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Full text: Sachstandsbericht BER Issue 2014,[7] = 19.12.2014

Sachstandsbericht
BER
Dezember 2014, 13. Sachstandsbericht
Stand: 19.12.2014

Hartmut Mehdorn
Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates: Rainer Bretschneider
Vorsitzender der Geschäftsführung: Hartmut Mehdorn
Geschäftsführerin Finanzen: Heike Fölster
Sitz der Gesellschaft: Schönefeld; Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB

Inhalt
1 Flughafen Berlin Brandenburg .......................................................................................... 3
1.1 Terminband festgelegt ................................................................................................................... 3
1.2 Bauliche Fertigstellung ................................................................................................................... 6
1.2.1
Fluggastterminal ............................................................................................................. 6
1.2.1.1
Entrauchung ............................................................................................... 6
1.2.1.2
Keine Stromschienen nötig ........................................................................ 7
1.2.2
Pier Süd ........................................................................................................................... 7
1.2.3
Pier Nord......................................................................................................................... 7
1.3 Sanierung SLB Nord........................................................................................................................ 7
2 Kapazitätserweiterung BER................................................................................................ 8
3 Unternehmen ........................................................................................................................ 9
3.1 Mehdorn legt Vorsitz der Geschäftsführung nieder ...................................................................... 9
3.2 Neues Leitungsteam ...................................................................................................................... 9
3.3 Null Toleranz bei Korruption ........................................................................................................ 10
4 Arbeitsstättenerhebung 2014 ........................................................................................... 12
5 Verkehrliche Entwicklung ................................................................................................. 14
5.1 Verkehrsbericht November 2014 ................................................................................................ 14
5.2 Jahresrückblick Erstflüge.............................................................................................................. 15
6 Schallschutzprogramm BER ............................................................................................ 17
7 Fluglärmprognose BER online......................................................................................... 19
8 Redaktioneller Hinweis ..................................................................................................... 21
9 Anlagen ............................................................................................................................... 22
9.1 Präsentation zur Pressekonferenz am 12. 12.2014 ..................................................................... 22
9.2 Monatsbericht Schallschutzprogramm BER (Stand 30.11.2014) ................................................. 36

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1 Flughafen Berlin Brandenburg
BER eröffnet im 2. Halbjahr 2017
1.1

Terminband festgelegt

Der Flughafen BER soll im zweiten Halbjahr 2017 eröffnet werden. Dieses Terminband hat
die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH FBB in den zurückliegenden Monaten erarbeitet.
Das Terminband und die Meilensteine dahin wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 12. Dezember 2014 umfassend diskutiert und verabschiedet. Das Gremium traf folgende Entscheidung:
„Der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat den Bericht der Geschäftsführung, in dem ein Terminkorridor zur Inbetriebnahme im 2. Halbjahr 2017 ins
Auge gefasst wird, umfassend diskutiert. Der Aufsichtsrat sagt der Geschäftsführung
alle Unterstützung zu, das Ziel einer möglichst schnellen Inbetriebnahme zu erreichen. Entscheidend hierfür war, dass die Geschäftsführung eine nachvollziehbare
Schrittfolge vorgestellt hat und die Unterstützung aller am Bauprozess Beteiligten für
diesen Terminplan darstellen konnte. Insbesondere gehört dazu das Bekenntnis der
Planer, Sachverständigen und der Bauunternehmen. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft hat überdies vorgetragen, dass überprüfbare Meilensteine erarbeitet wurden, die auch öffentlich kommuniziert werden sollen. Für den Aufsichtsrat gilt:
Die Geschäftsführung wird in jeder Sitzung des Aufsichtsrats ihren Zielerreichungsgrad konkret darstellen.“
Mit der Entscheidung für ein Terminband zur Eröffnung vom 12. Dezember 2014 endet eine
zweijährige Phase ohne Eröffnungstermin und klare Perspektive für die Fertigstellung des
BER. Mit der Festlegung eines Terminbandes endet auch die Phase der Grundlagenarbeiten, in der die Flughafengesellschaft Grundsatzthemen wie beispielsweise das unterdimensionierte LAN-Netz, lückenhafte Dokumentationen oder die inkonsistente Raumnummernsystematik abräumen musste, die einem verlässlichen Meilensteinplan bis zur Eröffnung bislang
im Weg standen.

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Nun beginnt Phase 2: die Fertigstellung des Flughafens. Die Meilensteine sind klar und
öffentlich kommuniziert: Bis Mitte 2015 sollen alle Planungsarbeiten vorliegen, bis März 2016
soll die bauliche Ausführung abgeschlossen sein. Um keine Zeit zu verlieren, werden nun
zunächst die Bereiche abgearbeitet, die nicht vom Umbau der Entrauchungsanlagen betroffen sind. Bis Mitte 2015 soll 50 Prozent der Fläche des Fluggastterminals fertig gestellt sein.
Parallel werden die Planungen für den Umbau der Entrauchungsanlagen erstellt. Wenn diese vorliegen, werden die restlichen Flächen fertiggestellt und Inbetriebnahmen sowie Abnahmen vorbereitet. Am Meilensteinterminplan wird sich der Projektfortschritt nun öffentlich
messen lassen.

