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Full text: Sachstandsbericht BER Issue 2015,[3] = 12.10.2015

Sachstandsbericht
BER
September 2015, 16. Sachstandsbericht
Stand: 12.10.2015

Dr. Karsten Mühlenfeld
Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Michael Müller
Vorsitzender der Geschäftsführung: Dr. Karsten Mühlenfeld
Geschäftsführerin Finanzen: Heike Fölster
Sitz der Gesellschaft: Schönefeld; Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB

Inhalt
1 Flughafen Berlin Brandenburg .......................................................................................... 3
1.1 SXF und BER werden größer .......................................................................................................... 3
1.1.1
Einzelprojekt SXF ............................................................................................................ 3
1.1.2
Einzelprojekt Flugbetriebsflächen .................................................................................. 3
1.1.3
Einzelprojekt Ver- und Entsorgungsinfrastruktur........................................................... 4
1.1.4
Einzelprojekt Low-Cost-Terminal ................................................................................... 4
1.2 Bauarbeiten.................................................................................................................................... 5
1.2.1
BER-Barometer ............................................................................................................... 5
1.2.2
Imtech-Insolvenz ............................................................................................................ 6
1.2.3
Umfangreichere Planungen ............................................................................................ 7
1.2.4
Terminalsperrung aufgehoben ....................................................................................... 8
1.3 Sanierung SLB Nord........................................................................................................................ 8
1.4 Finanzierung/Pränotifizierung ....................................................................................................... 9
2 Flughäfen Schönefeld und Tegel ..................................................................................... 11
3 Schallschutzprogramm BER ............................................................................................ 12
3.1 Monatsbericht Schallschutzprogramm BER (Stand 31.08.2015) ................................................. 14
4 Redaktioneller Hinweis ..................................................................................................... 18

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Sachstandsbericht

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1 Flughafen Berlin Brandenburg
Ausbau und Projektstatus
1.1

SXF und BER werden größer

Die FBB hat die ersten Weichen für den weiteren Ausbau der Luftverkehrsinfrastruktur in
Schönefeld gestellt. Der Aufsichtsrat gab in seiner Sitzung am 25. September 2015 grünes
Licht für ein 65-Millionen-Euro-Paket, das den Verkehrszuwachs in Schönefeld bis zur Eröffnung des BER absichert, den Bau des Regierungsflughafens ermöglicht und den mittelfristigen Ausbau des Standortes bis 2023 einleitet. Bis dahin rechnet die FBB mit bis zu 40 Millionen Passagieren im Berlin-Verkehr. Das Paket umfasst folgende Einzelprojekte:
-

Kurzfristige Anpassung von Schönfeld alt an die steigenden Verkehrszahlen

-

Planung für die Anpassung des Rollwegesystems SXF und BER

-

Planung der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur

-

Planung eines interimistisch zu nutzenden Low-Cost-Terminals im Midfield des BER

Der Ausbau der Schönefelder Infrastruktur erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bau des
Regierungsflughafens in Schönefeld.

1.1.1

Einzelprojekt SXF

Der Flughafen Schönefeld wird kurzfristig in den Jahren 2016 und 2017 für die steigenden
Passagierzahlen ertüchtigt. So wird das Terminal B erweitert, um mehr Platz für Check-in
und Sicherheitskontrollen zu schaffen. Zudem wird ein neues Terminal F westlich des Terminals D errichtet. Landseitig wird die Anfahrt für den Individual-, Bus- und Taxiverkehr verbessert. So werden Busvorfahrt, Fernbusparkplatz und Taxispeicher den steigenden Kapazitäten angepasst sowie das vorhandene Parkhaus saniert.

1.1.2

Einzelprojekt Flugbetriebsflächen

Die FBB stößt jetzt die Planungen für einen Ausbau der Flugbetriebsflächen an, um einen
möglichst optimalen Rollverkehr während des bis 2023 geplanten Parallelbetriebs von Schönefeld und BER zu ermöglichen. Das Projekt umfasst Planung und späteren Bau mehrerer
Vorfelder und Rollwege.

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1.1.3

Einzelprojekt Ver- und Entsorgungsinfrastruktur

Die Flughafengesellschaft startet zudem die Planung einer an die steigenden Kapazitäten
angepassten Ver- und Entsorgungsinfrastruktur am BER. Dieses Teilprojekt umfasst die Kapazitätsanpassungen für Zu- und Abwasser, Regenwasser, Strom, Fernwärme und -kälte,
Bodenfilteranlage, Telekommunikations- und IT-Infrastruktur.

