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Periodical volume Nr. 71, 8. Juni 148, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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in die Gruppe II.
• . •'

(Stadtv» Litke: In u n s e r e m Antrag steht, daß sämtliche mindestens die Karte II bekommen, was bei Ihnen nicht drinsteht!)

Vor st. Stellv. Dr. S C H R E I B E R : Meine Damen und H e r r e n !
Ich bleibe bei der Auffassung, daß der v e r l e s e n e Antrag der sozialdemok r a t i s c h e n F r a k t i o n der weitergehende ist, weil er sich noch mit einer R e i he w e i t e r e r F r a g e n beschäftigt und weil er auch dahin abgeändert worden
ist, daß er sich auf alle in Berlin Beschäftigten beziehen soll. Ich bitte a l so diejenigen, die dem Antrag der sozialdemokratischen F r a k t i o n z u s t i m men wollen, das Handzeichen zu geben, (Zurufe von der SED.)

''

Das ist die Mehrheit; der Antrag ist angenommen.
Damit, meine Damen und H e r r e n , ist der Antrag der SED erledigt.
Wir kommen nun noch zu dem Dringlichkeitsantrag auf Nr. 853, der noch
offen ist, der sich auf die Lohnerhöhung bei der BVG bezieht.
(Stadtv. Litke: Der muß natürlich noch a b g e s t i m m t w e r d e n . )
- Ich bitte also diejenigen, die dem Dringlichkeitsantrag 853 z u s t i m m e n
wollen, das Handzeichen zu geben. - E i n s t i m m i g angenommen.
Das Wort zu einer persönlichen Bemerkung hat der H e r r Stadtverordnete Swolinzky.
Stadtv. S W O L I N Z K Y (SPD) : Meine Damen und H e r r e n ! Ich
kann die Worte des H e r r n Stadtrats Schmidt, der a l s Stadtrat das Wort b e kommen hat und als Stadtverordneter gesprochen hat - das geht a b e r das
P r ä s i d i u m an! -,
(Zuruf von der SED: wie H e r r Klingelhöfer!)
iich kann diese Ausführungen mächt unwidersprochen l a s s e n , weil er erneut
v e r s u c h t hat, mich politisch festzulegen. H e r r Schmidt beliebte zu sagen:
die von Swolinzky so wenig geliebte östliche Macht. Ich e r k l ä r e , daß ich
das große r u s s i s c h e Volk seit m e i n e r Kindheit bewundert habe, daß Rußland für mich stets ein großes gewaltiges Geheimnisvolles war. Also ich
habe k e i n e r l e i Abneigung gegen Rußland oder gegen seine Bevölkerung. E i nes aber muß ich H e r r n Schmidt sagen: ich bin nicht b e r e i t , mich von irgendeiner Besatzungsmacht, ganz egal, von welcher, durch m a t e r i e l l e oder and e r e Dinge beeinflussen zu l a s s e n .
(Beifall bei der SPD. )
Vorst. Stellv. Dr. S C H R E I B E R : Meine Damen und H e r r e n !
Der nächste Gegenstand der Tagesordnung, die lfd. Nr. 26, ist im A u s schuß einmütig angenommen worden. Ich möchte deshalb annehmen, daß
wir ihn heute noch ohne A u s s p r a c h e erledigen können. Wir kommen also
        
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