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Volume Nr. 23, 5. November 1959

Full text : Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1959, III. Wahlperiode, Band I, 1.-26. Sitzung (Public Domain)

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gen, schon.-wegen der vielen Quellenangaben, immer zurüc- handelt und zum Teil bis ins 14. Jahrhundert in Deutschgreifen.
 müssen. Der Verfasser hat seiner verdienstvollen land zurückgeführt werden.
Arbeit EME ZAn540 Beilagen und mehrere bisher unver- Von der Scholle kamen die Scholz, und zwar aus
sfentlichte Bi er aus dem Besiß der Singakademie zur Miederschwedelsdorf, südwestlich von Glaß, in die Städte
Erläuterung des Textes beigegeben. Glaß, Brieg, Ratibor, Breslau, Berlin, Hannover und
Dr. Herbert Sommerfeld. Hamburg. In mehreren Generationen waren sie Handels:
herren, Fabrikbesizer, Geistlihe, Gelehrte und Beam e.
Karl Stre>fuß, Adolph Friedrich Karl Streäfuß, geb. Vom Comersee, der Heimat der Brentanos, kamen die
Gera. 1779, gest. 1844 Berlin. Preußischer Staatsrat, Forni. In Breslau lernte Andrea Forni bei seinem Onkel
Berliner Ehrenbürger, Dante-Verdeutscher. Fischer, Iena Molinari die Handlung, deren Größe schon durch Gustav
1941. 76 S. (Beiträge 3. mittelalterl., neueren und allg. Freytags Roman „Soll und Haben“ jedermann bekannt ist.
Gesch., hr8g. von Friedrich Schneider, Bd. 16.) RM 3,20. Er brachte es zu Wohlstand und schite seine Söhne auf
Die Verehrer des ausgezeichneten Mannes, dem dies Meisen. Sein Sohn Antonio heiratete 1790 die 1769 0
Lebensbild aus der Feder seines Enkels gewidmet ist, wer- Natibor geborene oinzige Tochter Franziska des Handelsden
 es dankbar begrüßen, daß die von warmer Liebe ge- Perxn Johann Hoffmann, die ihrem Bräutigam beachtliche
tragene und doch auf zuverlässiger Forschung beruhende Mittel in die Ehe einbrachte. 1846 heirateten in Leobschüß
Würdigung des Staatsmannes und Übersetzers Strekfuß Anoun RH Scholz, geb. Brieg 17599, und Natalie Se
nun auch in Buchform vorliegt. Der Verf. hat ihr vor allem IeL- Leobs<hüß 1807. Unter den Trauzeugen war de
den in unserer Zeitschrift, Ig. 56 (1939), veröffentlichten Minister von Duesberg, der mit des Bräutigams JÜngere
Aufsaß zugrunde legen können, ihn aber bereichert durch Schwester Jeanette Scholz, geb. 1801, verheiratet war Ter
Mitteilungen über Strekfuß* Vorfahren, über die er schon dem „Familienkreis gehörten dann noh in Berlin v. iht:
1933 eine eigene Abhandlung verfaßt hatte, durch näheres Zeus und Sei: In Berlin Wurde 1347 Otto 92010
Eingehen auf Strekfuß' Leistungen als Übersetzer der großen August Scholz geboren, der 1923 den Doppelnamen Sh
klassisGen Dichter Italiens, durch Literaturnachweise und RAin: 1885 heiratete er in Metlenburg Mn
ein Personenverzeichnis. Wir beglückwünschen unser Mit- Diestel, geb. Grambow 1860, Tochter des Rittergutsbesiße 0
; ; -. IHS : Carl Diestel. Der älteste Sohn Robert Forni wurde 192
glied herzlich zu diesem Abschluß seiner Studien und hoffen, ; 7 .
44 os : Schwiegersohn des Reeders in Hamburg, Leiters der
daß sein in vorbildlich guter Sprache geschriebenes Buch . Mt . | :
einen ausaedehnten Leserkreis finden wird. Sense Sfeit Si jene mf ct erscheinen
ie in Hamburger Exportkreisen so weltbekannten Na
Dr. Ernst Kaeber. der Woermann, Weber, Bohlen und Goßler. Wir erinnern
. . . en : uns dabei an den fesselnden Vortrag des Herrn Ober-Schillers
 „Piccolomini“ auf dem Königlichen National- reogierungsrats Wilhelm v. Goßler in der Domsizung vom
Theater in Berlin. Ifflands Regiebuch zur Erstaufführung 8. Februar 1941, der das betonte Zusammengehörigkeitsam
 18. Februar 1799. Herausgegeben von Julius Peter- gefühl der Sippe nach den in dem Buch abgedruten Briefen
sen. Mit einem Geleitwort von Staatsminister Professor bekräftigte.
Dr. Johannes Popißt. (Nicht im Handel.) Zu bedauern ist lediglih, daß das Buch nicht im
Wehmütig wird jeder, der den großen Germanisten der Handel ist; denn es bietet eine Fülle von Stoff für manchen