1.1.4

Einzelprojekt Low-Cost-Terminal

Die Flughafengesellschaft startet die Planungen für ein neues Low-Cost-Terminal in Verlängerung des Pier Nord des BER. Das Low-Cost-Terminal entsteht, weil sich im Zuge des
Ausbaus des bis 2023 geplanten Baus des Regierungsflughafens die Kapazität am Flughafen Schönefeld reduzieren wird. Das neue Terminal erhält eine eigene Vorfahrt, ein Parkhaus und einen Taxispeicher. Im Low-Cost-Terminal sind alle Prozesse und Einrichtungen
wie Check-in, Sicherheitskontrolle, Abflug- und Ankunfts-Gates sowie das Gepäckhandling
unabhängig vom BER-Terminal vorhanden.

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1.2

Bauarbeiten

1.2.1

BER-Barometer

Halbzeit bei der BER-Sanierung: Zum Stand 30. September 2015 betrug der Gesamtfortschritt bei Planung und Bau des Fluggastterminals 50 Prozent und ist damit seit August um
drei Prozentpunkte gestiegen. Die Kabeltrassensanierung ist zu 94 Prozent abgeschlossen
(Vormonat: 92 Prozent). Die Brandschutzmängel sind zu 58 Prozent (gegenüber 56 Prozent
im Vormonat) und die Feststellungen zu 61 Prozent (gegenüber 58 Prozent im Vormonat)
abgearbeitet.
Die Bauarbeiten liegen damit weiterhin hinter dem Soll zurück. Derzeit gibt es bei Planung
und Bau insgesamt eine Verzögerung von drei bis vier Monaten. Vier übergeordnete Meilensteine, die im Sommer nach dem im Dezember 2014 vorgestellten Plan hätten erreicht werden sollen, sind weiter offen: Der Abschluss der Planprüfung der Entrauchung, die Fertigstellung des erstes ÜSSPS-Segments, der Abschluss der Trassensanierung sowie die
Fertigstellung des Main Pier Nord. Dagegen erreichte die FBB im September sieben operative Meilensteine und hat beispielsweise im ersten Baufeld im Main Pier Nord mit der Inbetriebnahme der Anlagen und Systeme begonnen, bei drei Baufeldern den Innenausbau abgeschlossen sowie die Kabelwegeplanung für ein Segment der ÜSSPS fertiggestellt. Die
Inbetriebnahme des BER im 2. Halbjahr 2017 ist und bleibt das Ziel der FBB

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1.2.2

Imtech-Insolvenz

Imtech ist am BER derzeit Auftragnehmer für Elektroarbeiten und war bis zur Kündigung
durch den Arge-Partner in der Arge ImCa mit Caverion Auftragnehmer für das Leistungspaket Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte unmittelbar
nach der Anfang August bekannt gewordenen Anmeldung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens für die Imtech Deutschland GmbH & Co. KG eine Taskforce eingesetzt, die sämtliche
wirtschaftliche, technische, rechtliche und bauablauftechnische Implikationen des Insolvenzverfahrens bewerten sollte.
Im Leistungsgewerk Gewerk Elektro gehen die Arbeiten von Imtech weiter. Durch den
zwischenzeitlichen Einbruch der Mitarbeiterzahlen auf der Baustelle ist allerdings ein Rückstand entstanden. Unsicherheit besteht im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Insolvenzfahrens, das am 01. November 2015 eröffnet wird (derzeit vorläufiges Insolvenzverfahren).
Am 7. Oktober gab der vorläufige Insolvenzverwalter bekannt, dass eine Tochtergesellschaft
der Gustav Zech Stiftung den Geschäftsbetrieb und die wesentlichen Vermögensbestandteile von Imtech Deutschland übernehmen soll. Erst nach dem abgeschlossenen Verkauf entscheidet sich endgültig, wie die Arbeiten weitergeführt werden können oder ob die FBB Aufgaben auf den vorsorglich bereits gebundenen Rahmenvertragspartner umschichten muss.
Auch wenn die FBB davon ausgeht, dass diese Ankündigung eine gute Nachricht für Imtech
ist, kann der weitere Verlauf der Imtech-Insolvenz und ihrer Auswirkungen auf den BER noch
nicht abschließend bewertet werden.
In den Gewerken Heizung, Klima, Lüftung und Sanitär hat Caverion Imtech aus der Arge
ImCa herausgekündigt und ist als gesamtschuldnerisch Haftender nun für die Leistungserbringung verantwortlich. Zwar leistet Caverion wieder. Durch den zwischenzeitlichen Einbruch der Mitarbeiterzahlen auf der Baustelle ist allerdings ein Rückstand entstanden. Es
wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen, wie Caverion die von Imtech übernommenen Arbeiten ausführen wird. Auch hier gilt, dass die FBB diesen Sachverhalt und seine
Auswirkungen auf die Zeitplanung noch nicht abschließend beurteilen kann. Die FBB begleitet die Neuaufstellung von Caverion sowohl durch Gespräche mit der Geschäftsführung als
auch durch ein intensives Monitoring des Baufortschritts.
Die FBB arbeitet weiter daran die Risiken und den eingetretenen Terminverzug zu minimieren und erstellt gleichzeitig eine umfassende Leistungsstandserfassung u.a. über eine Videodokumentation und erfasst die offenen Imtech-Positionen.

