind die Werte aus Jahresmeldungen gegenüber Monats­
meldungen höher, da in den Jahresmeldungen zusätzliche Einnahmen
ergänzt werden. Diese können erst nach vollständiger Vorlage aller Ein­­nahmenmeldungen aktualisiert werden.

Monatskarten Azubi/Schüler 7,9 %

Stand 2007

Abonnement Azubi/Schüler

3,4 %

Jahreskarte Azubi/Schüler

0,6 %

Semesterticket

4,3 %

Sonstige Tarifangebote

8,1 %

27

Fakten

Fakten

Tarifleitfaden

Tarif-Leitfaden
Haltestellen und Bahnhöfe je bedientes Verkehrssystem

Berlin

Brandenburg

VBB

Regional- und Fernbahnhof

21

309

330

S-Bahnhöfe

131

34

165

U-Bahnhöfe

170

Straßenbahnhaltestellen

377

250

627

Bushaltestellen

2.937

9.580

12.517

Fährhaltestellen

10

2

12

VBB-Linien

Berlin

Brandenburg

VBB

VBB-Linien in Berlin und Brandenburg insgesamt:

256

850

1.019

Regionalverkehr

18

37

37

S-Bahn

15

10

15

U-Bahn

9

Tram

23

22

44

Bus

185

778

905

O-Bus
Fähren

6

Gültigkeit
Personen/Mitnahme
Zusatznutzen
Hinweise/Einschränkungen

170

Stand: 1. April 2008
Alle Angaben ohne Gewähr

x1
x2
x3

Tickets
gültig bis 1 Tag
Kurzstrecke (örtliche Regelungen)
Einzelfahrausweis (z.T. zeitlich begrenzt)
4-Fahrten-Karte Berlin AB (zeitlich begrenzt)
Anschlussfahrausweis (ergänzt fehlenden Tarifteilbereich)
Gruppenkarte
Tageskarte
Tageskarte VBB-Gesamtnetz
Kleingruppenkarte
Gruppentageskarte für Schüler
Brandenburg-Berlin-Ticket
Brandenburg-Berlin-Ticket Nacht
Schönes-Wochenende-Ticket

9

2

2

1

7

Zugkilometer Schienenpersonennahverkehr (in %)

Stand 2007

nur zu bestimmten Zeiten
nur in den Tarifbereichen Berlin, Potsdam und Frankfurt (Oder)
nur in den Tarifbereichen Potsdam und Frankfurt (Oder)

S-Bahn

47,3 %

DB

43,7 %

ODEG

4,5 %

NEB

2,4 %

PEG

1,5 %

Connex Sachsen (LausitzBahn)

0,6 %

OLA

0,1 %

be
lie
bi
g
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Fa
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28

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x
x
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x
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x
x
x
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x

gültig bis 7 Tage
CityTourCard Berlin AB, 48 Std.
CityTourCard Berlin AB, 72 Std.
CityTourCard Berlin ABC, 48 Std.
CityTourCard Berlin ABC, 72 Std.
WelcomeCard Berlin AB, 48 Std.
WelcomeCard Berlin AB, 72 Std.
WelcomeCard Berlin ABC, 48 Std.
WelcomeCard Berlin ABC, 72 Std.
PotsdamCard AB, 3 Tage
CottbusCard, 2 Tage
7-Tage-Karte VBB-Umweltkarte
7-Tage-Karte Azubi/Schüler (außer in Berlin)

x
x
x
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gültig 1 Monat
Monatskarte VBB-Umweltkarte
Monatskarte Azubi/Schüler
VBB-Freizeit-Ticket Azubi/Schüler Verbundgebiet
8-Uhr-Karte Cottbus
9-Uhr-Karte
10-Uhr-Monatsticket Berlin
Monatskarte Fahrrad AB
Monatskarte Fahrrad Verbundgebiet

x
x
x
x
x
x
x
x

x
x
x
x
x
x
x
x

gültig bis 1 Jahr
VBB-Umweltkarte Abonnement
VBB-Umweltkarte Jahreskarte
Azubi/Schüler Abonnement
Azubi/Schüler Jahreskarte
8-Uhr-Karte Cottbus Abonnement
8-Uhr-Karte Cottbus Jahreskarte
9-Uhr-Karte Abonnement
9-Uhr-Karte Jahreskarte

x
x
x
x
x
x
x
x

x
x
x
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1
1
1
1
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1
bis 5
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bis 5
bis 5
bis 5

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1
1
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29

30

Fakten

Glossar

Verkehrsunternehmen
in Berlin und Brandenburg

Glossar

Eisenbahnverkehrsunternehmen

Firmensitz

CS

Connex Sachsen GmbH (Marke: LausitzBahn)

Görlitz

DB AG

DB Regio AG, Deutsche Bahn Gruppe

Potsdam

NEB

NEB Betriebsgesellschaft mbH

Berlin

ODEG

ODEG –  Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

Berlin

OLA

Ostseeland Verkehr GmbH (Marke: Märkische Regiobahn)

