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Periodical volume

Full text: Lichtenberger Bezirks-Journal Issue 6.2019,2

HOHENSCHÖNHAUSEN:

KARLSHORST:

CDU, Linke und SPD wetteifern
ums beste Konzept. Seite 2

Dauerbaustelle hält Anlieger
weiter auf Trab. Seite 12

Bezirks-Journal
in Zusammenarbeit mit

plus.de
www.lichtenbergmarzahn

Kostenlose Monatszeitung für Lichtenberg & Hohenschönhausen | Ausgabe 02-2019, 14. Februar 2019 | www.bezirks-journal.de | Druckauflage: 50.000 Exemplare

Theater an der Parkaue
lädt Nachbarn ein

TIERPARK BERLIN

KULTUR: Lichtenberger haben am 2. März ermäßigten Eintritt und
dürfen sich auf mehrere Theaterstücke freuen. Von Linna Schererz.

D

as Theater an der Parkaue geht
neue Wege: Am Sonnabend, 2.
März, findet der erste Lichtenberg-Tag statt. Sowohl für eine Familien- als auch für eine Abendvorstellung
sind dann jeweils nur 5 Euro pro Person zu bezahlen – unter dem Stichwort
#bezirksliebe und der Vorlage des Personalausweises, in dem die gültige Meldeadresse eingetragen ist.
Das Programm beginnt um 10 Uhr
mit einem Blick hinter die Kulissen
des Jungen Staatstheaters an der Parkaue 29, bevor es um 11 Uhr mit dem
Stück „Bettina bummelt“ (Tanzstück
nach dem Buch von Elizabeth Shaw)
einen Abenteuerparcours für die ganze Familie gibt. Das Abendprogramm
um 18 Uhr beginnt ebenfalls mit einem
Blick hinter die Kulissen. In „Bilder einer großen Liebe“ schickt Wolfgang
Herrndorf ab 19 Uhr seine Figur Isa, die
dem Erfolgsroman „Tschick“ des 2013
im Alter von 48 Jahren verstorbenen
Autors entsprungen ist, auf eine eigene Reise. Die Einführung in das Stück
übernimmt der Intendant des Theaters

an der Parkaue, Kay Wuschek, gleichzeitig Regisseur des Stückes. Nachdem
der Vorhang gefallen ist, gibt es zum
Abschluss des Tages noch ein Get-together mit den Theatermachern an der
Bar des Hauses.
„Das Theater an der Parkaue ist das
Berliner Haus für die ganze Familie. Als
Ort der Fantasie öffnen wir Welten und
gestalten unser Programm gleichermaßen für alle Generationen“, sagt Intendant Wuschek. „Bei uns können Sie die
Familienfreundlichkeit
Lichtenbergs
erleben und spüren.“ Lichtenbergs
Bezirksbürgermeister Michael Grunst
(Die Linke) zeigt sich voller Vorfreude: „Wir danken dem Theater für diese
fantastische Initiative. Das Theater ist
einer unserer bezirklichen Schätze.“
Er hoffe, dass viele Lichtenbergerinnen und Lichtenberger die Gelegenheit
nutzen. Der Lichtenberg-Tag soll kein
einmaliges Event bleiben, sagt Julius
Dürrwald von der Kommunikationsabteilung des Theaters. „Er wird in
Zukunft regelmäßig stattfinden, wenn
möglich einmal im Quartal.“

So ein Affentheater

FOTO: TIERPARK BERLIN / FREDERIC SCHWEIZER

Geduldig sitzt ein Dschelada-Männchen auf einem Baumstamm, die Besucher des Tierparks Berlin fest im Blick. Seit wenigen Tagen haben die aus dem Hochland von Äthiopien
stammenden Primaten ein neues Zuhause: Ein Jahr dauerte der Umbau des Affenhauses
im Tierpark Berlin, bei dem die insgesamt 2.000 Quadratmeter großen Anlagen in kleine
naturnahe Landschaften umgestaltet wurden – Wasserfall, Kletterbäume und Felsen
inklusive. Neben den Dscheladas haben dort nun unter anderem auch Kapuzineraffen ein
Zuhause. Die Modernisierung kostete 620.000 Euro. Das Geld stammt aus Eigenmitteln
des TIerparks, von der Senatsfinanzverwaltung und aus Spenden der Tierpark-Fördergemeinschaft.

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TOP-THEMA

HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG | BEZIRKS-JOURNAL

„Nicht nur reden, sondern Taten folgen lassen“

GESPRÄCH: Wie der Lichtenberger CDU-Vorsitzende Prof. Dr. Martin Pätzold Hohenschönhausen parteiübergreifend entwickeln will.

M

it einem Zehn-Punkte-Plan
für Hohenschönhausen ist die
Lichtenberger CDU ins neue
Jahr gestartet. Prof. Dr. Martin Pätzold
war Bundestagsabgeordneter, ist der
Vorsitzende der CDU Lichtenberg und
in Hohenschönhausen aufgewachsen. Er
setzt sich dafür ein, dass Hohenschönhausen parteiübergreifend wieder mehr
Aufmerksamkeit erfährt.
Herr Prof. Dr. Pätzold, welche Ideen hat
die CDU für Hohenschönhausen?
Wir wollen, dass die Anna-SeghersBibliothek im Linden-Center bleibt, denn
dort gehört sie nach meiner Auffassung
hin. Wenn die Bibliothek als Anker-Mieter aus dem Linden-Center auszieht, ist
unklar, wie sich das Einkaufszentrum
weiterentwickelt. Uns beschäftigt das
Verkehrszentrum Hohenschönhausen.
Am Bahnhof konnten schon einige Verbesserungen erreicht werden, aber noch
nicht genug. Die S 75 muss schnell bis
zum Westkreuz verlängert werden. Bewegung muss auch in die Entwicklung
der Hohenschönhausener Mitte kommen. Uns ärgert darüber hinaus der
baulich desolate Zustand des Polizeigebäudes an der Pablo-Picasso-Straße. Wir
möchten nicht, dass die grünen Innenhöfe bebaut werden. Die CDU setzt sich
dafür ein, dass man die Gewerbegebiete
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nachhaltig entwickelt. Konsens über alle
Parteien hinweg ist die Ärzteversorgung in Hohenschönhausen, die besser
werden muss. Wir wollen, dass die Hohenschönhausener Feuerwehren saniert
werden. Und wir fordern, dass sich die
Parkplatzsituation nicht weiter verschlechtert. Kurzum: Es geht um spürbare Veränderungen des Lebensalltages.
Und das zieht sich durch viele Bereiche.
Uns ist dabei wichtig, nicht den Fehler zu
machen, nach Schuldigen für dieses oder
jenes Thema zu suchen. Wir müssen uns
um das kümmern, was nicht funktioniert. Deshalb haben wir die dringendsten Themen in einem Zehn-Punkte-Plan
für Hohenschönhausen zusammengetragen. Das sind Themen, wo parteiübergreifend im Bezirk gesehen wird, dass etwas getan werden muss. Allerdings habe
ich immer wieder den Eindruck, dass bei
der Frage, wie man bestimmte Ideen realisieren kann, die letzte Kraft dazu fehlt,
gemeinsam daran zu arbeiten.

für Hohenschönhausen erhebt, ist unser
CDU-Abgeordneter Danny Freymark im
Abgeordnetenhaus. Richtig ist, dass es
sich bei unseren Themen um Probleme
handelt, die über Jahre und Jahrzehnte
bekannt sind, wo man aber aus unterschiedlichen Gründen nie dazu übergegangen ist, diese strukturiert abzuarbeiten. Daher haben wir uns entschieden,
einen Zehn-Punkte-Programm für Hohenschönhausen zu erarbeiten. Dafür
wollen wir uns einsetzen – noch stärker
FOTO: BEZIRKS-JOURNAL/ MARCEL GÄDING
und sichtbarer als bisher. Vor allem aber
Prof. Dr. Martin Pätzold saß von 2013 bis
wollen wir die anderen Parteien im Be2017 im Bundestag, ist seit 2011 Vorsitzenzirk dafür gewinnen.

