Path:
Periodical volume

Full text: Jahresprogramm ... Issue 2014

Bezirksamt Mitte von Berlin
Amt für Weiterbildung und Kultur
Fachbereich Kunst und Kultur

JAHRESPROGRAMM
Tim Trantenroths Sicherheitsbox in der galerie weisser elefant, Januar 2014

2014

- Änderungen vorbehalten! -

>> 1

>> Denn die Kunst
ist die Äußerung einer Kultur,
ist die sichtbar gewordene Steigerung
eines Lebensgefühls.
Franz W. Seiwert, Schriften

>> 2

Vorwort

Liebe Besucherinnen und Besucher!
In über 30 Kunstausstellungen und zahlreichen Begleitveranstaltungen präsentieren sich
Berliner Künstlerinnen und Künstler in den bezirklichen Galerien und in der Klosterruine.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Berliner Kunstherbst, der in diesem Jahr auch in
die bezirklichen Galerien von Mitte einzieht. Während der stadtweit bekannten Art Week im
September präsentieren unsere Galerien ihr eigenes Ausstellungsprofil mit ausgewählten
Künstlerpositionen und einem umfassenden Programm an Einzelveranstaltungen. Ermöglicht
wird dieses überregionale Vernetzungsprojekt der bezirklichen Galerien durch Fördermittel
aus dem Land Berlin. Aufsehen erregen wird die Ausstellung EXPERIMENT LANDCHAFT
mit sonst nur schwer zugänglichen Landschaftsbildern von Malern der Romantik wie Carl
Blechen (1798-1840) und Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863).
Wenn auch nicht mit der gemalten Landschaft so doch mit Raumlandschaften widmen sich
die Ausstellungen in der galerie weisser elefant. Bekannt für zahlreiche Entdeckungen wird
man in der Galerie wieder von spannenden künstlerischen Überlegungen zu philosophischen
Fragen überrascht. Im März erhalten wir Einblick in die künstlerische Arbeit von Anne Gathmann, Bettina Khano, Antonia Nordmann, Sinta Werner und Markus Wüste, die sich wie
zuvor schon Leibnitz und Deleuz mit einem so einfachen Thema wie der Falte auseinandersetzen. Auch in der Galerie Wedding stehen Fragen der Raumerfassung, des Experiments und der Stadtlandschaft im Zentrum dieses Ausstellungsjahres. Erstmalig gelingt die
Zusammenarbeit mit dem Architekturstudiengang der Beuth-Hochschule. Unter dem Titel
SMART FORM entwickeln Studierende speziell auf den Ausstellungsraum zugeschnittene
und begehbare Formen, die unsere Wahrnehmung beeinflussen werden. So werden uns
auch Ausstellungen wie URBAN SPIRIT mit ungarischen Künstlern oder die Ausstellung MIX
IT anregen, in denen wir lernen werden wie wir uns im Mikro- und Makrokosmos definieren
können.
Publikumsnachwuchs und junge Talente fördert mit wachsender Beliebtheit unser Programm
JUNGE KUNST MITTE. Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit Bildungseinrichtungen
zusammen und entwickeln ganz eigene Projekte sowohl im Schulzusammenhang als auch in
den freien Kunstwerkstätten in der Weddinger Schönwalderstraße und dem ATELIER FÜR
KINDER UND ANDERE – FARBKLANG in der Auguststraße in Mitte.
Turbulente Feste der Stadtkultur wird es auch in diesem Jahr geben. Lang erwartet wieder
der beliebte ORTSTERMIN in Moabit unter der Kuratorschenschaft des Kunstvereins Tiergarten vor den Sommerferien. Aber auch das für den Herbst geplante KULTURFESTIVAL
WEDDING MOABIT, organisiert vom Kulturnetzwerk Wedding e.V., wird wieder tausende
Besucher anlocken und das kreative Mitte von ganz anderer Seite zeigen.
Herzlich willkommen bei Kunst und Kultur in Berlin-Mitte!
Dr. Ute Müller-Tischler,
Fachbereichsleiterin

>> 3

Inhalt

Ausstellungen............................................................................... 5




Öffentliche Galerien
o Galerie Wedding
o galerie weisser elefant
o Galerie Nord
Ausstellungsraum
o Klosterruine

junge Kunst mitte
Kinder- und Jugendkunsthaus ..........................................................14





Theateratelier
„Kunst in Schulen“
KinderKunstWerkstatt
Jugendkunstschule Mitte

Kinderatelier Farbklang .................................................................... 24

Kulturelle Bildungsverbünde ……………......................... 27



Kultureller Bildungsverbund Pankstraße
Kultureller Bildungsverbund Parkviertel

>> 4

Öffentliche Galerien / Galerie Wedding
- Kunst und Interkultur
Müllerstr. 146/147, 13353 Berlin
www.galeriewedding.de
Geöffnet: Dienstag bis Samstag, 12 - 18 Uhr
Kontakt: Dr. Katia David
Telefon: (030) 9018 42386
eMail: david@galeriewedding.de

Die Galerie Wedding ist Plattform künstlerischer und interdisziplinärer Auseinandersetzung: eine auf die Kunst ausgerichtete punktuelle Ausleuchtung der Kulturlandschaft von Berlin-Mitte. Die Galerie versteht sich als „Schaufenster der Kultur(en)“.
Mit ihrem Ausstellungskonzept fördert die Galerie Wedding die kommunale Kunstund Kulturlandschaft und bereichert als wichtiger Bestandteil des innerbezirklichen
Kulturangebots die Müllerstraße und den Leopoldplatz. Zu den Besuchern gehören
sowohl breite Öffentlichkeit wie auch Studenten, Künstler, Kunstexperten, Schulen
aus dem Wedding, Kinder und Jugendliche sowie immer mehr auch interessierte
Anwohner und „Passanten“. Zusätzlich zum Schwerpunkt Interkultur ist die Galerie
weiterhin dem EU-Programm Lifelonglearning verpflichtet und gibt StipendiatInnen
aus dem europäischen Raum die Möglichkeit zur Praxiserfahrung und zur Umsetzung
eigener Konzepte.
Programm


30. November 2013 – 25. Januar 2014
AFR!KA. Begegnungen
Mansour Ciss Kanakassy und Manuela Sambo
In Kooperation mit dem Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding.
Wie viel Heimat ist das Fremde? scheint der senegalesische Künstler Mansour Ciss
Kanakassy mit einer im Tiergarten entstandenen Fotoserie zu hinterfragen, die ihn
dort in heimischer Tracht zeigt. Wobei sich der Künstler selber weniger als
„Fremdkörper“ denn integriert versteht, was er durch zusätzliche Muster und
Strukturen auf den Fotos unterstreicht. Eine ganz persönliche Auseinandersetzung,
im Gegensatz zu Manuela Sambo, in deren großformatigen Bildern die
unterschiedlichen Kulturen im größeren Kontext aufeinander treffen.



8. Februar – 8. März 2014
Smart Form
Architekturstudiengang Beuth-Hochschule, Klasse Experimentelles Gestalten
Die Studenten entwickeln eine speziell auf den Raum zugeschnittene begehbare
Form, die verschiedenste Eindrücke und Perspektiven entwickelt und hinterlässt.
Architektur wird zur räumlichen Kunst und umgekehrt, eine raumgreifende Form, die
sich ihrer Umgebung anpasst.



15. März – 26. April 2014
Urban Spirit: UNGARN zu Gast
Gruppenausstellung N.N.
Es geht um Stadtlandschaften, um Übergänge, Wände, Zeichen, Schaufenster und
auch um Stadtmenschen, Konsum und Werbung. Quer durch alle Bereiche bildender
Kunst von Fotografie über Video bis hin zu Malerei und Installationen.

>> 5



2. Mai – 7. Juni 2014
MIX IT Anna Grauberger, Ines Chabral, Antonio Mesones, Guillermo AguilarHuerta
Annäherung von Geist und Materie, Abstraktion und Alltag. Wie wir uns im Mikro- und
Makrokosmos definieren, finden und verlieren.



