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Periodical volume

Full text: Höhe Issue 2014,3

Das Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG

3 |14

Schönhauser Allee 59 – Einigung erreicht!
Schizophrene Mietenpolitik – BIMA lässt Mieterinitiative keine Chance
Mitteilungsblatt in neuem Gewand

Mit dieser Ausgabe hat das bisher sperrige Mitteilungsblatt
ein neues Layout und einen neuen Namen erhalten: hoehe. Sinn und
Zweck dieses Wandels ist in erster Linie eine erhöhte Lesefreundlichkeit.
Auch inhaltlich sind einige (wenige) Änderungen geplant,
manche auch schon umgesetzt.

Inhalt
3	
	

Bundeswehrverband zieht aus – 	
wir ziehen ein!

15 	 Mitteilungsblatt in neuem
	Gewand

4	
	

Fotowettbewerb für den
Kalender 2015

15	Fußballturnier

4	
	

Nach der Versammlung ist
vor der Versammlung

5	

Mieter bleiben Mieter

6	 Baustellenüberblick
	
Hobrechtsfelder Dorfst. 39/40
	
Hobrechtsfelder Dorfstr. 43/44
	Rauch-Haus
9	

Jahresabschluss 2013

16 	 Sommerkino
16 	 Sommerfest und Sanierungs	
Jubiläum in der Liebig15
18	 Wie wohne ich richtig?
19	 Willkommen
19	 Laub frei!
20	 Termine, Verwaltung,
	Impressum

Bundeswehrverband zieht aus –
wir ziehen ein!
Im Mitteilungsblatt 2/14 und im Newsletter 07-2014 haben wir darüber informiert, dass uns der Deutsche
Bundeswehrverband (BWV) das Grundstück mit Gebäude Schönhauser Allee 59 angeboten hat. Die Bedeutung dieses Grundstücks für die Lebenssituation der 170 in den Schönhauser Höfen wohnenden Haushalte
mit etwa 90 Kindern – Tendenz steigend – ist so außerordentlich und die Kaufoption so einmalig, dass
Aufsichtsrat und Vorstand nach langer Diskussion zu dem Ergebnis gekommen sind, für den Erwerb dieses
Grundstücks sowohl unsere genossenschaftlichen Reserven zu aktivieren als auch die Mitglieder um finanzielle Unterstützung zu bitten. Mit Stand vom 17. September haben sich ca. 70 Mitglieder bereit erklärt,
dafür 310.000 € über zusätzliche Genossenschaftsanteile und zweckgebundene Mitgliedsdarlehen zur
Verfügung zu stellen. Außerdem sind ca. 10 Familienangehörige von Mitgliedern der WBG „Bremer Höhe“
eG beigetreten. Wir danken an dieser Stelle allen, die sich ins Zeug gelegt haben.
Dieses hohe persönliche finanzielle Engagement unserer Mitglieder hat sich gelohnt: Nach dreimonatiger
intensiver Verhandlung mit einigem Auf und Ab haben wir uns am 17. September mit dem BWV über den
Erwerb des Kernstücks der Schönhauser Höfe geeinigt.
Wir nehmen wegen der Wichtigkeit dieses Grundstücks für unseren Kernbestand in Kauf, dass vorhandene Liquiditätspuffer zunächst aufgebraucht werden. Vorstand und Aufsichtsrat – und wohl auch die vielen
–
Kaufobjekt Schönhauser Allee 39

3

Mitglieder, die sich finanziell beteiligen– sind sich
aber einig, dass dieses besondere Objekt diesen
besonderen Aufwand Wert sein muss.

ihre Stimmen für die besten Fotos auch über das
Internet abgeben können. BK

Bis Ende Oktober soll der Kaufvertrag abgeschlossen sein. Der sogenannte Nutzen-Lasten-Wechsel
soll zum 30. Juni 2015 erfolgen. Bis dahin muss
es uns gelingen, die ca. 1.130 m² Gewerbefläche
zu vermieten, damit die Kapitalkosten und Kosten der Bewirtschaftung des Grundstücks gedeckt
sind. Mitglieder, die sich für Gewerbeeinheiten
(Wohnungsnutzungen sind nicht möglich) in dem
Gebäude interessieren, können sich sofort bei uns
melden.

Nach der Versammlung ist vor
der Versammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung im Juni
verlief so wie sie hieß – sehr ordentlich. Trotz
Fußball-Weltmeisterschaft kamen 65 Mitglieder in
den Gemeindesaal in der Cantianstraße; zusammen
mit 16 Stimm-Vollmachten waren 81 Mitglieder auf
der Versammlung vertreten – deutlich mehr als in
den letzten Jahren. Die Beschlüsse wurden so wie
vorgeschlagen gefasst, der Jahresabschluss (siehe
Seite 9) bestätigt und Aufsichtsrat und Vorstand
entlastet. Als neue Aufsichtsräte wurden die beiden
wieder kandidierenden „alten“ gewählt: Ute Zeckei
und Stefan Tschöpe vertreten die Mitglieder der
Bestände in Lichtenberg und Schöneberg für weitere drei Jahre.