Viele Probleme sind seit Jahren, wenn
nicht sogar seit Jahrzehnten bekannt. Daher wundert es, dass nach der SPD nun
die CDU und vor wenigen Tagen auch Die
Linke plötzlich Hohenschönhausen im Fokus hat.
Da ist wohl ein falscher Eindruck entstanden. Wer immer wieder die Stimme

Wie füllen Sie Ihren Forderungskatalog
mit Leben?
Wir haben uns vorgenommen, zu den
einzelnen Themenblöcken auf Landesund Bezirksebene Anfragen sowie Anträge zu stellen. Wir setzen die Themen
und geben sie rein. Mir ist es egal, mit
welchen Mehrheiten demokratischer
Parteien wir Unterstützung für unsere
Projekte finden. Wenn wir nach ein bis
zwei Jahren von uns behaupten können,
dass von unseren zehn Themen wenigstens die Hälfte umgesetzt wird, haben
wir schon mal was erreicht. Leider sind
wir als CDU nicht in der Lage, im Alleingang Projekte schnell umzusetzen. Dafür
fehlt uns die politische Mehrheit. Daher
sind wir auf die Unterstützung der anderen demokratischen Parteien angewiesen. Und das braucht seine Zeit. Uns war
daran gelegen, eine Bestandsaufnahme
vorzulegen – auch als Grundlage, uns
später zu bewerten und zu schauen, was
von unseren Themen umgesetzt wurde.
Klar: Man muss nicht nur reden, sondern muss endlich Taten folgen lassen,
um den Lebensalltag der Hohenschönhausener zu verbessern.

der der CDU Lichtenberg.

Läuft man nicht Gefahr, die Menschen vor
Ort mit dieser Form der Ankündigungspolitik zu enttäuschen?
Wir greifen ja Punkte auf, wo wir in
den letzten Jahren bereits aktiv waren.
Unser Ziel ist ja, all das mal aufzuschreiben für diejenigen, die sich Gedanken
machen, welche politische Partei ihre
Interessen vertritt. Das alles kommt ja
nicht aus dem luftleeren Raum, sondern
es ist so, dass wir uns für viele Themen
schon lange Zeit engagieren. Politik lebt
aber auch von Wiederholung. Nehmen
wir die Diskussion um die Verkürzung
der S-Bahnlinie 75: Auf bezirklicher Ebene gibt es Zustimmung aller Parteien,
dass es eine solche Beschneidung dieser
wichtigen Verbindung in die Berliner Innenstadt nicht geben darf. Auf Landesebene jedoch bekommt unser Abgeordneter dafür im Abgeordnetenhaus keine
Mehrheit. Und da muss ich mich schon
fragen, was die Abgeordneten der anderen Parteien machen, damit die S 75 wieder verlängert wird? Das sind doch die
Fragen, die man stellen muss. Da würde
ich mir parteiübergreifend mehr Unterstützung für unsere Region wünschen.
Von Bewohnern werden wir zudem auch
bestärkt darin, dass wir bei diesem Thema dranbleiben sollen. Und das verspreche ich dann auch – und wenn die S 75
erst wieder 2021 oder 2022 verlängert
wird. Die Leute sehen auch, wer den langen Atem hat. Ich kann ja nicht ein Thema anstoßen, dann nicht vorankommen
und es unterm Strich sein lassen. Das
betrifft auch die Gestaltung der Hohenschönhausener Mitte, die nun wahrlich

kein Aushängeschild ist. Am Ende geht
es darum, den Menschen zu zeigen, was
wir erreichen wollen – und wie wir es erreichen wollen. Viele Hohenschönhausener fühlen sich abgehängt. Wir müssen
daher übergreifend einen Beitrag leisten,
damit die Leute merken, dass sich etwas
ändert.

Das Gespräch führte Marcel Gäding.

DIE IDEEN DER ANDEREN
Die CDU ist nicht die
einzige Partei, die einen
Plan für Hohenschönhausen hat. SPD und Die Linke
haben ebenfalls Strategiepapiere vorgelegt, die wir
kurz vorstellen:
Anfang Februar hatte Die
Linke unter der Überschrift
„Wir für Neu-Hohenschönhausen“ Positionen
veröffentlicht: sozialen
Zusammenhalt stärken,
bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung stärken, Kitas und Spielplätze
für Kinder, Verkehrsinfrastruktur stabilisieren und
modernisieren, bezahlbare
Wohnungen, Chancen für
Kunst und Kultur nutzen,
Zentrum zügig entwickeln, grüne Infrastruktur

erhalten, ambulante
Ärzteversorgung sichern,
Schließung des Flughafens
Tegel nach Inbetriebnahme
Schönefeld zügig umsetzen.
„Hohenschönhausenplan“
hat die SPD Lichtenberg
ihr Papier bezeichnet, das
Mitte August vorgestellt
wurde und für Diskussionen sorgte. Gefordert
werden unter anderem
ein Neustart am Prerower
Platz (Gestaltung), eine
Kunsthalle für Hohenschönhausen, ein eigener
U-Bahnanschluss, eine
bessere S-Bahn-Anbindung, Ansiedlung von Ärzten, Förderung von Vielfalt,
Ausbau von Angeboten für
Alleinerziehende.

Neu sind die meisten
Ideen nicht. Hinzu kommt,
dass sowohl Die Linke als
auch SPD und CDU für die
einzelnen Bereiche seit
der Wende abwechselnd
Verantwortung trugen.
Insbesondere bei der Umgestaltung des Bahnhofs
vom Haltepunkt zu einem
attraktiven Verkehrsknoten
sowie der Gestaltung der
Gegend um den Prerower
Platz treten Bezirks- und
Landespolitiker seit Jahren
auf der Stelle – allerdings
auch, weil in der Vergangenheit kaum Geld für
städtebauliche und soziale
Projekte vorhanden war.
Nun stehen die Chancen
gut, angesichts von Haushaltsüberschüssen, Ideen
in die Tat umzusetzen.

BEZIRKS-JOURNAL | HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG

WIRTSCHAFT

3

Aus der Krise erwuchs eine neue Chance

UNTERNEHMEN: Am Abend des 9. April vergangenen Jahres brannte es in der Coppistraße 9. Das Gebäude stand beim Eintreffen der Feuerwehr in
Flammen. Eine Katastrophe für Meister René Hätscher und sein Team. Doch ans Aufhören wollten sie nicht denken. Von Angelika Giorgis.

M

ehr als 17 Jahre lief alles gut für
René Hätscher und sein zwölfköpfiges Team. Seit dem Jahr
2001 hatten sich der Tischlermeister
und seine Mitarbeiter einen Namen gemacht. Die Tischler arbeiteten als Messebauer auf der IFA, bauten das ARDHauptstadtstudio von „berlin direkt“,
Möbel für Agenturen, den Tresen für die
Pro7-Show „Popstars“, auch das Sofa
fürs ZDF-Morgenmagazin.
Gerade hatten sie damit begonnen,
die Produktionsprozesse zu optimieren und die Kommunikation unter den
Kollegen zu verbessern, damit sich die
Teams selbst organisieren können. René
Hätscher holte sich dafür Hilfe von der
Unternehmensberaterin
Jacqueline
Koeppen. Sie ist Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung. Auf ihren Rat hin
war er im März auf einer Coaching-Reise in Nepal unterwegs und kam voller
Tatendrang zurück. Wenige Tage später machte ein Brand jedoch alle Pläne
zunichte. Der Schaden beläuft sich bis
jetzt auf etwa 1,2 bis 1,3 Millionen Euro.
Doch schon in den ersten Tagen danach
war klar: Hätscher macht weiter – und
mit ihm drei seiner Kollegen. Die anderen suchten sich neue Jobs. Sie wollten
keine Asche auskehren.

Was ermutigte den 47-jährigen Tischlermeister zu diesem Schritt? Die Einsatzbereitschaft seiner Kollegen und
die Hilfe der Nachbar-Unternehmen,
denn Handwerker helfen sich untereinander. Auch das Bezirksamt meldete
sich und vermittelte eine Mietwerkstatt
in Vogelsdorf, wo vorübergehend die
Produktion weiterging, während am alten Standort das Aufräumen startete.
„Mein Arbeitstag begann 5 Uhr morgens
und endete abends gegen 22 Uhr, erzählt
Tischlermeister Hätscher.
In dieser Krise sah er aber auch die
Chance, eine der modernsten, innovativsten und nachhaltigsten Tischlereien
Deutschlands aufzubauen. Gemeinsam
mit Jacqueline Koeppen will er eine
Unternehmenskultur schaffen, die vom
Mitgestalten, von Verantwortung und
Verbundenheit mit der Firma geprägt
ist. Außerdem wurde in moderne Maschinen investiert und der Digitalisierung die Tür geöffnet. Mitarbeiter Achim
Schulz erklärt: „Mit unserer neuen Unternehmenskultur sind die Kollegen keine Befehlsempfänger mehr, obwohl der
Chef natürlich auch weiterhin den Hut
aufhaben wird. In einem hierarchisch
strukturierten Handwerksbetrieb ist
das beinahe eine kleine Revolution.“

Je nachdem, wie sich die Firma in der
nächsten Zeit entwickelt, sollen zehn
bis zwölf weitere Kollegen eingestellt
werden.
Seit Mitte November läuft die Produktion wieder am Lichtenberger Standort.
Jetzt stehen in der hellen, etwa 1000
Quadratmeter großen Halle moderne
Produktionsmaschinen und viele Monitore. „Von der Auftragserstellung
bis zur Auslieferung wird alles digital
begleitet“, berichtet Silvio Hoppe. Die
Steuerung kann über einen Tablet-PC
erfolgen, die Verständigung geschieht
im Chat. Dafür hat sich die Firma Hilfe
geholt. Sie kooperiert mit dem Fachbereich Holzingenieurwesen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in
Eberswalde. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Otto Smentek wurde die Projektgruppe Innovationswerkstatt Holz gegründet.
In der Halle steht ein langer Tresen.
Er wird in einem besonderen Hotel aufgestellt. Das ehemalige Frauengefängnis
Lichterfelde beherbergt seit ein paar
Jahren Studios, Ateliers und Proberäume. Nun soll ein Teil des Gebäudes zu
einem Hotel umgestaltet werden und
die Firma Hätscher übernimmt die Möblierung.

