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Full text: Kommunale Bürgerumfrage Issue 2009

Lichtfest 2009 – Zustimmung zur Aussage:
„Die Veranstaltung war sehr gelungen.“
52%
38%

voll und ganz

eher

8%

1%

eher nicht

überhaupt nicht

Kommunale Bürgerumfrage 2009
Ergebnisbericht

LEIPZIGER STATISTIK UND STADTFORSCHUNG
Kommunale Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht [02/10]
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Titelbild:
Redaktionsschluss:

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
Dr. Josef Fischer, Leiter des Amtes für Statistik und Wahlen
Dr. Günter Roski, Johannes Heinemann
Kerstin Lehmann, Frank Lehmann, Dr. Heiko Balzerek
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
Stadt Leipzig, Hauptamt
Lichtfest zum 20-jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution
Foto: Leipzig Tourismus Marketing GmbH – Andreas Schmidt
09.03.2010

Gebühr:

15,- € (zuzüglich Versandkosten)

Alle Rechte vorbehalten.
Es ist nicht gestattet, ohne ausdrückliche Genehmigung des Amtes für Statistik und Wahlen
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Stadt Leipzig
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(0341) 123 2847
(0341) 123 2845
statistik-wahlen@leipzig.de

Internet www.leipzig.de/statistik
www.leipzig.de/wahlen

Zeichenerklärung:
0
= Ergebnis gleich Null oder Zahl ist kleiner als die Hälfte der verwendeten
Einheiten
.
= zu geringe Fallzahl der Teilgruppe
davon
= Summe der Einzelpositionen ergibt Gesamtsumme (Aufgliederung)
darunter = nur ausgewählte Einzelpositionen (Ausgliederung)

Inhaltsverzeichnis

Seite

Ausgewählte Hauptergebnisse ................................................................................................3
Vorbemerkungen .....................................................................................................................5
Ausgewählte soziodemografische Merkmale ...........................................................................6

I. Personenbezogene Auswertungen ................................................................................ 11
P

1 Lebenszufriedenheit und Zukunftssicht ....................................................................... 13

P

2 Wohnen und Umziehen ............................................................................................... 17

P

3 Persönliches Einkommen und wirtschaftliche Situation............................................... 23

P

4 Verkehrsmittelnutzung................................................................................................. 27

P

5 Image der Stadt Leipzig............................................................................................... 31

P

6 Lichtfest: 20 Jahre Friedliche Revolution Leipzig......................................................... 41

II. Haushaltsbezogene Auswertungen .............................................................................. 47
H

1 Wohnen und Umziehen ............................................................................................... 49

H

2 Lebensunterhalt der Haushalte ................................................................................... 55

Anhang
Fragebogen Kommunale Bürgerumfrage 2009......................................................................61

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

1

2

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2002 - Ergebnisübersicht

Ausgewählte Ergebnisse für die Stadt Leipzig
Die Lebenszufriedenheit der Leipziger Bürgerschaft hat sich im Vergleich zum Befragungsjahr 2008
leicht verbessert. Die günstigsten Werte werden nach wie vor bei den jüngeren Altersjahrgängen (18- bis
34-Jährige) und bei den Personen ab dem 75. Lebensjahr gemessen. Deutlich ungünstigere Werte sind
bei der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen zu konstatieren, die häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen
und von daher mit einer ungünstigeren Rentenanwartschaft konfrontiert ist. Insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit kann hier zu Altersarmut führen und Zukunftsperspektiven eingrenzen.
Allgemeine Lebenszufriedenheit begünstigt optimistische Zukunftshaltungen. Im Vergleich zum
Befragungsjahr 2008 sind leichte Verbesserungen nachweisbar. Es liegt in der Natur der Sache, dass
junge Menschen, denen in der Regel gute Chancen zum Einstieg in die Berufswelt offen stehen, schon
aufgrund der längeren Lebenserwartung ihre persönliche Zukunft positiv bewerten. Die 18- bis
34-Jährigen weisen von daher besonders optimistische Erwartungshaltungen aus. Arbeitslose und
jüngere Rentner mit problematischer Erwerbsbiographie sind hingegen deutlich weniger optimistisch.
Alter, Stellung im Erwerbsleben und Einkommen, aber auch psychische Besonderheiten können
signifikant die persönliche Zukunftssicht und Befindlichkeit beeinflussen. So erklären sich z.B. die
pessimistischeren Einschätzungen von Arbeitslosen, Ungelernten und berufsfremd eingesetzten
Beschäftigten.
Die Zufriedenheit der Leipziger Bürgerschaft mit ihren Wohnbedingungen hat sich in den
vergangenen Jahren deutlich konsolidiert. Schon zehn Jahre zuvor vergaben drei Viertel der Leipziger
sehr gute und gute Noten für Wohnung und Wohnviertel. Im Jahr 2009 zeigten sich 85 Prozent der
Befragten mit ihrer Wohnung und 80 Prozent mit ihrem Wohnviertel zufrieden. Am zufriedensten sind
diejenigen Bürger, die in den aufgelockerten Einfamilienhaus-Siedlungen am Leipziger Stadtrand
wohnen. Hinsichtlich der Qualität der Wohnviertel bestehen allerdings nach wie vor unterschiedliche
Bewertungen; die günstigsten Urteile kommen aus dem Stadtbezirk Süd, ungünstigere aus dem
Stadtbezirk Ost.
Im Hinblick auf den Wohnstatus zeigen sich kaum Veränderungen: 84 Prozent der Befragten wohnen
zur Miete, die Übrigen verfügen über Wohneigentum oder Eigentumswohnungen. Haushalte mit vier und
mehr Personen, die gleichzeitig über Einkommen von mehr als 3200 € verfügen, wohnen in der Regel in
Einfamilienhäusern in Stadtrandlage. Single-Haushalte mit höheren Einkommen bevorzugen Altbauwohnungen der Gründerzeit. Die durchschnittliche Wohnfläche der Haushalte beträgt knapp 68 m2 und
ist damit leicht angestiegen. Pro Haushalt werden im Schnitt 2,7 Wohnräume genutzt.
Ein Leipziger Haushalt zahlte Ende 2009 im Mittel für den Quadratmeter Wohnfläche 4,98 € Kaltmiete und 6,95 € Gesamtmiete (einschließlich Heiz- und Betriebskosten). Im Vergleich der vergangenen
vier Jahre ist die Kaltmiete in Leipzig um 0,31 € und die Gesamtmiete um 0,42 € angestiegen. Die
Mietbelastung der Leipziger Haushalte beläuft sich auf ca. 32 Prozent (Anteil der Gesamtmiete am
Haushalts-Nettoeinkommen); am stärksten belastet sind die Haushalte Alleinerziehender, alleinstehender Rentner sowie Single-Haushalte.
Feste Umzugsabsichten bewegen sich seit zehn Jahren in einem Bereich von 13 bis 15 Prozent. Die
höchste Mobilität ist bei Studierenden, Ledigen und Personen im Alter bis zu 34 Jahren angezeigt.
Lediglich ein knappes Drittel der Personen mit fester Umzugsabsicht zieht im Verlauf von zwei Jahren
aus Leipzig weg, die Übrigen ziehen innerhalb der Stadt um. Hauptumzugsgründe sind nach wie vor
beruflich (Arbeitsplatzwechsel, Aufnahme einer Ausbildung/eines Studiums) oder familiär bedingt. Zu
hohe Miet- und Betriebskosten sind als Umzugsgrund hingegen rückläufig.
Bezogen auf die Gesamtheit der Leipziger Haushalte erwägen etwa 40 Prozent Umzugsabsichten,
jedoch befindet sich darunter ein größerer Anteil, der lediglich eine latente Umzugsabsicht
(„möglicherweise“) in Aussicht stellt. Aus dieser Gruppe vollzieht erfahrungsgemäß nur etwa jeder zweite
Haushalt seine Umzugsabsicht, während feste Umzugsabsichten in der Regel fast vollständig
verwirklicht werden. Single-Haushalte, aber auch Haushalte Arbeitsloser streben neuerdings vermehrt
Umzüge an. Dabei konzentriert sich das Umzugsgeschehen auf den Verbleib im bisherigen Wohnviertel.
Über die Stadtgrenzen hinaus erwägen vornehmlich Singles und Paare ohne Kinder einen Umzug. Nach
wie vor ist jedoch auch der Erwerb von Wohneigentum ein häufiges Umzugsmotiv, vorrangig für Paare
mit Kindern und Haushalte mit hohen Einkommen.
Das durchschnittliche persönliche Einkommen der Leipzigerinnen und Leipziger hat sich im Vergleich
zu 2008 um etwa 30 € auf 977 € leicht verringert. Der Rückgang ist vornehmlich bei den 18- bis
34-Jährigen sowie bei den 50- bis 64-Jährigen (hier in der Regel aufgrund von Arbeitslosigkeit und
Kurzarbeit) zu verzeichnen. Die 35- bis 49-Jährigen verfügen über die höchsten Einkommen. Männer
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

3

haben nach wie vor – wenn auch zunehmend geringer – einen Einkommensvorsprung vor den Frauen.
Erwerbstätige verfügen pro Monat über etwa 1250 €, Rentner über 940 € und Arbeitslose über 570 €.
Lediglich 9 Prozent aller Befragten erzielen Nettoeinkommen von 2000 € und mehr.
Das durchschnittliche Haushaltseinkommen eines Leipziger Haushaltes, ausgewiesen über den
Median, beträgt im Befragungsjahr 2009 knapp 1430 €. Bezogen auf das Einführungsjahr des Euro in
2002 ergibt sich somit ein Minderbetrag von ca. 70 €. Die Entwicklung der Haushaltseinkommen zeigt
somit im Zeitraum von 2002 bis 2008 eine fallende Tendenz, die allerdings auch durch die zunehmende
Singularisierung der Haushalte erfolgt sein dürfte. Erst im Befragungsjahr 2009 ist erstmals wieder ein
Anstieg um knapp 50 € zu verzeichnen. Dieser Zuwachs kommt offensichtlich vor allem Singles und
alleinstehenden Rentnerinnen und Rentnern zugute. Familien mit Kindern stand im Jahr 2009 ein
geringeres Haushaltsbudget zur Verfügung als im Jahr zuvor, allerdings war deren Erwerbsbeteiligung
im Jahr 2009 auch um drei Prozent geringer als in 2008. Ursachen können hier Verlust des
Arbeitsplatzes oder auch Kurzarbeit sein.
Die wirtschaftliche Situation in der Stadt Leipzig wird von mehr als der Hälfte der Befragten mit
„teils/teils“ eingeschätzt. Lediglich 1 Prozent tendiert zu „sehr gut“, andererseits 3 Prozent zu „sehr
schlecht“. Im Vergleich zum Jahr 1999 haben sich die Werte kaum verändert. Die persönliche wirtschaftliche Lage wird hingegen merklich positiver eingeschätzt als die der Stadt. Immerhin 44 Prozent
tendieren zu „sehr gut“ und „gut“. Unter den Arbeitslosen hingegen vertreten allein 45 Prozent die
Wertungen „schlecht“ und „sehr schlecht“.
Seit 1996 wird in den kommunalen Bürgerumfragen die Verkehrsmittelnutzung (Modal Split)
untersucht. Seither erweist sich regelmäßig der Pkw als das bevorzugte Verkehrsmittel für Wege zur
Arbeit, zum Einkauf und zur Freizeitgestaltung. Im Befragungsjahr 2009 wird allerdings erstmals ein
spürbarer Rückgang der Nutzung des Pkw erkennbar, möglicherweise bedingt durch haushaltsbezogene
Sparmaßnahmen im Zuge von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Der Rückgang ist in allen Altersklassen
zu beobachten. Andererseits ist ein spürbarer Zuwachs der Fahrradnutzung erkennbar; seit 1999 ist ein
prozentualer Zuwachs um 12 Prozent zu verzeichnen.
Die Straßenbahn hat hingegen im Verlauf der letzten zehn Jahre etwas an Bedeutung eingebüßt.
Nach einem Nutzungsrückgang von 27 auf 19 Prozent seit 1999 ist im Befragungsjahr 2009 nun wieder
ein leichter Zuwachs auf 21 Prozent zu erkennen. Allerdings bleibt die Tram für Wege in die Innenstadt
nach wie vor das am häufigsten frequentierte Verkehrsmittel. Mehr als 40 Prozent der Befragten nutzen
sie für Einkäufe, Besorgungen und Freizeittätigkeiten im Stadtzentrum.
Das Image der Stadt Leipzig wird bereits seit Jahren vornehmlich durch die Merkmale „bedeutende
Hochschul- und Universitätsstadt“, „Stadt mit verkehrsgünstiger Lage“, „Stadt der Kultur und Künste“
sowie „Musikstadt mit internationaler Bedeutung“ charakterisiert. Hier signalisieren die Leipziger
weitestgehende Zustimmung. Tendenziell wird allerdings auch sichtbar, dass eine Reihe von Merkmalen
altersbezogen unterschiedlich bewertet wird: Im Regelfall urteilen jüngere und mittlere Jahrgänge
kritischer als ältere. Das betrifft u.a. die Position Leipzigs als „Drehscheibe zwischen Ost und West“, die
europäische Bedeutung Leipzigs, die Stellung Leipzigs als internationale Musikstadt, die Position als
Medienstadt oder auch die Einschätzung Leipzigs als bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt.
Im Zeitraum zwischen den Jahren 2002 und 2009 hat sich insbesondere die Zustimmung zu den
Merkmalen „Messestadt mit internationaler Bedeutung“, „Stadt mit guten Zukunftsaussichten“,
„Medienstadt“ oder auch „Stadt mit europäischer Bedeutung“ merklich abgeschwächt. Kinder- und
Familienfreundlichkeit, ebenso Ausländerfreundlichkeit werden zwar inzwischen geringfügig positiver
eingeschätzt, allerdings urteilen nach wie vor mehr als 40 Prozent nur mit der Bewertung „teils/teils“.
Höhepunkt des Jahres 2009 war am 9. Oktober der 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution. Im
Anschluss an die Feierlichkeiten bildete am Abend ein Lichtfest den glanzvollen Abschluss dieses für
Leipzig denkwürdigen Tages. Von den befragten 18- bis 85-Jährigen Leipzigerinnen und Leipzigern
hatten rund 25 Prozent an dem Umzug auf dem Innenstadtring teilgenommen. Studenten und Schüler
waren ebenso vertreten wie Erwerbstätige, Arbeitslose oder Rentner und Pensionäre.
Rund 90 Prozent der Befragten, die am Lichtfest teilnahmen, bezeichneten es als „voll und ganz“
bzw. „eher“ gelungen. Mit ähnlicher Zustimmung wurden ebenso die zahlreichen Lichtinstallationen
begrüßt. Immerhin 70 Prozent der nicht Teilnehmenden hatten sich darüber in den Medien informiert,
50 Prozent ließen sich von Freunden und Bekannten berichten. Rund die Hälfte aller Befragten begrüßt
eine jährliche Wiederholung der Veranstaltung, ältere Befragte häufiger als jüngere. Hinsichtlich der
Alternative, das Lichtfest künftig nur auf dem Nikolaikirchhof oder zusätzlich auch auf dem Augustusplatz
stattfinden zu lassen, entschieden sich die Älteren eher nur für den Nikolaikirchhof, die Jüngeren auch
für den Einbezug des Augustusplatzes.
4

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

Vorbemerkungen
Das Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig führt seit 1991 im Auftrag des Oberbürgermeisters
Befragungen der Bevölkerung mit Hauptwohnsitz in Leipzig auf Stichprobenbasis durch. Einbezogen
werden seit dem Jahr 2002 Personen im Alter von 18 bis zu 85 Jahren.
Hauptziel dieser Umfragen ist die Versorgung der Stadtverwaltung und des Stadtrates sowie aller anderen Interessierten mit aktuellen Informationen über die Lebenssituation der Leipziger Bürgerschaft sowie
ihre Meinungen und Vorstellungen zu verschiedenen aktuellen planungsrelevanten Themen. Anliegen ist
weiterhin, die Leistungen der Verwaltung einer Bewertung durch die Einwohner der Stadt zu unterziehen. Neben anderen Beteiligungsformen fungiert die Kommunale Bürgerumfrage erfolgreich als Instrument des Dialogs zwischen Bürgerschaft sowie Rat und Verwaltung.
Rechtliche Grundlage der Befragungen bildet die am 18. September 1996 vom Leipziger Stadtrat
beschlossene „Satzung über die kommunalen Erhebungen der Stadt Leipzig zur wirtschaftlichen und
sozialen Lage der Bevölkerung". Diese Satzung lässt die Aussetzung der Umfrage „in Jahren mit außergewöhnlicher Belastung der kommunalen Statistikstelle durch Wahlen und/oder Großzählungen“ zu,
wovon in der Vergangenheit auch schon Gebrauch gemacht wurde. Obwohl 2009 in Leipzig vom Amt für
Statistik und Wahlen mehrere Wahlen zu organisieren und durchzuführen waren, wurde trotzdem eine
Befragung mit reduziertem Umfang durchgeführt, um Lücken in der jährlichen Fortschreibung wichtiger
Indikatoren zu vermeiden.
Die Untersuchung erfolgte aus Kostengründen wiederum als schriftliche postalische Befragung, wobei
parallel eine Online-Variante bereitgestellt wurde.

Inhaltliche Schwerpunkte
Sie orientieren sich an den Informationsbedürfnissen der Stadtverwaltung und des Stadtrates. Wegen
des verkürzten Verfahrens und des auf vier Seiten reduzierten Fragebogens erfolgte die sonst übliche
Anfrage der Fraktionen des Stadtrates, der Ämter, Referate und städtischen Eigenbetriebe zum Inhalt
der Befragung diesmal ausnahmsweise nicht.
Zur Wahrung der Kontinuität wurden neben den soziodemografischen Grundindikatoren Fragen zur
wirtschaftlichen und Wohnsituation, zum Umzugsverhalten, zur Verkehrsmittelnutzung sowie zur
Lebenszufriedenheit und –perspektive aufgenommen. Sie sind zum Teil auch für weitere Analysen, wie
den Sozialreport der Stadt Leipzig, erforderlich.
Der umfangreiche Fragenkomplex zu den Besonderheiten der Stadt wird zum Vergleich mit der Anfang
2010 deutschlandweit durchgeführten Umfrage zum Leipzig-Image benötigt. Weiterhin wurde vom
Referat Kommunikation in Verbindung mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH ein Fragenkatalog zum Lichtfest anlässlich des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution am 9. Oktober 2009
eingebracht.

Grundgesamtheit und Stichprobe
Grundlage für die Stichprobenziehung bildeten alle zum 31. Oktober 2009 in der Stadt Leipzig mit
Hauptwohnsitz gemeldeten deutschen und ausländischen Einwohner im Alter von 18 bis 85 Jahren.
Diese Grundgesamtheit wurde vom Ordnungsamt als Dateiabzug aus dem Einwohnerregister der Stadt
Leipzig zur Verfügung gestellt und bestand aus 429 033 Datensätzen.
Die Stichprobenziehung erfolgte mittels Zufallsgenerator gleichverteilt über die Grundgesamtheit und
umfasste 2 500 Personen (Bruttostichprobe); das entspricht einem Anteil von 0,6 %.

