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Full text: Sachstandsbericht BER Issue 2013,[3] = 19.04.2013

Sachstandsbericht BER

Stand: 19.04.2013

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Matthias Platzeck
Vorsitzender der Geschäftsführung: Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer Technik: Horst Amann
Sitz der Gesellschaft: Schönefeld · Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB

Inhaltsverzeichnis
Sachstandsbericht BER vom 19.04.2013
1.

Beschleunigungsprogramm Sprint........................................................................... 3

2.

Organisation ............................................................................................................ 4

3.

Finanzierung und Liquidität ..................................................................................... 4

4.

Verkehrliche Entwicklung ........................................................................................ 4

5.

Redaktioneller Hinweis ............................................................................................ 5

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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1. Beschleunigungsprogramm Sprint
Im Beschleunigungsprogramm SPRINT werden sämtliche mit der Inbetriebnahme des BER
zusammenhängenden Prozesse gebündelt, angefangen von den Restbauarbeiten über
Genehmigungen, Probebetrieb bis zur Flughafeneröffnung selbst.
Der Vorsitzende der Geschäftsleitung Hartmut Mehdorn steht an der Spitze des
Beschleunigungsprojekts SPRINT. Die Mitglieder der Geschäftsleitung sind Teil des
Lenkungskreises (Steering Committee). Sie gewährleisten, dass alle nötigen
Entscheidungen umgehend getroffen, die notwendigen Ressourcen bereitgestellt und die
notwendigen Maßnahmen umgesetzt werden, damit das Beschleunigungsprojekt SPRINT
schnell und erfolgreich Wirkung entfalten kann.
Für die Steuerung des Projekts wird ein sogenanntes Project Management Office (PMO)
gebildet, das auf dem BER angesiedelt wird. Das PMO ist das zentrale
Managementinstrument für SPRINT. Für die Leitung des PMO wird eine erprobte und
erfahrene externe Kapazität gebunden, die für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung
stehen wird.
SPRINT wird über ein technisches Kompetenzcenter verfügen, in dem sämtliche technische
Fragestellungen wie Bestandsaufnahme, Firmenbetreuung und Dokumentation gebündelt
sein werden. Auch die für die Inbetriebnahme notwendigen Schulungen, das Herstellen der
Betriebsbereitschaft sowie der Flughafenumzug werden Bestandteil von SPRINT.
Die anstehenden Arbeiten für den BER werden in 20 bis 30 Module aufgeteilt. Die
Modulmanager werden in den kommenden Wochen benannt. Dies können interne und
externe Fachkräfte sein.
Der Bereich Planung und Bau BER wird die von ihm seit Monaten mit großem Engagement
betriebene Bestandsaufnahme weiter ausbauen, vorantreiben und alle IBN-relevanten
Informationen für SPRINT bereitstellen. Zu den Informationen gehören strukturierte
Mängellisten und deren detaillierte Aufbereitung für die SPRINT-Modulleiter, weitere durch
SPRINT zu bearbeitende Problemstellungen und für die erfolgreiche Bearbeitung
notwendige Begleitinformationen z.B. zu genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen,
aktuell laufenden Planungen und Aktivitäten. Für die Ausführung wird der Projektbereich
Planung und Bau BER für die einzelnen Modulleiter je nach Bedarf Kapazität bereitstellen
(intern/extern).
Die Koordinierung der Generalinbetriebnahme einschließlich ORAT (also technische und
operative Inbetriebnahme) wird ebenfalls Teil des SPRINT-Prozesses und deckt die
Maßnahmen wie Probebetrieb, Schulung und Umzug mit ab.
Die Fachbereiche werden gemeinsam mit dem PMO die Arbeitspakete bündeln (z.B.
Fertigstellung Nordpier, Bahnhofszugang, Vorfeld, Parkhäuser) und für eine sinnvolle
Verteilung der Arbeitslast und Problemstellungen sorgen. Die Fachbereiche werden
Probleme, die aus ihrer Sicht für die Inbetriebnahme bestehen, in SPRINT zur Bearbeitung
einspeisen und priorisierte Aufträge aus SPRINT zur Mängel- und Problembeseitigung
annehmen, verantworten und umsetzen. Die Fachbereiche werden SPRINT mit Ressourcen
und Know-how unterstützen.
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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2. Organisation
Die Flughafengesellschaft wird organisatorisch und personell neu aufgestellt. Als neuer
Leiter des Flughafenbetriebs konnte die Flughafengesellschaft Elmar Kleinert gewinnen.
Kleinert ist 52 Jahre alt. Er arbeitete zuletzt als Geschäftsführer des Flughafens
Paderborn/Lippstadt. Zuvor war er unter anderem bei Lufthansa und für die Berliner
Flughafengesellschaft als Verkehrsleiter des Flughafens Tegel tätig.
Künftig wird es unter dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Hartmut Mehdorn folgende
Positionen geben: Geschäftsführer Technik (Horst Amann), Geschäftsführer Finanzen
(N.N.), Generalbevollmächtigter Operations (Elmar Kleinert), Generalbevollmächtigter
Marketing/Vetrieb (N.N.), Generalbevollmächtigter Personal (N.N.)