FOTO: ANGELIKA GIORGIS

René Hätscher und Wirtschaftsstadträtin
Birgit Monteiro (SPD) in der Tischlerei. Der
Bezirk half nach dem Brand.

Möbel können auch private Kunden
in Auftrag geben, jedoch keine Reparaturen. Die neue Homepage https://hmitischlerei.de, die über das gesamte Portfolio informiert, ist noch in Arbeit. In
Hätschers Büro steht bereits ein Computer, dem eine 3D-Brille angeschlossen
ist. Jan Kirchner von der Firma DEFABE
(Denkfabrik Berlin) erklärt, wie damit
Räume virtuell eingerichtet und besichtigt werden können. Kirchner und seine
Kollegen kommen regelmäßig hierher,
um Hätschers Kunden zu zeigen, wie
Möbel im Raum wirken. Die Tischlerei
Hätscher baut dann die realen Objekte.
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FREIZEIT

HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG | BEZIRKS-JOURNAL

Die perfekte Welle in der Großstadt

ERLEBNIS: Auf dem Gelände des alten Zwischenpumpwerkes an der Landsberger Allee entsteht das Indoor-Surferparadies Wellenwerk Berlin.
Auch gastronomisch wird das Areal weiterentwickelt. Von Angelika Giorgis.

A

ls sieben Freunde im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, die auf
Bali den Wellen hinterher gejagt
waren, in Tegel mit ihrem Flieger wieder
durch die dichte Wolkendecke stießen,
überkam sie etwas Wehmut. Berlin ist ja
kein Surferparadies. Doch das lässt sich
ändern, fanden die jungen Leute wenig
später und beschlossen, eine Location
zu errichten, wo man völlig unabhängig
von Tide und Wetter diesem Sport nachgehen kann. Und die soll in Lichtenberg
entstehen.
In München und Zürich gibt es schon
solche „stehenden Wellen“. Am Eisbachufer im Englischem Garten trifft
sich beispielsweise die Münchner Surferszene. Allesamt Profis, denn das
Surfen ist dort weder leicht noch ungefährlich. Die Berliner Gründer wollen
diesen Sport aber nicht nur Insidern
ermöglichen, sondern auch Anfänger
dafür begeistern. Sie wandten sich mit
ihrer Idee an Münchner Ingenieure, die
seit mehreren Jahren über ein marktreifes Produkt verfügen. Schließlich kauften sie dieses City-Wave-Wellensystem,
das sich für Anfänger, Fortgeschrittene
und Profis eignet. Auf dem Gelände des
denkmalgeschützten Zwischenpumpwerks Lichtenberg fand man den geeigneten Standort. Das von 1889 bis 1910 an
der Landsberger Allee erbaute Gebäudeensemble im märkisch-spätgotischen
Historismus-Stil verfügt über weitläufige Rasenflächen und einen alten Baumbestand - geradezu ideal für Freizeitangebote. Und nur sieben Minuten mit
dem Auto vom Alexanderplatz entfernt.
Gleich neben dem Wellenwerk hat bereits Windobona Indoor Skydiving Berlin den modernsten Windkanal der Welt
eröffnet. Man kann also quasi an einem
Ort in die Lüfte gehen oder ins Wasser
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FOTO: WELLENWERK BERLIN

Noch existiert das Wellenwerk Berlin nur als Simulation. Doch das soll sich ändern.

tauchen. Allerdings gibt es nur eine einzige, neun Meter breite Welle, die in einem 10 mal 18 Meter großen Becken per
Gegenstromanlage erzeugt wird. Die
Anlage wird mit Ökostrom betrieben,
der das Wasser über eine verstellbare
Rampe schießt, wodurch eine 1,6 Meter

hohe Welle entstehen kann. „Die Welle
steht immer am gleichen Ort – perfekte
Bedingungen für einen Surfer“, erklärt
Julius Niehus, einer der Gründer. Man
muss darum weder anpaddeln noch einen Take-off können, um die Welle zu
surfen, sondern steigt vom Rand aus
hinein, surft also von rechts nach links
oder umgekehrt. „Eine optionale Haltestange ermöglicht Besuchern ohne
Vorkenntnisse Erfolgserlebnisse ab dem
ersten Versuch“, erklärt Niehus. „Das
schließt im Vergleich zum Surfen in
der freien Natur das Risiko von Frustration und Verletzungen fast aus.“ Man
darf auch mit den eigenen Surfbrettern
und mit Bodyboards ins Wasser. Interessenten fast jeden Alters und mit
unterschiedlichen Kenntnissen, selbst
Personen mit körperlichen Einschränkungen, können die Anlage nutzen. Eins
steht jedoch fest: Diejenigen, die noch
nie surften, fallen alle am Anfang ins
Wasser. Profis schaffen während einer
Stunde etwa zehn Durchgänge.
Kontakt zu sozialen Trägern

will hier einen sommerlichen Biergarten
mit Spielplatz entstehen lassen, in dem
man an lauen Frühlings- und Sommerabenden vom Alltag entspannt. Das RosaLisbert, das durch die Berliner Meisterkochjury als „Szenerestaurant 2016“
ausgezeichnet wurde, hatte bisher in
der Arminiusmarkthalle sein Domizil.
Es fand 2018 und 2019 im Gault Millau
Erwähnung. Nun wird es seine Flammkuchen und andere elsässische Speisen
am Wellenwerk anbieten. Havemann ist
auch Mitinhaber der Velvet Bar Berlin,
die aus Neukölln hierher zieht. Sie wurde im vergangenen Herbst mit dem „Mixology Bar Award“ als die „Bar des Jahres 2019“ ausgezeichnet. Neu wird eine
Cocktailbar mit gesunden Snacks und
Bar Food sein. „Wenn wir im Hochsommer unter Volllast arbeiten, sind bei uns
mehr als 50 Leute beschäftigt“, erzählt
der Gastronom.
Die Gründer haben für die nächsten
Jahre noch einige Ideen. Dafür müssen
sie viel Manpower und Geld investieren.
Im Wellenwerk steckt ihr Eigenkapital.
„Wir sind froh, dass wir es geschafft
haben, die Finanzierung ohne Investoren zu stemmen. Wir wurden jedoch
tatkräftig vom Land Berlin und der IBB
unterstützt“, erklärt Niehus. Die Bewohner der umliegenden Bezirke und
die Berliner Gäste dürfen gespannt sein,
wie sich diese Location in den kommenden Jahren entwickelt.

Die Gründer meinen, Surfen sei ein
tolles Gemeinschaftserlebnis. Darum
sind sie offen für Schulen und nahmen
bereits Kontakt zu sozialen Trägern auf.
Auch an nationale und internationale Meisterschaften haben sie gedacht,
schließlich wird Surfen 2020 in Tokio
erstmals olympische Disziplin.
Im Wellenwerk kann man aber nicht Ort und Kontakt: Landsberger Allee 270,
nur surfen. Der Unternehmer Robert 10367 Berlin, Tel.030 20456226, Internet:
Havemann, einer der Geschäftsführer, https://wellenwerk-berlin.de

BEZIRKS-JOURNAL | HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG

BEZIRK AKTUELL

Gemeinsam Deutsch sprechen

KURZ NOTIERT

INTEGRATION: In der KULTschule bauen Migranten ihre Angst vor der neuen Heimatsprache ab. Von Steffi Bey.

