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Full text: "Quo Vadis Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf" - Jugendarbeit im virtuellen Raum

„Quo Vadis Jugendarbeit in MarzahnHellersdorf“
- Jugendarbeit im virtuellen Raum Dokumentation zu den Fachtagen
18.04.2012
08.05.2012

„Quo Vadis Jugendarbeit in Marzahn-Hellersdorf“
- Jugendarbeit im virtuellen Raum -

Rückblick:
Die im Jahre 2011 begonnene Veranstaltungsreihe „Quo Vadis Jugendarbeit in
Marzahn-Hellersdorf“ wurde 2012 fortgeführt.
In Zusammenarbeit des bezirklichen Medienkompetenzzentrums / Lernzentrum im
Baukasten von Helliwood media & education (Sandra Liebender und Jacqueline
Graf), Gangway e.V. (Tilmann Pritzens) und dem Jugendamt Marzahn-Hellersdorf
(Gabi Fiedler) fanden zwei Veranstaltungen zum Thema „Jugendarbeit im virtuellen
Raum“ im Lernzentrum, Riesaer Str. 2 statt; am 18.04.2012 für Einsteiger und am
08.05.2012 für Fortgeschrittene.
Insgesamt informierten sich 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus
Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Projekten der Jugendhilfe an den beiden
Veranstaltungstagen über soziale Netzwerke und deren Anwendung.
Unterschiede zwischen den Veranstaltungen zeigten sich in den inhaltlichen
Diskussionen zwischen und während der referierten Beiträge und in der
thematischen Vertiefung während der Praxisphasen am Nachmittag.
Die nachfolgende Dokumentation
fasst die Inhalte und Ergebnisse
beider Veranstaltungstage auf
Grundlage der Protokolle von AnnThea Ecker (Praktikantin im
Jugendamt Marzahn-Hellersdorf)
und Julia Reuter (Helliwood media
& education) zusammen und stellt
allen Teilnehmern, Teilnehmerinnen
und
Interessierten
Informationen aus den beiden
Veranstaltungen zur Verfügung.

1

Ablaufpläne der Veranstaltungen:

Zeit

Einsteiger – 18.04.2012

Ankommen & Kaffee

ab 9.45
10.00 – 10.15
10.15 – 10.20
10.20 – 11.10

Fortgeschrittene – 08.05.2012

Eröffnung des Fachtages und Vorstellung der Referent_innen
Einstieg zum Thema soziale
Netzwerke, Nutzungsmöglichkeiten
des web 2.0 in der Jugendarbeit

Einführung
in
die
Thematik
„sozialen Netzwerke“
Anwendungsmöglichkeiten
des
Web2.0 in der Jugendarbeit
Das Web 2.0 - ein Netz zum
vernetzen
Mittagspause

11.10 – 11.40

11:40 – 12.00

12.00 – 13.00

Internet (k)ein rechtsfreier Raum?

13.00 – 14.00
14.00 – 15.45

Kennenlernen und Warm-Up

Praktische Übungen in
unterschiedlichen Workshops

Praxisteil: Arbeit in Workshops

1) Einführung in die
Grundfunktionen
von Jappy
2) Erstellung einer Facebookseite
Arbeitsprofil
Seite für die Einrichtung
15:45 - 16:00

Abschluss + Ende der Veranstaltung

Alle Teilnehmer_innen wurden zu Beginn der Veranstaltung darüber informiert und
erklärten sich damit einverstanden, dass der Fachtag dokumentiert wird und die
dabei entstandenen Fotos zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit für Helliwood media
& education zur Verfügung stehen.

2

Inhaltsverzeichnis

1. „Jugendarbeit im virtuellen Raum“ in Marzahn-Hellersdorf – ein aktuelles
Stimmungsbild…………………………………………………………………..

4

2. Soziale Netzwerke……………………………………………………………...

5

2.1 Die gesellschaftspolitische Bedeutung von sozialen Netzwerken…….

6

2.2 Die Jugendlichen in sozialen Netzwerken –
Ein Einblick von Julia Reuter (Helliwood media & education) ……..
2.3 „Jugendarbeit online“ – Eine Studie von jugendnetz-berlin.de……..

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9

3. Beispiele aus der Praxis – Jugendarbeit im virtuellen Raum……………..

10

4. Internet (k)ein rechtsfreier Raum…………………………………………….

11

4.1 Das Recht am eigenen Bild…………………………………………….

13

4.2 Die Garantenstellung in der Jugendarbeit…………………………….

14

4.3 Die Bereitstellung eines Internetzugangs in Jugendeinrichtungen…

15

5. PRAKTISCHES – Aus den Arbeitsgruppen…………………………………

16

1.1 Einsteiger………………………………………………………………….

16

1.2 Fortgeschrittene………………………………………………………….

19

6. Linksammlung für weitere Informationen……………………………………

21

6.1 Thema: „Jugendarbeit im virtuellen Raum“ ……………………………

21

6.2 Thema: „Internet (k)ein rechtsfreier Raum“…………………………….

21

6.3 Thema: „Accounts in sozialen Netzwerken“ …………………………...

22

6.4 Thema „Sozial media policy“ …………………………………………….

22

7. Kontakt………………………………………………………………………….

23

3

1. „Jugendarbeit im virtuellen Raum“ in Marzahn-Hellersdorf – ein
aktuelles Stimmungsbild
Der Fachtag für Einsteiger begann mit einer Positionierung im Raum, die allen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigen sollte, wie viel die Kolleginnen und
Kollegen in ihrer bisherigen Arbeit mit sozialen Netzwerken zu tun hatten und
inwieweit sie Verknüpfungsmöglichkeiten ihrer Arbeit mit dem virtuellen Raum sehen.
Können Sie sich vorstellen, Ihre Einrichtung in sozialen Netzwerken zu präsentieren?
ja
11
nein
1
Können Sie sich vorstellen, einen Arbeitsaccount in sozialen Netzwerken zu erstellen
und zu nutzen?
ja
12
nein
0
vielleicht
1
bereits vorhanden
2
Können Sie sich vorstellen, die Kommunikation mit Jugendlichen über soziale
Netzwerke zu führen?
ja
0
nicht ausschließlich
6
nein
6
Es waren sich alle einig, dass das Alter der Zielgruppe und die den Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen zur Verfügung stehende Zeit eine große Rolle spielen.
Wie sicher fühlen Sie sich in Bezug auf Urheberrechtsfragen?
sicher
3
relativ sicher
3
unsicher
7
Halten Sie es für sinnvoll, dass Jugend und Sozialarbeit stärker in die virtuelle Welt
geht?
ja
12
nein
1
Fühlen Sie sich gehemmt, soziale Netzwerke zu nutzen?
ja
2
ein bisschen
3
nein
9

4

2. Soziale Netzwerke
Werden in den Medien oder in Gesprächen „Soziale Netzwerke“ thematisiert, denkt
eine Vielzahl der Adressaten und Adressatinnen an Facebook. Doch der Umfang der
sozialen Netzwerke reicht viel weiter, wie die nachfolgende Graphik zeigt.

