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Periodical volume Nr. 30, 22. Mai 1947, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1947

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Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich in d e r G e s e l l schafterversammlung der Baustoffbeschaffung GmbH Berlin
die Liquidation der Gesellschaft zu beantragen.
2. Ein Abänderungsantrag der Fraktion der SED:
In der Vorlage werden in der v i e r t e n bzw. fünften Zeile die
Worte "Veränderung bzw. " sowie in der siebenten bis zehnten Zeile die Worte "um für die Zukunft" bis zum Ende des
Satzes gestrichen.
3. Ein Abänderung santrag der sozialdemokratischen Fraktion, d e s s e n
Text hinter dem Wort "notwendig" im Eingangsatz der Vorlage 204 lautet:
Sie beauftragt den Magistrat, den V e r t r e t e r n der Stadt B e r lin die Weisung zu erteilen, in der G e s e l l s c h a f t e r v e r s a m m lung einer Entlastung des Geschäftsführers nicht zuzustimmen. Die. städtischen V e r t r e t e r im Aufsichtsrat der G e s e l l schaft haben eine sofortige Änderung in der Geschäftsführung
zu erwirken und die Entlassung des Geschäftsführers W e l s kopf sowie seiner Ehefrau, der Handlungsbevollmächtigten
F r a u Dr. Welskopf, zu fordern.
Dazu ist wieder ein Ergänzungsantrag der C h r i s t l i c h - D e m o k r a t i s c h e n
Union eingebracht worden. E r lautet:
-

den Abänderungsantrag der sozialdemokratischen Fraktion
noch durch folgenden Zusatz zu ergänzen:
Der Magistrat wird ersucht, die Eröffnung des E r m i t t l u n g s verfahrens gegen die bisherige Geschäftsleitung zu beantragen,
um die g e r i c h t l i c h e Überprüfung auch der bisher noch ungeklärt gebliebenen Beschuldigungen zu e r r e i c h e n .
Das Wort hat H e r r Stadtverordneter Swolinzky.

Stadtv. S W O L I N Z K Y (SPD): Meine Damen und H e r r e n ! In der
letzten Stadtverordnetenversammlung haben wir uns b e r e i t s durch meinen
P a r t e i f r e u n d Kielgast zu diesen Dingen geäußert. Nach Kielgast sprach
H e r r Maron, der bei d i e s e r Gelegenheit sagte, d e r Angestellte Schiede der
Baustoffbeschaffung-Genossenschaft habe seinen P r o z e ß vor dem A r b e i t s gericht v e r l o r e n , ein Beweis dafür, daß die Beschuldigungen gegen diese
Genossenschaft zu Unrecht erhoben seien. Ich muß in Richtigstellung dies e r , A u s s a g e des H e r r n Maron hier e r k l ä r e n : Schiede hat seinen P r o z e ß
gewonnen, und es i s t der Baustoffgenossenschaft durch G e r i c h t s u r t e i l aufgegeben worden, den Angestellten Schiede wieder einzustellen. Das nur zur
Steuer der Wahrheit!
H e r r Maron hat in diesem Zusammenhang Vorwürfe gegen das Dezernat Klingelhöfer erhoben. Auch da müßte eine Berichtigung vorgenommen werden, aber das will ich dem H e r r n Stadtrat Klingelhöfer ü b e r l a s s e n .
        
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