S

ie sprechen schon etwas Deutsch,
aber eben noch nicht genug. Deshalb wollen sie ihre Kenntnisse
vertiefen und auch mehr über die Kultur
und Geschichte, über Traditionen und
das Leben in ihrer neuen Heimat lernen.
Rund 20 Interessierte aus Syrien, dem
Irak und Russland nehmen derzeit am
Projekt „Gemeinsam Deutsch sprechen“
teil.
Einmal pro Woche treffen sie sich in
der KULTSchule Lichtenberg. Tamara
Kravcova, eine freundliche Seniorin, die
vor 15 Jahren aus Russland nach Berlin kam, unterrichtet eine Gruppe. Sie
sucht Gedichte aus, die vorgelesen und
besprochen werden, wirft Karten und
Fotos an die Wand und versucht immer
wieder mit ihren Erwachsenen Schülern
ins Gespräch zu kommen. „Den Willen
etwas zu lernen haben alle, aber manche
trauen sich nicht Deutsch zu reden“,
sagt die ehrenamtliche Dozentin. Sie unterbricht deshalb oft die Teilnehmer und
bittet darum, in der neuen Heimatsprache zu antworten.
Mascha, die seit sieben Jahren hier
lebt, sucht krampfhaft nach Wörtern
und fällt noch zu oft ins Russische zurück. Auch Galina strengt sich sichtlich
an, wird von der Lehrerin mehrmals
korrigiert und beginnt noch einmal mit
ihrem Satz. „Ich will unbedingt besser
Deutsch lernen“, sagt sie. „Mit meinen
Freunden spreche ich ja nur Russisch“,
ergänzt sie schulterzuckend – fast wie
eine Entschuldigung.
Jakov und seine Frau Tatjana haben
schon mehr Erfahrung mit der deutschen Sprache. Bei ihnen kommen die
Antworten zügiger und auch meistens
grammatisch richtig. Das freut Tatjana
Kravcova, doch sie erklärt: „Wichtig ist
mir das gesamte Drum und Dran – wir

FOTO: STEFFI BEY

Tamara Kravcova spricht mit ihren Kursteilnehmern ausschließlich Deutsch.

wollen natürlich gemeinsam Deutsch
sprechen, uns aber auch auf lebensnahe
Themen konzentrieren.“ In angenehmer
Atmosphäre soll es einen Austausch geben: Fragen beantworten, Erfahrungen
teilen sowie Kontakte knüpfen. Bildung,
Kultur, Arbeit und Beruf sowie Orientierungshilfe stehen unter anderem auf
dem Programm.
Begonnen wurde im Herbst 2018. Für
Lyra-Vereinsvorsitzenden Walter Gauks
ist das neue Projekt bereits jetzt ein Erfolg: „Der Zulauf ist gut und die Teilnehmer überlegen zudem, was sie darüber
hinaus gemeinsam unternehmen können“, sagt er. Eine zeitliche Begrenzung
gebe es nicht. Er wolle zunächst „alles
so laufen lassen und schauen, ob es vielleicht ausbaufähig ist.“
Getragen wird das Integrations-Vorhaben von vier Initiatoren. Mit im Boot
sind das Bezirksamt Lichtenberg, der

5

Verein Lyra, die Stadtteilkoordination
Lichtenberg-Mitte (pad gGmbH) und die
Oskar-Freiwilligenagentur. Die ehrenamtlichen Lehrer wurden vor Projektbeginn geschult.
Tamara Kravcova engagiert sich, weil
es ihr großen Spaß macht und sie ihr
Wissen weitervermitteln möchte. Sie arbeitete bereits in Russland als DeutschDozentin. Mit ihrer Gruppe plant sie
schon Ausflüge. So soll es unter anderem nach Babelsberg gehen, außerdem
auf die Pfaueninsel und durch die Friedrichstraße.
Interessierte Kursteilnehmer und ehrenamtliche Lehrer sind willkommen. Angeboten werden die Kurse entgeltfrei. Sie
finden außerhalb der Schulferien – mittwochs von 17.30 bis 18.30 Uhr und samstags von 12 bis 13 Uhr, in der KULTSchule,
Sewanstraße 43, statt. Weitere Informationen unter Tel. 030 55397324.

Investor ändert
Namen für Projekt
LICHTENBERG – Der an der Ecke Frankfurter
Allee und Buchberger Straße geplante Gewerbepark bekommt einen neuen Namen:
Künftig soll er nach dem niederländischen
Investor Dr. Harry van Caem benannt werden und „Van Caem Park“ heißen, wie der
Projektentwickler mitteilte. Ursprünglich
war von Coppi-Park die Rede – in Anlehnung an die nahe gelegene Coppistraße,
die nach den NS-Widerstandskämpfern
Hans und Hilde Coppi benannt wurde. Deren Sohn Hans hatte allerdings gegen die
Verwendung des Namens protestiert. „Ich
bedauere den gesamten Vorgang und entschuldige bei Herrn Dr. Coppi für die Irritation, die unsere Namenswahl bei ihm völlig
zu Recht ausgelöst hat“, sagte Dr. Harry
van Caem. Im „Van Caem Park“ sollen auf
ca. 111.000 Quadratmetern Büroräume und
schätzungsweise mehr als 5.000 Arbeitsplätze, vornehmlich in der IT-Branche, geschaffen werden. (bzj.)

Baumfällungen
in Wartenberg
WARTENBERG – Im Landschaftspark Wartenberg werden derzeit Bäume gefällt. „Um
die Verkehrssicherheit auch weiterhin zu
gewährleisten, werden auf einem etwa 50
Hektar großen Areal viele der vor 15 Jahren schnell wachsenden und mittlerweile
bruchgefährdeten Baumarten entfernt,
damit die langsam wachsenden und stabileren Baumarten sich nun frei entfalten
können“, teilte Umweltstadtrat Wilfried
Nünthel (CDU) mit. Zur Bepflanzung der
damals noch kahlen Flächen wurden Vorwaldbaumarten wie Birke, Weide und Pappel eingesetzt. Durch die Mischung der verschiedenen Baumarten entsteht nach dem
Konzept „Wald 2000“ ein lichter schnellwachsender Wald. Ergänzt werden die Pflegemaßnahmen durch Anpflanzungen von
standortentsprechenden Gehölzen, heißt
es. (bzj.)
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FREIZEIT & FAMILIE

HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG | BEZIRKS-JOURNAL

Singen und Tanzen zwischen Bücherregalen

TRADITION: Seit zehn Jahren veranstalten die Lichtenberger Bibliotheken Familiensamstage. Von Steffi Bey.

W

enn aus einer Idee eine Tradition wird, ist das ein gutes
Zeichen: Bei den Familiensamstagen, die seit rund zehn Jahren
alle vier Lichtenberger Stadtbibliotheken anbieten, trifft das zu. Den Auftakt gab es jetzt am Prerower Platz 2.
Unter dem Motto: „Kinder kommt zum
Fest der Tiere“, trafen sich Mitte Januar
mehr als 60 Mädchen und Jungen samt
Eltern oder Großeltern in der Anna-Seghers-Bibliothek.
Es war ein fröhliches, mitunter lautes
Treffen, bei dem die meisten Besucher
von Anfang an begeistert waren. Vier
Lehrer der Schostakowitsch-Musikschule Lichtenberg führten durch das Programm. Sie ließen etliche Instrumente
erklingen, sangen dazu und sie animierten das Publikum zum Mitmachen. Und
so wurde eine Stunde lang gemeinsam
geträllert, geklatscht, gestampft und im
Rhythmus geklopft. Kinder und Erwachsene hielt es nur dann auf den Stühlen,
wenn kurzweilig ein paar Passagen über
die spannende Reise zur Farm des alten
McDonald vorgelesen wurden.
Mit dem Zug erreichten die Gäste
schließlich das Ziel: Vorbei an Winkedorf und Trampelstadt, begleitet von
Flöten-, Gitarren-, Trommel- und Violinen-Tönen.
Auch nach der Veranstaltung sangen
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FOTO: STEFFI BEY

Boris Hirschmüller und Ulrike Barchet zu Gast mit dem Instrumentenkarrussel. Bei den
Familiensamstagen geht es nicht nur um Bücher.

fest. Gesine Slomkow, die mit ihrem Enkel dabei war, schwärmte: „Was für ein
toller Samstagvormittag, jetzt sind alle
munter.“
Aber nicht nur die Gäste hatten Spaß.
Auch Birgit Conrady, Fachgruppenleiterin musikalische Früherziehung der
Schostakowitsch-Musikschule, wirkte
am Ende zufrieden. „Es ist jedes Mal
schön zu sehen, wie Kinder begeistert
reagieren und aus sich heraus kommen“, sagte die Lehrerin.
Erfahrungsgemäß kommen nach diesen öffentlichen Terminen verstärkt
Kinder und Eltern zum Schnuppern in
die Musikschule. Innerhalb des „Instrumenten-Karussells können sie sich ausprobieren“, erklärte Birgit Conrady.
Neues entdecken und selbst aktiv mitmachen, heißt es das ganze Jahr über
bei den Familiensamstagen in Lichtenbergs Bibliotheken. „Die Nachfrage ist
groß“, betonte Sigrid Tschepe, Leiterin
der Anna-Seghers-Bibliothek. In ihrer
Einrichtung geht es im Februar beispielsweise um Gesellschaftsspiele, die
getestet werden können.

Weitere Informationen zu den Familiensamstagen in allen vier Lichtenberger Stadtbibliotheken können unter
einige kleine und große Besucher ein- fallen, wir kommen wieder“, stand für www.stadtbibliothek-berlin-lichtenberg.de
fach weiter. „Es hat uns richtig gut ge- Kathrin Will und ihre beiden Töchter nachgeschaut werden.

