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Periodical volume

Full text: Höhe Issue 2015,1

Das Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG

1/15

Workshop Hofgestaltung Schönhauser Allee 59
Brand im Rauch-Haus
Keine Vermietung an Touristen

Inhalt
3	
	

Workshop Hofgestaltung Schönhauser 		
Allee 59

14	
	

Genossenschaftswohnungen dürfen 		
nicht an Touristen vermietet werden

7	
	

Rauch-Haus – Baustelle mit
unfreiwilligen Zusatzmaßnahmen

16	

Wie wohne ich richtig?

8	
	

GroKa – Bauernopfer oder
Musterhäuser für Berlin?

	
	

Frühjahrsputz auf den Höfen der Bremer 	
Höhe am 25. April 2015

17	

Fahrradtour 2015

9	

Versicherungswechsel für alle Bestände

	
	

Neues Kleinanlegerschutzgesetz – 		
Auswirkung auf Genossenschaften

11	

Inspektorenhaus Hobrechtsfelde

	

Neue Pläne für Hobrechtsfelde

		
		

18	Willkommenstreffen

13	
Auf hebung des Sanierungsgebiets 		
	
„Helmholtzplatz“ heißt nicht Ende der 		
	Sanierung

2

19	
	

Gründächer auf dem Hof Schönhauser 		
Allee 59	

20	

Termine, Verwaltung, Impressum

Workshop Hofgestaltung
Schönhauser Allee 59
Am 24.01.2015 fand im Gemeinschaftsraum in der Schönhauser Allee 59 der Workshop zur Gestaltung der
Gartenfläche statt. Alle Genossenschaftsmitglieder waren geladen. 39 Erwachsene und 6 Kinder, überwiegend aus den umliegenden Häusern, folgten der Einladung und beteiligten sich ausgesprochen engagiert,
konstruktiv und gut gelaunt.
Am Ende stand der mehrheitlich befürwortete Vorschlag einer Arbeitsgruppe mit Gestaltungsprinzipien und
einer Planskizze. Die Ergebnisse der beiden anderen Arbeitsgruppen unterschieden sich nur geringfügig.
Insgesamt kann von einer recht breiten Übereinstimmung bezüglich der grundlegenden Vorstellungen gesprochen werden und große Zustimmung fand am Ende die Idee „Lasst uns erst einmal selbst anfangen, im
Sommer eine erste Zwischenbilanz ziehen und dann weiterentwickeln und –arbeiten“.
Dieser Ansatz ist auch insofern sehr nachhaltig gedacht, als dass sowohl die Herstellung als auch die langfristige Erhaltung der Fläche in starkem Maße von der Eigenarbeit und dem Engagement der AnwohnerInnen abhängt. Diese und andere wesentliche Rahmenbedingungen für die Fläche und deren Entwicklung
stellte Barbara König eingangs vor, z.B. festgelegte, denkmalgerechte Zugänge zur Fläche, nur kleine Investitionen möglich, Lärmschutz, Bestand des Geräteschuppens, Entlastung der kleinen Höfe.
In der Veranstaltung, die von Ute Truttmann und Kerstin Stelmacher begleitet wurde, gab es trotz des straffen
Zeitplans ausreichend Raum zur Sammlung und Bewertung konkreter Ideen, wichtiger Aspekte und auch
unliebsamer Vorstellungen. Die TeilnehmerInnen gestalteten mit ihrer Stimme ein gemeinsames Stimmungsbild durch vergebene Punkte (pro Haushalt) für Zustimmung und Ablehnung von zuvor im Plenum
gesammelten Wünschen. Dieses Bild war neben Plan- und Zeichenmaterial ein wichtiges Werkzeug für die
anschließende Kleingruppenarbeit und wurde von jeder der drei Gruppen sehr ernst genommen und
deutlich berücksichtigt.

_
Der Saal mit Blick auf die Planungsfläche war der perfekte
Ort für den Workshop

3

Wünsche für die Fläche und „Das geht gar
nicht!“

Gartengestaltung in der Schönhauser Allee 59:
Wie geht es weiter?

In den drei Gruppen erarbeiteten die TeilnehmerInnen jeweils einen Gestaltungsvorschlag für die
Gartenfläche, in welchen die gesammelten Wünsche und Ideen eingearbeitet und verteilt wurden.
Heraus kamen drei sehr kreative und fantasievolle
Pläne, die sensibel auf die unterschiedlichen Belange der Anwohner reagierten.

Unter den TeilnehmerInnen des Workshops fand
der Gedanke breite Zustimmung, dass der Garten
der Schönhauser Allee 59 möglichst nicht überplant werden solle, sondern dass man lieber erst
einmal mit Eigenleistungen anfange und dann
sehe, was noch fehlt oder gemacht werden muss.
So wird es, wenn die Genossenschaft im Sommer
dieses Jahres in den Besitz des Gartens kommt,
zunächst einmal einen (oder mehrere) Termin(e)
geben, bei dem die Anwohner und andere Freiwillige erste notwendige Arbeiten durchführen: die
ehemaligen Gartenflächen entsiegeln, Gestrüpp
und störendes Gehölz entfernen, Wege zu den
Öffnungen in den Mauern anlegen etc. Auch erste
Gestaltungselemente können gebaut werden, wie
z.B. kleine Tore für das Ballspiel, ein großer Tisch
oder Tafeln oder ähnliches an den Mauern für kreative Ideen. Diese Dinge sollten jedoch alle mobil
sein, damit sie im Laufe des Jahres herumgetragen
werden, um so ihren besten Ort zu finden.

