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Periodical volume Nr. 32, 1. November 1949, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1949

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war, das ja dem Sozialamt Wilmersdorf zur Verfügung stand, weiß Gott,
vom evangelischen Standpunkt aus nichts zu beanstanden war. Das möchte
ich nur gesagt haben.
(Zuruf von der SPD: Was wollen Sie denn?)
Stellv. Vorsteher F r a u Dr. M A X S E I N ; Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir kommen zur Abstimmung. Wer der Vorlage zur
Beschlußfassung über Wiedereinrichtung der Christian- und A u g u s t e - B l i s se-Stiftung in der Formulierung, wie sie in der Drucksache Nr. 373 v o r liegt, seine Zustimmung geben will, den bitte ich um das Handzeichen, Die Gegenprobe. - Mit Mehrheit beschlossen.
Ich rufe auf die laufende Nr. 30 der Tagesordnung:
Drucksache 374: Vorlage zur Beschlußfassung über das G e setz über die Bewirtschaftung von Torfvorkommen.
Wünscht der Magistrat das Wort zur Begründung? - Das ist nicht der F a l l .
Wortmeldungen liegen nicht vor. Damit kommen wir zur Abstimmung. Wer
der Vorlage zur Beschlußfassung über das Gesetz über die Bewirtschaftung
von Torfvorkommen in der Formulierung der Drucksache Nr. 374 seine
Zustimmung geben will, den bitte ich um das Handzeichen. - Die Gegenprobe. - Mit Mehrheit beschlossen.
Laufende Nr. 31 der Tagesordnung:

'

Drucksache Nr. 375: Vorlage zur Beschlußfassung über
Zurückziehung des Gesetzes über den Verkehr mit Waren,
Wünscht der Magistrat das Wort zur Begründung? - Das ist nicht der F a l l .
Das Wort hat H e r r Stadtverordneter F i s c h e r .
Stadtv. F I S C H E R (FDP) : Die Fraktion der F r e i e n Demokratischen P a r t e i möchte die Gelegenheit der Beerdigung dieses Gesetzes nicht
vorbeigehen lassen, ohne darauf hinzuweisen, daß bei der Errichtung des
Säulengebäudes des Sozialismus in Berlin, der d r e i Säulen des Sozialisier u n g s g e s e t z e s , des W i r t s c h a f t s k a m m e r g e s e t z e s und des W a r e n v e r k e h r s g e s e t z e s , die F r e i e Demokratische P a r t e i dem Richtfest ferngeblieben ist.
Wir freuen uns sehr, daß nunmehr der Magistrat endlich aus einer lange
offenkundig gewordenen Entwicklung die Folgerungen gezogen hat und d i e s e s Gesetz zurückzieht.
(Beifall bei der FDP. - Zuruf von der SPD: Eine Unverschämtheit!)
Stadtrat K L I N G E L H Ö F E R : Meine sehr v e r e h r t e n Damen
und H e r r e n ! Ich bin ebenso ü b e r r a s c h t , wie Sie es sein werden, daß zu
d i e s e r Vorlage noch einmal das Wort ergriffen worden ist, und ich bin gezwungen, deshalb etwas dazu zu sagen.
Ich habe i m m e r darauf hingewiesen, daß es wahrscheinlich nicht
nur in diesem Hause, sondern in der ganzen Welt niemanden gibt, der,
        
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