Path:
Periodical volume

Full text: Höhe Issue 2015,3

Das Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG

3/15

Oberverwalterhaus fertiggestellt
Die Geschäftsstelle zieht um
Jahresabschluss 2014

Inhalt
3	
	
	

Neue Geschäftsstelle im neuen 		
Gebäude: Schönhauser Allee 59 im 		
1. OG links

4	
	
	

Workshop Nr. 2 zur Gestaltung und 		
Nutzung der Schönhauser Höfe
am 07.10.2015

5	

Oberverwalterhaus fertiggestellt

	Fotowettbewerb

7	

Mitbestimmt - Mitgliederversammlung

19	

Flohmarkt für Flüchtlinge

8	

Jahresabschluss 2014

20	

Termine, Verwaltung, Impressum

14	

Syrisches Cafe scheitert an Behörden

	
Fahrräder und Sachspenden für
	Flüchtlinge

2

16	

60-jähriges Mietjubiläum

	
	

FC Bremer Höhe
beim 1. Brot & Spiele-Cup

17	

Sommerkino 2015 und Filmclub

18	

Wie wohne ich richtig?

Neue Geschäftsstelle im neuen
Gebäude: Schönhauser Allee 59
im 1. OG links
Nach 15 Jahren im „Provisorium“ verlassen drei Mitarbeiterinnen, ein Mitarbeiter und zwei Vorstandsmitglieder das Büro in der Schönhauser 59 b und ziehen Ende September 2015 in das Haus Nr. 59 - ohne „b“.
Die Gründe für den Umzug liegen auf der Hand: Den sechs Personen standen im bisherigen Büro nur vier
Arbeitsräume zur Verfügung, von denen drei auch tagsüber an vielen Tagen nur mit künstlichem Licht zu
nutzen waren. Die Arbeitsinhalte sind so verschieden, dass eine ruhige und konzentrierte Tätigkeit zuweilen
schwer möglich war. Auch die Beschäftigung von Praktikanten, die mit mündlicher Anleitung verbunden ist,
war ausgeschlossen.
All diese Probleme lassen sich in den Räumen in der ersten Etage in unserem neuen Objekt Schönhauser
Allee 59 beheben: Obwohl die Fläche insgesamt sogar etwas kleiner ist, lässt sich die Arbeit durch die bessere Aufteilung der Räume optimal organisieren. Die Mitarbeiter verfügen fortan jeweils über eigene Räume
und diese sind alle hell und freundlich. Neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen war auch die Zugänglichkeit für unsere mobilitätseingeschränkten Mitglieder und Mieter ein Anlass für den Umzug. Mitte
August quälte sich ein rollstuhlfahrender Bewohner, der endlich das Geld gespart hatte, um Mitglied unserer
Genossenschaft zu werden, die vier steilen Stufen in unser Büro. Ab sofort ist das nicht mehr nötig, mobilitätseingeschränkte Menschen können nach Vorankündigung den Fahrstuhl in der Nr. 59 nutzen, um Termine
in der Geschäftsstelle wahrzunehmen. Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht Allen diesen Service bieten
können. Der Fahrstuhl kommt in dem uns gegenüber liegenden Büro an, das von einer anderen Firma
genutzt wird.
Die bisherigen Büroräume in der Schönhauser Allee 59b sind bereits wieder vermietet. Hier wird demnächst
eine Marketing-Agentur einziehen. Der Außenbriefkasten der Genossenschaft wird dort jedoch noch eine
Weile hängen bleiben, um „verirrte“ Post aufzufangen. Insgesamt ändert sich - außer dem überflüssig
gewordenen „b“ in der Anschrift – nicht viel für unsere Mitglieder und Mieter. Die Geschäftszeiten bleiben
dieselben und auch die bisherigen Telefonnummern und E-Mail-Adressen sollten gleich nach dem Umzug
wieder mit dem richtigen Ansprechpartner verbinden. Wir bitten aber um Verständnis, dass wir während
der Umzugstage vom 23. bis einschließlich 28. September nur sehr eingeschränkt auf Anfragen reagieren
können.
Ulf Heitmann/Barbara König

3

Workshop Nr. 2 zur Gestaltung und
Nutzung der Schönhauser Höfe am
07.10.2015

Eingeladen sind alle Mitglieder sowie ihre Partner
und Kinder, die an den Schönhauser Höfen wohnen.
Der Workshop wird aus zwei Teilen bestehen: im
ersten sollen die Anwohner gemeinsam ein Regelwerk für die Nutzung des Hofes erstellen. Dabei
geht es darum, dass nicht wie bisher wenige Nutzungen so dominieren, dass andere nicht mehr
möglich sind oder Nachbarn sich dadurch gestört
fühlen. Gemeinsam sollen Regeln für Nutzungszeiten und –orte gefunden werden, mit denen alle
Anwohner zufrieden sein können.

Ein wesentliches Ergebnis des 1. Workshops im
Januar 2015 war es, einige Zeit abzuwarten, wie der
große Innenhof wirklich genutzt wird, bevor man
größere Veränderungen umsetzt. Damit sollten
unnötiger Aufwand und sinnlose Investitionen
vermieden werden. Inzwischen sind einige Monate
der Inbesitznahme durch die Anwohnerinnen und
Anwohner vergangen und es zeichnen sich deutliche Konturen der Flächennutzung ab:

Im zweiten Teil des Workshops sollen dann konkrete weitere Maßnahmen festgelegt werden: Wo
sollen noch Spielgeräte bzw. ein Spielhaus aufgebaut werden? Welche Pflanzungen sind wo sinnvoll?
Wird es eine feste Grill- bzw. Feuerstelle geben?
Und wann wird all das umgesetzt?