Quelle:http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/
Der Begriff der Sozialen Netzwerken ist viel breiter und bunter „gefächert“. Es
handelt sich um Plattformen, auf denen Menschen mit gleichen Interessen
zueinander finden und die Möglichkeit haben, eigene Inhalte zu erstellen und zu
gestalten. Es gibt zum Beispiel Netzwerke, auf denen man eigene Inhalte teilen
kann: z.B. die Fotocommunity „flickr“ oder früher „myspace“ als Musiknetzwerk. In
sogenannten „Foren“ tauschen sich die Mitglieder über verschiedenste Themen aus:
5

gemeinsame Hobbys, gemeinsame Sorgen, gemeinsame Weltanschauungen usw.
Es gibt Plattformen auf denen der Nutzer oder die Nutzerin gemeinsam mit weiteren
Interessierten spielen, sich austauschen oder kennenlernen kann.
Die umfassende Nutzung eines sozialen Netzwerkes ist meist erst nach Anmeldung
möglich. Das heißt, der Nutzer oder die Nutzerin legt ein persönliches Profil an, das
er oder sie individuell gestalten kann. Darin werden persönliche Informationen, wie
Name, Alter, Ausbildungsweg und Interessen für andere Nutzer und Nutzerinnen des
Netzwerkes veröffentlicht. Die Mitglieder der Netzwerke können sich untereinander
kennenlernen und befreunden, persönliche Nachrichten schreiben und sich
gegenseitig an die „Pinnwand posten“.

2.1 Die gesellschaftspolitische Bedeutung von sozialen Netzwerken
Der Einfluss sozialer Netzwerke auf den Alltag jedes Einzelnen und auf
gesellschaftliche Entwicklungen nimmt immer mehr zu. Folgendes Video macht
diesen Sachverhalt anhand von Zahlen und Vergleichen sehr deutlich:
http://www.youtube.com/watch?v=3SuNx0UrnEo
Die Ereignisse um den „Arabischen Frühling“ 2011 gaben der Diskussion um die
Bedeutung sozialer Netzwerke weiteres Material.
Das Goetheinstitut geht sogar so weit zu sagen, dass es sich bei sozialen
Netzwerken um ein Instrument der Revolution handelt: Facebook als der "Che
Guevera des 21. Jahrhunderts"?
(http://www.goethe.de/wis/med/idm/tre/de7989345.htm)
Die Erörterung dieser Frage fällt allerdings differenzierter aus: Facebook, Twitter und
Co. werden sehr oft als treibende Kraft für gesellschaftspolitische Veränderungen
bezeichnet. Dabei sollte ihre Rolle aber nicht überbewertet werden:
„Nur 0,6 Prozent der Internetnutzer äußern sich mehr als einmal im Monat in
Weblogs zu politischen Themen, in sozialen Netzwerken sind es 2,5 Prozent. Nur die
wenigsten Beiträge werden überhaupt gelesen – und wenn, dann von denen, die
sowieso politisch gebildet sind“, so der Kommunikationswissenschaftler Christoph
Neuberger. Des Weiteren muss man den Sachverhalt berücksichtigen, dass gerade
in Staaten mit diktatorischen Strukturen Medien und damit das Internet zensiert und
vor allem soziale Netzwerke nicht uneingeschränkt zugänglich sind. Sein Fazit: Den
sozialen Netzwerken ist sicherlich eine gewisse Rolle in gesellschaftlichen
Umschwüngen beizumessen: sie beschleunigen Entwicklungen, die sonst Jahre
dauern indem sie zum Beispiel die Kommunikation erleichtern und Gleichgesinnte
gruppieren. Aber die gesellschaftlichen Umstürze werden letztlich von Menschen auf
den Straßen bestritten und gewonnen.

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Dass soziale Netzwerke die Kommunikationswege verkürzen und es erleichtern,
Gleichgesinnte für sich zu gewinnen erkannte Barack Obama schon früh. Er wurde
2008 zum 44. Präsidenten der United States of America gewählt. Dabei sollen sich
sein Internetauftritte auf einer Homepage und in sozialen Netzwerken als gutes Mittel
erwiesen haben, um Wähler und Wählerinnen zu mobilisieren und Spenden zu
akquirieren. Auf „MyBO“ (www.mybarackobama.com), wie Obamas Helfer die
Plattform liebevoll nennen, tauschten Unterstützer und Unterstützerinnen Fotos und
Filme aus und organisierten verschiedene Aktionen. So wurde über eine halbe Million
Dollar Spenden gesammelt, die den Wahlkampf von Barack Obama finanzierten.
Die Reichweite von Aktionsaufrufen über das Internet und speziell soziale Netzwerke
lässt sich sehr gut an eigentlich regionalen Ereignissen wie „Stuttgart 21“ zeigen.
Über soziale Netzwerke erreichte die Initiative, die sich gegen den Umbau des
Stuttgarter Bahnhofs stellte, über 100 000 Menschen – mehr als eine Zeitung aus der
Region je erreichen würde. (http://www.goethe.de/wis/med/idm/tre/de7989345.htm)
Ein, die Stuttgarter und Stuttgarterinnen betreffendes Thema regte ganz Deutschland
zum nachdenken an und ließ Menschen aus den unterschiedlichsten Orten, Stellung
beziehen.
Empörte Aufschreie gingen durch die deutsche Medienlandschaft als eine
Internetplattform (http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki) den, von den
Medien inszenierten, von den Kolleginnen und Kollegen geachteten und von den
Deutschen geliebten Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg des Betruges überführte.
Die kollaborative Plagiatsdokumentation „GuttenPlag Wiki“ half dabei, die Plagiate
in der Doktorarbeit Karl Theodors zu Guttenberg zu identifizieren. Mittlerweile ist die
stetig gewachsene Community weiteren Titelbetrügern und Titelbetrügerinnen auf die
Spur gekommen.
Das Internet und vor allem die sozialen Netzwerke werden von einer Entwicklung
begleitet, die Menschen stärker verbindet und den Kontakt und die Kommunikation
untereinander erleichtert. Noch nie wurden Informationen in einer solchen
Geschwindigkeit verbreitet, zur Kenntnis genommen und dazu Stellung bezogen.
Diese Entwicklung beeinflusst auch das Kommunikationsverhalten unserer
Jugendlichen. Denn Jugendliche verständigen sich in der heutigen Zeit vor allem
über das Internet – günstige Internetflats der Mobilfunkanbieter machen es zeit- und
ortsunabhängig möglich.