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Dann schließt sich mit den Abnahmen und Tests Phase 3 bis zur Eröffnung des Flughafens in der zweiten Jahreshälfte 2017 an. Wie lange dies dauert, hängt von zwei Faktoren ab, die derzeit noch nicht eindeutig bestimmt werden können: Wie gut sind die Prüf- und
Dokumentationsunterlagen der Flughafengesellschaft? Wie schnell sind die Sachverständigen und die abnehmenden Behörden?

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1.2

Bauliche Fertigstellung

Die Arbeiten zur Fertigstellung des BER können nach der Entscheidung für das Terminband
und die Meilensteine nun Schritt für Schritt erledigt werden. Mit den im Oktober 2014 neu
eingeführten Flächenteams hat die FBB für jedes einzelne Baufeld klare Verantwortlichkeiten
geschaffen. Diese sind gemäß Landesbauordnung (LBO) und Honorarordnung für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) besetzt. Ein Teilprojektleiter der FBB bearbeitet zusammen mit Vertretern von Projektsteuerung, Planung und OÜ einen definierten Abschnitt
des Fluggastterminals. Die Flächenteams verantworten dabei die Einhaltung von Qualität,
Terminen und Kosten. Die Abarbeitung nach sogenannten Vergabeeinheiten wurde mit der
Neuordnung der Baustelle abgelöst.
Derzeit sind rund 350 Bauarbeiter auf der Baustelle beschäftigt. Dies entspricht gegenüber
dem Stand Ende August 2014 einer Steigerung um ca. 70 Prozent.
Die Trassensanierung im Fluggastterminal ist zu 42 Prozent abgeschlossen. Gegenüber
dem Stand Ende August 2014 entspricht dies einem Baufortschritt von 10 Prozentpunkten.
Die Abarbeitung verorteter Mängel im baulichen Brandschutz ist zu 32 Prozent abgeschlossen. Gegenüber dem Stand Ende August 2014 entspricht dies einem Baufortschritt von 12
Prozentpunkten.

1.2.1

Fluggastterminal

Die FBB hat in den zurückliegenden Monaten die beiden Brandschutzprobleme
(Entrauchung der Gebäudebereiche A-Riegel und C-Riegel) gelöst, die einer Eröffnung des
Flughafens bislang im Weg standen. Zudem steht nun fest, dass die teilweise über- und
fehlbelegten Trassen im Hauptkabelkanal im Untergeschoss des Mainpiers nicht zeit- und
kostenintensiv durch das Verlegen von Stromschienen saniert werden müssen. Es genügt
eine „konservative“ Sanierung, also die Um- bzw. Neuverlegung von Kabeln an den überbzw. fehlbelegten Stellen.
1.2.1.1

Entrauchung

Für den C-Riegel liegt die bestätigte Entwurfsplanung vor. Demnach wird die überlastete
Großanlage im C-Riegel (das sogenannte „Gebäude im Gebäude“ in der Haupthalle) in drei
kleinere Anlagen unterteilt. Diese kleineren Anlagen sind künftig leichter beherrschbar und
leichter steuerbar.
Für den A-Riegel hat die FBB entschieden, dass im Brandfall der Rauch durch Deckenöffnungen abgeführt wird statt seitlich wie bislang geplant und gebaut. Die Anlagen im A-Riegel

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– damit ist das Mainpier des Terminals gemeint – werden entsprechend umgebaut. Mit dem
Umbau der Anlagen wird verhindert, dass im Falle eines Brandes bereits nach außen beförderter Rauch in die Technikzentrale in der Ebene 3 durch geöffnete Nachströmklappen zurückgesaugt wird bzw. es zu einer Rauchverschleppung in andere Ebenen kommt. Zudem
werden (wie bereits bei der Anlage 14 erfolgreich eingesetzt) sogenannte Frequenzumformer
eingebaut, mit denen sich die Absaugleistung variabel einstellen lässt. 2015 kann nach Vorliegen der Planung der Umbau der Anlagen beginnen.
1.2.1.2

Keine Stromschienen nötig

Die teilweise über- und fehlbelegten Trassen im Hauptkabelkanal im Untergeschoss des
Mainpiers können traditionell und aufwandsarm saniert werden. Diese Vorgehensweise ist
ausreichend, um die dort bestehenden Mängel zu beheben. Die zeit- und kostenaufwändige
Verlegung von Stromschienen ist damit vom Tisch. Die Sanierung des Hauptkabelkanals ist
damit nicht mehr zeitkritisch.

1.2.2

Pier Süd

Beim Pier Süd sind die Erdarbeiten an der unterirdischen Sprinklerzentrale sowie die Baugrubensicherung abgeschlossen und der Rohbau vorbereitet. Die Deckenhohlraumsanierung
läuft in zwei von vier Inbetriebnahme-Abschnitten. Das Pier Süd wird 2015 baulich fertiggestellt werden.

1.2.3

Pier Nord

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Die Nutzungsfreigabe durch die Behörde wurde am 19.
Dezember 2014 erteilt.