Die drei mobilen Bänke stehen sehr oft an derselben Stelle unter der Birke, gegrillt wird doch lieber
nahe den Hoftüren, damit die Tragewege für Essen
und Equipment nicht so weit sind, die Ecken, die
sich für intensivere Begrünung und Pflege eignen,
haben sich herauskristallisiert und die Stelle für den
Kompost hat sich inzwischen als dafür gut geeignet
qualifiziert.

Wir sind gespannt, zu welchen Ergebnissen die
anwohnenden Mitglieder gemeinsam kommen.
Die betreffenden Haushalte erhalten in Kürze eine
Einladung.
Ulf Heitmann/Barbara König

Bei einem ersten Arbeitseinsatz am 18. Juli haben
mehr als 30 Mitglieder, einige davon sogar von den
beiden anderen Höfen der Bremer Höhe, klar Schiff
gemacht (Danke!!!). Es wurden Stolperstellen beseitigt, Wurzelwerk ausgebuddelt, schadhafte und
überwuchernde Gehölze zurückgeschnitten. Dazu
gab es Kuchen und Getränke. Am Abend waren
alle erstaunt, was sie an einem Tag alles geschafft
haben.
Es gibt nun Erfahrungswerte im Hinblick auf Flächenaufteilung und Nutzung, aber auch noch unerfüllte Wünsche, von denen einige beim 1. Workshop
geäußert und andere erst in letzter Zeit formuliert
wurden. Eine Diskussion über die Regeln der Hofnutzung müssen wir auch führen, denn das Fahrradfahren und das Fußballern bis in die Dunkelheit
– um nur zwei Beispiele zu nennen - finden nicht
alle Mitglieder und Mieter tolerabel und führen eher
kurz- als mittelfristig zur Zerstörung von Vegetation
und Gegenständen.

_
Arbeitseinsatz am 18. Juli 2015

Die Durchführung eines 2. Workshops ist also sinnvoll und erforderlich. Er wird am 07.10.2015 von
19:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr in dem großen Saal von
Klax im Nordgebäude in der Schönhauser Allee 59
stattfinden.

4

Oberverwalterhaus fertiggestellt

Ende August 2015 wurde die Sanierung eines der schönsten Gebäude in Hobrechtsfelde, der Hobrechtsfelder Dorfstraße 45, beendet und vom Aufsichtsrat begutachtet. Nach einer Bauzeit von nur 20 Wochen
können wir die 5-Raum-Wohnung im Erdgeschoss mit großer Terrasse an die neuen Nutzer übergeben.
Wir danken vor allem dem Bewohner des Obergeschosses Michael Trappiel für seine gute Zusammenarbeit
mit allen Baufirmen während der letzten Monate.
UH

5

_
Mitgliederversammlung am 30. Juni 2015

6

Mitbestimmt
Und wieder ist ein Jahr beschlossen, und zwar das Geschäftsjahr 2014 der Genossenschaft, das bei der
ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni ausgiebig besprochen und „festgestellt“ wurde. Der so verabschiedete Jahresabschluss für das Jahr 2014 ist in diesem Heft ab Seite 9 zu lesen.
Insgesamt nahmen (einschließlich Vollmachten) an dieser Versammlung 68 Mitglieder teil. Die Beschlüsse
wurden so wie vorgeschlagen gefasst, unter anderem entschieden die Mitglieder, dass die Genossenschaft
sowohl dem „Wohnbund e.V.“ als auch dem „Förderverein Helmholtzplatz e.V.“ beitreten solle. Als neue
Aufsichtsräte wurden die drei erneut kandidierenden „alten“ gewählt: Andreas Bachmann ist der alte und
neue Vorsitzende des Aufsichtsrats, auch Marion Gießke wird ihre Arbeit als Schriftführerin des Aufsichtsrats fortsetzen und nicht zuletzt wurde auch „unser“ Mitglied des Bundestags Klaus Mindrup ein weiteres
Mal in den Aufsichtsrat gewählt.
Erstaunlich war an dem Abend, dass es den größten Diskussionsbedarf nicht über die anstehenden Mieterhöhungen gab, die überwiegend als notwendig und annehmbar akzeptiert wurden, sondern über die vorgeschlagene Verwendung eines Teils des angesparten Geldes im Solidarfonds. Aufsichtsrat und Vorstand
hatten einen Beschlusstext vorgelegt, der empfahl, einer der syrischen Mitgliedsfamilien aus dem Solidarfonds einen sechsmonatigen Mieterlass für die Einrichtung eines Syrischen Cafés in Gewerberäumen an der
Schönhauser Allee zu gewähren. Der Einsatz von rund 3.500 € (immerhin fast drei Viertel der bisher zusammengekommenen Solidarbeiträge) aus diesem Topf für einen Zweck, der nichts mit Wohnraumversorgung
zu tun hat, wurde kritisch hinterfragt.
Es zeigte sich, dass von den 28 Genossenschaftsmitgliedern, die seit dem Frühjahr 2014 freiwillig in den
Solidarfonds einzahlen, relativ viele auf der Versammlung anwesend waren. So konnte die Frage, ob die vorgeschlagene Verwendung der Solidarmittel dem entspräche, wofür die Einzahler gerne ihr Geld hergäben,
direkt beantwortet werden. Vor dem Hintergrund, dass der Solidarfonds leider nicht so großen finanziellen
Zufluss hat, dass er merklich die Kosten eines Wohnbauvorhabens sozial abfedern könnte, stimmte letztlich
eine deutliche Mehrheit der Anwesenden für die Vergabe an das Projekt „Syrisches Café“ (mehr dazu auf
Seite 14).
Eine weitere Versammlung im Herbst, wie sie in den letzten Jahren schon Tradition geworden ist, werden
wir in diesem Jahr voraussichtlich nicht durchführen. Der Grund ist ein Mangel an einem aktuellen gesamtgenossenschaftlichen Thema. Weder dem Aufsichtsrat noch dem Vorstand liegen brandheiße Fragen
und Probleme vor, die dringend durch die Mitglieder diskutiert werden müssten. Das Leitbild der Genossenschaft ist noch stimmig, der Solidarfonds beschlossen, die Grundsätze der Vermietung gelten. Und
auch neue Projekte, die besprochen werden könnten, gibt es aktuell (leider) nicht. Der im letzten Infoblatt
angekündigte Termin am 25.11.2015 entfällt somit.
Das heißt aber nicht, dass es bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni 2016 kein
Mitglieder-Treffen mehr geben kann. Wenn Mitglieder Anliegen oder Ideen für eine Diskussionsrunde im
Winter oder Frühjahr haben, senden sie diese bitte an den Aufsichtsrat (aufsichtsrat@bremer-hoehe.de),
der dann bei einer seiner nächsten Sitzungen darüber beratschlagen wird, ob und wann die Genossenschaft
zu diesem Thema diskutieren wird.
Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung ist auf unserer Webseite unter Veröffentlichung/Protokolle
zu finden.
Barbara König