14. Juni – 12. Juli 2014
Junge Kunst Mitte In Kooperation mit Junge Kunst Mitte
Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk stellen experimentelle und künstlerische
Arbeiten aus dem Programm Kunst in Schulen vor. Das Programm ist ein
Arbeitsbereich des Fachbereichs Kunst und Kultur im Bezirksamt Mitte und wurde
2004 ins Leben gerufen, um künstlerische und kreative Arbeit in den Schulen des
Bezirks zu unterstützen und zu fördern.



19. Juli – 6. September 2014
Klasse Ikemura, UdK
15 Studenten aus zehn verschiedenen Nationen haben sich mit dem Thema
"nationale Identitäten" beschäftigt. Begleitet von der japanischen Professorin Leiko
Ikemura aus Japan. Malerei wird ergänzt durch Fotografie, Bildhauerei und
Installationskunst.



13. September – 8. November 2014
Wedding – Kunst Pur! III
In Zusammenhang mit dem Kulturfestival Wedding stellt die Galerie Wedding wie
schon in den Jahren davor ausschließlich Weddinger KünstlerInnen vor. Laienkünstler sind ebenso vertreten wie die Professionellen. Quer durch Generationen und
Nationalitäten präsentiert sich eine Mischung, so bunt wie das Leben und der Wedding selbst.



15. November 2014 – 3. Januar 2015
Arte Português Gruppenausstellung N.N.
Zeitgenössische Kunst aus Portugal. Künstler stellen sich mit neuen Positionen und
Ansätzen vor.

Angebote im Bereich Kunst- und Kulturpädagogik und –vermittlung für Erwachsene,
Kinder und Schulklassen:
Möglichkeiten der Kooperation für 2014 gibt es viele, da es meist Themen sind, die
problemlos mit Workshops verbunden werden können. Offen dabei ist nur die Frage der
Finanzierung …

>> 6

Öffentliche Galerien / galerie weisser elefant

Auguststraße 21, 10117 Berlin
www.galerieweisserelefant.de
Geöffnet: Dienstag bis Samstag, 13 - 19 Uhr
Kontakt: Ralf Bartholomäus
Telefon: (030) 28 88 44 54
E-Mail: mail@galerieweisserelefant

Die galerie weisser elefant hat sich über die Jahre immer stärker in Richtung Installationen, Objekte, Fotografie und Video-Arbeiten profiliert. Aber auch Zeichnungen
und Malerei, in der Regel mit nicht-gegenständlichem Charakter, werden ausgesellt.
Vor allem jüngere Künstlerinnen und Künstler, die in Berlin leben, haben hier die
Möglichkeit, inmitten des wichtigsten Galerienviertels der Stadt einem breiten Publikum zu begegnen, ohne in erster Linie auf die kommerzielle Verwertbarkeit ihrer Werke achten zu müssen. Die Galerie realisiert Einzelausstellungen, die auf den konkreten
Raum bezogen sind, als auch thematische Gruppenausstellungen.

Programm


11. Januar – 8. Februar 2014
Gegen die Wand / Installation, Malerei Tim Trantenroth
Wand-Malereien – Perspektiven – Dimensionen – Raumstrukturen – Orientierungen



15. Februar – 15. März 2014
série désir / Zeichnungen, Objekte, Projektionen Alice Baillaud
Begehren als Motiv, nicht als Thema – Intimität – Nähe – Verwandlung –
Geborgenheit



22. März – 19. April 2014
Die Falte – Gruppenausstellung – Installation / Objekte Anne Gathmann,
Bettina Khano, Antonia Nordmann, Sinta Werner & Markus Wüste
Auseinandersetzung mit einem philosophischen Thema: Leibniz und der Barock nach
Deleuze



26. April – 24. Mai 2014
Installation / Zeichnung Tia Schmidt
Erfahrung von Raum und Bewegung – Sensibilisierung, Reflexion, Verwandlung



30. Mai – 28. Juni 2014
Objekte/Video-Installation Bettina Munk
Chaos und Ordnung – Zufall und Prinzip – die Zeichnung der Bewegung –
Sinnerfindung



5. Juli – 2. August 2014
Installation Franziska Frey
nachträgliche Ortsbestimmung und -besinnung – Licht als konstituierende Kraft im
Raum



5. August – 30. August 2014
Vor- und Nachspiel: Passage 1-4 – Installationen / Video Alice Baillaud, Tia
Schmidt, Bettina Munk und Anja Gerecke

>> 7

ein Experiment in Zwischen-Räumen: Künstlerinnen der vorangegangenen
Ausstellungen reagieren auf die Installation von Franziska Frey & Überleitung zur
folgenden Ausstellung


13. September – 11. Oktober 2014
Malerei / Installation Anja Gerecke
die Struktur des Raumes als unentdeckte Erfahrung / das Wunderbare des
Offensichtlichen



18. Oktober – 15. November 2014
Monat der Fotografie Lene Münch
auf der Suche nach Leerstellen – Unvorstellbares – Spuren von ausgelöschten
Motiven



22. November – 20. Dezember 2014
HEIM_SPIEL MITTE
kuratierte Ausstellung – Künstlerinnen im Bezirk Mitte – mit dem Frauenmuseum
Berlin

>> 8

Öffentliche Galerien / Galerie Nord
Turmstraße 75, 10551 Berlin
www.kunstverein-tiergarten.de
Geöffnet: Dienstag bis Samstag, 13 -19 Uhr
Kontakt: Dr. Ralf F. Hartmann
Telefon: (030) 9018-33453
E-Mail: info@kunstverein-tiergarten.de
In Kooperation mit dem Kunstverein Tiergarten

Mit rund acht Ausstellungen und zahlreichen Begleitveranstaltungen pro Jahr
präsentiert der Kunstverein Tiergarten in der Galerie Nord ein sowohl international als
auch regional ausgerichtetes Programm mit zeitgenössischer bildender Kunst.
Seit 2004 stehen thematische Gruppenausstellungen zu gesellschaftlichen,
politischen und künstlerischen Fragestellungen im Zentrum der Galeriearbeit. Dabei
ist die Förderung insbesondere junger und kritischer Künstlerpositionen ebenso von
Bedeutung wie die Arbeit mit engagierten nationalen und internationalen
Projektinitiativen.
Neben eigenen Produktionen lädt der Kunstverein regelmäßig GastkuratorInnen ein,
experimentelle Konzepte und Formate für die Galerie zu entwickeln. Hinzu kommen
übergeordnete lokale Großveranstaltungen wie der „Ortstermin Moabit“ und die
unterschiedlichsten Veranstaltungen zur Kunstvermittlung für Menschen verschiedener Herkunft, Generationen und Vorkenntnisse. Denn kulturelle Bildung ist in einem
multiethnisch geprägten Stadtteil wie Moabit insofern wichtig, als die intensive Beschäftigung mit Kunst vielfältige Formen kultureller Teilhabe ermöglicht.
Zahlreiche Kooperationen mit Schulen, Hochschulen, Kunstinstitutionen und Initiativen im In- und Ausland machen die Galerie Nord deshalb zu einem wichtigen kommunalen Zentrum für Kultur in Berlin.
Programm


6. Dezember 2013 – 11. Januar 2014
Umgestellt Claudia Kugler, Monika Brandmeier, Pedro Boese, Michaela
Zimmer, Antje Schwörer
Das konsequente Illusionsverbot der Moderne war vielleicht eines der letzten gültigen
Dogmen in der Kunst, Dekonstruktion und Fläche seine Zauberwörter. Erst der
Verlust von Richtlinien macht deutlich, wie erholsam es sein kann, ihnen folgen zu
müssen oder sich gegen sie auflehnen zu können. Die Arbeiten der Ausstellung
zeigen die Auseinandersetzung mit dem Danach. Sie thematisieren den imaginären
Raum in der Bandbreite von Malerei, Skulptur und digitaler Bildbearbeitung.



