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Full text: Sachstandsbericht BER Issue 2013,[4] = 13.05.2013

Sachstandsbericht BER

Stand: 13.05.2013

Hartmut Mehdorn
Vorsitzender der Geschäftsführung

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Matthias Platzeck
Vorsitzender der Geschäftsführung: Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer Technik: Horst Amann, Geschäftsführerin Finanzen: Heike Fölster
Sitz der Gesellschaft: Schönefeld · Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB

Inhaltsverzeichnis
Sachstandsbericht BER vom 13.05.2013
1.

Beschleunigungsprogramm Sprint........................................................................... 3

2.

Organisation ............................................................................................................ 3

3.

Schallschutz ............................................................................................................ 4

4.

Verkehrliche Entwicklung ........................................................................................ 4

5.

Redaktioneller Hinweis ............................................................................................ 5

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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1. Beschleunigungsprogramm Sprint
Im Beschleunigungsprogramm SPRINT sind sämtliche mit der Inbetriebnahme des BER
zusammenhängenden Aufgaben gebündelt, angefangen von den Restbauarbeiten über
Genehmigungen, Probebetrieb bis zur Flughafeneröffnung selbst. Der Vorsitzende der
Geschäftsleitung Hartmut Mehdorn steht an der Spitze des Beschleunigungsprojekts
SPRINT.
Am 1. Mai hat das Projektmanagement Office (PMO) im Rahmen des BERBeschleunigungsprojekts SPRINT seine Arbeit auf einem Campus im Terminal des
Flughafens BER aufgenommen. Alle Prozesse, die für eine zügige Eröffnung des Flughafens
notwendig sind, sind im BER-Terminal gebündelt. Das PMO ist das zentrale
Managementinstrument für SPRINT. Es stellt die Unterstützungsinstrumente für die
Umsetzung des SPRINT Projekts zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem das klare,
fokussierte Reporting, ein übergreifender und einheitlicher Zeitplan sowie die Unterstützung
der internen und externen Kommunikation. Das PMO ist das Bindeglied zwischen der
Geschäftsführung und den Inbetriebnahme-Managern.
Die anstehenden Arbeiten für die BER-Inbetriebnahme sind in Module aufgeteilt. Die Module
werden von internen und externen Fachkräften verantwortet. Die Manager steuern die
Gewerke übergreifend, um so ein lösungsorientiertes Arbeiten entlang der zentralen
Herausforderungen sicherzustellen. Der Zuschnitt von Modulen erfolgt flexibel und wird am
Bedarf des Projekts ausgerichtet. SPRINT verfügt über ein technisches Kompetenzzentrum,
in dem zusätzlicher Sachverstand gebündelt ist. Bei Bedarf holen die InbetriebnahmeManager hier schnell Expertenrat ein, z.B. zum Management von Mängeln sowie der
Zusammenarbeit mit externen Firmen.
SPRINT soll in den nächsten Monaten die bisher erarbeiteten Details der Bestandsaufnahme
in Arbeitspakete umsetzen und vor Ort deren bauliche Umsetzung überwachen. Zeitgleich
soll mit den Genehmigungsbehörden sowie den Sachverständigen (z. B. TÜV) die
Gesamtinbetriebnahme des Flughafens BER geplant und umgesetzt werden. Die integrierte
Prozessarbeit in einem Großraum-Campus trägt dazu bei, schnelle Entscheidungen,
hierarchiefreies Arbeiten, schnelle Überwachung und kurze Reaktionszeiten sowie
Transparenz über die noch zu erledigenden Arbeiten zu schaffen.

