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Periodical volume Nr. 54, 29. Januar 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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Der B e r i c h t e r s t a t t e r , H e r r Stadtv. Landsberg»verzichtet auf das Wort.
Wortmeldungen liegen nicht vor. Abänderungsanträge sind nicht gestellt. Wir kommen daher zur Abstimmung über die Vorlage 589, B e schluß des A u s s c h u s s e s für Volksbildung vom 16. 12. 1947. Dieser B e schluß lautet:
Der Magistrat wird ersucht, der S t a d t v e r o r d n e t e n v e r s a m m lung in a n g e m e s s e n e r F r i s t eine Vorlage über die Gründung
einer Hochschule für darstellende Kunst vorzulegen.
Wer d i e s e m Beschluß seine Zustimmung geben will, den bitte ich u m
das Handzeichen. - E s ist mit Mehrheit beschlossen.
Meine Damen und H e r r e n ! Bevor wir in der Tagesordnung fortfahren, möchte ich doch noch folgende Feststellungen treffen. Bei der
zu Beginn der Sitzung vorgenommenen Abstimmung ist von m i r leider
v e r s ä u m t worden, festzustellen, ob es sich um interne Angelegenheiten handelt. Da darüber Zweifel aufgetaucht sind, möchte ich ausdrücklich feststellen, daß die Vorlage 614 über die Verordnung über die A u s stellung von Schuldverschreibungen, die Vorlage 628, die Verordnung
zur Regelung von Grundpfandrechten, die Vorlage 639, Verordnung über
die Befugnisse des Magistrats von G r o ß - B e r l i n in bezug auf Stiftungen,
nicht als interne Verwaltungsangelegenheiten anzusehen sind, dagegen
die Vorlage 587 über die Errichtung einer Zentralstelle für die Holzbeschaffung sowie die Vorlage 645 über den E r w e r b des Geländes der DTW
von m i r als interne Verwaltungsangelegenheiten angesehen werden.
Gemäß Vorschlag des Ä l t e s t e n r a t e s setzen wir jetzt nicht die zweite Beratung von Anträgen fort, sondern gehen über zur Behandlung der
Anfragen. Zunächst kommt die lfd. Nr. 28 der heutigen Tagesordnung in
Betracht, Vorlage 531:
Anfrage der Stadtv. Landsberg, Dr. P e t e r s und der übrigen
Mitglieder der Fraktion der CDU über Materialbeschaffung
für die Müllabfuhr und die BVG.
Bevor ich H e r r n Stadtrat Lübbe zur Beantwortung dieser Anfrage das
Wort gebe, will ich darauf hinweisen, daß diese Reihenfolge sich aus
dem Eingang der Vorlagen ergibt. Die weiteren Anträge, die zur zweiten
Beratung anstehen, lfd. Nr. 41 u s w . , sind neueren Datums, während diese Anfragen seit langem auf der Tagesordnung stehen und deswegen v o r gezogen werden sollen. Das Wort hat H e r r Stadtrat Lübbe.
Stadtrat L Ü B B E : Meine sehr v e r e h r t e n Damen und H e r r e n !
Diese Anfrage ist ja schon sehr alt. Sie hätte längst behandelt und beantwortet werden können. Ich hätte sie schriftlich beantworten können; ich
lege aber Wert darauf, gerade diese Anfrage hier einmal mündlich zu
beantworten, w e i l o e s m i r notwendig und dringlich erscheint, auf eine
        
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