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Periodical volume Nr. 40, 7. August 1947, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1947

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- Also das ist überholt. Ich wollte nur darauf "hinweisen. E s ist Ihjaesa l*e+kannt, daß wir nur dasjenige e r ö r t e r n können, was in u n s e r e m schriftlichen Memorandum den Kornm.anda.nten übergeben worden ist.
Wir werden a u ß e r d e m nicht dafür sein, daß ein b e s o n d e r e r T u b e r kulose-Ausschuß eingesetzt wird, weil wir glauben, e s w ä r e sinnvoll, cfkfi'
d e r schon bestehende AusschuS für Gesundheitswesen auch d i e s e Angelegenheit bearbeitet. Da a u ß e r d e m d i e s e r Ausschuß nach dem Wunsche d e r Stadtv e r o r d n e t e n durch eine Reihe von Sachverständigen e r g ä n z t werden wird,
w i r d e s d u r c h a u s möglich sein, auch das T u b e r k u l o s e - F a c h g e b i e t d o r t *tt':
behandein.
Ganz b e s o n d e r s begrüßen wir den Absatz 6 d e s A n t r a g s 374 d e r
SPD, wonach die Verteilung von V e r b r a u c h s g ü t e r n grundsätzlich n u r durch
die Wirt Schafts ä m t e r in Z u s a m m e n a r b e i t mit den S o z i a l ä m t e r n erfolgen,,,;
soll und daß sämtliche andere Verteilungen, awich die Verteilung durcfa-den
FDGB, unterbleiben.
Schließlich noch ein Wort zum Punkt 7 des S P D - A n t r a g e s , von d e m
ich eben gehört habe, daß die SPD wohl s e l b s t gleich eine Abänderung b r i n gen wird. E s handelt sich u m folgendes. In Punkt 7 heißt e s , daß d e r Haupta u s s c h u ß d e r Stadtverordnetenversammlung m i t d e r Durchführung d i e s e s
W i n t e r n o t p r o g r a m m e s beauftragt werden soll. Wir halten das nicht für m ö g lich. Die Stadtverordnetenversammljung kann und sollte auch nicht ein s o l c h e s Recht auf den Hauptausschuß ü b e r t r a g e n . Wir sind durchaus dafür, daß
d e r Hauptausschuß die Kontrolle über die Durchführung des Winternotprog r a m m s hat, a b e r nicht so, daß e r allein die Dinge ohne die Stadtverordnet e n v e r s a m m l u n g durchführt. Deshalb wird es notwendig sein, den zweiten
Absatz d e r Ziffer 7 des S P D - A n t r a g e s entweder abzuändern oder ganz zu
s t r e i c h e n . Ich glaube, es wird nicht möglich sein, daß wir die Befugnisse
d e r Stadtverordnetenversammlung in d i e s e r F r a g e i n s g e s a m t auf den Hauptausschuß übertragen. Ich glaube, d e r Absatz kann wegbleiben, wenn wir
d e m Hauptausschuß die Möglichkeit geben, ständig den Magistrat b e i d e r
Durchführung des Winternotprogramms zu kontrollieren»
{Bravo! bei d e r CDU. )
Stadtv. S W O L I N Z K Y (SPD) ; Meine Damen und H e r r e n ! Ich
schließe mich dem an, was H e r r Litke, a l s e r vorhin h i e r die Bescfeluifähigkeit d e s Hauses bezweifelte, zum Ausdruck brachte, daß m a n bei den
Stadtverordneten so wenig I n t e r e s s e für diese Diskussionen habe, so daß
die Beschlußfähigkeit anzuzweifeln w ä r e . Hoffentlich setzt sich H e r r Litke
seinen Parteifreunden gegenüber durch. Denn ich habe festzustellen, d a l
s i c h i m Durchschnitt 6 bis 8 Mitglieder s e i n e r F r a k t i o n heute die D i s k u s sion angehört haben.
(Zmmaff von d e r SED.)
Ich weiß, d a i e s jetzt einige m e h r sind.
(Erneuter Zuruf von d e r SED; Sie können nur gut r e c h n e n ! )
        
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