Auf der Informationsveranstaltung am 5. November
(s. S. 4) werden wir ausführlich über das Projekt
informieren. Voraussichtlich im Januar 2015 werden
wir mit den Mitgliedern der Schönhauser Höfe
einen Workshop veranstalten, bei dem Ideen für
die künftige Gestaltung und Nutzung des großen
Innenhofes gesammelt und diskutiert werden
sollen. Dabei müssen wir beachten, dass der Hof
unter Denkmalschutz steht. Jede Veränderung,
auch jede Zaun- und Maueröffnung muss von der
zuständigen Denkmalbehörde genehmigt werden.

Die meisten Fragen warf das Kaufvorhaben des
Grundstücks des Deutschen Bundeswehrverbands
auf. Von den anwesenden Mitgliedern äußerten
sich einige dahingehend, dass dieses Grundstück
sehr wichtig für die Gesamtgenossenschaft sei.
Die mitgebrachten Erklärungsformulare für eine
freiwillige Erhöhung der Anteile oder zehnjährige
Mitgliedsdarlehen wurden dann auch alle mitgenommen.

Ulf Heitmann/Barbara König

Fotowettbewerb für den
Kalender 2015
Auch für nächstes Jahr soll es wieder einen Genossenschaftskalender geben, der bestückt wird mit
den Fotos unserer Mitglieder. Dafür rufen wir
zur nächsten Runde des alljährlichen Fotowettbewerbs auf!

Damit war auch gleich eines der Themen für die
traditionelle zweite Versammlung im Herbst bestimmt: Diese wird am Mittwoch, den 05. November um 19:00 in der Bremer Höhle stattfinden.
Da voraussichtlich keine formellen Beschlüsse anstehen, können wir die Versammlung als Informationsveranstaltung gestalten, bei der die laufenden
Projekte, die Wirtschaftlichkeitsentwicklung und die
zukünftigen Aussichten unserer Genossenschaft
diskutiert werden können. Die Veranstaltung wird
aber auch Raum für sonstige Fragen und Anliegen
bieten. Wer ein bestimmtes Thema angesprochen
haben möchte, kann dies bis zum 06.10.2014
dem Aufsichtsrat oder Vorstand mitteilen.

Gesucht werden Fotos aus allen Beständen der
Genossenschaft – Bilder von Menschen oder von
Gebäuden, Portraits oder Gruppen, Weitblicke oder
Nahaufnahmen. Die Fotos sollten möglichst im
Querformat und in hoher Auflösung aufgenommen
sein. Sie können per E-Mail an geschichtswerkstatt@bremer-hoehe.de oder an die Geschäftsstelle
der WBG „Bremer Höhe“ eG in der Schönhauser
Allee 59 b geschickt werden.

Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist auf
unserer Webseite unter Veröffentlichung zu finden.

Einsendeschluss ist der 12. Oktober 2014. Die
Fotos werden dann auf der Infoveranstaltung am
05. November ausgestellt und können von den
anwesenden Mitgliedern bewertet werden. Alternativ werden Mitglieder, die den Newsletter erhalten,

BK

4

Mieter bleiben Mieter
Die ca. 50 Bewohnerinnen und Bewohner der Großgörschenstraße 25 – 27 und Katzlerstraße 10 –11 (siehe
Info-Blatt 2/2014, S. 3) werden keine Genossen. Nach monatelanger Arbeit der Interessensgemeinschaft IG
GroKa waren ca. 70% der Haushalte bereit, Mitglied der „Bremer Höhe“ eG zu werden. Über 500.000 Euro
Eigenkapital haben sie aufgebracht und viele haben sich verpflichtet, nach Kauf eine um bis zu 25 % höhere Miete als bisher zu zahlen, damit wir gemeinsam der Bundesimmobilienanstalt (BIMA) ein möglichst
hohes Kaufpreisangebot unterbreiten konnten. Ende Juli teilten wir der BIMA mit, dass wir 4,8 Mio. Euro für
die beiden großen Eckhäuser böten. Das war immerhin das 20-fache der Jahresnettokaltmiete (JNKM).
Üblich ist – je nach Lage am Kapitalmarkt – das 14– 18fache. Die BIMA hatte einen Verkehrswert in Höhe
von 7,1 Mio. Euro „ermittelt“. Das wäre das ca. 31-fache der JNKM, ein Betrag, der aus der Miete nicht
wieder erwirtschaftet werden kann, selbst unter Ausnutzung aller gesetzlichen Mieterhöhungsspielräume.
Diese Kaufpreisvorstellungen setzen also voraus, dass der Käufer die fünf Gebäude aufwertet, in Wohnungseigentum umwandelt und dann weiterverkauft oder sehr teuer neu vermietet. Damit hat der Käufer nicht
nur einen Anreiz, sondern ist dazu gezwungen, die jetzigen Mieter – um es euphemistisch auszudrücken –
zum Auszug zu motivieren.
Offenbar haben wir gerade zwei Bundesregierungen: Die eine setzt sich für ein bundesweites Mietenbündnis in den Großstädten ein, damit möglichst viel (noch) preiswerter Wohnraum erhalten bleibt und die
andere sieht den einzigen Wert des Wohnraums in einem möglichst hohen Verkaufspreis.
–
Mieter der Großgörschen- und Katzlerstraße
im Gespräch mit Politikern

