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Volume Nr. 32, 27. Juni 1968

Full text: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1968, V. Wahlperiode, Band II,21.-43. Sitzung (Public Domain)

32. Sitzung vom 27. Juni 1968 
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Senator Strick 
alle Institutionen Zuwendungen bekommen, die heute 
Zuwendungen erhalten. Da werden möglicherweise 
einige ausgefallen und einige neue zugekommen sein. 
Deswegen war es mir auch sehr sympathisch, das in 
einer pauschalen, verdeckten Summe darstellen zu 
können. 
Dann ist der Vorwurf erhoben worden, daß wir hin 
sichtlich der Baumaßnahmen das zu weit schon aufge 
gliedert haben auf die einzelnen Ressorts. Darf ich das 
hier ein bißchen scherzhaft sagen; Das war die einmali 
ge Chance für den Finanzsenator, drängende Fachsena 
toren für fünf Jahre etwas auf Distanz zu halten. 
(Heiterkeit.) 
Den Ringkampf, den ich hier im Senat bestanden habe, 
von dem hoffe ich also, daß er, obwohl die Finanzpla 
nung nur eine Leitlinie ist, obwohl wir uns den Verhält 
nissen anpassen werden, doch wenigstens auch den Se 
natoren dargelegt hat, was sie an Bauplanungen, an 
schöpferischen Planungen äußerer Gestaltung in den 
nächsten Jahren erwarten können. 
(Abg. Boehm meidet sich zu einer Zwischenfrage.) 
Boehm (CDU): Herr Senator, führen Sie die letzte 
Bemerkung darauf zurück, oder umgekehrt, führen Sie 
die Abwesenheit der Herren Fachsenatoren auf Ihre 
letzte Bemerkung zurück ? 
Striek, Senator für Finanzen; Nein, die wissen sich 
— ich glaube, das haben Sie auch längst bemerkt — 
auch in ihrer Fachpolitik durch diesen Finanzsenator so 
gut vertreten, daß sie gar nicht Angst haben müssen, 
daß sie hier eingreifen müssen. 
(Heiterkeit.) 
Nun muß ich noch einen Irrtum aufklären: Wenn da 
eine 25 %ige Steigerung der Zuwendungen für den 
Trabrennverein steht, dann ist das eine zwangsläufige 
Steigerung und entsteht deshalb, weil die Totalisator 
steuer ein höheres Aufkommen erwarten läßt, und da 
wir einen bestimmten Prozentsatz — ich glaube, jetzt 
sind es 95 v. H. — Totalisatorsteuer an den Trabrennver 
ein wieder abliefern, geht ganz automatisch dieser Stei 
gerungsprozeß vor sich. 
Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich nehme 
an, daß noch die eine oder andere Frage sicherlich im 
Hauptausschuß erörtert wird. Ich möchte mich doch 
recht herzlich bedanken für die Tatsache — ich glaube, 
das klang aus den Sprechern aller drei Fraktionen und 
ihren Bemerkungen heraus —, daß Sie das Bemühen 
des Senats, hier eine realistische Vorausschau, eine so 
weit wie möglich realistische Vorausschau vorzunehmen, 
doch anerkannt haben und ohne Rücksicht auf Regie 
rungsfraktionen und Opposition den Weg als möglich 
und diskutierbar erachten, den wir hiermit eingeschla 
gen haben. 
(Beifall.) 
Stellv. Präsident Dr. Reif: Es liegen keine weiteren 
Wortmeldungen mehr vor. Ich schließe die Besprechung. 
Der Ältestenrat empfiehlt, die Besprechung im Haupt 
ausschuß fortzusetzen. Da sich kein Widerspruch erhebt, 
ist so beschlossen. 
Wir kommen damit zur lfd. Nr. 4, Drucksache 409: 
Wahl eines Mitgliedes für das Kuratorium des 
Lette-Vereins. 
Es handelt sich dabei um eine Ersatzwahl. Vorschlags 
berechtigt ist die Fraktion der SPD. Es wird vorgeschla 
