Path:
Periodical volume Nr. 28, 8. Mai 1947, Ordentliche Sitzung

Full text: Stenographischer Bericht Issue 1947

28

53

Ausland ihre Berufsausbildung erworben haben, eindeutige Maßnahmen festlegt. Dann möchten wir im § 4 statt des Wortes " O b e r b ü r g e r m e i s t e r " das
Wort "Gesundheitsausschuß der Stadtverordnetenversammlung" setzen. D r i t tens fehlen für u n s e r e Begriffe Verordnungen über den Entzug der Approbation. Das kommt ja auch in häufigen Fällen vor. Deshalb beantragt meine
Fraktion, diese Vorlage an den Gesundheitsausschuß zu überweisen.
V o r s t e h e r Dr. S U H R : Meine Damen und H e r r e n ! Der V e r t r e t e r
des M a g i s t r a t s , H e r r Stadtrat H a r m s , ist zur Zeit erkrankt und kann d e s halb zu der Vorlage nicht Stellung nehmen. Es wird daher auch in seinem
Sinne sein, wenn die Vorlage dem Ausschuß für Gesundheitswesen zur B e r a tung überwiesen wird. Wer also dafür ist, die Vorlage 200 dem Ausschuß
für Gesundheitswesen zur Beratung zu überweisen, bitte ich, das Handzeichen zu geben. - Das ist damit einstimmig beschlossen.
Wir kommen damit zur Vorlage 201:
Beschluß des A u s s c h u s s e s für Jugendfragen vom 12. April 1947 zu dem
Antrag der Fraktion der SPD auf Bereitstellung von Mitteln zur Schaffung
von Wohnheimen für Jugendliche.
Der B e r i c h t e r s t a t t e r , Stadtverordneter Mattick, v e r z i c h t e t offenbar auf das
Wort. Wortmeldungen liegen nicht vor. Wir kommen daher zur Abstimmung.
Wer dem Beschluß des A u s s c h u s s e s für Jugendfragen seine Zustimmung
geben will, bitte ich, das Handzeichen zu geben. - Danke, das i s t damit
einstimmig beschlossen.
Ich darf dabei folgende Bemerkung machen: Ich sehe in diesem
Beschluß eine interne Verwaltungsangelegenheit, die nicht unter die Sonderbestimmungen der Alliierten Kommandantur vom 31. Januar fällt.
Damit kommen wir zur Vorlage 202:
Beschluß des Hauptausschusses vom 18.4. 1947 zum Antrag der F r a k tion der LDP auf Wiederingangsetzung der S-Bahnstrecke O s t k r e u z E r k n e r und des hierzu ergangenen Z u s a t z a n t r a g e s der Fraktion der
CDU sowie des Dringlichkeitsantrages der Fraktion der SED, ebenfalls über die Wiederingangsetzung der S-Bahnstrecke O s t k r e u z - E r k ner.
Der B e r i c h t e r s t a t t e r verzichtet auf das Wort. Wortmeldungen - ich bitte,
Wortmeldungen i m m e r rechtzeitig h i e r beim Schriftführer abzugeben.
(Stadtv. Brandt, SED: Es war nicht vorauszusehen, daß der
B e r i c h t e r s t a t t e r verzichtet. )
Das Wort hat H e r r Stadtverordneter Brandt.
Stadtv. Carl B R A N D T (SED) : Meine Damen und H e r r e n ! Über
die Notwendigkeit, die Bahnstrecke O s t k r e u z - E r k n e r baldmöglichst in Gang
zu setzen, besteht wohl Übereinstimmung bei allen P a r t e i e n . Der Antrag
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.