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Erster Teil. Fahrten Caput III. Hesperischer Himmel

Volltext : Es sei wie es wolle, es war doch so schön! / Kerr, Alfred (Public Domain)

Florenz nach dem Krieg

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druck ist erschütternd. Vietato Fumare muß ein Postraffaelit
 gewesen sein — er trägt dessen Stempel. Seine
Abhängigkeit von Wilhelm Busch ist so deutlich, wie
Tizians Abhängigkeit von Hans Makart,
Wunderbare Stadt! Welche wirre Menge von Donatellos
 und Tiepolos, Wie wimmelt es auf den Kinderköpfen
 des Luca della Robbia!
Hoch über dem freistehenden Campanile sendet die
bronzene Glocke des Messer Gorgonzola ihre Mahnungen
 an die Ewigkeit.
Hier am Arno war es, wo Dante täglich seine Beatrice
vor dem Grand Hotel traf und in dem (später ausgeführten)
 Entschluß, erst nach ihrem Tod eine Familie
zu gründen, bestärkt wurde.
Schwer von Erinnerungen ist Florenz! Nur die betühmten
 tanzenden Nacktfiguren von Botti-Celli de
Rheidt fand ich nicht.
_ Sie sollen in den Aufizien hängen — (wofür der Berliner
 ungebildet Uffizien sagt).

Florenz nach dem Krieg

Die Stadt zeigt manche Verwandlung. Besonders
meine Kneipe Melini hat sich verändert. Dorthin ging
ich vor Jahr und Tag schon um elf Uhr vormittags
gabelfrühstücken. Mit weißem Chianti, ha! ...
Böcklin lebte damals auf seiner schwebenden Besitzung.
 Von dieser Höhe fuhr er oft zu Melini. Er trank,
bis die Italienerin, das Gesponz, Einspruch tat. Wor-En
 er sie mit einem schrecklichen Blick angeschaut
at.
            
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