gen Herr Abgeordneter Hubert Schwarz. Darf ich die 
Damen und Herren, die dem Abgeordneten Hubert 
Schwarz ihre Stimme geben wollen, um das Handzei 
chen bitten. — Danke. Gegenprobe. — Enthaltungen ? — 
Herr Abgeordneter Hubert Schwarz ist einstimmig ge 
wählt. 
Wir kommen zur lfd. Nr. 5, Drucksache 410: 
Wahl eines Mitgliedes für das Kuratorium des 
Pestalozzi-Fröbel-Hauses. 
Auch hier handelt es sich um eine Ersatzwahl. Vor 
schlagsberechtigt ist die Fraktion der SPD. Vorgeschla- 
geh wird ebenfalls der Abgeordnete Hubert Schwarz. 
Wer dem Abgeordneten Hubert Schwarz seine Stimme 
geben will, den bitte ich um das Handzeichen. — Danke. 
Gegenprobe. -— Enthaltungen ? — Die Wahl ist einstim 
mig erfolgt. 
Bei den lfd. Nrn. 6 bis 9 handelt es sich um 
Vorlagen zur Kenntnisnahme gemäß Artikel 47 Ab 
satz 1 der Verfassung von Berlin, und zwar 
lfd. Nr. 6, Drucksache 413: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes XI-125 für die Verbreiterung der Hed 
wigstraße zwischen Rheinstraße und Fregestraße im 
Bezirk Schöneberg, Ortsteil Friedenau, 
lfd. Nr. 7, Drucksache 414: 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes Vm-GG-1 für die Grundstücke Kloster 
straße 33—36, Sedanstraße 6—8 und Grundbuch von 
Spandau Band 158 Blatt 5028 im Bezirk Spandau, 
lfd. Nr. 8, Drucksache 415; 
über Verordnung über die Festsetzung des Bebau 
ungsplanes XI-116 für die Verbreiterung der Begas 
straße zwischen Rubensstraße und Dürerplatz und 
der Cranachstraße zwischen Dürerplatz und Becker 
straße im Bezirk Schöneberg, 
lfd. Nr. 9, Drucksache 419: 
über Zweite Verordnung zur Änderung der Verord 
nung über Preise für stickstoffhaltige Düngemittel. 
Es liegen keine Überweisungsanträge vor. Ich darf fest 
stellen, daß das Haus von den Vorlagen Kenntnis ge 
nommen hat. 
Ich rufe auf die lfd. Nrn. 10 und 11, Drucksachen 411 
und 420: ~ 
I. und II. Lesung der Gesetze zur Übernahme und 
Anwendung von Bundesgesetzen. 
Ich verbinde gemäß § 31 Abs. 3 der Geschäftsordnung die 
I. und H. Lesung. Gemäß § 32 Abs. 6 der Geschäftsord 
nung kommen wir sogleich zur Schlußabstimmung über 
die aufgerufenen Gesetze. Wer diesen Gesetzen seine 
Zustimmung zu geben wünscht, den bitte ich um das 
Handzeichen. — Ich danke! Ich bitte um die Gegen 
probe. — Enthaltungen ? — Die Gesetze sind einstimmig 
angenommen. 
Wir kommen damit zu den lfd. Nrn. 12 bis 14, Druck 
sachen 406 bis 408: 
Beschlußempfehlungen des Ausschusses für Vermö 
gensverwaltung vom 10. Juni 1968 zu Vorlagen zur 
Beschlußfassung gemäß § 37 der Geschäftsordnung 
des Abgeordnetenhauses von Berlin. 
Wer den Beschlußempfehlungen seine Zustimmung, zu 
geben wünscht, den bitte ich um das Handzeichen. — 
Ich danke! — Gegenprobe. — Enthaltungen? — Ist ein 
stimmig so beschlossen. 
Lfd. Nr. 15, Drucksache 421; 
Beschlußempfehlung des Ausschusses für Bau- und 
Wohnungswesen vom 5. Juni 1968 zum Antrag der 
Fraktion der CDU über Neuordnung des Woh 
nungswesens ab Januar 1969. 
Das Wort zur Berichterstattung hat Herr Abgeordneter 
Franke. 
Franke (CDU), Berichterstatter: Herr Präsident! 
Meine Damen und Herren! Am 22. Februar dieses Jah 
res hat die CDU mit der Drucksache 301 einen Antrag 
eingebracht mit dem Ziel der Neuordnung des Woh-
	        
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