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2.2 Die Jugendlichen in sozialen Netzwerken – Ein Einblick von Julia Reuter
„Ich stand zunächst vor allem Facebook (http://www.facebook.com) sehr kritisch
gegenüber, erkannte aber mit der Zeit, dass es nicht ohne geht wenn man informiert
sein möchte bzw. dazugehören will. Im Zuge des Kennenlernens von Facebook und
der Nutzung seiner Funktionen stellte ich schnell fest, dass es sich dabei um eine
ganz praktische Sache handelt. So fanden mich z.B. ehemalige Mitschüler und
Mitschülerinnen aus meiner Grundschule allein aufgrund der Tatsache, dass sie mich
mit meinem Namen bei Facebook gesucht und gefunden haben.
Eine weitere nützliche Funktion: Facebook bietet die Möglichkeit, ganz einfach mit
Bands und Autoren in Kontakt zu treten bzw. über ihre neuesten Produktionen und
Veröffentlichungen informiert zu werden. Ich fühle mich dadurch besser informiert als
über jeden Newsletter.
Im Zuge meines Freiwilligen sozialen Jahres in der Kultur geht quasi auch nichts
ohne Facebook: Die FSJler vernetzen sich über Facebook, inserieren
Mitfahrgelegenheiten, suchen und bieten Wohnungen oder berichten von eigenen
Erfahrungen und Problemen in ihren Einrichtungen.
Ein weiteres bekanntes soziales Netzwerk neben Facebook ist youtube
(www.youtube.de) – eine Videoplattform. Ich bin da selbst angemeldet und habe so
die Möglichkeit, eigene Videos hochzuladen und anderen Nutzern und Nutzerinnen
zur Verfügung zu stellen. Ich kann Videos anderer Mitglieder kommentieren und
bewerten und ich kann ihnen „folgen“, d.h. ich werde informiert sobald ein neues
Video von der von mir favorisierten Nutzerin oder dem mir favorisierten Nutzer
hochgeladen wird. Auch eine Möglichkeit Bands, Sängerinnen und Sängern oder
anderen Selbstdarstellern zu folgen.
Ein soziales Netzwerk, das sich auf den ersten Blick nicht als solches sofort
erschließt ist deviantART (http://www.deviantart.com/) – eine Onlinegalerie in der
sich Künstler und Künstlerinnen vernetzen, ihre Arbeit präsentieren und von anderen
Communitymitgliedern Feedback erhalten können.
Ein noch relativ neues soziales Netzwerk ist „Pinterest“ (http://www.pinterest.com/).
Der Name kommt aus dem Englischen und setzt sich zusammen aus „to pin“ – Bilder
an eine Pinnwand "pinnen" und „interest“ – das Interesse. Der ursprüngliche Zweck
dieses Netzwerkes war es, das Shoppen im Internet attraktiver zu machen. Heute
wird es genutzt, um im Internet gefundene Bilder oder selbst erstellte anderen
Nutzerinnen und Nutzern zu zeigen. Dabei entstehen sehr bunte digitale Pinnwände.
Unklar ist in diesem sozialen Netzwerk noch die Antwort auf die Frage nach
möglichen Urheberrechtsverletzungen.
FAZIT: Soziale Netzwerke sind Bestandteil meines täglichen Lebens. Ich nutze sie,
um mich mit Freunden auszutauschen, mit Gleichgesinnten zu vernetzen und meinen
Interessen nachgehen bzw. mich über meine Hobbys informieren zu können.“

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Mit ihren begeisterten Schilderungen, wie sie soziale Netzwerke nutzt, ist Julia nur
eine von vielen. Soziale Netzwerke üben allgemein eine große Faszination auf
Jugendliche aus:
Von den 15-17 Jährigen nutzen ca. 89% YouTube (Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen: „Heranwachsen mit dem Social Web“, 2009), ca. 69% der
Jugendlichen zwischen 12 und 24 Jahren nutzen Instant Messaging (Landesanstalt
für Medien Nordrhein-Westfalen: „Heranwachsen mit dem Social Web“, 2009), 94%
der 14-29 Jährigen sind aktiv in einem sozialen Netzwerk unterwegs (BITKOM:
„Soziale Netzwerke“, 2011). Die beliebtesten sozialen Netzwerke sind schülerVZ und
Facebook. (BITKOM: „Soziale Netzwerke“, 2011, JIM 2010)
Bei diesen Zahlen stellt sich dem Leser und der Leserin doch die Frage:
Was macht den Reiz sozialer Netzwerke aus, dass Jugendliche den Großteil
ihrer Freizeit damit gestalten?
Eine Antwort liegt im Entwicklungsstadium, in dem sich Jugendliche befinden. In der
Zeit der Adoleszenz werden Identitäten entwickelt, getestet und geprägt. Soziale
Netzwerke bieten eine gute Plattform, um sich darzustellen, sich zu präsentieren,
sich auszuprobieren und von einer undefinierten und teilweise anonymen Masse
Feedback zu erhalten. Über soziale Netzwerke werden Freundschaften gepflegt und
neue Kontakte geknüpft. Die Jugendlichen finden Gleichgesinnte und fühlen sich
nicht allein. Mit dieser Vielfalt an Funktionen bieten soziale Netzwerke Jugendlichen
eine Möglichkeit, Entwicklungsaufgaben der Adoleszenz zu bewältigen. Damit
gewinnt der virtuelle Raum als Sozialraum, in dem sich die Jugendlichen vermehrt
aufhalten auch für die Jugendarbeit immer mehr an Bedeutung. Jugendarbeit ist
sozialraumorientiert. Folglich besteht für Jugendeinrichtungen die Notwendigkeit, sich
in diesem Raum zu bewegen und das im Idealfall sicher und souverän.

2.3 „Jugendarbeit online“ – Eine Studie von jugendnetz-berlin.de
Im Juni 2011 startete das jugendnetz-berlin (http://jugendnetz-berlin.de) eine
Umfrage zu den Möglichkeiten der Onlinejugendarbeit durch die Berliner Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtungen. 140 der 629 angeschriebenen Einrichtungen nahmen
teil. Die Befragung ergab, dass 80% der Einrichtungen eine eigene Homepage
betreuen, die aber nur selten Partizipationsmöglichkeiten bieten, manchmal ein
Gästebuch und nur selten ein Forum zum Austausch. 40% der befragten
Einrichtungen sind in keinem sozialen Netzwerk. Jene, die in sozialen Netzwerken
unterwegs sind, trifft man meistens auf Facebook. 25% bieten ein
Onlineberatungsangebot an.
Über 70% der Befragten sind der Meinung, dass Jugendarbeit im virtuellen Raum
immer mehr an Bedeutung zunimmt. Aber nur 40% der Einrichtungen halten es für
Notwendig, in sozialen Netzwerken präsent zu sein. Weitere 40% sind bereit ihre
Webpräsenz und Onlinearbeit auszubauen. Aber viele Einrichtungen zeigen sich
gehemmt. Als größte Hemmnisse für die Arbeit im/mit dem Web2.0 werden
9

mangelnde Ressourcen (Personal & Zeit), fehlende finanzielle Mittel und Expertise
und urheberrechtliche Unsicherheiten angeführt.
Fazit der Studie „Jugendarbeit online“ ist ein sehr großer Bedarf an Austausch,
Workshops, Fortbildungen!