1.3

Sanierung SLB Nord

Die Nordbahn des Flughafens BER wird ab Mai 2015 saniert. Die Genehmigungsbehörde
LuBB gab dafür am 12. Dezember 2014 für dieses Vorhaben der FBB grünes Licht. Während
der Bauzeit wird der Flugbetrieb des Flughafens Schönefeld über die künftige südliche Startund Landebahn des BER abgewickelt, die dafür temporär in Betrieb genommen wird. Die
Flughafengesellschaft hat den Anwohnern im Bereich der Südbahn die Anspruchsermittlungen zum Schallschutz zugesendet, so dass die Anwohner nun die baulichen Maßnahmen
umsetzen können.

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2 Kapazitätserweiterung BER
Neues Terminal geplant
Nachdem der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH am 19. September 2014
grünes Licht für die Vorlage der Geschäftsführung gegeben hatte, den Ausbau des BERFlugbetriebs vertieft zu untersuchen, hat die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat ein Konzept
vorgelegt, wie die Kapazitäten am BER erweitert werden können. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, das Konzept weiter zu verfolgen:
Nach der BER-Eröffnung wird der Flughafen Schönefeld zunächst für 12 bis 18 Monate weiter genutzt. Der Flugverkehr der Bundesregierung wird vorübergehend in einem InterimsTerminal auf der Fläche Ramp 1 in Schönefeld alt untergebracht. Parallel wird am BER in
Verlängerung des Pier Nord ein Zusatzterminal mit dazugehörigen Flugbetriebsflächen, einer
landseitigen Anbindung und Erschließung sowie Betriebsgebäuden geplant. Den Passagieren sollen im Zusatzterminal Check-in-Schalter, Sicherheitskontrollen, Gepäckausgaben,
Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Wartebereiche zur Verfügung stehen. Diese neue
Infrastruktur bietet nach Fertigstellung Platz für ca. 8 bis 10 Millionen Passagiere pro Jahr
und wird die alten Schönefelder Terminalkapazitäten ersetzen. Mit der Fertigstellung der Zusatzbauten am BER kann der Regierungsflughafen wie geplant am alten Schönefelder Flughafen errichtet werden.
Hintergrund der nötigen Kapazitätserweiterung des BER ist, dass die Startkapazität des BER
für eine Eröffnung im Oktober 2011 ausgelegt war. Seitdem sind die Fluggastzahlen weiter
gestiegen und übertreffen in diesem Jahr mit knapp 28 Millionen Passagieren die bislang
geplante Startkapazität des BER. Zudem zeigt der internationale Benchmark bei Flughafeneröffnungen, dass angesichts weitreichender Vernetzung und Systemintegration ein fehlerfreier Start heutzutage ausgeschlossen ist. Alle Experten raten daher dazu, mit einer Kapazitätsreserve von mindestens 20 Prozent zu planen.
Mit den vorgestellten Plänen – temporärer Weiterbetrieb von Schönefeld alt sowie Errichtung
eines neuen Terminals – sollen die Kapazitäten rund um die Eröffnung des BER abgesichert
werden. Darüber hinaus sieht die FBB vor, im neuen Jahr in die Masterplanung BER für die
Jahre ab 2020 einzusteigen. Dazu sollen die Anforderungen aller Unternehmensbereiche
gesammelt und analysiert werden. Anschließend werden diese ganzheitlich überprüft und in
einem Masterplan zusammengefasst, der die BER-Entwicklung über die nächsten 15 Jahre
beschreibt.

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3 Unternehmen
Veränderungen bei der FBB

3.1 Mehdorn legt Vorsitz der Geschäftsführung nieder
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Hartmut
Mehdorn, hat am 15. Dezember 2014 dem amtierenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates,
Rainer Bretschneider, mitgeteilt, dass er sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung
niederlegen wird. Gleichzeitig bot Mehdorn dem Aufsichtsratsvorsitzenden an, seine Aufgaben bis zur Findung eines Nachfolgers, spätestens jedoch zum 30. Juni 2015, weiterzuführen.

3.2 Neues Leitungsteam
Die Flughafengesellschaft hat sich seit 2013 neu aufgestellt und eine transparente Unternehmensführung etabliert. Dazu wurde das Unternehmen in die Geschäftsfelder Operations,
Finanzen, Personal, Technik und Bau sowie Marketing und Vertrieb gegliedert. Zudem sind
die Stabsabteilungen Kommunikation/Presse, Revision und Audit, Recht und Compliance
sowie Zentrale Planung und Strategie eingerichtet. Diese unterstehen dem Vorsitzenden der
Geschäftsführung direkt.
Die FBB verfolgt bei ihrer Personalpolitik einen klaren Fahrplan: Know-how-Aufbau im Unternehmen für den Bau und vor allem für den späteren Betrieb des BER. Vor diesem Hintergrund wurden unter anderem die Führungsstrukturen modernisiert und weitere Mitarbeiter für
den noch jungen Geschäftsbereich Technik und Bau sowie im Bereich Operations eingestellt. Die hohe Dynamik zeigt sich auch darin, dass in den zurückliegenden anderthalb Jahren 415 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt wurden. Systematisch reduziert wurde im
Gegenzug der Einsatz von Zeitarbeitskräften und externen Dienstleistern.
Ziel des FBB-Managements ist es, die Ertragskraft des Unternehmens neben dem traditionellen Airline-Geschäft dauerhaft zu stärken. Die Ausweitung dieser sogenannten NonAviation-Aktivitäten entspricht einer Langfristentwicklung in der deutschen AirportLandschaft. Die FBB plant mit dem neuen „Dienstleistungs- und Beteiligungsmanagement“
erstmals in ihrer Geschichte eine einheitliche Vertriebsstruktur. In der Vergangenheit waren