Berlin

PEG

Prignitzer Eisenbahn GmbH

Putlitz

S-Bahn

S-Bahn Berlin GmbH

Berlin

Bus- und Straßenbahnverkehrsunternehmen

Firmensitz

Reich

Arno Reich GmbH

Jüterbog

BBG

Barnimer Busgesellschaft mbH

Eberswalde

BT

Beelitz Touristik GmbH

Treuenbrietzen

BVG

Berliner Verkehrsbetriebe, AöR

Berlin

BMO

Busverkehr Märkisch-Oderland GmbH

Strausberg

BOS

Busverkehr Oder-Spree GmbH

Fürstenwalde

CV

Cottbusverkehr GmbH

Cottbus

NLS

DER NIEDERLAUSITZER – Reisebüro Günther Pietzsch

Klettwitz

Behrendt

Fritz Behrendt OHG

Kloster Lehnin

HVG

Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH

Potsdam

Herz

Herz-Reisen GmbH

Zossen

NV

Neißeverkehr GmbH

Guben

OVG

Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH

Oranienburg

Obst

Omnibusbetrieb Obst

Bad Liebenwerda

Wetzel

Omnibusbetrieb Wetzel

Planebruch OT Cammer

Lehmann

Omnibusunternehmen Günter Lehmann e. K.

Falkenberg/Elster

Lange

Omnibusunternehmen Hans-Herrmann Lange

Görzke

Glaser

Omnibusverkehr A. Glaser

Wiesenburg

ORP

Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsges. mbH

Kyritz

PVG

Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde

Schwedt (Oder)

RVS

Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH

Luckau

SRS

Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH

Schöneiche b. Berlin

SVF

Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder)

STE

Strausberger Eisenbahn GmbH

Strausberg

SBN

Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH

Senftenberg

UVG

Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH

Templin

VBBr

Verkehrsbetriebe Brandenburg a. d. Havel GmbH

Brandenburg an der Havel

VGB

Verkehrsgesellschaft Belzig mbH

Belzig

VG OSL

Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

Senftenberg

VGP

Verkehrsgesellschaft Prignitz mbH

Perleberg

VTF

Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming mbH

Luckenwalde

Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH

Finsterwalde

ViP

ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH

Potsdam

WS

Woltersdorfer Straßenbahn GmbH

Woltersdorf

Stand: Juni 2008

Aufgabenträger
In Deutschland sind Aufgabenträger für den Schienenper­
sonennahverkehr entweder die Bundesländer oder die durch
ein Landesgesetz bestimmten Stellen (Landkreise, Zweckverbände). Für den übrigen ÖPNV sind die durch ein Landesgesetz bestimmten Stellen (zum Beispiel Kreise und kreisfreie
Städte) verantwortlich. Sie delegieren meist die Planung, Bestellung und Ausgestaltung der Nahverkehrsleistungen an
Verkehrsverbünde oder Nahverkehrsgesellschaften.
BAIM
Das Projekt BAIM setzt sich zum Ziel, Informationen im Öffentlichen Personennahverkehr für mobilitätseingeschränkte
Menschen bereitzustellen. Gefördert wird das Projekt vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
Ersteller
Ersteller sind Verkehrsunternehmen, die im Auftrag der Aufgabenträger Leistungen im ÖPNV erbringen.
Modal Split
In der Verkehrsstatistik wird als Modal Split die Verteilung
eines Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsträger
(Modi) bezeichnet. Ein anderer gebräuchlicher Ausdruck im
Personenverkehr ist die Verkehrsmittelwahl. Der Modal Split
ist die Folge des Mobilitätsverhaltens der Menschen – und
der wirtschaftlichen Entscheidungen von Unternehmen einerseits sowie des Verkehrsangebots andererseits.

QualitätsScout
Ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger aus Berlin und
Brandenburg, die regelmäßig Beobachtungen zur Qualität
des Angebots an den VBB melden.
Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
Der SPNV sorgt für die Beförderung von Personen im Regionalverkehr auf der Schiene.
Verkehrsverträge
Vertragliche Vereinbarungen zwischen Besteller und Ersteller
Dort sind zum Beispiel der genaue Umfang der Leistungen,
die Festlegung von Qualitätsstandards, entsprechende Sanktionen bei Nichterfüllung, der Einsatz des Fahrzeugmaterials
oder die Zugbegleiterquote geregelt.
Übriger Öffentlicher Personennahverkehr
Der übrige ÖPNV umfasst Bus, Straßenbahn, U-Bahn und Fähre.

31

VBB Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg GmbH
Hardenbergplatz 2
10623 Berlin
Telefon	 (030) 25 41 4 0
Telefax	 (030) 25 41 41 12
info@vbbonline.de
www.vbbonline.de
VBB-Infocenter
Telefon	 (030) 25 41 41 41
Verantwortlich
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Geschäftsführer: Hans-Werner Franz
Redaktionsleitung
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Brigitta Köttel
Fotos
BVG – Berliner Verkehrsbetriebe, AöR
ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Titel)
S-Berlin Berlin GmbH
VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Realisation
Katrin Alt
Stand
Juni 2008

Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg
Alles ist erreichbar.
        
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