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Full text: Sachstandsbericht BER Issue 2014,[4] = 14.08.2014

Sachstandsbericht
BER
August 2014, Update zum 11. Sachstandsbericht
Stand: 14.08.2014

Hartmut Mehdorn
Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Klaus Wowereit
Vorsitzender der Geschäftsführung: Hartmut Mehdorn
Geschäftsführerin Finanzen: Heike Fölster
Sitz der Gesellschaft: Schönefeld; Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB

Inhalt
1 SPRINT zum BER ................................................................................................................. 3
1.1 Projektstatus SPRINT...................................................................................................................... 3
1.2 Alle Betriebsgebäude behördlich freigegeben .............................................................................. 3
1.3 Pier Nord ........................................................................................................................................ 4
1.4 Pier Süd .......................................................................................................................................... 4
1.5 Fluggastterminal ............................................................................................................................ 5
2 Finanzbedarf BER ................................................................................................................ 6
2.1 Baukosten ...................................................................................................................................... 6
2.2 Gestiegene Kapazität ..................................................................................................................... 6
2.3 Mittelherkunft................................................................................................................................ 6
2.4 Ausblick .......................................................................................................................................... 7
3 Neuer Technikchef............................................................................................................... 8
4 Taskforce legt Zwischenbericht vor .................................................................................. 9
4.1 Auswirkungen auf Kosten und Termine noch nicht sicher absehbar ............................................ 9
4.2 Hintergrund zum Korruptionsverdachtsfall ................................................................................. 10
4.3 Hintergrund zur Korruptionsprävention bei der FBB ................................................................... 10
5 Kerngeschäft 2013 erfolgreich ......................................................................................... 11
5.1 Zum elften Mal in Folge stärker als der Markt............................................................................. 11
6 Verkehrsbericht Juli 2014 ................................................................................................. 13
7 Schallschutzprogramm BER ............................................................................................ 14
7.1 Monatsbericht Schallschutzprogramm BER (Stand 01.08.2014) ................................................ 15
8 Redaktioneller Hinweis ..................................................................................................... 18

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1 SPRINT zum BER
Überblick Bauarbeiten
1.1

Projektstatus SPRINT

In den zurückliegenden Monaten konnte die Flughafengesellschaft mit dem Beschleunigungsprogramm SPRINT die Fertigstellung des BER zurück in die Spur bringen. 39 von 40
Gebäuden auf dem BER-Gelände sind vom Bauordnungsamt des Landkreises DahmeSpreewald abgenommen. Die Restarbeiten für das Nordpier befinden sich auf der Zielgeraden. Anschließend wird sich die Arbeit vollständig auf Planung und Bau im Terminal, im
Haupt- und im Südpier konzentrieren.

1.2

Alle Betriebsgebäude behördlich freigegeben

Die letzten Betriebsgebäude am BER haben die finalen Überprüfungen der Bauausführung
des Landkreises Dahme-Spreewald absolviert. Sie sind nun baurechtlich abgenommen. Betrieb und Wartung sind vom Bau in die Verantwortung der Mitarbeiter der Flughafengesellschaft übergegangen.
Insgesamt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg seit Baubeginn 2006 40 Gebäude errichtet. Bis auf das Terminal sind alle fertiggestellt. Seit längerem fertig sind etwa der Tower
der Deutschen Flugsicherung oder der Hangar von airberlin und Germania, die für den bestehenden Flughafen Schönefeld genutzt werden. Als bislang letzte Gebäude wurden die
Feuerwache West und die Abfallwirtschaft Ost im Mai abgenommen, die Winterdiensthalle
und Waschhalle im April 2014 sowie die Feuerwache Ost im März 2014. Ebenfalls fertig sind
Leitstellen, das Bürogebäude BBAC oder das Cargo Center sowie Parkhäuser oder das Gebäude der Bodenverkehrsdienste. Die jetzt abgenommen Gebäude werden nun Schritt für
Schritt in Betrieb genommen. Hierzu werden die einzelnen Systeme hochgefahren, Spezialeinbauten vorgenommen sowie die abschließenden Inbetriebnahmetests durchgeführt.