Nach der Vorstellung der Gruppenergebnisse kam
es zu einer „Abstimmung mit den Füßen“: alle
TeilnehmerInnen sollten sich zu dem Gruppenergebnis stellen, das ihren Vorstellungen zu Inhalten
und Umsetzung am meisten entsprach. Deutlich
mehrheitlichen Zuspruch bekam das Ergebnis der
Gruppe A, wobei in sehr wertschätzender Atmosphäre kollektiv festgestellt wurde, dass jede Gruppe
in den wesentlichen Punkten zu weitestgehend
übereinstimmenden Entwürfen kam.
Abschließend, beim augenscheinlich zufriedenem
Ausklang vor dem Nachhauseweg, trugen sich
viele noch in die Liste für konkrete Mithilfe bei der
Gestaltung und Pflege der Fläche ein (Kontaktliste
liegt beim Vorstand).

Die Genossenschaft wird bis dahin die Öffnungen
in den Mauern herstellen lassen und ein paar
Bierbankgarnituren bereitstellen, so dass einer
regen Nutzung der neu eroberten Freifläche nichts
mehr im Wege steht. Im Herbst soll es dann einen
zweiten Auswertungs- und Planungsworkshop
geben, bei dem festgelegt wird, wo weitere Möblierung hinkommen soll, wo welche Pflanzen gesetzt
werden und was sonst noch gebraucht wird, damit
alle Anwohner etwas von dem Garten haben.
Barbara König 

Vieles soll in Eigenarbeit umgesetzt werden
Auf Grundlage des favorisierten Entwurfes wird nun
ein Arbeitsplan für die ersten Gestaltungsmaßnahmen erstellt. Wenn das Haus und damit der Garten
im Sommer in den Besitz der Genossenschaft übergewechselt ist, wird zu einem ersten und sicherlich
auch feierlichen Arbeitseinsatz eingeladen. Zahlreiches Erscheinen und kräftiges Anpacken sind sehr
willkommen!
Ute Truttmann/Kerstin Stelmacher

_
Einige der Kinder malten ihre Ideen für die Fläche
_
Das entstandene Stimmungsbild zu den
gewünschten Nutzungen
_
Diese Zeichnung verteilte die Wünsche und Ideen
für die Gartennutzung nach Ansicht der meisten
TeilnehmerInnen am besten

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6

Rauch-Haus – Baustelle mit
unfreiwilligen Zusatzmaßnahmen
Im Infoblatt 4/14 berichteten wir über die Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Hüllensanierung des Georg-von-Rauch-Hauses. Dach, Fassade, Giebelornamente – alles war schön. Aber nur für kurze, sehr kurze
Zeit. In der Nacht vom 18. zum 19. Dezember 2014 wurde ein großer Teil des Dachraums und der Schieferdeckung durch Brandstiftung vernichtet. Trotz sofort ergriffener Schutzmaßnahmen, wie strenges Schlüssel- und Schließsystem, regelmäßige Kontrolle von Keller und Dach, gelang es dem oder den Verbrechern,
am 24.12.14 im Keller des Hauses noch einen Brand zu legen, der zum Glück keine massiven Schäden am
Gebäude verursachte. Personen kamen nicht direkt zu Schaden – das ist die gute Nachricht dabei.
Seither halten die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses von 22 Uhr bis 8 Uhr Nachtwachen. Freunde
unterstützen sie dabei, aber selbstverständlich kann man das nicht ewig durchhalten. Diejenigen, die sich
im Jahr 2007 an den wochenlangen Nachtwachen in der Bremer Höhe beteiligt haben, wissen, wie sehr das
die physische Substanz beeinträchtigt.
In Folge der Ereignisse haben wir den Schwerpunkt der Maßnahmen, die von uns im Zuge der Sanierung
zu erbringen sind, verändert. Ein großer Teil der Leistungen im Wert von 400.000 €, zu denen wir uns
gegenüber dem Fördergeber, dem Land Berlin verpflichtet haben, wird nun in den aktiven Brandschutz
investiert. Neben den bereits eingebauten sechs Rauchschutztüren werden weitere eingebaut, um u.a. einen
dritten Fluchtweg zu schaffen. Die öffentlichen Bereiche und der Dachboden erhalten eine vernetzte Rauchmeldeanlage. Der schon jetzt stark reglementierte Zugang ins Haus wird künftig nur noch über ein Schließkartensystem möglich sein. Das Konzept wurde dem Fördergeber bereits vorgestellt. Das Land Berlin wird
prüfen, ob ggf. eine teilweise zusätzliche Förderung dieser Maßnahmen möglich ist.
Die Kosten der Brandschadenbeseitigung i. H. v. ca. 150.000 € trägt unsere Versicherung. Allerdings hat das
Folgen für unseren Versicherungsschutz (s.S.9) Die Reparaturen haben bereits begonnen, werden sich aber
wegen der Notwendigkeit der Gerüststellung für die Dachdeckung bis Ende Juni dieses Jahres hinziehen.
Den oder die Täter zu ermitteln, ist wie stets bei Brandstiftungen, sehr schwer. Hat der Brand noch Spuren
übrig gelassen, werden diese durch die Löscharbeiten zumeist vernichtet. Es bleibt zu hoffen, dass die nun
geplanten Maßnahmen es sehr schwer machen, unentdeckt Straftaten dieser Art zu begehen.
Ulf Heitmann

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Beschädigtes Schieferdach
_
Durch das Feuer und die Löscharbeiten wurde nur dieser
eine Wohnraum zerstört. Alle anderen Zimmer konnten
schon im Januar wieder genutzt werden.
_
An dieser Stelle hat der Täter mehrere Brandherde gelegt.
Zum Glück durchstießen die Flammen recht schnell das
Dach, so dass das Feuer von den BewohnerInnen der
benachbarten Wagenburg wahrgenommen wurde.