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Bildung, Beruf & Karriere

Verlagssonderthema rund um die Aus- und Weiterbildung sowie Job- und Ausbildungsplatzsuche

Schlaufuchs: Weil
Schule mehr kann

PROJEKT: Ein Berliner Verein gibt Nachhilfe für Kinder. Diese werden
von Studierenden betreut. Von Angelika Giorgis.

V

or sieben Jahren baten die Eltern von Alexander Möller, er
möge doch bitte an ihrer Stelle
zur Elternversammlung in die Klasse
seiner jüngeren Schwester gehen. Der
angehende Wirtschaftsingenieur hatte
selbst auf dem Otto-Nagel-Gymnasium
in Biesdorf gelernt und kannte noch
die Lehrer und den Direktor. Thema
des Abends war Hausaufgabenhilfe. Die
wurde nachmittags von den Lehrern
erteilt, die nicht immer fachgerecht
unterstützen konnten. Alexander Möller besprach sich in den darauffolgenden Tagen mit ehemaligen Mitschülern
und die Idee war geboren: Sie übernehmen die außerschulische Hilfe an ihrem
einstigen Gymnasium, denn Studenten
– so ihre Meinung – können Nachhilfe
ganz gut, und wenn mehrere vor Ort
sind, könnte man in verschiedenen Fächern helfen. Da Möller gerade auf der
Suche nach einem neuen Nebenjob war,
schlug er das dem Schuldirektor vor.
Die Studenten, hauptsächlich ehemalige Abiturienten aus der Region
Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg
und dadurch lokal verwurzelt, kommen
nachmittags in die Schule und begleiten die Mädchen und Jungen auf ihrer
Schullaufbahn. Dieser Gedanke lässt
sich gerade an Ganztagsschulen gut
umsetzen. Nach dem Otto-Nagel-Gymnasium war das Barnim Gymnasium in
Falkenberg, eine offene Ganztagsschule, der nächste Kunde. Die Biesdorfer
Georg-Klingenberg-Schule, eine intergrierte Sekundarschule, und das Hermann-Hesse-Gymnasium, eine Ganztagsschule im Kreuzberger Graefekiez,
kamen schnell hinzu.
Keine klassische Nachhilfeschule
„Wir sind keine klassische Nachhilfeschule, sondern arbeiten an den jeweiligen Schulen barrierefrei, das heißt
ohne Bezahlschranken“, erklärt Möller
das Konzept von Schlaufuchs. Es bietet
den Schulen seine Dienstleistung an,
der Schulleiter ist also Ansprechpartner und Kunde. Das Geld dafür kommt
aus verschiedenen Töpfen. Ganztagsschulen haben beispielsweise ein eigenes Budget für solche Aktivitäten,
Schulen in sozialen Brennpunkten werden besonders gefördert.
Die Schlaufüchse arbeiten mittlerweile mit etwa 20 Schulen auf wöchentlicher Basis zusammen. Zudem hat
Schlaufuchs Berlin im Bezirk MarzahnHellersdorf einen Bildungsverbund mit
allein 25 Schulen gegründet. Sie einigten sich auf zusätzliche Kernthemen
und wollen diese nach und nach ausbauen. „Wir treten übers Jahr so mit
etwa zehn Prozent der Schüler einer

Schule in Kontakt“, erklärt Möller.
Vergangenes Jahr gingen die Schlaufüchse auch eine Kooperation mit der
Wohnungsgenossenschaft Marzahner
Tor eG ein. In deren Wohnfühltreffs
haben sie Lernstudios eingerichtet. In
der Walter-Felsenstein-Straße können
die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Schulen jeden Dienstag für
zweieinhalb Stunden ihre Fragen und
Probleme rund um den schulischen
Alltag klären. Das Lernstudio wird von
mehreren Teammitgliedern von Schlaufuchs Berlin in verschiedenen Fachrichtungen betreut. Die Schülerinnen und
Schüler jeder Klassenstufe erhalten
ohne Voranmeldung bei ihren Hausaufgaben, der Vorbereitung für Klassenarbeiten und Tests, der Ausarbeitung von
Vorträgen und weiteren Anliegen Hilfe.
Etwas Besonderes sind Förderkurse, in
denen schwächere Schülerinnen und
Schüler jede Woche unterrichtsbegleitend ihre Wissenslücken schließen können. Das geschieht in enger Absprache
mit den Lehrern.
Meist sind es die klassischen Probleme, mit denen die Kinder zu den
Schlaufüchsen kommen: Mathematik,
Naturwissenschaften, Fremdsprachen.
Das Schlaufuchs-Team macht aber auch
Angebote wie Kreativitätstechniken
oder „Orientierung für den künftigen
Job“, In Feriencamps können sich künftige Abiturienten auf die mündlichen
und schriftlichen Prüfungen vorbereiten. Die Auswahl der Übungsaufgaben
orientiert sich an den vorgegebenen
Schwerpunkten der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Familie.
Alexander Möller ist es wichtig, dass
die Mädchen und Jungen so effektiv
wie möglich lernen. „Im System Schule wird ihnen viel Freizeit genommen“,
meint er. Er freut sich, wenn Schüler
bei ihm anrufen und ihnen durch die
Schlaufüchse geholfen werden kann.
Aber auch über positives Feedback der
Eltern.
In diesen Wochen zieht der Verein
aus einem Bürogebäude in der Leunaer Straße in ein ehemaliges Ladengeschäft. Dort sind sie präsenter und
schneller zu finden. Jetzt arbeiten bei
den Schlaufüchsen fünf Festangestellte und viele Honorarkräfte. Der Kreis
schließt sich: Am Otto-Nagel-Gymnasium haben sie die erste Generation von
der fünften Klasse bis zum Abitur begleitet. Viele der Schulabgänger wollen
das System nun auch mitgestalten und
kommen zurück zu ihrer Schule, um
zu helfen. „Das ist besonders schön“,
meint Möller, „denn hier sind wir gestartet.“
Weitere Infos: https://schlaufuchsberlin.de/

Bildung, Beruf & Karriere

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9

Verlagssonderthema rund um die Aus- und Weiterbildung sowie Job- und Ausbildungsplatzsuche

Anerkennung für
die Besten

PFLEGEDIENST: „binschonda“ würdigt Leistungen von Angestellten mit
dem Award „Super Pfleger“

D

ie Pflege älterer und bedürftiger
Menschen gehört zu den herausfordernsten und wichtigsten Tätigkeiten in unserer alternden
Gesellschaft. Besonders der Mangel an
Pflegepersonal stellt die Gesellschaft
vor große Herausforderungen. Steffen
Höppner, Geschäftsführer von binschonda Hauptstadt-Pflegedienst, sieht
dringenden Handlungsbedarf, wenn es
um das Image des Pflegeberufs geht:
„Ich habe Hochachtung vor jedem
Menschen, der sich mit Leidenschaft
für den Pflegeberuf entscheidet. Diese
Achtung können wir als Unternehmen
leider oft nur unzureichend in Geld
ausdrücken. Das macht die Politik, die
Gesundheitsbranche und uns als Unternehmen leider auf Dauer unglaubwürdig.“, so Steffen Höppner weiter.
Die Pflege braucht nicht nur neue Konzepte, sondern vor allem ein höheres
Budget.
Mit der Auszeichnung „Super Pfleger“ bedankt sich das Unternehmen
„binschonda“ jährlich bei seinen engagiertesten Pflegekräften. Die Super
Pfleger werden von einer Jury anhand
eines Punktesystems ermittelt. Neben den Beurteilungen von Klienten
und Angehörigen fließen Punkte für
die Teilnahme an Fortbildungen, Qualität, Engagement, Genauigkeit aber
auch geistige und körperliche Stärke

und Empathie ein. „Neben diversen
Sachpreisen werden Geldprämien bis
zu 2.500 Euro an die Gewinnerinnen
und Gewinner verliehen“, erklärt der
Geschäftsführer Steffen Höppner. Bei
der Verleihung des Titels „Super Pfleger 2018“ wurden im Januar 2019 insgesamt 25 Pflegerinnen und Pfleger
ausgezeichnet. „Wertschätzung, Innovationen und familienfreundliche
Arbeitsbedingungen haben binschonda zu einem gefragten Arbeitgeber
gemacht. Die geringe Fluktuation und
die vorbildliche Krankenstatistik sprechen für ein gesundes Arbeitsklima.
„Wir fordern als Unternehmen von der
Politik finanziell so gestellt zu werden,
dass wir unsere Pflegekräfte nicht nur
wie Super-Helden behandeln sondern
auch bezahlen können“, sagt Steffen
Höppner.