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die Vertriebsaktivitäten auf unterschiedliche Bereiche verteilt, so dass die Wertschöpfungskette nicht gesamtheitlich betrachtet werden konnte.

3.3 Null Toleranz bei Korruption
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat im Oktober 2014 ihr Compliance Management
verstärkt und die neu geschaffene Stelle des Compliance Officers mit der bisherigen Ombudsfrau des Unternehmens, der Rechtsanwältin Elke Schaefer, besetzt. Ihre Hauptaufgabe
ist die Prävention, Aufdeckung und Reaktion auf jegliche Compliance-Verstöße. Frau Schaefer bringt langjährige Erfahrung im Bereich der Prävention von Wirtschaftskriminalität und
Beratung zu Compliance Management Systemen mit. Darüber hinaus hat Frau Schaefer
diverse Ombudsstellen aus dem öffentlichen und privaten Bereich betreut.
Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister
oder Geschäftspartner können sich mit möglichen Hinweisen und Fragen zum Thema Compliance – insbesondere zu Korruption – sowohl an den internen Compliance Officer als auch
an einen externen Ombudsmann wenden. Die Funktion als Ombudsmann für Korruptionsprävention der FBB hat am 1. September 2014 Dr. Rainer Frank, Gründungspartner der
Fachanwälte für Strafrecht am Potsdamer Platz, übernommen. Der 56-jährige unterstützt als
externer und unabhängiger Experte den Compliance Officer der Gesellschaft bei der Aufnahme und Verfolgung von Hinweisen auf Korruption, Betrug, Untreue oder sonstige Wirtschaftsstraftaten im Unternehmen. Als Ombudsmann nimmt Dr. Frank Hinweise auf Straftaten oder schwerwiegende Ordnungswidrigkeiten von Mitarbeitern, Auftragnehmern,
Dienstleistern oder Geschäftspartnern der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH vertraulich
entgegen.
Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH setzt sich bereits seit längerem für Transparenz
und Prävention von Wirtschaftskriminalität im Unternehmen ein.
-

Seit Anfang 2005, also bereits vor Beginn der Bauarbeiten am BER, hatte die FBB
mit der unabhängigen Organisation Transparency International Deutschland e. V. einen Integritätsvertrag zur Vorbeugung gegen Korruption und illegale Absprachen
beim Bau abgeschlossen. Als damals bundesweit erstes Unternehmen hatte die
Flughafengesellschaft mit Prof. Peter Oettel auch einen unabhängigen externen Beobachter eingesetzt, der seitdem die Einhaltung des Integritätsvertrages überwacht.

-

2010 verschärfte die FBB ihre Korruptionsprävention noch einmal. Mitarbeiter der
Flughafengesellschaft und externe Dritte wie Auftragnehmer, Dienstleister oder Geschäftspartner können sich seitdem mit möglichen Hinweisen und Fragen sowohl an

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einen internen Antikorruptionsbeauftragten als auch an eine externe Ombudsstelle
wenden. Beide gehen Hinweisen und Verdachtsfällen wie z.B. auf Korruption, Betrug,
Wirtschaftkriminalität oder Untreue nach.
-

Seit 2011 wird bei der FBB zudem der Corporate Governance Kodex für die Beteiligungen des Landes Brandenburg an privatrechtlichen Unternehmen (CGK Brandenburg) mit den dort enthaltenen Regeln für Unternehmen (Abschnitt VI.) angewendet.
Der Kodex enthält Regeln guter und verantwortungsvoller Unternehmensleitung und kontrolle.

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4 Arbeitsstättenerhebung 2014
Airports sind Job- und Wachstumsmotor
Das Arbeitsplatzwachstum an den Berliner Flughäfen geht ungebremst weiter. Insgesamt
21.362 direkte Luftverkehrsarbeitsplätze gibt es in der deutschen Hauptstadtregion. Dies
entspricht einer Zunahme von 1.978 Arbeitsplätzen (+10,2 Prozent) seit der letzten
Arbeitsstättenerhebung vor zweieinhalb Jahren. Seit der ersten Erhebung 1993 hat sich die
Anzahl der Arbeitsplätze mehr als verdoppelt. Die Arbeitsstättenerhebung 2014 erfasst sämtliche direkten, vom Berliner Flugverkehr abhängigen Arbeitsplätze bei der Flughafengesellschaft sowie deren Mietern und Konzessionären. Eingeschlossen in die Erhebung sind Vollzeitbeschäftigte, Teilzeitbeschäftigte und Auszubildende. Stichtag war der 01.07.2014. Die
Arbeitsstättenerhebung wird regelmäßig seit 1993 durchgeführt.
Die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung in Kürze:
-

Am Flughafen Berlin-Tegel arbeiten 12.063 Menschen. Dies entspricht einer Zunahme von 131 Arbeitsplätzen (+1,1 Prozent) gegenüber 2012. Im Vergleich zu
2006 sind die Arbeitsplätze um 66 Prozent gestiegen.