7

GroKa – Bauernopfer oder Musterhäuser für Berlin?

rechnen - was für die Mieter zumeist auch nicht
gut ist - oder sie rechnen damit, zumindest einen
Teil der Wohnungen einzeln und teurer weiter zu
veräußern.

Einen Erfolg können sich die engagierten Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser in der Schöneberger Großgörschen- und Katzlerstraße bereits
zuschreiben: Das Thema Verkauf preiswerten
öffentlichen Eigentums an private „Investoren“
zum Höchstpreis ist dauerhafter Gegenstand einer
öffentlichen Debatte geworden.
Bundestag, Bundesregierung, Berliner Abgeordnetenhaus und Senat debattieren über den Widersinn
politischer Ziele. Presse, Funk und Fernsehen haben die Bemühungen der IG GroKa intensiv begleitet. Es gibt nun positive Bewegung in die Richtung,
dass das Land Berlin über 4.000 Wohnungen im
Paket zu einem relativ günstigen Preis von der Bundesrepublik erwerben kann, womit ein beträchtliches
Potenzial günstiger Mietwohnungen dauerhaft der
Spekulation entzogen würde.

Aber dies dürfte schwierig werden. Im Jahre 2014
hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg das Gebiet, in dem die Gebäude liegen, unter sog. Milieuschutz nach § 172 Baugesetzbuch gestellt.
In solchen Gebieten sind nach Landesverordnung
seit Herbst letzten Jahres Umwandlungen von Mietwohnungen in Wohnungseigentum verboten.
Außerdem besteht ein Vorkaufsrecht, das die Gemeinde für sich oder zugunsten Dritter (städtische
Wohnungsunternehmen oder Genossenschaften)
wahrnehmen kann. In anderen Metropolen, v. a. in
München und Hamburg, wo der Leidensdruck für
Haushalte mit geringem und auch durchschnittlichem Einkommen, die eine Mietwohnung suchen,
schon lange groß ist, nutzt man diese rechtlichen
Instrumente seit mehreren Jahren. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und das Land Berlin
versuchen nun, das komplizierte Verfahren an dem
Beispiel der Großgörschen- und Katzlerstraße
erfolgreich anzuwenden. Das Daumendrücken geht
also weiter, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass
unsere Genossenschaft bei der Ausübung des Vorkaufsrechts zum Zuge kommt, sehr gering ist.

Diejenigen, die die Debatte angestoßen hatten
(wir berichteten darüber in den letzten drei InfoBlättern) haben aber selbst nichts davon, denn
ihre Häuser sind im Januar 2015 für 7,8 Mio. €
verkauft worden und der Haushaltsausschuss des
Bundestags hat am 25.02.2015 seine Zustimmung
dazu erteilt. Der Kaufpreis ist das etwa 54-fache der
Jahresnettokaltmiete. Dieser Preis kann nie und
nimmer über die jetzigen Mieten, selbst nicht nach
gesetzlich möglichen Mieterhöhungen refinanziert
werden. Die Erwerber können also entweder nicht

Ulf Heitmann

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Versicherungswechsel für
alle Bestände
Die beiden Brände im Rauchhaus (s. S.7) veranlassten unseren bisherigen Versicherungsgeber, die Allianz
AG, zu Überlegungen, ob es sich überhaupt noch lohne, die „Bremer Höhe“ eG als Vertragspartner zu haben. Dies ist nicht ungewöhnlich, ist doch unsere Schadensquote aufgrund vieler mittelschwerer und
einiger Großbrände (s. Info-Blatt 2/09, S. 5, 3/09, S. 11 und v. a. 4/12, S. 6) ausgesprochen hoch. Nach
Großschäden, wie es die jüngsten Brände im Rauchhaus sind, hat die Versicherung ein Sonderkündigungsrecht. Sie hat auch die Möglichkeit, die Versicherungsbeiträge einseitig zu erhöhen, woraufhin der Versicherte dann die „Chance“ zur Kündigung hat. Das sollte man aber nur tun, wenn man eine Alternative in petto
hat.
In dieser Situation haben wir uns entschlossen, offensiv zu handeln und unsere Bestände anderen Versicherungsunternehmen anzubieten. Wir nutzten dazu die Dienstleistungen der GVV, der Gesellschaft für Versicherungsvermittlung und Vermögensbildung mbH, eines Verbundes vieler Wohnungsgenossenschaften
und –unternehmen, deren Gesellschafter auch wir seit mehr als 10 Jahren sind. Der GVV gelang es, mehrere
Angebote einzuholen. Nach Prüfung kamen wir zu dem Ergebnis, für unsere Häuser ab 1. April 2015 mit der
Schwarzmeer-Ostsee-Versicherungs-AG eine verbundene Haftpflicht-Risiko-Versicherung abzuschließen.
Die Bedingungen und der Umfang des Versicherungsschutzes entsprechen weitgehend den bisherigen
Vereinbarungen und die Kosten sind trotz unserer hohen Schadensquote nur unwesentlich höher, als bei
der Allianz.
Ulf Heitmann