3. Beispiele aus der Praxis – Jugendarbeit im virtuellen Raum
Das Lernzentrum im Baukasten, eine Einrichtung von Helliwood media & education
ist
auf
Facebook
mit
einer
Fanseite
vertreten:
http://www.facebook.com/lernzentrum.helliwood. Auf dieser können sich alle „Fans“
darüber informieren, was in der Einrichtung geschieht, diese Meldungen
kommentieren, sich für Veranstaltungen anmelden und Kontakt mit den
Mitarbeiterinnen aufnehmen. Grundlegende Funktion der Seite ist die Präsenz in der
Öffentlichkeit.
Für das Sommerferienprogramm hat das Lernzentrum eine Extraseite auf Facebook:
www.ferienscheckheft.de. Darüber wird das Ferienprogramm beworben und
dokumentiert. Beide Seiten (Lernzentrum und Ferienscheckheft) sind öffentlich
einsehbar, so dass sich auch Menschen informieren können, die nicht bei Facebook
sind.
Neben diesen zwei Seiten hat jede der Mitarbeiterinnen einen Arbeitsaccount über
den sie sich mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Einrichtungen vernetzen
können. Darüber hinaus werden diese Profile genutzt um mit Jugendlichen in Kontakt
zu bleiben, die an Programmen im Lernzentrum teilgenommen haben. Die
Mitarbeiterinnen nutzen ihren Account gleichzeitig als Informationsquelle über neue
Aktionen, pädagogische Materialien und aktuelle Entwicklungen in der
Medienpädagogik, in Hellersdorf und Berlin.
Tilmann Pritzens von Gangway e.V. ist selbst und mit seiner Einrichtung im
Internet und in sozialen Netzwerken aktiv.
Grundgerüst der gesamten Onlinearbeit von Gangway e.V. bildet die Homepage:
http://www.gangway.de/. Auf dieser findet der oder die Interessierte alle
Informationen: Was ist Gangway e.V.? Wer ist mein regionaler Ansprechpartner?
Welche Veranstaltungen sind geplant oder fanden schon statt? Welche Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen vor Ort sind für mich da? Diese Informationen werden zusätzlich
über
verschiedene
soziale
Netzwerke
wie
Facebook
(https://www.facebook.com/gangway.marzahn) und das in Marzahn-Hellersdorf sehr
verbreitete soziale Netzwerk „Jappy“ (www.jappy.de) gestreut. Die Kolleginnen und
Kollegen von Gangway e.V. nutzen ebenfalls Arbeitsaccounts auf Facebook und
Jappy und sind so für Jugendliche immer ansprechbar. Mit Multimessenger-Tools
können sie parallel in Facebook und Jappy online sein und auf Kontaktversuche von
Jugendlichen zeitnah reagieren. Tilmann Pritzens vergleicht diese ständige Online10

präsenz mit der Handybereitschaft in der Straßensozialarbeit. Internetfähige
Smartphones machen dies auch ortsunabhängig möglich. Anhand von
Statusmeldungen, wie z.B. eine über einen längeren Zeitraum gezeigte Trauerkerze
bei Jappy ermöglicht den Straßensozialarbeitern und ihren Kolleginnen mit den
Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Tilmann Pritzens beschreibt dies als „aktiv
aufsuchende Sozialarbeit im Netz“. Dabei betont er immer wieder, dass die Arbeit im
Netz nur als Ergänzung dient und niemals den face-to-face Kontakt mit Jugendlichen
ablösen kann/wird. Denn es herrscht immer die Moral einer gewissen
Unverbindlichkeit im Netz. Der Kontakt durch die Straßensozialarbeiter und
Straßensozialarbeiterinnen ist ein Angebot und muss von den Jugendlichen nicht
angenommen werden. Des Weiteren können Statusmeldungen fingiert oder einfach
nicht mehr aktuell sein.
Neben den sozialen Netzwerken wie Facebook oder Jappy gibt es im Internet die
Möglichkeit kollaborativer Pad´s, d.h. ein Dokument, dass im Internet für alle
einsehbar und gestaltbar ist, die den Link bekommen haben. Ein Anbieter ist die
IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland
e.V.: http://www.yourpart.eu/.
Ein weiterer Anbieter für kollaborative Dokumente ist das Unternehmen Google, das
mit einem Googlekonto zusätzlich ein umfassendes Organisationswerkzeug anbietet:
mit einem Konto lassen sich ortsunabhängig E-Mails, Kalender, Dokumente, Bilder
usw. verwalten. Inwieweit dabei der Datenschutz gewährleistet ist, wird oft in den
Medien diskutiert.

4. Internet (k)ein rechtsfreier Raum
Zum Nachlesen der Gesetzesgrundlage in Deutschland ist die Webseite:
http://dejure.org/ zu empfehlen.
Wem gehört eigentlich das Internet?
Kein Staat und keine Autorität können Besitzansprüche geltend machen.
Demnach gibt es keine Internetpolizei und keine Gerichtsbarkeit?
Ganz so einfach ist die Sachlage nicht. Vielmehr integriert das Internet eine Vielzahl
an verschiedenen Gerichtsbarkeiten und ist damit ein heterogenes Rechtsgebiet.
„Jeder Vierjährige weiß, dass man nicht klauen darf, aber virtuell, im Internet,
begreifen das selbst 30-Jährige nicht.“
(http://www.tagesspiegel.de/berlin/illegale-downloads-nur-ein-paar-klicks-bis-zumfinanziellen-ruin/1959986.html)
Die Schwierigkeit der Rechtssprechung im virtuellen Raum wird durch die aktuelle
Urheberrechtsdebatte am Beispiel youtube gegen GEMA deutlich. youtube als
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Videoportal im Internet ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern, verschiedenste
Videos online anzusehen. Das ist auch nicht problematisch. Der Rechtsstreit wird
ausgelöst durch die Tatsache, dass Mitglieder von youtube Videos hochladen und
zur Verfügung stellen deren Urheber sie nicht sind. GEMA als
Verwertungsgesellschaft vertritt die Rechte der Eigentümer von Musik- und
Bildwerken und fordert youtube auf, einen gewissen Gebührensatz zu entrichten
bzw. den Zugriff auf urheberrechtlich geschütztes Material zu sperren. Mittlerweile
beauftragen große Musikkonzerne Juristen damit, youtube (und andere soziale
Netzwerke) nach Urheberrechtsverletzungen zu durchforsten. So sehr der Unmut bei
den Nutzerinnen und Nutzern von youtube mit jeder weiteren Anzeige „Es tut uns
leid. Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar […]“zunimmt, muss man
dem Sachverhalt Rechnung tragen, dass der Urheber eines Werkes grundsätzlich
das Recht auf eine angemessene Vergütung seines Werkes oder seiner Werke hat.
Dieses Recht kann er durch eine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA geltend
machen (§ 54h UrhG).
Das Urheberrechtsgesetz ist ein Gesetz, das klar regeln soll, welche Werke
schützenswert sind und in welcher Form sie geschützt werden. Regelungen lassen
sich u.a. in folgenden Paragraphen finden: §2 UrhG, §52 UrhG, §106 UrhG.
Im Zuge der Entwicklung des Internets, das von seiner Grundphilosophie für
jedermann frei und uneingeschränkt über nationale Grenzen hinweg nutzbar sein
soll, wird die Gültigkeit und Reichweite nationaler Gesetze wie die
Urheberrechtsregelung immer mehr in Frage gestellt.
Ist es schon eine Urheberrechtsverletzung wenn ich mir ein Video ansehe, dass
illegal hochgeladen wird? Sind Datenreste, die durch das Streaming von Vidoes im
Arbeitsspeicher
meines
Laptops
oder
PC`s
zurück
bleiben
Urheberrechtsverletzungen? Ist es illegal, wenn ich mir ein Bild oder Musikstück aus
dem Internet herunterlade, bei denen nicht erkenntlich ist, wer der Urheber ist?
Warum soll ich Urheberrechte verletzen, wenn ich auf meiner Pinnwand in einem
sozialen Netzwerk einen Link veröffentliche? Fragen, die viele Nutzerinnen und
Nutzer des Internets verunsichern.
Ein Ansatz Urheberrechtsstreitigkeiten vorzubeugen, ist die Initiative „Creative
Commons“ (http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/) – ein Lizenzmodell, das
einfache Symbole verwendet, um dem Nutzer und der Nutzerin verständlich zu
machen, in welcher Form und unter welchen Bedingungen ein Werk verwendet
werden darf. Fotocommunities wie „flickr“ ermöglichen es ihre Inhalte nach „Creative
Commons“ zu filtern: http://www.flickr.com/creativecommons/
In Bezug auf Facebook kann davon ausgegangen werden, dass Betreiber einer
Website ein Interesse daran haben, dass ihre Inhalte verbreitet werden, wenn sie
den sogenannten „Gefällt-mir“-Button unter Artikel, Bilder und dergleichen setzen:
Erstelle deinen eigenen „Gefällt mir“ – Button: http://www.gefällt-mir-button.de/