Zeitlicher Ablauf
Am 20. November 2009 startete die Bürgerumfrage mit einer Pressemitteilung. Parallel dazu erfolgte der
Versand der Fragebögen einschließlich eines Anschreibens des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig
und eines Umschlags zum portofreien Rückversand an die zufällig ausgewählten Personen durch die
Deutsche Post AG. Gleichzeitig wurde der Fragebogen über das Internetportal der Stadt Leipzig verfügbar gemacht. Mittels eines Zugangscodes wurde gewährleistet, dass nur die ausgesuchten Probanden
davon Gebrauch machen konnten.
Zur Erhöhung der Rücklaufquote wurde am 18. Dezember 2009 eine Erinnerungsaktion durchgeführt,
wobei nochmals ein Fragebogen beigelegt wurde. Einbezogen waren die 1 722 Personen, die bis dahin
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

5

noch nicht geantwortet hatten. Mit Posteingang vom 25. Januar 2010 und Berücksichtigung der bis zu
diesem Datum eingetroffenen Internet-Antworten wurde die Rücknahme abgeschlossen.

Ausschöpfung der Stichprobe und Anpassungswichtung
Für die Auswertung lagen 1 124 Datensätze vor. Darunter waren 99 (9 %) im Internet ausgefüllt, wodurch die Stadt einen Teil Porto und Erfassungsaufwand einsparte.
Unter Berücksichtigung von 76 stichprobenneutralen Ausfällen (Empfänger nicht erreichbar) ergibt sich
daraus eine Ausschöpfungsquote von 46,4 %. Dieser Wert liegt über dem des Vorjahres von 42,6 % und
hängt wahrscheinlich mit dem geringeren Umfang des Fragebogens von vier Seiten zusammen.
Da sich nicht alle Personen an der Befragung beteiligten und die Rücklaufquoten erwiesenermaßen
auch von demografischen Merkmalen abhängig sind, wich die Struktur der auswertbaren Stichprobe
hinsichtlich der beiden wichtigen Eigenschaften Alter und Geschlecht erwartungsgemäß von der Grundgesamtheit ab:
Struktur der Grundgesamtheit

Alter
18-24
25-34
35-44
45-54
55-64
65-74
75-85
Summe

männlich
5
10
9
8
6
7
3
48

weiblich
Anteil in %
6
10
7
8
7
9
5
52

Quelle: Einwohnermelderegister der Stadt Leipzig

Struktur der auswertbaren Stichprobe

Summe
11
19
16
16
13
16
9
100

Alter
18-24
25-34
35-44
45-54
55-64
65-74
75-85
Summe

männlich
4
7
6
8
7
9
4
46

weiblich
Anteil in %
4
8
9
9
7
12
5
54

Summe
8
15
15
17
15
21
9
100

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

Die Aufstellung macht deutlich, dass in den zusammengefassten Altersgruppen von 18 bis unter 45
Jahre die Rücklaufquoten unter- und danach (bis unter 75 Jahre) überdurchschnittlich sind, wobei
Frauen in der Regel noch öfter antworten als Männer. Auch hinsichtlich des Bildungsstandes (höchste
berufliche Qualifikation) gibt es solche Abweichungen, wenn man entsprechende Daten aus dem letzten
Mikrozensus des Statistischen Landesamtes Sachsen für die Stadt Leipzig 2008 zum Vergleich nimmt.
Mittels eines iterativen Verfahrens wurden personenbezogene Wichtungsfaktoren berechnet, die
diese Unterschiede bestmöglich kompensieren.
Bei den haushaltsbezogenen Auswertungen ist zu beachten, dass größere Haushalte auch eine größere
Chance haben, in die Stichprobe einbezogen zu werden. Diese unterschiedlichen Auswahlwahrscheinlichkeiten werden durch zusätzliche haushaltsbezogene Wichtungsfaktoren berücksichtigt. Weiterhin
erfolgt hinsichtlich des Merkmals Haushaltsgröße ebenfalls eine Anpassung an die Ergebnisse des
Mikrozensus 2008 für Leipzig.
Die Anzahl der auswertbaren Fragebögen und die erfolgten Anpassungswichtungen garantieren zuverlässige Ergebnisse, die für die Gesamtgruppe sowie bezüglich der Merkmale Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße und berufliche Qualifikation als repräsentativ für die Grundgesamtheit der Leipzigerinnen und
Leipziger im Alter von 18 bis 85 Jahren betrachtet werden können.

Ausgewählte soziodemografische Merkmale
Die folgenden Diagramme und Tabellen geben einen Überblick über die Partnerschaftsbeziehung und
Stellung im Haushalt, die Stellung im Erwerbs- und Berufsleben und den höchsten schulischen und
beruflichen Abschluss der 18- bis 85-jährigen Personen (personenbezogene Berechnung) sowie über
die Haushaltsgröße und die Anteile von Haushaltstypen innerhalb der auswertbaren Stichprobe
(haushaltsbezogene Berechnung), jeweils nach Wichtung.

6

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

Partnerschaftsbeziehung im Haushalt

Stellung im Haushalt (Ich lebe ... )
4%
5%

37 %

63 %

90 %

mit Partner in einem gemeinsamen Haushalt
lebend
ohne Partner in einem gemeinsamen
Haushalt lebend

im eigenen Haushalt
im Haushalt der Eltern, Kinder, ...
in einer Wohngemeinschaft (WG)
woanderes

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stellung im Erwerbsleben
Erwerbstätige/-r (auch Auszubildende/-r, geringfügig Beschäftigte/-r, Kurzarbeiter/-in,
Wehr- und Zivildienstleistende/-r)
beschäftigt in einer Arbeitsbeschaffungs- oder Strukturanpassungsmaßnahme, in einem
Ein-Euro-Job, in Altersteilzeit, zeitweise freigestellt (z.B. Mutterschutz, Elternzeit)

Anteil in
Prozent
50
3

Arbeitslose/-r, Arbeitssuchende/-r bzw. in einer Umschulungsmaßnahme befindlich

10

Rentner/-in oder Pensionär/-in (Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrente)

29

Student/-in oder Schüler/-in

7

etwas anderes (z.B. Hausfrau/Hausmann)

1

Stellung der Erwerbstätigen im Berufsleben
Selbständige/-r, einschließlich mithelfende/-r Familienangehörige/-r
leitende/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter höherer Dienst

Anteil in
Prozent
11
5

mittlere/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter gehobener oder mittlerer Dienst

20

einfache/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter einfacher Dienst

31

Vorarbeiter/-in, Polier, Facharbeiter/-in im erlernten Beruf

11

ungelernte/-r / angelernte/-r, berufsfremd tätige/-r Arbeiter/-in

11

Auszubildende/-r

7

etwas anderes (z.B. Wehr-/Zivildienstleistende/-r)

4

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

7

Höchster schulischer Abschluss
Allgemeine Hochschulreife/Abitur

Anteil in
Prozent
30

Fachhochschulreife/Fachabitur

7

10. Klasse (Realschulabschluss)

38

8. oder 9. Klasse (Hauptschule)

22

(noch) keinen

1

Sonstigen

2
Höchster beruflicher Abschluss

Hochschul-/Universitätsabschluss

Anteil in
Prozent
16

Fachhochschulabschluss

7

Abschluss der Fachschule der ehemaligen DDR

9

Meister-/Technikerausbildung oder gleichwertiger Fachschulabschluss

6

abgeschlossene Berufsausbildung, Teilfacharbeiter

52

(noch) ohne abgeschlossene Berufsausbildung

10

Haushaltsgröße

Anteil in
Prozent

Ein-Personen-Haushalte

53

Zwei-Personen-Haushalte

32

Drei-Personen-Haushalte

10

Vier- und Mehrpersonen-Haushalte

5
Haushaltstyp

Singles

Anteil in
Prozent
35

Alleinerziehende

3

Paare mit Kind(ern)

10

Paare ohne Kind(er)

15

alleinstehende Rentner/-innen

18

Rentnerpaare

13

Sonstige

7

Anlage der Ergebnisübersicht und Lesehinweise
Die vorliegende Ergebnisübersicht ist in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt wertet personenbezogen jene Fragen aus, die im Wesentlichen auf Meinungen und Einstellungen abstellen oder auf
andere Weise die Einzelperson betreffen. Im zweiten Abschnitt erfolgt haushaltsbezogen die Auswertung solcher Fragen, die sich auf Einschätzungen beziehen, welche den gesamten Haushalt betreffen
(können). In einigen Ausnahmefällen, wo sowohl Personen als auch Haushalte betroffen sein können,
liegen Auswertungen für beide Perspektiven vor.
Im personenbezogenen Auswertungsteil enthalten die Tabellen zusätzlich zur Gesamtgruppe in der
Regel Unterteilungen nach Geschlecht, Altersgruppe und Stellung im Erwerbsleben der Befragten.
Im haushaltsbezogenen Auswertungsteil werden in den Tabellen zusätzlich zur Gesamtgruppe Aufschlüsselungen nach dem Haushaltstyp sowie der Haupt-Einkommensquelle ausgewiesen. Diese
überwiegende Einkommensquelle ist das Einkommen, das den größten Teil des Haushalts8

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

einkommens ausmacht. Ist z.B. bei der überwiegenden Einkommensquelle Erwerbstätigkeit angegeben,
ist nicht ausgeschlossen, dass in dem betreffenden Haushalt auch Arbeitslosengeld bezogen wird.

Die Haushaltstypen sind wie folgt definiert:
Singles sind Haushalte mit alleinlebenden Personen im Alter bis 64 Jahre. Ausgenommen hiervon sind
Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren, die sich bei der Frage nach der Stellung im Erwerbsleben als
Rentner/Pensionär eingestuft haben.
Alleinerziehende sind Haushalte mit einer Person ab 18 Jahren und mindestens einem Kind unter
18 Jahren.
Paare mit Kind(ern) sind Haushalte mit einem Ehepaar oder in Lebensgemeinschaft zusammenlebenden Personen mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und keiner weiteren Person ab 18 Jahren.
Paare ohne Kind(er) sind Zwei-Personen-Haushalte, die in Form einer Ehe oder Lebensgemeinschaft
zusammenleben. Das Paar ist jünger als 65 Jahre. Ausgenommen hiervon sind Haushalte, in denen die
befragte Person im Alter von 60 bis 64 Jahren ist und sich bei der Frage nach der Stellung im Erwerbsleben als Rentner/Pensionär eingestuft hat.
Alleinstehende Rentner sind Haushalte mit alleinlebenden Personen im Alter ab 65 Jahren sowie
alleinlebenden Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren, die sich bei der Frage nach der Stellung im
Erwerbsleben als Rentner/Pensionär eingestuft haben.
Rentnerpaare sind Zwei-Personen-Haushalte, die in Form einer Ehe oder Lebensgemeinschaft zusammenleben. Das Paar ist 65 Jahre oder älter. Einbezogen sind weiterhin Haushalte, in denen die befragte
Person im Alter von 60 bis 64 Jahren ist und sich bei der Frage nach der Stellung im Erwerbsleben als
Rentner/Pensionär eingestuft hat.
Die Ergebnisse sind, wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt, in Prozentwerten sowie zum Teil zusätzlich in Mittelwerten - Durchschnitt oder Median - ausgewiesen. (Ordnet man alle Werte eines Merkmals
der Größe nach, dann teilt z. B. das 25%-Perzentil diese Rangfolge so, dass 25 Prozent der Werte kleiner oder gleich diesem Perzentil sind. Das 50%-Perzentil, also die Mitte der Rangfolge, wird als Median
bezeichnet.)
Obwohl die Ergebnisermittlung mit hoher Genauigkeit erfolgt, sind alle angeführten Werte auf ganze
Zahlen bzw. bei Mittelwerten teilweise auf ein oder zwei Kommastellen gerundet. Deswegen können bei
der Addition von Einzelwerten in Tabellenzeilen oder -spalten, wo die Gesamtsumme 100 Prozent ergeben müsste, formal Abweichungen von 100 auftreten. In Diagrammen, die ebenfalls auf den genau
berechneten Ergebnissen basieren, können (in Folge der Rundung scheinbar) gleiche Werte durch
unterschiedlich große Balken oder Kreissegmente dargestellt sein. Bei Fragen, wo Mehrfachnennungen
erlaubt waren, ergibt die Addition der Einzelwerte in den Tabellenzeilen in der Regel nicht 100 Prozent.
In allen Auswertungstabellen ist außerdem stets die ungewichtete Anzahl der antwortenden Personen
(kursiv) vorangestellt. Diese Anzahl kann – in Abhängigkeit vom Antwortverhalten - von Frage zu Frage
abweichen.
Da die Sicherheit der Aussagen mit kleiner werdenden Fallzahlen abnimmt, werden die Ergebnisse nur
für Teilgruppen mit einer Mindestbesetzung von 30 Fällen ausgewiesen. In allen anderen Fällen sind
entweder die Ergebnisse ausgepunktet oder eine Untergliederung in Teilgruppen fällt ganz weg, wenn
alle Teilgruppen betroffen sind.
Wo es möglich war, sind an die Ergebnistabellen Vergleichswerte für die Gesamtgruppe aus zurückliegenden Befragungen angefügt.
Die Frage nach dem Haushalts-Nettoeinkommen wurde dahingehend präzisiert, dass die Kosten der
Unterkunft für ALG-II-Bezieher, die in den Vorjahren von einigen Befragten offenbar vielfach vergessen
wurden, jetzt explizit als Einkommensbestandteil aufgeführt sind. Daraus erklärt sich der scheinbare
Anstieg des Haushalts-Nettoeinkommens bei den Beziehern von ALG II.

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

9

10

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 - Ergebnisbericht

I.
Personenbezogene Auswertungen
Seite

P 1 Lebenszufriedenheit und Zukunftssicht.................................................................... 13
Allgemeine Lebenszufriedenheit ..........................................................................................................15
Persönliche Zukunftssicht.....................................................................................................................15

P 2 Wohnen und Umziehen ............................................................................................... 17
Zufriedenheit mit der Wohnung ............................................................................................................19
Zufriedenheit mit dem Wohnviertel .......................................................................................................19
Umzugsabsicht in den nächsten zwei Jahren ......................................................................................20
Umzugsziele .........................................................................................................................................20
Hauptumzugsgründe ............................................................................................................................21

P 3 Persönliches Einkommen und wirtschaftliche Situation ......................................... 23
Persönliches Nettoeinkommen im Monat .............................................................................................25
Einschätzung der wirtschaftlichen Situation der Stadt Leipzig .............................................................25
Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage ..........................................................................25

P 4 Verkehrsmittelnutzung................................................................................................ 27
Verkehrsmittelnutzung für den Arbeitsweg...........................................................................................29
Verkehrsmittelnutzung für den Ausbildungsweg ..................................................................................29
Verkehrsmittelnutzung für Einkäufe......................................................................................................29
Verkehrsmittelnutzung für Freizeit/Erholung ........................................................................................30
Verkehrsmittelnutzung für Wege in die Leipziger Innenstadt ...............................................................30

P 5 Image der Stadt Leipzig .............................................................................................. 31
Leipzig ist...
eine Messestadt mit internationaler Bedeutung ...................................................................................33
eine Stadt mit verkehrsgünstiger Lage .................................................................................................33
die „Drehscheibe“ zwischen Ost und West...........................................................................................33
eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten..............................................................................................34
eine Stadt der Kultur und Künste..........................................................................................................34
ein attraktiver Standort für neue Unternehmen ....................................................................................34
eine bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt .............................................................................35
eine Stadt mit europäischer Bedeutung ...............................................................................................35
eine wichtige Tagungs- und Kongressstadt..........................................................................................35
eine Stadt mit Umweltbewusstsein.......................................................................................................36
eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen ............................................................36
eine Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten ........................................................................................36
eine Medienstadt ..................................................................................................................................37
eine Stadt für Kreative ..........................................................................................................................37
eine Stadt mit exzellenten Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ......................................37

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

11

Seite
ein guter Ort für Existenzgründer/-innen ..............................................................................................38
eine Stadt, die gute berufliche Chancen bietet.....................................................................................38
ein attraktives Reiseziel für Touristinnen und Touristen .......................................................................38
eine Musikstadt von internationaler Bedeutung....................................................................................39
eine Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten.........................................................................................39
eine Stadt des Sports ...........................................................................................................................39
eine grüne Stadt ...................................................................................................................................40
eine kinder- bzw. familienfreundliche Stadt ..........................................................................................40
eine ausländerfreundliche Stadt ...........................................................................................................40

P 6 Lichtfest: 20 Jahre Friedliche Revolution Leipzig .................................................... 41
Teilnahme am Lichtfest ........................................................................................................................43
Besucher – Das Lichtfest – eine gelungene Veranstaltung..................................................................43
Besucher – Lichtinstallationen..............................................................................................................43
Nichtbesucher – Information über die Medien ......................................................................................44
Nichtbesucher – Information über Freunde / Bekannte ........................................................................44
Wiederholung der Veranstaltung ..........................................................................................................44
Lauf über den Innenstadtring................................................................................................................45
Besuch im nächsten Jahr .....................................................................................................................45
Veranstaltung begrenzt auf Nikolaikirchhof ..........................................................................................45
Veranstaltung auf Nikolaikirchhof und Augustusplatz...........................................................................46

Abbildungen
Allgemeiner „Stimmungsindex“.............................................................................................................16
Zufriedenheit mit der Wohnung und dem Wohnviertel im Zeitvergleich ...............................................19
Umzugsziele im Zeitvergleich...............................................................................................................20
Hauptumzugsgründe zwischen 2001 und 2009 ...................................................................................22
Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in Leipzig .........................................................................26
Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Situation ....................................................................26
Verkehrsmittelnutzung für den Arbeitsweg im Zeitvergleich.................................................................30
Veranstaltung auf Nikolaikirchhof und Augustusplatz...........................................................................46

12

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P1 Lebenszufriedenheit und Zukunftssicht
Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig mit Ihrem Leben?
Und wie schätzen Sie allgemein Ihre persönliche Zukunft ein?
2,0

2,0

Lebenszufriedenheit

2,2

2,2

2,4

2,4

2,6

2,6

2,8

Zukunftsperspektive (Mittelwert von 1 = "optimistisch" bis 5 = "pessimistisch")

Lebenszufriedenheit (Mittelwert von 1 = "sehr zufrieden" bis 5 = "sehr unzufrieden")