Neues Kleinanlegerschutzgesetz – Auswirkung auf Genossenschaften
Am 27.02.2015 hat der Deutsche Bundestag den Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes in erster Lesung
beraten und in die Ausschüsse überwiesen. Durch die geplante Änderung des Vermögensanlagengesetzes
(VermAnlG) und weiterer Gesetze sollen die Verbraucher besser vor risikoreichen Finanzprodukten geschützt werden. Anlass für dieses Gesetzgebungsverfahren war die Insolvenz des Windanlagenfinanzierers
PROKON, der hochverzinsliche und nicht abgesicherte Genussrechte im Werte von 1,4 Mrd. € an 75.000
Anleger verkauft hatte, welche ihr eingebrachtes Geld mit der Pleite überwiegend verloren haben.
Der vorausgegangene Referentenentwurf sah auch für bestimmte öffentlich angebotene Vermögensanlagen
von Genossenschaften die vollständige Prospektpflicht vor, bspw. wenn sie genossenschaftliche Projekte
über Mitgliederdarlehen, so genannte Nachrangdarlehen, finanzieren wollten.
Solche Mitgliederdarlehen nutzt unsere Genossenschaft seit Jahren dafür, die Sanierungsvorhaben etwas
günstiger zu gestalten, als wenn wir sie ausschließlich über den Kapitalmarkt finanzieren würden. Das Kaufvorhaben Schönhauser Allee 59 können wir nur realisieren, weil uns viele Mitglieder in erheblichem Umfang
Darlehen gegeben haben.
Nach dem Referentenentwurf hätten wir in Zukunft für diese Nachrangdarlehen eine fünfstellige Summe für
einen von der Bundesanstalt BaFin geprüften Vollprospekt und ein dreiseitiges Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) aufwenden müssen. Aufgrund der Begrenzung der Gültigkeitsdauer von Prospekten auf 12
Monate und weiterer Folgepflichten wären jährlich erhebliche Kosten und Verwaltungsaufwand angefallen.

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Gegen diese „Überregulation“, die sinnvolle genossenschaftliche Vorhaben verhindern könnte (z.B.
auch im Bereich der Energiegenossenschaften),
sind vor allem die Genossenschaftsverbände Sturm
gelaufen. Sowohl unser Prüfungsverband als auch
der Zentralverband der Konsumgenossenschaften,
zu dessen Mitgliedern unsere Genossenschaft seit
einiger Zeit gehört, haben erfolgreich dafür gekämpft, dass die genossenschaftlichen Mitgliederdarlehen von diesen Kontrollmaßnahmen ausgenommen werden.
Der nun vorliegende Gesetzesentwurf würdigt zu
Recht die vorhandenen umfassenden Schutzmechanismen von Genossenschaften durch Gründungsund Pflichtprüfungen sowie die Informations- und
Mitspracherechte der Mitglieder. Der Kabinettsentwurf sieht daher folgende Ausnahmen von der
Prospektpflicht vor: Wenn Mitglieder ihrer Genossenschaft Nachrangdarlehen oder sonstige verzinsliche, rückzahlbare Darlehen gewähren, ist dies von

der Pflicht zur Erstellung von Verkaufsprospekten
und Vermögensanlagen-Informationsblättern ausgenommen.
Der Vorstand der Genossenschaft muss den darlehensgewährenden Mitgliedern die wesentlichen
Informationen über die Vermögensanlage und die
mit ihr verbundenen Risiken zur Verfügung stellen.
Das erfolgt in der Genossenschaft in der Regel
automatisch durch die Veröffentlichung des Jahresabschlusses und die Einsehbarkeit des Prüfungsberichts.
Auf dieser Grundlage kann unsere Genossenschaft
das Instrument Mitgliederdarlehen weiter nutzen.
In den kommenden Wochen wird das Gesetz in
den Ausschüssen beraten. Nach dem Wunsch der
Regierung soll es noch 2015 in Kraft treten.
Barbara König

_
Ehemaliges Inspektorenhaus Hobrechtsfelde

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Inspektorenhaus Hobrechtsfelde

Mitten in das Verwelken dieser durchaus sinnvoll
erscheinenden Blütenträume entstand schon die
nächste Idee: Das Gutsgelände, also das Gelände
um den ehemaligen Getreidespeicher, auf dem bis
1990 etwa 200 Menschen arbeiteten, soll zu einem
überregionalen Anziehungspunkt mit regelmäßigen Open-Air-Veranstaltungen und Festen in der
Eventscheune, Gastronomie, Ausstellungszentrum,
Show-Gewächshäusern (Orangerie), einem Ort für
das derzeit boomende Urban Gardening und noch
vieles mehr werden.

In diesem Jahr sanieren wir mit dem sogenannten
Inspektorenhaus das 14. von insgesamt 20 Wohnhäusern in Hobrechtsfelde. In dem zurzeit überwiegend leerstehenden Gebäude entsteht eine ca. 120
m² große Wohnung mit 4 Zimmern, zwei Bädern
und einer Wohnküche. Das Haus ist von einem
etwa 2.500 m² großen Garten umgeben. Wir hoffen,
dass die künftig hier lebenden Mitglieder über ausreichend grüne Daumen verfügen.

Maßgeblicher Protagonist dieses Vorhabens ist der
Naturpark e.V., dessen Mitglied unsere Genossenschaft ist. Wie viel Geld das alles kosten soll - man
denkt natürlich an Fördermittel aus Potsdam – ist
noch nicht genau errechnet, aber man schätzt,
dass es sich um etwa acht Millionen Euro handeln
könnte.

Woher rührt der Name? Von 1907 bis in die 1980er
Jahre diente dieses Gebäude den jeweiligen Gutsverwaltern als Wohnsitz. Eine solch herausgehobene soziale Stellung werden die Nutzer nicht haben,
aber wer künftig mit seinem Morgenkaffe auf die
schöne Terrasse tritt und den Sonnenaufgang genießt, kann das Exklusive dieses Hauses nachfühlen.