7

Jahresabschluss 2014
Wie üblich veröffentlichen wir im 3. Heft des Jahres den Jahresabschluss des Vorjahres, also hier von 2014,
wie er auf der Mitgliederversammlung am 30. Juni 2015 beschlossen wurde.
Der Jahresgewinn 2014 liegt mit 122.375,09 € wie prognostiziert unter dem Vorjahresergebnis von rund
210.000 €. Ein nicht zu hoher Gewinn ist gemäß den Zielen unserer Genossenschaft, die Mitglieder mit
sicherem und günstigem Wohnraum zu versorgen, durchaus gewollt. Die Genossenschaft muss jedoch
stets wirtschaftlich bleiben, weshalb im laufenden Jahr wie angekündigt moderate Mieterhöhungen
erfolgen.
Die Eigenkapitalquote stieg um 0,19 % und damit auf über 20% (20,1 %) an; die Mitgliederzahl wuchs im
Laufe des Jahres 2014 von 651 auf 680. Die im Herbst 2014 erfolgte Finanzamtsprüfung verlief im Ergebnis
positiv. Die daraus resultierenden Änderungen insbesondere am Anlagevermögen der Jahre 2010-2012
sind im vorliegenden Jahresabschluss für das Jahr 2014 berücksichtigt. Die Rückerstattungen für diese Jahre
und der geringere Jahresgewinn führen dazu, dass die Steuerbelastung 2015 stark gesunken ist.
Insgesamt bestätigt das Jahresergebnis 2014 die stabile Entwicklung unserer Genossenschaft.
Der Jahresabschluss, der erläuternde Bericht dazu sowie der Lagebericht des Vorstands und der Prüfbericht
des Verbandes sind auch auf unserer Webseite unter www.bremer-hoehe.de einsehbar.
BK/UH

Vorbemerkungen
und Bescheinigung
Die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurde aufgrund der vorgelegten Buchführung
und Unterlagen sowie der erteilten Auskünfte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.
Die Prüfung der Buchhaltung erfolgte durch geeignete Stichproben, die Prüfung der Wertansätze des Sachanlagevermögens war nicht Gegenstand des Auftrages.
Die als Anlage beigefügten allgemeinen Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und
Steuerberatungsgesellschaften sind Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ e.G. und Dipl.-Kfm./Finanzwirt (grad.) Roland Schubert, Steuerberater.
Berlin, 30. März 2015
Dipl.-Kfm./Finanzwirt (grad.) Roland Schubert, Steuerberater

8

Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ e.G. - Bilanz zum 31. Dezember 2014
Aktiva

Euro

Euro

Euro

T Euro Vorjahr

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software

3,00

0
0

3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Wohnbauten
2. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte andere Bauten
3. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte ohne Bauten
4. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
5. Anlagen im Bau
6. Bauvorbereitungskosten
7. geleistete Anzahlungen

39.671.545,76

38.963

364.470,12

13

281.534,24

282

18.670,40

18

551.858,57
0,00
23.443,13

1.192
79
0
40.547

40.911.522,22
III. Finanzanlagen
1. andere Finanzanlagen

13.950,00
13.950,00

40.925.475,22

13
13
40.560

B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke
und andere Vorräte
1. Unfertige Leistungen
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung
2. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten
1. Portoguthaben
2. Kasse
3. Bankguthaben

1.227.450,46
1.227.450,46

1.274
1.274

156.845,50

33
116
149

29.356,50
127.489,00

509,03
797,05
1.774.911,61
3.160.513,65

0
1
1.108
1.109
2.532

6.608,26

9

44.092.597,13

43.101

1.776.217.69

C. Rechnungsabgrenzungsposten

9

Bilanz zum 31. Dezember 2014
Passiva

Euro

Euro

Euro

T Euro Vorjahr

A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
- der mit Ablauf des Geschäftsjahres
ausgeschiedenen Mitglieder
- der verbleibenden Mitglieder
- aus gekündigten Geschäftsanteilen Euro 0,00
- Rückständige fällige Einzahlungen auf
Geschäftsanteile Euro 133.973,92

41.414,69

43

3.507.944,75

3.319

II. Kapitalrücklage
III. Ergebnisrücklagen
1. Satzungsgemäße Rücklage
2. andere Ergebnisrücklagen
IV. Bilanzgewinn
1. Gewinn-/Verlustvortrag
2. Jahresüberschuss
3. Einstellung in die satzungsgemäße Rücklage
4. Entnahme aus anderen Ergebnisrücklagen