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4.1 Das Recht am eigenen Bild
Nicht nur künstlerische oder wissenschaftliche Werke werden durch die deutsche
Rechtssprechung geschützt, sondern auch die Persönlichkeit eines Menschen. Mit
dem Kunsturhebergesetz wird das sogenannte „Recht am eigenen Bild“ geklärt.
„Grundsätzlich gilt: eine Veröffentlichung der Bilder kann nur mit Einwilligung der
fotografierten Personen geschehen. [§ 22 KunstUrhG, Anmerk. d. Verf.]
Ausnahmsweise ist diese Einwilligung jedoch entbehrlich, wenn es sich bei dem
Event um eine öffentliche Versammlung oder einen Aufzug handelt (§ 23 Abs. I Nr. 3
KunstUrhG). Eine solche Versammlung kann z.B. angenommen werden bei einem
Karnevalsumzug oder einer Demonstrationen. Wichtig ist jedoch, dass der Vorgang
an sich abgebildet werden soll und der Fokus nicht auf einzelnen Personen liegt.
Eine Einwilligung der abgelichteten Person ist dann nicht erforderlich. Diese
Ausnahme gilt allerdings nicht schon allein deswegen, weil sich mehrere Personen
auf dem Bild befinden […] Eine Einwilligung muss allerdings auch dann nicht
eingeholt werden, wenn man von einer sog. konkludenten Einwilligung der am
Event beteiligten Personen ausgehen kann. Wenn also in dem Verhalten der
Teilnahme an der Veranstaltung gleichzeitig die Einwilligung an der Erstellung und
Veröffentlichung der Bilder gesehen werden kann, z. B. weil es dem Teilnehmer
offensichtlich gewesen sein musste, dass auf der Veranstaltung Fotos gemacht
werden […].“ (Quelle: http://www.rechtambild.de/2011/08/fotorechtliche-problemebei-der-event-und-partyfotografie/) Wenn es um Veranstaltungen im Kontext von
Vereinen und Jugendeinrichtungen geht, bietet der Artikel „Fotorecht in der Praxis:
Sportveranstaltungen und Vereine“ einen guten Überblick über die Rechtslage:
http://www.rechtambild.de/2012/04/fotorecht-in-der-praxis-sportveranstaltungen-undvereine/.
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedarf es für die Abbildung der
Besucherinnen und Besucher der Einrichtung, die unter 18 Jahre alt sind und nicht
im Kontext einer öffentlichen Veranstaltung abgebildet werden, der Erlaubnis durch
die Erziehungsberechtigten. Dafür ist ein vorgedrucktes Formular zu empfehlen, das
den Einrichtungen das Recht gibt, Bilder zu veröffentlichen. Folgende Informationen
muss das Formular enthalten:
Wer (die Erziehungsberechtigten) überträgt wem (die Einrichtung) die Rechte am
Bild. In welchem Rahmen gilt die Rechteübertragung: für eine Veranstaltung, für ein
Projekt oder für einen gewissen Zeitraum? Für was werden die Aufnahmen
verwendet: generelle Öffentlichkeitsarbeit, für eine Internetseite oder für einen
speziellen Auftritt in den Medien?
In Fällen, in denen keine Zustimmung durch die Erziehungsberechtigten oder
abgebildeten Personen gegeben wird, kann man einige Tricks anwenden: Gesichter
nicht komplett bzw. verpixelt/unscharf abbilden oder die Personen von hinten
fotografieren.

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Doch wie verhalte ich mich, wenn ich selbst in meinen Persönlichkeitsrechten verletzt
werde? Sämtliche, eine Person kompromittierende Inhalte können von der oder dem
Betroffenen bei dem Betreiber eines sozialen Netzwerkes gemeldet werden.
Zeitgleich sollte Jener oder Jene angesprochen werden, die Bilder oder dergleichen
online gestellt hat.
Der Betreiber einer Seite hat die Pflicht, die Inhalte zu löschen bzw. nicht mehr
sichtbar zu machen und den Inhaber oder die Inhaberin des Profils zu ermahnen, der
oder die den Inhalt online gestellt hat. Sollte dieser oder diese es nicht unterlassen
weiterhin kompromittierende Inhalte, wie peinliche oder unangemessene Fotos zu
veröffentlichen, kann der oder die Betroffene rechtliche Schritte einleiten.

4.2 Die Garantenstellung in der Jugendarbeit
Im Sozialgesetzbuch der Kinder- und Jugendhilfe ist festgelegt, dass der Staat
eine Wächterfunktion übernimmt, d.h. im Falle einer Unfähigkeit der
Erziehungsberechtigten ihrer Erziehungspflicht nachzukommen, der Staat, vertreten
durch qualifizierte Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen Unterstützung anbietet bzw.
komplett die Pflicht übernimmt, für das Kind oder den Jugendlichen zu sorgen. (§ 1
SGB VIII Abs. 2) Daraus ergeben sich nach § 1 SGB VIII Abs. 3 für Kinder- und
Jugendeinrichtungen folgende Verantwortungen:
1.
2.
3.
4.

junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und
dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen,
Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung beraten und
unterstützen,
Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen,
dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre
Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten
oder zu schaffen.

