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Periodical volume Nr. 17, 20. Februar 1947, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1947

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demzufolge ist § 2 so beschlossen.
Wir kommen noch einmal zur Abstimmung über das ganze Gesetz in der vorliegenden Form auf Drucksache Nr. 87 mit den Abänderungen von Drucksache Nr. 98. Wer dem Gesetz in dieser abgeänderten Form seine Zustimmung geben will, den bitte ich,
das
Handzeichen zu geben. - Das ist die Mehrheit; demzufolge ist
so
beschlossen.
Damit ist dieses
gend angenommen.

Gesetz zur politischen Entlastung der Ju-

Wir kommen nunmehr, wie ich eingangs der Sitzung bemerkt
habe, zu Ziffer 17 der Nachtragsordnung der 15. Sitzung, der

..•*»

Anfrage der Stadtverordneten Neumann, Schöpflin
und der übrigen Mitglieder der SPD-Fraktion, betr.
Bekleidung der Polizeibeamten.

Das Wort zur Beantwortung der Anfrage hat Herr
meister Dr. Ostrowski.

Oberbürger-

Oberbürgermeister Dr. O S T R O W S K I : Meine Damen und
Herren.' Ich habe schon neulich bekanntgeben können, daß eine sehr
umfangreiche Aktion zur Neubekleidung der Berliner Polizei in Gang
gebracht worden istT Ich möchte Ihnen heute einige Zahlen nennen, die
eine Vorstellung von dem Umfang dieser Aktion geben.
Stofflieferungen sind eingetroffen im Umfang von 72 000 m,
36 m Futtersatin und 12' 080 m Lä*na-Futter. Um Ihnen auch einen
Begriff zu geben, woher diese- Stoffe kommen, nenne ich Ihnen
einige Städte aus dem deutschen Reichsgebiet. Aus Bielefeld kamen
20 000 m Futterserge; 20 000 sind inzwischen noch angekündigt und
auch noch geliefert worden. Aus Qffenburg kamen Futterstoffe im
Umfang von 2 710 m. Aus Freudenstadt sind 3 000 m Manteltuch eingetroffen. Schildbach in Baden schickt 2 300 m Manteltuch. Aus
Spremberg in der Niederlausitz kamen 4 987 m, aus Forst 2 3oo m
Manteltuch; weitere 1 800 m sind unterwegs. Aus Guben sind 2 300
plus 2 700 m übermittelt worden.
Die Anfertigung der Mäntel ist durch die Ihnen allen bekannten
erschwerten Produktionsverhältnisse etwas verzögert worden: Stromsperre, Beeinträchtigung durch Arbeitslosigkeit, zeitweiliger Kohlenmangel, unterschiedliche Beschaffenheit der Stoffe, die ja doch in
vielen Fällen erst durch die Farbe gehen mußten und dabei eine Einschränkung erlitten. Die Stoffe zogen sich je nach der Qualität mehr
oder weniger zusammen. Es war also keine einheitliche Großzuschnei düng möglich. Dann Mangel an Fachkräften usw.
Die Mützenfrage ist geregelt. Es fehlt im Augenblick nur noch
an geeigneten Mützenschirmen. Auch dafür ist durch Fühlungnahme
        
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