3.549.359,44

3.362

104.367,33

100

3.393.421,02

3.110
120
3.230

1.811.123,76

1.798
210
./. 201
45
1.852

3.307.751,87
85.669,15

1.852.007,73
122.375,09
./. 197.438,28
34.179,22

Summe Eigenkapital

8.858.271,55

8.544

194.550,00

389
389

24.344,95

47
0
47
47

34.959.998,03

31.415
428
1.275
37
179
739
34.073
34.073

55.432,60

48

44.092.597,13

43.101

B. Sonderposten mit Rücklagenanteil
194.550,00

I. Sonderposten Sonderzuschuss

C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen
2. Steuerrückstellungen

23.327,95
1.017,00
24.344,95

D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten ggü. anderen Kreditgebern
3. Erhaltene Anzahlungen
4. Verbindlichkeiten aus Vermietung
5. Verbindlichk. aus Lieferungen und Leistungen
6. Sonstige Verbindlichkeiten

31.907.425,08
865.490,32
1.321.221,41
57.675,73
102.568,37
705.617,12
34.959.998,03

E. Rechnungsabgrenzungsposten

10

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014
31.12.2014

31.12.2013

Euro

Euro

1. Umsatzerlöse und Aufwendungszuschüsse

4.313.136,69

4.195.624,12

2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen

./. 19.336,28

107.889,67

548.853,19

225.547,85

4.842.653,60

4.529.061,64

./. 1.516.620,96

./. 1.454.254,17

./. 153.758,30
./. 29.158,37

./. 145.353,33
./. 27.738,66

./. 1.091.802,81

./. 1.062.854,87

./. 456.704,16

./. 152.832,87

14.038,95

14.083,83

./. 1.348.510,51

./. 1.339.027,02

./. 27.683,21

./. 41.993,42

12. Sonstige Steuern

./. 110.079,14

./. 109.624,34

13. Jahresüberschuss

122.375,09

209.466,79

1.852.007,73

1.798.144,18

./. 197.438,28

./. 200.761,10

34.179,22

45.157,86

1.811.123,76

1.852.007,73

3. Sonstige betriebliche Erträge
4. Gesamtleistung
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände,
Sachanlagen und Umlaufvermögen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
11. Steuer vom Einkommen und vom Ertrag

14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
15. Einstellung in die gesetzliche Rücklage
16. Entnahme aus anderen Ergebnisrücklagen

17. Bilanzgewinn

11

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

Für die im Geschäftsjahr gezahlten sonstigen
Mieten, die einen Zeitraum nach dem 31. Dezember
2014 betreffen, wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften
des HGB, der Satzung und der Verordnung über
Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen aufgestellt.

5. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil enthält
einen im Geschäftsjahr 2006 freigegebenen Aufwendungszuschuss der IBB. Der Aufwendungszuschuss betrifft alle drei Bauabschnitte der Modernisierung der Bremer Höhe und wurde in voller Höhe
(1,8 Mio Euro) zur Sondertilgung des Förderergänzungsdarlehens für den 2. Bauabschnitt eingesetzt.
Er wird in einem Zeitraum von 9 Jahren bis zum
Kalenderjahr 2015 aufgelöst.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) wurden die Vorjahreswerte auf Grund des
Wahlrechts des Artikels 67 EGHGB nicht angepasst.

II. Erläuterungen zur Bilanz

6. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der
Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag
berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden gem.
§ 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage I
beigefügten Anlagespiegel.
2. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 8 Abs. 1 KStG in Verbindung
mit § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung
und den folgenden vier Jahren zu jeweils 20 %
abgeschrieben. Im Wirtschaftsjahr 2014 sind keine
Sonderabschreibungen in Anspruch genommen
worden.

7. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten haben
folgende Fristigkeiten:
bis 1 Jahr
1 Jahr bis 5 Jahre

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

über 5 Jahre

3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennbeträgen angesetzt, die
Laufzeiten betragen weniger als ein Jahr. Die in
den unfertigen Leistungen ausgewiesenen Beträge
betreffen die noch nicht abgerechneten Betriebskosten für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Euro
3.376.082,27
3.535.112,70
28.085.220,15

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch Grundschulden besichert.
8. Am Bilanzstichtag bestanden nach Angaben des
Vorstands keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen
Haftungsverhältnisse.

4. Für ein Erwerbsdarlehen wurde eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2 % der Darlehenssumme belastet. Diese Gebühr wird auf den Zinsbindungszeitraum des Darlehens verteilt, der auf die
folgenden Wirtschaftsjahre entfallende Betrag wird
als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Dabei wurde von folgendem Verteilungszeitraum
ausgegangen:

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Euro
194.600,00 aus der Auflösung des Sonderpostens
Sonderzuschuss enthalten.

- Bearbeitungsgebühren: 10 Jahre entsprechend der
Zinsfestschreibung

12

2. Im handelsrechtlichen Ergebnis 2014 sind Erträge aus früheren Jahren in Höhe von Euro 317.380,11
sowie Aufwendungen aus früheren Jahren in Höhe
von Euro 328.077,32 enthalten. Diese sind das Ergebnis der im Kalenderjahr 2014 durchgeführten
Betriebsprüfung für die Jahre 2010 bis 2012 durch
das Finanzamt für Körperschaften III Berlin und
beziehen sich neben der Abzinsung des Darlehens
der evangelischen Kirche (Gewinnerhöhung insgesamt Euro 3.024,19) hauptsächlich auf die differenzierte Aufteilung der Anschaffungskosten für Grund
und Boden und Gebäude und daraus resultierender
geänderter Abschreibungen für die Objekte in
Hobrechtsfelde.