„Für den einzelnen Mitarbeiter_innen des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (sei es
in der Verwaltung des Jugendamtes, sei es im Allgemeinen Sozialen Dienst, sei es in
einer kommunalen Jugendhilfeeinrichtung) ergibt sich aus dem Wächteramt eine
strafrechtliche Garantenstellung i.S.v. § 13 StGB. […] Auch die Mitarbeiter_innen
bei Trägern der freien Jugendhilfe haben eine Garantenstellung; allerdings nicht aus
dem
staatlichen
Wächteramt
abgeleitet,
sondern
aus
tatsächlicher
Schutzübernahme, wenn sie ein Kind in Obhut haben. Dies bedeutet, dass sich der
Mitarbeiter strafbar macht, wenn infolge seines Unterlassens ein Kind geschädigt
wird oder zu Tode kommt.“ (http://www.sgbviii.de/S37.html)

14

4.3 Die Bereitstellung eines Internetzugangs in Jugendeinrichtungen
Internet in einer Jugendeinrichtung zur Verfügung zu stellen bringt einige Fragen mit
sich: Wer wird rechtlich belangt bei illegalen Downloads: Der nicht identifizierbare
Downloader oder die Einrichtung, die den Anschluss stellt? Wie gehe ich damit um,
wenn durch die Nutzungsbestimmungen ausgeschlossene Gruppen (unter 14 oder
13 Jährige) trotzdem in soziale Netzwerke gehen?
Die Frage der Haftung des Betreibers von (offenen) WLANs bei
Urheberrechtsverletzungen durch Nutzer und Nutzerinnen ist aktuell juristisch unklar
und umstritten. Es gibt öffentliche Einrichtungen, die mit Abmahnungen zu kämpfen
haben, weil über den WLAN-Zugang rechtswidrige Aktivitäten stattfanden.
(http://www.heise.de/newsticker/meldung/Cafe-Besitzer-plagen-Abmahnungenwegen-offenem-WLAN-1499324.html) Andere Urteile, vor allem aus dem
privaten/familiären Umfeld sprechen eher dafür, dass keine Haftung für
Familienmitglieder
übernommen
werden
muss:
http://www.internetlaw.de/2012/04/bundesverfassungsgericht-hebt-urteil-zum-filesharing-auf.html, bzw.
wenn nachweisbar keine Nutzung des Internetzugangs möglich ist:
http://www.silicon.de/41557857/oma-ohne-pc-und-router-wegen-file-sharingverurteilt/.
Da ist die gesetzliche Lage im Falle der Nutzung nicht altersgerechter Inhalte klarer:
grundsätzlich
sollten
es
die
Einrichtungen
vermeiden,
gegen
das
Jugendschutzgesetz zu verstoßen, d.h. keine unter 13 Jährigen auf Facebook zu
lassen und keine unter 14 Jährigen Jappy nutzen lassen – selbst wenn die Erlaubnis
der Eltern vorliegt. Im Falle einer nachhaltigen Schädigung der Kinder können
aufgrund der Garantenstellung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung
strafrechtlich belangt werden. So lautet das Gesetz. Auch das Aushängen von
Regeln schützt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nur bedingt, denn diese müssen
nachweislich kontrolliert werden. Eine Möglichkeit des Schutzes vor nicht
altersgerechten Inhalten bietet Kinder- und Jugendschutzsoftware. Mit dieser lässt
sich der Zugriff auf bestimmte Internetseiten komplett sperren (Blacklist) oder auf
ausgewählte beschränken (Whitelist).
Auf der anderen Seite haben Kinder- und Jugendeinrichtungen aber auch die
Aufgabe, positive Lebensbedingungen zu erhalten oder zu schaffen, Beziehungen
aufzubauen und ihren Besucherinnen und Besuchern ein Freizeit- und
Beschäftigungsangebot zu machen. Ein Internetanschluss ist dabei ein großer
Anreiz, eine Jugendeinrichtung zu besuchen. Wie streng die Nutzung reglementiert
ist (limitierte Internetzeiten, Sperrung von Webseiten, Nutzung nur in Begleitung von
Erwachsenen, Internetführerschein als Bedingung usw.), muss die Einrichtung
individuell entscheiden und abwägen. Es sollte einen Mittelweg zwischen
Reglementierung und selbstbestimmten Freiraum geben, um die Kinder und
Jugendlichen nicht zu vertreiben oder zu verschrecken.
15

Die gesetzliche Grundlage veraltet, die Rechtssprechung unklar – das ist das
aktuelle Bild wenn man die, von verschiedenen gerichtlichen Instanzen
gesprochenen Urteile verfolgt. Diese unklare Rechtslage verursacht bei den
Nutzerinnen und Nutzern Unsicherheiten im Umgang mit den Inhalten und Produkten
aus dem Internet. Das wiederum machen sich Anwälte zu nutze. Es ist eine
regelrechte „Abmahnindustrie“ im Kontext von Filesharing und dem Teilen von
Inhalten entstanden. Internetnutzerinnen und –nutzer bekommen per Post
Abmahnungen mit horrenden Summen, die sie aufgrund einer (angeblichen)
Urheberrechtsverletzung zahlen sollen. Aber dem soll durch den Gesetzgeber ein
Riegel vorgeschoben und damit die Verbraucher und Verbraucherinnen geschützt
werden. Die Höhe der Abmahnkosten soll erheblich eingeschränkt werden.
(http://www.internet-law.de/2012/04/gesetzesentwurf-gegen-unseriosegeschaftspraktiken.html)
Eine goldene Regel, die jede Nutzerin und jeder Nutzer befolgen sollte: Sich nicht
verrückt machen lassen! Mit einer gesunden Portion Menschenverstand und
aufmerksamer Verfolgung des aktuellen Geschehens schützt man sich gut vor jenen,
die Kapital aus der unsicheren Rechtslage schlagen wollen.

5. PRAKTISCHES – Aus den Arbeitsgruppen
5.1 Einsteiger
Arbeitsgruppe 1: Social Media Policy & Erstellen eines Arbeitsaccounts auf Facebook
Einige Einrichtungen trugen sich gegen Ende des Fachtages mit dem Gedanken,
ihre Präsenz in den sozialen Medien auszubauen bzw. den Schritt in die virtuelle
Welt zu wagen.
Jörg Eisfeld Reschke und Jana Höllderle geben in "Social Media Policy für
Nonprofit-Organisationen“
(http://pluralog.de/_sonst/E-BookSocial_Media_Policy_fuer_NPOs.pdf) Tipps, wie es gemeinnützige Einrichtungen in
20 Schritten von der ersten Idee bis hin zur überzeugenden Präsenz in den sozialen
Medien schaffen. Anhand von 20 Fragen, die der Leser oder die Leserin
beantwortet, entwickelt er oder sie parallel eine Social Media Policy.
Zunächst sollte sich die Einrichtung Gedanken darüber machen, was sie unter
„Social Media“ – also sozialen Netzwerken und anderen interaktiven Medien versteht
und welche davon in Frage kommen. Dabei ist es natürlich wichtig zu wissen, was
man mit einer stärkeren Präsenz in sozialen Netzwerken erreichen will bzw. welche
Zielgruppe(n) angesprochen werden soll(en). Wurde die Entscheidung gefällt, soziale
Netzwerke zu nutzen, muss sich vor dem „Onlinegehen“ klar gemacht werden, wie
der Auftritt aussieht: Welche Elemente der Corporate Identity werden genommen,
welche Zielgruppe wird wie angesprochen, in der Interaktion mit anderen wird
16

