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Die Mark Brandenburg IV. Die Mittelmark II. Die Städte und Dörfer der Mittelmark

Full text: Die Mark Brandenburg

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dem Eweischiffigen, vierjochigen Langhause, ein westliches Haupt-
portal fehlt, die einzige Pforte liegt an der Nordostecke des 
Schiffes, Das Innere ist durch doppelte Emporen und eng ge-
dr�ngte Bestuhlung derartig ausgenutzt, dafs die an sich vor-
handene g�nstige Raumwirkung vollst�ndig verloren gegangen 
ist Auch hat man die alten Fenster beseitigt und durc;h 
n�chterne breite Oeflfhungen ersetzt, welche innen flachbogig 
geschlossen, nach aufsen aber spitzbogig hergestellt sind. Im 
Schiffe � vergl. Blatt L X X V Fig. 8 und 9 � tragen drei 
quadratische, an den Ecken abge-
fa�te Backsteinpfeiler die nahezu 
quadratischen Kreuzgew�lbe, welche 
auf sehr breiten und hohen abge-
kehlten Kippen ruhen. (Vergl. a auf 
dem nelienstehenden Hol zschnitte.) 
Die Pfeiler besitzen weder Kapitelle 
noch Basen -� nur einen Sockel �, 
auch fehlen sowohl Schlufssteine, 
als auch Wandkonsolen, denn die 
Rippen wachsen unmittelbar aus 
den Pfeilern und W�nden heraus. 
Der Triumphbogen war urspr�ng-
lich rundbogig geschlossen, sp�ter 
wurde er im Scheitel zerschnitten und spitzbogig �berh�ht, 
auch an seinen Pfeilern in barbarischer Weise unten erweitert. 
Das Aeufsere ist von gleicher Schlichtheit wie 
    
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