Path:
Periodical volume Nr. 26, 15. September 1949, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1949

26

27

1. Oktober, wie wir es vpn der Verwaltungsseite vorgesehen haben, seine
Tätigkeit beginnt.
V o r s t e h e r S U H R : Ich eröffne die A u s s p r a c h e . Das Wort hat
der H e r r Stadtverordnete Ohning.
Stadtv. O H N I N G (SPD) : Meine Damen und H e r r e n ! Ich muß
dem V e r t r e t e r des Magistrats zugeben, daß wir durch die Anordnung d e r
Alliierten Kommandantur in weitestem Maße gebunden sind. Wenn wir die
Magistratsvorlage noch einmal nachgeprüft wissen wollen, so wird sich diese Nachprüfung im wesentlichen auf rein technische F r a g e n e r s t r e c k e n können. Ich stimme mit dem H e r r n Stadtrat Dr. Kielinger i m übrigen darin
überein, daß eine Ausschußüberweisung stattfinden muß. Ich glaube a b e r
nicht, daß die Ausschußüberweisung zunächst an den Hauptausschuß zu erfolgen
hat, sondern, da es sich gerade u m technische F r a g e n über den Gang der
Wiedergutmachüng8gerichte und den Gang des Wiedergutmachungsamtes handelt, muß nach u n s e r e r Auffassung eine Überweisung zunächst an den R e c h t s politischen Ausschuß des Hauses erfolgen. Ich beantrage namens der sozialdemokratischen Fraktion die Überweisung der Drucksache 324 an den R e c h t s politischen Ausschuß, soweit m a t e r i e l l r e c h t l i c h e F r a g e n der Wiedergutmachung in F r a g e kommen oder b e r ü h r t werden. Bei der Beratung wird der
Rechtspolitische Ausschuß eine gemeinschaftliche Beratung mit dem Sonderausschuß für Wiedergutmachung vorzunehmen haben. Ich bitte Sie, in d i e s e m
Sinne zu beschließen.
Vorsteher S U H R : Meine Damen und H e r r e n ! Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir kommen zur Abstimmung. E s ist der Antrag gestellt
worden, die Vorlage dem Rechtspolitischen Ausschuß zur Beratung zu ü b e r weisen. Wer mit der Überweisung einverstanden ist, bitte ich, das Handzeichen zu geben. - Das ist die Mehrheit; demzufolge ist so beschlossen.
Wir kommen nunmehr zur zweiten Beratung der unter den Ziffern
17 bis 19 anstehenden Vorlagen. Zunächst Ziffer 17:
II. Beratung der Vorlage über Verordnung zur Änderung der
Zweiten Vorläufigen Durchführungsbestimmungen vom 18. Dezember 1936 zum Gesetz zur Änderung des Beförderungssteuergesetzes vom 2. Juli 1936.
B e r i c h t e r s t a t t e r i s t F r a u Stadtverordnete Dr. Barowsky.
(Zuruf. )
- Verzichtet. Ich eröffne die A u s s p r a c h e . Ich stelle fest; Wortmeldungen
liegen nicht vor. Ich schließe damit ausdrücklich die zweite Beratung.
Meine Damen und H e r r e n , die Abstimmung muß anhand der Drucksache 311,
der ursprünglichen Vorlage des M a g i s t r a t s , erfolgen, denn es handelt sich
hier ja u m ein Gesetz. Der Beschluß des Hauptausschusses vom 7. Septemb e r lautete, daß der Vorlage, wie sie vom Magistrat in der Drucksache 311
formuliert wurde, zugestimmt wird. Ich bitte daher, die Drucksache 311
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.