24. Januar – 22. Februar 2014
To the fore Torgny Wilke & Sören Jensen
Die Ausstellung zeigt raumgreifende Installationen und Skulpturen der beiden
dänischen Bildhauer Torgny Wilcke und Sören Jensen, die beide in internationalen
Ausstellungszusammenhängen arbeiten. Für die Ausstellung "To the fore" bringen sie
alltägliche Materialien und Gegenstände "zum Vorschein" und generieren aus diesen
räumliche Situationen speziell für die Räume der Galerie Nord.



28. Februar – 29. März 2014
Mosaik und Atze - Geschichte und Politik in DDR-Comics

>> 9

Die Ausstellung widmet sich der Vermittlung von Historie und Zeitgeschichte in den
DDR-Comiczeitschriften – offiziell „sozialistische Bilderzeitschriften“ – MOSAIK und
ATZE im Erscheinungszeitraum 1955 bis 1990. Beide Publikationsorgane, die in
Verlagen der Staatsjugend FDJ erschienen, erfüllten im System der Kinder- und
Jugendliteratur jeweils spezifische Aufgaben bei der ideologischen Beeinflussung der
Heranwachsenden. Die Vielfalt der im Comic vermittelten Themen zwischen
Urgeschichte und Mauerbau ermöglicht einen repräsentativen Überblick über
Geschichtsbilder in der DDR und den Zusammenhang von Geschichte und
Propaganda auf der Grundlage des „dialektischen und historischen Materialismus“.


4. April – 10. Mai 2014
Ovids girls - overlaps and undercurrents
Die Ausstellung vereinigt Arbeiten von sechs deutschen und sechs amerikanischen
Bildhauerinnen, die erstmals für das gemeinsame Ausstellungsprojekt zusammen
kommen. Ihre Arbeiten bewegen sich an den Rändern eines klassischen modernen
Skulpturbegriffs und stellen insbesondere ungewöhnliche und fragile Materialien in
den Mittelpunkt. Im Anschluss an die Berliner Ausstellung wird sie im Boston
Sculpture Centre in Boston/ Mass. (USA) zu sehen sein. (in Kooperation mit dem
Boston Sculpture Centre/ USA)



25. Mai – 14. Juni 2014
Ortstermin! Künstlerinnen und Künstler in Moabit
Jurierte Ausstellung anlässlich des Ortstermin 2014
Die Ausstellung verschafft einen medial weit gespannten Einblick in das aktuelle
Schaffen von Moabiter Künstlerinnen und Künstlern.



20. Juni – 26. Juli 2014
Ceija Stoijka (1933-2013)
Ceija Stojka war eine österreichische Schriftstellerin und Künstlerin. Sie gehörte den
Lovara-Roma an, die besonders in Zentral- und Osteuropa beheimatet sind, und
überlebte als Kind drei nationalsozialistische Konzentrationslager. Im Alter begann
sie, Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus der NS-Zeit in Zeichnungen festzuhalten
und fertigte ebenso Objekte und Gemälde an. Der Kunstverein Tiergarten zeigt den
umfassenden Zyklus von Zeichnungen erstmals in Deutschland, die Schwarz'sche
Villa in Steglitz zeigt parallel Stoikas Malerei und Objekte.



1. August – 6. September 2014
Habitat Anselmo Fox
Der in Berlin lebende Schweizer Bildhauer und Objektkünstler Anselmo Fox hat sich
vor der umfassenden Renovierung und Rekonstruktion der Berliner Siegessäule
intensiv mit den sichtbaren Spuren des zweiten Weltkriegs an Skulpturen, Reliefs und
Mosaiken des Baudenkmals auseinandergesetzt. Seine Arbeitsweise mit
Negativabformungen geht der Frage nach der Materialität und Körperlichkeit des
Raums jenseits von Sichtbarkeiten nach und verhandelt Aspekte von Wahrnehmung
und deren Konditionierung. Im Rahmen einer Einzelausstellung stellt er die
Ergebnisse seines mehrjährigen Projekts zur Berliner Siegessäule vor.



19. September – 25. Oktober 2014
Künstleraustausch Vilnius - Berlin
Einen Schwerpunkt in der Programmgestaltung des Kunstvereins Tiergarten stellen
Projekte dar, die gemeinsam von internationalen KünstlerInnen und - netzwerken
konzipiert und realisiert werden. Für das deutsch-litauische Projekt kommen 14
Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Disziplinen aus beiden Ländern
zusammen und vermitteln Einblicke in zwei sehr unterschiedliche kulturelle
Produktionsorte.
(in Kooperation mit der Lithuanian Artists' Association)

>> 10



31. Oktober – 29. November 2014
Experiment Landschaft Eine Ausstellung anlässlich des 10-jährigen Bestehens
des Kunstverein Tiergarten
Die Ausstellung stellt romantische Landschaftszeichnungen von Carl Blechen (17981840) und Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863) in den Kontext zeitgenössischer
künstlerischer Zugänge zur Landschaftsdarstellung. Bereits in den Zeichnungen
dieser beiden bedeutenden Künstler des frühen 19. Jahrhunderts wird der artifizielle
Charakter von menschlich gestalteter Landschaft verhandelt und symbolisch
überhöht, während zeitgenösssische KünstlerInnen ihre Perspektive insbesondere
auf das Thema der Konstruktion von Landschaft und ihrer kulturhistorischen wie
künstlerischen Referenzen richten. Die Ausstellung stellt somit in einem zeitlichen
Abstand von rund 200 Jahren sowohl Analogien als auch zentrale Unterschiede im
künstlerischen Zugriff auf Landschaft zur Diskussion.
(In Kooperation mit der Stiftung Schloss Branitz und dem Museum Dieselkraftwerk
Cottbus)



5. Dezember 2014 – Januar 2015
ausgezeichnet | gefördert - StipendiatInnen und Projektförderungen 2012 - 2014
der Hans und Charlotte Krull Stiftung
Monika Goetz, Matthäus Thoma, Tim Trantenroth, Natalie Häusler, Ingar Kraus,
Nadja Schöllhammer und Constance Witt
Als eine der wichtigsten Berliner Privatstiftungen fördert die Hans und Charlotte Krull
Stiftung Berliner Künstlerinnen und Künstler mit Stipendien und Projektförderungen.
Die Ausstellung versammelt die StipendiatInnen der zurück liegenden zwei Jahre und
präsentiert Skulptur, Installation, Malerei und Fotografie.

>> 11

Ausstellungsräume | Klosterruine
Klosterstr. 73a, 10178 Berlin
www.klosterruine.de
Kontakt: Manfred Strehlau
Telefon (030) 636 12 13
E-Mail: strehlau@klosterruine-berlin.de
In Kooperation mit dem Förderverein Klosterruine e. V.

Der Förderverein Klosterruine e.V. blickt 2014 auf 20 Jahresprojekte für die Ruine der
Franziskaner Klosterkirche in Berlin-Mitte zurück. Die Ruine der Klosterkirche ist, nun
als „Gotischer Torso“, eines der ältesten Baudenkmale der Stadt Berlin. Das
Entstehen dieses kulturhistorischen Ortes fällt in die Zeit der Gründung der Stadt, erst
entstand die Kirche, dann das Kloster.
Durch die Arbeit des Fördervereins gelang es, diesen Ort nicht nur baulich zu sichern,
sondern auch zu betreuen und zu erhalten und öffentlich-kulturell zu nutzen. Es ist wieder
ein Treffpunkt entstanden, ein begehbarer und durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen
belebter Ort, wobei das erhabene Baudenkmal der Gastgeber bleibt und als Oase im
Stadtraum funktioniert. Auch die vielen Touristen - 80% der Besucher - wissen das zu
schätzen. Es gibt daher einige Gründe, dieses Jubiläum öffentlich und festlich zu gestalten.
Der 1992 von Berliner Künstlern, Denkmalpflegern, Architekten und interessierten Berlinerinnen und Berlinern gegründete Verein hat durch langfristige Spenden- und Kulturinitiativen eine Restaurierung (2003 bis 2005) des kulturhistorischen Ortes, des Berliner
Baudenkmals
(erbaut ab 1250) mitbewirken können. Vom 15. April bis 15. November ist
die Ruine als begehbares Baudenkmal geöffnet und wird jährlich von etwa 28.000 Besuchern besucht. Der Förderverein veranstaltet dazu jährlich eine zweiteilige Skulpturenausstellung, ermöglicht Theater-, Musik- und Literaturprojekte, und hält den Veranstaltungsort auch für kulturelle Aktivitäten aus dem Stadtbezirk offen.

