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Sich sowenig, als der Rath zu Berlin gethan, widerlich erweisen:
Derohalben wollen die Herren deliberiren, was zu thun.
Die Herren votiren vff die proposition.
Hr. B. Trumbäach : Was solle män votiren, wehre der Befehl doch
da: e8' wehren Vis die S<hlüßell zu den inneren Tohren nichts
nüße, hette er, der Commendant, doc die Shlüßell Zu den
äußeren Tohren, Vndt Könnte der Rath do<h nicht aus der
Stadt Kommen, wenn ex wolte. Man soll Jhm die Schlüßel
hergeben: So habe man keine Verandtwortung.
Hr. Bürgell : Män gebe die Schlüßell hin.
Hr. Müller: Weill Sie das außenwerk alles schließen,
Kann man doch nicht aus dem Wall kommen:
Hr. Kornmessex: Man werde dadurch eine Last los v. habe keine
Verandtwortung: man gebe die Schlüßell hin:
Hr. Friße: Die Schlüßell weren uns nichts nüße. Verleicht such?
der Commendant was darunter, das man Jhm veneriren oder was
geben solle. Man gebe Jhm die Schlüßell hin.
Hr. Peuc>er: Weill wir nicht einmahl heraus Kommen
Können, So weren Vns die Schlüßell nichts nüße: Man habe
auch keine Verandtwortüng.
Hr. Friße: Man gebe Sie in Gottes Nahmen hin.
Schluß: Ich laße die majora gelten, weill Chf. Dehl<t. Verork'
nung dä, v. Berlin selbige Schlüßell schon 2. Jahr weggegeben, Bndt
der Rath außer aller Verandtwortung Kommbtt. Es ist dieses Re“
Script auch den'Verordneten communieiret y. verlesen : Belieben, das
man die Schlüßell ausandtworten solle.
Actum den 13. 8ber 1663.
Jst beliebett, weill der Gouverneur, der von der Goltze, nicht acquis“
Seiren wolle, das der Thorwächter Engell Ihm mit schwehren sollt
weill der Rhatt solcher gestalt desto weniger Verandtwortung habe.
Publ. Prot. Buch.
Berlin, gedruckt in der Königlichen Geheimen Ober -Hofbuchdru>erei (R. v. Deer).