5

Es ist beängstigend, dass die politisch Verantwortlichen diesen absurden Widerspruch nicht auflösen. Es ist politisches Versagen, wenn die Bundesrepublik als höchstöffentliche Eigentümerin beim
Verkauf ihres Tafelsilbers keinerlei soziale Kriterien
an den Erwerb knüpft. Im Gegenteil, die BIMA hat
die Bewohner schriftlich aufgefordert, den Verkaufsprozess nicht durch Transparente und aggressives
Auftreten gegenüber Kaufinteressenten zu stören.
Dabei ist besonders bemerkenswert der Satz: Sie,
die BIMA, tue doch nur ihre gesetzliche Pflicht.
Im September wird sich der Haushaltsausschuss
des Bundestags noch einmal mit den aktuellen
Verkäufen der BIMA befassen. Das ist bei Kaufpreisen von mehr als 5 Mio. Euro so vorgesehen.
Theoretisch könnte es sein, dass der Ausschuss
den Verkauf noch stoppt. Das Problem dabei: Die
SPD müsste, um das, was sie politisch zugesagt hat
umzusetzen, dann mit der Opposition von Grünen
und Linken stimmen. Ob sie das tut und damit die
Koalition riskiert???

Hobrechtsfelder Dorfstraße 39/40
Am 18. Juli hat uns die zuständige Denkmalpflegebehörde in Eberswalde die Genehmigung erteilt,
das Haus nach unseren und den Vorstellungen der
beiden Bewohnerhaushalte zu sanieren und einen
rückwärtigen Anbau zu errichten. Bis 11. August
waren die Vereinbarungen über die Erweiterung
der Wohnflächen unterzeichnet und am 18. August
konnte die Maßnahme beginnen. Dass das so
schnell ging, hing mit unserer langfristigen Vorbereitung der Maßnahmen und der guten Kommunikation zwischen uns und den Mietern/Mitgliedern
zusammen. Doch auch die beteiligten Baufirmen
haben großen Anteil daran. Mit fast allen arbeiten
wir seit langer Zeit bei verschiedenen Bauvorhaben
gut zusammen.

Rauch-Haus
Dass es derzeit sehr schwer ist, Baufirmen mit
hinreichender Kapazität und zu akzeptablen Kosten
vertraglich zu binden, zeigt sich bei unserer derzeit
größten Baustelle, dem Georg-von-Rauch-Haus in
Kreuzberg. Die von uns beauftragten Architekten
schreiben für jedes Gewerk bis zu 12 Firmen an,
deren Interesse an einem möglichen Auftrag sie
vorher telefonisch abgefragt haben. Dennoch haben
wir bei nahezu allen Ausschreibungen Probleme,
die im Rahmen der öffentlich geförderten Maßnahme erforderlichen drei Angebote zu erhalten.
Trotz dieser Schwierigkeiten, die wir mit sehr vielen
Bauherren und -frauen teilen, konnten wir den
Kostenplan bislang einhalten. Den Bauablauf mussten wir allerdings kurzfristig in Absprache mit den
Bewohnerinnen und Bewohnern ändern. Ursache
dafür war die Lieferzeit für die Fassadenklinker.
Sie beträgt zurzeit acht (!) Wochen. UH

Für unsere Genossenschaft endet erneut einer von
vielen gescheiterten Versuchen der letzten Jahre,
im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten
preiswerten Wohnraum langfristig der Spekulation
zu entziehen. Das ist schade, aber in Anbetracht
der derzeitigen und vermutlich auch künftigen
Immobilienpreise nicht zu ändern. Ulf Heitmann

Baustellenüberblick
Hobrechtsfelder Dorfstraße 43/44
Die Hülle ist gedämmt, das Dach ist fertig. Der
Innenausbau ist gerade in vollem Gang. Die elektrische Ausstattung, die Fußböden und Fliesen sowie
die Art der malermäßigen Instandsetzung konnten sich die beiden Bewohnerfamilien aussuchen.
So wie es zurzeit aussieht, werden sie bis Mitte
Oktober wieder in ihr Heim zurückkehren können.
Termin und Kostenplan werden eingehalten.

–
Baustelle Hobrechtsfelder
Dorfstraße 39/40 vor 8,6,4
und 2 Wochen

6

7

8

Jahresabschluss 2013
Wie üblich veröffentlichen wir im 3. Heft des Jahres den Jahresabschluss des Vorjahres, also hier von 2013,
wie er auf der Mitgliederversammlung am 30. Juni 2014 beschlossen wurde.
Das wirtschaftliche Ergebnis der Genossenschaft war auch 2013 positiv, wenn auch der Jahresüberschuss
mit rund 209.000 Euro nur noch etwa halb so hoch ausfiel wie im Vorjahr. Während das erworbene Erbbaurecht für das Rauch-Haus in Kreuzberg aufgrund des geringen Gebäudewerts kaum zu einer Vermögenssteigerung geführt hat, sorgt die anhaltende Bautätigkeit dafür, dass die Vermögenswerte trotz Abschreibung nicht sinken. Die Eigenkapitalquote stieg erneut um 0,35 % auf 19,82 % leicht an; die Mitgliederzahl
wuchs bis zum 01. 01. 2014 auf 651. Die Genossenschaft zahlte wegen des guten Vorjahresergebnisses
im Jahr 2013 über 70.000 Euro Körperschaftssteuer.
Für das Jahr 2014 ist mit einem ähnlichen Ergebnis zu rechnen, wenn auch aufgrund der nunmehr auslaufenden Aufwendungszuschüsse, mit denen in den letzten 14 Jahren unsere Mieten vom Land Berlin subventioniert wurden, das Verhältnis von Ertrag zu Aufwand noch etwas schlechter wird. Aus diesem Grunde
und wegen steigender Kosten im Verwaltungs- und Instandhaltungsbereich werden wir die langfristig
geplanten Mieterhöhungen nach vierjähriger Pause 2015 durchführen. Die Dauernutzungsentgelte werden
im Schnitt dennoch deutlich unter dem Mietspiegelmittelwert liegen.
Der Jahresabschluss, der erläuternde Bericht dazu sowie der Lagebericht des Vorstands und der Prüfbericht
des Verbandes sind auch auf unserer Webseite unter www.bremer-hoehe.de einsehbar. BK/UH

