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Periodical volume Nr. 36, 22. Dezember 1949, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1949

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:

Stadtv. F r a u K R A P P E(SPD): Bei der lfd. Nr. 16 bitte ich
ausdrücklich, daß der Magistrat eine neue Vorlage macht.
V o r s t e h e r S U H R : Ich bedaure s e h r . Ich habe die Vorlage des Mag i s t r a t s nicht. Aber deshalb kann sie j a ruhig dem zuständigen Ausschuß, dem
Währungsausschuß, ü b e r w i e s e n werden. Ich glaube, F r a u Stadtverordnete
Krappe, Ihrs Ab sieht war eigentlich eine a n d e r e .
(Heiterkeit und Zurufe: H ö r t ! Hört!)
Ich darf a l s o feststellen, daß zu den laufenden N u m m e r n u n s e r e r T a g e s o r d nung 16, 17, 18, 19 und 20 das Wort nicht gewünscht wird und daß das Haus,
wie ich feststelle, einstimmig damit einverstanden ist, diese Vorlagen 540,
543, 544, 545, 546 und 546a den zuständigen Ausschüssen zu überweisen.
Dann darf ich folgendes feststellen. D i e

Beratung der lfd. Nr. 15

Drucksache 499, Vorlage zur Beschlußfassung über
Weiterführung der ehemaligen RWU (Reichsanstalt für
F i l m und Bild in Wissenschaft und Unterricht)
wird auf Vorschlag des Ä l t e s t e n r a t s , dem Sie hoffentlich zustimmen wollen,
heute ausgesetzt, aus folgenden Gründen: Wir haben die Beratung neulich
vertagt, um e r s t eine neue Information seitens des M a g i s t r a t s über die V e r legung der R e i c h s a n s t a l t zu erhalten. Diese Information liegt nicht vor.
Folglich hat es keinen Zweck, heute die Beratung aufzunehmen. Ich darf a l s o
das Einverständnis des Hauses dafür annehmen, daß die Nr. 15 heute abgesetzt
wird.
Ich rufe dann auf die lfd. Nr. 21 u n s e r e r Tagesordnung:
Drucksache 548, Vorlage zur Beschlußfassung über
Verzögerung der Rechnungslegung für das H a u s h a l t s jahr 1948 und der Darlegung der V e r m ö g e n s - und
Schuldenlage.
Ich nehme an, daß der H e r r K ä m m e r e r h i e r z u das Wort wünscht. Bitte sehr,
H e r r Dr. Haas !
Stadtrat Dr. H A A S : Meine Damen und H e r r e n ! Vor etwa zwei Monaten
hatte ich gebeten, diese Rechnungslegung bis zum 31. Dezember d i e s e s J a h r e s
vornehmen zu können. Die Entwicklung hat m i r leider nicht Recht gegeben.
Wir sind heute nicht in der Lage, diesen T e r m i n einzuhalten. Die Gründe haben
wir in der Vorlage schriftlich niedergelegt; ich möchte sie nicht wiederholen.
Wir bitten daher einfach in Rücksicht auf die technischen Schwierigkeiten - das
allein ist der Grund - dem Beschluß in der Vorlage zuzustimmen.
V o r s t e h e r S U H R : Sie haben die Begründung der Vorlage durch den
H e r r n S t a d t k ä m m e r e r gehört. Ich darf fragen, ob dazu das Wort gewünscht
wird. - Das ist nicht der F a l l . Wir kommen zur Abstimmung. Wer der Vorlage
        
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