-

Die Zahl der Beschäftigten am Standort Berlin-Schönefeld stieg um 907
(+12,9 Prozent) auf nun 7.937 Arbeitsplätze.

-

Am zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg arbeiten derzeit 765 Personen (ohne Planung und Bau).

-

Hinzu kommen 597 sogenannte Off-Airport-Arbeitsplätze (z.B. Callcenter,
Behörden, sonstige Dienstleitungen) mit Betriebsstätten in nicht unmittelbarer
Flughafennähe.

-

Die vier größten Arbeitgeber an den Berliner Flughäfen sind der Lufthansa-Konzern
(3.071 Beschäftigte), airberlin (2.796 Beschäftigte), der WISAG-Konzern inkl.
GlobeGround Berlin (2.087 Beschäftigte) sowie die Flughafengesellschaft (1.868
Beschäftigte).

-

Die Gesamtzahl der Arbeitsstätten auf den Berliner Flughäfen stieg gegenüber der
2012er-Erhebung von 331 auf 445. Dies entspricht einem Plus von 114 Betriebsstätten (+ 34,44 Prozent). Nach der Umgestaltung, Optimierung und Erweiterung
des Non-Aviation-Geschäftes bereichern allein in Tegel mehr als 50 Shops und
Gastronomieeinheiten die Angebotspalette auf den Flughäfen. Hinzu kommen diverse neue Serviceangebote durch „Sonstige Dienstleistungen“ und „Einzelhandel“.

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-

Die beschäftigungsstärksten Branchen waren wie schon in den Vorjahren die Branchen Airline, Handling/Wartung/Technik/Representation, Sicherheitsdienste, Flughafenbetreiber und Behörde/Dienststelle gefolgt von den Sonstigen Dienstleistern,
der Gastronomie/Catering, den Reisebüros bzw. Reiseveranstaltern und Callcentern sowie den Reinigungs- und Instandhaltungsfirmen.

Auch bei der Flughafengesellschaft selbst sind neue Arbeitsplätze entstanden. Die FBB beschäftigte zum Stichtag der Erhebung 1.868 Mitarbeiter, was einer Steigerung von
26,8 Prozent gegenüber der Erhebung 2012 entspricht.
Zur Sicherung des zukünftigen Fachkräftebedarfs in der Luftfahrtbranche und den luftfahrtaffinen Unternehmen und Branchen wird großes Augenmerk auf die betriebliche Ausbildung
gelegt. Zum Stichtag 01.07.2014 waren insgesamt 290 Auszubildende an den Berliner Flughäfen beschäftigt. Davon arbeiten 194 Auszubildende in Schönefeld, 73 in Tegel, am Flughafen Berlin Brandenburg arbeiteten 19 Auszubildende und 4 Off-Airport. Allein die Flughafengesellschaft zählte zum Stichtag 60 Auszubildende und Studenten im dualen Studium. Ein
wesentlicher Ausbildungsschwerpunkt liegt bei den kaufmännischen und technischgewerblichen Berufen wie Luftverkehrskaufleuten, Bürokaufleuten, Systeminformatiker/innen
und Mechatroniker/innen. Das vom Unternehmen unterstützte duale Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin betrifft die Fachrichtungen BWL/Industrie, BWL/ Immobilienwirtschaft, BWL/Facility Management sowie Wirtschaftsinformatik.

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5 Verkehrliche Entwicklung
Passagierwachstum und neue Ziele
Am 16. Dezember 2014 wurde der 27-millionste Passagier in diesem Jahr begrüßt. Die
Flughäfen Schönefeld und Tegel verzeichnen damit einen neuen Rekord. 2013 waren insgesamt 26,3 Millionen Fluggäste von und nach Berlin geflogen.

5.1 Verkehrsbericht November 2014
Im November starteten und landeten 2.199.655 Passagiere an den Flughäfen Schönefeld
und Tegel. Das ist ein Zuwachs von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In
Schönefeld wurden im November 565.193 Passagiere registriert (+13,2 Prozent), in Tegel
waren es 1.634.462 Fluggäste (+5,7 Prozent).
Die Zahl der Flugbewegungen stieg im November auf insgesamt 20.474 Starts und Landungen, ein Anstieg um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg
die Zahl der Flugbewegungen zum Vorjahreszeitraum auf 5.685. Das entspricht einer Zunahme von 9,1 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls einen Anstieg
um 1,2 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel im November 14.789 Flugbewegungen registriert.
Von Januar bis November nutzten insgesamt 25.922.148 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
In den ersten elf Monaten des Jahres wurden in Schönefeld 6.714.018 Passagiere gezählt.
Das sind 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013. Gleichzeitig wurden am Flughafen Tegel 19.208.130 Fluggäste abgefertigt, das sind 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum 2013.
Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt stieg im Zeitraum Januar bis November auf insgesamt 233.900 Starts und Landungen, eine Zunahme um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld stieg die Zahl der Flugbewegungen auf 65.004. Das entspricht
einem Anstieg von 7,8 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um
4,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel von Januar bis November 168.896 Flugbewegungen
registriert.
Bei der Luftfracht konnten im November an den Flughäfen Schönefeld und Tegel 3.907 Tonnen registriert werden, ein Plus von 19,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Die Verkehrsstatistik finden Sie online unter: http://www.berlinairport.de/de/presse/basisinformationen/verkehrsstatistik/index.php