Vorbemerkungen und
Bescheinigung
Die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang wurde aufgrund der vorgelegten Buchführung
und Unterlagen sowie der erteilten Auskünfte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt.
Die Prüfung der Buchhaltung erfolgte durch geeignete Stichproben, die Prüfung der Wertansätze des Sachanlagevermögens war nicht Gegenstand des Auftrages.Die als Anlage beigefügten allgemeinen Auftragsbedingungen für Steuerberater, Steuerbevollmächtigte und Steuerberatungsgesellschaften sind Gegenstand
der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Wohnungsbaugenossenschaft „Bremer Höhe“ e.G. und
Dipl.-Kfm. / Finanzwirt (grad.) Roland Schubert, Steuerberater.
Berlin, den 14. März 2014
Dipl.-Kfm. / Finanzwirt (grad.), Roland Schubert, Steuerberater

–
Mitglieder in Aktion

9

WBG „Bremer Höhe“ e.G. – Bilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva

Euro

Euro

Euro T Euro Vorjahr

3,00

0
0

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1 . Software
II. Sachanlagen
1 . Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Wohnbauten.
2. Grundstücke und Grundstücksgleiche
Rechte andere Bauten
3. Grundstücke und Grundstücksgleiche
Rechte ohne Bauten
4. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
5. Anlagen im Bau
6. Bauvorbereitungskosten
7. Geleistete Anzahlungen

3,00

38.963.173,55

38.220

13.128,04

14

281.534,24

282

18.478,02

13

1.192.160,64
78.987,21
0

711
159
1
39.400

40.547.461,70
III. Finanzanlagen
1 . Andere Finanzanlagen

13.200,00
13.200,00 40.560.664,70

13
13
39.413

B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke
und andere Vorräte
1 . Unfertige Leistungen
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1 . Forderung aus Vermietung
2. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Kassenbestand, Guthaben
bei Kreditinstituten
1 . Portguthaben
2. Kasse
3. Bankguthaben

1.274.189,41

1.166
1.166

148.359,55

19
11
30

1.274.189,41

32.819,74
115.539,81

389,87
709,20
1.107.959,16
2.531.607,19

0
3
1.500
1.503
2.699

9.325,23

10

43.101.597,12

42.122

1.109.058,23

C. Rechnungsabgrenzungsposten

10

Bilanz zum 31. Dezember 2013
Passiva

Euro

Euro

Euro T Euro Vorjahr

A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
–– der mit Ablauf des Geschäftsjahres
ausgeschiedenen Mitglieder
–– der verbleibenden Mitglieder
–– aus gekündigten Geschäftsanteilen Euro 0,00
–– Rückständige fällige Einzahlungen
auf Geschäftsanteile Euro 151.358,99

43.116,52

II. Kapitalrücklage
III. Ergebnisrücklagen
1. Satzungsmäßige Rücklage
2. Andere Ergebnisrücklagen
IV. Bilanzgewinn
1. Gewinn-/Verlustvortrag
2. Jahresüberschuss
3. Einstellung in die satzungsmäß. Rücklage
4. Entnahme aus anderen Ergebnisrücklagen

31
3.202

3.319.277,53

3.362.394,05

3.233

99.467,33

95

3.230.161,96

2.910
165
3.075

1.852.007,73

1.537
420
./. 196
37
1.798

3.110.313,59
119.848,37

1.798.144,18
209.466,79
./. 200.761,10
45.157,86

Summe Eigenkapital

8.544.031,07

8.201

389.150,00

584
584

47.299,48

26
1
27
27

34.072.940,32

31.377
352
1.202
5
292
11
33.239
33.239

48.176,25

71

43.101.597,12

42.122

B. Sonderposten mit Rücklagenanteil
389.150,00

I. Sonderposten Sonderzuschuss

C. Rückstellungen
47.299,48
0

1. Sonstige Rückstellungen
2. Steuerrückstellungen

47.299,48

D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten ggü. anderen Kreditgebern
3. Erhaltene Anzahlungen
4. Verbindlichkeiten aus Vermietung
5. Verbindlichk. aus Lieferungen und Leistungen
6. Sonstige Verbindlichkeiten

31.415.041,16
428.400,00
1.275.073,52
36.440,41
179.405,54
738.579,69
34.072.940,32