welcher Absender verwendet, wer zählt alles als „Freund“ bzw. welche Organisation
dürfen/sollen befreundet sein. Letzteres ist vor allem für gemeinnützige
Organisationen wichtig bei der Anfrage von Parteien oder auch Unternehmen, die
ebenfalls immer mehr in soziale Netzwerke vordringen und deren Akzeptanz bzw.
Ablehnung der Kontaktanfrage als Statement interpretiert werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt in sozialen Netzwerken: wie geht die Einrichtung mit
externen Inhalten um? Welche Copyrightregelungen und Urheberbestimmungen
gelten? Sind externe Kommentare erwünscht und wenn ja, werden sie von den
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Einrichtung moderiert und kontrolliert?
Intern sollte auch der Umgang mit sozialen Netzwerken geregelt sein: Wie
präsentieren sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und in welchem Verhältnis zur
Einrichtung? Wie viel Interaktion in sozialen Netzwerken wird erwartet, ist erwünscht
oder sogar Pflicht? Schreiben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihrem eigenen
Namen oder jenem der Einrichtung? Über welchen Bereich darf gesprochen werden
und welche Inhalte dürfen auf keinen Fall erwähnt werden?
Einrichtungsintern muss festgelegt werden, wer verantwortlich ist, dass die
vereinbarten Regelungen eingehalten werden. Es muss mind. eine verantwortliche
Person geben, die für die kontinuierliche Pflege des Auftritts in den sozialen
Netzwerken sorgt. Hat sich die Einrichtung dazu entschlossen, soziale Netzwerke
zum Gegenstand ihrer alltäglichen Arbeit zu machen, müssen die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen in die Thematik eingeführt und geschult werden. Weiter sollte
festgehalten werden in welchen zeitlichen Abständen die Policy überarbeitet wird
oder ob sie einmal geschrieben gesetzt ist.
Ergebnisse des oben beschriebenen Prozesses zur Entwicklung einer
einrichtungsinternen Social Media Policy kann dazu führen, dass sich Organisationen
dazu bereit erklären, ein Facebookprofil anzulegen: sowohl für die Einrichtung sowie
als Mitarbeiter oder Mitarbeiterin.
Grundsätzlich gibt es Hinweise, die man beim Anlegen eines Profils in sozialen
Netzwerken beachten sollte, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden:
•

•

•

•

Die Privatsphäreeinstellungen sollten so eingestellt sein, dass nur „Freunde“ –
also nur ein ausgewählter und definierter Kreis an Menschen Beiträge und
hochgeladenen Bilder sehen kann.
Man sollte sich bewusst sein, dass das Internet nicht vergisst. Selbst gelöschte
Inhalte müssen nicht dauerhaft entfernt sein. Durch „Gefällt-mir“ Angaben oder
Verlinkungen sind die Inhalte auf andere Webseiten kopiert.
Da das Netz nicht vergisst und sich Inhalte rasend schnell verbreiten sollte
man sich immer im Vorfeld überlegen, was man veröffentlicht, schreibt oder
hochläd. Es könnte auch Menschen erreichen, denen man den Inhalt gar nicht
mitteilen möchte.
Bedenken sollte man zu dem, welchen Personen man es gestattet, „Freund“
zu werden und damit den Blick auf private Inhalte ermöglicht.
17

Grundsätzlich zu beachten bei dem Gang in die sozialen Netzwerke: Der Fokus der
Informationsbereitstellung und Archivierung sollte immer auf der Homepage der
Einrichtung liegen, die Streuung der Informationen geschieht dann zusätzlich über
soziale Netzwerke.

Arbeitsgruppe 2: Einblicke in das soziale Netzwerk „Jappy“
Jappy ist ein soziales Netzwerk, das 2001 in Deutschland gegründet wurde. Der Sitz
der Jappy GmbH ist in Neutraublingen (Bayern). Ca. 2 Mio. Mitglieder zählt das
Netzwerk, das durch 200 freiwillige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen moderiert wird.
Jeder der über 14 Jahre alt ist, kann sich bei Jappy anmelden. Im Gegensatz zu
Facebook, meldet sich bei Jappy niemand mit seinem Klarnamen an. Jede/r wählt
ein Pseudonym – ein Nickname. Des Weiteren gibt es bei Jappy keine Möglichkeit
für Einrichtungen oder Unternehmen, sich zu präsentieren. Gemeinnützige
Einrichtungen wie Streetworker werden toleriert.
Alle Aktualisierungen von Mitgliedern werden im sogenannten „Ticker“ fortlaufend
angezeigt. Allerdings nur wenn man auf dem Profil des Mitglieds ist.
Um mit Mitgliedern in Jappy Kontakt aufzunehmen, kann man die bereitgestellte
Mailfunktion nutzen. Dabei hat Jappy einen Altersschutz eingebaut: Jedes Mitglied
kann angeben, von welchen Altersklassen es angeschrieben werden darf. Dabei wird
allerdings nicht getrennt zwischen jenen Leuten, die in der Kontaktliste sind und
Fremden. Bei Jappy besteht als Fremder immer die Möglichkeit, andere Mitglieder
anzuschreiben, wenn die Alterszuordnung stimmt.
Das Team von Gangway e.V. nutzt die Mailfunktion, um sich an Jugendliche
„heranzutasten“, einen ersten Kontakt aufzunehmen, oder um einfach nachzufragen,
wie es dem Jungen oder Mädchen geht.
Die „Online/Offline“ Anzeige in Jappy ermöglicht eine Dauerbereitschaft der
Sozialarbeiter: Die Jugendlichen haben weniger Scheu, die Streetworker einfach kurz
anzuschreiben wenn sie eine Frage oder Probleme zu haben als anzurufen oder in
die Einrichtung zu gehen. Die persönliche Beratung in einer face-to-face Situation
wird damit natürlich nicht ersetzt.

18

5.2 Fortgeschrittene
Arbeitsgruppe 1: Cybermobbing
Ausganspunkt dieser Arbeitsgruppe war die Frage:
Wie kann ich mit Jugendlichen zum Thema Cybermobbing arbeiten?
Helliwood media & education beschäftigt sich schon sehr lang mit dem Thema
Sicherheit im Netz. Gemeinsam mit Microsoft gelingt es eine Reihe hilfreicher
Unterrichtsmaterialien und Projektangebote zu konzipieren, die kostenfrei unter
www.sicherheit-macht-schule.de zur Verfügung stehen. Diese Materialien können
von Pädagogen und Pädagoginnen, Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen und
anderen Interessierten genutzt werden.
Im Rahmen dieser Initiative können sich Grundschulen anmelden und das
„Grundschulpaket“ beziehen, das aus verschiedenen Modulen besteht, u.a. einer
Unterrichtseinheit zum Thema Cybermobbing.
Für die Thematisierung von Cybermobbing in den Oberschulen ist die Seite
www.klicksafe.de zu empfehlen, die ebenfalls eine Reihe von Materialien und
Projektideen zur Verfügung stellt. Unter anderem den Film „Let´s fight it together“,
der gut dafür geeignet ist, Schülerinnen und Schüler an das Thema heran zu führen,
so dass sie ein Gefühl für Opfer von Cybermobbing entwickeln.
Tipps in einem Fall von Cybermobbing:
• Beweise sichern (Screenshots, Nachrichten speichern)
• sich jemandem anvertrauen (guter Freund oder gute Freundin,
Vertrauensperson)
• einen Erwachsenen um Unterstützung bitten
• den Betreiber des Netzwerkes informieren
• Wenn identifizierbar, mit dem Täter oder der Täterin reden und darum bitten,
in Zukunft die Mobbingattacken zu unterlassen.
• Hilft das reden mit dem Täter oder der Täterin nicht, Anzeige erstatten, z.B.
wegen Beleidigung