Programm


1. Mai - 30. Juni
1.Ausstellungsteil - Skulptur / Frühjahrsausstellung "HERBERGE2014"
(„Alfred Hrdlicka und Schüler“) an 2 Orten, 2.Ort und Kooperationspartner
ist die Galerie M. Flierl, auch dort Eröffnung der Ausstellung am 1.5.



4. Juli - 31. August
1.Teil Theatersommer mit Shakespeare und Partner
„Was Ihr wollt“ von William Shakespeare (Premiere)



2. August
„450. Shakespeare-Geburtstag“ –Sommerfestmit Gästen und Musik
Öffentliche Festveranstaltung, Reden, Kulinarisches, Jazz , Puppentheater...



4. Juli - 31. August
2.Teil Theatersommer mit Shakespeare und Partner
„Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht



13. September - 14. September
TAG DES OFFENEN DENKMALS ( Motto: „Farbe“)

>> 12

 1. September – 2. November

2. Ausstellungsteil - Skulptur / Herbstausstellung "HERBERGE
( „Berliner Meisterschüler“ )
Eröffnung der Ausstellung am 5.9. von Dr. Jens Semrau



2014"

15. November
„Winterzeichen XIV “- eine Skulptur aus der Ausstellung steht bis 15.4.15

>> 13

junge Kunst mitte | Theateratelier
Schönwalder Str. 19, 13347 Berlin
www.junge-kunst-mitte.de
Kontakt: Carola Tinius
Telefon: (030) 9018-33486
E-Mail: tinius@junge-kunst-mitte.de

Die Entdeckung individueller kreativer Fähigkeiten sowie die Förderung von Sprachund Ausdrucksmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des Theaterspiels: Sprache,
Musik, Körperspiel und Tanz vermitteln neue sinnliche, emotionale und intellektuelle
Erfahrungen. Zielgruppen sind Kinder ab 5 Jahre, Jugendliche bis 20 Jahre.
1. Vorschulkinder
Bei den Jüngsten stehen phantasievolles Spiel, das Erlernen künstlerischer Ausdrucksformen und die theatralische Darstellung im Vordergrund. Kindern mit Integrations- und
Förderbedarf lernen, sich ihre Umwelt spielerische „anzueignen“. Die Förderung des sprachlichen Verstehens, die richtige Aussprache sowie der Vermittlung von „niedrigschwelligem“
Allgemeinwissen stehen hier im Fokus. Auch wird gelernt, mit motorischen Defiziten kreativ
umzugehen: über Bewegungsablauf- und Rhythmusübungen, mit Reimen, Musik, Liedern
und Tanz.
Wöchentliche Kurse: Montag und Dienstag von 9:00 bis 15:00
Kosten: 1,50 €/Projekttag/Kind (außer Einrichtungen des Kult. Bildungsverbundes)
Die Kurse werden von Schauspielern geleitet, die theaterpädagogisch ausgebildet sind und
über langjährige Erfahrungen in der künstlerischen Früh-/Vorschulförderung verfügen.
Darstellerische Präsentationen vor Eltern und Geschwistern setzen den Schlusspunkt eines
jeden Kurses.
2. Grund- und Oberschüler
Neben der Vermittlung schauspielerischer Grundlagen und Techniken des Theaterspiels
geht es um Sprach- und Ausdrucksfähigkeit, Kommunikation und Kreativität. Durch spielerische Prozesse, Rollenspiele und Improvisationen werden aber ebenso Achtung und Wahrnehmung des Anderen, das vorurteilsfreie Beobachten, die Reflexion der eigenen Person
und das Arbeiten im Team geschult.
Die Themen kommen aus dem Schulunterricht oder werden nach den Wünschen oder
Problemfeldern des Schulalltags gesetzt. Wir arbeiten sowohl im klassischen Darstellenden
Spiel, als auch mit der freien Improvisation und Aspekten des autobiografischen Theaters
und des Theatersports.
Die Projekte finden zumeist als 3-5 tägige Projektwochen (Mittwoch bis Freitag, von 9:00
bis 13:30) statt. Kosten: 2,-/Projekttag/Schüler

>> 14

Nachfolgend aufgeführte Themen und Projekte dienen als Orientierung; zu anderen
Themen werden auf entsprechende Anfrage Projekte entwickelt:


Märchen
Innerhalb von 3 bis 5 Projekttagen wird ein Märchen besprochen, die Szenen
entwickelt und geprobt. Im Ergebnis entsteht eine Stück, das in der Schule oder vor
Eltern aufgeführt werden kann.
für 1. und 2. Klasse
Künstl. Leitung: Klaus Stephan - Regisseur und Schauspieler, Caroline Kahmann –
Sängerin/Schauspielerin



Paradiesvögel an Fäden
Aus diversen Materialien werden Marionetten gebaut, die in einer anschließenden
Geschichte zum Leben erweckt und zu den Akteuren eines selbst inszenierten
Marionettentheaters werden.
für 1. bis 6. Klassen
Künstl. Leitung: Claudia Neubarth - Puppenspielerin, Hans Serner - Marionettenbauer
und Puppenspieler



Theater in der Kiste
Die Schüler entwickeln eine eigene Geschichte, entwerfen dazu das Bühnenbild und
die Figuren, zudem sind sie selbst Texter, Figurengestalter, Regisseur und Musiker.
Auf einer kleinen Tischbühne wird zum Schluss des Projektes aufgeführt.
für 1. bis 4. Klassen
Künstlerische Leitung: Anita Koppe – Bühnenbildnerin, Theaterpädagogin



Struwwelpeter, Max und Moritz
Die Stücke sind nicht nur lustig, sondern bieten auch an, über Verhalten, Achtung,
Respekt, Spott und Schabernack zu diskutieren. Die Reimvorgabe der Geschichten
erleichtert das Spielen.
für 4. bis 5. Klassen
Künstl. Leitung: Klaus Stephan - Regisseur und Schauspieler, Caroline Kahmann –
Sängerin/Schauspielerin



„Emil und die Detektive“
Krimi-Theaterworkshop frei nach E. Kästners Klassiker. Ein Workshop in Ergänzung
zum Deutschunterricht.
für die 4 . bis 6. Klassen
Künstl. Leitung: Klaus Stephan - Regisseur und Schauspieler, Caroline Kahmann –
Sängerin/Schauspielerin



Balladen und Verse
Ernstes und Lustiges, selbst gedichtet oder nachgespielt, klassisch oder als Rap
wirkungsvoll in Szene gesetzt. Ein Projekt zur Unterrichtsergänzung.
für die 7. Klassen
Künstl. Leitung: Klaus Stephan - Regisseur und Schauspieler, Caroline Kahmann –
Sängerin/Schauspielerin



Romeo und Julia
Ein Workshop mit Aufführung rund um die Themen Liebe, Vorurteile und Verrat.
für die 7. bis 9. Klassen
Künstl. Leitung: Klaus Stephan - Regisseur und Schauspieler, Caroline Kahmann –
Sängerin/Schauspielerin



Improvisationstheater
Selbstgewählte Themen: Umwelt, Familie, Träume, Liebe, Gewalt, Drogen, Toleranz,
Identität, Selbstfindung. „Wer bin ich?“ – „Was will ich?...“