5.2 Jahresrückblick Erstflüge
1.Februar: Norwegian nimmt die StreckenTeneriffa-Süd und Las Palmas ab BerlinSchönefeld auf.

4.Februar: easyJet verbindet Berlin-Schönefeld neu mit Tel Aviv.

10. März: Die Fluggesellschaft Rhein-Neckar Air fliegt von Berlin-Tegel neu nach Mannheim.

30.März: UP, die neue Marke der israelischen Fluggesellschaft EL AL, startet ihren Flugbetrieb von Berlin-Schönefeld nach Tel Aviv.

2.April: Norwegian nimmt Barcelona als neue Destination ab Berlin-Schönefeld auf.

4. April: Ryanair fliegt ab Berlin-Schönefeld den Flughafen Shannon im Südwesten Irlands
neu an.

15. April: Mit Germanwings geht es in die Stadt von Romeo und Julia. Die Airline fliegt Verona neu an.

1. Mai: Die Berliner Airline Germania nimmt Antalya in ihren Flugplan ab Berlin-Schönefeld
auf.

5. Juni: Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines fliegt ab Berlin-Tegel die Hafenstadt Thessaloniki neu an.

13. Juni: Die spanische Airline Vueling verbindet Berlin-Tegel neu mit Rom.
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21. Juni: easyJet verbindet Berlin-Schönefeld zweimal wöchentlich neu mit Faro.

11. Juli: Iraqi Airways startet eine Direktverbindung von Berlin-Tegel nach Erbil im Irak.

1. September: bmi regional bietet mit Kalmar eine neue Strecke in die beliebte schwedische
Ferienregion Småland an.

15. September: Norwegian verbindet die deutsche Hauptstadt neu mit London-Gatwick.

26. Oktober: Die britische Airline Flybe verbindet Berlin-Tegel nonstop mit Birmingham.
Ryanair fliegt neu ab Berlin-Schönefeld nach Porto.

2. November: Germania geht im Winter mit vier neuen Zielen an den Start: Teneriffa-Süd
ab dem 2. November, Hurghada ab dem 5. November, Cran Canaria ab dem 13. Dezember
und Lanzarote ab dem 23. Dezember.

28. November: Die italienische Fluggesellschaft Meridiana verbindet Berlin-Tegel zweimal
wöchentlich neu mit der norditalienischen Metropole Turin.

29. November: Germanwings startet neu nach Düsseldorf. Damit ist die Übernahme aller
dezentralen Lufthansa-Strecken ab Berlin durch Germanwings abgeschlossen.

15. Dezember: Alitalia verbindet Berlin neu mit Venedig, Rom und Mailand-Linate.

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6 Schallschutzprogramm BER
Die Kernthemen in Kürze


58 Prozent der Anträge bearbeitet: Derzeit liegen für ca. 19.400 Wohneinheiten
(WE) Anträge auf Schallschutzmaßnahmen vor. Für rund 11.300 Anträge hat die
Flughafengesellschaft die Auflagen erfüllt (also rund 58 Prozent). Das heißt, die Anspruchsermittlungen sind verschickt. Die Eigentümer können Schallschutz einbauen
lassen oder haben dies bereits getan. In diesen Zahlen sind außerdem die Anträge
enthalten, die abschließend bearbeitet wurden, da kein Anspruch besteht.



Alle Anwohner können ab Ende 2015 bauen: Alle Anwohner sollen bis Ende 2015
mit Anspruchsermittlungen ausgestattet werden. Um die Bearbeitung der Anträge der
Eigentümer außerhalb des Teilvollzugsgebiets SLB Süd zügig voranzutreiben, erstellt
das Schallschutzteam derzeit die weiteren Vergabepakete für die einzelnen Ortslagen und wird diese zeitnah an Ingenieurbüros übergeben.



Gericht bestätigt Schallschutzprogramm der FBB: Am 8. Dezember 2014 hat das
Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg entschieden, dass Anwohner nicht vor
fiktivem Fluglärm geschützt werden müssen. Nachdem das Gericht das Schallschutzprogramm der FBB nun erneut bestätigt hat, rät die Flughafengesellschaft allen
Anwohnern, Schallschutzmaßnahmen auf Basis der bestätigten Grundlagen umsetzen zu lassen. Ziel ist es, allen anspruchsberechtigten Antragstellern bis Ende 2015
eine Anspruchsermittlung zuzusenden.