Arbeitsgruppe 2: Erstellen von Blogs mit Google
Um ein Blog über Google zu erstellen, muss man sich zunächst einen Account bei
Google erstellen. Mit diesem wird gleichzeitig eine Mailadresse, eine
Kalenderfunktion, ein Profil im sozialen Netzwerk Google+ und die Möglichkeit
generiert, kollaborative Dokumente zu erstellen. Als Inhaber eines Googlekontos
kann man eine Art „Festplatte“ im Internet verwenden, d.h. Daten im Internet
speichern und somit ortsunabhängig darauf zugreifen können. Ob noch weitere
Personen auf das Dokument zugreifen können, stellt der Initiator selbst in den
Privatsphäreeinstellungen ein. Die Erstellung von Dokumenten in Google geht über
ein einfaches Textdokument hinaus. Es lassen sich Tabellen wie Excel generieren
und PowerPoint Präsentationen. Mit Google hat man die Möglichkeit, eine eigene,
19

kostenfreie
Homepage
zu
erstellen,
z.B.
https://sites.google.com/site/streetwwwork/home . Dies ist keine Homepage im
klassischen Sinne aber sie hat einen einfachen Aufbau und ist gerade für
Neueinsteiger mit wenigen Vorkenntnissen gut nutzbar. In diese Homepage können
Blogs mit eingebunden werden. Hat man mal keine Möglichkeit, direkt auf den Blog
zu zugreifen, besteht auch die Möglichkeit eine E-Mailadresse für den Blog
einzurichten und sämtliche Mails, die an diese Adresse gehen, werden automatisch
als Beiträge in dem Blog erstellt. Das wiederum ist eine gute Möglichkeit gemeinsam
mit Jugendlichen einen Blog bzw. eine Website zu gestalten, denn so müssen sie
sich nicht extra bei Google anmelden und ein Konto erstellen. Es reicht, wenn sie
ihre Beiträge für den Blog an die entsprechende Mailadresse senden.
Wie bei Facebook beinhaltet der Blog eine Statistikfunktion um zu erfahren, wie
viele Menschen damit erreicht werden. Aber im Gegensatz zu Facebook kann man
bei Blogs das Layout selbständig gestalten, man hat keine Altersbeschränkungen
und Blogs lassen sich leicht in Facebook integrieren.

20

6. Linksammlung für weitere Informationen
Unter folgenden Links können die Mitschriften der Veranstaltungen aufgerufen
werden, auf deren Grundlage die vorliegende Dokumentation entstanden ist:
• 18.04.2012 – Einsteiger:
http://www.yourpart.eu/p/DokuJAImNetzEinsteiger
• 08.05.2012 – Fortgeschrittene:
http://www.yourpart.eu/p/DokuJAImNetzFortgeschrittene

6.1 Thema „Jugendarbeit im virtuellen Raum“
• zum Weiterlesen: webwork -wiki: http://sites.google.com/site/streetwwwork/
• „Cybermobbing“: Broschüre vom Drei-W-Verlag, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Kinderund Jugendschutz Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V.
• Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutzstaatsvertrag der Länder:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themen-lotse,did=12862.html
• Materialien und Hintergrundinfos für sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung, z.B. mit
Passwortprüfer ( http://www.sicherheit-machtschule.de/Hintergruende/Privatsphaere/1232_Passwortpruefer.htm) auf www.sicherheitmacht-schule.de
• Artikel von Spiegel online: Cybermobbing-Eltern pöbeln mit
(http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,780562,00.html)
• Meine Daten bei Facebook; http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/sozialenetzwerke-max-gegen-mark/4674156.html
• Filme bei Youtube:
Check dein Profil bevor es andere tun: http://www.youtube.com/watch?v=n1TroNdzbWg
Facebook trifft Realität: http://www.youtube.com/watch?v=Q7s5aSCzuxY

6.2 Thema „Internet (k)ein rechtsfreier Raum“
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•

http://netzpolitik.org/2011/neue-urheberrechtskonflikte-am-horizont/
http://www.rechtambild.de/
http://leanderwattig.de/index.php/2011/11/27/probleme-beim-umgang-mit-dem-urheberrechtam-beispiel-der-web-plattform-pinterest/
http://spreerecht.de/social-media-2/2012-02/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilenund-verlinken
http://dl.dropbox.com/u/8431521/Whitepaper_Bildverwendung_im_Internet_v1-0.pdf
http://www.internet-law.de
http://www.irights.info/
http://dejure.org/
http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbviii/1.html
ww.klicksafe.de: „Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt!“ (Herausgeber: klicksafe und
iRights.info - Urheberrecht in der digitalen Welt Mikro e.V.)
21

6.3 Thema „Accounts in sozialen Netzwerken“
• Filmtipp "Hilfe, ich bin nackt"
(http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1359994/ZDFzoom-Hilfe%252C-ich-binnackt%2521#/beitrag/video/1359994/ZDFzoom:-Hilfe,-ich-bin-nackt!)
• Nutzungsbedingungen von Facebook: http://www.facebook.com/policies/?ref=pf
• Nutzungsbedingungen von Jappy: http://www.jappy.de/infos/Terms

6.4 Thema „Social Media Policy“
•

„Social Media Policy für Nonprofit-Organisationen“: Leitfaden für Umgang mit sozialen
Medien, Autoren: Eisfeld-Reschke, Hölderle

22

7.

Kontakt
• Helliwood media & education im fjs e.V.
Lernzentrum im Baukasten
Riesaer Str. 2
12627 Berlin
030 9927 5610
kontakt@das-lernzentrum.de
Facebook: http://www.facebook.com/lernzentrum.helliwood
Ansprechpartnerinnen:
Jacqueline Graf
Sandra Liebender

• Gangway e.V.
Team Marzahn
Marzahner Promenade 24
12679 Berlin
030 93497171
marzahn@gangway.de
Jappy: gangwaymarzahn
Facebook: Gangway Marzahn
twitter: gangwaymarzahn
Ansprechpartner:
Tilmann Pritzens

• Jugendamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Fachsteuerung Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit
Riesaer Str. 94; A 103
12627 Berlin
gabriele.fiedler@ba-mh.verwalt-berlin.de
Ansprechpartnerin:
Gabriele Fiedler

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