Zukunftssperspektive

2,8
18 - 24

25 - 34

35 - 44

45 - 54

55 - 64

65 - 74

75 - 85

Alter

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
13

 Die Fragen zur gegenwärtigen Lebenszufriedenheit und persönlichen Zukunftssicht geben eine
allgemeine Widerspiegelung der persönlichen Lebenssituation der Leipzigerinnen und Leipziger ab.
Sie tragen in gewisser Weise generalisierenden Charakter, denn in ihnen werden die Beurteilungen
der vielfältigsten einzelnen Lebensumstände sowie die persönliche Betroffenheit durch verschiedene
Begebenheiten zusammenfassend abgebildet. Die Wahrnehmung der Lebenszufriedenheit und
Zukunftssicht ist somit durch die Kommunalpolitik nur bedingt beeinflussbar, stellt jedoch gleichwohl
wichtige Indikatoren für die Beurteilung der Stimmungslage unter den Bürgern dar.
 Die Lebenszufriedenheit der Leipzigerinnen und Leipziger hat sich gegenüber dem Befragungsjahr
2008 insgesamt leicht verbessert. Knapp drei Viertel der Leipzigerinnen und zwei Drittel der Leipziger
sind mit ihrem gegenwärtigen Leben im Großen und Ganzen zufrieden oder sehr zufrieden. Frauen
scheinen demnach im Durchschnitt ein höheres Wohlgefallen am momentanen Status Quo zu
empfinden als die männlichen Befragten. Die jüngsten und die ältesten Befragten erweisen sich im
Schnitt merklich zufriedener als diejenigen im mittleren Lebensabschnitt von 35 bis 54 Jahren. In
diesem Lebensabschnitt sind in der Regel Familien zu versorgen und müssen berufliche Karrieren
vorangetrieben werden. Insbesondere die Einschätzungen der 50- bis 64-Jährigen, die eine doppelt
so hohe Unzufriedenheit wie die jüngste Altersgruppe aufzeigen, verweisen u.a. auf die Problematik
Arbeitslosigkeit (und ihre Folgen), welche von dieser Personengruppe deutlich stärker wahrgenommen und erfahren wird als von Jüngeren. Hohe Arbeitslosigkeit und damit verbundene Ängste, selbst
seinen Arbeitsplatz zu verlieren, können sich hier in besonderer Weise in Unzufriedenheit offenbaren.
Andererseits verweisen die Zufriedenheitseinschätzungen der „Generation 65+“ auf überwiegend
gesicherte Lebensverhältnisse, denn die Unsicherheit um den eigenen Arbeitsplatz entfällt bei dieser
Gruppe. Neben dem Alter korrespondiert traditionell die Stellung im Erwerbsleben mit Zufriedenheitsoder Unzufriedenheitsraten in besonderer Weise. Etwa drei Viertel der Erwerbstätigen und Rentner
sind zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem momentanen Leben. Nicht unerwartet äußern sich
arbeitslose Befragte deutlich missmutiger. Der Anteil Unzufriedener oder sehr Unzufriedener beträgt
in dieser Gruppe das Dreifache des Leipziger Gesamtdurchschnitts und verweist somit auf die
besondere wirtschaftliche (und zumeist auch psychische) Problemlage dieser Befragtengruppe. Den
vergleichsweise zufriedensten Personenkreis stellen die Studenten und Schüler dar.
 Entwickelt sich die allgemeine Lebenszufriedenheit positiv, so geht damit in der Regel eine Zunahme
optimistischer Zukunftshaltungen einher. Insofern verwundert nicht, dass es auch hinsichtlich der
Einschätzung der persönlichen Zukunft im Vergleich zu 2008 eine leichte Verbesserung gab.
55 Prozent aller befragten Leipzigerinnen und Leipziger schätzen ihre persönliche Zukunft optimistisch oder eher optimistisch ein (2008: 49 Prozent). Die leicht optimistischere Sichtweise wird
vornehmlich durch die Arbeitslosen und 65- bis 85-Jährigen getragen, welche im Vergleich zu 2008
um durchschnittlich 0,4 bzw. 0,3 Mittelwertpunkte zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Dennoch
verbleibt etwa ein Viertel der Arbeitslosen als Pessimisten. Die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen bleibt
wie im Befragungsjahr zuvor die pessimistischste Altersgruppe. Hier wirkt auf die Zukunftseinschätzung offensichtlich, dass Arbeitslosigkeit, wenn sie in diesem Lebensabschnitt eintritt, meist
nur sehr schwer revidierbar ist, das Erreichen des Rentenalters andererseits noch in der Ferne liegt.
Die jüngeren Befragten (18- bis 34-jährig) erweisen sich als besonders optimistisch: 73 Prozent
gaben an, die eigene Zukunft optimistisch oder eher optimistisch zu sehen. Dies geht mit der
Tatsache einher, dass Jüngere sich noch in der Ausbildung oder gerade am Beginn ihrer beruflichen
Laufbahn befinden und überdurchschnittlich optimistisch den weiteren Lebensjahren entgegen
blicken. Bestätigt wird diese Vermutung mit dem Ergebnis, dass lediglich 6 Prozent der Studenten
und Schüler eine pessimistische Zukunftssicht äußern, trotz gegenwärtig schwieriger Ausbildungsund Arbeitsmarktlage.
 Das Alter, die Stellung im Erwerbsleben sowie die Höhe des Einkommens besitzen insgesamt
betrachtet einen signifikanten Einfluss auf die persönliche Zukunftssicht, das Einkommen zusätzlich
auf die gegenwärtige Lebenszufriedenheit. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass beide
Einstellungsfaktoren stark von materieller Sicherheit geprägt werden, die z.B. bei Erwerbstätigen,
insbesondere mittleren und leitenden Angestellten/Beamten vorhanden ist und beim größten Teil der
Studenten und Auszubildenden wohl für die Zukunft erwartet wird. Arbeitslose sowie Ungelernte und
berufsfremd eingesetzte Arbeiter sowie Befragte mit einem geringen persönlichen Einkommen stellen
das Pendant dar und geben deutlich negativere bzw. pessimistischere Einschätzungen ab. Die
Verfügbarkeit über einen Arbeitsplatz erweist sich demnach als die entscheidende determinierende
Größe.
14

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Allgemeine Lebenszufriedenheit
Wenn Sie an Ihr Leben im Großen und Ganzen denken: Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig damit?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
1114
davon:
männlich
513
weiblich
601
davon:
18-34 Jahre
264
35-49 Jahre
256
50-64 Jahre
263
65-85 Jahre
331
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
558
Arbeitslose
83
Rentner/Pensionäre
381
Studenten/Schüler
55
davon mit persönlichem Nettoeinkommen:
unter 700 €
270
700 bis unter 1300 €
406
1300 bis unter 2000 €
245
2000 und mehr €
98
Gesamt 2008:
3295

1
sehr
zufrieden

2
zufrieden

3
teils/teils

4
unzufrieden

5
sehr
unzufrieden

D
1-5

8

62

Prozent
21

7

2

2,3

7
9

59
65

23
19

8
6

2
1

2,4
2,3

12
9
5
5

63
59
55
72

18
21
28
19

6
9
10
4

1
2
3
1

2,2
2,4
2,5
2,2

11
3
4
11

62
32
70
77

20
37
20
8

6
19
5
4

1
8
1
0

2,2
3,0
2,3
2,1

6
4
10
28
8

55
61
76
58
60

23
26
12
12
22

12
9
2
3
9

4
0
0
0
1

2,5
2,4
2,1
1,9
2,4

Persönliche Zukunftssicht
Wie schätzen Sie allgemein Ihre persönliche Zukunft ein?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
1111
davon:
männlich
512
weiblich
599
davon:
18-34 Jahre
264
35-49 Jahre
256
50-64 Jahre
261
65-85 Jahre
330
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
557
Arbeitslose
83
Rentner/Pensionäre
379
Studenten/Schüler
55
davon mit persönlichem Nettoeinkommen:
unter 700 €
270
700 bis unter 1300 €
404
1300 bis unter 2000 €
244
2000 und mehr €
98
Gesamt 2008:
3282

1
optimistisch

2
eher
optimistisch

4
eher
pessimistisch

37

3
weder
optimistisch/
noch
pessimistisch
Prozent
32

18

11

2

2,4

16
20

38
36

33
31

11
11

2
2

2,5
2,4

25
14
14
17

48
41
28
28

20
31
35
45

6
13
19
8

1
1
4
2

2,1
2,5
2,7
2,5

18
14
17
31

45
26
26
46

26
36
44
16

10
15
11
6

1
9
2
0

2,3
2,8
2,6
2,0

20
13
21
28
15

32
33
44
54
34

28
40
30
12
35

15
13
4
6
13

4
2
1
0
2

2,5
2,6
2,2
2,0
2,5

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

5
pessimistisch

D
1-5

15

Allgemeiner „Stimmungsindex“
nach persönlichem Nettoeinkommen

unter 700 €

63

70

700 € bis unter 1300 €

61

65

1300 € bis unter 2000 €

126
70

74

2000 € und mehr

133

144
76

78

154

nach Stellung im Erwerbsleben

Erwerbstätige

67

69

Arbeitslose

55

50

Rentner/Pensionäre

105
61

68

Studenten/Schüler

136

129
75

74

149

nach Altersgruppen

18-34 Jahre

73

70

35-49 Jahre

66

50-64 Jahre

63

65-85 Jahre

64
57

20

130
120

63

70

0

143

40

60

80

100

133

120

140

160

180

200

Punkte

allgemeine Lebenszufriedenheit

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

persönliche Zukunftssicht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

In die Bildung des „Allgemeinen Stimmungsindex“ wurden die Ergebnisse der Fragen nach der allgemeinen
Lebenszufriedenheit und der persönlichen Zukunftseinschätzung einbezogen. Die Angaben der Befragten wurden
jeweils wie nachfolgend erläutert in Punkte umgerechnet. Maximal waren 200 Punkte erreichbar.
Allgemeine Lebenszufriedenheit:
sehr zufrieden
100

zufrieden
75

teils/teils
50

unzufrieden
25

sehr unzufrieden
0

teils/teils
50

eher pessimistisch
25

pessimistisch
0

Persönliche Zukunftseinschätzung:
optimistisch
100

16

eher optimistisch
75

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P2 Wohnen und Umziehen
Warum wollen oder müssen Sie umziehen? (Hauptgrund)
berufl. Gründe,
Aufnahme
Studium/Ausbildung

23 %

familiäre Gründe

18 %

Wohnung ist zu
klein/groß

14 %

schlechter Zustand
Wohnung/Gebäude

8%

Erwerb von Haus-,
Wohneigentum

8%

zu hohe Miete bzw.
Betriebskosten

8%

gesundheitl. Gründe

6%

zu laut, zu dicht bebaut

6%

anderes Wohnviertel ist
attraktiver

5%

Überschreiten
Mietobergrenze
für ALG-II- und
Sozialhilfeempfänger

Entmietung, Abriss

4%

1%

anderer Grund

8%

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
17

 Die Zufriedenheit der Leipziger Bürgerschaft mit ihren Wohnbedingungen hat sich im Laufe der
vergangenen vier Jahre deutlich konsolidiert. Der Mittelwert für die Zufriedenheit mit der Wohnung
liegt seit dem Jahr 2005 bei 1,9, hinsichtlich der Zufriedenheit mit dem Wohnviertel wird seither ein
Mittelwert von 2,0 ausgewiesen. Bezogen auf die zugrunde liegende Schätzskala von 1 (=sehr
zufrieden) bis 5 (=sehr unzufrieden) entspricht dies dem Wert „zufrieden“. Der Leipziger Wohnungsmarkt, dem schon im Jahr 1999 gut drei Viertel aller Befragten sehr gute bzw. gute Noten gaben, hat
somit einen soliden Stand erreicht. Im Befragungsjahr 2009 zeigten sich 85 Prozent der Leipziger
Bürgerschaft zufrieden mit ihrer Wohnung und gut 80 Prozent zufrieden mit ihrem Wohnviertel. Die
Bewertungen hinsichtlich der Wohnungszufriedenheit variieren in Bezug auf die verschiedenen
Stadtbezirke nur geringfügig; selbst im plattenbaudominierten Westen zeigen sich 88 Prozent mit
ihrer Wohnung zufrieden. Arbeitslose zeigten – wenn auch etwas vermindert – ebenfalls eine relativ
hohe Wohnungszufriedenheit an. Am zufriedensten mit ihrer Wohnung sind erwartungsgemäß
diejenigen Bürger, die in den aufgelockerten Einfamilienhaus-Siedlungen am Stadtrand Leipzigs
leben und über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügen.
 Im Hinblick auf die Wohnviertel-Zufriedenheit treten deutlichere Unterschiede zutage. Hier schwanken
die Bewertungen zwischen den Mittelwerten 1,7 und 2,4 und verweisen auf ein gewisses Gefälle
hinsichtlich der Qualität des Bauzustandes und der Gestaltung der Wohnumgebung. Am günstigsten
schätzen die Bewohner der Stadtbezirke Süd, Südwest und Nord ihre Wohnviertel ein, ungünstiger
hingegen die Befragten in Alt-West und im Leipziger Osten.
 Feste Umzugsabsichten (im Zeitraum der nächsten zwei Jahre) innerhalb der Stadtgebietes wie auch
über die Stadtgrenzen hinaus bewegen sich seit zehn Jahren im Bereich von 13 bis 15 Prozent.
Knapp 60 Prozent hegen keine Umzugsabsichten, die übrigen rund 25 Prozent lassen zumindest die
Möglichkeit offen.
 Die höchste Mobilität zeigen erwartungsgemäß Studierende, Ledige und Personen bis zu 34 Jahren
an. Gründe dürften vornehmlich in der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz, im Auszug aus der
elterlichen Wohnung bzw. in der Gründung eines eigenen Haushaltes liegen. Rentner und Pensionäre
sind an Umzügen über die Stadtgrenze kaum beteiligt.
 Im Zeitraum von 1999 bis 2009 hat sich die Struktur der innerstädtischen Umzüge offensichtlich
verändert. Während bisher noch überwiegend in einen anderen Stadtbezirk umgezogen wurde,
wählen die Umzugswilligen neuerdings stärker einen Standort im eigenen Wohnviertel oder im selben
Stadtbezirk.
 Von den Personen mit einer definitiv festen Umzugsabsicht (15 Prozent) will lediglich ein knappes
Drittel aus Leipzig wegziehen. Die Übrigen ziehen in Leipzig um. Der Anteil derjenigen, der fest vor
hat, aus Leipzig wegzuziehen, entspricht knapp 5 Prozent aller Befragten. Ihre Ziele verteilen sich
etwa gleichmäßig auf Sachsen, die neuen und alten Bundesländer sowie auf das Ausland. Der Anteil
der aus Leipzig Wegziehenden ist im Vergleich der vergangenen zehn Jahre relativ stabil.
 Die Hauptumzugsgründe waren in den zurückliegenden Jahren vornehmlich beruflichen Gründen, der
Aufnahme eines Studiums/einer Ausbildung, den zu hohen Miet- und Betriebskosten und familiären
Gründen geschuldet. Auch im Jahr 2009 sind vorrangig berufliche und familiäre Gründe maßgebend,
hingegen sind allgemein zu hohe Miet- und Betriebskosten als Umzugsgrund deutlich rückläufig. An
dritter Stelle rangiert als Umzugsmotiv der jeweilige Zuschnitt der Wohnung (zu groß bzw. zu klein).

18

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Zufriedenheit mit der Wohnung
Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie ganz allgemein mit Ihrer Wohnung?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

1
sehr
zufrieden

2
zufrieden

3
teils/teils

4
unzufrieden

5
sehr
unzufrieden

D
1-5

1110

29

56

Prozent
9

5

1

1,9

513
597

27
30

55
58

11
7

7
4

1
0

2,0
1,9

262
258
258
332

31
30
26
26

51
52
57
67

11
10
10
4

6
8
6
2

1
1
1
0

1,9
2,0
2,0
1,8

555
82
381
55
3273

31
20
27
38
26

53
50
65
47
58

8
21
6
12
10

7
8
2
3
5

1
1
0
0
1

1,9
2,2
1,8
1,8
2,0

Zufriedenheit mit dem Wohnviertel
Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie ganz allgemein mit dem Wohnviertel, in dem Sie leben?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

1
sehr
zufrieden

2
zufrieden

3
teils/teils

4
unzufrieden

5
sehr
unzufrieden

D
1-5

1083

26

55

Prozent
11

7

1

2,0

494
589

24
28

55
55

11
11

8
5

1
1

2,1
2,0

261
253
253
316

28
28
24
24

49
51
55
66

14
11
11
6

7
8
8
3

2
2
1
1

2,1
2,0
2,1
1,9

549
79
364
55
3197

28
17
25
32
22

51
66
62
44
55

13
3
7
15
14

7
14
5
6
7

2
0
1
3
2

2,0
2,1
1,9
2,0
2,1

Zufriedenheit mit der Wohnung und dem Wohnviertel im Zeitvergleich
Zufriedenheit mit der Wohnung
2009

29

1999

56

23

9

54

15

5

1

7

1

7

1

7

1

Zufriedenheit mit dem Wohnviertel
2009

26

1999

55

15

0%

10%

11

51

20%

30%

sehr zufrieden

40%
zufrieden

26

50%
teils/teils

60%

70%

unzufrieden

Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 1999, 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

80%

90%

100%

sehr unzufrieden
Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

19

Umzugsabsicht in den nächsten zwei Jahren
Haben Sie vor oder sind Sie gezwungen, in den nächsten zwei Jahren aus Ihrer jetzigen Wohnung auszuziehen?
Befragte
Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

ja

nein

15

möglicherweise
Prozent
27

1090
502
588

18
13

27
26

55
61

264
255
256
315

29
14
10
4

38
32
19
13

33
54
72
84

551
83
365
55
3146

18
20
4
32
13

30
36
13
42
27

52
44
82
25
60

58

Umzugsziele
Falls Sie umziehen wollen: Wo wollen Sie nach dem Umzug wohnen?
Befragte

Anzahl

im
selben
Wohnviertel
wie
bisher

im
selben
Stadtbezirk

in einem
anderen
Stadtbezirk
Leipzigs

403

26

26

19

8

4

4

8

4

193
210

25
27

25
28

23
16

8
8

4
5

5
3

7
9

3
5

167
114
70
52

23
24
26
50

24
34
28
15

20
16
19
23

6
11
10
7

6
4
2
2

4
4
4
3

12
4
9
0

6
3
1
0

239
44
65
38
1075

21
31
49
21
23

27
36
17
18
25

22
17
22
14
28

11
3
6
0
7

3
2
2
14
2

5
3
3
2
5

7
8
2
16
7

3
0
0
16
4

in der
näheren
Umgebung
Leipzigs

in
Sachsen
(außer
Leipzig
und
Umgebung)

in einem
anderen
der
neuen
Bundesländer
(einschl.
Berlin)

in einem
der alten
Bundesländer

im
Ausland

Prozent
Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Umzugsziele im Zeitvergleich
2009

26

26

2007

27

25

2005

26

2003

0%

10%

20%

dasselbe Wohnviertel

30%

40%

derselbe Stadtbezirk

50%

60%

anderer Stadtbezirk

17
22

11

27

Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 1999 bis 2009

20

6

25

25

20
9

24

27

19

8

22

22

21

1999

19

18

15
70%

80%

15
90%

Umgebung Leipzigs

100%
weiter weg

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Hauptumzugsgründe
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen? (Mehrfachnennungen möglich)
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

Erwerb von Haus-/
Wohneigentum

berufliche Gründe
familiäre Gründe
bzw. Aufnahme
(Haushaltsgründung
eines Studiums/
/Scheidung)
einer Ausbildung
Prozent
23
18

Wohnung/Gebäude
ist in schlechtem
Zustand bzw. mit
Mängeln behaftet

393

8

8

183
210

9
7

24
22

18
18

7
10

172
107
69
45

7
14
8
0

36
11
9
0

27
12
5
2

6
13
13
4

243
37
58
39
1094

12
2
0
3
7

18
20
3
62
20

23
13
1
17
20

11
5
9
2
9

Hauptumzugsgründe (Fortsetzung)
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen? (Mehrfachnennungen möglich)
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

allgemein zu hohe
Überschreiten der
Wohnung ist zu
Miete bzw. Betriebs- Miet-Obergrenze für klein/groß
kosten
ALG-II- und Sozialhilfeempfänger
Prozent
393
8
4
14

anderes Wohnviertel
ist attraktiver

5

183
210

8
8

5
3

13
15

6
4

172
107
69
45

3
12
14
16

0
8
13
3

12
21
8
14

5
6
3
3

243
37
58
39
1094

5
23
17
3
14

2
22
3
0
3

19
2
12
4
16

4
6
3
8
8

Hauptumzugsgründe (Fortsetzung)
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen? (Mehrfachnennungen möglich)
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