3. Finanzierung und Liquidität
Der Aufsichtsrat verabschiedete am 12. April 2013 den angepassten Wirtschaftsplan 2013.
Nach der aktuellen Berechnung werden die Gesellschafter in diesem Jahr 650 Mio. Euro an
Gesellschaftermitteln für die BER-Realisierung bereitstellen (bislang auf Basis
Eröffnungstermin 27.10.2013 geplant: ca. 900 Mio. Euro). Eine erste Tranche in Höhe von
ca. 192 Mio. Euro haben die Gesellschafter bereits im Januar 2013 an die FBB ausgezahlt
(ca. 71 Mio. Euro Berlin, ca. 71 Mio. Euro Brandenburg, ca. 50 Mio. Euro Bundesrepublik
Deutschland).

4. Verkehrliche Entwicklung
Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wächst der Luftverkehr in Berlin und
Brandenburg weiter. Im ersten Quartal nutzten insgesamt 5.405.955 Passagiere die
Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Unterschiede gibt es weiterhin bei der Entwicklung der Verkehrszahlen an den beiden
Flughäfen: In Tegel konnten im ersten Quartal 3.990.001 Passagiere gezählt werden, das
sind 5,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen
Schönefeld in den ersten drei Monaten des Jahres 1.415.954 Passagiere abgefertigt,
7,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank hingegen im ersten Quartal auf 52.620 Starts
und Landungen, ein Rückgang um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In
Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf 14.565. Das
entspricht einem Rückgang von 11,9 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr
einen leichten Anstieg um 1,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten drei
Monaten des Jahres 38.055 Flugbewegungen registriert.
Bei der Luftfracht konnten im ersten Quartal 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel
7.330 Tonnen registriert werden, ein Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum.
Verkehrsbericht für den Monat März:
Im Monat März 2013 nutzten insgesamt 2.082.927 Passagiere die Flughäfen Schönefeld und
Tegel – ein Plus von 4,2 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Dabei findet das
Wachstum weiterhin in Tegel statt: In Tegel konnten im Monat März 1.540.093 Passagiere
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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registriert werden, 7,6 Prozent mehr als im März 2012. Auf dem Flughafen Schönefeld
wurden im vergangenen Monat 542.834 Fluggäste gezählt. Das sind 4,3 Prozent weniger als
im Vorjahreszeitraum.
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im März auf 19.070 Starts und Landungen,
ein Rückgang um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht
verzeichnete im März ein Wachstum von 3,4 Prozent auf 2.864 Tonnen.
Die Monats- und Jahreswerte basieren auf vorläufigen Zahlen.
Die Verkehrsstatistik der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (endgültige Zahlen) finden Sie online
unter http://preview.berlin-airport.de/de/presse/basisinformationen/verkehrsstatistik/index.php

5.

Redaktioneller Hinweis

Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 19. April 2013
wieder. Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in
regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Den Sachstandsbericht BER finden Sie
auch im Internet unter: http://preview.berlin-airport.de/de/unternehmen/ueberuns/unternehmensorganisation/index.php.
Mit Nachfragen und Hinweisen bzw. bei gewünschter Aufnahme in den Verteiler zur
regelmäßigen Information, wenden Sie sich bitte direkt an: pressestelle@berlin-airport.de.

Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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