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1.3

Pier Nord

Die Bauarbeiten am Pier Nord sind abgeschlossen. Alle sicherheitsgerichteten Anlagen wurden durch die zuständigen Sachverständigen bewertet. Im Rahmen von Interaktionstests
sowie Wirk- und Prinzipprüfungen wurde das Zusammenwirken der vorgenannten Anlagen
ohne nennenswerte Komplikationen getestet. Dabei ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass
für die SV-Versorgung ein Netzersatzaggregat mit höheren Sicherheitsmechanismen erforderlich ist. Dieses Gerät ist beschafft, positiv getestet und von den Sachverständigen als
geeignet eingestuft.
Um die Vollständigkeit aller Grundlagen zur Beantragung der Nutzungsfreigabe PIER NORD
zu erlangen, werden vereinzelte Testszenarien der Wirk- und Prinzipprüfung kurzfristig
nachgeführt. Der mit der Behörde abgestimmte Übergabeprozess für die notwendigen Dokumente hat bereits vor mehreren Wochen begonnen. Derzeit werden Nachforderungen aus
den Sachverständigenbegehungen abgearbeitet, für innerbetriebliche Prozesse Funktionsund Integrationstests durchgeführt und Auflagen aus dem 2. Nachtrag zur Baugenehmigung
umgesetzt. Der Prüf- und Sichtungsprozess zur Erlangung der Nutzungsfreigabe beim
Bauordnungsamt ist eingeleitet und wird schrittweise unter Erfüllung von Nachforderungen
zum Abschluss geführt.

1.4

Pier Süd

Derzeit laufen im Pier Süd weiter die Arbeitsvorbereitungen sowie die Errichtung und Inbetriebsetzung der Anlagen und Systeme. Das Erlernte aus der Fertigstellung des Pier Nord
wird konsequent für das Pier Süd angewendet, um dort Planungs- und Bauprozesse zu be-

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Sachstandsbericht

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schleunigen. Die aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Deckenhohlraumsanierung,
der Fertigstellung der Entrauchungsanlage sowie auf der Abarbeitung der Feststellungspunkte aus der Bestandsaufnahme. Die Entrauchungsanlage im Pier Süd muss, entgegen früheren Annahmen, nur selektiv angepasst werden, da sie keine wesentlichen Mängel aufweist.
Für den selektiven Umbau wird zunächst eine überarbeitete bzw. eingekürzte Planung ausgeschrieben und anschließend erstellt. Danach wird die Objektüberwachung entsprechende
Anordnungen an die ausführenden Firmen erstellen. Eine erste Einschätzung hat ergeben,
dass ab dem Zeitpunkt der Vergabe der Planung ein Zeitbedarf von rund sechs Monaten zur
Planung und Umsetzung benötigt wird. An der Ostseite des Piers wird zudem eine von den
Genehmigungsbehörden geforderte redundante unterirdische Sprinklerzentrale errichtet.
Zieltermin für die Baufertigstellungsanzeige ist das 1. Quartal 2015.

1.5

Fluggastterminal

Aktuell finden auf 12 von 29 Baufeldern im Fluggastterminal Bauaktivitäten statt. Derzeit findet vor allem eine Abarbeitung von Mängeln und Restleistungen statt, für die keine Planungen nötig sind. Das Herstellen der Funktionsfähigkeit der Entrauchung des Fluggastterminals
steht nach wie vor im Mittelpunkt der Arbeiten. Das Lösungskonzept sieht eine systematische Vereinfachung der Entrauchungsanlagen und eine Steuerung von Ventilatoren und
Nachströmöffnungen aus einer Hand vor. Gleichzeitig werden alle sonstigen Mängel der bestehenden Entrauchungsanlage beseitigt. Die Konzeption liegt nun vor, wie die Anlage durch
Modifikationen funktionsfähig gemacht werden kann. Detaillierte Planungen und Ausführung
sollen zeitnah umsetzt werden. Ziel ist es die Prüffähige übergeordnete Planung (PüP) für
die Entrauchung in einer vom Sachverständigen geprüften Fassung zeitnah vorzulegen. Anschließend können die mechanischen Umbauten erfolgen. Hierzu liegen bereits Entwurfsplanungen (Varianten) vor. Ausführungsplanungen und Bauausführung müssen noch erfolgen. Für die sogenannte ÜSSPS (= übergeordnete sicherheitsgerichtete
speicherprogrammierbare Steuerung) sind nun die Planungen für erste Segmente abgeschlossen. Die Kabelverlegung und der Aufbau von Schaltschränken beginnen zeitnah in der
Ebene U1.
Die Restleistungsarbeiten an Rohbau, Dach und Fassaden der Pavillons sowie die Rohinstallation der Technischen Gebäudeausstattung sind abgeschlossen. Die notwendigen
Arbeitsvorbereitungen für die ausstehenden Tätigkeiten für die beiden Baufelder Pavillon
Nord und Süd sind nahezu abgeschlossen. Eine vollständige Fertigstellung der Pavillons ist
nicht unabhängig vom Terminal möglich, da wichtige Systeme in beiden Objektteilen wirken.