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1.2.3

Umfangreichere Planungen

Die Flughafengesellschaft hat den 5. sowie den 6. Nachtrag zu Baugenehmigung für das
Fluggastterminal wie geplant Ende April bzw. Ende Juli eingereicht. Derzeit läuft die Planprüfung. Dies ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme, die das Bauordnungsamt von der FBB
angesichts der umfangreichen Planung sowie dem in der Vergangenheit gestörten Planungsablauf (u.a. Insolvenz der IGK IGR 2010 und Kündigung der pgbbi 2012) fordert. D.h.:
Ein Sachverständiger prüft die Nachträge zur BER-Baugenehmigung auf Konsistenz und
Stimmigkeit.
Da die Arbeiten für den fünften und sechsten Nachtrag zur Baugenehmigung erheblich umfangreicher waren als angenommen, gibt es bei der Planprüfung derzeit Verzögerungen. Bei
der Erstellung des Terminplans Ende 2014 waren die Planer davon ausgegangen, dass lediglich die große Anlage 14 in einzelne Abschnitte aufgeteilt werden soll und dass die
Entrauchung im A-Riegel über Frequenzumformer feinjustiert sowie übers Dach und nicht
durch den Keller erfolgt. Bei den Arbeiten stellte sich jedoch heraus, dass die
Entrauchungsanlagen bzw. die Nachströmungszuführung für weitere Räume im Fluggastterminal angepasst und planungstechnisch überarbeitet werden müssen. Zusätzlich mussten
die Planer noch den 6. Nachtrag zur Baugenehmigung mit circa 10.000 DIN A4 Seiten erstellen.
In den Nachträgen sind auch die Arbeiten an rund 600 Leichtbauwänden erfasst, an denen
noch brandschutztechnische Ertüchtigungen durchgeführt werden müssen. Teilweise müssen Stützen eingebaut oder Wandteile verstärkt werden, um die geforderten Brandschutzklassen zu erreichen. Nur ein sehr geringer Teil dieser Wände ist komplett neu zu bauen. Die
Planungen für 500 Wände liegen vor, Planungen für die restlichen 100 folgen in Kürze. Ein
Teil der Arbeiten wurde bereits realisiert. Diese Themen sind Teil der Sanierungsplanungen
für den BER und im Zeitplan berücksichtigt.
Beim 5. Nachtrag zur BER-Baugenehmigung, der die Veränderungen bei der Entrauchung
umfasst, rechnet die FBB damit, dass die Planprüfung bis voraussichtlich November 2015
vorliegt. Die Forderungen der Planprüfer müssen anschließend durch die FBB bewertet und
erledigt werden. Anschließend, voraussichtlich Ende des Jahres, kann das Bauordnungsamt
nach Prüfung den 5. Nachtrag genehmigen.
Beim 6. Nachtrag zur BER-Baugenehmigung, der sämtliche Unstimmigkeiten vorhergehender Planungsstufen in Terminal und Mainpier bereinigt, rechnet die FBB mit einem Vorliegen
der Planprüfung bis voraussichtlich Januar 2016. Auch hier müssen die Forderungen der
Planprüfer anschließend durch die FBB bewertet und erledigt werden. Anschließend, also

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voraussichtlich im Frühling 2016, kann das Bauordnungsamt nach Prüfung den 6. Nachtrag
genehmigen.
Für den Abschluss der Bauarbeiten am BER ist das Vorliegen der genehmigten Nachträge
entscheidend, denn erst dann steht das durch die FBB abzuarbeitende Baurestsoll fest. Basierend auf dem Baurestsoll kann die FBB verlässlich den Rahmenterminplan für den BER
aktualisieren und Termine genauer fixieren.