Unser Problem und das der Bewohner ist, dass in
diesen Phantasien, trotz aller verbalen Zusicherungen der Protagonisten dieser Ideen, der existierende Ort Hobrechtsfelde mit seinen 23 Wohngebäuden und den etwa 320 Einwohnern keine Rolle
spielt.
Damit bleibt auch außer Betracht, dass im Falle einer Realisierung der Pläne sowohl die Infrastruktur
des Orts dauerhaft überfordert wäre, als auch die
Ziele der Unterschutzstellung der Landschaft als
Naturpark in Frage gestellt würden.

Ulf Heitmann

Neue Pläne für Hobrechtsfelde
Mit den seit 1990 von Gemeinde, dem Landkreis,
den Ländern Berlin und Brandenburg, der Naturparkverwaltung, der Eberswalder Hochschule für
Nachhaltigkeit und einigen „Investoren“ entwickelten Planungen für Hobrechtsfelde und sein Umfeld
könnte man inzwischen ein Museum füllen. Umgesetzt wurde zum Glück keine dieser zum Teil höchst
unsensiblen, Natur und Landschaft zerstörenden
Phantasien, deren übelste vielleicht die Idee war,
in Hobrechtsfelde die letztlich südlich von Berlin
bei Großbeeren errichtete Justizvollzugsanstalt zu
bauen. Vor allem der Protest vieler Hobrechtsfelder
hat das zu verhindern geholfen.

Die Planungsentwürfe und das Nutzungskonzept
wurden am 16. Februar 2015 in öffentlicher Sitzung dem Ortsentwicklungsausschuss Zepernick
vorgestellt. Die etwa 10 anwesenden Hobrechtsfelder versuchen nun, auf die weitere Planung für das
Gutsgelände Einfluss zu nehmen. Unsere Unterstützung dafür haben sie.
Ulf Heitmann

Seit 2006 versuchte die Gemeinde Panketal, ihr
Ziel, Hobrechtsfelde in ein regionales touristisches
Entwicklungskonzept einzubinden, umzusetzen.
Ein Kletterpark mit Cafébetrieb wurde errichtet, der
Rad- und Skaterweg gebaut und jeden Sommer
fand fünfmal Freiluftkino statt. Das wenigste davon
hatte lange Bestand, Ende 2013 machte der Kletterpark wieder dicht, leider auch das Sommercafé und
ab 2015 wird es kein Freiluftkino mehr geben.

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_
Planspiele zum Gutsgelände

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Planung des Naturpark Barnim e.V. für das
Gutsgelände Hobrechtsfelde
_
Lageplan .........

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Aufhebung des Sanierungsgebiets
„Helmholtzplatz“ heißt nicht Ende
der Sanierung

Mit dem Auslaufen der Sanierung endet aber nicht
das Baugeschehen. Im Gegenteil: In den ehemaligen Sanierungsgebieten Kollwitzplatz, Winsstraße,
Bötzowviertel und Teutoburger Platz kann man beobachten, dass nach Auf hebung der Sanierungssatzung die „Zweite Welle der Modernisierung“ – nun
weitgehend ungesteuert und ohne die baulichen
und sozialen Regeln des besonderen Städtebaurechts – begonnen hat: Dachgeschosse werden für
Luxuswohnen ausgebaut, Fahrstühle angebaut,
Hinterhöfe zugebaut.

Durch Rechtsverordnung des Landes Berlin wurde
im März 2015 das gemäß § 136 ff. Baugesetzbuch
förmlich festgelegte Sanierungsgebiet „Helmholtzplatz“, in dessen Geltungsbereich auch die Bremer
Höhe lag, als letztes der ehemals fünf Gebiete in
Prenzlauer Berg aufgehoben. Damit endet eine über
22 Jahre währende Epoche der Stadterneuerung in
unserem Bezirk.
Das Sanierungsrecht bildete die Voraussetzung dafür, dass einerseits umfangreiche Fördermittel aus
Bund und Land hierher fließen konnten, wovon in
erheblichem Umfang auch unsere Genossenschaft
profitierte. Es bildete auch den Rahmen dafür, welche baulichen Maßnahmen auf privaten Grundstücken genehmigungsfähig waren und welche nicht.

Wir können unseren Mitgliedern versichern, dass
ähnliche Entwicklungen in unseren Beständen nicht
zu erwarten sind.
Ulf Heitmann

_
Raumerstraße/Helmholtzplatz

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Genossenschaftswohnungen dürfen
nicht an Touristen vermietet werden

ihre Wohnungen in kurzen Abständen an Fremde
vermieten – und damit womöglich auch noch ein
Geschäft machen. Erst kürzlich urteilte der Bundesgerichtshof, dass eine kurzfristige Vermietung
an Touristen nicht unter den Untervermietungsanspruch von Mietern falle. Vielmehr liege in so
einem Fall ein fristloser Kündigungsgrund für den
Vermieter vor.

Berlin ist attraktiv, jedes Jahr werden neue Höchststände der Besucherzahlen vermeldet, und an
scheinbar jeder noch freien Ecke wächst ein neues
Hotel in die Höhe. Da ist es nicht verwunderlich,
dass findige Geschäftsleute an dem fetten Kuchen
teilhaben und durch die Vermietung an Berlin-Touristen verdienen wollen – ohne selbst die Unterkünfte dafür zu haben.

Dies ist gerade im Fall unserer Genossenschaft gut
nachzuvollziehen, wenn man bedenkt, dass sie die
Wohnungen zu sehr günstigen, zum Teil öffentlich
subventionierten Mieten vorrangig an einkommensschwache Haushalte vergibt.