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2 Finanzbedarf BER
5,4 Milliarden Euro Gesamtinvestition
2.1

Baukosten

Die Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat am 30.06.2014 dem
Aufsichtsrat die inbetriebnahme-relevanten Mehrkosten für den Flughafen BER vorgestellt.
Demnach liegen die Baukosten für den Flughafen Berlin Brandenburg mit einer Startkapazität von 27 Millionen Passagieren inkl. Schallschutzprogramm bei 5,4 Milliarden Euro. Der
Kostenanteil für das BER-Schallschutzprogramm liegt bei rund 730 Millionen Euro.
Die Mehrkosten in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro entfallen zum Großteil auf die Umsetzung des Brandschutzkonzepts, den Umbau der Entrauchung, die bauliche Fertigstellung
des Terminals, weitere Bau- und Planungsleistungen, die Sanierung der nördlichen Startund Landebahn, die bauliche Durchbindung des Taxiways Charlie sowie die Risikovorsorge.
Knapp 300 Millionen Euro entfallen auf die Umsetzung des Schallschutzprogramms. In den
BER-Baukosten von 5,4 Milliarden Euro sind Kosten für Kapazitätserweiterungen nach der
Eröffnung nicht enthalten.

2.2

Gestiegene Kapazität

De Kapazität des Flughafens wurde im Vergleich zur ursprünglichen Planung laufend an die
ständig steigenden Fluggastzahlen angepasst. Das Terminal wurde von 220.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche auf 340.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche erweitert und etwa
durch Ausbauten im Pier Süd komfortabler oder durch Einbau einer Zwischenebene für den
Umsteigeverkehr angepasst. Auch die Flugbetriebsflächen wie Vorfelder und Rollwege wurden erweitert. Außerdem nahm die Flughafengesellschaft 2010 aufgrund neuer EUSicherheitsbestimmungen zwei zusätzliche Gebäudeteile (die sogenannten Pavillons) links
und rechts des Terminals in das BER-Bauprogramm auf.

2.3

Mittelherkunft

Das Investitionsvolumen für den Bau des Flughafens Berlin Brandenburg in Höhe von
5,4 Milliarden Euro (inkl. 730 Millionen Euro für den Schallschutz) wird zu über 50 Prozent
von der Flughafengesellschaft selbst erwirtschaftet. Über eine halbe Milliarde Euro hat die
Flughafengesellschaft in den zurückliegenden Jahren aus ihrem laufenden Geschäft in den
BER investiert. Zudem hat die FBB 2009 bei einem Bankenkonsortium um die KFW-IPEX2014-08-14

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Bank sowie der Europäischen Investitionsbank drei Kredite mit einem Gesamtvolumen von
2,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Die FBB plant kurz nach der BER-Eröffnung mit einem
positiven Cash Flow, so dass Zins und Tilgung für die aufgenommenen Kredite durch die
FBB selbst bedient werden können.
Die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund haben bislang 838 Millionen Euro in den
Bau des Flughafens BER investiert. 430 Millionen Euro wurden durch die Gesellschafter in
einzelnen Tranchen von 2005 bis 2011 ausgereicht. Von den 2012 beschlossenen 1,2 Milliarden Euro Gesellschaftermitteln wurden bislang 408 Millionen abgerufen.