1.2.4

Terminalsperrung aufgehoben

Das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald (BOA) hat die am 21. September
verhängte Sperrung des Terminals des Flughafens Berlin Brandenburg BER am 1. Oktober
wieder aufgehoben. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hatte zuvor die geforderten
Standsicherheitsnachweise für die 15 Technikbühnen mit Entrauchungsventilatoren übergeben. Die Unterlagen weisen die Standsicherheit der Technikbühnen nach.
Demnach sind die Technikbühnen mit den leichteren Entrauchungsventilatoren im vorderen
Terminalbereich (Check-In-Halle) ohne weitere bauliche Veränderungen standsicher und
betriebsbereit. Für die Technikbühnen mit den schwereren Entrauchungsventilatoren im hinteren Terminalbereich (Marktplatz) hat die FBB zunächst bauzeitliche Sicherungsmaßnahmen vorgenommen, also die Ventilatoren zusätzlich befestigt, und das bauzeitliche Brandschutzkonzept entsprechend angepasst. Dieser Terminalbereich ist damit für die
Bauarbeiten ebenfalls wieder zugänglich. Gleichzeitig erarbeiten die Statiker mit den BERPlanern die endgültige Lösung für die fünf Technikbühnen mit den schwereren
Entrauchungsventilatoren, so dass diese nicht nur standsicher sind, sondern auch gefahrlos
wie vorgesehen in Betrieb genommen werden können.

1.3

Sanierung SLB Nord

Die Bauarbeiten an der Start- und Landebahn am Flughafen Schönefeld wurden wie geplant
Ende September beendet. Im Oktober folgen die Tests und Inbetriebnahmen der technischen Systeme. Zudem wird die Bahn Mitte Oktober durch die Deutsche Flugsicherung eingeflogen. Der Flugverkehr wird am 25. Oktober, also mit Beginn des Winterflugplans
2015/16, von der Südbahn am BER zurück auf die Nordbahn verlagert.
Bis zu 150 Bauarbeiter waren von Mai bis Ende September jeden Tag auf der Nordbahn im
Einsatz. Die Bauarbeiten stellten alle Beteiligten vor hohe logistische Herausforderungen, da
die die Start- und Landebahn auf den Abschnitten, die gerade nicht saniert wurden, weiterhin

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von Flugzeugen überquert wurde. Um den Zeitplan einzuhalten, arbeiteten die Bauarbeiter
teilweise rund um die Uhr im Dreischichtbetrieb.
Mit rund 50 Großgeräten wie Abfräsmaschinen oder Asphaltfertigern konnten die oberen
beiden alten Asphaltschichten entfernt und rund 200.000 Quadratmeter Asphalt neu aufgebracht werden. Pro Tag wurden dabei bis zu 6.200 Tonnen Asphalt benötigt. Für die bessere
Griffigkeit wurde anschließend ein Anti-Skid-Belag aufgebracht. Die neuen Markierungen auf
der Bahn ergeben zusammengenommen eine Länge von 17 Kilometern. Die befestigten Seitenstreifen neben der Bahn erstrecken sich über eine Gesamtfläche von 510.000 Quadratmeter. Für die Fertigstellung wurden insgesamt 250.000 Kubikmeter Boden bewegt. Die
neuen Schlitzrinnen erstrecken sich über 5.480 Meter. 1.500 neue Feuer mit moderner LEDTechnik wurden verbaut. 21.000 Kabelkennzeichnungsschilder wurden an 280 Kilometer
Kabel angebracht.
Alle Infos und Ansprechpartner finden Anwohner im Nachbarschaftsportal:
http://nachbarn.berlin-airport.de. Die Flughafengesellschaft hat für die Dauer der Bauarbeiten
ein Anwohnertelefon eingerichtet. Die Kolleginnen und Kollegen stehen telefonisch oder per
E-Mail zur Verfügung. Tel.: +49 30 60916091, E-Mail: kontakt@anwohnerinfo-ber.de