Seit einiger Zeit werben Vermietungsportale, allen
voran das Internetportal airbnb, verstärkt bei den
Berlinern darum, ihre Wohnungen gegen Geld für
Touristen anzubieten. Ein lukratives Geschäft für
alle Beteiligten: das Portal bekommt eine Vermittlungsgebühr, der Wohnungsnutzer kann Übernachtungspreise verlangen, die sich im besten Fall auf
weit mehr als seine eigenen Wohnkosten summieren und die Touristen zahlen eventuell trotzdem
noch weniger, als in einem Hotel.

Da ist es nicht akzeptabel, wenn einzelne Mieter,
die offenbar über adäquate Ausweichquartiere verfügen, den knappen Wohnraum dafür nutzen, sich
auf Kosten der öffentlichen Hand oder der anderen Genossenschaftsmitglieder zu bereichern. So
haben Mitglieder, die ihre Wohnung im Internet für
Touristen anboten, zum Teil für 1.000 € und mehr
pro Monat, umgehend eine Kündigungsandrohung
erhalten.

Kurzfristige Vermietung der eigenen Wohnung
ist illegal!

Besuch ist erlaubt – Untervermietung nur unter
bestimmten Bedingungen!

Das Ganze hat nur einen großen Haken: Diese Art
der Vermietung ist illegal. Seit Ende 2013 gilt in
Berlin ein Zweckentfremdungsverbot, dass es untersagt, Wohnraum zu anderen als Wohnzwecken zu
nutzen, wozu auch die kurzfristige Vermietung an
Berlinbesucher zählt. Alle Nutzungen von Wohnungen für die Ferienvermietung sind seither meldepflichtig und müssen genehmigt werden, was in
den Fällen privater Vermietung jedoch ausgeschlossen ist. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt,
begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Selbstverständlich ist es möglich und erlaubt,
Freunde oder Verwandte für eine befristete Zeit in
seiner Wohnung zu beherbergen oder für die Dauer
des Urlaubs die Nichte in der eigenen Wohnung
wohnen zu lassen, damit die Katze versorgt ist.
Im Mietrecht gilt die Regel, dass Gäste bis zu sechs
Wochen in einer Wohnung unentgeltlich mitwohnen
dürfen, ohne dass dies dem Vermieter mitzuteilen
ist. Danach gelten die Regeln der Untervermietung:
Wer aus beruflichen Gründen oder für eine Ausbildung für einen längeren Zeitraum in eine andere
Stadt oder ein anderes Land zieht oder wer aus
finanziellen Gründen gezwungen ist, die Wohnung
(und die Wohnkosten) mit jemandem zu teilen, hat
einen Anspruch auf Untervermietung. Dafür müssen jedoch einige Bedingungen erfüllt sein.

Hinzu kommt, dass Einnahmen aus Vermietung
und Verpachtung der Einkommenssteuer unterliegen, was die wenigsten Kurzzeit-Vermieter beachten
dürften; von der neu eingeführten City-Tax, der
Übernachtungssteuer, die auch auf Übernachtungen in Ferienwohnungen zu entrichten ist, ganz
zu schweigen. Bei Nicht-Meldung und -Zahlung
begeht man eine Straftat.

In jedem Fall einer Untervermietung ist – vorab –
eine Genehmigung bei der Genossenschaft unter
der Angabe der Gründe zu beantragen. Erteilt wird
eine widerrufliche Genehmigung zur vorübergehenden Untervermietung an eine der Genossenschaft
vorher zu benennende Person. Dieser Person (und
nur dieser) darf ein Teil der Wohnung zum selbst-

Keine teurere Weitervermietung der günstigen
Genossenschaftswohnungen
Und auch der Vermieter, also unsere Genossenschaft, muss es nicht hinnehmen, wenn Mieter

14

ständigen Gebrauch, der übrige Teil der Wohnung
zur gemeinsamen Nutzung erlassen werden. Der/
die Untermieter/in ist verpflichtet, die Bestimmungen der Hausordnung einzuhalten. Im Streitfall
haftet das Mitglied für das Verhalten des/der Untermieters/in.

wird, zu vereinbaren. Dazu dürfen noch die Kosten
für Strom, Gas, Telefon, Internet etc. sowie ein Möblierungszuschlag von bis zu 0,50 €/m² gerechnet
werden.
Das klingt zwar kompliziert, ist aber schon von
vielen Mitgliedern im gegenseitigen Interesse
praktiziert worden. Denn so können alle Beteiligten
zufrieden sein: das Mitglied kann seine Wohnung
halten, der/die Untermieter/in wohnt zu einem
fairen Preis und die Genossenschaft ist sich sicher,
dass mit ihrem günstigen Wohnraum kein Missbrauch getrieben wird.
Barbara König

Untervermietung nur an der Genossenschaft
vorab benannte Personen
Die Genehmigung ist befristet (mindestens 1 Monat, längstens ein Jahr) und ist für jede/n neue/n
Untermieter/in neu zu beantragen.
Dabei ist der Genossenschaft eine Kopie des Untermietvertrags einzureichen, welcher zu entnehmen
ist, dass keine höhere (Unter-)Miete als die eigenen
Wohnkosten vereinbart wird. Es ist also maximal
die eigene Warmmiete für den Teil der Wohnung,
der an den/die Untermieter/in (mit)überlassen

15

Wie wohne ich richtig?