E. Rechnungsabgrenzungsposten

11

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
31.12.2013

31.12.2012

Euro

Euro

4.195.624,12

4.056.311,14

107.889,67

65.500,62

225.547,85

210.285,99

4.529.061,64

4.332.097,75

./. 1.454.254,17

./. 1.307.898,08

./. 145.353,33
./. 27.738,66

./. 143.044,37
./. 28.483,62

./. 1.062.854,87

./. 1.027.446,84

./. 152.832,87

./. 140.813,19

14.083,83

15.674,29

./. 1.339.027,02

./. 1.114.090,60

./. 41.993,42

./. 56.200,55

./. 109.624,34

./. 109.546,04

13. Jahresüberschuss

209.466,79

420.248,75

14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

1.798.144,18

1.536.484,12

./. 200.761,10

./. 195.673,29

45.157,86

37.084,60

1.852.007,73

1.798.144,18

1. Umsatzerlöse und Aufwendungszuschüsse
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen
3. Sonstige betriebliche Erträge
4. Gesamtleistung
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände,
Sachanlagen und Umlaufvermögen
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
11. Steuer vom Einkommen und vom Ertrag
12. sonstige Steuern

15. Einstellung in die gesetzliche Rücklage
16. Entnahme aus anderen Ergebnisrücklagen

17. Bilanzgewinn

12

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

Für die im Geschäftsjahr gezahlten sonstigen
Mieten, die einen Zeitraum nach dem 31. Dezember
2013 betreffen, wurde ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

5. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil enthält
einen im Geschäftsjahr 2006 freigegebenen Aufwendungszuschuss der IBB. Der Aufwendungszuschuss betrifft alle drei Bauabschnitte der Modernisierung der Bremer Höhe und wurde in voller Höhe
(1,8 Mio Euro) zur Sondertilgung des Förderergänzungsdarlehens für den 2. Bauabschnitt eingesetzt.
Er wird in einem Zeitraum von 9 Jahren bis zum
Kalenderjahr 2015 aufgelöst.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften
des HGB, der Satzung und der Verordnung über
Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen aufgestellt.
Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) wurden die Vorjahreswerte auf Grund des
Wahlrechts des Artikel 67 EGHGB nicht angepasst.

6. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der
Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag
berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurden gem.
§ 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

II. Erläuterungen zur Bilanz
1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage I
beigefügten Anlagespiegel.
2. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 8 Abs. 1 KStG in Verbindung
mit § 6 Abs. 2 a EStG im Jahr der Anschaffung
und den folgenden vier Jahren zu jeweils 20 %
abgeschrieben. Im Wirtschaftsjahr 2013 sind keine
Sonderabschreibungen in Anspruch genommen
worden.

7. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Verbindlichkeiten haben
folgende Fristigkeiten:

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

bis 1 Jahr

2.460.053,47

1 Jahr bis 5 Jahre

3.815.046,49

über 5 Jahre

3. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Nennbeträgen angesetzt, die
Laufzeiten betragen weniger als ein Jahr. Die in
den unfertigen Leistungen ausgewiesenen Beträge
betreffen die noch nicht abgerechneten Betriebskosten für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Euro

27.797.840,36

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch Grundschulden besichert.
8. Am Bilanzstichtag bestanden nach Angaben des
Vorstands keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen
Haftungsverhältnisse.

4. Für ein Erwerbsdarlehen wurde eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2 % der Darlehenssumme belastet. Diese Gebühr wird auf den Zinsbindungszeitraum des Darlehens verteilt, der auf die
folgenden Wirtschaftsjahre entfallende Betrag wird
als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Dabei wurde von folgendem Verteilungszeitraum
ausgegangen:

III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Euro
194.600,00 aus der Auflösung des Sonderpostens
Sonderzuschuss enthalten.

– Bearbeitungsgebühren: 10 Jahre entsprechend
der Zinsfestschreibung

13

4. Der Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern:
Herr Joachim Frank (Dipl.-Sportwissenschaftler)
Herr Ulf Heitmann (Dipl.-Jurist)
Frau Dr. Barbara König (Dipl.-Ing. arch., Dr. phil.)

IV. Sonstige Angaben
1. Die Zahl der in 2013 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 1 Vollzeitbeschäftigte
und 4 Teilzeitbeschäftigte in der Verwaltung sowie
2 Vollzeitbeschäftigte in der Hausreinigung und
Haustechnik.

5. Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Herr Gregor Jekel (Diplom-Geograf),
(Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Herr Andreas Bachmann (Dipl.-Ing. Stadt- und
Regionalplanung), (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Klaus Mindrup (Diplom-Biologe)
Herr Andreas Bossmann (Theaterwissenschaftler)
Frau Ute Zeckei (Kauffrau der Grundstücksund Wohnungswirtschaft)
Frau Marion Gießke (Diplom-Agrar Ing.)
Frau Mandy Cyriax (Wirtschaftsingenieurin)
Herr Uwe Harberts (Spieltechniker)
Herr Stefan Tschöpe (Dipl.-Geograf)

2. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich
im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:

Mitglieder

Geschäftsguthaben in Euro

Stand 1.1.2013

628

3.202.144,29

Zugang 2013

44

Übertragungen

-12

Mitglieder zum
31.12.2013

660

3.362.394,05

davon Abgänge
zum 31.12.2013

-9

43.116,52

verbleibende
Mitglieder zum
31.12.2013

651

6. Am Bilanzstichtag waren keine Forderungen
gegenüber Mitgliedern des Vorstandes und des
Aufsichtsrates zu verzeichnen.
Berlin, den 21. März 2014 	
Vorstand

3.319.277,53

Von den Mitgliedern zum 31.12.2013 wurden insgesamt Euro 3.362.394,05 auf die Genossenschaftsanteile eingezahlt. Damit haben sich die Geschäftsguthaben gegenüber dem Vorjahr um Euro 128.928,30
erhöht. Zusammen mit den auf der Grundlage von
Ratenzahlungsvereinbarungen noch nicht fälligen
Geschäftsanteilen in Höhe von Euro 151.358,99
beliefen sich die gezeichneten Geschäftsanteile der
Genossenschaft auf insgesamt Euro 3.513.753,04.
Die Nachschusspflicht ist ausgeschlossen.
3. Der für die Jahresabschlussprüfung zuständige
Prüfungsverband ist der: Prüfungsverband der kleinen und mittelständischen Genossenschaften e.V.,
Boxhagener Str. 76/78, 10245 Berlin

14

Mitteilungsblatt in neuem Gewand

Fußballturnier

Das Informationsblatt der WBG „Bremer Höhe“ eG
hat inzwischen eine fast 15jährige Geschichte.
Während die ersten Infoblätter zunächst reine Versammlungsaufrufe waren, beschreiben die Mitteilungen aus dem Jahr 2000, was eine Genossenschaft denn überhaupt sei. Ein Jahr darauf ziert
plötzlich ein düsteres Logo den Kopf des Blattes
und im Jahr 2003 entdecken die Macher schließlich
die Möglichkeit des Einsatzes von Bildern. Im
Laufe der Zeit erweitert sich langsam aber sicher
das Themenspektrum. Wohnungsangebote auf der
letzten Seite sind allerdings schon seit vielen
Jahren nicht mehr zu finden.

Unser Saisonhöhepunkt im Weltmeisterjahr endete
mit einem Dreijahreshoch! Wir haben ein Spiel gewonnen (3:0) und eins unentschieden gespielt (1:1):
Damit holten wir den hervorragenden 7. Platz
und haben erstmals seit langer Zeit die rote Laterne
bei diesem Traditions-Turnier abgeben können.
In diesem Tempo werden wir in drei Jahren Vorvorletzter sein! 
Paul ist unser Doppeltorschütze und ich schlage
eine für immer unanfechtbare Ehrenspielführerfunktion für diese unglaubliche Leistung vor!
Sportive Grüße, Heiko

Die Mitteilungsblätter sind das wichtigste Instrument, um möglichst viele Mitglieder und Mieter
auf den neuesten Stand zu bringen. Nicht zuletzt
sind sie aber auch immer Dokumentationen und
damit letztlich Würdigungen der diversen Aktivitäten der Genossenschaft. Mittlerweile hat sich die
WBG „Bremer Höhe“ eG erweitert und weiterentwickelt, so dass die Überarbeitung des Mitteilungsblattes eine schlüssige Konsequenz ist.
Der grafische Umbau ist als Reaktion zu verstehen, der ermüdenden Bleiwüste, die immer wieder
kritisiert wurde, ein Ende zu setzen und wenn
möglich weiteres Interesse zu erzeugen. Die hoehe
soll darüber hinaus auch thematisch erweitert
werden. Es ist schließlich Anliegen der WBG, sich
als funktionierendes Modell in stadt- und wohnungspolitischen Fragen zu positionieren. Statt des
Editorials steht nun ein Leitartikel im Vordergrund,
der das jeweils aktuelle Thema der Genossenschaft
behandelt.
Der Grafikdesigner Paul Bieri hat sich mit einer
lebendigen und großzügigen Gestaltung bei einem
kleinen Layout-Wettbewerb durchgesetzt und die
neue Gestaltung für uns entworfen. Seine sehr
moderne, großzügige und lebendige Gestaltung hat
überzeugt. Wir hoffen, die Mitglieder der „Bremer
Höhe“ eG stimmen mit unserer Einschätzung überein und freuen uns über Rückmeldungen. Ansonsten: viel Spaß beim Lesen! RJ/BK

15

Sommerkino in den Pappelhöfen

Sommerfest und SanierungsJubiläum in der Liebig15

Das Sommerkino in den Pappelhöfen war auch in
diesem Jahr gut besucht. Die Vorhang-Konstruktion von Wolfgang Kruse (die er übrigens gerne bei
Bedarf zur Verfügung stellt) schuf echte KinoAtmosphäre und das Publikum verfolgte gefesselt
die Vorstellungen. Dass sich das Hofkino mittlerweile als festes Event etabliert hat ist wirklich toll.
Vielen Dank an die Kinobetreiber! RJ