>> 15

mit Rollenspielen, Improvisationen und Elementen des Theatersports.
für 6. bis 10. Klassen
Künstl. Leitung: ausgebildete Theaterpädagogen


Theater im Deutsch- oder Kunstunterricht
Die Schüler entwickeln auf der Grundlage eines Buches ein Theaterstück oder eine
Performance bzw. entwerfen zu einer im Unterricht zu behandelnden Kunstepoche
Collagen und Objekte, die mit Elementen des Theaters, der Musik, Malerei, Fotografie,
Film etc. performativ umgesetzt werden.
für 6. bis 12. Klassen
Künstl. Leitung: Theaterpädagogen der Mitspielgelegenheit



Theaterspiel in Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf
Jugendliche schauspielerisch auf den Weg in ihre Zukunft vorbereiten, sie dabei
unterstützen, selbständig und eigenverantwortlich zu werden und ihnen dabei
Orientierung bieten. Die Schüler lernen in einem fest umrissenen Rahmen zielgerichtet
auf etwas hinzuarbeiten und dabei klaren Anweisungen, Arbeitsstrukturen und
Theaterregeln zu folgen. Sie lernen aufeinander zu achten und in einem sozialen
Gefüge zu agieren. In Rollenspielen arbeiten sie an Präsenz, Auftreten und
Kommunikationsfähigkeit.
für 9. bis 11. Klassen
Künstl. Leitung: ausgebildete Schauspieler und Theaterpädagogen

>> 16

junge Kunst mitte | Projekt „Kunst in Schulen“
Schönwalder Str. 19, 13347 Berlin
www.junge-kunst-mitte.de
Kontakt: Carola Tinius
Telefon: (030) 9018-33486
E-Mail: tinius@junge-kunst-mitte.de

Kunst in Schulen (KiS) ist ein seit 2004 im Bezirk verankertes Projekt, das die langfristige künstlerische Arbeit von Künstlern in Schulen zum Ziel hat und den Schülern
das experimentelle künstlerische Arbeiten, ohne Benotung und Erfolgszwang, ermöglicht.
Wir arbeiten mit professionell ausgebildeten Künstlern des unterschiedlichsten Genres
zusammen und können Projekttage/Wochen oder unterrichtsbegleitendes künstlerisches
Arbeiten zu folgenden Modulen anbieten:










Malerei, Grafik, Collagen
Fotografie, Film, Video, Trickfilm, Medien
Dreidimensionales Bauen, Modellbau
Rauminstallationen
Bildhauerisches Arbeiten mit Ton, Stein, Holz
Keramik und Mosaikarbeiten
Architektur und Kunst im öffentlichen Raum
Landart – temporäre und vergängliche Kunstwerke aus
Naturmaterialien
Drucktechniken und Linolschnitt

Die Themen und Zeitmodule werden in Zusammenarbeit mit den Künstlern und Lehrern
jeweils projektspezifisch entwickelt.
Einige Vorhaben des kommenden Jahres:
Ein Thema wird der 25. Jahrestag des Mauerfalls sein, zu dessen Anlass mehrere
Schulprojekte auch in Kooperation mit der Stiftung „Berliner Mauer“ stattfinden.
 Schüler des Französischen Gymnasiums werden mit der Künstlerin Sandra Riche
Koffer mit Erinnerungen und Geschichten packen. Koffer als ein Symbol fürs Reisen in diesem Kontext aber auch für Abreise, Flucht und Abschied. Der Koffer wird für die
Schüler zu einem Objekt mit Innenraum, das ihnen zahlreiche
Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Sie können sowohl installativ mit diesem Innenraum
arbeiten als auch das ganze Objekt zu einer Skulptur verwandeln. Die künstlerischen
Ergebnisse werden im Rahmen der Feierlichkeiten in der Gedenkstätte und/oder zur
Feierstunde im Schauspielhaus ausgestellt.
 Die Schüler der 11. Klasse des Gymnsasium Tiergarten werden in einer
Projektwoche „Grenzgänger“ gemeinsam mit dem Objekt- und Fotokünstler Manuel
Schroeder dem Leben direkt an der Mauer mittels Interviews und Recherchen
nachspüren und fotografisch festhalten. Im Rahmen einer „sozialfotografischen
Feldforschung“, zu der auch das aktive Kontaktieren und Befragen von Zeitzeugen
und Fachleuten aus entsprechenden Institutionen (z.B. Museum, Stadtarchiv) gehört,
dokumentieren die Schüler Erlebnisse einzelner Menschen, Paare und Gruppen und
transformieren die audiovisuellen Ergebnisse im dann folgenden künstlerischem
Prozess in Ausstellungs- und Buchprojekte, die abschließend der Öffentlichkeit
präsentiert werden.

>> 17





Die DDR – Architektur und ihre signifikanten Schriftzügen, Materialien und Symbolik
sowie der Entwurf eigener Sinnbilder wird das Thema eines Projektes am John
Lennon Gymnasium gemeinsam mit der Künstlerin Andrea Pichl sein.
Das Erfinden von Geschichten, der Bau von Figuren-, Landschaft und Modellen
sowie die Entwicklung von Spielszenen sind Bestandteil eines Projektes an der
Tucholsky -GS, in dessen Ergebnis ein Schattentheaterstück aufgeführt werden wird.
Und das Thema „Musik“ wird an der Humboldthain-GS im Mittelpunkt eines Projektes
zur Raumgestaltung stehen. Die Schüler werden Farbskizzen, Zeichnungen und
Entwürfe anfertigen, Relief- und Mosaiktechnik kennenlernen, um dann eine Säule
und die korrespondierenden Wandflächen zu gestalten.

Education-Programm mit Galerien
Es ist geplant, zu ausgewählten Ausstellungen der kommunalen Galerien in Mitte bis zu
max. 4 ganztägige Workshops zur Kunstvermittlung zu entwickeln.
Die Themen und Inhalte werden in enger Absprache mit den Kunst- oder Klassenlehrern und
den GaleristInnen entwickelt.
Neben einer Führung durch die Ausstellung sind Künstlergespräche, Atelier- und weitere
Museums/Galeriebesuche, Zeit für eigenes künstlerische Arbeiten oder Recherchen zum
Thema denkbar. Jeder Workshoptag sollte mit einem eigen kreierten Ergebnis abschließen.
Die jährliche Ausstellung, die eine Auswahl der Ergebnisse aller künstlerischen Projekte
präsentiert, findet voraussichtlich vom 14. Juni bis 8. Juli 2014 in der Galerie Wedding statt.

>> 18

KinderKunstWerkstatt
Schönwalder Str. 19, 13347 Berlin
www.junge-kunst-mitte.de
Kontakt: Editha Wrase
Telefon: (030) 9018-33482
E-Mail: editha.heiber@ba-mitte.berlin.de