2.4

Ausblick

Der Aufsichtsrat ist in der vergangenen Aufsichtsratssitzung dem Vorschlag der Geschäftsführung der FBB gefolgt, für Untersuchungen zur Kapazitätssicherung nach der Eröffnung
des BER fünf Millionen Euro bereitzustellen. Die FBB hat in den zurückliegenden Monaten
mehrfach darauf hingewiesen, dass aufgrund der späteren Inbetriebnahme des BER und
angesichts der stark steigenden Fluggastzahlen in Berlin über kurz oder lang mit Kapazitätsengpässen zu rechnen ist. Der BER ist für eine Eröffnungskapazität von 27 Millionen Passagieren konzipiert, doch in Tegel und in Schönefeld hat die FBB im vergangenen Jahr schon
26,3 Millionen Gäste gezählt. Die derzeitige Wachstumsrate liegt bei vier Prozent.
Zwar war der Plan von Anfang an, je nach Marktentwicklung den BER sukzessive auf seine
Maximalkapazität von 360.000 Flugbewegungen, also etwa 45 Millionen Passagiere, auszubauen. Nun startet offiziell der Prüf- und Planungsprozess, wie, in welchen Schritten und mit
welchem Aufwand der BER künftig erweitert werden kann. Zu der Untersuchung gehören
u.a. folgende Fragestellungen: Wann müssen welche Planungsprozesse gestartet werden?
Lassen sich die Gebäude für den Regierungsflughafen überhaupt sinnvoll an anderer Stelle
errichten? Wann muss der Bau von Satellitenterminals in Angriff genommen werden? Bei der
Betrachtung der Kapazitätsentwicklung ist die Offenhaltung von Schönefeld eine Option, die
in den zurückliegenden Monaten bereits vielfach diskutiert worden ist.
Die Flughafengesellschaft widerspricht im Übrigen Spekulationen von interessierter Seite,
der Flughafen BER könne gerade angesichts künftig notwendiger Erweiterungen ein dauerhafter Verlustbringer werden. Der Business Plan der FBB zeigt, dass der Flughafen bereits
kurz nach der Eröffnung ein positives operatives Ergebnis sowie einen positiven Cashflow in
dreistelliger Millionenhöhe aufweisen wird. Damit kann die FBB den Kapitaldienst für die aufgenommenen Kredite eigenständig erbringen. Auch weitere Investitionen in zusätzliche
Infrastruktur können zukünftig durch die Flughafengesellschaft selbst getragen werden.

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3 Neuer Technikchef
Jörg Marks startete am 01. August 2014
Jörg Marks verstärkt seit 1. August 2014 als Leiter Technik und Bau der Berliner Flughäfen
sowie Technischer Gesamtprojektleiter BER das Management-Team der FBB. Die zunächst
wichtigste Aufgabe des 46-jährigen Ingenieurs und gelernten Nachrichtentechnikers ist die
zügige und sichere Fertigstellung und Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg.
Jörg Marks arbeitete vor seinem Engagement bei der FBB fast 25 Jahre lang im SiemensKonzern. Zuletzt war er seit 2005 Leiter der Region Ost der Building Technologies Division
und seit 2012 zusätzlich Leiter Business Line BOS-Leitstellen Deutschland. Er verantwortete
dort Sicherheitstechnik, Gebäudeautomation, Starkstrom und IT-Projekte mit einem Geschäftsvolumen von rund 200 Millionen Euro pro Jahr und führte über 600 Mitarbeiter an
sechs Standorten. Der Flughafen Berlin Brandenburg ist ihm bereits seit längerem vertraut:
Marks verantwortete seit 2008 den Siemens-Auftrag für die Gebäudeautomation am neuen
Hauptstadtflughafen.

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Sachstandsbericht

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4 Taskforce legt Zwischenbericht vor
Verdachtsmomente erhärtet
Die von der FBB angesichts des Korruptionsverdachts gegen einen leitenden Mitarbeiter des
Unternehmens eingesetzte Taskforce hat am 30.06.2014 dem Aufsichtsrat ihren Zwischenbericht vorgelegt. Demnach haben sich die Verdachtsmomente gegen den ehemaligen Flughafenmitarbeiter erhärtet. „Es geht dabei“, so heißt es in dem Bericht, „um vertikale Preisabsprachen und Kick-Back-Abreden sowie um horizontale Preisabsprachen zwischen
verschiedenen Bietern.“ Eingangs hatten sich die Untersuchungen auf Absprachen zwischen
Auftraggeber und Auftragnehmer (sogenannte vertikale Preisabsprachen) konzentriert. Die
Taskforce stieß jedoch auch auf Indizien für Preisabsprachen zwischen einzelnen Bietern
(sogenannte horizontale Absprachen). Inwieweit hier eine Strafbarkeit der handelnden Personen vorliegt, kann die FBB derzeit nicht abschließend feststellen. Die Staatsanwaltschaft
hat ihre Ermittlungen jedoch bereits auf Absprachen von Bietern untereinander ausgedehnt.
Die Taskforce nahm für ihren Bericht Verträge, Unterlagen aus dem Vergabeverfahren sowie
weitere Dokumente in Augenschein. Ergänzend wurde mit beteiligten Personen eine Vielzahl
von Interviews zur Klärung der Sachverhalte geführt.