Ein Klick, viele Jobs

BVG: Nahverkehrsunternehmen mit neuem Karriere-Portal am Start

O

b Schulabgänger, Studentin,
Hochschulabsolventin ohne Berufserfahrung oder als Berufserfahrener – die BVG bietet attraktive
berufliche Perspektiven für (fast) Jede
und Jeden.
Wer sich für eine Karriere in
Deutschlands größtem Nahverkehrsunternehmen interessiert, findet alle
Informationen rund um Ausbildung,
Jobs und Chancen jetzt auf der völlig
neu gestalteten
Karriere-Website
www.BVG.de/Karriere.
In
wenigen
Klicks kommen
Bewerber
dort
zum Jobangebot.
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
geben in Berufsporträts Einblicke in ihr Arbeitsfeld. Ein neu
konzipiertes und

gestaltetes Onlineportal vereinfacht
die Bewerbung und den Versand der
Unterlagen. Wer noch nicht die passende Stelle gefunden hat, kann den JobAlert abonnieren. Das und vieles mehr
bietet die neue Seite. Das gesamte Angebot ist für alle Endgeräte vom PC bis
zum Smartphone optimiert. „Die BVG
ist nicht nur einer der größten sondern
auch einer der attraktivsten Arbeitgeber Berlins“, sagt Dirk Schulte, BVGVorstand für PerANZEIGE
sonal und Soziales.
„Nicht umsonst sind
wir unter anderem
als familienfreundliches, inklusives Unternehmen und TopAusbilder mehrfach
ausgezeichnet und
zertifiziert.
Schon
heute arbeiten rund
15.000 Kolleginnen
und Kollegen in mehr
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10 TIPPS & TERMINE FÜR LICHTENBERG, HOHENSCHÖNHAUSEN, MARZAHN-HELLERSDORF & DAS UMLAND

MUSIK & KONZERT

Französische Chansons: „Paris mon Paris“,
Konzert am 21. Februar, 19.30 Uhr, mit dem Ensemble Bon Voyage. Ort: Galerie 100.
Solokonzert für Akkordeon: Musik mit Cathrin
Pfeifer am 22. Februar, 19 Uhr. Souverän und
angenehm unaufdringlich ist ihr Umgang mit
Musikelektronik, mit der ein Live-Mix entsteht. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Ort: Krankenhauskirche in Wuhlgarten.
Hommage an Regine Hildebrandt: Erinnerungskonzert am 22. Februar, 19 Uhr: Die
beiden Woltersdorfer Nachbarn der Familie
Hildebrandt, Carmen Orlet und Ingo „Hugo“
Dietrich, unternehmen mit ihren Liedern &
Texten von Brecht, Gundermann, Burger u.a.
den Versuch einer Annäherung an ein bewegtes Leben. Eintritt 4, erm. 3 Euro. Ort: AnnaSeghers-Bibliothek.
Vive la france: Konzert mit Musikern der Kammerakademie Potsdam am 22. Februar, 19 Uhr.
Eintritt: 18, erm. 9 Euro. Ort: Schlosskirche Altlandsberg.
MTS – Mut, Tatendrang und Schönheit: Konzert am 22. Februar, 20 Uhr. Eintritt: 15 Euro
(Abendkasse), 13 Euro (Vorverkauf). Ort: KISTE.
DuckTapeTicket – Groove On Strings & Musical Dinner: Jazz, Pop, Folk, dazu Essen im Brauund Brennhaus am 23. Februar, 19 Uhr. Eintritt:
35 Euro inkl. Essen. Karten unter Tel. 033438
151150. Ort: Schlossgut Altlandsberg.
Die drei Hauptstadttenöre: „So leuchten die
Sterne“ am 23. Februar, 20 Uhr. Konzertgala.
Eintritt: 17 Euro (Vorverkauf), 19 Euro (Abendkasse). Ort: Freizeitforum Marzahn.

FOTO: M. PLÖGERT

Cliff Stevens: Blueskonzert am 23. Februar,
21 Uhr. Eintritt: 14 Euro (Abendkasse), 12 Euro
(Vorverkauf). Ort: KISTE.

„Altwerd’n is keen Kinderspiel“: Lieder für die
reife Jugend am 27. Februar, 15 Uhr. Zu Gast ist
der Berliner Kabarettist Donato Plögert. Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr. Eine Veranstaltung des SeniorenServiceBüro in Zusammenarbeit mit dem Kulturring in Berlin e.V. Eintritt:
6 Euro, Kaffeegedeck 3 Euro. Anmeldung unter
Tel. 030 5611153. Ort: Maxie-Treff.
Salt House: Zeitgenössischer Folk aus Schottland am 9. März, 19.30 Uhr. Tickets für 20 Euro
unter Tel. 033438 151150. Ort: Schlossgut Altlandsberg.
Soiree im Humboldt-Haus 2019: Musik und
Kulinarik aus anderen Regionen zu Gast in Hohenschönhausen. Am 15. März, 19.30 Uhr, gibt
es Tango Argentino mit dem Trio Alejandro
Briglia. Ort: Humboldt-Haus.

THEATER & KABARETT

„Na det war wieda ´n Jahr!“: Satirischer Jah-

resrückblick mit Gerald Wolf am 22. Februar,
19 Uhr. Karten: 10, erm. 8 Euro. Kartenreservierung: Tel. 030 93661078. Ort: Berliner Tschechow-Theater.
Der Brandstifter: Brandheißes Kriminalstück,
anschließend Bühnen- und Werkstattbesichtigung, am 23. Februar, 19 Uhr. Eintritt frei, um
Anmeldungen wird gebeten. Ort: Papiertheater an der Oppermann.
Orpheus in der Unterwelt: Gastspiel des Papiertheaters Heringsdorf am 16. März, 19 Uhr,
und am 17. März, 11 Uhr. Zu sehen ist eine Papiertheaterfassung der Operette von Jacques
Offenbach. Eintritt frei, um Anmeldungen wird
gebeten. Ort: Papiertheater an der Oppermann.

KULTUR-TIPP:

3. Kabarett-Festival Lichtenberg
Zum dritten Mal findet in der KULTschule das
Kabarett-Festival statt – in diesem Jahr vom
28. Februar bis 14. April. Auftakt ist am 28.
Februar, 20 Uhr: Moderator O.M. Ostertag
präsentiert schon mal die buntesten Kabarett-Vögel. Musik, Wortwitz, Klimbim, Chansons. Am Klavier Dirk Morgenstern.
Gisela Oechelhaeuser: „Sowas kommt von
sowas“. 1. März. 19 Uhr, 2. März 15 Uhr.
Gerald Wolf: „Na det war wieda’n Jahr!“. 2.
März, 19 Uhr.
Philipp Schaller: „Mit vollen Hosen sitzt
man weicher“. 7. März, 20 Uhr.
Seniorenkabarett - Die Weisetreter: „Und
es bewegt uns doch“. 8. März, 19 Uhr.
André Rauscher: (Kindertheater): „Geschichten aus dem Koffer“. Für Menschen
ab 3 Jahren. 9. März, 14 Uhr.
Harald Pomper: „Endspiel Demokratie 3.
– A***h, Volk und Wirtschaftswunder“. 9.
März, 19 Uhr.
Sigrid Grajek – als Claire Waldoff: „Ich will
aber gerade vom Leben singen“. 15. März, 19
Uhr.
Günter Rüdiger & Marguerite Kollo: „Es geht
doch nischt über Berlin“. 16. März, 14 Uhr.
Tilman Lucke: „Verdummungsverbot“. 16.
März, 19 Uhr.
Juston Buße (X-Berg): „Ein Ghettokind
kommt rum“: 22. März, 19 Uhr.
Oksana Loidova: (Kindertheater): „Großes
für Kleine“. 23. März, 15 Uhr.
Jane Zahn: „Was braucht die Frau zum Leben?“ 23. März, 19 Uhr.
Martin Cieselski: „Der lebende Link – Alles
& Nichts“. 29. März, 20 Uhr.
André Rauscher: „Wie Otto zu Reutter wurde“. 29. März, 19 Uhr.
Gisela Oechelhaeuser: „Selber schuld!“ 30.
März, 19 Uhr.
Tom Ehrlich: „Uns geht es doch gut, oder?“
5. April, 20 Uhr.
Oksana Loidova: „Märchenreise“. Theaternachmittag für und mit Kindern von 5 bis 9
Jahren. 6. April, 15 Uhr.
Helus Hercygier singt und spielt Hanns Dieter Hüsch: „Wölfe mitten im Mai“. 6. April,
19 Uhr.
Marlis & Wolfgang Helfritsch: „Das Leben
ist gar nicht so – es ist ganz anders“. Ein
Kurt-Tucholsky-Programm. 12. April, 20 Uhr.
Kathi Wolf: „Psychoparty“. 13. April, 19 Uhr.
Abschluss 3. Kabarett-Festival Lichtenberg:
14. April, 14 Uhr. Zu Gast sind noch einmal
KünstlerInnen verschiedener Genres.
Eintritt: jeweils 12, erm. 8 Euro. Veranstalter: Theaterverein Phoenix. Infos: Tel. 030
5111333. Veranstaltungsort: KULTschule, Sewanstraße 43, 10319 Berlin.