Die KinderKunstWerkstatt ist Partner der Kindertagesstätten und Familien, wenn es
um Bildnerisches Gestalten geht. Unter dem Motto" Gestaltungsprozesse sind
Erkenntnisprozesse" arbeiten Kunstpädagoglnnen und Künstlerinnen eng mit den
Bildungsträgern zusammen.
Das Entdecken und Fördern der sinnlich kreativen, kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten
vom Kleinkind bis zum Vorschulkind bilden den Schwerpunkt unseres Engagements.
Zahlreiche Kitas besuchen ein ganzes Jahr lang, einmal wöchentlich, unsere Kunstkurse.
Die künstlerischen Abschlusspräsentationen am Ende der Kurse stellen Highlights unserer
Arbeit mit den Kindern dar und bringen den „kleinen Künstlern“ viel Selbstwertgefühl, denn
Eltern und Gäste bewundern die Ergebnisse.
Im Freizeitbereich bieten wir künstlerische Kurse von 2 bis Seniorenalter (bei generationsübergreifenden Kunstkursen) an. Neben dem individuellen künstlerisch ästhetischen Arbeitsprozess geht es auch um das gemeinsame Kunsterlebnis. Unser Programm wird ergänzt
durch ein Weiterbildungsangebot für Erzieherinnen.
Angebote am Vormittag
Spielerisches Malen und Erkunden
Selbst Erfahrenes oder Gelerntes wird hier durch das Erleben zu einem anderen
sinnlichen Erlebnis.
Verschiedenste Materialien und Techniken des künstlerischen Gestaltens stehen hier im
Vordergrund.
Zielgruppe: Vorschulkinder
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: montags 9-10, 10-11, 11-12Uhr,
wöchentlich 1 h pro Gruppe
Kursleiterin: Anna Falkenstein
Erlebe den Farbklang!
Die Kinder malen stehend und arbeiten vorwiegend auf großen Formaten.
Farben unterschiedlichster Konsistenz und Leuchtkraft stehen zur Verfügung, um Reales
oder Fantasievolles mit farbigen Materialien (Farben, Stoffe, Papiere) zu gestalten. So oft
wie möglich wird Musik unterschiedlicher Richtungen einbezogen, dann wird die Gruppe
geteilt. Farben und Mischungen können erprobt, unterschiedliche Techniken kennengelernt
werden. Die Kinder erleben das Zusammenspiel von Musik und Malerei.
Zielgruppe: Kitakinder zwischen 4 und 6 Jahren
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: dienstags, mittwochs, donnerstags, 9-10, 10-11,11-12 Uhr ,
wöchentlich 1 h pro Gruppe,
Kursleiterin: Editha Wrase
Frühkindliches Malen
Sehr große Formate, unterschiedliche Pinselgrößen, in Farbe getauchte Zweige, Federn,
Wachs- u. Kohlestifte, Hände und Füße sind nur einige Malmittel, mit denen die Kinder
Spuren aufs Papier zaubern. Eine bleibende Spur erzeugt beim Kind großen Lustgewinn und
stärkt das Selbstvertrauen. Erste Erfahrungen mit Farben und Stiften werden gemacht.

>> 19

Oftmals haben Erwachsene kaum Verständnis für diese "Kritzeleien". Sie sind jedoch unter
anderem für die Bewegungskoordinierung der Arme und Hände von entscheidender
Bedeutung.
Zielgruppe: Kinder ab 2 Jahre
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: dienstags, mittwochs, donnerstags 9-10Uhr,
Kursleiterin: Editha Wrase
 Fantasiereise und Malen
Auf einem Teppich fliegen die Kinder in die Weit "Fantasia". So Jliegen" wir auf den Mars,
tauchen in der Tiefsee oder landen auf einem Platz mitten im Wedding. Mit kleinen
gezielten Übungen aus dem Kinder-Yoga und phantasievollen Kurzgeschichten lernen die
Kinder bewußter mit ihrem Körper umzugehen, ihre Erlebnisse mit Worten und farbigen
Bildern wiederzugeben.
Zielgruppe: Vorschulkinder
Ort: Malwerkstatt, in 2 Räumen
Zeiten: donnerstags, 10-11 Uhr
Kosten: entgeltfrei
Kursleiterin: Editha Wrase
 Geheimnisvolle Reise in die Welt der Malerei
Kinder und Künstler werden sich in diesem Kurs begegnen, Bilder werden angeschaut,
besprochen und anschließend malen die Kinder selbst zum gleichen Thema. Die Fantasie
wird angeregt und ein Einblick in die Moderne Kunst ermöglicht.
Zielgruppe: Vorschulkinder
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: montags, dienstags u. mittwochs, 13-14 Uhr
Kursleiterin: Beate Schmitt
 Basteln und Bauen
Mit Pappe, Schere u. Kleber bauen wir eine ganze Welt von Menschen, Tieren u. vielen
anderen spannenden Wesen.
Die dreidimensionalen Objekte sind zum Anschauen, aber auch zum Spielen gedacht!
Natürlich wird auch mit Farbe u. anderem Material gearbeitet.
Zielgruppe: Vorschulkinder
Ort: Kunstwerkstatt
Zeiten: freitags, 9-10, 10-11 u. 13-14 Uhr
Kursleiter: Andrzej Gurgul
 Education-Programm
Regelmäßig bieten wir den Kitas die Möglichkeit, Kunst und Künstler aus Berlin
kennenzulernen. Die Kinder erhalten Einblicke in das Schaffen der KünstlerInnen, setzen
sich mit Kunst auseinander und erhalten die Gelegenheit, sich themenorientiert künstlerisch auszuprobieren. Als ein kultureller Teil ihrer Umgebung werden die Ausstellungsorte den Kinder vertraut gemacht.
Dies ist ein zweistündiges Projekt, das einen Galerien-, Atelierbesuch und einen
Workshop beinhaltet.
Zielgruppe: Vorschulkinder
Ort: Galerien, Ateliers der Umgebung
Zeiten: freitags, einmal monatlich (rechtzeitige Anmeldung dringend erforderlich!)
Projektleiter: Tuna Arkun

>> 20

Angebote am Nachmittag
 Frühes bildliches Gestalten
Große Formate, viele Farben, Stifte, Papiere usw. regen die Kinder zum bewußten
Ausprobieren und kreativem Umgang mit den Materialien an. Die ersten gemalten Bilder
setzen "Zeichen". Die Kinder erleben im Beisein der Ellern Lob und Anerkennung und
erfahren unterschiedlichste "Kunst"-Stoffe. Alle Kinder erhalten selbstverständlich eine
individuelle künstlerische Förderung. Die Eltern erhalten auf Wunsch eine Beratung
darüber, wie Sie ihr Kind weiter auf seinem künstlerischen Entwicklungsprozess begleiten
können.
Zielgruppe: Kinder ab 2 Jahren
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: dienstags 16-18Uhr, offener Kurs fortlaufend
Kosten: entgeltfrei
Kursleiterin: Ludmilla Tchlakichvilli
 Formen mit Ton!
In diesem Kurs arbeiten Kinder und Eltern gemeinsam an einem Projekt. Aus Ton
entstehen Tiere, Gefäße und viele andere tolle Formen. Erlebt das Gefühl, mit eigenen
Händen den Ton zu formen!
Nach dem Glasieren und Brennen sind die Gegenstände „alltagstauglich“!
Zielgruppe: Kinder ab 5 J. und Erwachsene
Ort: KinderKunstWerkstatt
Zeiten: Donnerstag 16-17 Uhr
Kursleiterin: Ludmila Tchlakichvilli
 Wir malen Märchen!
Die fantastische Weit der Märchen können die Kinder hier selbst in traumhafte Bilder
umsetzen. Die Märchen werden erzählt, vorgelesen und mit unterschiedlichsten bildnerischen Techniken umgesetzt. Neben der Entwicklung bildkünstlerischer Fertigkeiten
und Fähigkeiten werden in diesem Kurs auch die kommunikativen Möglichkeiten
weiterentwickelt. Verstärkt wered auch Kunstwerke großer Maler hinzugezogen!
Zielgruppe: Kinder ab 5 Jahren
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: Montag 16- 17 Uhr
Kursleiterin: Oxana Lebedinskaya
 Faszination MALEREI
Offenes Atelier für Kinder und Eltern
Es wird eingeladen zum Malen, Modellieren und Experimentieren!
Gemeinsam finden kleinere Projekte statt. Eigene Vorhaben können unter professioneller
Anleitung künstlerisch umgesetzt werden. Auch die Kunstbetrachtung kommt nicht zu
kurz!
Zudem finden regelmäßig Exkursionen ins Freie statt.
Zielgruppe: Kinder ab 7 J. und Erwachsene
Ort: Malwerkstatt
Zeiten: Samstag (14tägig) 10:30-12:30Uhr

Kunstprojekte für Erwachsene
 Künstlerische Fortbildung für Erzieherinnen
Dieses Angebot richtet sich an alle Erzieherinnen, die in anregender Atmosphäre
unterschiedlichste künstlerische Materialien und Techniken entdecken und
ausprobieren möchten.
Handwerkliche "Kniffe und Tricks", aber auch wertvolle kunstpädagogische Erfahrungen
aus der Arbeit mit den Kindern werden vermittelt. Der "Funke" für das Fach ,Kunst' wird