4.1

Auswirkungen auf Kosten und Termine noch nicht
sicher absehbar

Die Taskforce kommt in ihrem Bericht zu weiteren Ergebnissen: Die Auswirkungen auf Kosten und Termine sind derzeit noch nicht sicher absehbar. Klar sei jedoch, dass eine große
Zahl notwendiger Planungsvergaben nur verzögert erfolgen könne. Die FBB wird Schwachstellen in der eigenen Organisation abstellen und die Aufbauorganisation anpassen. Insbesondere das Regelwerk für die Beschäftigung von Fremdkräften wird überarbeitet. Die abgeschlossenen Planerverträge bleiben zunächst wirksam. Die weitere Tätigkeit hänge laut
Taskforce jedoch davon ab, „ob eine so genannte Selbstreinigung durch die betroffenen Unternehmen stattfindet“.
Die FBB hat die Ergebnisse der Taskforce-Untersuchungen der in diesem Fall ermittelnden
Schwerpunktstaatsanwaltschaft Neuruppin übergeben. Die Taskforce setzt sich zusammen
aus flughafeninternen Juristen und Revisoren, externen Juristen, Antikorruptionsspezialisten
sowie dem Unabhängigen Beobachter, der die Einhaltung des 2005 zwischen FBB und
Transparency International geschlossenen Integritätspaktes überwacht.

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4.2

Hintergrund zum Korruptionsverdachtsfall

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hatte Ende Mai nach einem Hinweis der Flughafen Berlin
Brandenburg GmbH Dienstzimmer von zwei Beschuldigten sowie Privaträume des Hauptbeschuldigten in einem Korruptionsverdachtsfall am Flughafen durchsucht. Der Verdacht hatte
sich nach einem Gespräch mit dem Repräsentanten eines im Bereich der technischen Planung tätigen internationalen Unternehmens ergeben. Die Staatsanwaltschaft spricht mittlerweile von einem „klassischen Modell von Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr“.

4.3

Hintergrund zur Korruptionsprävention bei der FBB

Bereits vor Beginn der Bauarbeiten am BER hatte die FBB Anfang 2005 mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur
Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel
auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des
Integritätsvertrages überwacht.
2010 verschärfte die FBB ihre Korruptionsprävention noch einmal. Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner
können sich seitdem mit möglichen Hinweisen und Fragen sowohl an einen internen Antikorruptionsbeauftragten als auch an eine externe Ombudsfrau wenden. Beide gehen Hinweisen
und Verdachtsfällen wie z.B. auf Korruption, Betrug, Wirtschaftkriminalität oder Untreue
nach.

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5 Kerngeschäft 2013 erfolgreich
Umsätze und Passagierzahlen im Plus
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH blickt in ihrem Kerngeschäft auf ein erfolgreiches
Jahr 2013 zurück: Die Passagierzahlen haben einen neuen Rekord von 26,3 Millionen erreicht. Das Wachstum lag bei 4,2 Prozent. Damit wächst Berlin bereits seit über zehn Jahren
schneller als der Bundesdurchschnitt aller deutschen Flughäfen. Bei den Umsatzerlösen
konnte eine deutliche Steigerung um 14 Prozent auf 306,6 Millionen Euro erzielt werden
(2012: 269,6 Mio. EUR). Das EBITDA liegt bei 54,9 Millionen Euro (2012: 57,9 Mio. EUR).
Die Umsätze sind sowohl in den Bereichen Aviation (2013: 192,3 Mio. EUR, 2012: 184,3
Mio. EUR), Non-Aviation (2013: 47,2 Mio. EUR, 2012: 45,2 Mio. EUR) als auch Real Estate
(2013: 33,4 Mio. EUR, 2012: 29,0 Mio. EUR) gestiegen. Hinzu kommen Erlöse aus Bauleistungen, Services und Sonstiges, die zusammen 33,7 Millionen Euro ausmachen (2012: 11,1
Mio. EUR). Die Aufwendungen sind aufgrund unternehmensweiter Einsparungen auf 376,3
Millionen Euro leicht gesunken (2012: 382,4 Mio. EUR). Das Jahresergebnis weist wie erwartet aufgrund von Abschreibungen und Zinszahlungen einen Fehlbetrag von 181,7 Millionen Euro auf (Fehlbetrag 2012: 185,2 Mio. EUR). Der operative Gewinn (EBITDA) ist jedoch
nach wie vor positiv und entspricht damit annähernd dem Niveau des Vorjahres (2013: 54,9
Mio. EUR, 2012: 57,9 Mio. EUR).