1.4

Finanzierung/Pränotifizierung

Der zusätzliche Finanzmittelbedarf für den BER beträgt, wie mehrfach berichtet, nach derzeitigem Stand 2,2 Milliarden Euro. Die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg liegen
bei 5,34 Milliarden Euro. Die FBB hatte die Zahlen nach der Bekanntgabe des Eröffnungsterminbandes (zweite Jahreshälfte 2017) im Dezember vergangenen Jahres noch einmal
überprüft und detailliert.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 17. April 2015 haben die FBB-Gesellschafter erklärt, der
FBB neue Gesellschaftermittel i. H. v. ca. 1,1 Mrd. EUR zur Verfügung zu stellen. Die neuen
Gesellschaftermittel sind in Brandenburg durch ein Sondervermögen beschlossen sowie in
Berlin und im Bund in den in Haushaltsplan aufgenommen. Der Beschluss steht derzeit unter
dem Vorbehalt der herzustellenden haushaltsrechtlichen Voraussetzungen sowie dem Beschluss der EU-Kommission zur Vereinbarkeit der Kapitalzuführungen mit dem Binnenmarkt.
Der verbleibende Finanzmittelbedarf in Höhe von 1,1 Milliarden Euro soll durch neues
Fremdkapital gedeckt werden, das mit einer Gesellschafterbürgschaft besichert ist.
Alleiniger Verfahrensführer des Notifizierungsverfahren ist das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur. Im Vorfeld des Pränotifizierungsverfahrens, 2014 sowie Anfang 2015,
wurden dessen Ablauf und der Umfang der zu notifizierenden Maßnahme von der FBB ge-

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meinsam mit den Gesellschaftervertretern und dem BMVI abgestimmt. Die
Pränotifizierungsunterlagen wurden am 24. März 2015 vom BMVI an die EU-Kommission
übermittelt. Der aktueller Stand: Das erste Fragenpaket der EU-Kommission wurde am 9.
Juni 2015 und das zweite Fragenpaket am 3. September 2015 beantwortet.
Die Flughafengesellschaft hat in den zurückliegenden Monaten umfangreiche Bankengespräche geführt und wird nach Abschluss der EU-Notifizierung die Themen Finalisierung des
Bürgschaftsprozesses sowie die Ausgestaltung der Gesellschafterdarlehen in Höhe von
1,107 Mrd. EUR hinsichtlich der Konditionen und der Laufzeit angehen und die Kreditverträge mit den finanzierenden Banken abschließen.

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2 Flughäfen Schönefeld und Tegel
Wachstum an beiden Standorten
Im September starteten und landeten 2.804.279 Passagiere an den Berliner Flughäfen
Schönefeld und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In Schönefeld wurden im September 783.430 Passagiere registriert (+13,8 Prozent), in
Tegel waren es 2.020.849 Fluggäste (+1,2 Prozent). Insgesamt nutzten von Januar bis September 21.927.104 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Januar
bis September auf insgesamt 193.382 Starts und Landungen, eine Zunahme um 1,7 Prozent
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Flughafengesellschaft investiert in beide Standorte, um die steigenden Passagierzahlen
abfertigen zu können. Das Investitionsprogramm für den Flughafen Berlin-Tegel konnte in
zentralen Bereichen bereits abgeschlossen werden. Die südliche Start- und Landebahn wurde mit einem Anti-Skid-Belag ausgestattet. Der Sprinklertank, der im Notfall zur Brandbekämpfung benötigt wird, wurde ausgetauscht. Zudem sorgt nun eine neue Kältemaschine
dafür, dass das Klima in den Fluggastterminals für die Passagiere auch bei Hitze angenehm
bleibt. Als nächstes werden Toiletten im Terminal C und D saniert, die automatischen Bordkartenkontrollen ausgeweitet, das Langstreckengate im Terminal A erweitert und die Gepäckfördertechnik ertüchtigt. Auch Asphaltflächen auf der Landseite sowie das Leitungs- und
Kanalsystem müssen erneuert werden. Einsatz- und Reinigungskräfte in Tegel wurden bereits aufgestockt. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hatte im März angekündigt,
nochmal 19 Millionen Euro in die Infrastruktur des Flughafens Tegel zu investieren.
Das im Juli 2015 beschlossene Sofortprogramm für den Flughafen Schönefeld befindet sich
derzeit ebenfalls in der Umsetzung. Das Terminal C wird mit drei Sicherheitskontrollstellen
ausgestattet. Im Terminal D wird ein zusätzlicher Bereich für Non-Schengen-Passagiere mit
entsprechenden Passkontrollen sowie Einkaufsgelegenheiten geschaffen. Für die RyanairBasis werden Räume für das Personal neu errichtet. Vorfeldseitig werden zusätzliche Standplätze für Flugzeuge geschaffen. Die Maßnahmen sollen zur Eröffnung der Ryanair-Basis
zum Beginn des Winterflugplans weitestgehend fertiggestellt sein.
Bei den Angaben handelt es sich um vorläufige Zahlen. Die Verkehrsstatistik finden Sie online unter: http://www.berlinairport.de/de/presse/basisinformationen/verkehrsstatistik/index.php