Von den Mitgliedern zum 31.12.2014 wurden insgesamt Euro 3.549.359,44 auf die Genossenschaftsanteile eingezahlt. Damit haben sich die Geschäftsguthaben gegenüber dem Vorjahr um Euro 186.965,39
erhöht. Zusammen mit den auf der Grundlage von
Ratenzahlungsvereinbarungen noch nicht fälligen
Geschäftsanteilen in Höhe von Euro 133.973,92
beliefen sich die gezeichneten Geschäftsanteile der
Genossenschaft auf insgesamt Euro 3.683.333,36.
Die Nachschusspflicht ist ausgeschlossen.
3. Der für die Jahresabschlussprüfung zuständige
Prüfungsverband ist der: Prüfungsverband der kleinen und mittelständischen Genossenschaften e.V.
Boxhagener Str. 76/78, 10245 Berlin

Darüber hinaus wurden für die in Modernisierung
befindlichen Gebäude in Hobrechtsfelde nachträglich Abschreibungen berücksichtigt.

4. Der Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern:
Herr Ulf Heitmann (Dipl.-Jurist)
Frau Dr. Barbara König (Dipl.-Ing. arch., Dr. phil.)
Herr Joachim Frank (Dipl.-Sportwissenschaftler)

Insgesamt resultiert aus den Änderungen durch das
Finanzamt für die Jahre 2010 bis 2013 ein Steuerguthaben in Höhe von Euro 7.599,19, das im Jahr
2015 erstattet wird.

5. Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Herr Gregor Jekel (Diplom-Geograf), (Vorsitzender
des Aufsichtsrats)
Herr Andreas Bachmann (Dipl.-Ing. Stadt- und
Regionalplanung), (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Klaus Mindrup (Diplom-Biologe, MdB)
Herr Dr. Andreas Bossmann (Theaterwissenschaftler) Frau Ute Zeckei (Kauffrau der Grundstücks- und
Wohnungswirtschaft)
Frau Marion Gießke (Diplom-Agrar Ing.)
Frau Mandy Cyriax (Wirtschaftsingenieurin)
Herr Uwe Harberts (Spieltechniker)
Herr Stefan Tschöpe (Dipl.-Geograf)

IV. Sonstige Angaben
1. Die Zahl der in 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 1 Vollzeitbeschäftigte
und 4 Teilzeitbeschäftigte in der Verwaltung sowie
2 Vollzeitbeschäftigte in der Hausreinigung und
Haustechnik.
2. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich
im Geschäftsjahr 2014 wie folgt entwickelt:

Mitglieder

6. Am Bilanzstichtag waren keine Forderungen
gegenüber Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates zu verzeichnen.

Geschäftsguthaben in Euro

Stand 1.1.2014

651

Zugang 2014

51

Übertragungen

-13

Mitglieder zum
31.12.2014

689

3.549.359,44

davon Abgänge
zum 31.12.2014

-9

41.414,69

verbleibende
Mitglieder zum
31.12.2014

680

3.507.944,75

Berlin, den 07. April 2015
Vorstand

3.319.277,53

13

Stuhl oder Tisch, gar nicht zu reden von der Theke,
der Kaffeemaschine und der Kasse, angeschafft
worden wäre.

Syrisches Café scheitert an
behördlichen Auflagen

Angesichts so hoher Kosten ließ sich die Idee „Syrisches Café“ nicht mehr wirtschaftlich umsetzen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Existenzgründerinnen mit dem Verkauf von Gebäck an dieser Stelle
jemals so viel verdienen würden, dass sie nicht nur
ihren Lebensunterhalt bestreiten, sondern auch diese Investitionen wieder hereinholen könnten, war
viel zu gering, um es darauf ankommen zu lassen.
Sehr schweren Herzens mussten sich die Familie
und wir letztlich gegen das Projekt entscheiden.
Barbara König

Die Idee war gut und wurde auch von der Mitgliederversammlung unserer Genossenschaft gutgeheißen: Die Frauen (Mutter und Schwiegermutter)
einer unserer neuen syrischen Mitgliedsfamilien
wollten ein Syrisches Café eröffnen, mit Gebäck und
Säften, aber auch ein paar gekochten Speisen als
Mittagstisch. Wie lecker dieses Angebot hätte sein
können, konnten die Teilnehmerinnen an unserem
Syrischen Abend im April bereits feststellen.
Als die Familie den Genossenschaftsvorständen
ihre Idee im Frühling vortrug, war gerade die
Kündigung des Inhabers des Gitarrenladens in der
Schönhauser Allee 58 hereingeflattert. Der Laden
bot sich aus unserer Sicht an, dieses Existenzgründungsvorhaben der Syrerinnen zu unterstützen: da
die Ladenräume nicht sehr groß sind, unterliegen
sie nicht dem Gaststättengesetz. Im rückwärtigen
Teil gibt es jedoch noch weitere Räume und eine
Küche, so dass eine Umwandlung in ein kleines
Café rein räumlich möglich schien. Die Vorstände
und Aufsichtsräte der Genossenschaft beschlossen,
das Projekt finanziell zu unterstützen und schlugen
der Mitgliederversammlung vor, Mittel aus dem
Solidarfonds für einen sechsmonatigen Mieterlass
als Anschubfinanzierung zu verwenden. Auch die
Mitglieder fanden das Vorhaben unterstützenswert
und beschlossen entsprechend (siehe Seite 7).

Fahrräder und Sachspenden für
Flüchtlinge
Ein herzlicher Dank an alle Fahrradspender -und
Spenderinnen aus der Genossenschaft, die dem
Aufruf aus Newsletter und Infoblatt 2/15 gefolgt
sind und zahlreiche ausrangierte Räder der Mädchenfahrradwerkstatt in der Kreuzberger Wrangelstraße und dem Verein „Rückenwind – Fahrräder für
Flüchtlinge“ überlassen haben. Die Fahrradspenden
für die Mädchenwerkstatt sind am 28.08. abgeholt
worden, und für die Mädchen gibt es jetzt viel zu
reparieren und zu schrauben, um dann einen Großteil der überholten Räder dem Flüchtlingshaus in
der Kreuzberger Zeughofstraße zu überlassen. Die
Abholung der Räder für den Verein „Rückenwind“
wird in Kürze erfolgen.