AUSSTELLUNGEN

KOSTBARKEITEN X - Harald Metzkes zum 90.
Geburtstag: Vernissage am 15. März, 18 Uhr.
Zu sehen bis 30. Juni. Ort: Rathaus Marzahn,
Helene-Weigel-Platz.
Papier: Ausstellung der „Neuen Kunstinitiative Marzahn-Hellersdorf“. Zu sehen bis zum
16. März. Ort: Projektraum Galerie M.
„Verbrechen und Vorurteil“: Malerei von Karin
Harboe, bis7. April. Ort: Kulturhaus Karlshorst.
Sichtbar machen: Ausstellung mit Arbeiten,
die im Rahmen der 23. Kunstwerkstätten der
Marzahn-Hellersdorfer Schulen entstanden
sind. Vernissage: 9. März, 11 Uhr. Bis 9. Mai. Ort:
Ausstellungszentrum Pyramide.
„Portraits, Figuren und Drucke“: Ausstellung
der Bildhauerin Roswitha Schaa vom 23. Februar bis 7. April. Vernissage: 22. Februar, 19
Uhr. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
Ort: Krankenhauskirche im Wuhlgarten.
Frauen: Ausstellung mit Bildern von Elisabeth
Gecius. Bis 7. April. Ort: Kulturhaus Karlshorst.
Perspektivwechsel: Ausstellung mit Projektarbeiten von Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft Maxie-Wander-Straße und aus der
Notunterkunft Brebacher Weg. Bis 24. Februar.
Ort: mp43 - projektraum für das periphere.
Beglückung der Welt: Ausstellung bis 14. April.
Der deutsche Künstler Joachim Grommek, sein
niederländischer Kollege Jan van der Ploeg
und die US-Künstlerin Jill Baroff schauen in
den berühmten „Rückspiegel der Moderne“.
Ort: Mies van der Rohe Haus.
Alles: Gruppenausstellung mit Arbeiten von
mehr als 150 Künstlern. Bis 4. April. Ort: Studio
im Hochhaus.
Zuflucht Hoffnung – Bilder aus dem europäischen Exil: Aufnahmen des Fotografen Giovanni Lo Curto, entstanden 2015 in Griechenland.
Bis 17. März. Ort: Museum Lichtenberg.
Fantasie und Vielfalt: Ausstellung mit Werken
des Hobbykünstlers Hans-Joachim Netzband.
Bis 5. März. Ort: Anna-Seghers-Bibliothek im
Linden-Center.
Drachengeflüster übern See: Fotos von Inés
Bartels aus China, bis 14. Mai. Ort: Bodo-UhseBibliothek.
Landschaften in Öl und Tusche: Ausstellung
mit Arbeiten von Nico Weinert. Bis 30. März.
Ort: Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek.
Fernwärme: Ausstellung mit Arbeiten von
Schülern der Ostkreuzschule für Fotografie.
Eröffnung am 16. Februar, 18 Uhr. Bis 29. März.
Ort: Schloss Biesdorf.
Erleben ohne Sucht: Ausstellung anlässlich
des 20-jährigen Bestehens des Edgar-CarloBettermann-Hauses. Bis 3. März. Ort: Ausstellungszentrum Pyramide.
Zuflucht Hoffnung: Ausstellung mit Fotografien von Giovanni Lo Curto über Menschen, die
über lebensgefährliche Routen nach Europa
flüchteten. Bis 17. März. Ort: Museum Lichtenberg.
Südafrika - Eindrücke aus einer anderen Welt:
Ausstellung mit Fotos von Christine Seifert.
Eröffnung am 7. März, 17 Uhr. Bis 30. April. Ort:
Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“.

BEZIRKS-JOURNAL
Transitionen – Travel on Time: Malerei, Zeichnungen und Collagen von Sonja Blattner, bis
8. März. Ort: rk – Galerie für zeitgenössische
Kunst im Ratskeller.
Dir zur Feier – Planet Erde: Ausstellung mit
Bildern von Silvia Dzubas. Bis 13. März. Ort:
Galerie 100.
Bronze und Keramik: Ausstellung mit Werken
von Johanna Jura. Bis 26. April. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf.
„…und des Menschen Größe“: Grafiken und
Fotografien zu Gedichten von Johannes R. Becher, Präsentation des Kunstarchiv Beeskow –
Archivierte Kunst aus der DDR. Ausstellung bis
25. Februar. Eintritt frei. Ort: Schloss Biesdorf.
„Landschaften und mehr…“: Malerei von HansJoachim Hoffmann, bis 28. Februar. Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“.
Chamäleon oder das Bedürfnis nach Erneuerung: Ausstellung von Detlef Günther. Bis 28.
Februar, Di/ Do 15-19 Uhr. Ort: Kreisverband
Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen,
Münsterlandstraße 33, 10317 Berlin.

KINDER & FAMILIE

Zimbel Zambel – Kasper und der Farbenklau:
Gabriele Wittich vom Kindertheater Mobil
präsentiert ein Puppenspiel für Menschen ab
3 Jahren am 19. Februar, 9.30 Uhr. Eintritt: 5,50
Euro. Ort: Bezirkliches Informationszentrum
Marzahn-Hellersdorf.
ADHS-Informationsabend am 19. Februar,
19.30 Uhr. Ort: Potpourri Karlshorster Kiezladen e.V., Eginhardstr. 9, 10318 Berlin. Eintritt
frei, Anmeldung unter Tel. 0163 4293763.
Schneewittchen: Kinder-Mitspieltheater für
Kinder ab 6 Jahre am 20. Februar, 10 Uhr. Eintritt: 4 Euro. Ort: Berliner Tschechow-Theater.
Zimbel Zambel – Hans Huckebein: Ein turbulentes Marionettenspiel, frei nach der beliebten Bildergeschichte von Wilhelm Busch,
inszeniert vom Lindenberger Marion-EttenTheater (Claudia und Hans Serner) für alle ab
3 Jahre am 21. Februar, 9.30 Uhr. Eintritt: 5,50
Euro. Ort: Humboldt-Haus.
„Jetzt hab‘ ich mich!“: Kindertheater am 24.
Februar, 16 Uhr, für Kinder ab vier Jahren. Eine
Begegnung mit verschiedensten Gefühlen und
eine Ode an die Freundschaft. Koproduktion
mit Emilia Giertler und Mika Bangemann. Weitere Termine: 26., 27. Februar, 10 Uhr, 17. März,
16 Uhr. Karten: 7,50 Euro, erm. 5,50 Euro. Ort:
Das Weite Theater.
10. Benefizgala der Bürgerstiftung Lichtenberg: Jubiläumsveranstaltung am 9. März, 17
Uhr mit Chören, Tanzgruppen, Liedermacher
Tino Eisbrenner, Flatback & Cry sowie der
Bläerband der Schostakowitsch-Musikschule.
Tickets kosten 15, erm. 10 Euro. Ort: Theater
an der Parkaue.
„Es war einmal…“: Heike Grützmacher erzählt
Märchen für Schüler der 1.-4. Klasse am 19.
März, 10 Uhr. Eintritt frei. Ort: Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“.

GESCHICHTE

„Lichtenberg im März 1919, das Ende der Revolution in Berlin“: Open-Air-Ausstellung, 3.-31.
März, auf dem Stefan-Heym-Platz (Frankfurter