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3 Schallschutzprogramm BER
Die Kernthemen in Kürze


70 Prozent der Anträge bearbeitet: Derzeit liegen der FBB für 19.630
Wohneinheiten Anträge auf Schallschutzmaßnahmen vor. Für 13.670 Wohneinheiten
hat die Flughafengesellschaft die Anträge bearbeitet (also rund 70 Prozent). Das
heißt, die Anspruchsermittlungen sind verschickt. Die Eigentümer kennen ihre
individuellen Ansprüche und können Schallschutz einbauen lassen oder haben dies
bereits getan. In diesen Zahlen sind außerdem die Anträge enthalten, die
abschließend bearbeitet wurden, da kein Anspruch besteht.



95 Prozent der Anträge für den Nachtschutz bearbeitet: Im reinen
Nachtschutzgebiet liegen für 7.663 Wohneinheiten Anträge auf
Schallschutzmaßnahmen vor, 7.254 Anträge sind bearbeitet (also 95 Prozent). Die
Anwohner haben die erforderlichen Unterlagen erhalten und können
Schallschutzmaßnahmen beauftragen oder haben dies bereits getan. In diesen
Zahlen sind außerdem die Anträge enthalten, die abschließend bearbeitet wurden, da
kein Anspruch besteht. Der Versand der Unterlagen im Nachtschutzgebiet geht gut
voran und wird im Jahr 2015 kontinuierlich fortgeführt.



Schallschutz statt Entschädigung: Für rund 60 Prozent der Schallschutzanträge im
Tagschutzgebiet konnte die Erstattung von baulichen Schallschutzmaßnahmen
zugesagt werden (sogenannte ASE-B). Die Anwohner erhalten also die Zusage auf
Schallschutzmaßnahmen und keine reine Entschädigungszahlung. Damit auch jene
Eigentümer, die eine finanzielle Entschädigung erhalten (sogenannte ASE-E), das
Geld für die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen nutzen, bietet die
Flughafengesellschaft eine individuelle und kostenfreie Beratung durch ein
unabhängiges Ingenieurbüro an. Alle Anwohner, die Interesse an dieser Beratung
haben, können sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schallschutzteams
über das Anwohnertelefon (Tel.: 030 6091-73500) melden.



Derzeit liegen für 4.967 Objekte Anträge auf Erstattung der
Außenwohnbereichsentschädigung vor. 3.482 Eigentümer, also 70 Prozent, haben
die Entschädigung bisher erhalten.



Eine neue Ausstellung im Dialog-Forum in Schönefeld vermittelt umfangreiche
Informationen zum Schallschutzprogramm BER. Eine 11 Meter breite Karte zeigt die
gesamten Anspruchsgebiete des Schallschutzprogramms BER, von Ludwigsfelde bis

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nach Müggelheim. Dank der großen Auflösung lassen sich auch die Straßen und
Häuser auf den insgesamt 137 km² großen Anspruchsgebieten erkennen. Direkt
nebenan liefert ein extra angefertigtes Musterhaus umfangreiche Informationen zu
Schallschutzansprüchen und Schallschutzmaßnahmen. Hier lässt sich
nachvollziehen, in welchen Räumen Schallschutz eingebaut wird und wie diese
Maßnahmen aussehen. Dafür sind in dem Haus Schallschutzfenster und
Schalldämmlüfter verbaut. Außerdem kann anhand von Modellen zur
Schalldämmung ein Überblick über den Aufbau von Wand- und Dachdämmungen
gewonnen werden. Nur wenige Meter entfernt zeigen kurze Schallschutzfilme, wie die
Schallschutzmaßnahmen eingebaut werden. Haus Dialog-Forum, Mittelstraße 11,
12529 Schönefeld