Zwischenzeitlich war die Familie von einem Amt
zum nächsten, von der IHK zur Gründungsförderung, vom Jobcenter zur arabischen Integrationsförderung gelaufen, um sich beraten zu lassen und
Fördermittel zu beantragen. Zunächst sah alles
machbar aus, doch dann baute sich plötzlich ein
unüberwindbares Hindernis auf: Die Lebensmittelhygieneaufsicht erklärte die Räume in ihrem
jetzigen Zustand für ungeeignet. Nach ihrer Ansicht
fehlten ein Vorraum vor der Toilette, eine Umkleide
als extra Raum und ausreichend Platz in der Küche.
Auch nach einigen Verhandlungen, an denen ich
zuletzt selbst teilnahm, bestand die Lebensmittelkontrolleurin auf Umbauten von Küche, Toilette und
Lagerraum, die ca. 15.000 € bis 20.000 € aufgefressen hätten, bevor auch nur ein Kühlschrank, ein

Ein ebenso großer Dank geht aber auch an die
Spender und Spenderinnen, die dem ebenfalls im
Infoblatt 2/15 erfolgten Spendenaufruf für das inzwischen offiziell auf den Namen „Rupert NeudeckHaus“ getaufte Flüchtlingsheim in der Storkower
Straße 139c nachgekommen sind und zahlreiche
Kisten und Säcke mit Bekleidung, Schuhen und
Spielzeug im Büro abgegeben haben. Die Spenden
waren so zahlreich, dass sogar zwei Touren erforderlich waren, um alle Sachen dort abzugeben, und
die Freude darüber war groß.

14

Von Sachspenden in der Art bitten wir aber im Moment erst einmal abzusehen, da in den Bereichen
der Bedarf erfreulich gut abgedeckt ist. Was aber
nicht bedeutet, dass das Thema der Flüchtlingsproblematik damit von der Agenda der Genossenschaft
verschwinden wird, ganz im Gegenteil.
Weitere Ideen und Überlegungen dazu, z.B. in
puncto verstärkte Einbindung von Flüchtlingen ins
Alltags- und Kulturleben, werden seitens der
Bremer Höhe eG entwickelt.
Andreas Döhler

_
Spedenübergabe am „Rupert Neudeck Haus“

15

60-jähriges Mietjubiläum in
Hobrechtsfelde

FC Bremer Höhe beim
1. Brot&Spiele-Cup
Tapfer gekämpft, aber letztlich leider chancenlos
war unser Fußballteam vom FC Bremer Höhe beim
Brot&Spiele-Cup am 25.07., der erstmals auf dem
Cantian-Sportplatz neben dem Jahnsportpark
ausgetragen wurde und dessen Überschuss dem
Fußball-Refugee-Projekt „Champions ohne Grenzen“ zu Gute kam.
Als zu stark erwies sich die zugeloste Vorgruppe
mit den Teams von FC Kickers Pufendorfer, Streetfootballworld und Grüne Tulpe, dem späteren
Turniersieger. In der Trostrunde kam es dann gegen
das Team Twitter/Champions ohne Grenzen zu
einem dramatischen Siebenmeter-Schießen, das
für uns knapp daneben ging und das vorzeitige Turnieraus bedeutete. Einen Finalisten hatte das Team
vom FC Bremer Höhe aber doch in seinen Reihen,
denn Torwart Stefan wurde aufgrund herausragender Leistungen vom Team FC Utopia spontan als
Verstärkung verpflichtet.
Im Finale gegen das Team Grüne Tulpe musste
er sich dann leider ebenfalls beim SiebenmeterSchießen geschlagen geben, das bei inzwischen
allerdings auftretenden Windgeschwindigkeiten von
gefühlten 150 km/h auf dem Platz doch etwas kurios bis irregulär verlief. Der nächste Auftritt unserer
wackeren Mannschaft wird dann Anfang Oktober
beim antirassistischen Irons Devil-United-Cup sein,
Tag und Uhrzeit werden rechtzeitig mitgeteilt.
AD

So ganz genau wusste Dora Lieke nicht, weshalb
sich ihre Wohnungsverwalterin Nicole Körner und
der Vorstand ihrer Genossenschaft, deren Mitglied
sie seit 5 Jahren ist, für den 30. Juli 2015 bei ihr angesagt hatten, aber – chic hat sie sich sicherheitshalber gemacht. Sie konnte sich nämlich daran erinnern, dass sie irgendwann im Jahre 1955 gemeinsam mit ihrem Mann Günther in ihre Wohnung
gezogen ist, und zwar dieselbe, in der sie ihre drei
Kinder großgezogen hat, von denen zwei ebenfalls
in Hobrechtsfelde wohnen und in der sie immer
noch lebt.
Auf den Monat wusste sie es aber nicht, denn der
Mietvertrag wurde ihr nie ausgehändigt. Zum Glück
hatten wir ihn in den Akten und wussten, dass
Familie Lieke am 25.07.2015 ihr 60-jähriges MietJubiläum feiert. Wir wünschen Dora und Günther
Lieke alles Gute und noch viele schöne Erlebnisse
in ihrem Zuhause.
UH