Sei es wegen plötzlichem Jobverlust, Wechsel der
Arbeitsstelle, Krankheit oder einfach nur, weil das
Konto beim Onlinebanking gehackt wurde oder …
Sprechen Sie uns auf jeden Fall an, sollten Sie einmal die Miete oder die Betriebskostennachzahlung
nicht gleich oder nicht auf einmal zahlen können.
Ehrlich währt am längsten und am Ende des Tunnels ist immer ein Licht.

Pünktlichkeit ist eine Tugend
Diese alte Lebensweisheit gehört auch zum Wohnen. Denn wer seine Miete nicht jeden Monat
pünktlich im Voraus bis spätestens zum dritten
Werktag zahlt, handelt nicht nur vertragswidrig,
sondern lebt schlichtweg auf Kosten anderer.
Manch einer meint es sogar gut, indem er einen
Dauerauftrag pünktlich zum Gehaltseingang, nämlich immer zum 15. eines Monats einrichtet, damit
die Miete schon einmal weg ist, bevor zum Monatswechsel das Geld schon anderweitig ausgegeben
ist. Aber Zahlungen am 15. für den laufenden Monat
sind schlichtweg zu spät. Und wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben! Die regelmäßig unpünktliche und/oder unvollständige Zahlung der Miete hat
durchaus erhebliche Konsequenzen.
Nach freundlichen, aber bestimmten Zahlungserinnerungen folgen im Wiederholungsfall Abmahnungen oder gar die (fristlose) Kündigung des Mietvertrages.

Wer sicher gehen möchte, dass seine Miete immer
pünktlich ankommt, sollte entweder am Lastschriftverfahren teilnehmen oder seine Terminüberweisungen auf den Ersten des Monats setzen. Das Formular zur Teilnahme am Lastschriftverfahren finden
Sie auf unserer Webseite unter Service/Formulare
oder sie holen es sich zur Mietersprechstunde am
Dienstag im Büro der Hausverwaltung ab.
Nicole Körner

Frühjahrsputz auf den Höfen der
Bremer Höhe am 25. April 2015

Soweit muss es aber gar nicht erst kommen. Denn
auch wir wissen, dass jede/r, egal ob jung oder alt
von einem Tag auf den anderen in Zahlungsschwierigkeiten geraten kann.

Am Sonnabend, den 25. April 2015 gibt es für alle
Bewohner der drei Bremer Höhe-Höfe in Prenzlauer Berg wieder die Gelegenheit, sich und die Höfe
mit Gartenarbeit fit für die wärmere Jahreszeit zu
machen. Ab 10 Uhr stellt der Hausmeister hierfür
Geräte, Materialien sowie ein paar Pflanzen im
Durchgang der Greifenhagener Straße 2 zur Verfügung und gibt auf Nachfrage auch ein paar Tipps.
Wer möchte, kann wie jedes Jahr mithelfen, übrig
gebliebenes Laub in die Beete einzuarbeiten, Frühlingsblüher zu pflanzen, Rasen nachzusäen und
allgemein aufzuräumen. Wir freuen uns auf reges
Engagement.
Die ersten Aufräum-, Entsiegelungs- und Bepflanzungsarbeiten im neu hinzugewonnenen Garten
der Schönhauser Allee 59 können erst beginnen,
wenn wir das Objekt im Sommer offiziell übernommen haben. Hierfür wird es eigene Termine und
extra Einladungen geben.
Barbara König

16

_
Kurze Pause bei der genossenschaftlichen Radtour 2012

Fahrradtour 2015

Über den Mauerradweg geht’s über das Jagdhaus
Spandau (Einkehr) nach Hennigsdorf. Dort wollen
wir noch das Cohnsche Viertel besichtigen, das
die „Bremer Höhe“ eG vor ein paar Jahren nicht
realisiert hat, welches inzwischen aber durch die
Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft ökolologisch und sozial verträglich saniert wurde.

Unsere diesjährige Tour zu genossenschaftlichen
Projekten findet am Sonntag, den 31.05.2015 statt.
Offizieller Start ist um 13 Uhr am S-Bahnhof Berlin
Spandau, Ausgang Rathaus Spandau.
Da wir in den letzten Jahren bereits fast alle Häuser
und Stadtgüter der SelbstBau eG und der „Bremer
Höhe“ eG besichtigt haben, werden wir dieses
Mal auch Projekte einer weiteren Genossenschaft
besuchen.
Die Charlottenburger Baugenossenschaft eG zeigt
uns einige ihrer Bestandsgebäude und evtl. auch
einen Neubau in Spandau. Danach radeln wir auf
die Havelinsel Eiswerder, wo die SelbstBauGenossen ein schönes Wassergrundstück entwickelt und
v. a. für Familien ein attraktives Zuhause gebaut
haben. Im Anschluss wird es sportlich.

Die Streckenlänge beträgt ca. 15 km und weist
keine wesentlichen Erhebungen auf, ist also für
Jedermann/-frau zu bewältigen.
Die sportlichen TourteilnehmerInnen können gegen
18 Uhr die Rückfahrt starten (in den Prenzlauer
Berg sind es etwa 25 km auf dem schönen Mauerweg). Alle anderen kommen am besten mit der S 25
in die Hauptstadt zurück.
Ulf Heitmann

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Treppenhaus -Licht mit Ausschaltvorwarnung

Gewusst wie...