Die Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V. führt seit September eine Liste von
Fachfirmen zur Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen – kurz: Schallschutzliste.
Die Liste soll Eigentümern im Flughafenumfeld, die Schallschutzmaßnahmen
umsetzen wollen, eine Hilfestellung bei der Suche nach fachkundigen Firmen bieten.
Alle Unternehmen, die Erfahrungen und Qualifikationen in den einschlägigen
Leistungsbereichen haben, können sich direkt bei der Auftragsberatungsstelle
melden und erhalten dort weiterführende Informationen sowie Unterstützung bei der
Eintragung. Ansprechpartner ist Gert Hirsch (gert.hirsch@abst-brandenburg.de; Tel.:
030/3744607-12). Zudem sind Veranstaltungen für Unternehmer in der Planung, bei
denen neben den Einzelheiten der Listung u.a. Informationen zu Umfang und
technischen Anforderungen des Schallschutzprogramms BER übermittelt werden
sollen. Die Auftaktveranstaltung fand am 5. Oktober 2015 in Schönefeld statt.

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3.1

Monatsbericht Schallschutzprogramm BER (Stand
31.08.2015)

Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Wohn- und sonstigen Gebäuden, sowie der Entschädigung Außenwohnbereich im Rahmen des Schallschutzprogramms BER
 Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004 (PFB), in der aktuellen Fassung
(mit Auflagen zur Vermeidung und Minderung des Fluglärms, Ausweisung der Schutz- und Entschädigungsgebiete)



Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20.10.2009 (PFBerg)
(Neuausweisung Nachtschutzgebiet und Entschädigungsgebiet Außenwohnbereich)



Prozesserklärung des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes
Brandenburg vom 21.09.2011 vor dem Bundesverwaltungsgericht in den Klageverfahren
BVerwG 4 A 4000.09, 4 A 40000.10, 4 A 4001.10
(Berücksichtigung Flugbetrieb in Richtung Westen und Ost, 100 : 100-Betrachtung für den Maximalpegel Nacht, berechnet nach AzB-DLR)



Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes vom 15.06.2012 in Verbindung mit dem Bescheid der Genehmigungsbehörde (MIL) vom 02.07.2012 in Verbindung mit den Vollzugshinweisen vom 15.08.2012 und 13.12.2012



Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 25.04.2013
(OVG 11 A 15.13)

Anzahl der Anspruchsberechtigten in den Schutz- und Entschädigungsgebieten1
Anspruchsberechtigte
(Tag- und Nachtschutz)
Tagschutzgebiet
(beinhaltet auch Nachtschutz)

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

ca. 25.500 Wohneinheiten (WE)
ca. 14.000 WE
ca. 11.500 WE

Entschädigung Außenwohnbereich

ca. 10.000 Objekte

Besondere Einrichtungen

ca. 50 Objekte

1

Grundlage ist eine Schätzung der in den Anspruchsgebieten befindlichen Wohneinheiten
bzw. Objekte.

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Sachstandsbericht

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Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten in den Schutz- und Entschädigungsgebieten in Prozent

Tagschutzgebiet
(beinhaltet auch Nachschutz)
Reines
Nachtschutzgebiet
Gesamt

Vorliegende
Anträge

Abgearbeitete
Anträge

Abarbeitung
in Prozent

11.967 WE

6.416 WE

54%

7.663 WE

7.254 WE

95%

19.630 WE

13.670 WE

70%

Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im gesamten Tagschutzgebiet (inkl.
Nachtschutz) sowie im Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn (SLB) Süd

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

11.967 WE

4.592 WE

Anspruch in Ermittlung

5.551 WE

548 WE

Anspruch ermittelt

Tagschutzgebiet
(inkl. Nachtschutz)

6.416 WE

4.044 WE

Versand ASE-B

2

3.703 WE

2.868 WE

-

Versand ASE-E

3

2.343 WE

996 WE

-

Keine Schallschutzmaßnahmen umzusetzen

370 WE

180 WE

1.276 WE

882 WE

110 WE

99 WE

1.166 WE

783 WE

-

4

Schallschutzmaßnahmen umgesetzt5
Gesamt
-

Kosten nach baulicher Umsetzung erstattet

-

Entschädigung ausgezahlt

2

Die ASE-B ist die Anspruchsermittlung zur baulichen Umsetzung der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen.
Auf Grundlage der ASE-B beauftragt der Eigentümer eine bauausführende Firma. Der Eigentümer entscheidet
selbst, ob, wann und durch wen er die in der ASE-B beschriebenen Maßnahmen umsetzen lässt.
3

