Path:
Periodical volume Nr. 27, 29. September 1949, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1949

27

37

Bautätigkeit eintreten würde, und das ist genau das, was wir nicht wollen.
Wir möchten ja gerade, daß die Bautätigkeit, die am ehesten zur V e r r i n gerung der Arbeitslosigkeit beitragen kann, forciert wird. Deshalb bitte
ich, ohne einen besonderen Antrag zu stellen, sich noch einmal zu ü b e r l e gen, ob man nicht doch die Worte "und Wirtschaftsunternehmungen" in § 6
streichen sollte.
Stellv. Vorsteher F r a u Dr. M Ä X S E I N : Weitere Wortmeldungen
liegen nicht vor. Damit ist die Generalaussprache in zweiter Lesung beendet.
Meine Damen und H e r r e n ! Der B e r i c h t e r s t a t t e r des Hauptausschusses
hat auf das Wort verzichtet. Ich gebe Ihnen nun den Beschluß des Hauptauss c h u s s e s zur Kenntnis:
Der Hauptausschuß empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung folgende Beschlußfassung.
Dem Dringlichkeitsantrag der Fraktionen der SPD,
CDU und F D P betreffend Änderung des G e s e t z e s über die
Ausgabe von Berliner Schuldverschreibungen 1949
und über Steueramnestie ( Drucksache Nr. 333) wird zugestimmt.
Nunmehr t r e t e n wir in die Einzelaussprache und in die Einzelabstimmung
ein. Wir legen zugrunde den Beschluß des Wirtschaftspolitischen A u s s c h u s s e s vom 23. September 1949 zur Vorlage zur Beschlußfassung über das Gesetz über die Ausgabe von Berliner Schuldverschreibungen 1949 und über
S t e u e r a m n e s t i e . Heranziehen werden wir den Beschluß des Hauptausschuss e s vom 28. September 1949 über den Dringlichkeitsantrag der d r e i F r a k tionen betreffend Änderung des Gesetzes über die Ausgabe von Berliner
Schuldverschreibungen 1949 und über Steueramnestie. Ich rufe zunächst
auf die Überschrift: Gesetz über die Ausgabe von Berliner Schuldverschreibungen 1949 und über Steueramnestie. - Wortmeldungen liegen nicht vor;
Abänderungsanträge sind nicht eingegangen. Ich stelle das Einverständnis
des Hauses fest.
Zu § 1 des Gesetzes wird vorgeschlagen, den Absatz 1 wie folgt
abzuändern:
Der Magistrat ist berechtigt, nach n ä h e r e r Regelung d i e s e s
Gesetzes bis zum 31. Dezember 1951 Berliner Schuldverschreibungen bis zur Höhe von 50 Millionen DM auszugeben. Von dies e m Betrag entfallen 19, 5 Millionen DM
- bisher 18, 5 Millionen auf die Zuschüsse im Rahmen der Blockadehilfe ( § 4).
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.