Wohnviertel ist zu
laut bzw. zu dicht
bebaut

gesundheitliche
Gründe (Wohnung
ist nicht alten-/behindertengerecht)

Entmietung, Abriss
des eigenen Gebäudes oder
benachbarter
Gebäude
Prozent
1

anderer Grund

393

6

6

183
210

8
3

4
8

1
0

8
8

172
107
69
45

2
11
12
0

0
1
12
44

1
0
2
3

6
8
11
13

243
37
58
39
1094

7
6
2
2
4

2
0
39
0
5

1
0
2
0
0

6
13
11
6
9

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

8

21

Ausgewählte Hauptumzugsgründe zwischen 2001 und 2009
23

2009

22

berufliche Gründe 2005
15

2001

18

2009
familiäre Gründe 2005

15

2001

15

14

2009

15

Wohnung zu klein/zu groß 2005

16

2001

2009

8

Erwerb von Haus-/Wohneigentum 2005

8

2001

8

2009

8

Wohnung/Gebäude in schlechtem Zustand 2005

9

2001

12

2009

8

zu hohe Miete/Betriebskosten 2005

16

2001

16

6

2005

10

Wohnviertel zu laut/zu dicht bebaut 2005
2001

6

2009

6

gesundheitliche Gründe 2005

4
5

2001
Prozent
Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 2001, 2005, 2009

22

0

5

10

15

20

25

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P3 Persönliches Einkommen und wirtschaftliche
Situation
Persönliches Nettoeinkommen im Monat und Stellung im Berufsleben
3 500 €
3 176 €

3 000 €

2 500 €
2 277 €
2 312 €
1 971 €
2 000 €

1 854 €
1 566 €

1 500 €

1 503 €
1 416 €
1 201 €

1 316 €
1 196 €
1 078 €

1 188 €

1 000 €

937 €

786 €
842 €

575 €

748 €
500 €
523 €

426 €
322 €

25%- Perzentil

50%-Perzentil (Median)

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Auszubildende

ungelernte Arbeiter, berufsfremd
tätige Arbeiter

Vorarbeiter, Polier, Facharbeiter im
erlernten Beruf

einfache Angestellte, Beamte
einfacher Dienst

mittlere Angestellte, Beamte
gehobener/mittlerer Dienst

leitende Angestellte, Beamte
höherer Dienst

Selbständige

0€

75%-Perzentil

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
23

 Das durchschnittliche persönliche Nettoeinkommen der Leipzigerinnen und Leipziger beträgt pro
Monat 977 € und damit etwas weniger als 2008 (1 005 €). Schaut man die vergleichenden Zahlen
hinsichtlich der Altersgruppen an, fällt auf, dass insbesondere bei den 18- bis 34-Jährigen und den
50- bis 64-Jährigen ein Einkommensrückgang zu verzeichnen ist. Der spätere Eintritt ins Erwerbsleben durch längere Ausbildungszeiten, geringere Einstiegsgehälter für Berufsanfänger oder Arbeitslosigkeit nach Abschluss der Ausbildung könnten bei den jüngeren Befragten die Ursachen sein.
50- bis 64-Jährige sind stärker von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit als andere Altersgruppen betroffen.
 Obwohl für sie ebenfalls ein Einkommensrückgang, wenn auch nur gering, zu verzeichnen ist,
verfügen die 35- bis 49-jährigen Befragten nach wie vor über die höchsten persönlichen Einkommen.
Einzige Altersgruppe mit Einkommenszuwachs sind die 65- bis 85-Jährigen. Arbeitslose erhalten im
Mittel weniger als die Hälfte dessen, was Erwerbstätige monatlich verdienen.
 Männer haben nach wie vor einen Einkommensvorsprung vor Frauen. Doch während das
Einkommen der Frauen eine leichte Erhöhung gegenüber dem Vorjahr aufweist, fällt das der Männer
im Jahresvergleich deutlich geringer aus. Hier wirken offensichtlich die höheren Arbeitslosenzahlen
bei Männern.
 Die Erwerbstätigkeit ist nach wie vor die wichtigste Einkommensquelle. Im Mittel verdienen
erwerbstätige Leipzigerinnen und Leipziger 1 246 € pro Monat netto. Weit über die Hälfte der
Erwerbstätigen erhalten einen Nettoverdienst von weniger als 1 300 € im Monat, ca. jeder Sechste
bewegt sich im Niedriglohnbereich unterhalb von 700 €. Dem stehen die Erwerbstätigen gegenüber,
die über deutlich mehr Nettoeinkommen verfügen, knapp jeder Dritte über 1 300 bis unter 2 000 €
sowie 16 Prozent von ihnen über 2 000 € und mehr. Bei den Erwerbstätigen hängen die Einkommen
stark von der beruflichen Stellung ab. Die höchsten Einkommen erzielen im Durchschnitt nach wie vor
die leitenden Angestellten und Beamten.
 69 Prozent der Befragten haben ein persönliches monatliches Nettoeinkommen von unter 1 300 €,
bei den Männern sind es 64 und bei den Frauen 74 Prozent. Das Nettoeinkommen der befragten
Arbeitslosen sowie der Studenten/Schüler bewegt sich ausschließlich unterhalb der 1 300-€-Marke.
Dreiviertel der arbeitslos gemeldeten Personen müssen mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen unterhalb von 700 € auskommen, bei den Studenten sind es sogar 83 Prozent.
 Mehr als jeder zweite Rentner/Pensionär erzielt ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 700 bis
unter 1 300 €. Während ein Viertel von ihnen mit weniger als 700 € auskommen muss, stehen jedem
fünften der Rentner/Pensionäre 1 300 bis unter 2 000 € zur Verfügung. Von den jüngeren Rentnern
(65 bis unter 74 Jahre) haben 14 Prozent Einkommen von 1 300 bis unter 2 000 €, bei den 75- bis 85Jährigen sind es dagegen 37 Prozent. Die Inanspruchnahme von Altersteilzeit mit entsprechenden
Rentenabzügen oder Arbeitslosenzeiten während der Berufsphase könnte bei den jüngeren Rentnern
eine Begründung dafür sein, bei den älteren Rentnern vielleicht die Witwenrente. Höhere Einkommen
ab 2 000 € werden von den Leipzigern im Rentenalter kaum erreicht.
 Gegenüber 2008 sind die Anteile in den beiden oberen Einkommensklassen unverändert, in der
Einkommensklasse unter 700 € dagegen um drei Prozent gestiegen und in der von 700 bis 1 300 €
um drei Prozent gesunken.
 Bei der Frage, wie die wirtschaftliche Situation in der Stadt Leipzig beurteilt wird, tendiert über die
Hälfte ihrer Bewohner auf einer fünfstufigen Skala zu der neutralen Antwortposition „teils/teils“ . Die
Antwort „sehr gut“ wird von fast keinem Befragten gegeben. Jeder fünfte Leipziger schätzt die
ökonomische Lage in seiner Stadt als „gut“ und jeder vierte als „schlecht“ bzw. „sehr schlecht“ ein.
Studenten/Schülern sehen die Wirtschaftssituation in der Stadt mit 32 Prozent am positivsten.
Insgesamt ergibt das Meinungsbild im Vergleich zum Vorjahr kaum eine Veränderung.
 Die eigene wirtschaftliche Situation wird von den Befragten besser beurteilt als die der Stadt. Hier
wird die Antwort stark von der Stellung im Erwerbsleben bestimmt. Von den Erwerbstätigen und den
Rentnern/Pensionären schätzt jeder Zweite seine persönliche Wirtschaftslage als „gut“ bzw. „sehr
gut“ ein, bei den Arbeitslosen sind das dagegen nur sieben Prozent. Am zufriedensten sind die
leitenden Angestellten und Beamten, die in der Regel über hohe persönliche Einkommen verfügen.

24

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Persönliches Nettoeinkommen im Monat
Wie hoch ist Ihr durchschnittliches persönliches Nettoeinkommen im Monat?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

unter 700 €

700 bis unter
1300 bis unter
1300 €
2000 €
Prozent
39
22

1027

30

465
562

26
34

38
40

252
242
237
296

43
20
31
22

527
77
340
51
3053

16
75
26
83
27

2000 und mehr
€

Median
in €

9

977

24
20

11
6

1059
900

34
34
36
55

18
28
22
22

5
18
11
1

826
1233
938
982

38
25
54
17
42

31
0
19
0
22

16
0
1
0
9

1246
572
937
448
1005

Einschätzung der wirtschaftlichen Situation der Stadt Leipzig
Wie beurteilen Sie allgemein die gegenwärtige wirtschaftliche Situation in der Stadt Leipzig?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

1
sehr gut

2
gut

3
teils/teils

4
schlecht

5
sehr
schlecht

D
1-5

1092

1

18

Prozent
57

21

3

3,1

507
585

1
0

16
20

57
56

21
21

4
2

3,1
3,1

262
254
260
316

0
2
0
1

25
14
11
20

57
52
57
61

14
28
27
17

4
4
4
2

3,0
3,2
3,2
3,0

556
82
364
55
3210

0
3
0
0
1

18
14
19
32
16

59
48
59
42
55

20
26
20
22
24

3
9
2
3
5

3,1
3,2
3,0
3,0
3,2

Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Lage
Wie beurteilen Sie allgemein Ihre gegenwärtige persönliche wirtschaftliche Lage?
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

1
sehr gut

2
gut

3
teils/teils

4
schlecht

5
sehr
schlecht

D
1-5

1054

4

40

Prozent
42

10

3

2,7

483
571

3
5

41
39

41
43

10
10

4
2

2,7
2,7

260
250
241
303

5
5
5
2

40
38
33
50

41
39
46
43

12
13
11
4

2
4
6
1

2,7
2,7
2,8
2,5

539
81
347
54
3172

6
3
2
0
3

44
4
47
45
41

40
48
44
43
40

8
33
6
12
13

2
12
1
0
4

2,6
3,5
2,6
2,7
2,7

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

25

Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in Leipzig
(nach Altersgruppen 2009 und im Zeitvergleich)

18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre

25 %

57 %

14 %

52 %

11 %

65-85 Jahre

20 %

gesamt 2009

18 %

gesamt 2007

19 %

gesamt 2005

14 %

gesamt 2003

15 %
sehr gut

14 %
28 %

57 %

27 %
61 %

17 %

57 %

21 %

53 %

23 %

48 %

31 %

52 %
gut

teils/teils

28 %
schlecht

sehr schlecht

Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 2003 bis 2009

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Einschätzung der persönlichen wirtschaftlichen Situation
(nach Altersgruppen 2009 und im Zeitvergleich)

18-34 Jahre

40 %

35-49 Jahre

38 %

gesamt 2009

40 %

gesamt 2007

42 %

42 %
37 %

36 %

gesamt 2005
sehr gut

gut

Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 2003 bis 2009

11 %
43 %

35 %

gesamt 2003

13 %

46 %

50 %

65-85 Jahre

12 %

39 %

33 %

50-64 Jahre

26

41 %

teils/teils

10 %
12 %

44 %

15 %

42 %

14 %

schlecht

sehr schlecht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P4 Verkehrsmittelnutzung
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für ... ?
Wege zur Arbeit

Wege zur Ausbildung
7%

7%
21 %

33 %

19 %

4%

29 %

4%

6%
5%
45 %

20 %

Wege zu Einkäufen

Wege in der Freizeit/zur Erholung

10 %
22 %

12 %

14 %
2%

2%

11 %

30 %

0%

40 %
55 %
2%

Wege in die Leipziger Innenstadt allgemein

Straßenbahn

20 %

Bus
44 %
12 %

Pkw/Krad
Eisen-/S-Bahn
Fahrrad

1%

gehe zu Fuß
23 %

1%

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

27

 Seit 1996 wird in den kommunalen Bürgerumfragen die Verkehrsmittelnutzung (Modal Split)
untersucht. Seither erweist sich regelmäßig der Pkw als das Verkehrsmittel Nr. 1 für Wege zur Arbeit,
zum Einkauf und in der Freizeit. In der Regel benutzten in den Jahren bis 2008 mehr als 50 Prozent
der Befragten (Männer häufiger als Frauen) den Pkw für den Arbeitsweg sowie für die Erledigung von
Einkäufen. Dieser Standard oblag bisher kaum einer Änderung. Die Ergebnisse der Erhebung von
2009 weisen trotz stark steigender Zulassungszahlen im Zusammenhang mit der Abwrackprämie
neuerdings jedoch einen Rückgang der Pkw-Nutzung auf 45 Prozent aus. Das ist seit Beginn der
Erhebungen zum Verkehrsverhalten der niedrigste Stand. Der Nutzungsrückgang fällt dabei bei den
Männern deutlicher aus als bei den Frauen. Ursachen könnten in der seit Ende des Jahres 2008
einsetzenden wirtschaftlichen Krisensituation zu suchen sein. Arbeitslosigkeit und vornehmlich
zunehmende Kurzarbeit können bewirkt haben, dass die Pkw-Nutzung seltener erfolgt und
zunehmend durch die Nutzung anderer Verkehrsmittel, etwa des Fahrrades, ersetzt wurde. Diese
Entwicklung wird künftig genauer zu beobachten sein.
 Der Rückgang der Pkw-Nutzung ist in allen Altersklassen zu beobachten. Insbesondere bei den
50- bis 64-Jährigen sind starke Einbußen festzustellen. Sie nutzten bisher den Pkw für den
Arbeitsweg zu mehr als 50 Prozent, mittlerweile wird ein Prozentsatz von 42 Prozent konstatiert. Auch
hier mag als eine Ursache die wirtschaftliche Krisensituation gelten, die gerade in dieser Altersgruppe
zu Sparmaßnahmen geführt haben dürfte. Wenn der Pkw in 2009 offensichtlich für Wege zum
Arbeitsort eine rückläufige Entwicklung genommen hat, so ist andererseits zu konstatieren, dass für
Einkäufe und für den Freizeitbereich kein Rückgang zu beobachten ist. Ähnlich wie in den
zurückliegenden Jahren dominiert er vor allem bei Einkäufen und auch weiterhin für den Freizeitbereich – wenngleich hier das Fahrrad als Konkurrent merklich aufgeholt hat. Gleichwohl bleibt
ebenso festzustellen, dass vor allem leitende und mittlere Angestellte sowie Beamte nach wie vor für
den Arbeitsweg zu mehr als 50 Prozent den Pkw nicht entbehren wollen.
 Vergleichsweise häufiger wird im Jahr 2009 das Fahrrad für Wege zur Arbeit, Ausbildung und für
Freizeitzwecke genutzt. Über die Werte 7 (1999), 13 (2003) und 15 Prozent (2007) ist die Nutzungsfrequenz im Jahr 2009 auf 19 Prozent angestiegen. Vornehmlich im Freizeitbereich ist das Fahrrad
mittlerweile zu einem echten Konkurrenten des Pkw aufgestiegen.
 Während das Fahrrad also ganz offensichtlich zu einem immer häufiger genutzten Verkehrsmittel
aufsteigt, hat die Straßenbahn als bisher zweitwichtigstes Verkehrsmittel für den Arbeits- und
Ausbildungsweg im Verlauf der vergangenen zehn Jahre etwas an Bedeutung eingebüßt. Nutzten im
Jahr 1999 noch 27 Prozent der Bürger die Bahn insbesondere für den Weg zur Arbeit, so ist dieser
Wert bis zum Jahr 2008 auf 19 Prozent zurückgegangen und erst im Jahr 2009 wieder leicht auf
21 Prozent angestiegen. Nutzer sind nach wie vor häufiger Frauen als Männer, junge Leute im Alter
bis zu 24 Jahren und Personen im höheren Lebensalter. Die Straßenbahn wird im übrigen jedoch
nach wie vor in ähnlicher Häufigkeit wie in den vergangenen Jahren auch für Wege zur Ausbildung
genutzt.
 Einkäufe werden von gut jedem fünften Befragten in der Regel zu Fuß erledigt, mehr als 50 Prozent
nutzen dazu allerdings den Pkw. Erst bei den ab 75-Jährigen geht diesbezüglich die Pkw-Nutzung
zurück.
 Für Wege in die Innenstadt bleibt die Straßenbahn nach wie vor das am häufigsten frequentierte
Verkehrsmittel. Dieser Stand ist im wesentlichen seit 1999 als stabil einzuschätzen. Mehr als
40 Prozent, darunter wiederum häufiger Frauen als Männer, Ältere häufiger als Jüngere, nutzen die
Straßenbahn für Einkäufe, Besorgungen und Freizeittätigkeiten im Stadtzentrum. Dieses Verkehrsverhalten ist im wesentlichen der Tatsache geschuldet, dass längere Aufenthalte in Parkbereichen
und Parkhäusern der Innenstadt zum Teil mit erheblichen Kosten verbunden sind – die Nutzung der
Straßenbahn erweist sich im Durchschnitt als kostengünstiger und erhöht die Mobilität und Flexibilität
im Innenstadtbereich.

28

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Verkehrsmittelnutzung für den Arbeitsweg
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für Wege zur Arbeit?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Straßenbahn

Bus

Pkw/Krad

Eisenbahn/
S-Bahn
Prozent
4

Fahrrad

gehe zu Fuß

19

7

658

21

4

45

306
352

15
26

3
5

51
39

5
3

19
20

7
7

231
227
183
17

20
17
25
.

4
3
5
.

39
56
42
.

6
3
3
.

24
17
15
.

8
4
10
.

542
34
17
45
1867

18
22
.
36
19

4
9
.
5
2

52
26
.
3
53

4
5
.
1
3

16
24
.
47
17

6
14
.
8
5

Verkehrsmittelnutzung für den Ausbildungsweg
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für Wege zur Ausbildung?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Straßenbahn

Bus

Pkw/Krad

Eisenbahn/
S-Bahn
Prozent
5

Fahrrad

gehe zu Fuß

29

7

136

33

6

20

74
62

25
44

8
3

23
15

3
6

32
25

8
6

108
18
9
1

34
.
.
.

6
.
.
.

15
.
.
.

5
.
.
.

33
.
.
.

7
.
.
.