2. Organisation
Zum ersten Mai 2013 wurde das Unternehmen organisatorisch neu aufgestellt. Direkt unter
dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung wurde ein Leitungsteam mit klarer
Fachverantwortung etabliert. Der Geschäftsleitung gehören die Geschäftsführer Technik und
die Geschäftsführerin Finanzen sowie die Leiter der Geschäftsfelder Operations, Marketing
und Vertrieb sowie Personal an. Hinzu kommen die Unternehmensstäbe sowie das
Beschleunigungsprojekt SPRINT, die direkt dem Vorsitzenden der Geschäftsführung
zugeordnet sind.
Am 8. Mai hat der Aufsichtsrat Frau Heike Fölster als Geschäftsführerin Finanzen für die
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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Flughafen Berlin Brandenburg GmbH bestellt. Fölster ist 52 Jahre alt und verfügt über breite
Erfahrungen im Finanzbereich. Sie arbeitete unter anderem bei der Mobil Oil AG, bei Airbus
und der Flughafen Hamburg GmbH. Seit 2008 war Heike Fölster Finanz-Direktorin beim
Germanischen Lloyd SE. Arbeitsbeginn bei der Flughafengesellschaft ist der 21. Mai 2013.

3. Schallschutz
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin Brandenburg hat am 25. April entschieden, dass
die Umsetzung des Schallschutzprogramms im Tagschutzgebiet durch die
Flughafengesellschaft nicht ausreichend sei. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
reagiert mit Unverständnis auf das Urteil, da das Schallschutzprogramm bereits ein sehr
hohes Schutzniveau bietet. Die durch das Gericht vorgenommene Auslegung des
Planfeststellungsbeschlusses ist in zum weit überwiegenden Teil aus lärm- bzw.
bauphysikalischer Sicht nicht umsetzbar. Dies hat zur Folge, dass für viele Anwohner gar
keine Schallschutzmaßnahmen realisiert werden können, sondern sie mit Entschädigungen
vorlieb nehmen müssen. Nach Auffassung der Flughafengesellschaft reflektiert das Urteil
daher nicht die Ziele des Planfeststellungsbeschlusses, der für die Anwohner einen
weitreichenden baulichen Schallschutz vorsieht. Die Flughafengesellschaft wird nun die
schriftliche Urteilsbegründung abwarten und danach über ggf. einzuleitende Schritte
entscheiden.

4. Verkehrliche Entwicklung
Auch im April konnte der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg ein weiteres Wachstum
erzielen. Insgesamt nutzten in den ersten vier Monaten des Jahres 7.588.365 Passagiere die
Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum.
In Tegel wurden von Januar bis April 5.613.965 Passagiere gezählt, das sind 7,9 Prozent
mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld bis April
1.974.400 Fluggäste abgefertigt, das sind 8,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank hingegen im Zeitraum Januar bis April auf
72.782 Starts und Landungen, ein Rückgang um 0,9 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich
auf 20.063. Das entspricht einem Rückgang von 10,5 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich
zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 3,3 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten
vier Monaten des Jahres 52.719 Flugbewegungen registriert.
Bei der Luftfracht konnten von Januar bis April 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel
9.869 Tonnen registriert werden, ein Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum.
Verkehrsbericht für den Monat April:
Im Monat April 2013 nutzten insgesamt 2.180.993 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und
Tegel – ein Plus von 6,3 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. In Tegel konnten im
Monat April 1.622.555 Passagiere registriert werden, 13,2 Prozent mehr als im April 2012.
Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat 558.438 Fluggäste gezählt.
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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Das sind 9,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im April auf 20.160 Starts und Landungen,
eine Zunahme von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht
verzeichnete im April ein Wachstum von 4,0 Prozent auf 2.540 Tonnen.

Die Verkehrsstatistik finden Sie online unter http://preview.berlinairport.de/de/presse/basisinformationen/verkehrsstatistik/index.php

5.

Redaktioneller Hinweis

Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 13.Mai 2013
wieder. Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in
regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Den Sachstandsbericht BER finden Sie
auch im Internet unter: http://preview.berlin-airport.de/de/unternehmen/ueberuns/unternehmensorganisation/index.php.
Mit Nachfragen und Hinweisen bzw. bei gewünschter Aufnahme in den Verteiler zur
regelmäßigen Information, wenden Sie sich bitte direkt an: pressestelle@berlin-airport.de.

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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