INFORMATION

Im letzten Jahr wurde die Treppenhausbeleuchtung
in allen Hausaufgängen mit LED-Lampen ausgestattet. Wenn nun Treppenhauslichtautomaten ausgewechselt werden müssen, werden diese mit einer
Ausschaltvorwarnung installiert. Diese macht sich
mit einem dreifachen Flackern bemerkbar, welches
ca. 10 Sekunden anhält, bevor das Licht ausgeht.
In dieser Zeit sollte man wieder auf den Lichtschalter drücken, um sicher in die Wohnung bzw. nach
unten zu gelangen. Es handelt sich also um keinen
Mangel, wie mancher Mieter bisher dachte.
Bärbel Bock

Sauberkeit bis in die Fugen
Dazu einen dicken Brei aus Wasser und Backpulver mit einer Zahnbürste in die Fliesenfugen streichen. Eine Stunde einwirken lassen,
abwaschen und fertig!
Nicole Körner

Willkommenstreffen
Ende Februar fand zum zweiten Mal das Willkommenstreffen statt, zu dem die im vergangenen Jahr
neu eingetretenen Mitglieder geladen wurden.
Nach einer kurzen Vorstellung der Geschichte und
der Bestände unserer Genossenschaft hatten die
knapp 20 Erschienenen die Gelegenheit, sich über
die verschiedenen Mitbestimmungs- und Mitmachmöglichkeiten in der Genossenschaft zu informieren und neue Ideen einzubringen. Barbara König

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Willkommenstreffen am 25.02. in der Bremer Höhe

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Gründächer auf dem Hof Schönhauser Allee 59
Achtung! Achtung! Achtung!
Aus gegebenem Anlass müssen wir dringend darauf hinweisen, dass das Betreten der Gründächer
der beiden Gebäude auf dem Hof der Schönhauser Allee 59 strengstens verboten ist! Die Dächer
sind keine Spielplätze.
Kinder, die dort spielen, setzen sich nicht nur der Gefahr aus herunterzustürzen, sondern auch
durch die nicht trittfesten gläsernen Dachkuppeln einzubrechen.
Aber nicht nur das: Durch Betreten der Flächen wird der sensible Bewuchs zerstört und es besteht
die Gefahr, dass die Dachabdichtung in Mitleidenschaft gezogen wird, was enorme Folgeschäden
nach sich zöge. Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder dringend auf diese Gefahren hinzuweisen.
Bitte beachten Sie auch, dass wir erst ab 1. Juli dieses Jahres Eigentümer der Schönhauser Allee 59
sein werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind das Betreten der Mauer und des Grundstücks untersagt.
Der Vorstand

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Sprechzeiten der Verwaltung

Termine
Frühjahrsputz auf den Höfen der Bremer
Höhe

Montag telefonisch
13.00-16.00 Uhr

Samstag, 25. April 2014 ab 10 Uhr
Gartengeräte, Materialien und auch ein paar Pflanzen werden zur Verfügung gestellt.

Dienstag Sprechstunde in den Geschäftsräumen
9.00-12.00 Uhr und 13.00-18.00 Uhr
Mittwoch telefonisch
14.00-16.00 Uhr

Redaktionsschluss Mitteilungsblatt 2/2015

Donnerstag telefonisch
13.00-16.00 Uhr

Freitag, 29.05.2015, Redaktionsschluss für das
neue genossenschaftliche Infoblatt. Genossenschaftsrelevante Beiträge von Mitgliedern sind
willkommen!

Außerhalb der Sprechzeiten ist der Anrufbeantworter geschaltet. Für Mängelanzeigen im Bestand
Prenzlauer Berg kann der Hausmeisterbriefkasten
in der Greifenhagener Straße 65 bzw. für den
Lichtenberger Bestand in der Bornitzstraße 29
genutzt werden.

Radtour zu genossenschaftlichen Projekten
Sonntag, 31.05.2015, 13:00 Treffen am S-Bahnhof
Berlin Spandau, Ausgang Rathaus Spandau.
Fahrt über mehrere Stationen bis nach Hennigsdorf

In dringenden Fällen bitte die auf den Aushängen
oder der Website aufgelisteten Notdienste
kontaktieren.

Mitgliederversammlung

Servicenummer Hobrechtsfelde

Dienstag, 30.06.2015, 19 Uhr im Saal des Nebengebäudes im Hof der Schönhauser Allee 59 (bei Klax
Berlin gGmbH). Alle Mitglieder erhalten im Vorfeld
fristgemäß eine schriftliche Einladung mit Tagesordnung.

Elektro: Elektroanlagen Zepernick,
Tel.: 0173 610 50 60
Gas/Wasser/Sanitär: Fa. Lamprecht,
Tel.: 030 893 63 90

Impressum

Ständig aktualisierte Termine

Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG, Schönhauser Allee 59 b,
10437 Berlin, Telefon 44 67 76 - 0, Fax 44 67 76 - 20,
info@bremer-hoehe.de, www.bremer-hoehe.de

finden Sie auf www.bremer-hoehe.de

Newsletter WBG „Bremer Höhe“ eG
Bitte E-mail an newsletter@bremer-hoehe.de
um Aufnahme in den Verteiler senden, erscheint
monatlich mit aktuellen Informationen und
Angeboten, nur für Genossenschaftsmitglieder der
WBG „Bremer Höhe“ eG.

Redaktion: Barbara König (V.i.S.d.P.),
Ulf Heitmann, Andreas Döhler
Gestaltungskonzept: Paul Bieri, www.diaberlin.de
Satz: Kerstin Bechtle
Druck: CC-Digital-Druck
Bildnachweise:
Titelseite, S.13: Kerstin Bechtle
S.3,15,16: Barbara König
S.5: Ute Truttmann
S.6 (links oben): Dana Maroske
S.6,10,12 (oben)19: Ulf Heitmann
S.8: Thomas Hölker
S.12 (unten): Naturpark Barnim e.V./
Art Pro Consulting
S.17: Tino Kotte
S.18: Bianca Bodau

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