>> 21

wieder entfacht, damit die Pädagoglnnen zu begeisterten Multiplikatoren für die Kunst und
das bildnerische Gestalten mit den Kindern werden.
Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt!
Zielgruppe: Erzieherinnen, nicht nur aus Mitte
Ort: Kunstwerkstatt
Zeit: alle zwei Monate, letzter Mittwoch 16-19 Uhr
Kosten: bitte erfragen
Verantwortl.: Editha Wrase, T : 9018 33482
 Kunstkurs für Generationen
Für künstlerisches Interesse, künstlerische Begabung, gibt es keine Altersbegrenzung. Oft
ist es das gemeinsame Interesse an bestimmten künstlerischen Techniken oder auch die
Vorbildwirkung eines Künstlers, die dazu anregen, künstlerisch aktiv zu werden. Das
akademische Zeichnen und Malen stehen hier im Mittelpunkt. Der georgische Künstler
versteht es, jeden Teilnehmer ganz individuell zu fördern.
Die Kursergebnisse werde öffentlich präsentiert.
Zielgruppe: Menschen von ca. 8-88 Jahren
Ort: Malwerkstatt
Zeit: Donnerstag 16-18 Uhr
Kosten: bitte erfragen
Kursleiter: Gogi Gelantia
Veranstaltungen 2014
 Präsentationen der Ergebnisse aller Kurse
Anfang Mai bis Ende Juni 2014

>> 22

Jugendkunstschule Mitte
Schönwalder Str. 19; 13347 Berlin
www.juks-mitte.de
Kontakt: Nikola Richard
Telefon: (030) 9018-33480
E-Mail: nikola.richard@goodart.de
In Kooperation mit der Jugendkunstschule Mitte

Die Jugendkunstschule Mitte leistet als Angebotsschule einen Beitrag zur Bildung von
Kindern und Jugendlichen, indem sie die kulturelle Arbeit der Schulen unterstützt und
ergänzt. Zugleich ist sie eine Schnittstelle zwischen der Schule und der Jugendarbeit
und fördert die Kooperation dieser beiden Bereiche. Die Teilnahme an den Kursen der
Jugendkunstschule bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich qualifiziert
unter der Anleitung von Fachkräften mit künstlerischen Themen, Materialien und Prozessen auseinanderzusetzen.
Das Programmangebot umfasst wöchentliche Nachmittags- bzw. Abendkurse, Wochenendund Ferienkurse. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist freiwillig, es wird ein geringfügiger Unkostenbeitrag erhoben. Außerdem finden vormittags Projekte mit angemeldeten
Schulklassen und nachmittags Kurse mit Gruppen aus Schulen statt, mit denen – im Rahmen der qualifizierten Nachmittagsbetreuung - eine feste Kooperation vereinbart wurde. Die
Veranstaltung des „Jugendkunstpreis Mitte“ und der „ Künstlerischen Werkstätten der Schulen des Bezirks Mitte“ gehört ebenfalls zum Tätigkeitsfeld der Jugendkunstschule. Die Jugendkunstschule Mitte ist eine Einrichtung der Senatsverwaltung für Bildung und Kultur und
des Bezirksamtes Mitte, LuV Schule und Sport. Die Kursleiter/innen sind ausgebildete
Künstler/innen und Kunsterzieher/innen.
Zur Geschichte der Jugendkunstschule Mitte:
Konzeptionelles Vorbild für die Berliner Jugendkunstschulen war die seit 1987 Berlin weit
zentral durchgeführte Projektwoche „Kunst-Werkstatt-Experiment“. Die dort gemachten
positiven Erfahrungen mit einer Erweiterung des schulischen Lernangebots führten zur
Gründung der ersten Jugendkunstschule in Berlin, dem Atrium. 1992 wurden auch in den
ehemaligen Bezirken Tiergarten (von Michael Jens Barge) und Wedding (von Charlotte Ließ)
Jugendkunstschulen gegründet. Aus einem zentralen Stundenpool der Senatsverwaltung für
Bildung konnten Lehrkräfte mit einem Teil ihrer Unterrichtsverpflichtungen abgeordnet
werden und nachmittags Kurse für interessierte Kinder und Jugendliche anbieten. Die
Veranstaltungen fanden dezentral in Schulen statt. Die Bezirksämter stellten Honorar- und
Sachmittel zur Verfügung. Die Einbeziehung von Künstlern/innen als Kursleiter/innen war ein
wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung des Programmangebots. 1998 wurde die
Stadtbibliothek in der Schönwalder Straße 19 aufgelöst. Die beiden unteren Etagen wurden
der Jugendkunstschule Wedding zur Verfügung gestellt. Dadurch konnte ein wichtiger Schritt
zur Verortung der Jugendkunstschule vollzogen werden. Ebenfalls 1998 übernahm Wolfram
Schnebel die Leitung der Jugendkunstschule Wedding, später - im Rahmen der
Bezirksfusionierung 2001 – der Jugendkunstschule Mitte.
Seit 2006 konnten das 2. OG und 2 Räume des 3. OG in der Schönwalder Straße 19 in die
Nutzung einbezogen werden. Die Projektwoche „Künstlerische Werkstätten der Schulen des
Bezirks Mitte“, die seit 1991 kontinuierlich in der letzten ganzen Schulwoche vor den
Sommerferien stattfindet, kann seitdem weitgehend in einem Haus veranstaltet werden. Mit
Beginn des Schuljahres 2006 – 2007 zog die „KinderKunstWerkstatt“ des Fachbereichs
Kultur (BA Mitte ) in das Gebäude ein. Beide Einrichtungen nutzen die Räume gemeinsam.
Das detaillierte Programm bitte erfragen!

>> 23

junge Kunst mitte | Farbklang – Atelier für Kinder und Andere
Auguststr. 21, 10117 Berlin
www.junge-kunst-mitte.de
Kontakt: Ulrike Stöhring
Telefon: (030) 28 88 44 31
E-Mail: stoehring@junge-kunst-mitte.de

Farbklang ist eine Einrichtung für Vorschulkinder, Grundschulkinder und Menschen
mit geistigen und/oder körperlichen Handycaps; der Arbeitsschwerpunkt liegt auf
Bildnerisches Gestalten und dem Vermitteln von Gruppenerlebnissen.
Konsequent inklusorisch ist unser Angebot für Kinder und für junge Erwachsene. Die Werkstatt für junge, erwachsene, behinderte Menschen mit künstlerischer Begabung soll weiter
ausgebaut werden.
Angebote am Vormittag
 Malen & Musik für Vorschulkinder
Kinder malen an Staffeleien stehend mit Gouache auf großem Papier zu einem Thema
aus ihrer Lebenswelt. Erste Techniken werden erlernt, Farben und Mischungen erprobt.
Der ganze Körper wird mit allen Sinnen gefordert und mit einbezogen.
Kinder musizieren in der Gruppe auf kindgerechten Instrumenten, probieren ihre Stimme
und ihre Fähigkeit zu Rhythmischer Bewegung aus.
Sie erfahren in der Kombination Malen & Musik sich selbst aus schöpferische Wesen und
darüber den Zusammenhang zwischen den Kunstsparten.
Zielgruppe: Kitakinder zwischen 3 und 6 Jahren
Ort:
Malatelier und Musikraum, gleichzeitig bei geteilter Gruppe
Zeiten:
4 x wöchentlich, (1 x pro Gruppe, 10-12 Uhr, 6-8 Wochen)
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Agnes Sioda de Vito, bildende Künstlerin, Alvaro R. Gracia, Pianist
 Malen & Keramik für Vorschulkinder
Kinder nähern sich dem ältesten Werkstoff der Menschheit, dem Ton, gemeinsam an.
Plastisches Gestalten ist eine Herausforderung und ein selbstbewusstseinsförderndes
Erlebnis.
Kinder malen an Staffeleien stehend mit Gouache auf großem Papier zu einem Thema
aus ihrer Lebenswelt. Erste Techniken werden erlernt, Farben und Mischungen erprobt.
Der ganze Körper wird mit allen Sinnen gefordert und mit einbezogen. Sie erfahren in der
Kombination Keramik & Musik sich selbst als schöpferische Wesen und darüber die
fließenden Grenzen zwischen Kunst und Handwerk.
Zielgruppe: Kitakinder zwischen 3 und 6 Jahren
Ort:
Malatelier und Keramikraum, gleichzeitig bei geteilter Gruppe
Zeiten:
1 x wöchentlich, (1 x pro Gruppe, 10-12 Uhr, 6-8 Wochen)
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Ulrike Stöhring, Kunsttherapeutin, Jörg Kinzelmann, Keramiker