Mehr Informationsveranstaltungen 2015: Die Flughafengesellschaft wird die Informationsveranstaltungen für Anwohner im Jahr 2015 fortführen und das Angebot ausweiten. Seit September 2014 wurden zehn Veranstaltungen im Flughafenumland
durchgeführt und dazu rund 1.600 Eigentümer eingeladen.



Schallschutz statt Entschädigung: Bei der überwiegenden Zahl der Schallschutzanträge konnte die Erstattung von baulichen Schallschutzmaßnahmen zugesagt werden konnte (sogenannte ASE-B). Die Anwohner erhalten also die Zusage auf Schallschutzmaßnahmen und keine reine Entschädigungszahlung. Damit auch jene
Eigentümer, die eine finanzielle Entschädigung erhalten (sogenannte ASE-E), das
Geld für die Umsetzung von baulichen Schallschutzmaßnahmen nutzen, bietet die
Flughafengesellschaft eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Alle Anwohner,
die Fragen zum Schallschutzprogramm oder zum Stand ihrer Antragsbearbeitung
haben, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schallschutzteams über das

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Anwohnertelefon (Tel.: 030 6091-73500) erreichen und auch Termine für ein persönliches Gespräch vereinbaren.


Leitfaden für bessere Anwohnerinformation: Um die Anwohner noch besser zu informieren, hat die FBB einen Leitfaden zum baulichen Schallschutz erarbeitet. Diese
Unterlage wird im Nachbarschaftsportal (http://nachbarn.berlin-airport.de) zur Verfügung gestellt und legt die Grundlagen und Abläufe der Ermittlung von baulichen
Schallschutzmaßnahmen im Schallschutzprogramm BER für Interessierte dar.



Fortschrittsbericht öffentlich einsehbar: Die Flughafengesellschaft berichtet der
Genehmigungsbehörde monatlich über die Fortschritte des Schallschutzprogramms.
Die FBB veröffentlicht den Bericht im Nachbarschaftsportal auf ihrer Internetseite
(http://www.berlin-airport.de/de/nachbarn/schallschutzprogramm/weitereinformationen/sachstandsbericht-schallschutz/index.php).

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7 Fluglärmprognose BER online
Information über künftigen Fluglärm
Mit der „Fluglärmprognose online“ bietet die FBB als erste Flughafengesellschaft ein nutzerfreundliches Onlineangebot, mit dem Anwohner adressengenau die zukünftige Fluglärmbelastung abfragen können.

Das Online-Tool informiert über die prognostizierte Fluglärmbelastung nach Inbetriebnahme
des neuen Flughafens. Bei der Fluglärmprognose können Anwohner des BER ihre Adresse
eingeben, um sich zu informieren, in welcher Höhe das Haus überflogen wird und welche
Maximalpegel auftreten werden. Auch der errechnete Dauerschallpegel wird für jede eingegebene Adresse für den Tag- und Nachtzeitraum separat ermittelt. Bei dieser Methode wird
aus den einzelnen Schallereignissen und den Lärmpausen ein Dauergeräusch errechnet. Mit
einem Klick auf „Ostabflüge“ oder „Westabflüge“ kann die Lärmbelastung für die jeweilige
Richtung ermittelt werden, in die die Flugzeuge starten bzw. landen. Innerhalb des Onlineangebots können auch die FBB-Fluglärmmessstellen angeklickt werden, um aktuelle sowie
längerfristige Messdaten zum Fluglärm einzusehen. Im näheren Flughafenumfeld sind in der

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Karte auch die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung festgesetzten An- und Abflugrouten eingezeichnet.
Das neue Onlineangebot bietet auch eine Kartenabfrage zur Lage des Wohnorts innerhalb
der Schallschutz- und Entschädigungsgebiete. Die Anwohner haben somit die Möglichkeit,
sich einen ersten Überblick über die Schutz- und Entschädigungsgebiete rund um den BER
zu verschaffen. Der Rechtsanspruch ergibt sich jedoch erst nach Prüfung des vollständigen
Antrags auf Schallschutz.
Die Informationen zu Maximalpegel und Überflughöhen basieren auf aktuellen Messwerten
der FBB-Fluglärmmessstellen. Die angegebenen Dauerschallpegel stützen sich auf eine
Verkehrsprognose für das Jahr 2015.
Mehr zum Fluglärmprognose-Tool:
http://www.berlin-airport.de/de/nachbarn/fluglaermprognose-ber/index.php

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Sachstandsbericht

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8 Redaktioneller Hinweis
Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 19.12.2014 wieder.
Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Die Sachstandsberichte BER finden Sie im Internet unter:
http://www.berlin-airport.de/de/unternehmen/aktuellenachrichten/sachstandsberichte/index.php
Mit Nachfragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte direkt an:
pressestelle@berlin-airport.de.