65
12
2
52
448

26
.
.
41
35

6
.
.
2
3

40
.
.
1
30

3
.
.
5
5

23
.
.
41
23

1
.
.
10
4

Pkw/Krad

Fahrrad

gehe zu Fuß

11

22

Verkehrsmittelnutzung für Einkäufe
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für Einkäufe?
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Anzahl

Straßenbahn

Bus

Eisenbahn/
S-Bahn
Prozent
0

1006

10

2

55

470
536

8
13

1
2

60
50

0
0

11
10

20
25

256
240
235
275

9
6
9
18

1
2
1
5

50
67
58
45

0
0
0
0

15
8
9
9

25
17
23
23

532
72
317
54
2925

6
10
18
12
9

1
5
4
0
1

67
30
45
27
57

0
0
0
0
0

10
15
9
17
12

16
40
24
44
20

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

29

Verkehrsmittelnutzung für Freizeit / Erholung
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für Wege in der Freizeit / zur Erholung?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Straßenbahn

Bus

Pkw/Krad

Eisenbahn/
S-Bahn
Prozent
2

Fahrrad

gehe zu Fuß

30

14

936

12

2

40

444
492

10
15

2
1

43
36

2
2

32
28

11
17

254
232
214
236

13
9
9
20

1
1
0
4

35
40
47
42

1
2
1
3

37
32
29
17

13
16
13
14

508
69
278
53
2721

9
19
18
11
12

1
4
3
0
2

45
16
46
16
40

2
0
3
4
2

33
30
17
52
33

11
31
13
17
11

Verkehrsmittelnutzung für Wege in die Leipziger Innenstadt
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie unabhängig vom Reisezweck überwiegend für Wege in die Leipziger Innenstadt?
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

Straßenbahn

Bus

Pkw/Krad

Eisenbahn/
S-Bahn
Prozent
1

Fahrrad

gehe zu Fuß

12

20

1002

44

1

23

464
538

39
49

0
1

27
19

1
1

11
12

22
17

258
245
237
262

32
38
52
62

0
0
1
1

26
24
22
16

1
2
0
1

22
12
4
2

18
24
20
17

536
76
306
53
2922

36
45
62
38
43

0
0
1
2
1

30
10
17
6
23

1
2
1
1
2

13
13
2
35
13

19
30
17
18
17

Verkehrsmittelnutzung für den Arbeitsweg im Zeitvergleich
70

60
50

Pkw Mann

in Prozent

Pkw Frau
Tram Mann

40

Tram Frau
Fahrrad Mann

30

Fahrrad Frau
20
10

0
1999

2003

2006

Quelle: Kommunale Bürgerumfragen 1999 bis 2009

30

2007

2008

2009

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P5 Image der Stadt Leipzig
Inwieweit treffen aus Ihrer Sicht die folgenden Aussagen auf Leipzig zu?
Das trifft zu ... (Mittelwert von 1="vollkommen" bis 5="überhaupt nicht")
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
Leipzig ist ein(e) ...
Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten
Stadt mit verkehrsgünstiger Lage
bedeutende Hochschul-, Universitätsstadt
Musikstadt von internationaler Bedeutung
grüne Stadt
Stadt der Kultur und Künste
attraktives Reiseziel für Touristen
Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten
Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen
Messestadt mit internationaler Bedeutung
Stadt mit exzellenten Krankenhäusern und
Gesundheitseinrichtungen
Medienstadt
attraktiver Standort für neue Unternehmen
Stadt des Sports
Stadt mit guten Zukunftsaussichten
Stadt für Kreative
wichtige Tagungs- und Kongressstadt
Stadt mit europäischer Bedeutung
kinder- bzw. familienfreundliche Stadt
ausländerfreundliche Stadt
"Drehscheibe" zwischen Ost und West
Stadt mit Umweltbewusstsein
guter Ort für Existenzgründer
Stadt, die gute berufliche Chancen bietet

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
31

 Eine zu unterstellende Verbundenheit der Leipzigerinnen und Leipziger mit ihrer Stadt führt nicht
zwangsweise zu einer einheitlich positiven Charakteristik von Merkmalen, die Leipzig zugeschrieben
werden können. Bereits die Umfragen der vergangenen Jahre zeigten, das die Bürgerinnen und
Bürger ein differenziertes Bild von ihrer Stadt besitzen. Die subjektiven Sichtweisen der Befragten
werden zwar immer ein nicht zu unterschätzendes Maß an lokaler Identität beinhalten, gleichzeitig
aber auch objektiv genug sein, um bei der Lokalisierung der Stärken und Schwächen Leipzigs helfen
zu können und den kontinuierlichen Wandel aufzuzeigen, welchem eine Großstadt unterlegen ist.
 Leipzig wird von seinen Bewohnern vor allem als eine Stadt mit „guten Einkaufsmöglichkeiten“ und
„verkehrsgünstiger Lage“ wahrgenommen. Weiterhin als „bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt“, als „Musikstadt von internationaler Bedeutung“ sowie als „grüne Stadt“. Jeweils mehr als drei
Viertel der befragten 18- bis 85-Jährigen stimmten dem vollkommen oder eher zu. Damit liegen die
genannten Merkmale an der Spitze eines Komplexes von 24 vorgegebenen Image-Eigenschaften,
welche die Befragten mittels einer fünfstufigen Skala beurteilen sollten.
 In der Rangfolge schließen sich die Attribute „Stadt der Kultur und Künste“, „attraktives Reiseziel für
Touristinnen und Touristen“ sowie „Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen“ bzw. mit
„attraktiven Freizeitangeboten“ an, die auf der Skala im Mittel mit Note gut (= „trifft eher zu“) bewertet
werden. Besonders erfreulich ist es, dass sich unter den beiden letztgenannten Eigenschaften im
Vergleich mit den Ergebnissen aus dem Jahre 2007 in der Tendenz eine noch positivere Akzentuierung abzeichnet.
 Erstmals sollte Leipzig mittels zweier zusätzlicher Imagefragen als „Stadt mit exzellenten Gesundheitseinrichtungen“ sowie als „Stadt für Kreative“ beurteilt werden. Beide Aspekte wurden im
Durchschnitt mit guten Zustimmungswerten beurteilt. Insbesondere ältere Personen ab 65 Jahren
bzw. Rentner stimmen der Aussage einer exzellenten Gesundheitsversorgung in Leipzig überdurchschnittlich zu. Leipzig als ein Raum für Kreative wird vor allem von jüngeren Befragten, von
Studenten/Schülern sowie den Bewohnern der Stadtbezirke Südwest und Alt-West gewürdigt.
Dahinter verbirgt sich ein Potenzial des kulturellen Austausches mit Ateliers, Galerien und
künstlerischen Werkstätten, welches die Chancen der Kreativwirtschaft im Leipziger Westen
(insbesondere Plagwitz und Lindenau) besonders zum Ausdruck bringt.
 Es gib jedoch auch weniger positive Gesichtspunkte anzumerken. Im Vergleich zu früheren
Befragungen hat es bei dem Prädikat „Messestadt mit internationaler Bedeutung“ deutliche Stellenwertverluste gegeben. Stimmten dieser Aussage im Jahr 2007 noch 78 Prozent der Befragten
vollkommen oder eher zu, waren es 2009 nur noch 65 Prozent. Ebenfalls nur noch 57 Prozent der
Leipzigerinnen und Leipziger verknüpfen Leipzig mit einem „attraktiven Standort für neue
Unternehmen“ (2007: 68 Prozent). Unter wirtschaftlichem Blickwinkel kann der Zustimmungsrückgang
zur Aussage, Leipzig sei eine „Stadt mit europäischer Bedeutung“ erklärt werden. Verlust der
Leitmesse „Games Convention“, Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die allgemein schwierige
Konjunkturlage sollten die Stichworte sein, welche Erklärungskraft für den Bedeutungsverlust bei
diesen drei Imagefaktoren bieten. Seit den erfolgreichen Ansiedlungen von Großunternehmen sind
einige Jahre vergangen, so dass Leipzig zwar im Durchschnitt immer noch als prädestinierter
Unternehmensstandort betrachtet wird, aber mit abgeschwächtem Enthusiasmus.
 Einziges Negativum ist die ebenso nach wie vor ungünstige Bewertung beruflicher Chancen in
Leipzig. Obwohl der Stadt mehrheitlich gute Zukunftsaussichten eingeräumt werden (56 Prozent
Zustimmung), sind nur 23 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen und reflektieren hier die aktuelle Arbeitsmarktsituation. Nicht unerwartet wird
die negative Einschätzung vor allem durch die Arbeitslosen vertreten. Allerdings urteilen auch
leitende Angestellte und Beamte ähnlich kritisch.
 Nur wenig positiver werden zwei weitere Image-Merkmale eingeschätzt: die Kinder- und Familienfreundlichkeit sowie die Ausländerfreundlichkeit in Leipzig. Beide Aspekte konnten sich zwar zum
Vergleichsjahr 2007 leicht verbessern, weisen unter allen Imagefaktoren weiterhin deutlich
unterdurchschnittliche Werte auf. So meinen 15 bzw. 14 Prozent der 18- bis 85-Jährigen, dass diese
Eigenschaften eher oder überhaupt nicht auf Leipzig zuträfen. Besonders kritisch bewerten die 35- bis
44-jährigen Befragten die Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadt. Nur geringfügig besser
schätzen diesen Aspekt die 25- bis 34-Jährigen ein, also jene Altersgruppe, in der in der Regel die
Entscheidung für oder gegen Kinder fällt.
 Die deutschlandweite Imagebefragung zu Leipzig, deren Ergebnisse voraussichtlich im April 2010
vorliegen, wird einen spannenden Vergleich der externen Sichtweise auf das Image von Leipzig im
Kontext der internen Bürgersicht zulassen.
32

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Leipzig ist eine Messestadt mit internationaler Bedeutung
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Messestadt mit internationaler Bedeutung.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1086

26

39

Prozent
23

11

1

2,2

505
581

24
28

39
38

23
24

13
9

1
1

2,3
2,2

262
254
259
311

27
25
22
30

41
31
40
41

23
27
24
20

9
15
12
8

0
1
2
0

2,1
2,4
2,3
2,1

555
82
360
55
946

24
29
30
22
37

36
39
41
40
41

27
18
21
24
16

12
12
8
13
5

1
2
1
0
0

2,3
2,2
2,1
2,3
1,9

Leipzig ist eine Stadt mit verkehrsgünstiger Lage
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit verkehrsgünstiger Lage.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1087

37

50

Prozent
11

1

0

1,8

504
583

36
38

51
50

11
11

2
0

0
1

1,8
1,8

260
255
259
313

40
33
32
43

47
53
53
49

11
12
13
7

1
0
2
1

0
1
0
0

1,7
1,8
1,9
1,7

555
81
361
54
947

35
34
44
33
44

53
52
46
48
46

11
12
8
17
8

1
2
1
2
2

1
0
0
0
0

1,8
1,8
1,7
1,9
1,7

Leipzig ist die „Drehscheibe“ zwischen Ost und West
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist die „Drehscheibe“ zwischen Ost und West.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

1056

11

29

Prozent
40

18

3

2,7

495
561

11
10

30
27

39
42

17
19

3
2

2,7
2,8

261
249
256
290

9
10
9
15

29
23
30
33

39
44
42
37

19
20
16
15

3
3
3
1

2,8
2,8
2,7
2,5

551
80
337
54
921

9
10
14
5
14

26
27
34
28
30

44
42
36
35
37

18
15
16
26
16

2
5
1
6
2

2,8
2,8
2,6
3,0
2,6

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

33

Leipzig ist eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1074

15

41

Prozent
34

9

1

2,4

496
578

16
14

40
41

33
35

9
9

1
1

2,4
2,4

263
253
258
300

15
13
13
18

45
40
38
39

31
35
37
34

7
12
9
9

2
1
3
0

2,4
2,5
2,5
2,3

555
81
349
55
941

12
14
18
24
18

42
40
39
36
45

36
28
33
32
30

8
14
10
8
6

1
5
0
0
1

2,4
2,6
2,4
2,2
2,3

Leipzig ist eine Stadt der Kultur und Künste
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt der Kultur und Künste.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1086

28

51

Prozent
18

3

0

2,0

502
584

26
30

49
52

20
15

4
3

1
0

2,0
1,9

263
252
257
314

27
24
29
33

48
56
49
50

21
17
16
15

4
3
5
1

1
0
1
0

2,0
2,0
2,0
1,9

552
82
364
54
941

25
31
33
26
33

51
44
50
57
45

20
17
15
13
19

4
5
2
4
3

0
3
0
0
0

2,0
2,1
1,9
2,0
1,9

Leipzig ist ein attraktiver Standort für neue Unternehmen
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist ein attraktiver Standort für neue Unternehmen.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

34

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1051

15

42

Prozent
34

8

1

2,4

491
560

14
16

43
42

33
34

8
7

2
0

2,4
2,3

260
247
253
291

12
15
17
19

43
40
43
41

35
34
32
34

8
11
6
6

1
1
1
0

2,4
2,4
2,3
2,3

546
78
338
55
929

14
15
17
11
23

41
41
44
55
45

35
34
33
23
28

8
8
6
12
4

1
2
1
0
1

2,4
2,4
2,3
2,4
2,2

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Leipzig ist eine bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1084

33

47

Prozent
17

3

0

1,9

504
580

30
36

48
46

17
16

4
2

0
0

2,0
1,8

262
252
260
310

32
26
36
41

46
48
46
49

19
22
15
8

4
3
3
1

0
0
0
0

2,0
2,0
1,9
1,7

552
82
360
55
944

30
33
41
39
32

47
46
49
40
43

20
19
9
16
21

3
2
1
5
4

0
0
0
0
0

2,0
1,9
1,7
1,9
2,0

Leipzig ist eine Stadt mit europäischer Bedeutung
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit europäischer Bedeutung.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1062

15

31

Prozent
35

18

1

2,6

495
567

14
16

31
31

33
37

21
15

2
1

2,7
2,5

259
247
256
300

10
10
18
23

25
31
30
39

44
37
33
24

20
21
17
13

1
2
2
1

2,8
2,7
2,6
2,3

546
81
347
53
935

12
10
23
7
16

28
35
38
20
34

39
37
24
52
33

21
15
13
21
15

1
3
1
0
2

2,7
2,7
2,3
2,9
2,5

Leipzig ist eine wichtige Tagungs- und Kongressstadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine wichtige Tagungs- und Kongressstadt.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

1063

13

39

Prozent
37

11

1

2,5

494
569

11
14

36
41

38
36

14
7

1
1

2,6
2,4

257
249
256
301

8
7
15
24

32
36
41
48

45
41
34
24

14
15
9
4

1
1
2
0

2,7
2,7
2,4
2,1

546
80
350
53
928

9
8
22
5
14

35
36
47
36
41

42
40
25
43
31

13
12
4
16
14

1
4
0
0
1

2,6
2,7
2,1
2,7
2,5

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

35

Leipzig ist eine Stadt mit Umweltbewusstsein
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit Umweltbewusstsein.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1058

7

31

Prozent
46

13

2

2,7

498
560

7
7

31
31

47
45

13
14

3
2

2,7
2,7

261
249
254
294

5
7
9
9

30
29
28
37

51
46
48
39

11
16
13
13

3
2
3
2

2,8
2,8
2,7
2,6

550
80
339
54
933

6
10
9
4
5

27
30
37
41
30

51
41
40
41
50

13
13
12
12
13

2
6
2
2
2

2,8
2,8
2,6
2,7
2,8

Leipzig ist eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen
Menschen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1086

21

45

Prozent
28

5

1

2,2

506
580

20
22

45
44

29
27

5
5

1
1

2,2
2,2

264
254
259
309

16
18
26
27

42
42
44
52

34
33
24
19

8
7
4
2

1
0
2
0

2,4
2,3
2,1
2,0

555
82
359
55
945

19
21
26
16
19

44
34
50
49
44

31
29
20
30
32

5
10
3
6
5

0
5
1
0
1

2,2
2,4
2,0
2,3
2,3

Leipzig ist eine Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

36

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1079

21

46

Prozent
27

6

1

2,2

501
578

17
25

46
45

29
25

7
5

1
1

2,3
2,1

262
253
259
305

18
18
19
28

49
47
41
45

24
28
33
23

7
6
7
3

1
1
1
0

2,2
2,2
2,3
2,0

554
80
355
55
934

19
11
30
18
14

48
39
43
55
47

26
35
24
21
31

6
12
3
5
7

0
3
0
0
0

2,2
2,6
2,0
2,1
2,3

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Leipzig ist eine Medienstadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Medienstadt.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1060

19

44

Prozent
27

8

1

2,3

497
563

18
20

41
48

29
25

10
6

1
1

2,3
2,2

260
248
256
296

15
17
21
26

39
46
45
50

34
27
26
20

11
11
6
3

1
0
2
1

2,4
2,3
2,2
2,0

546
81
343
55
934

16
20
25
17
20

43
43
48
43
47

31
27
22
26
26

10
6
5
14
7

0
4
1
0
1

2,3
2,3
2,1
2,4
2,2

Leipzig ist eine Stadt für Kreative
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt für Kreative.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1036

14

40

Prozent
37

9

1

2,4

482
554

12
16

42
38

35
38

10
7

1
1

2,5
2,4

260
249
248
279

16
10
13
17

40
45
35
39

36
36
40
35

7
9
9
9

1
0
2
0

2,4
2,4
2,5
2,4

545
79
324
54

13
19
16
14

39
41
38
48

38
32
37
33

9
5
8
4

0
3
1
0

2,5
2,3
2,4
2,3

Leipzig ist eine Stadt mit exzellenten Krankenhäusern und
Gesundheitseinrichtungen
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit exzellenten Krankenhäusern und
Gesundheitseinrichtungen.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

1083

19

44

Prozent
30

6

1

2,3

503
580

17
21

46
42

30
31

6
5

1
1

2,3
2,2

260
252
258
313

15
13
18
31

48
42
40
44

33
37
31
19

3
5
9
5

1
2
2
0

2,3
2,4
2,4
2,0

551
81
363
53

14
14
29
18

42
46
44
49

36
33
20
30

6
4
6
3

1
2
0
0

2,4
2,3
2,0
2,2

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

37

Leipzig ist ein guter Ort für Existenzgründer/-innen
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist ein guter Ort für Existenzgründer/-innen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1027

7

27

Prozent
52

12

3

2,8

484
543

7
7

27
26

52
52

11
12

3
2

2,8
2,8

258
242
251
276

3
5
10
12

25
25
29
29

56
52
47
50

14
12
12
9

2
5
2
0

2,9
2,9
2,7
2,6

535
81
323
53
913

5
5
12
1
7

25
26
30
26
24

53
55
49
54
50

14
8
8
15
16

3
6
1
3
2

2,8
2,8
2,5
2,9
2,8

Leipzig ist eine Stadt, die gute berufliche Chancen bietet
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt, die gute berufliche Chancen bietet.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1057

4

19

Prozent
45

25

6

3,1

492
565

5
4

17
21

46
44

26
25

6
6

3,1
3,1

261
255
255
286

2
5
6
5

23
17
16
20

42
45
43
52

26
26
28
22

7
8
7
2

3,1
3,2
3,1
3,0

552
83
331
55
921

5
6
4
0
3

21
5
22
26
18

45
50
47
36
48

25
26
24
31
26

5
13
3
8
4

3,1
3,4
3,0
3,2
3,1

Leipzig ist ein attraktives Reiseziel für Touristinnen und Touristen
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist ein attraktives Reiseziel für Touristinnen und Touristen.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

38

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1078

28

47

Prozent
20

4

1

2,0

501
577

24
31

47
48

23
18

6
3

1
1

2,1
1,9

261
251
255
311

21
27
33
33

46
50
45
48

24
20
19
17

8
3
2
2

1
0
1
0

2,2
2,0
1,9
1,9

552
78
357
55
945

24
29
34
28
26

50
43
48
29
47

21
23
16
31
22

5
4
2
8
5

1
0
0
4
0

2,1
2,0
1,9
2,3
2,1

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Leipzig ist eine Musikstadt mit internationaler Bedeutung
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Musikstadt mit internationaler Bedeutung.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1077

34

42

Prozent
18

5

0

2,0

499
578

31
37

42
42

20
16

6
5

1
0

2,0
1,9

260
249
258
310

25
28
42
45

40
49
38
43

24
19
17
12

11
4
3
0

0
1
1
0

2,2
2,0
1,8
1,7

548
80
360
54
937

31
25
46
27
32

43
42
41
31
41

20
25
12
25
20

6
7
1
18
6

1
0
0
0
0

2,0
2,2
1,7
2,3
2,0

Leipzig ist eine Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1096

41

47

Prozent
10

2

0

1,7

506
590

38
44

48
46

11
9

2
1

0
0

1,8
1,7

262
256
260
318

40
35
42
48

49
50
44
42

8
13
12
9

3
2
1
1

0
0
1
0

1,7
1,8
1,7
1,6

556
82
367
55
949

37
43
50
39
47

52
40
40
49
44

9
15
9
6
8

2
1
1
6
2

0
0
0
0
0

1,8
1,7
1,6
1,8
1,6

Leipzig ist eine Stadt des Sports
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine Stadt des Sports.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