>> 24

Angebote am Nachmittag
 Malen für die Kleinsten
Das Angebot bietet eine erste Möglichkeit für kleine Kinder, sich mit Farbe, Stiften und
Ton auszuprobieren, den Werkstoff kennenzulernen und mit ihren Eltern zusammen
kreativ zu sein. Andersbegabte und körperlich und/oder geistig behinderte Kinder malen
und gestalten gemeinsam mit allen anderen und erleben sich und die Freude am Malen
in einer kleinen Gruppe ohne jeden Leistungsdruck.
Zielgruppe: Kinder ab 2 Jahren
Ort:
Malatelier
Zeiten:
Montag 16.00 – 17.00 u. Donnerstag 16.30-17.30 Uhr fortlaufend
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Ulrike Stöhring, Kunsttherapeutin
 Offenes Atelier
Das offene Atelier bietet denjenigen Kindern einen kreativen Raum, die sich aus verschiedenen Gründen keiner Kursgruppe anschließen möchten oder können. Zwischen
kurzfristigem Sich-Ausprobieren und intensivem Arbeiten an einer bestimmten Technik
oder einem speziellen Thema, bis hin zu einem maltherapeutischen Prozess ist hier alles
möglich.
Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren
Ort:
Malatelier
Zeiten:
Montag-Freitag 14.00-15.00 Uhr, fortlaufend
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Ulrike Stöhring, Kunsttherapeutin, Mathias Deutsch, bildender Künstler
 Keramikkurs
Der Keramikkurs bietet die kreative Auseinandersetzung mit dem Material Ton, wobei bei
uns der Schwerpunkt nicht auf dem Töpfern von Gefäßen o.ä. liegt, sondern dem
Plastisieren und dem Gestaltungsprozess von der Idee bis zu der gebrannten, bemalten
und glasierten Figur.
Zielgruppe: Kinder ab 5 Jahren
Ort:
Keramikatelier
Zeiten:
Dienstag und Donnerstag 16.00-18.00 Uhr, fortlaufend
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiter: Jörg Kinzelmann, Keramiker
 Malen und Zeichnen
Bei diesem Kurs handelt es sich um einen Klassiker: die Kinder erschließen sich die Welt
der Kunst, der eigenen Kreativität, sie lernen Techniken bildnerischen Gestaltens und
sowohl allein, als auch in der Gruppe zu arbeiten. Die KursteilnehmerInnen schlagen
Themen vor besprechen diese mit der Künstlerin, zum Thema passend wir die Technik
gewählt und erlernt.
Zielgruppe: Kinder ab 10 Jahren
Ort:
Malatelier
Zeiten:
Mittwoch 16.30 – 18.00 Uhr, fortlaufend
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Mathias Deutsch, bildender Künstler
 Therapiebegleitendes Malen
Kinder mit psychischen, sozialen, körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen
finden hier einen geschützten und dennoch nicht abgetrennten Raum für ihre kreative

>> 25

Entfaltung. In Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle Mitte, Einzelfallhelfern
und Eltern wird nach einem individuell auf jedes Kind eingestellten Plan einzeln oder in
kleinen Gruppen gearbeitet. In diesen Gruppen gibt es gehörlose KursteilnehmerInnen
ebenso wie Jugendliche mit Down-Syndrom und Mehrfachbehinderung. Gleichzeitig
findet sich hier großes künstlerisches Potenzial, das wir fördern.
Zielgruppe: Kinder ab 8 Jahren, s.o., junge Erwachsene mit Handicap nach Absprache
Ort:
Malatelier
Zeiten:
Dienstag 15.30 – 16.30, Mittwoch 15.00 – 16.00, Donnerstag 15.30 – 16.30
Uhr
Kosten:
entgeltfrei
Kursleiterin: Ulrike Stöhring, Kunsttherapeutin

Angebote am Wochenende
In regelmäßigen Abständen bieten wir Familiennachmittage im Keramikatelier an,
Termine bitte telefonisch erfragen!

>> 26

Kultureller Bildungsverbund Pankstraße
Schönwalder Str. 19, 13347 Berlin
www.kultureller-bildungsverbund-pankstrasse.de
Kontakt: Carola Tinius
Telefon: (030) 9018-33486
E-Mail: tinius@junge-kunst-mitte.de

Ausgehend vom Kinder- und Jugendkunsthaus Schönwalder Straße und unter Einbeziehung des Amtes für Weiterbildung und Kultur mit seinen Fachbereichen werden
kulturelle Bildungsangebote nachhaltig verankert.
Auf der Gebietskonferenz im Jahr 2009 wurde gemeinsam mit den Bürger/innen, Akteuren
und den Fachämtern des Bezirks, unter der Projektleitung des Fachbereiches Kunst und
Kultur die Gründung eines Kulturellen Bildungsverbundes initiiert. Seit seiner Gründung
2010 zielt dieser darauf ab, übergreifend von der Kita bis zur Oberschule und gemeinsam mit
Volkshochschule, Musikschule sowie Bibliothek ein dauerhaft verankertes und nachhaltiges
Bildungsangebot für die Kinder und Jugendlichen im Quartier zu schaffen.

Kultureller Bildungsverbund Parkviertel
Schönwalder Str. 19, 13347 Berlin
www.kultureller-bildungsverbund-parkviertel.de
Kontakt: Carola Tinius
Telefon: (030) 9018-33486
E-Mail: tinius@junge-kunst-mitte.de

Zum Motto „Meine Sprache – Deine Sprache – Unsere Sprache“ nahmen 16 ATZETheaterpädagoInnen im Herbst 2011 die Theaterarbeit im Berliner Parkviertel auf.
Gesteuert durch den Fachbereich Kunst und Kultur im Amt für Weiterbildung und Kultur
sowie fachlich konzipiert durch die Theaterpädagogik des ATZE Musiktheaters wurde über
einen Zeitraum von drei Jahren (2011- 2013) zusammen mit mehreren Bildungs-, Freizeitund Familieneinrichtungen der Kulturelle Bildungsverbund Parkviertel aufgebaut.
Ziel ist es, eine nachhaltige und dauerhafte Kooperationsbeziehung zwischen Kulturinstitution, kommunaler Kulturverwaltung und den Schulen und Kindertagesstätten herzustellen/einzurichten. Die künstlerische (Theater-) Arbeit wurde in allen beteiligten Einrichtungen etabliert und verankert, um die Bildungsübergänge von der Kita in die Grundschule und von der Grund- in die Oberschule kreativ zu begleiten.

>> 27

Impressum
Herausgeber
Amt für Weiterbildung und Kultur,
Fachbereich Kunst und Kultur
Fachbereichsleitung
Dr. Ute Müller-Tischler
Stellvertretende
Fachbereichsleitung /
Kulturelle Bildung
Simone Krupsack-Dabel
Gestaltung /
Kommunikation
Bernd Mannhardt
Druck
Bezirksamt Mitte von Berlin,
Vervielfältigungsstelle
Redaktionsschluss: Dez.´13
Änderungen vorbehalten!

>> 28
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.