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Periodical volume Nr. 95, 16. Dezember 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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angenommen sind, wenn kein Widerspruch erfolgt.

K

Ich rufe auf § 1, Geltungsbereich.« - § 2, Pflichten des A r b e i t g e b e r s , - § 3, Pflichten des V e r m i e t e r « von A r b e i t s s t ä t t e n und B e t r i e b s e i n richtungen, - § 4, Pflichten der Arbeitnehmer, - § 5, Betriebsanzeige, § 6, Unfallanzeige.
§ 7, Betriebliche Organisation des A r b e i t s s c h u t z e s , § 8, Aufsicht,
§ 9. Durchführung des A r b e i t s s c h u t z e s im Verordnungswege, - § 10, Durchführung des A r b e i t s s c h u t z e s im Einzelfall, - § 11,
E r s t e Hilfe bei Unfällen und plötzlichen Erkrankungen, - § 12, StrafvorjSchriften, - § 13, ©rdnungsStrafverfahren, - § 14, Beschwerden, - § f5,
Ausführungsbestimmungen, - § 16, Inkrafttreten und Änderung bestehender Vorschriften. - Ich stelle fest, daß die § § 1 bis 16 der Vorlage mit
i h r e n Überschriften angenommen worden sind»' Wenn kein Widerspruch |
erfolgt, stelle ich fest, daß Einleitung und Überschrift des Gesetzes an- j
genommen worden sind. - Ich stelle das fest.
Wir kommen nun zur Gesamtabstimmung über das Gesetz. Ich bittfe
diejenigen, die dem Gesetz 1168 zustimmen wollen, das Handzeichen zu g e ben. - Das Gesetz ist einmütig angenommen.
I
Wir kommen nunmehr zur lfd. Nr. 27, der II. Beratung der
Währungsgewinnabgabe Verordnung, Vorlage 149/1164.
Diese Vorlage haben wir in der vorigen Sitzung schon weitgehend beraten.
Die Beratung ist aber nicht zum Abschluß gebracht worden. Die Beratung
wird also fortgesetzt. Wünscht jemand dazu das Wort? Das Wort hat H e r r
Stadtv. von Broich-Oppert.
Stadtv. von B R O I C H - O P P E R T (CDU) : Meine Damen und
H e r r e n ! Namens der Fraktion der CDU habe ich Ihnen folgende E r k l ä r u n g
abzugeben:
Die Fraktion der CDU geht von dem selbstverständlichen Standpunkt
a u s , daß wirkliche Währungsgewinne, die ein Teil der Bevölkerung gemacht
hat, zum Lastenausgleich herangezogen werden müssen. Sie hat sich d e s halb bei den Ausschußtoetfatungen bemüht, a n s t e h e des ursprünglichen s o zialdemokratischen A n t r a g e s , der keine geeignete Grundlage zur Lösung
dieses P r o b l e m s d a r s t e l l t e , einen praktischen Weg zur Erfassung von Währungsgewinnen zu finden«gDiese Aufgabe hat aber auch in den Beschlüssen
des A u s s c h u s s e s , die uns jetzt vorliegen, kein befriedigendes Ergebnis gefunden. Das e r k l ä r t sich d a r a u s , daß infolge des hier in Berlin h e r r s c h e n den Währungschaos und insbesondere der Bestimmungen des § 4 a der
Durchführungsbestimmungen zur Neuordnung des Geldwesens zur Zeit beim
Grundbesitz wirkliche Währungsgewinne gar nicht vorhanden sind und jedenfalls nicht nach der Einsparung von Hypotheken Zinsen b e s t i m m t werden können, wie das die Vorlage vorsieht. Der Grundstückseigentümer muß nicht
nur die v e r m i n d e r t e n Hypothekenzinsen in Westwährung entrichten, sondern
auch darüber hinaus unzweifelhaft bei allen Reparaturau sgaben und den Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen einen nicht unwesentlichen Teil in
        
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