1080

18

39

Prozent
31

10

2

2,4

500
580

18
18

35
44

33
30

13
7

2
1

2,5
2,3

263
253
257
307

14
16
20
24

41
39
39
38

33
31
29
30

9
13
11
7

3
1
1
1

2,5
2,4
2,3
2,2

554
80
357
55
938

15
21
26
10
20

41
33
36
44
41

32
37
29
29
27

10
8
8
15
11

2
1
1
2
1

2,4
2,3
2,2
2,5
2,3

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

39

Leipzig ist eine grüne Stadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine grüne Stadt.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1089

31

46

Prozent
19

3

1

2,0

504
585

32
31

44
47

19
19

3
3

1
1

2,0
2,0

261
255
259
314

31
30
34
31

45
45
45
48

18
23
17
18

5
2
2
2

1
0
2
0

2,0
2,0
1,9
1,9

556
81
362
54
935

31
29
32
35
33

45
46
48
48
44

21
20
17
15
21

3
3
2
2
2

1
2
1
0
0

2,0
2,0
1,9
1,8
1,9

Leipzig ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2008:

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1061

9

34

Prozent
43

12

3

2,7

497
564

8
9

34
34

43
44

13
11

3
2

2,7
2,6

262
249
252
298

8
8
8
11

40
28
29
36

38
43
49
45

13
17
9
8

1
5
5
0

2,6
2,8
2,7
2,5

545
81
344
55
1590

7
11
10
10
5

32
23
37
54
29

45
45
43
30
47

13
15
9
6
17

2
6
1
0
2

2,7
2,8
2,5
2,3
2,8

Leipzig ist eine ausländerfreundliche Stadt
Inwieweit trifft aus Ihrer Sicht die folgende Aussage zu: Leipzig ist eine ausländerfreundliche Stadt.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler
Gesamt 2007:

40

Anzahl

1
vollkommen

2
eher ja

3
teils/teils

4
eher nicht

5
überhaupt
nicht

D
1-5

1054

7

33

Prozent
46

12

2

2,7

493
561

7
8

32
33

45
47

14
10

2
1

2,7
2,6

256
251
253
294

8
4
10
8

36
30
28
35

42
47
49
47

13
17
9
10

2
2
3
0

2,6
2,8
2,7
2,6

543
81
341
53
924

7
7
9
11
4

31
39
34
36
31

49
41
45
36
51

12
12
11
14
12

2
1
1
4
2

2,7
2,6
2,6
2,6
2,8

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

P6 Lichtfest: 20 Jahre Friedliche Revolution Leipzig
Waren Sie beim Lichtfest am 9. Oktober 2009 dabei?
40

36 %

30

27 %
26 %
Anteil der Teilnehmer

25 %

22 %

20

21 %

16 %

10

0
18 - 24

25 - 34

35 - 44

45 - 54

55 - 64

65 - 74

75 - 85

Alter

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
41

 Mit dem Lichtfest „Aufbruch Leipzig – 20 Jahre Friedliche Revolution und Einheit Europas“ gedachte
Leipzig am 9. Oktober 2009 der Friedlichen Revolution 1989. Als offizielle Abschlussveranstaltung
bildete es im Anschluss an das Friedensgebet in der Nikolaikirche den Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten und gab den Leipzigerinnen und Leipzigern sowie ihren Gästen die Möglichkeit, auf
dem historischen Demonstrationsweg um den Innenstadtring mit mehr als 20 von international
bekannten Künstlern gestalteten Licht-Installationen, an die Ereignisse von 1989 zu erinnern.
 Das Leipziger Lichtfest übertraf mit rund 150 000 Teilnehmern alle Erwartungen der Veranstalter und
war damit ein großer Erfolg für die Stadt Leipzig. Dies wurde zum Anlass genommen, die
Leipzigerinnen und Leipziger im Rahmen der Kommunalen Bürgerumfrage um ihre Meinung zu dieser
bewegenden Veranstaltung zu bitten.
 Jeder Vierte der 18- bis 85-jährigen Leipzigerinnen und Leipziger war beim Lichtfest dabei.
Überdurchschnittlich war die Altersgruppe der 35- bis 49-Jährigen vertreten, also diejenigen, die vor
20 Jahren im jugendlichen bzw. jungen Erwachsenenalter waren. Aber auch jüngere Leute, die den
Herbst ´89 selbst nicht erlebt haben, insbesondere Studenten/Schüler, bekunden mit ihrer überdurchschnittlichen Teilnahme Interesse an diesem besonderen Ereignis. Eigenes Erleben und starke
emotionale Erinnerungen an die Ereignisse vor 20 Jahren waren sicherlich für viele der älteren
Besucher Anlass, den Lauf um den Innenstadtring noch einmal nachzuvollziehen – von den 65- bis
85-Jährigen jeder fünfte.
 Jeweils ein Fragekomplex wandte sich an die Besucher bzw. an die Nichtbesucher des Lichtfestes.
Für fast alle, die das Lichtfest besucht haben, war es eine gelungene Veranstaltung und auch weitaus
den meisten haben die Lichtinstallationen voll und ganz bzw. eher gefallen.
 Nichtbesucher wurden danach befragt, woher sie Ihre Informationen über das Lichtfest bezogen.

Demnach haben 70 Prozent der befragten Nichtbesucher in den Medien viel über das Lichtfest
gesehen. Befragt nach Informationen über Freunde/Bekannte gab jeder zweite Nichtbesucher an,
über das private Netzwerk davon gehört zu haben.
 Bei der Frage nach der Wiederholung der Veranstaltung scheiden sich die Geister. Die Hälfte aller

Befragten stimmte der Aussage zu, dass die Veranstaltung jedes Jahr wiederholt werden sollte, die
andere Hälfte wünscht dies eher oder überhaupt nicht. Nachvollziehbar ist dabei, dass überdurchschnittlich mehr als jeder Vierte der 65- bis 85-Jährigen voll und ganz der Meinung ist, die
Veranstaltung sollte jedes Jahr wiederholt werden. Auch der Lauf über den Innenstadtring ist für die
ältere Generation, mehr als für alle anderen Altersgruppen, ein wichtiger Bestandteil der
Erinnerungskultur an den Herbst ´89.
 Bei der Beantwortung der Frage, an welchem Ort das Lichtfest künftig stattfinden sollte, wird der

Nikolaikirchhof gleichermaßen als Möglichkeit angesehen wie der Augustusplatz. Schaut man sich
speziell die Antworten der Besucher des Lichtfestes an, scheint ganz offensichtlich das eigene
Erleben der Ereignisse im Stadtzentrum und die überwältigende Emotionalität die eigene Meinung zu
beeinflussen. Drei Viertel von ihnen plädieren dafür, sowohl den Nikolaikirchhof als auch den
Augustusplatz in kommende Feierlichkeiten einzubeziehen.

42

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Teilnahme am Lichtfest
Waren Sie beim Lichtfest am 9. Oktober 2009 dabei?
Befragte

Anzahl

ja

nein
Prozent

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1117

25

75

513
604

24
27

76
73

264
258
261
334

26
32
24
19

74
68
76
81

559
83
384
55

28
23
20
37

72
77
80
63

Nur für Besucher: Das Lichtfest – eine gelungene Veranstaltung
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Die Veranstaltung war sehr gelungen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
voll und ganz

2
eher

286

52

38

121
165

50
54

39
38

71
81
63
71

50
49
55
57

156
21
82
19

52
.
59
.

3
eher nicht
Prozent
8

4
überhaupt nicht

D
1-4

1

1,6

10
7

2
1

1,6
1,5

38
40
40
34

9
9
4
9

2
2
1
0

1,6
1,6
1,5
1,5

40
.
34
.

7
.
6
.

1
.
0
.

1,6
.
1,5
.

Nur für Besucher: Lichtinstallationen
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Die Lichtinstallationen haben mir sehr gut gefallen.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

Anzahl

1
voll und ganz

2
eher

285

48

35

120
165

42
53

35
35

72
80
63
70

46
46
58
43

155
21
81
20

50
.
48
.

3
eher nicht
Prozent
15

4
überhaupt nicht

D
1-4

2

1,7

21
10

2
2

1,8
1,6

34
36
33
37

17
16
7
17

2
2
1
3

1,8
1,7
1,5
1,8

34
.
36
.

13
.
14
.

2
.
3
.

1,7
.
1,7
.

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

43

Nur für Nichtbesucher: Information über die Medien
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Ich habe viel über das Lichtfest in den Medien gesehen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
voll und ganz

2
eher

777

33

37

368
409

28
38

40
33

188
167
184
238

31
31
33
36

386
55
276
35

36
20
36
23

3
eher nicht
Prozent
21

4
überhaupt nicht

D
1-4

9

2,1

22
20

10
9

2,1
2,0

38
41
37
31

20
21
18
25

11
6
11
8

2,1
2,0
2,1
2,0

38
42
32
36

20
16
22
22

6
22
9
18

2,0
2,4
2,0
2,3

Nur für Nichtbesucher: Information über Freunde / Bekannte
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Ich habe darüber viel von Freunden und Bekannten gehört.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

Anzahl

1
voll und ganz

2
eher

705

18

31

330
375

15
20

32
30

186
159
165
195

20
17
11
20

370
50
229
34

18
8
19
31

3
eher nicht
Prozent
32

4
überhaupt nicht

D
1-4

20

2,5

33
30

20
20

2,6
2,5

37
32
29
21

28
35
37
30

14
15
23
30

2,4
2,5
2,7
2,7

34
35
23
35

35
34
28
19

14
24
30
15

2,4
2,7
2,7
2,2

4
überhaupt nicht

D
1-4

14

2,5

Wiederholung der Veranstaltung
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Die Veranstaltung sollte jedes Jahr wiederholt werden.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
Besucher
Nichtbesucher
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

44

Anzahl

1
voll und ganz

2
eher

3
eher nicht
Prozent
38

1025

20

28

282
743

24
19

22
31

42
36

11
15

2,4
2,5

473
552

21
19

30
26

35
41

14
14

2,4
2,5

260
246
238
281

18
19
18
27

33
28
25
24

34
42
40
36

14
11
18
13

2,4
2,4
2,6
2,4

539
75
327
54

18
17
26
17

29
32
23
34

39
34
36
36

13
17
14
13

2,5
2,5
2,4
2,5

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Lauf über den Innenstadtring
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Die Veranstaltung sollte jedes Jahr die Möglichkeit bieten, wie am 9. Oktober 1989
über den Innenstadtring zu laufen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
Besucher
Nichtbesucher
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
voll und ganz

2
eher

1012

20

29

273
739

25
18

28
30

466
546

21
19

257
245
237
273
535
76
316
52

3
eher nicht
Prozent
35

4
überhaupt nicht

D
1-4

16

2,5

35
36

13
17

2,4
2,5

28
31

34
37

18
14

2,5
2,5

19
17
18
24

31
32
27
26

34
40
37
31

15
12
17
19

2,5
2,5
2,5
2,4

18
17
23
18

29
36
26
32

38
32
31
34

14
15
20
16

2,5
2,4
2,5
2,5

4
überhaupt nicht

D
1-4

19

2,6

Besuch im nächsten Jahr
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Ich möchte im nächsten Jahr das Lichtfest besuchen.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
Besucher
Nichtbesucher
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
voll und ganz

2
eher

3
eher nicht
Prozent
36

1021

17

28

272
748

26
13

28
28

34
37

13
22

2,3
2,7

464
557

16
18

31
26

34
38

20
19

2,6
2,6

261
245
236
279

18
15
15
18

32
34
24
18

34
37
33
39

15
13
27
24

2,5
2,5
2,7
2,7

534
76
325
54

16
12
18
27

32
33
20
24

35
38
37
31

18
17
24
17

2,5
2,6
2,7
2,4

Veranstaltung begrenzt auf den Nikolaikirchhof
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Ein Lichtfest, begrenzt auf den Nikolaikirchhof, ist ausreichend.
Befragte

Gesamt 2009:
davon:
Besucher
Nichtbesucher
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

Anzahl

1
voll und ganz

2
eher

978

39

24

263
715

33
42

21
25

446
532

38
41

254
235
228
261
520
70
303
54

3
eher nicht
Prozent
29

4
überhaupt nicht

D
1-4

8

2,1

35
26

11
7

2,2
2,0

22
25

30
28

10
6

2,1
2,0

29
29
49
59

30
25
20
15

36
33
20
21

5
13
10
5

2,2
2,3
1,9
1,7

33
42
58
28

25
25
16
37

33
21
21
28

8
11
5
7

2,2
2,0
1,7
2,1

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

45

Veranstaltung auf dem Nikolaikirchhof und dem Augustusplatz
Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu: Neben dem Nikolaikirchhof sollte auch der Augustusplatz einbezogen werden.
Befragte

Anzahl

Gesamt 2009:
davon:
Besucher
Nichtbesucher
davon:
männlich
weiblich
davon:
18-34 Jahre
35-49 Jahre
50-64 Jahre
65-85 Jahre
darunter Stellung im Erwerbsleben:
Erwerbstätige
Arbeitslose
Rentner/Pensionäre
Studenten/Schüler

1
voll und ganz

2
eher

1002

31

33

278
723

39
28

36
32

458
544

32
30

253
240
230
279
517
75
326
53

3
eher nicht
Prozent
25

4
überhaupt nicht

D
1-4

11

2,2

18
27

7
13

1,9
2,2

32
34

23
26

13
10

2,2
2,1

22
32
30
45

43
35
26
24

26
26
28
18

10
7
16
13

2,2
2,1
2,3
2,0

27
27
43
17

36
35
24
48

26
31
19
27

11
8
14
7

2,2
2,2
2,0
2,3

Veranstaltung auf dem Nikolaikirchhof und dem Augustusplatz (nach Altersgruppen)

18-24 Jahre

40

24

25-34 Jahre

45

21

35-44 Jahre

30

55-64 Jahre

29

65-74 Jahre

30%

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

40%
eher

13

15

50%

16

17

60%

eher nicht

5

22

21

51
20%

7

29

25

voll und ganz

46

10

29

27

75-85 Jahre
10%

25

23

27

42

0%

9

37

34

45-54 Jahre

27

70%

80%

90%

100%

überhaupt nicht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

II.
Haushaltsbezogene Auswertungen
Seite

H 1 Wohnen und Umziehen ................................................................................................. 49
Wohnstatus............................................................................................................................................. 51
Wohnfläche............................................................................................................................................. 51
Anzahl der Wohnräume.......................................................................................................................... 51
Art des Gebäudes................................................................................................................................... 52
Grundmiete ............................................................................................................................................ 52
Gesamtmiete .......................................................................................................................................... 52
Umzugsabsicht in den nächsten zwei Jahren ........................................................................................ 53
Umzugsziele ........................................................................................................................................... 53
Hauptumzugsgründe .............................................................................................................................. 54

H 2 Lebensunterhalt der Haushalte .................................................................................... 55
Haushalts-Nettoeinkommen im Monat ................................................................................................... 57
Hauptquelle des Lebensunterhaltes ....................................................................................................... 57

Abbildungen
Umzugspotenziale und Umzugsziele ausgewählter Haushalte .............................................................. 53
Haushalts-Nettoeinkommen im Monat nach Anzahl der Personen im Haushalt .................................... 57
Hauptquelle des Lebensunterhaltes im Zeitvergleich.............................................................................58

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009

47

78

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2005 – Ergebnisübersicht

H1 Wohnen und Umziehen
Grund- und Gesamtmiete (Median) nach Haushaltstypen
600 €

Gesamtmiete

Grundmiete

521 €
500 €

470 €
451 €

400 €

368 €

366 €
345 €

338 €
321 €

300 €

255 €

249 €

200 €

100 €

0€
Singles

Paare mit
Kind(ern)