5.1

Zum elften Mal in Folge stärker als der Markt

Basis der robusten Finanzkennzahlen ist die seit Jahren positive Verkehrsentwicklung in
Schönefeld und Tegel. Im vergangenen Jahr standen im Flugplan insgesamt 172 Ziele in 47
Ländern, die von 69 Airlines angeboten wurden. Im Jahr 2013 starteten und landeten
26.319.144 Passagiere an den beiden Berliner Flughäfen. Das ist ein Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit wächst der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg erneut stärker als der Durchschnitt der internationalen Verkehrsflughäfen in
Deutschland (ADV-Durchschnitt +0,7 Prozent). In Tegel wurden insgesamt 19.591.838 Fluggäste (+7,9 Prozent) abgefertigt, in Schönefeld 6.727.306 (-5,2 Prozent).
In Berlin wurden nach dem Flughafen Frankfurt die meisten Direktpassagiere (24,2 Millionen)
in der Bundesrepublik abgefertigt. Damit konnte Berlin den zweiten Platz im Direktverkehr
weiter ausbauen und liegt in diesem Segment über eine halbe Millionen Passagiere vor
München. Die meisten Passagiere ab Schönefeld und Tegel wurden auf den Strecken nach
Frankfurt (1,85 Millionen), München (1,83 Millionen) und London (1,47 Millionen) gezählt.

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Die Zahl der Flugbewegungen sank im vergangenen Jahr auf insgesamt 240.031 Starts und
Landungen, ein Rückgang um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Schönefeld sank die
Zahl der Flugbewegungen auf 65.268 (-9,0 Prozent). In Tegel wurden 174.763 (+2,1 Prozent) Flugbewegungen registriert. Die Auslastung der Flugzeuge stieg auf 75,9 Prozent (+2,0
Prozentpunkte). Somit wurden 2013 von und nach Berlin mehr Passagiere bei weniger Flugbewegungen und mit besser ausgelasteten Flugzeugen befördert.
Die größten Zuwachsraten wurden im Europaverkehr (+7,8 Prozent) verzeichnet, gefolgt von
den Langstreckenverbindungen mit einem Wachstum von 7,6 Prozent. Die größte Airline der
Luftverkehrsregion, airberlin, setzte auch 2013 den Ausbau ihres Drehkreuzes am Flughafen
Tegel fort. So nahm die Fluggesellschaft im März 2013 mit der Verbindung in die USamerikanische Wirtschaftsmetropole Chicago eine weitere Langstreckenverbindung in ihren
Flugplan auf. Darüber hinaus erhöhte airberlin die Anzahl der Frequenzen nach Miami. Mit
Warschau, Sofia, Bukarest und Madrid wurden weitere europäische Destinationen in das
Drehkreuz integriert. Dies wirkt sich auch auf den Transferanteil aus, der zum vierten Jahr in
Folge gesteigert werden konnte und Berlin-weit nun bei 8,1 Prozent liegt. Der LufthansaKonzern hat im Juli 2013 als zweitgrößter Kunde am Standort Berlin die dezentralen Europaverkehre der Lufthansa außerhalb der Drehkreuze Frankfurt am Main und München und die
von Germanwings in der „neuen“ Germanwings zusammengeführt. easyJet, die größte Airline in Schönefeld, nahm neue Verbindungen nach London-Southend, Edinburgh, Sofia und
Salzburg auf und festigte damit ihre Position als drittstärkste Fluggesellschaft in der Hauptstadtregion.