Berliner Universität gekannt hat, diese wundervolle Gabe Familienforscher. Friß Vehse.
jose, die er "5 ku vor Five Tode, am 20. August d. I.,
ertiggestellt hat. it Stolz konnten wir ihn no< zu ; i s 5.4 ichte Gegenunseren
 Mitgliedern zählen. Das Thema ist natürlich öfter ARI 1 SD en M ED aue Peter
behandelt worden, 3. B. in der Zeitschrift „Der Bär“ 25 Heinz Seraphim. Wissenschaftlihe Vierteljahress<rift
(1899), S. 104--108, mit ac<t Kostümfiguren und dem zur Erforschung der Judenfrage. Hohenciche - Verlag,
Faksimile des Theaterzettels; Albert P i > im 40. Heft der München. Heft 1/2, April bis September 1941. Ie Heft
Eisten, ERG Vereins, SI ff. Aber ENE stübt RM2--. '
ich viel eingehender auf die Akten und gibt auch ein 105 . | : 5 2 ;
Faksimile von Schillers Brief an Iffland vom 24. Dezember 19 mmer WEINE zeiheine die Zeitsmnite der 227
1798 hinzu, der dem Herausgeber von Schillers Briefen, A I Ser er Ee H Hu als
- : : : ; ußenstelle Frankfurt am Main der Hohen Sule, die a
Jonas (Bd.5, S. 477-479), nicht in der Urschrift vor- Institut Erforschung der Iudenfr ins- Leben gerufen
gelegen hat. Ferner sind die noch ungedru>ten Briefe Fle>s E . ZU BW "it 0.7 I M eit on ADT 4 Mn heran
 Iffland im Museum der Preußischen Staatstheater Di . EE WREN ee TEN EE NE
benußt worden. Geschmüct ist die schöne Darstellung noeh 4 NN eee Berichte üb DINH: uf d Buchbesprechunmit
 drei farbigen Kostümentwürfen von Johann Wilhelm < es - a -. er Ta 22 > it nter
Meil und Heinrich Meyer: Thekla, Seni und Wachtmeister Jem werdenden Seiser uner ven Stand ver Invensraoe 1
ZE Gern. benuße ich die Gele „Dlt Um i8erbeip Die richten. Dies beabsichtigt auch ein „Politisches Tagebuch“-Be
 I genhent, verbend auf die >4s von Vierteljahr zu Vierteljahr alle auf die Judenfrage
„Gesellschaft für Theatergeschichte“ hinzuweisen. Nur durch mu 2... “ 2. 1 dD
ZSE . ede . bezüglichen Ereignisse möglichst vollständig verzeichnet, un
Mitgliedschaft und Zahlung eines jährlichen Beitrags von 024 ;: : ue äße
6. NM nämlich find ihre wertvollen 8275 M eine Bücherschau über alle einschlägigen Werke und Aufsäße.
R ' vollen Boröffentlihungen Die “TF We : . d auf
; ZEE ie Forschungen sollen nicht auf Deutschländ un
AUBeRienen: AnmeidUngein werde im weitergehen. Europa beschränkt bleiben, sondern fich auf alle Länder der
Dr. Hermann Kügler. Erde erstre>en: das ist im Titel ausaedrü>t. Das vor*
: liegende Doppelheft enthält nach einem einführenden Aufsaß
Bin 20 of iä "a n a „ Die Zh Fe ud Zee oM. von ae Rosenberg ROE TET INUUIANSNG und
erwandten. eshichte eines deutsch-italienis<en Ge- issenschaft“ u. a. einen Überbli& von Wilhelm Gra!
schlechts.  Privatdru>d, Hamburg 1941. N ZU "Die geschichtlichen Lösungsversuche der Judenfrage 5
Das sehr gut bebilderte Work verdient neben seiner Walter G vo ß, Die rassenpolitischen Voraussetungen zu
vorzüglichen Ausstattung und sorgsamen Bearbeitung eine Lösung der Judenfrage. -- Auf diese Zeitschrift sei hierm
eingehende Würdigung schon durch seine einzelnen Kapitel, nachdrücklich aufmerksam gemacht.
in denen auch die angebeirateten Familien ausführlich be- Dr. Hermann Kügler.
Die Verfasser sind für den Inhalt ihrer Beiträge verantwortlih. Es wird gebeten, entbehrliche Fremdwörter zu vermeiden-Unverlangte
 Arbeiten werden nur zurügesandt, wenn die nötigen Briefmarken beiliegen. Herausgeber: der Vorsitend?»
Studienrat Dr. Kügler, Berlin NW 21, Dortmunder Str. 6. Fernsprecher 39 28 04. Berlag von E. S, Mittler & Sohn,
Berlin SW 68, Kochstr. 68--71. Postsche>konto des Bereins: Berlin NW 7, Nr. 313 65. Bibliothekstunde: Sonnabends
von 17 bis 19 Uhr im Deutschen Dom am Gendarmenmartkt.
Diesem Heft liegen Titel und Inhaltsverzeichnis für den 58. Jahrgang bei.
Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Buchdruerei, Berlin SW 68, Kochstraße 68-71.
Ausgegeben am 10.10.41
            
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