_
Dramatisches Siebenmeter-Schießen

16

Sommerkino 2015 und Filmclub
Eine große Freude für alle kleinen und großen
Besucher war das diesjährige Sommerkino, das zu
Beginn der Sommerferien am 11. Juli in den Pappelhöfen stattfand. Amüsiert wurde sich über ein
chaotisch-anarchistisches Schaf, mitgefiebert bei
den Abenteuern zweier Berliner Steppkes, tiefenbegabt und superschlau, aufschlussreich und tiefgründig zugleich war zum Abschluss der filmische
Ausflug in die Welt der Halbstarken rund um die
Schönhauser Allee 1956. Durch den berufsbedingten Ausstieg von Oliver Spatz aus dem Filmclub der
Bremer Höhe – vielen Dank an dieser Stelle für sein
cineastisches Engagement – leidet der Filmclub
akut an Personalmangel. Martin Kleinschmidt, der
weitermachen wird, kann gut personelle Verstärkung gebrauchen, wer also Filmideen hat, künftig
mitmachen möchte bei der Programmauswahl
und der Ausrichtung der nächsten Filmabende, ist
herzlich eingeladen sich im Büro der Bremer Höhe
eG zu melden. Der zweite Sommerkino-Termin am
Ende der Sommerferien musste deshalb leider abgesagt werden, die restlichen zwei Filmclub-Abende
in diesem Jahr am 18.10. und 11.12. in der Bremer
Höhle werden aber garantiert stattfinden. AD

17

Fotowettbewerb für den Kalender
2016

Gewusst wie...
auch eine alte oder ausgequetschte Zitrone
führt noch zum Strahlen, wenn man die Spüle
und die Armaturen mit ihr abreibt. Der Kalk
und die Wasserflecken sind weg und es duftet
auch noch frisch…
UM

Traditionell werden wir auch für das nächste Jahr
einen Bremer-Höhe-Kalender mit den Fotos (oder
auch mal Zeichnungen?) unserer Mitglieder gestalten. Alle Jahre wieder braucht es dazu schöner
Bilder, die in Zusammenhang mit unserer Genossenschaft und ihren Wohnungsbeständen stehen.
Wir rufen hiermit zur nächsten Runde des alljährlichen Wettbewerbs auf!
Die Fotos sollten möglichst im Querformat und in
hoher Auflösung aufgenommen sein. Sie können
per E-Mail an geschichtswerkstatt@bremer-hoehe.
de oder an info@bremer-hoehe.de geschickt werden. Einsendeschluss ist der 08. November 2015.

Wie wohne ich richtig - Heizen und
Lüften
Eine Fülle an Artikeln, Broschüren und anderen Medien des Umwelt-Bundesamtes, des Mietervereins
oder sonstiger Institutionen geben Hinweise auf
das Nutzungsverhalten in Wohnräumen. Eine Auswahl befindet sich bereits in unserer Mietermappe,
dennoch haben wir für den bevorstehenden Winter
nochmal das Wichtigste zusammengetragen:
• Dämmung und dichte Fenster verringern den 		
	 Austausch der Innen mit der Außenluft, Wasser-		
	dampf-Konzentrationen werden möglich.
• Schlechte Raumluft kann Atemwege reizen und 	
	 Allergien hervorrufen, Schimmel entstehen
	lassen.
• Angekippte Fenster führen zu höheren Energiever-	
	 lusten und geringem Luftaustausch.
• Aktives Stoßlüften bei Bedarf (Durchzug erhöht 		
	 den Luftaustausch) optimiert den Luftaustausch, 		
	 ohne hohe Energieverluste durch Auskühlen von 		
	 Wänden und Möbeln.
• Beim Lüften kurz die Heizung/Heizkörper aus!
• Türen zu unterschiedlich temperierten Räumen 		
	 geschlossen halten.
• Bei Abwesenheit die Heizung anlassen (ggf. redu-		
	zieren).
• Wohnräume/Bad um die 20°/21°C, Schlafräume 		
	 nicht unter 16°C heizen.
• Feuchtespitzen z.B. durch Kochen und Waschen/ 	
	 Dusche sollten sofort „weggelüftet“ werden.
Im Übrigen fühlt sich „dicke Luft“ kühler und
ungemütlich an. In gut gelüfteten Räumen fühlt
man sich wohler und es kann wieder Wärme und
Feuchtigkeit aufgenommen werden.
Also – Mut zu frischer Luft!
Uta Mademann

18

Die Fotos werden in der Woche vom 09. bis zum
15. November in der Bremer Höhle ausgestellt und
können von den anwesenden Mitgliedern am Tag
des Laub-Fege-Einsatzes, am 14.11.2015 zwischen
11:00 und 15:00 Uhr, bei Kaffee und Tee in der Höhle bewertet werden. Alternativ werden Mitglieder,
die den Newsletter erhalten, ihre Stimmen für die
besten Fotos auch über das Internet abgeben können (zur Aufnahme in den Verteiler bitte eine Email
an newsletter@bremer-hoehe.de schicken.
AD
Nur für Mitglieder).

Feger gesucht!
Am Sonnabend, den 14. November 2015 ab 10 Uhr
findet der diesjährige Sauber-Mach-Einsatz auf den
Höfen statt: sie sollen gefegt und winterfest gemacht werden! Wer möchte, kann mithelfen, Laub
zusammen zu rechen und in Säcke zu verstauen
oder um die Büsche zu häufeln. Geräte und Laubsäcke stellen die Hausmeister zur Verfügung. Jede
helfende Hand trägt zur Ersparnis von Betriebskosten bei, weil wir dann weniger Laubentsorgung
beauftragen müssen.
Wer eine kurze Pause von der Arbeit braucht oder
sich aufwärmen möchte, kann zwischen 11:00 Uhr
und 15:00 Uhr in der Bremer Höhle bei Kaffee oder
Tee die besten Fotos für die Kalenderauswahl 2016
wählen.
BK

_
Das Sommerfest am 12. September war schön! Mehr dazu im nächsten Heft.