Paare ohne Kind alleinstehende
Rentner

Rentnerpaare

Haushaltstyp
Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
49

 Hinsichtlich des Wohnstatus der Leipziger Haushalte hat es im Vergleich der vergangenen
Befragungsjahre keine großen Veränderungen gegeben. Mit Abstand die meisten Haushalte
(84 Prozent) wohnen nach wie vor in einer Mietwohnung bzw. einem gemieteten Haus. Als stolze
Hausbesitzer dürfen sich 12 Prozent bezeichnen. 3 Prozent wohnen in einer Eigentumswohnung.
Singles wohnen zu 95 Prozent in Mietwohnungen. Auch für jüngere Haushalte stellt dies die
vorrangige Wohnform dar. Eigene Häuser bewohnen vorwiegend Haushalte mit 4 oder mehr
Personen (Familien), im weiteren Haushalte, die über ein monatliches Haushalts-Nettoeinkommen
von 3 200 Euro und mehr verfügen sowie überdurchschnittlich Bewohner der Stadtrandgebiete. Die
Eigentumsquote steigt mit der Entfernung zum Stadtzentrum an.
 Mehr als 80 Prozent der Haushalte leben in Wohngebäuden, die bis 1990 gebaut wurden, darunter
26 Prozent in Plattenbauten. Vor allem Rentner und Haushalte mit Arbeitslosenbezügen als
vorwiegender Einkommensquelle bewohnen Plattenbauwohnungen. Neubauten ab 1991 sind unter
räumlicher Betrachtung vorrangig am Stadtrand vertreten und werden als Eigenheime vorwiegend
von Haushalten mit überdurchschnittlichem Einkommen bewohnt. Insbesondere Single-Haushalte
und Besserverdienende bevorzugen die Altbauwohnungen der Gründerzeit.
 Die durchschnittliche verfügbare Wohnfläche der Leipziger Haushalte beträgt 67,9 m² und damit 1 m²
mehr also noch vor zwei Jahren. Dem leichten Zuwachs liegt vor allem eine deutlich höhere
Wohnfläche bei den Single- und Rentnerpaarhaushalten zu Grunde. Beide Haushaltstypen bewohnen
heute durchschnittlich drei m² mehr Wohnfläche als noch im Jahr 2007. Bei alleinstehenden Rentnern
setzt sich hingegen der Trend einer sinkenden Wohnraumgröße weiter fort und beträgt aktuell knapp
55 m². Somit haben Rentner zwar die kleinsten Wohnungen, im Pro-Kopf-Vergleich jedoch
zusammen mit den Singlehaushalten die meiste Wohnfläche zur Verfügung. Paaren mit Kind(ern)
stehen im Schnitt 15 m² mehr Wohnraum zu als Paaren ohne Kind(er). Zwei weitere Zusammenhänge sind zu verzeichnen: Die Wohnfläche nimmt erwartungsgemäß mit der Personenanzahl im
Haushalt zu, und je höher das verfügbare Haushaltseinkommen ist, desto größer ist die tendenzielle
Wohnfläche. Pro Haushalt werden etwa 2,7 Wohnräume genutzt.
 Im Mittel zahlte ein Leipziger Haushalt Ende 2009 für den Quadratmeter Wohnfläche 4,98 € Kaltmiete
und 6,95 € Gesamtmiete (einschließlich Heiz- und sonstiger Betriebskosten). Damit hat sich der
durchschnittliche Mietpreis im Vergleich zum vergangenen Jahr nicht wesentlich geändert. Im
Zeitvergleich ist die Kaltmiete innerhalb von 4 Jahren um 0,31 € bzw. die Gesamtmiete um 0,42 €
durchschnittlich angestiegen. Rentnerpaare zahlen mit 4,88 € unter allen Haushalten die geringste
Kaltmiete, durch einen hohen Nebenkostenverbrauch aber mit 7,21 € die durchschnittlich höchste
Gesamtmiete pro Quadratmeter. Erwartungsgemäß leisten sich Haushalte mit steigendem Haushaltseinkommen einen höheren Quadratmeterpreis bei Ihrer Wohnung. Die vergleichsweise höchsten
Quadratmeter-Preise (Kaltmiete) fallen im Stadtbezirk Mitte an, die geringsten im Stadtbezirk West.
Die Mietbelastung der Leipziger Haushalte (Anteil der Gesamtmiete am Haushalts-Nettoeinkommen)
beläuft sich durchschnittlich auf etwa 32 Prozent; am stärksten belastet sind Haushalte Alleinerziehender mit 38 Prozent und Haushalte alleinstehender Rentner mit 36 Prozent bzw. SingleHaushalte mit 35 Prozent.
 Knapp über 40 Prozent der in die Befragung einbezogenen Haushalte erwägen innerhalb der
nächsten zwei Jahre einen Umzug, darunter 15 Prozent relativ gesichert. Damit setzt sich der leicht
zunehmende Trend von Umzugsabsichten der Festentschlossenen fort. Als überdurchschnittlich umzugswillig erweisen sich Single-Haushalte und Haushalte mit Arbeitslosenbezügen als vorwiegender
Einkommensquelle. So hat sich bei letztgenannter Gruppe die relativ sichere Umzugsabsicht gegenüber dem Vorjahr von 16 Prozent (2008) auf 31 Prozent nahezu verdoppelt.
 Fast drei Viertel aller umzugswilligen Haushalte wollen in Leipzig verbleiben. Bezüglich der Umzugsziele innerhalb Leipzigs hat es jedoch gegenüber dem Vergleichsjahr 2008 deutliche Tendenzänderungen gegeben. So wollen die Leipziger Haushalte nach dem Umzug vorwiegend im selben
Viertel wohnen bleiben (Zuwuchs von 7 Prozent) und seltener in einen anderen Stadtbezirk Leipzigs
umziehen (Rückgang um 9 Prozent). Etwa jeder sechste Haushalt von Singles und Paaren ohne Kind
ist bereit, Sachsen zu verlassen, um in ein anderes Bundesland umzuziehen.
 Als Haupt-Umzugsgründe erweisen sich aus Sicht der Haushalte nahezu gleichstark berufliche sowie
familiäre Gründe. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Resultaten der vorherigen Erhebungen. Für
Paare mit Kindern und Haushalte mit hohen Einkommen ist ein häufiges Umzugsmotiv der Erwerb
von Wohneigentum. Singles gaben überdurchschnittlich berufliche Gründe, Paare ohne Kinder
familiäre Gründe (Familiengründung) an. Wohnkostenbezogene Umzugsgründe (zu hohe Miete bzw.
Betriebskosten) spielen mit 8 Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle. Als nebenrangiger
Umzugsgrund wurde am häufigsten eine zu kleine oder zu große Wohnung angegeben.
50

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Wohnstatus
In was für einer Wohnung wohnen Sie zur Zeit?
Haushalte

Anzahl

Mietwohnung / gemietetes Haus
LWB /
gekommu- nossennal
schaftlich

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Alleinerziehende
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2009:
Gesamt 2008:

treuhänderisch
verwaltet

privat

Eigentumswohnung

eigenes
Haus

woanders

3

12

1

1071

14

20

11

gemietetes
Haus
Prozent
38
1

164
25
145
235
106
264

16
.
13
10
19
11

13
.
14
15
30
35

13
.
8
16
12
7

52
.
37
37
25
25

0
.
3
1
0
1

1
.
2
4
3
4

3
.
24
16
10
17

1
.
0
0
1
0

568
90
379
1071
3256

12
13
16

13
23
30

13
10
11
84
85

42
52
26

1
0
0

3
0
3
3
3

15
2
14
12
12

1
1
1
1
1

D
in m2

Wohnfläche
Wie groß ist die von Ihnen genutzte Wohnung? - Gesamtfläche in Quadratmetern Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Anzahl

bis 45 m2

46 bis 60 m2

61 bis 75 m2

76 bis 90 m2

91 und mehr
m2

1037

15

36

Prozent
23

12

14

67,9

163
144
229
98
258

31
1
2
21
1

45
6
25
53
33

15
25
29
20
37

4
24
22
5
15

5
43
23
1
13

55,6
94,5
79,7
54,9
71,1

556
85
364
3183

12
30
12
16

29
40
44
33

21
21
27
25

15
7
10
12

23
1
7
14

75,3
55,3
62,8
67,7

5 und mehr
Räume

D

Anzahl der Wohnräume
Wie viele Wohnräume hat Ihre Wohnung (ohne Bad, Flur und Küche)?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Anzahl

1 Raum

2 Räume

3 Räume

4 Räume

1049

9

38

Prozent
34

13

6

2,7

161
146
234
101
262

19
0
0
13
0

60
3
23
53
28

14
42
51
28
54

6
37
17
6
12

1
18
8
1
6

2,1
3,7
3,1
2,3
3,0

562
84
371
3179

7
16
7
10

34
49
42
38

33
30
38
34

17
4
9
12

10
1
3
6

2,9
2,2
2,6
2,7

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

51

Baualter des Wohngebäudes
Wann wurde das Gebäude, in dem sich Ihre Wohnung befindet, errichtet?
Haushalte

Anzahl

vor 1919

1919 bis 1960

(Gründerzeit)

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten

1961 bis 1990

1961 bis 1990

(Plattenbau)

(kein Plattenbau)

ab 1991

918

20

30

Prozent
26

5

19

135
119
191
93
253

30
21
16
11
11

34
29
37
24
24

22
15
20
38
37

2
4
6
9
8

12
31
21
18
21

473
70
352

26
21
12

31
38
25

19
25
37

3
0
8

20
15
19

Grundmiete
Nur für Mieter: Wie hoch ist Ihre gegenwärtige monatliche Miete (ohne Heizungs- und sonstige Betriebskosten)?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Anzahl

bis 4,00 €
pro m²

4,01 bis 4,70 € 4,71 bis 5,25 €
pro m²
pro m²
Prozent
22
25

618

17

112
84
138
59
155

16
24
13
13
19

24
19
25
17
19

320
61
212
1926

17
20
16
17

23
29
18
24

5,26 € und
mehr pro m²

Median
€ pro m²

36

4,98

23
23
25
28
26

37
33
37
42
36

5,00
4,89
4,89
5,00
4,88

24
19
28
24

37
33
37
35

5,00
4,73
5,00
4,98

Gesamtmiete
Nur für Mieter: Wie hoch ist Ihre gegenwärtige monatliche Miete (einschließlich Heizungs- und sonstige Betriebskosten)?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

52

Anzahl

bis 5,80 €
pro m²

5,81 bis 6,50
6,51 bis 7,15 €
pro m²
pro m²
Prozent
20
24

771

14

140
97
172
81
195

17
16
14
8
6

20
27
18
18
16

389
75
279
2348

15
19
9
12

22
20
16
23

7,16 € und
mehr pro m²

Median
€ pro m²

43

6,95

22
15
28
26
26

40
42
40
48
52

6,80
6,80
7,00
7,09
7,21

21
27
25
26

42
34
50
40

6,93
6,70
7,14
6,92

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Umzugsabsicht in den nächsten zwei Jahren
Haben Sie vor oder sind Sie gezwungen, in den nächsten zwei Jahren aus Ihrer Wohnung auszuziehen?
Haushalte

Anzahl

Gesamt 2009
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008

ja

möglicherweise
Prozent
27

nein

1047

15

58

164
143
231
101
253

21
18
18
6
4

36
26
29
14
13

43
57
53
80
83

562
89
362
3101

18
31
6
13

35
24
13
28

47
45
82
59

Umzugsziele
Nur für Umzugswillige: Wo wollen Sie nach dem Umzug wohnen?
Haushalte

Anzahl

im
selben
Wohnviertel
wie
bisher

im
selben
Stadtbezirk

in einem
anderen
Stadtbezirk
Leipzigs

in der
näheren
Umgebung
Leipzigs

in
Sachsen
(außer
Leipzig
und
Umgebung)

in einem
anderen
der
neuen
Bundesländer
(einschl.
Berlin)

in einem
der alten
Bundesländer

im
Ausland

372

28

26

19

9

3

5

8

2

80
61
101
19
45

27
31
15
.
48

23
31
28
.
18

19
11
25
.
27

8
13
9
.
5

3
4
5
.
3

5
1
6
.
0

12
5
10
.
0

2
3
3
.
0

243
48
64
1053

26
29
48
21

28
23
16
25

18
26
20
28

10
8
6
7

2
0
1
2

5
3
5
6

7
11
4
7

3
0
0
4

Prozent
Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Umzugspotenziale und Umzugsziele ausgewählter Haushalte
kein Umzug geplant

Umzug innerhalb Leipzigs

Umzug außerhalb Leipzigs, innerhalb Sachsens

Umzug in anderes Bundesland oder ins Ausland

Gesamt

31

58

43

Singles

Paare mit Kind(ern)

40

Paare ohne Kind(er)

31

10%

20%

30%

40%

9

6

83

0%

16

50%

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

60%

70%

4

8

32

53

Rentnerpaare

11

6

57

6

5

80%

90%

1

100%

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

53

Hauptumzugsgründe
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Anzahl

Erwerb von Haus-/
Wohneigentum

berufliche Gründe
familiäre Gründe
bzw. Aufnahme
(Haushaltseines Studiums/
gründung,
einer Ausbildung
Scheidung)
Prozent
20
18

Wohnung/Gebäude
ist in schlechtem
Zustand bzw. mit
Mängeln behaftet

361

8

8

77
62
100
17
40

7
22
9
.
0

27
15
19
.
0

20
15
24
.
2

4
11
13
.
6

243
44
56
1070

11
3
0
5

20
18
4
20

23
10
2
21

10
1
10
8

Hauptumzugsgründe (Fortsetzung)
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

Anzahl

allgemein zu hohe
Miete bzw.
Betriebskosten

Überschreiten der
Wohnung ist zu
Miet-Obergrenze für
klein/groß
ALG-II- und Sozialhilfeempfänger
Prozent
5
14

anderes Wohnviertel
ist attraktiver

361

8

5

77
62
100
17
40

9
3
8
.
19

3
4
3
.
0

10
25
15
.
13

6
2
6
.
4

243
44
56
1070

5
23
15
15

2
16
1
5

16
9
15
14

5
7
1
9

Hauptumzugsgründe (Fortsetzung)
Nur für Umzugswillige: Warum wollen oder müssen Sie umziehen?
Haushalte

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
Gesamt 2008:

54

Anzahl

Wohnviertel ist zu
laut bzw. zu dicht
bebaut

gesundheitliche
Gründe (Wohnung
ist nicht alten-/behindertengerecht)

Entmietung, Abriss
des eigenen Gebäudes oder
benachbarter
Gebäude
Prozent
0

anderer Grund

361

6

7

7

77
62
100
17
40

8
8
4
.
6

1
0
3
.
47

0
0
1
.
3

5
12
4
.
7

243
44
56
1070

7
10
1
4

2
1
39
5

0
0
1
0

5
10
14
9

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

H2 Lebensunterhalt der Haushalte
Welche Einkommensart sichert derzeit überwiegend den Lebensunterhalt Ihres
Haushaltes?
Singles
7%
4%

Erwerbstätigkeit
Arbeitslosengeld I
18 %

Arbeitslosengeld II ("Hartz IV")
Renten/Pensionen
4%
67 %

übrige Einkommen

Paare mit Kind(ern)

Paare ohne Kind

2 %3 %

1% 4%
6%

10 %
3%

1%

85 %

alleinstehende Rentner

85 %

Rentnerpaare

1% 1%

98 %

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

1% 6%

1%

92 %

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig
55

 Das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Leipziger Haushaltes beträgt, ausgewiesen über den
Median, 1 427 €. Im Vergleich zu 2008 ist damit ein Zuwachs zu verzeichnen, der sich insbesondere
bei Singles und alleinstehenden Rentnerinnen und Rentnern zeigt. Obwohl in größeren Haushalten,
also in der Regel solchen mit Kindern, im Mittel die höchsten Einkommen erzielt werden, stand den
Familien 2009 deutlich weniger Haushaltseinkommen zur Verfügung als im vergangenen Jahr. Eine
Ursache für diese Veränderungen könnte sein, dass die Erwerbseinkommen von Paaren mit Kindern
im Vergleich zum Jahr 2008 um etwa 3 Prozent rückläufig sind und sich andererseits der Anteil der
ALG-II-Empfänger in dieser Gruppe erhöht hat.
 Jeder zweite Haushalt verfügt über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1 100 bis unter
2 300 €, jeder dritte muss mit weniger als 1 100 € auskommen, jeder zwölfte hat dagegen 3 200 €
und mehr zur Verfügung. Drei Viertel der Haushalte mit Arbeitslosenbezügen als Haupteinkommensquelle sind auf weniger als 1 100 € im Monat angewiesen. Dies gilt ebenso für jeweils Hälfte aller
Single-Haushalte und der alleinstehenden Rentnerinnen und Rentner, obwohl sie im Vergleich zu
2008 über mehr Einkommen verfügen können. Die Haushaltseinkommen der Rentnerpaare haben
sich im Vergleich zu 2008 nicht geändert.
 Im Vergleich zum Vorjahr ist eine leichte Verschiebung bei der Verteilung der Haushalts-Nettoeinkommen zu verzeichnen. Der Anteil der Haushalte mit weniger als 1 100 € hat um vier Prozent
abgenommen, während der Anteil mit Einkommen zwischen 1 100 bis unter 2 300 € um vier Prozent
zugenommen hat.
 Nach wie vor bestreitet die Hälfte der Haushalte mit Bezugspersonen zwischen 18 und 85 Jahren
ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus Erwerbseinkommen. Ein weiteres Drittel bezieht Renten und
Pensionen, wobei es auch einige Rentnerinnen und Rentner gibt, die ihre Bezüge zusätzlich durch
Erwerbstätigkeit aufbessern müssen oder möchten. Für etwa jeden zehnten Haushalt stellen Arbeitslosenbezüge (Arbeitslosengeld I und II) die Haupteinnahmequelle dar. Unter den Single-Haushalten
muss sogar jeder fünfte auf diese Einkommensquelle zurück greifen. Hier hat es in den vergangenen
zwei Jahren keine Veränderungen gegeben.

56

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Haushalts-Nettoeinkommen im Monat
Wie hoch ist das durchschnittliche Haushalts-Nettoeinkommen im Monat insgesamt?
Haushalte

Anzahl

Gesamt 2009:
darunter:
Singles
Paare mit Kind(ern)
Paare ohne Kind(er)
alleinstehende Rentner
Rentnerpaare
darunter mit vorwiegender
Einkommensquelle aus:
Erwerbstätigkeit
Arbeitslosenbezüge
Renten
davon:
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 und mehr Personen
davon aus dem Lagetyp:
Innenstadt
Innenstadtrand
Stadtrand 1
Stadtrand 2
Gesamt 2008:

unter 1100 €

1100 bis unter
2300 bis unter
2300 €
3200 €
Prozent
50
11

1006

32

157
140
219
96
257

52
4
12
50
4

43
46
47
50
80

535
86
359

19
75
31

253
517
153
82
93
489
251
170
3034

3200 € und
mehr

Median
in €

8

1427

3
28
23
0
14

2
22
19
0
2

1060
2290
2102
1105
1776

49
25
64

18
0
5

14
0
1

1790
746
1382

51
13
5
1

45
59
45
47

2
18
30
19

1
10
20
32

1081
1835
2298
2436

33
33
35
21
36

40
51
52
49
46

17
9
8
17
11

10
7
5
13
7

1315
1427
1378
1679
1379

Haushalts-Nettoeinkommen im Monat nach Anzahl der Personen im Haushalt

51

1 Person

13

2 Personen

59

5

3 Personen

30

47

10%

unter 1100 €

20%

40%

1100 bis unter 2300 €

50%

60%

32

70%

2300 bis unter 3200 €

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2009

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

10

20

19

30%

21

18

45

4 und mehr Personen 1

0%

45

80%

90%

100%

3200 € und mehr

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

57

Hauptquelle des Lebensunterhaltes
Welche Einkommensart sichert derzeit überwiegend den Lebensunterhalt Ihres Haushaltes?
Haushalte

Anzahl

Erwerbseinkommen

Gesamt 2009:
1074
darunter:
Singles
164
Paare mit Kind(ern)
146
Paare ohne Kind(er)
237
alleinstehende Rentner
105
Rentnerpaare
267
davon:
1 Person
269
2 Personen
545
3 Personen
167
4 und mehr Personen
92
davon mit Haushaltsnettoeinkommen:
unter 1100 €
181
1100 bis unter 2300 €
522
2300 bis unter 3200 €
167
3200 € und mehr
135
davon aus dem Lagetyp:
Innenstadt
101
Innenstadtrand
518
Stadtrand 1
263
Stadtrand 2
188
Gesamt 2008:
3226

ALG I

51

2

ALG II
(Hartz IV)
Prozent
10

Renten/
Pensionen

alle übrigen
Einkommen

32

4

67
85
85
1
6

4
1
3
0
0

18
10
6
0
1

4
2
1
98
92

7
3
4
1
1

45
49
80
80

3
1
1
4

12
7
11
11

36
39
6
3

5
3
1
2

31
51
85
97

2
2
0
0

27
5
0
0

31
41
15
2

9
1
0
1

60
51
45
57
53

0
3
1
4
2

2
12
12
5
10

32
30
38
33
31

6
5
3
1
4

Hauptquelle des Lebensunterhaltes im Zeitvergleich
%
60
2003

2005

2007

2009

50
49
40

47

49

51

30

34

32

34

32

20

15

10
10

11

12
7

7

6

0
Erwerbstätigkeit

Arbeitslosenbezüge

Quelle: Kommunale Bürgerumfrage 2003-2009

58

Renten/Pensionen

4

alle übrigen
Einkommen

Amt für Statistik und Wahlen Leipzig

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

Anhang

Fragebogen
Kommunale Bürgerumfrage 2009

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2009 – Ergebnisbericht

59

60

Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen, Bürgerumfrage 2001 - Ergebnisübersicht

Leben in Leipzig
Kommunale Bürgerumfrage 2009
Das Ausfüllen des Fragebogens ist einfach:
Ihre Antworten kreuzen Sie bitte entweder an

oder tragen Text bzw. Ziffern ein.

