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Periodical volume Nr. 67, 11. Mai 1948, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1948

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Die A n t r a g s t e l l e r , die Fraktion der SED, haben sich mit diesem Zwischenb e r i c h t des M a g i s t r a t s befriedigt e r k l ä r t . Damit ist d i e s e r Punkt der T a gesordnung gleichzeitig erledigt.
F e r n e r ist ein Beschluß des Rechtspolitischen A u s s c h u s s e s vom
10. Mai zu dem Antrag der F r a k t i o n der CDU auf Gnadenerlaß eingegangen. Ich werde diesen Beschluß, der einen vorausgegangenen schriftlich
vorliegenden Beschluß - Vorlage Nr. 113/810 abändert, heute zur V e r l e sung bringen, sofern wir diesen Punkt der Tagesordnung heute noch behandeln werden.
Schließlich habe ich darauf aufmerksam zu machen, daß ein Antrag
des B e r l i n e r Frauenbundes 1947 auf Benennung einer Straße oder eines
P l a t z e s mit dem Namen von Helene Lange, ferner eine Eingabe des F a k u t
t ä t s r a t e s der Pädagogischen Fakultät der Universität Berlin über Schaffung
einer Hochschule in Berlin sowie eine Eingabe der Bevölkerung von Wannsee-Steinstücken über Angliederung des Gebiets Steinstücken hier im Büro
der Stadtverordnetenversammlung ausliegen.Der Antrag des B e r l i n e r F r a u e n bundes und die Eingabe der Bevölkerung von Berlin-Wannsee-Steinstücken
werde ich dem zuständigen Eingaben- und Beschwerdeausschuß zuleiten; die
Eingabe des F a k u l t ä t s r a t e s der Pädagogischen Fakultät wird heute verbunden
mit der Beratung über die E r r i c h t u n g einer freien Hochschule, lfd. Nr. 48
u n s e r e r heutigen Tagesordnung.
Dann liegen eine Reihe Eingaben und Beschwerden von P r i v a t p e r s o n e n
vor, die hier im Büro der Stadtverordnetenversammlung ausliegen.
Damit w ä r e Punkt 1 der Tagesordnung erledigt. Gemäß Ziffer 2 der
Tagesordnung habe ich auf die Vorschläge des A u s s c h u s s e s für Eingaben
und Beschwerden auf frühere Petitionen hinzuweisen, die hier ausliegen
und in Kraft t r e t e n , sofern während der Sitzung kein Einspruch erhoben
wird. Damit ist auch Punkt 2 der Tagesordnung erledigt.
Nunmehr rufe ich die neuen Mitteilungen und Vorlagen zur Kenntnisnahme auf, um festzustellen, ob von seiten der Fraktionen Anträge auf B e ratung gestellt werden. Zunächst lfd. Nr. 14: Vorlage 113/799, Mitteilung
über Umschulung. - E s wird kein Antrag auf Beratung gestellt, das Haus
hat Kenntnis genommen.
Dann lfd. Nr. 15: Vorlage 113/800, Mitteilung über die Verwendung
von Personenkraftwagen bei Lohn- und Gehaltszahlungen für die bei den
A l l i i e r t e n Beschäftigten, - E s wird kein Antrag auf Beratung gestellt; das
Haus hat Kenntnis genommen.
Lfd, Nr. 16: Vorlage 113/801, Mitteilung über die Verordnung über
Höchstpreise bei Untervermietung von Wohnraum. - Ich stelle fest, es wird
kein Antrag gestellt; das Haus hat Kenntnis genommen.
Lfd. Nr. 17: Vorlage 113/802, Mitteilung über den Abbruch der Standbilder der ehemaligen Siegesallee.
        
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