Path:
Periodical volume Nr. 22, 21. Juli 1949, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1949

32

22

Um des formalen Ausgleichs willen i s t bei dem Generalbeschluß
nun angenommen worden, daß es möglich sein wird, diese 252 Millionen
Mark aus Krediten zu decken.
Ich habe schließlich noch darauf hinzuweisen, daß zu diesem Generalbeschluß Nr. 247 noch die Anlage 3 gehört, die die alljährlich wieder
v o r g e l e g t e n Bestimmungen über die Deckungsfähigkeit und Übertragbarkeit
von Ausgabemitteln für den Haushaltsplan 1949 enthält, die vom Magistrat
vorgelegt und vorn Hauptausschuß so beschlossen worden sind.
Schließlich gehört zu diesem Generalbeschluß Nr. 247 die vorhin
schon erwähnte Drucksache. Nr. 235, in der die sachlichen Durchführungsb e s c h l ü s s e für den Haushaltsplan zusammengestellt sind.
Ich wiederhole also noch einmal; die Abstimmung über den Haushaltsplan wird nachher vorgenommen werden auf Grund der Drucksache Nr. 247,
des Generalbeschlusses des HauptausSchusses vom 16. Juli über den H a u s haltsplan. Dazu werden in Einzelabstimmungen b e r a t e n werden die Anlagen
1, 2, 3 und als Anlage 4 die Drucksache 235. Das sind die Drucksachen und
Vorlagen, die zum Punkt 19 der Tagesordnung gehören.
Nun verbinde ich mit der Beratung d i e s e s Punktes 19 u n s e r e r T a g e s ordnung die Punkte 8 bis 18, 20, 21, 22, 24 und 25. Denn alle diese Punkte
u n s e r e r Tagesordnung sind selbständige Beschlüsse und Vorlagen, die ebenfalls mit einzelnen Ansätzen des Haushaltsplanes zu tun haben. Ich hoffe, daß
der Gegenstand der Beratung klar ist.
Ich rufe also auf Punkt 19 der Tagesordnung, Drucksache 247 mit
den Anlagen:
Zweite Beratung des Haushaltsplanes für 1949
und verbinde die Beratung mit den Punkten 8 bis 26 mit Ausnahme von 26 und
23, die b e r e i t s erledigt sind. Ich eröffne nunmehr die G e n e r a l a u s s p r a c h e in
zweiter Lesung. Das Wort hat F r a u Stadtverordnete Krappe.
Stadtv. F r a u K R A P P E (SPD) : Meine Damen und H e r r e n ! Schon
die Tatsache, daß schon fast vier Monate dieses Etatjahres um sind und wir
e r s t jetzt zu dem Etat Stellung nehmen können, zeigt, unter welchen Schwierigkeiten dieser Etat zu b e r a t e n war. Die Sparmaßnahmen, die wir jetzt v o r genommen haben, hatten an sich b e r e i t s in den Beratungen des vorigen H e r b stes angefangen, als wir den Notetat zur Beratung hatten. Durch die Situation
des vorigen S o m m e r s , die durch m e h r e r e Dinge für Berlin besonders schwierig war, sahen wir uns schon im vorigen J a h r vor die Tatsache gestellt,
äußerste Sparmaßnahmen anzuwenden.
Die Beratungen für diesen Haushalt 1949 hatten wir b e r e i t s m e h r e r e
Monate i m Hauptausschuß durchgeführt, ehe uns der offizielle Haushalt vom
Magistrat vorgelegt wurde unter Berücksichtigung der Sparmaßnahmen, die
wir aus dem Nothaushalt h e r a u s für notwendig hielten, auch für diesen H a u s halt in Ansatz zu bringen.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.