Füllen Sie den Bogen am besten gleich aus und schicken Sie ihn in dem beiliegenden Umschlag portofrei zurück. Sie können
den Umschlag auch in jedem Bürgeramt der Stadt Leipzig abgeben.
Wenn Sie über Internet-Anschluss verfügen, würden wir uns freuen, wenn Sie diesen Fragebogen nicht per Post zurücksenden, sondern ihn unter www.leipzig.de/buergerumfrage aufrufen und online beantworten.
Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig unter folgenden Telefonnummern:
 123 2821
 123 2824
 123 2827
Zu Beginn einige allgemeine Fragen.
Wenn Sie an Ihr Leben im Großen und Ganzen denken: Wie zufrieden sind Sie gegenwärtig damit?
sehr zufrieden

zufrieden

1

weder zufrieden/noch unzufrieden

2

unzufrieden

3

sehr unzufrieden

4

5

Und wie schätzen Sie allgemein Ihre persönliche Zukunft ein?
optimistisch

eher optimistisch

1

weder optimistisch/noch pessimistisch

2

eher pessimistisch

3

1

2

pessimistisch

4

5

Der folgende Fragenkomplex behandelt das Thema Wohnen (Wohngemeinschaften beziehen die gesamte Wohnung ein).
Wie zufrieden oder unzufrieden sind Sie ganz allgemein ...
sehr
zufrieden
a) mit Ihrer Wohnung?
1

zufrieden

weder zufrieden/
noch unzufrieden

2

unzufrieden

3

sehr
unzufrieden

4

3

5

b) mit dem Wohnviertel, in dem Sie leben?
In was für einer Wohnung wohnen Sie?

4

Mietwohnung - LWB/kommunal

1

Eigentumswohnung

5

Mietwohnung - genossenschaftlich

2

eigenes Haus

6

Mietwohnung - treuhänderisch verwaltet

3

gemietetes Haus

7

Mietwohnung - privat

4

woanders (z. B. Heim, Untermiete)

8

Wie groß ist die von Ihnen genutzte Wohnung? Wie viele Wohnräume hat sie?
a) Wohnfläche:

_________ m²

5

b) Anzahl der Wohnräume:

__________

Nur für Mieter: Wie hoch ist Ihre gegenwärtige monatliche Miete?

6

a) Grundmiete (ohne Heizungs- und sonstige Betriebskosten = Kaltmiete)

________________ Euro

b) Gesamtmiete (einschließlich Heizungs- und sonstige Betriebskosten)

________________ Euro

Wann wurde das Haus errichtet, in dem sich Ihre Wohnung befindet?

7

vor 1919 (Gründerzeit)

1

1961 bis 1990 (Plattenbau)

3

ab 1991

5

1919 bis 1960

2

1961 bis 1990 (kein Plattenbau)

4

weiß nicht

6

Die nächsten Fragen betreffen etwaige Umzugswünsche.
Haben Sie vor oder sind Sie gezwungen, in den nächsten zwei Jahren aus Ihrer jetzigen Wohnung auszuziehen?
ja

1

möglicherweise

2

nein

3

8

 weiter mit Frage 11

Falls Sie umziehen wollen: Wo wollen Sie nach dem Umzug wohnen? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen!

9

im selben Wohnviertel wie bisher

1

in Sachsen (außer Leipzig und näherer Umgebung)

5

im selben Stadtbezirk

2

in einem anderen der neuen Bundesländer (mit Berlin)

6

in einem anderen Stadtbezirk Leipzigs

3

in einem der alten Bundesländer

7

in der näheren Umgebung Leipzigs

4

im Ausland

8

10

Warum wollen oder müssen Sie umziehen? Kreuzen Sie bitte in der Spalte 1 einen (den Haupt-) Grund und in der Spalte 2
alle weiteren für Sie zutreffenden Gründe an!
Hauptweitere
Hauptweitere
grund
Gründe
grund
Gründe
a) Erwerb von Haus-/Wohneigentum
g) Wohnung ist zu klein/groß
1

2

11

1

2

h) anderes Wohnviertel ist attraktiver

b) berufliche Gründe bzw. Aufnahme
eines Studiums/einer Ausbildung
c) familiäre Gründe (z.B. Haushaltsgründung, Scheidung)
d) Wohnung/Gebäude ist in schlechtem
Zustand bzw. mit Mängeln behaftet
e) allgemein zu hohe Miete bzw.
Betriebskosten
f) Überschreiten der Miet-Obergrenze
für ALG-II- und Sozialhilfeempfänger

i) Wohnviertel ist zu laut bzw. zu dicht
bebaut
j) gesundheitliche Gründe (Wohnung ist
nicht alten-/behindertengerecht)
k) Entmietung, Abriss des eigenen Gebäudes oder benachbarter Gebäude
l) anderer Grund:
________________________________

Wie beurteilen Sie allgemein die gegenwärtige wirtschaftliche Situation?
sehr gut
a) in der Stadt Leipzig

gut

1

teils/teils

schlecht

3

4

2

sehr schlecht
5

b) Ihre persönliche Lage
Für die Auswertung der Fragen nach Altersgruppen, Familienstand oder Haushaltsgröße und die Analyse der
wirtschaftlichen Situation der Haushalte sind einige Angaben zur Person, zum Haushalt und zum Einkommen nötig.

12

13

Welchen Familienstand haben Sie?
verheiratet und zusammenlebend oder eingetragene Lebenspartnerschaft und zusammenlebend  weiter mit Frage 14
verheiratet und getrennt lebend

2

verwitwet oder eingetragene/-r Lebenspartner/-in verstorben

3

geschieden oder eingetragene Lebenspartnerschaft aufgehoben

4

ledig

5

Leben Sie in einer Lebensgemeinschaft/in einem gemeinsamen Haushalt?
ja, mit Partner

ja, mit Partnerin

1

Wie alt sind Sie?

15

Bitte geben Sie Ihre Staatsangehörigkeit an! (Mehrfachantworten möglich)

__________

Jahre

Sind Sie

b) andere Staatsangehörigkeit
_________________________________

a) deutsch

nein

2

14

16

1

männlich

1

3

oder weiblich?

2

c) ggf. zweite Staatsangehörigkeit
____________________________________

Wie viele Personen leben ständig in Ihrem Haushalt, Sie selbst mitgerechnet?
(Als Haushalt gilt der Personenkreis, der gemeinsam wohnt und wirtschaftet.)

________ Personen

Wie viele davon sind:

17

a) unter 7 Jahre

_____ Personen

d) 15 bis 17 Jahre

_____ Personen

g) 45 bis 64 Jahre

_____

Personen

b) 7 bis 10 Jahre

_____ Personen

e) 18 bis 25 Jahre

_____ Personen

h) 65 bis 85 Jahre

_____

Personen

c) 11 bis 14 Jahre

_____ Personen

f) 26 bis 44 Jahre

_____ Personen

i) über 85 Jahre

_____

Personen

Was trifft für Sie zu? (nur eine Angabe möglich). Ich lebe ...
im eigenen Haushalt.
im Haushalt der Eltern, Kinder, Schwiegereltern, Großeltern.

18

1

in einer Wohngemeinschaft (WG)

3

2

woanders

4

Welche der folgenden Angaben trifft für Sie hauptsächlich zu? Wenn Sie mit einer (Ehe-)Partnerin bzw. mit einem (Ehe-)
Partner zusammenleben: Was trifft auf diesen zu? (in jeder Spalte nur eine Antwort möglich)
Sie selbst
(Ehe-)Partner/-in
Erwerbstätige/-r (auch Auszubildende/-r, geringfügig Beschäftigte/-r, Kurzarbeiter/-in, Wehr1
1
und Zivildienstleistende/-r)
beschäftigt in einer Arbeitsbeschaffungs- oder Strukturanpassungsmaßnahme, in einem
2
2
Ein-Euro-Job, in Altersteilzeit, zeitweise freigestellt (z. B. Mutterschutz, Elternzeit)
Arbeitslose/-r, Arbeitssuchende/-r bzw. in einer Umschulungsmaßnahme befindlich
3
3
Rentner/-in oder Pensionär/-in (Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrente)

4

4

Student/-in oder Schüler/-in

5

5

etwas anderes (z. B. Hausfrau/Hausmann)

6

6

Welchen höchsten schulischen Abschluss haben Sie?

Welchen höchsten beruflichen Abschluss haben Sie (bisher)?

allgemeine Hochschulreife/Abitur

1

Hochschul-/Universitätsabschluss

1

Fachhochschulreife/Fachabitur

2

Fachhochschulabschluss

2

10. Klasse (Realschulabschluss)

3

Abschluss der Fachschule der ehemaligen DDR

3

8. oder 9. Klasse (Hauptschule)

4

Meister-/Technikerausbildung oder gleichwertiger
Fachschulabschluss

4

(noch) keinen

5

abgeschlossene Berufsausbildung, Teilfacharbeiter

5

.6

(noch) ohne abgeschlossene Berufsausbildung

6

Sonstigen
Welche berufliche Stellung trifft auf Sie zu?

19

20

Selbständige/-r

1

Vorarbeiter/-in, Polier, Facharbeiter im erlernten Beruf

6

mithelfende/-r Familienangehörige/-r

2

ungelernter/angelernter, berufsfremd tätiger Arbeiter

7

3

Auszubildende/-r

8

4

etwas anderes (z. B. Wehr-, Zivildienstleistende/-r)

9

leitende/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter höherer
Dienst
mittlere/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter gehobener/
mittlerer Dienst
einfache/-r Angestellte/-r, Beamtin/Beamter einfacher
Dienst

5

Wie hoch ist das durchschnittliche Haushalts-Nettoeinkommen im Monat insgesamt? Bitte zählen Sie die €-Beträge
sämtlicher Einkommen aller Haushaltsmitglieder zusammen, z. B. Lohn oder Gehalt, Unternehmereinkommen, Rente,
Pension, öffentliche Unterstützungen (z. B. Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialgeld, Kosten der
Unterkunft, Wohngeld, Kindergeld, Krankengeld, Elterngeld, BAFöG), Einkommen aus Vermietung und Verpachtung.
unter 300 €

1

1100 bis < 1300 €

6

2300 bis < 2600 €

11

4000 bis < 4500 €

16

300 bis < 500 €

2

1300 bis < 1500 €

7

2600 bis < 2900 €

12

4500 bis < 5000 €

17

500 bis < 700 €

3

1500 bis < 1700 €

8

2900 bis < 3200 €

13

5000 bis < 5500 €

18

700 bis < 900 €

4

1700 bis < 2000 €

9

3200 bis < 3600 €

14

5500 bis < 6000 €

19

900 bis < 1100 €

5

2000 bis < 2300 €

10

3600 bis < 4000 €

15

6000 und mehr €

20

Welche Einkommensart sichert derzeit überwiegend den Lebensunterhalt Ihres Haushaltes?

21

22

Einkommen aus Erwerbs-/Berufstätigkeit und sonstige Arbeitseinkommen (gemeint ist auch Wehrsold,
Zivildienstbezüge, Ausbildungsvergütung, Elterngeld, Landeserziehungsgeld)

1

Arbeitslosengeld I

2

Arbeitslosengeld II („Hartz IV“)

3

Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach SGB XII

4

Renten/Pensionen (gesetzliche Alters-, Hinterbliebenen-, Erwerbsunfähigkeitsrente, Ruhegeld)

5

Alle übrigen Einkommen (auch BAFöG)

6

Und wie hoch ist Ihr durchschnittliches persönliches Nettoeinkommen im Monat?

23

unter 150 €

1

700 bis < 900 €

5

1500 bis < 1700 €

9

2600 bis < 2900 €

13

150 bis < 300 €

2

900 bis < 1100 €

6

1700 bis < 2000 €

10

2900 bis < 3200 €

14

300 bis < 500 €

3

1100 bis < 1300 €

7

2000 bis < 2300 €

11

3200 bis < 3600 €

15

500 bis < 700 €

4

1300 bis < 1500 €

8

2300 bis < 2600 €

12

3600 und mehr €

16

Jetzt geht es um verschiedene Themen:
Welches Verkehrsmittel benutzen Sie überwiegend für welchen Reisezweck? (Bitte in jeder Zeile nur einmal ankreuzen!)
Ich benutze überwiegend für Wege ...
a) zur Arbeit
b) zur Ausbildung
c) zu Einkäufen
d) in der Freizeit/zur Erholung
e) in die Leipziger Innenstadt, allgemein

Straßenbahn
1

Bus

Pkw/Krad
2

3

Eisen-/ S-Bahn
4

Fahrrad
5

gehe zu Fuß
6

24

25

Nun zu den Besonderheiten, die eine Stadt haben kann. Inwieweit treffen aus Ihrer Sicht die folgenden Aussagen auf Leipzig
zu? Auch hier bitte nur in jeder Zeile ein Kästchen ankreuzen.
Leipzig ist ...
vollkommen eher ja teils/teils eher nicht überhaupt nicht
a) eine Messestadt mit internationaler Bedeutung
1
2
3
4
5
b) eine Stadt mit verkehrsgünstiger Lage
c) die "Drehscheibe" zwischen Ost und West
d) eine Stadt mit guten Zukunftsaussichten
e) eine Stadt der Kultur und Künste
f) ein attraktiver Standort für neue Unternehmen
g) eine bedeutende Hochschul- und Universitätsstadt
h) eine Stadt mit europäischer Bedeutung
i)

eine wichtige Tagungs- und Kongressstadt

j)

eine Stadt mit Umweltbewusstsein

k) eine Stadt mit freundlichen und aufgeschlossenen Menschen
l)

eine Stadt mit attraktiven Freizeitangeboten

m) eine Medienstadt
n) eine Stadt für Kreative
o) eine Stadt mit exzellenten Krankenhäusern und
Gesundheitseinrichtungen
p) ein guter Ort für Existenzgründer/-innen
q) eine Stadt, die gute berufliche Chancen bietet
r) ein attraktives Reiseziel für Touristinnen und Touristen
s) eine Musikstadt von internationaler Bedeutung
t) eine Stadt mit guten Einkaufsmöglichkeiten
u) eine Stadt des Sports
v) eine grüne Stadt
w) eine kinder- bzw. familienfreundliche Stadt
x) eine ausländerfreundliche Stadt
Das Lichtfest 2009 war mit rund 150 000 Besuchern ein riesiger Erfolg für die Stadt Leipzig. Medien im In- und Ausland
berichteten, Hotellerie und Gastronomie konnten in hohem Maße von der Veranstaltung profitieren. Für die zukünftige
Planung des Lichtfestes ist uns Ihre Meinung sehr wichtig.

26

Waren Sie beim Lichtfest am 9. Oktober 2009 dabei?
ja

27

1

 weiter mit Frage 27

nein

2

 weiter mit Frage 28

Falls ja: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?
voll und ganz
a) Die Veranstaltung war sehr gelungen.

eher

1

2

eher nicht
3

überhaupt nicht
4

b) Die Lichtinstallationen haben mir sehr gefallen.

28

Falls nein: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?
voll und ganz
a) Ich habe viel über das Lichtfest in den Medien gesehen.

eher

1

2

eher nicht
3

überhaupt nicht
4

b) Ich habe darüber viel von Freunden und Bekannten gehört.

29

Wieder für alle: Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?
voll und ganz
a) Die Veranstaltung sollte jedes Jahr wiederholt werden.

eher

1

2

eher nicht
3

überhaupt nicht
4

b) Die Veranstaltung sollte jedes Jahr die Möglichkeit bieten, wie
am 9. Oktober 1989 über den Innenstadtring zu laufen.
c) Ich möchte im nächsten Jahr das Lichtfest besuchen.
In den Jahren 2007 und 2008 wurde das Lichtfest - mit einem deutlich geringeren finanziellen Aufwand für die Stadt
Leipzig als 2009 - ausschließlich auf dem Nikolaikirchhof gefeiert.

30

Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen zu?
voll und ganz
a) Ein Lichtfest begrenzt auf den Nikolaikirchhof ist ausreichend.

eher

1

b) Neben dem Nikolaikirchhof sollte auch der Augustusplatz
einbezogen werden.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!

2

eher nicht
3

überhaupt nicht
4

Veröffentlichungsverzeichnis
Statistisches Jahrbuch der Stadt Leipzig (jährlich) (je 25,- €)
Statistischer Quartalsbericht (vierteljährlich) (je 7,- €)
2009
Strukturatlas Leipzig 2009 (15,- €)
Leipziger Brücken III: Parthefließgewässer (8,- €)
Bundestagswahl am 27. September in Leipzig – Ergebnisse und Analysen (5,- €)
Kommunalwahlen 2009 in Leipzig – Ergebnisse und Analysen (5,- €)
Landtagswahl am 30. August in Leipzig – Ergebnisse und Analysen (5,- €)
Europawahl am 7. Juni 2009 in Leipzig – Ergebnisse und Analysen (5,- €)
Bevölkerungsvorausschätzung 2009 für die Stadt Leipzig (5,- €)
Kommunale Bürgerumfrage 2008 - Ergebnisbericht (15,- €)
Straßenabschnittsverzeichnis 2009 (7,50 €)
Menschen mit Behinderungen in Leipzig 2007 (10,- €)
Vorbericht für Wahlen 2009 (5,- €)
2008
Besucherbefragung Weihnachtsmarkt 2008 - Ergebnisbericht (10,- €)
Stadt - Umland - Region Leipzig 2008 (10,- €)
Leipziger Brücken II: Elsterfließgewässer (10,- €)
Leipziger Brücken I: Pleißefließgewässer (10,- €)
Ortsteilkatalog 2008 (25,- €)
Zuwanderung nach Leipzig 2007 - Ergebnisbericht (10,- €)
Das Image der Universität Leipzig – Ergebnisse von Erhebungen 2007 (15,- €)
Kommunale Bürgerumfrage 2007 - Ergebnisbericht (15,- €)
Umfrage zur Sicherheit in Leipzig 2007 - Ergebnisbericht (15,- €)
Bürgerentscheid am 27.01.2008 (5,- €)
2007
Strukturatlas Leipzig 2007 (15,- €)
EU-Umfrage 2006 zur Lebensqualität in Städten (5,- €)
Bevölkerungsvorausschätzung für die Stadt Leipzig 2007 (5,- €)
Kommunale Bürgerumfrage 2006 - Ergebnisbericht (15,- €)
Deutschland-Umfrage zu Leipzig 2007 (7,- €)
Freizeit in Leipzig 2006 (15,- €)
Straßenabschnittsverzeichnis 2007 (7,50 €)
2006
Ausländer in der Stadt Leipzig 2006 (15,- €)
Ortsteilkatalog 2006 (25,- €)
Besucherbefragung Volkshochschule 2006 – Ergebnisübersicht (5,- €)
Kommunale Bürgerumfrage 2005 – Ergebnisübersicht (15,- €)
Oberbürgermeisterwahl 2006 in Leipzig – endgültige Ergebnisse (5,- €)
Oberbürgermeisterneuwahl 26.02.2006 – vorläufige Ergebnisse (5,- €)
Oberbürgermeisterwahl am 05.02.2006 – vorläufige Ergebnisse (5,- €)
Landtagswiederholungswahl 22.01.2006 im Wahlkreis 31 - Leipzig 7 (5,- €)

Die Veröffentlichungen des Amtes für Statistik und Wahlen können wie folgt bezogen werden:
Postbezug (zuzüglich Versandkosten):
Direktbezug:
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
Stadt Leipzig, Amt für Statistik und Wahlen
04092 Leipzig
Burgplatz 1, Stadthaus, Raum 228
Alle Veröffentlichungen des Amtes für Statistik und Wahlen liegen in der Bibliothek des Amtes zur
Einsicht aus, ebenso die Veröffentlichungen des Statistischen Landesamtes des Freistaates
Sachsen, des Statistischen Bundesamtes, weiterer deutscher Städte, des Deutschen Städtetages
und andere. Statistische Auskünfte erhalten Sie unter:
Fon 0341 123-2847, Fax 0341 123-2845 bzw. E-Mail statistik-wahlen@leipzig.de.
        
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