Publication:
1982
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-9497397
Path:

195 tigeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode
12. Sitzung vom 10. Dezember 1981
625
en Pieroth
md eher Begleitplanung erfolgen wird, wird rechtzeitig vorgenommen,
de ier genaue Termin ergibt sich aus dem Fortschritt der Bohrarbei-
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Gas 2. Mit der Herrichtung der Zufahrt zum Bohrplatz A sowie mit der
atioi Errichtung des Ratzes selbst soll im März kommenden Jahres
egonnen werden.
3. Für Ende Juni 1982 ist die Herrichtung der Zufahrt zum Bohr
latz C Am Postfenn und die Herrichtung des Ratzes selbst ge-
lant.
4. Geplanter Zeitpunkt für den Beginn der Probebohrungen auf
em Bohrplatz A ist in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des
enötigten Bohrgeräts im August 1982 geplant.
5. Mitte Oktober 1982, nach dem Voriiegen von Ergebnissen aus
er ersten der beiden auf dem Bohrplatz A geplanten Probebohrun-
en soll mit der Herrichtung des Bohrplatzes B begonnen werden,
oraussetzung hierfür ist allerdings, daß das niedersächsische
Bat andesamt für Bodenforschung in Hannover, das die Probebohrun-
Jaf en v on Anfang an begutachtend begleiten wird, nach Auswertung
er Ergebnisse der ersten Probebohrungen feststellt, daß eine
J j ie ealisierung des Untertagespeichers möglich erscheint, das heißt,
p wird Schritt für Schritt gebohrt.
6. Das Ende der technischen Untersuchung, das heißt der
igentlichen Bohrarbeiten, wird für März/April 1983 erwartet. Bis
ahin sind die vier Bohrungen und Öffnung von Berlin I abge-
chlossen.
7. Mit dem Abschluß der Gesamtexploration einschließlich aller
dessungen und Tests, insbesondere der Langzeitinjektion, sowie
Ier wissenschaftlichen Auswertungen kann nicht vor Frühjahr
eite 984 gerechnet werden. In diesem Jahr müssen insbesondere die
rein mckproben mit Wasser die Dichtigkeit des Speichers beweisen.
Meine Damen und Herren, ich weise noch darauf hin, daß auch
iese Zeitplanung nur verwirklicht werden kann, wenn bei den
chrägbohrungen technisch mögliche Komplikationen nicht auf-
eten und wenn Rechtsstreitigkeiten den Ablauf nicht verzögern
erden.
Ich habe mich bemüht, die Kompliziertheit der Materie, zugegebe-
ermaßen in etwas mehr Minuten als sonst, darzustellen, auch, weil
h Sie darum bitten möchte, uns Schritt für Schritt behilflich zu
nac lpin. Es wird kein einfaches Verfahren sein.
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V0I Präsident Rebsch: Das Wort zu einer Zusatzfrage hat der
l urc bgeordnete Thomas.
\ Thomas (SPD): Herr Senator, da mich der liebe Gott nur mit
iner begrenzten Sehschärfe ausgestattet hat und ich deshalb Ihre
etzplanung nicht voll erkennen konnte, darf ich fragen, hat der
we: enat ergänzend zu diesen Robebohrungen die Möglichkeit alter-
Vo ätiver Speicherung von Erdgas in Berlin mit in die Untersuchung
d* üfgerfommen?
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Präsident Rebsch: Herr Senator Pieroth!
Pieroth, Senator für Wirtschaft und Verkehr: Die Möglichkeit ist
e fi rundsätzlich nicht ausgeschlossen. Jetzt konzentrieren wir uns auf
ihre e angegebenen Objekte. Im übrigen zu dem, was die Sehschärfe
ftra igeht: Es steht Ihnen dieses Kopfblatt des Netzplanes nachher
ern zur Verfügung.
Präsident Rebsch: Das Wort hat zu einer weiteren Zusatzfrage
er Abgeordnete Staffelt.