Die ASE-E ist die Anspruchsermittlung Entschädigung. Auf Grundlage der ASE-E erhält der Eigentümer eine
Entschädigungszahlung in Höhe von 30 Prozent des schallschutzbezogenen Verkehrswertes. Der Eigentümer
kann frei darüber entscheiden, wie er das Geld verwendet. Die FBB empfiehlt jedoch, das Geld für die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen zu verwenden und bietet dafür eine kostenfreie Beratung durch ein unabhängiges Ingenieurbüro an.
4

Keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich, kein Anspruch oder Verzicht des Eigentümers

5

Die Umsetzung der Schallschutzmaßnahmen bedarf der Mitwirkung des Eigentümers. Diese Mitwirkung bedeutet im Falle der ASE-B eine Beauftragung der ermittelten Maßnahmen. Um die Entschädigungszahlung gemäß
ASE-E durchführen zu können, benötigt die FBB die aktuellen Kontodaten des Eigentümers.

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Sachstandsbericht

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Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im Nachtschutzgebiet außerhalb des
Tagschutzgebietes (ausschließlich Nachtschutz) sowie im entsprechenden Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn Süd (SLB Süd)

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

7.663 WE

191 WE

Anspruch in Ermittlung

409 WE

25 WE

7.254 WE

166 WE

6.990 WE

162 WE

264 WE

4 WE

1.617 WE

21 WE

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

Anspruch ermittelt
6

-

Versand ASE-B / KEV

-

Keine Schallschutzmaßnahmen umzusetzen

7

Schallschutzmaßnahmen umgesetzt8
Gesamt

Bearbeitungsstand Entschädigung Außenwohnbereich
Entschädigung
Außenwohnbereich

Gesamt

Eingegangene Anträge

4.967 Objekte

Anträge in Bearbeitung

1.485 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen
(Entschädigung ausgezahlt)

3.482 Objekte

6

Die FBB konnte im Nachtschutzgebiet in allen versendeten Anspruchsermittlungen bzw. Kostenerstattungsvereinbarungen die Erstattung baulicher Maßnahmen zusagen. Dementsprechend wurden im Nachschutzgebiet
keine Entschädigungszahlungen vorgenommen. Das Schallschutzziel im Nachtschutzgebiet hat sich durch das
OVG-Urteil nicht geändert, die Berechnungen der Kostenerstattungsvereinbarungen behalten hier demnach ihre
Gültigkeit.
Auf Grundlage der ASE-B bzw. KEV beauftragt der Eigentümer eine bauausführende Firma. Der Eigentümer
entscheidet selbst, ob, wann und durch wen er die in der ASE-B beschriebenen Maßnahmen umsetzen lässt.
7

Vgl. Fußnote 4

8

Vgl. Fußnote 5

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Sachstandsbericht

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Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Besonderen Einrichtungen
 Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004, in der Fassung seiner Änderungsbeschlüsse
(Anspruchsberechtigung für Schulen, Kindertagesstätten wie Hort, Kinderkrippe, Kindergarten,
sowie Altenheime, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen und Krankenhäuser)



Änderung vom 21.02.2006 zum PFB (Nebenbestimmung A II 5.1.4 Ziff.1 und A II 5.1.4
Ziff. 2 Satz 1)
(Einhaltung des Schutzziels im Rauminnern bei der Betrachtung des energieäquivalenten Dauerschallpegels bei geschlossenen Fenstern und ausreichender Belüftung)

Bearbeitungsstand Besondere Einrichtungen
Besondere Einrichtungen

Gesamt

Eingegangene Anträge

44 Objekte

Anträge in Bearbeitung

14 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen

30 Objekte

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Sachstandsbericht

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4 Redaktioneller Hinweis
Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 12.10.2015 wieder.
Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Die Sachstandsberichte BER finden Sie im Internet unter:
http://www.berlin-airport.de/de/unternehmen/aktuellenachrichten/sachstandsberichte/index.php
Mit Nachfragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte direkt an:
pressestelle@berlin-airport.de.

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