Wohnungssuche in Berlin 2015

Bremer Höhe Flohmarkt für
Flüchtlinge
Es wird Herbst. Endlich Zeit, Kleiderschränke &
Keller für einen guten Zweck auszumisten!
Am Sonnabend, dem 10. Oktober findet von 10.00
bis 16.00 Uhr auf den Pappelhöfen ein SolidaritätsFlohmarkt für Flüchtlinge statt. In Erinnerung an
den schönen Flohmarkt im September 2011, sind
alle BewohnerInnen der Bremer Höhe willkommen,
sich mit einem Verkaufsstand für Klamotten, Möbel, Kaffee & Kuchen etc. zu beteiligen.
Wir möchten gerne 50% aller Einnahmen an ein
Flüchtlingsprojekt spenden – z.B. an „Moabit hilft!“
oder die UnterstützerInnenkreise der Flüchtlingswohnheime in der Storkower Straße oder Bornitzstraße. Selbstverständlich auf freiwilliger Basis.
Nähere Informationen zum Flohmarkt bekommt ihr
über Konstanze Schmitt (mail@konstanzeschmitt.
net) und Andreas Döhler (andreas.doehler@
bremer-hoehe.de).
Konstanze Schmitt

Diese Annonce fand ich neulich an einer Laterne,
ein ganz üblicher Kleinanzeigenort. Nicht ganz
üblich dürfte die Eigenbezeichnung der Wohnungssuchenden sein: „Verdiener + Kind“. Da blieben
meine Augen hängen, denn eine derartige freiwillige
Reduktion der Persönlichkeit auf ihre Stellung am
Arbeitsmarkt ist mir noch nicht untergekommen.
Ehrlich? Nein, beschämend, in welche verbale
Selbstverstümmelung eine über Jahre vernachlässigte Wohnungspolitik die Menschen zu treiben
UH
vermag.

19

Sprechzeiten der Verwaltung

Termine
2. Workshop Gestaltung und Nutzung
Schönhauser Höfe

Ab 28.09.2015 in der
Schönhauser Allee 59, 1.OG links

Mittwoch, 7. Oktober 2015 um 19.00 Uhr im großen
Saal von Klax (Nordgebäude, Schönhauser Allee 59)

Montag telefonisch
13.00-16.00 Uhr
Dienstag Sprechstunde in den Geschäftsräumen
9.00-12.00 Uhr und 13.00-18.00 Uhr
Mittwoch telefonisch
14.00-16.00 Uhr
Donnerstag telefonisch
13.00-16.00 Uhr

Soli-Flohmarkt für Flüchtlinge in den
Pappelhöfen
Sonnabend, 10. Oktober von 10.00 bis 16.00 Uhr
findet ein Flohmarkt in den Pappelhöfen statt, ein
Teil der Einnahmen wird an Flüchtlingsprojekte
gespendet

* Für behindertengerechten Zugang bitte vorher
anmelden.

Filmclub Bremer Höhe

Außerhalb der Sprechzeiten ist der Anrufbeantworter geschaltet. Für Mängelanzeigen im Bestand
Prenzlauer Berg kann der Hausmeisterbriefkasten
in der Greifenhagener Straße 65 bzw. für den
Lichtenberger Bestand in der Bornitzstraße 29
genutzt werden.

Freitag, 18. Oktober 2015 um 19.30 Uhr in der Bremer Höhle (Buchholzer Straße 16)

Arbeit auf den Höfen
Sonnabend, 14. November ab 10.00 Uhr: Laub
fegen und Höfe winterfest machen in den Höfen
Gneist/Pappel & Schönhauser

In dringenden Fällen bitte die auf den Aushängen
oder der Website aufgelisteten Notdienste
kontaktieren.

Fotowettbewerb für Bremer-Höhe-Kalender
2016

Servicenummer Hobrechtsfelde

Parallel zum Arbeitseinsatz auf den Höfen am
Sonnabend, 14. November können die Mitglieder
der Bremer Höhe bei Kaffee und Tee zwischen
11.00 und 15.00 Uhr in der Bremer Höhle (Buchholzer Straße 16) ihre Foto-Favoriten für den Kalender
2016 wählen

Elektro: Elektroanlagen Zepernick,
Tel.: 0173 610 50 60
Gas/Wasser/Sanitär: Fa. Lamprecht,
Tel.: 030 893 63 90

Impressum

Redaktionsschluss Mitteilungsblatt 4/2015

Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG, Schönhauser Allee 59,
10437 Berlin, Telefon 44 67 76 - 0, Fax 44 67 76 - 20,
info@bremer-hoehe.de, www.bremer-hoehe.de

Dienstag, 1. Dezember 2015, Redaktionsschluss
für das neue genossenschaftliche Infoblatt. Genossenschaftsrelevante Beiträge von Mitgliedern sind
willkommen!

Redaktion: Barbara König (V.i.S.d.P.),
Ulf Heitmann, Andreas Döhler

Ständig aktualisierte Termine
Satz: Kerstin Bechtle

finden Sie auf www.bremer-hoehe.de

Druck: CC-Digital-Druck
Bildnachweise:
Titelseite, S.3: Andreas Bachmann
S. 5,19: Barbara König
S. 6: Robin Jahnke
S. 15 (oben), 17 (oben): Andreas Döhler
S. 15 (unten): Nicole Körner
S. 16: Ulf Heitmann
S. 17 (unten): Andi Weiland, (www.andiweiland.de)

Newsletter WBG „Bremer Höhe“ eG
Bitte E-mail an newsletter@bremer-hoehe.de
um Aufnahme in den Verteiler senden, erscheint
monatlich mit aktuellen Informationen und
Angeboten, nur für Genossenschaftsmitglieder der
WBG „Bremer Höhe“ eG.

20
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.