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Periodical volume Nr. 90, 26. November 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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u n s e r Bedauern darüber aus, daß die Anträge der LDP, die den Schwerbeschädigten wesentliche Erleichterungen bringen sollten, in diesem Hause ein so geringes Verständnis gefunden haben.
(Unruhe und Zurufe. )
V o r s t e h e r S U H R : Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir
kommen daher zur Abstirnmu'ngT"1Vrer dem Beschluß des A u s s c h u s s e s für
Sozialwesen vom 19. Oktober 1948 zum Antrag der Fraktion der LDP b e treffend Gewährung des Schwerbeschädigten-Ausweises, so wie er in der
Vorlage 1110 niedergelegt ist, seine Zustimmung geben will, den bitte ich,
das Handzeichen zu geben. - Das ist die Mehrheit; demzufolge ist so b e schlossen.
Wir kommen nunmehr zur Abstimmung über den zweiten Beschluß
des A u s s c h u s s e s für Sozialwesen zum Antrag der Fraktion der LDP über
Vergünstigung für Schwerbeschädigte, wie er in der Vorlage 1111 n i e d e r gelegt ist. Wer diesem Beschluß des A u s s c h u s s e s seine Zustimmung g e ben will, den bitte ich u m das Handzeichen. - Das ist mit Mehrheit b e s c h l o s sen.
Meine Damen und H e r r e n ! Bevor wir in der Beratung fortfahren, m ö c h te ich darauf aufmerksam machen, daß wir noch einen wichtigen Punkt aus
den Tagesordnungen der vorausgegangenen Sitzungen zu beraten haben. E r
findet sich auf der heutigen Tagesordnung unter der lfd. Nr. 30 v e r z e i c h net. E s handelt sich um die Vorlage Nr. 1114, um den Antrag der F r a k t i o n
der SPD über die Verordnung über eine vorläufige Erfassung von Währungsgewinnen beim Grundeigentum in Groß-Berlin (Währungsgewinnabgabe-Verordnung), und zwar um die zweite Lesung. Ich habe insbesondere darauf
aufmerksam zu machen, daß dazu auch Eingaben vorliegen. Dann habe ich
noch darauf hinzuweisen, daß wir den Dringlichkeitsantrag der sozialdemok r a t i s c h e n F r a k t i o n in Sachen Wildangel zu verhandeln haben, und schließlich ist m i r eben seitens der sozialdemokratischen Fraktion ein neuer
Dringlichkeitsantrag überreicht worden, den ich dem Hause zunächst einm a l zur Kenntnis bringen muß. E r lautet:
Am heutigen Tage hat H e r r Stadtrat Lübbe folgendes T e l e g r a m m an
sämtliche Feuerwachen gerichtet:
T e l e g r a m m 1959. Berlin, den 26. November 1948, aufgenommen 9, 19 Uhr, ausgefertigt für BdA.
Unter Aufhebung aller bisherigen T e l e g r a m m e und Sonderanweisungen über die Leitung der Berliner Feuerwehr wird i m
Einverständnis mit den alliierten Behörden verfügt, daß die
Leitung der gesamten Berliner Feuerwehr wie bisher mit denselben Anordnungsbefugnissen in den Händen des H e r r n O b e r b r a n d d i r e k t o r s Feierabend und seines S t e l l v e r t r e t e r s , des
H e r r n Branddirektors Lippstreu liegt.
Lübbe, Stadtrat.

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