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9 Anlagen

9.1 Präsentation zur Pressekonferenz am 12. 12.2014

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9.2

Monatsbericht Schallschutzprogramm BER (Stand
30.11.2014)

Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Wohn- und sonstigen Gebäuden, sowie der Entschädigung Außenwohnbereich im Rahmen des Schallschutzprogramms BER


Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004 (PFB), in der aktuellen Fassung
(mit Auflagen zur Vermeidung und Minderung des Fluglärms, Ausweisung der Schutz- und Entschädigungsgebiete)



Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20.10.2009 (PFBerg)
(Neuausweisung Nachtschutzgebiet und Entschädigungsgebiet Außenwohnbereich)



Prozesserklärung des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) des Landes
Brandenburg vom 21.09.2011 vor dem Bundesverwaltungsgericht in den Klageverfahren
BVerwG 4 A 4000.09, 4 A 40000.10, 4 A 4001.10
(Berücksichtigung Flugbetrieb in Richtung Westen und Ost, 100 : 100-Betrachtung für den Maximalpegel Nacht, berechnet nach AzB-DLR)



Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes vom 15.06.2012 in Verbindung mit dem Bescheid der Genehmigungsbehörde (MIL) vom 02.07.2012 in Verbindung mit den Vollzugshinweisen vom 15.08.2012 und 13.12.2012



Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Berlin-Brandenburg vom 25.04.2013
(OVG 11 A 15.13)

Anzahl der Anspruchsberechtigten in den Schutz- und Entschädigungsgebieten1
Anspruchsberechtigte
(Tag- und Nachtschutz)
Tagschutzgebiet
(beinhaltet auch Nachtschutz)

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

ca. 25.500 Wohneinheiten (WE)
ca. 14.000 WE
ca. 11.500 WE

Entschädigung Außenwohnbereich

ca. 10.000 Objekte

Besondere Einrichtungen

ca. 50 Objekte

1

Grundlage ist eine Schätzung der in den Anspruchsgebieten befindlichen Wohneinheiten bzw. Objekte.

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Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im gesamten Tagschutzgebiet (inkl.
Nachtschutz) sowie im Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn (SLB) Süd

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

11.842 WE

4.497 WE

Anträge in Bearbeitung

11.251 WE

4.062 WE

Tagschutzgebiet
(inkl. Nachtschutz)

-

Bestandsaufnahme (BA) erfolgt

6.261 WE

3.981 WE

-

Anspruchsermittlung (ASE) versendet

3.468 WE

3.054 WE



Davon ASE-B

2

3.164 WE

2.775 WE



Davon ASE-E

3

304 WE

279 WE

591 WE

435 WE

275 WE

256 WE

316 WE

179 WE

Stand der Umsetzung
-

Schallschutzmaßnahmen (SSM) umgesetzt

-

Keine SSM umzusetzen

5

4

Bearbeitungsstand der Anspruchsberechtigten im Nachtschutzgebiet außerhalb des
Tagschutzgebietes (ausschließlich Nachtschutz) sowie im entsprechenden Teilvollzugsgebiet der Start- und Landebahn Süd (SLB Süd)

Gesamt

Davon
Teilvollzugsgebiet
SLB Süd

Eingegangene Anträge

7.551 WE

177 WE

Anträge in Bearbeitung

5.697 WE

152 WE

5.420 WE

147 WE

5.372 WE

129 WE

1.854 WE

25 WE

1.584 WE

25 WE

270 WE

0 WE

Nachtschutzgebiet
(ausschließlich Nachtschutz)

-

BA erfolgt

-

ASE/ KEV versendet

6

Stand der Umsetzung
-

SSM umgesetzt

4

Keine SSM umzusetzen

5

2

Anspruchsermittlung zur baulichen Umsetzung der erforderlichen Schallschutzmaßnahmen

3

Anspruchsermittlung Entschädigung

4

Der Anwohner hat die Kosten für die umgesetzten baulichen Schallschutzmaßnahmen erstattet bekommen oder eine Entschädigungszahlung erhalten.
5

keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich oder Verzicht des Eigentümers

6

Kostenerstattungsvereinbarung

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Bearbeitungsstand Entschädigung Außenwohnbereich
Entschädigung
Außenwohnbereich

Gesamt

Eingegangene Anträge

4.887 Objekte

Anträge in Bearbeitung

1.649 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen
(Entschädigung ausgezahlt)

3.238 Objekte

Grundlagen zur Umsetzung der schalltechnischen Ertüchtigung von Besonderen Einrichtungen
 Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld vom
13.08.2004, in der Fassung seiner Änderungsbeschlüsse
(Anspruchsberechtigung für Schulen, Kindertagesstätten wie Hort, Kinderkrippe, Kindergarten,
sowie Altenheime, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen und Krankenhäuser)



Änderung vom 21.02.2006 zum PFB (Nebenbestimmung A II 5.1.4 Ziff.1 und A II 5.1.4
Ziff. 2 Satz 1)
(Einhaltung des Schutzziels im Rauminnern bei der Betrachtung des energieäquivalenten Dauerschallpegels bei geschlossenen Fenstern und ausreichender Belüftung)

Bearbeitungsstand Besondere Einrichtungen
Besondere Einrichtungen

Gesamt

Eingegangene Anträge

42 Objekte

Anträge in Bearbeitung

16 Objekte

Bearbeitung abgeschlossen

26 Objekte

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