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6 Verkehrsbericht Juli 2014
Passagierwachstum hält an
Im Juli starteten und landeten 2.601.820 Passagiere an den Berliner Flughäfen Schönefeld
und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In
Schönefeld wurden im Juli 657.309 Passagiere registriert (+4,1 Prozent), in Tegel waren es
1.944.511 Fluggäste (+3,9 Prozent).
Die Zahl der Flugbewegungen stieg im Juli auf insgesamt 22.470 Starts und Landungen, ein
Anstieg um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl
der Flugbewegungen auf 6.030. Das entspricht einer Zunahme von 6,4 Prozent. In Tegel gab
es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,0 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im
Juli 16.440 Flugbewegungen registriert.
Von Januar bis Juli nutzten insgesamt 15.762.374 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und
Tegel, ein Plus von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 4.063.601 Passagiere gezählt. Das sind 6,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am
Flughafen Tegel 11.698.773 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.
Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg in den ersten sieben Monaten des Jahres auf
insgesamt 145.575 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,9 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 40.621. Das entspricht einem Anstieg von 8,4 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 4,9 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis Juli 104.954 Flugbewegungen registriert.
Bei der Luftfracht konnten im Juli an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.922 Tonnen
registriert werden, ein Plus von 25,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Verkehrsstatistik finden Sie online unter http://www.berlinairport.de/de/presse/basisinformationen/verkehrsstatistik/index.php

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7 Schallschutzprogramm BER
Die Kernthemen in Kürze


BER insgesamt: Derzeit liegen der Flughafengesellschaft für insgesamt rund 19.000
Wohneinheiten Schallschutzanträge vor. 7.500, also knapp 40 Prozent, hat die Flughafengesellschaft fertig gestellt. Das heißt, die Anspruchsermittlungen sind verschickt, die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses sind erfüllt, die Eigentümer
können Schallschutz einbauen lassen.



Zur Südbahn: Derzeit liegen knapp 4.400 Anträge im Tagschutzgebiet rund um die
Südbahn vor. In diesem Bereich sind für mehr als 90 Prozent der Wohneinheiten die
Bestandsaufnahmen erfolgt. Der Versand der Anspruchsermittlungen an die Eigentümer hat im Juni begonnen, rund 400 Anspruchsermittlungen wurden bereits verschickt. Weitere 500 sind fertig gestellt und werden derzeit verschickt. Der Versand
der Anspruchsermittlungen soll wie geplant im September erfolgen.



Derzeit liegen für rund 4.800 Wohneinheiten Anträge auf Erstattung der Außenwohnbereichsentschädigung vor. 3.100 Eigentümer, also 65 Prozent, haben die Entschädigung bisher erhalten.



In den nächsten Wochen werden mehrere Informationsveranstaltungen im Bereich
der Start- und Landebahn Süd durchgeführt. Diese Informationsveranstaltungen richten sich an die dortigen Haus- und Wohnungseigentümer, die bereits einen Antrag
auf Schallschutz gestellt haben. Die FBB wird die Eigentümer persönlich zu den
Veranstaltungen einladen und dort zu verschiedenen Themen, wie z.B. den Bestandsaufnahmen, den schallschutzbezogenen Verkehrswertermittlungen und den
Anspruchsermittlungen informieren. Zu diesem Zweck werden den Eigentümern verschiedene Ansprechpartner (Ingenieure, Vertreter von Fachfirmen, Gutachter) zur
Verfügung stehen.

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7.1

Monatsbericht Schallschutzprogramm BER
(Stand 01.08.2014)

Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Wohn- und sonstigen Gebäuden, sowie der Entschädigung Außenwohnbereich im Rahmen des Schallschutzprogramms BER


Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004 (PFB), in der aktuellen Fassung
(mit Auflagen zur Vermeidung und Minderung des Fluglärms, Ausweisung der Schutz- und Entschädigungsgebiete)



Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20.10.2009 (PFBerg)
(Neuausweisung Nachtschutzgebiet und Entschädigungsgebiet Außenwohnbereich)



Prozesserklärung des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes
Brandenburg vom 21.09.2011 vor dem Bundesverwaltungsgericht in den Klageverfahren
BVerwG 4 A 4000.09, 4 A 40000.10, 4 A 4001.10
(Berücksichtigung Flugbetrieb in Richtung Westen und Ost, 100 : 100-Betrachtung für den Maximalpegel Nacht, berechnet nach AzB-DLR)



Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes vom 15.06.2012 in Verbindung mit dem Bescheid der Genehmigungsbehörde (MIL) vom 02.07.2012 in Verbindung mit den Vollzugshinweisen vom 15.08.2012 und 13.12.2012



Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 25.04.2013
(OVG 11 A 15.13)

Anzahl der Anspruchsberechtigten in den Schutz- und Entschädigungsgebieten1
Anspruchsberechtigte
(Tag- und Nachtschutz)
Tagschutzgebiet
(beinhaltet auch Nachtschutz)

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

ca. 25.500 Wohneinheiten (WE)
ca. 14.000 WE
ca. 11.500 WE

Entschädigung Außenwohnbereich

ca. 10.000 Objekte

Besondere Einrichtungen

ca. 50 Objekte

1

Grundlage ist eine Schätzung der in den Anspruchsgebieten befindlichen Wohneinheiten bzw. Objekte.

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Sachstandsbericht

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Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im gesamten Tagschutzgebiet (inkl.
Nachtschutz) sowie im Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn (SLB) Süd

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

11.604 WE

4.396 WE

Anträge in Bearbeitung

11.224 WE

4.196 WE

6.094 WE

3.945 WE

Tagschutzgebiet
(inkl. Nachtschutz)

-

Bestandsaufnahme (BA) erfolgt

-

Anspruchsermittlung (ASE) versendet

484 WE

408 WE



Davon ASE-B

481 WE

407 WE



Davon ASE-E

3 WE

1 WE

380 WE

200 WE

0 WE

0 WE

380 WE

200 WE

Bearbeitung abgeschlossen
-

Schallschutzmaßnahmen (SSM) umgesetzt

-

Keine SSM umzusetzen

3

2

Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im Nachtschutzgebiet außerhalb des
Tagschutzgebietes (ausschließlich Nachtschutz) sowie im entsprechenden Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn Süd (SLB Süd)

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

7.500 WE

162 WE

Anträge in Bearbeitung

5.693 WE

137 WE

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

-

Bestandsaufnahme (BA) erfolgt

5.436 WE

110 WE

-

ASE/ KEV versendet

5.400 WE

105 WE

1.807 WE

25 WE

1.536 WE

25 WE

271 WE

0 WE

Bearbeitung abgeschlossen
-

SSM umgesetzt²

-

Keine SSM umzusetzen³

2

Der Anwohner hat die Kosten für die umgesetzten baulichen Schallschutzmaßnahmen erstattet bekommen oder eine Entschädigungszahlung erhalten.
3

keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich oder Verzicht des Eigentümers

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Sachstandsbericht

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Bearbeitungsstand Entschädigung Außenwohnbereich
Entschädigung
Außenwohnbereich

Gesamt

Eingegangene Anträge

4.817 Objekte

Anträge in Bearbeitung

1.672 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen
(Entschädigung ausgezahlt)

3.145 Objekte

Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Besonderen Einrichtungen
 Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004, in der Fassung seiner Änderungsbeschlüsse
(Anspruchsberechtigung für Schulen, Kindertagesstätten wie Hort, Kinderkrippe, Kindergarten,
sowie Altenheime, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen und Krankenhäuser)



Änderung vom 21.02.2006 zum PFB (Nebenbestimmung A II 5.1.4 Ziff.1 und A II 5.1.4
Ziff. 2 Satz 1)
(Einhaltung des Schutzziels im Rauminnern bei der Betrachtung des energieäquivalenten Dauerschallpegels bei geschlossenen Fenstern und ausreichender Belüftung)

Bearbeitungsstand Besondere Einrichtungen
Besondere Einrichtungen

Gesamt

Eingegangene Anträge

42 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen

26 Objekte

Anträge in Bearbeitung

16 Objekte

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Sachstandsbericht

17

8

Redaktioneller Hinweis

Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 14.08.2014 wieder.
Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Den Sachstandsbericht BER finden Sie im Internet
unter:
http://www.berlin-airport.de/de/unternehmen/aktuellenachrichten/sachstandsberichte/index.php
Mit Nachfragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte direkt an:
pressestelle@berlin-airport.de.

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Sachstandsbericht

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