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Periodical volume Nr. 90, 26. November 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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Um aber allen Möglichkeiten Tor und Tür zu öffnen, sind wir b e r e i t ,
dem zuzustimmen - und ich freue mich über den Vorschlag -, daß wir uns
im Wirtschaftspolitischen Ausschuß damit beschäftigen sollen. Wir wollen
also alles tun, um gerechte Möglichkeiten zu schaffen, v e r s c h l i e ß e n uns
aber keinesfalls den hier von Stadtrat Füllsack vorgeschlagenen Notwendigkeiten. Wir wollen es ernstlich prüfen, und deshalb s t i m m t meine F r a k tion dem zu, daß sich der Wirtschaftspolitische Ausschuß, vielleicht in
Geme-insamkeit mit dem Ernährungsausschu-ß,, noch einmal mit d i e s e m Gegenstand befaßt. Wir stimmen also der Überweisung an die zuständigen
A u s s c h ü s s e zu.
V o r s t e h e r S U H R : Weitere Wortmeldungen liegen nicht v o r . E s
i s t der Antrag gestellt, die Vorlage des M a g i s t r a t s Nr. 828, Verordnung
über den Ausschluß von der Belieferung mit bewirtschafteten L e b e n s - , G e nuß- und Futtermitteln, zu einer nochmaligen Beratung dem Wirtschaftspolitischen Ausschuß unter Hinzuziehung der Mitglieder des A u s s c h u s s e s für
E r n ä h r u n g zuzuweisen. Wer für diesen Überweisungsantrag ist, bitte ich,
das Handzeichen zu geben. - E s ist beschlossen.
Meine Damen und H e r r e n ! Ich rufe nunmehr die nächstfolgende Numm e r u n s e r e r Tagesordnung auf. E s ist die lfd. Nr. 21, Vorlage 145/1108.
Hier handelt es sich um die zweite Beratung einer wichtigen Vorlage des
M a g i s t r a t s , nämlich über das
Gesetz über die Durchführung des A r b e i t s s c h u t z e s .
Hierzu liegt nun, wie vorhin angemeldet, ein Antrag der d r e i Fraktionen
CDU, SPD und LDP vor. E r lautet:
Die Vorlage 1108, b e t r . Arbeitsschutz,ist an den Ausschuß für A r beit zwecks redaktioneller Berichtigungen und einiger als wünschenswert e r k l ä r t e n Änderungen zurückzuüberweisen.
Ich nehme an, daß deshalb keine A u s s p r a c h e mehr gewünscht wird. Wer
dem Antrag der d r e i Fraktionen auf Zurücküberweisung der Vorlage 1108
zur nochmaligen Beratung an den zuständigen Ausschuß zustimmen will,
bitte ich, das Handzeichen zu geben. - E s ist einstimmig beschlossen.
Ich rufe nunmehr die nächste Nummer der Tagesordnung auf. Hier
handelt es sich um die Vorlage 145/1109, um die
zweite Beratung des Nachtrages Nr. 29 zur Bauordnung für '
die Stadt Berlin.
Ich frage, ob der B e r i c h t e r s t a t t e r das Wort wünscht.
(Wird v e r n e i n t . )
Das ist nicht der F a l l . Wir können daher gleich zur Abstimmung s c h r e i ten. Sie finden diese Vorlage 1109 in der Drucksache 145 auf Seite 11.
Hierin heißt es, daß
        
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