Die Liebig 15 feiert gerne länger (einige bis zum
folgenden Nachmittag) und da ein Sommerfest
womöglich nicht reicht, wurde die Party zum
zehnten Jahrestag gleich rangehängt. Auf den Hof
der Liebig 15 passen aber nur etwa dreißig Leute,
deshalb wurden kurzerhand die Höfe der Rigaer
95/96 über eine abenteuerliche Treppe erschlossen
und dort begann also das Fest der „Bremer Höhe“
eG mit Buffet, Grill und Bar – nur die Musik fehlte.
Beim alljährlichen Zusammentreffen hatten die
herbei gekommenen Mitglieder aus den verschiedenen Beständen Einiges zu besprechen und der
Regen hielt exakt so lange an, wie es dauerte das
Zelt aufzubauen. Die Wagenburg wurde besichtigt
und die Kinder waren mit einer Tüte Luftballons
und Straßenkreide vollkommen glücklich. Soweit
ein absolut gelungenes Fest.
Mit großer Verspätung dann, wie es in der Musik-Szene eben üblich ist, traten schließlich doch
noch die großartigen „Kassettenmädchen“ und
„Pony named Olga“ auf und damit wurde aus dem
gelungenen Fest trotz oder wegen später Stunde
sogar noch eine richtige Party. Die ging dann die
Nacht hindurch lautstark im Haus der Liebig 15
weiter und da stellte sich doch tatsächlich heraus,
dass auf den Hof der Liebig mit genug Willen und
Distanzlosigkeit mindestens dreihundert Leute
passen. RJ

–
Open-Air-Kinderkino
in den Pappelhöfen

–
Sommerfest in der
Liebigstraße 15

16

17

stelle gelangt und er außerdem auch genügend
Bewegungsfreiheit und Platz zum Abstellen des
Werkzeuges hat. Denken Sie bitte auch daran, dass
der Handwerker aus Gründen der Arbeitssicherheit
seine Arbeitsschuhe anbehalten muss.
Nach getaner Arbeit wird der Monteur ein Arbeitsprotokoll schreiben und Sie um Ihre Unterschrift
bitten. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser! Stimmt
die angegebene Arbeitszeit? Wie viele Mitarbeiter
waren da (z. B. ein Meister, ein Azubi)? Stimmt die
Angabe des verbrauchten Materials in etwa? Unterschreiben Sie erst dann, wenn Sie das Protokoll
vollständig gelesen und verstanden haben und Sie
der Meinung sind, dass alles korrekt aufgeführt
ist. Denn vergessen Sie nicht, die Kosten für die
Behebung von Bagatellschäden sind in den meisten
Fällen im Rahmen der Kleinstreparaturpauschale
vom Mieter zu tragen.
Damit es nicht teurer wird als notwendig: Melden
Sie Schäden sofort, dann ist der Aufwand zur
Beseitigung um einiges geringer. Und noch etwas:
Fällt Ihnen außerhalb Ihrer Wohnung etwas auf,
das reparaturbedürftig ist, sprechen Sie den Hausmeister oder die Mitarbeiterinnen der Hausverwaltung an, damit die Wohnanlagen so schön bleiben,
wie sie sind. Nicole Körner

Wie wohne ich richtig?
Der Wasserhahn tropft, der Abfluss leckt, ein Fenster klemmt, die Toilettenspülung läuft unablässig
oder der Lichtschalter funktioniert plötzlich nicht
mehr. Was nun? Hilfe muss her! Können Sie selbst
keine Abhilfe schaffen, melden Sie den Mangel
einfach direkt im Büro der Hausverwaltung
(Tel: 446776 - 0 oder info@bremer-hoehe.de). Und
wie so oft gilt auch hier die „W-Regel“: Wer meldet
den Schaden? Wo wohnen Sie? Was ist kaputt?
Wie kann der Handwerker Sie erreichen? Wann
kann er kommen?

Willkommen
Jährlich werden ca. zwischen 25 und 45 Menschen
Mitglieder in unserer Genossenschaft. Längst ist
die Zeit vorbei, als jeder/m Hinzukommenden klar
war, dass er/sie Teil eines Selbsthilfeprojekts wird,
gegründet, um ein vom Verkauf bedrohtes Wohnungsensemble für die Mieter zu sichern. Nicht
jedes neue Mitglied weiß, dass die Genossenschaft
noch mehr bietet, als einfach nur eine Wohnung mit
Wasser und Strom. Viele ziehen hierher, glücklich
eine günstige Wohnung gefunden zu haben, aber
ohne genaue Vorstellung, wie die demokratische
Struktur einer Genossenschaft funktioniert. Und
manches neue Mitglied hat vielleicht auch Ideen für
die Gestaltung eines aktiven nachbarschaftlichen
Lebens oder möchte die Beteiligungsmöglichkeiten
in unserer Genossenschaft kennen lernen.

Wir schicken bei kleineren Dingen den Hausmeister vorbei oder beauftragen einen Handwerker zur
Behebung des Schadens. Den genauen Ausführungstermin wird er mit Ihnen direkt abstimmen.
Sofern es sich nicht um eine gravierende Havarie,
wie zum Beispiel einen Wasserrohrbruch handelt,
gelten auch für Handwerker die allgemein üblichen
Arbeitszeiten, also montags bis freitags von ca.
7.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr. Bei guter Vorbereitung
sind die meisten Schäden in kürzester Zeit behoben. Sorgen Sie also wenn möglich schon vorab
dafür, dass der Monteur ungehindert an die Schad-

Um die Fragen der neuen Mitglieder zu beantworten, die Geschichte und Geschichten unserer
jungen Genossenschaft zu erzählen und ein Forum
für neue Ideen und Vorschläge zu bieten, fand

18

Laub Frei!

