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Periodical volume Nr. 67, 11. Mai 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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übernehmen, den Idealismus i h r e r Mitglieder einsetzen und damit den
Sport v o r w ä r t s t r e i b e n können.
(Beifall bei der SPD. )
V o r s t e h e r S U H R : Weitere Wortmeldungen Hegen nicht vor; d e m zufolge ist die Beratung geschlossen. Ich stelle fest, daß es sich bei den
lfd. Nr. 27 und 28 um zwei Anfragen handelt. Diese Anfragen waren schon
in einer früheren Sitzung am 15. April vom Magistrat beantwortet worden.
Mit der Debatte sind die Anfragen erledigt.
Wir haben dann unter Ziffer 45 und 43 zwei Anträge, und zwar zunächst den Antrag der F r a k t i o n der SPD Nr. 103/758. Dazu ist der Z u s a t z antrag von dem H e r r n Stadtv. Barthelmann eingebracht worden:
Der Magistrat wird weiter beauftragt, mit der Alliierten Kommandantur Verhandlungen zu führen mit dem Ziel, alle jetzt von der Stadt B e r lin t r e u h ä n d e r i s c h verwalteten Sportanlagen in das Eigentum der Stadt
Berlin zu überführen.
Wir kommen zur Abstimmung über den Zusatzantrag. Wer dem Zusatzantrag
seine Zustimmung geben will, den bitte ich um das Handzeichen. - Das ist
einstimmig so beschlossen.
Wir kommen zur Abstimmung über den Antrag der sozialdemokratischen Fraktion Nr. 103/758 mit dem eben beschlossenen Zusatzantrag. Wer
dem Antrag in der jetzt vorliegenden F a s s u n g seine Zustimmung geben will,
den bitte ich um das Handzeichen. - E s ist einstimmig so beschlossen.
Wir kommen nunmehr zu dem Antrag Nr. 96/711 über Hallen-Schwimmbäder, Wer dem Antrage zustimmen will, den bitte ich um das Handzeichen. Ich stelle einstimmige Annahme fest.
Ich rufe nunmehr auf die lfd. Nr. 44 u n s e r e r heutigen Tagesordnung,
Vorlage Nr, 101/727, Antrag der F r a k t i o n der SED betreffend Inkrafttreten
des Schulgesetzes für G r o ß - B e r l i n .
Stadtv. K R E U Z I G E R (SED) : Meine Damen und H e r r e n ! U n s e r
Antrag ist damals durch ein V e r s e h e n des zeitweilig amtierenden s t e l l v e r tretenden S t a d t v e r o r d n e t e n v o r s t e h e r s Dr. Schreiber nicht zur Abstimmung
gekommen. E r ist schon damals von uns begründet worden. E s handelt sich
um ein V o r s p r e c h e n bei der A l l i i e r t e n Kommandantur, dem Schulgesetz die
Zustimmung zu gab en. Sie wissen, daß in der Bevölkerung eine erhebliche Unruhe besteht, weil demnächst das neue Schuljahr beginnt und die Anmeldungen
eventuell getätigt werden m ü s s e n . E s besteht i m m e r h i n noch eine Ungewißheit d a r ü b e r , wann das Schulgesetz genehmigt wird. Wir v e r s t e h e n um so w e niger die geringe Beschleunigung der Beschlußfassung, als hier festgestellt
worden ist, daß das Schulgesetz mit der Direktive 54, j e n e r Direktive, die
über die allgemeine Schulreform in Deutschland vom Kontrollrat h e r a u s g e g e ben wurde, vollständig im Einklang steht. E s ist daher nicht r e c h t erfindlich,
w a r u m dem Schulgesetz noch keine Zustimmung gegeben worden ist.
        
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