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Periodical volume Nr. 68, 13. Mai 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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so wie wir in der Verfassung festgelegt haben, daß nach den Grundsätzen
der Verhältniswahl ein Wahlgesetz zu gestalten ist, müßte auch hier dieser Grundsatz festgelegt werden.
V o r s t e h e r S U H R : Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir
kommen zur Abstimmung, und zwar zunächst über den Abänderungsantrag
der Fraktion der CDU, in § 24 hinter dem Wort "Wahlrecht" einzufügen:
"in der F o r m einer Verhältniswahl". Wer für diesen Abänderungsantrag ist,
den bitte ich um das Handzeichen. - Das ist die Minderheit; der Antrag ist
abgelehnt.
Wir kommen zur Abstimmung über den § 24 in der vorgelegten F o r m .
Wer für Annahme dieses P a r a g r a p h e n ist, den bitte ich um das Handzeichen. Das i s t die Mehrheit; § 24 ist angenommen.
Ich rufe auf VIII, B e i t r a g s - und Haushaltswesen, § 25, - § 26, § 27, - § 28, - § 29, - § 30, - § 31, - § 32. - ß h stelle fest: zu den §§ 25
bis 32 sind keine Wortmeldungen erfolgt und keine Abänderungsanträge g e stellt. Wir kommen zur Abstimmung über die § § 2 5 bis 32 in der v o r g e l e g ten F o r m . Wer ihnen seine Zustimmung geben will, den bitte ich um das
Handzeichen. - Das ist die Mehrheit; demzufolge ist so beschlossen.
Ich rufe auf Abschnitt IX, Schlußvorschriften, § 33, - § 34. - Ich
stelle fest: zu den § § 3 3 und 34 liegen keine Wortmeldungen vor und sind
keine Abänderungsanträge gestellt. Wir kommen zur Abstimmung. Wer
den § § 3 3 und 34 in der vorgelegten F o r m zustimmen will, den bitte ich
um das Handzeichen. - Das i s t die Mehrheit; es ist so beschlossen.
Zu § 35 liegt ein Abänderungsantrag der F r a k t i o n der CDU vor. Zur
Begründung hat das Wort der H e r r Stadtv. Drewitz.
Stadtv. D R E W I T Z (CDU) : Meine Damen und H e r r e n ! In § 35
sind die R e c h t s v e r h ä l t n i s s e der W i r t s c h a f t s k a m m e r zur früheren Gauw i r t s c h a f t s k a m m e r geregelt. Man hat es aber u n t e r l a s s e n , in dem Gesetzentwurf auch die R e c h t s v e r h ä l t n i s s e der Organisationen zu regeln, die
nunmehr in die W i r t s e h a f t s k a m m e r eingegliedert werden, nämlich der
Innungen und Fachgemeinschaften. Ein großer Teil der B e r l i n e r Innungen
besitzt große V e r m ö g e n s w e r t e , über die nach dem W i r t s c h a f t s k a m m e r g e setz ja auch Entscheidung getroffen ist. Wir bitten daher, u n s e r e m Abänderungsantrag, der diese F r a g e regelt, zuzustimmen. E r lautet:
Hinter dem Wort " G a u w i r t s c h a f t s k a m m e r " i s t einzufügen:
und die R e c h t s v e r h ä l t n i s s e a n d e r e r in d i e s e m Gesetz genannter
öffentlich-rechtlicher Organisationen zu entsprechenden früh e r e n Einrichtungen.
(Zuruf von der SPD: Wir stimmen zu!)
Vorsteher S U H R : Weitere Wortmeldungen erfolgen nicht. Wir
k o m m e n zur Abstimmung. Wer dem Abänderungsantrag der CDU seine
        
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