Staffelt (SPD): Herr Senator, haben Sie bei Ihren bisherigen
berlegungen auch mögliche Gefahren für die Umwelt bei diesem
rojekt mit einbezogen und wenn ja, welches sind die Ergebnisse
eser Untersuchungen?
Präsident Rebsch: Herr Senator!
Pieroth, Senator für Wirtschaft und Verkehr: Herr Kollege Staf-
>ger dt, wir haben natürlich die Umweltverträglichkeit geprüft, sogar
prüfen müssen. Und der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
schutz hat am 15. September die Umweltverträglichkeit beschei
nigt.
Präsident Rebsch: Nächster Redner, Herr Abgeordneter
Momper!
Momper (SPD): Herr Senator, Sie sprachen von vorbereitenden
Arbeiten, die bereits durchgeführt worden sind. Haben Sie denn
auch die voraussichtlichen Kosten nicht nur der Speicherung, son
dern auch der Herleitung und des sonstigen Beiwerks geprüft, und
wie sich das auf den Gaspreis auswirkt, und wären Sie bereit,
solche detaillierten Berechnungen den energiepolitischen
Sprechern der Fraktionen oder den Fraktionsvorsitzenden zur
Kenntnis zu geben, damit man weiß, was auf den Berliner Gasbe
zieher zukommt?
Präsident Rebsch: Herr Senator Pieroth!
Pieroth, Senator für Wirtschaft und Verkehr: Die Kosten sind
geprüft, Herr Abgeordneter Momper. Ich werde Ihrer Anregung in
dem uns gegebenen Rahmen nachgehen.
[Momper (SPD): Kriegen wir die mal?]
Präsident Rebsch: Zur nächsten Zusatzfrage Herr Abgeord
neter Sellin!
Sellin (AL): Herr Senator, wir haben gestern von der GASAG er
fahren, daß etwa 20000 Anschlüsse noch anschlußfähig wären,
was an sich sehr überraschend ist Wie stehen Sie zu dieser Tat
sache, daß die GASAG ihr Angebot an Kubikmetern, die sie an Gas
verkauft, weit zurückgefahren hat, und daß es in Berlin großflächige
Sperrgebiete gibt, wo keine Gasanschlüsse beispielsweise für
Heizgas genehmigt werden? Soll erst dann wieder hochgefahren
werden, wenn auch Erdgas da ist?
[Führer (CDU): Das hat doch mit den Probebohrungen
nichts zu tun!]
Präsident Rebsch: Herr Senator, wenn Sie wollen, können Sie
diese Frage beantworten. Sie ergibt sich aber nicht unbedingt aus
dem Thema.
Pieroth, Senator für Wirtschaft und Verkehr; Ich möchte gern
meinen Teil schon beantworten, nämlich daß es einen Beschluß
eines früheren Senates gibt, wonach es in ganz bestimmten Bezir
ken Berlins wegen der Umweltbelastung nicht zu zusätzlichen An
schlüssen kommen dürfte.
Präsident Rebsch: Zusätzlich hat das Wort Herr Senator
Wronski.
Wronski, Senator für Arbeit und Betriebe: Herr Abgeordneter
Sellin, wenn ich Ihre Frage richtig verstanden habe, so ist der Grund
dafür, daß nur begrenzte Anschlußmöglichkeiten seitens der
GASAG praktiziert werden können, darin zu sehen, daß zum einen
die Rohrkapazitäten - dies ist in den entsprechenden Ausschüs
sen, übrigens gestern auch im Hauptausschuß, erwähnt worden -
nicht vorhanden sind und daß zum anderen bestimmte Bereiche
von der Installation her gar nicht aufbereitet sind, um Anschlüsse
seitens der GASAG zu ermöglichen.
Präsident Rebsch: Weitere Zusatzfragen liegen nicht vor.
Dann hat jetzt das Wort der Abgeordnete Hans-Georg Lorenz zu
einer Mündlichen Anfrage betreffend
Ausländererlaß des Senats
Lorenz, Hans-Georg (SPD): Herr Räsident! Meine Damen und
Herren! Ich frage den Senat:
(C)
(D)
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