Anfang April das erste Willkommenstreffen für neue
Mitglieder statt. Eingeladen wurden alle Mitglieder,
die innerhalb der letzten 18 Monate neu in die
Genossenschaft eingetreten waren. Gekommen
sind ca. 15 Menschen, die zunächst in Kurzform
den Werdegang der Genossenschaft „Bremer
Höhe“ eG erfuhren und dann zusammen mit
Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands
über die verschiedenen Möglichkeiten, die so eine
selbstverwaltete Organisation bietet, sprachen.
Dieses Treffen soll nun jedes Jahr im Frühjahr
jeweils für die neu hinzugekommenen Mitglieder
wiederholt werden.

Am Sonnabend, den 15. November 2014 ab 10 Uhr
werden die Höfe gereinigt und winterfest gemacht!
Wer möchte, kann mithelfen, Laub zusammen zu
fegen und in Säcke zu verstauen oder um die Büsche zu häufeln. Geräte und Laubsäcke stellen die
Hausmeister zur Verfügung. Jede helfende Hand
trägt zur Ersparnis von Betriebskosten bei, weil wir
dann weniger Laubentsorgung beauftragen müssen. BK

Die Idee eines regelmäßigen Mitgliedertreffens,
die im vorletzten Mitteilungsblatt vorgestellt wurde,
fand hingegen keinen Zuspruch; zu dem anberaumten Organisationstreffen kam niemand. Das heißt
aber nicht, dass die Idee für immer gestorben
ist. Wer Interesse hat, einen regelmäßigen sozialen
Treff oder ähnliches in der Genossenschaft einzurichten, kann sich jederzeit an uns Vorstände
wenden. BK

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Termine
Abgabeschluss Fotowettbewerb
Sonntag, 12. Oktober 2014, Fotos bitte postalisch oder per E-Mail an geschichtswerkstatt@
bremer-hoehe.de senden. Auswahl erfolgt bei der
Infoveranstaltung am 05.11.2014.

Informationsveranstaltung
Mittwoch, 05. November 2014 um 19 Uhr im
Gemeinschaftsraum „Bremer Höhle“, Informationsveranstaltung für alle Mitglieder zu aktuellen
Projekten der Genossenschaft und allgemeinen
Themen.

Laubfegen auf den Höfen
Sonnabend, 15. November von 10 bis 13 Uhr. Gemeinsames Laubfegen auf den großen Höfen. Die
Hausmeister stellen Rechen und Laubsäcke bereit.

Redaktionsschluss Infoblatt 4/14
Montag, 1. Dezember 2014, Redaktionsschluss für
das neue genossenschaftliche Infoblatt. Genossenschaftsrelevante Beiträge von Mitgliedern sind
willkommen!

Ständig aktualisierte Termine
finden sich auf www.bremer-hoehe.de.

Newsletter WBG „Bremer Höhe“ eG
Bitte E-Mail an newsletter@bremer-hoehe.de
um Aufnahme in den Verteiler senden, erscheint
monatlich mit aktuellen Informationen und
Angeboten, nur für Genossenschaftsmitglieder
der WBG „Bremer Höhe“ eG.

Sprechzeiten der Verwaltung
Montag	telefonisch
13.00 –16.00 Uhr
Dienstag Sprechstunde in den Geschäftsräumen		
9.00 –12.00 Uhr	 und 13.00 –18.00 Uhr
Mittwoch telefonisch			
14.00 –16.00 Uhr
Donnerstag telefonisch			
13.00 –16.00 Uhr
Außerhalb der Sprechzeiten ist der Anrufbeantworter geschaltet. Für Mängelanzeigen im Bestand
Prenzlauer Berg kann der Hausmeisterbriefkasten
in der Greifenhagener Straße 65 bzw. für den
Lichtenberger Bestand in der Bornitzstraße 29
genutzt werden.
In dringenden Fällen bitte die auf den Aushängen
oder der Webseite aufgelisteten Notdienste
kontaktieren.

Servicenummern Hobrechtsfelde
Elektro: Elektroanlagen Zepernick,
Tel: 0173 610 50 60
Gas/Wasser/Sanitär: Fa. Lamprecht,
Tel: 030 893 63 90

Impressum
Infoblatt der Wohnungsbaugenossenschaft
„Bremer Höhe“ eG, Schönhauser Allee 59 b,
10437 Berlin, Telefon 44 67 76 - 0, Fax 44 67 76 - 20,
info@bremer-hoehe.de, www.bremer-hoehe.de
Redaktion: Barbara König (V.i.S.d.P.),
Ulf Heitmann, Robin Jahnke
Gestaltung: Paul Bieri, www.diaberlin.de
Druck: Pinguindruck
Bildnachweise:
Titelseite, S.15, 16, 18, 19: Robin Jahnke
S.3: Andreas Bachmann
S.5, 7: Ulf Heitmann
S.8: Tino Kotte
S.17 (links oben): Christian v. Steffelin
S.17 (rechts oben, unten): Isabel Ott
        
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