BEZIRKS-JOURNAL

TIPPS & TERMINE FÜR LICHTENBERG, HOHENSCHÖNHAUSEN, MARZAHN-HELLERSDORF & DAS UMLAND

Allee Ecke Möllendorffstraße). Führungen am
3. und 10. März, jeweils 14 Uhr, zu den Orten
der Märzkämpfe. Treffpunkt: U-Bahnhof Weberwiese.
„Schießbefehl für Lichtenberg“: Ausstellung
über das gewaltsame Ende der Revolution
1918/19 in Berlin. Fotos, Zeitungs- und Tondokumente sowie Zeitzeugenberichte illustrieren
das revolutionäre Geschehen vor 100 Jahren.
Bis 5. Mai. Eintritt frei. Ort: Museum Lichtenberg.
Die Märzkämpfe 1919. Eine Spurensuche in
Marzahn-Hellersdorf: Vortrag mit Präsentation von Karl-Heinz Gärtner, Biesdorfer Ortschronist, am 13. März, 18 Uhr. Eintritt frei. Ort:
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1.
Bilder eines Krieges: Bilder der sowjetischen
Kriegsfotografin Olga Lander aus dem Zweiten
Weltkrieg, zu sehen bis zum 24. Februar. Ort:
Deutsch-Russisches Museum.
Der jüdische Oberarzt Dr. Berndt Götz - Wuhlgarten 1933-1945: Vortrag von Constanze Lindemann, Historikerin, am 14. April, 18 Uhr.
Eintritt frei. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1.
„Stein auf Stein - Backsteinbauten in Marzahn-Hellersdorf“: Ausstellung über Zielbauten im Bezirk, Vorstellung von Gebäuden mit
ihrer Bau- und Nutzungsgeschichte. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf. Bis 24. Mai.
Eintritt frei.
„Inhaftiert in Hohenschönhausen. Zeugnisse
politischer Gewalt 1945-1989“: Dauerausstellung im ehemaligen zentralen Stasi-Gefängnis.
Führungen: Einzelbesucher: stündlich 10-16
Uhr (6, erm. 3 Euro), Gruppen (Voranmeldung):
täglich 9-16 Uhr, Eintritt frei. Ausstellung tgl.
9-18 Uhr. Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Staatssicherheit in der SED-Diktatur: Dauerausstellung im Stasi-Museum. Geöffnet Mo-Fr
10-18 Uhr, Sa/ So 11-18 Uhr. Ort: Stasi-Museum/
ASTAK e.V.
Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg 1941-1945. Dauerausstellung.
Eintritt frei. Ort: Deutsch-Russisches Museum
Berlin-Karlshorst.

VORTRAG & LESUNG

Kunstvortrag: Landschaftsmalerei in England:

„John Constable (1776-1837)“ am 20. Februar, 15
Uhr. Ort: LIBEZEM.
Erich Kästner für Erwachsene: Der Entertainer Lothar Wolf liest Kästner-Texte anlässlich
des 120. Geburtstages des Schriftstellers am
21. Februar, 19 Uhr. Eintritt 4, erm. 3 Euro. Ort:
Bodo-Uhse-Bibliothek.
Galeriefrühstück: Vortrag über Vincent van
Gogh (1853-1890) mit Jörg Bock am 22. Februar,
9 Uhr. Eintritt inkl. Frühstück: 8 Euro. Um Reservierung wird gebeten. Ort: Maxie-Treff.
100 Jahre Bauhaus: Vortrag und Gespräch mit
Elke Melzer über die Bauhaus-Künstlerinnen
am 27. Februar, 15.30 Uhr. Eintritt: 5 Euro, Kaffee und Kuchen: 2,50 Euro. Ort: Studio Bildende Kunst.
Tschechiens literarisches Kulturerbe: Vorstellung neuer Bücher der Anthea Verlagsgruppe
am 27. Februar, 19 Uhr. Auf dem Podium: Dr.
Martin Völker (Literaturwissenschaftler), Detlef W. Stein (Verlagsleiter) und Gäste. Eintritt:
6, erm. 3 Euro. Ort: Kulturhaus Karlshorst.
Bauhaus-Künstlerinnen: Kunstcafé am 27. Februar, 15.30 Uhr. Im 100. Gründungsjahr des
Bauhauses spricht die Kunsthistorikerin Elke
Melzer darüber, wie Gleichberechtigung am
Bauhaus, das zur künstlerischen Avantgarde
gezählt wird, gelebt wurde. Eintritt 5 Euro,
Kaffee/Tee und Kuchen 2,50 Euro. Ort: Studio
Bildende Kunst.

IMPRESSUM

Ein deutsches Klassenzimmer: Lesung mit
Jan Kammann am 5. März, 14 Uhr. Ein Lehrer
reist durch die Heimatländer seiner Schüler…
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: Tel. 030
54704142. Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark
Twain“.
„Marzahner Konzertgespräche“: Alexander
von Zemlinskys Märchenoper „Der Zwerg“, musikalischer Vortrag von Lars Gebhardt (Deutsche Oper Berlin) am 13. März, 19 Uhr. Eintritt
frei. Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“.

UMWELT & NATUR

23. Landschaftspark des Vereins „Regionalpark Barnimer Feldmark“: „Klima und Landschaft – verwalten, anpassen, gestalten“ lautet
das Motto dieses Tages am 9. März von 10 bis
13 Uhr. Geplant sind Diskussionen, Vorträge
und Austausch. Eintritt: 10 Euro. Ort: Ortsteilzentrum Ahrensfelde, Lindenberger Straße 1.
Gesundheitsfördernde Wirkung von heimischen Baumpilzen: Vortrag von Pilzberater Harald Börner führt in die Ökologie am 17. März,
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MUSIK AUF DEM SCHLOSSGUT

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U-Bhf. Hönow entfe

22.02.2019, 19 Uhr
Musikalische Residenzen: Vive la France
23.02.2019, 19 Uhr
DuckTapeTicket – Musical Dinner im Brau- und Brennhaus
09.03.2019, 19.30 Uhr Salt House, zeitgen. Folk aus Schottland

KINO IN DER SCHLOSSKIRCHE

16.03.2019, 20 Uhr

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

KULTUR AUF DEM SCHLOSSGUT

22.03.2018, 19 Uhr

Wiener Blut – Glanzstunden der Operette

FÜHRUNGEN
09.03.2019, 14 Uhr
29.03.2019, 20 Uhr
12.04.2019, 20 Uhr

Schaustelle Schlossgut, Führung
Führung mit dem Nachtwächter
Stadtrundgang mit dem Nachtwächter

Tickets unter www.reservix.de oder in der Stadtinformation.

www.schlossgut-altlandsberg.de
info@schlossgut-altlandsberg.de
Tel: 033438 151150

Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ und
Musikbibliothek, Marzahner Promenade
52-54, 12679 Berlin, Tel. 030 54704154. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-19.30 Uhr; Mi
14-19.30 Uhr; Sa 10-14 Uhr
Bodo-Uhse-Bibliothek, Erich-Kurz-Straße 9,
10319 Berlin, Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr
9-19 Uhr; Mi 13-19 Uhr; Sa 9-15 Uhr.
Das Weite Theater, Parkaue 23, 10367 Berlin,
Tel. 030 9917927.
Deutsch-Russisches Museum BerlinKarlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin,
Tel. 030 501508-10. Öffnungszeiten: Di-So
10-18 Uhr.
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter
Allee 149, 10365 Berlin, Tel. 030 5556719.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-19 Uhr; Mi
13-19 Uhr; Sa 9-15 Uhr.
Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin, Tel. 030 5427091.

HEIRATEN |
TAGEN | FEIERN
RESTAURANT
SOZIETÄTSBRAUEREI
& BRENNEREI
Öffnungszeiten
Stadtinformation:
Mo-Fr 11-17 Uhr
Sa/ So 11-16 Uhr
Restaurant
tgl. ab 12 Uhr

Krummenseestraße 1
15345 Altlandsberg

ADRESSEN, KONTAKTE & ÖFFNUNGSZEITEN

Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center,
Prerower Platz 2, 13051 Berlin, Tel. 030
92796410. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-20
Uhr, Mi 13-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr.
Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-SaefkowPlatz 14, 10369 Berlin, Tel. 030 902963790.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-20 Uhr, Mi
13-20 Uhr, Sa 9-15 Uhr.
Ausstellungszentrum Pyramide, Riesaer
Str. 94, 12627 Berlin, Tel. 030 902934132.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr.
Berliner Tschechow-Theater, Märkische
Allee 410, 12689 Berlin, Tel. 030 93661078.
Bezirkliches Informationszentrum MarzahnHellersdorf, Hellersdorfer Str. 151 (nördl.
Seilbahnstation), 12619 Berlin.
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, AltMarzahn 51, 12685 Berlin, Tel. 030 54790921,
Internet: www.museum-marzahn-hellersdorf.de. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-17 Uhr.

Johann Sebastian Bach – Die Johannespassion: Ein musikalischer Vortrag von Dr. Dietmar
Hiller am 28. Februar, 19 Uhr, im Rahmen der
Reihe Marzahner Konzertgespräche. Ort: Bezirkszentralbibliothek Mark Twain. Anmeldung
unter Tel. 030 54704142.

Galerie 100 und Kunstverleih, Konrad-WolfStraße 99, 13055 Berlin, Telefon 030 9711103.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, So 14-18 Uhr
Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-15 Uhr, Sa 13-17 Uhr.
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
Genslerstraße 66, 13055 Berlin, Tel. 030
98608230. Infos: www.stiftung-hsh.de
Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A, 13057
Berlin, Tel. 030 96242-0.
KISTE Kino & Konzerte, Heidenauer Str. 10,
12627 Berlin, Tel. Tel. 030 9987481.
Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Wuhlgarten e.V., Brebacher Weg 15, 12683 Berlin,
Tel. 030 562969423.
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112,
10318 Berlin, Tel. 030 475940610. Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-19 Uhr, So 14-18 Uhr.
KULTschule, Sewanstraße 43, 10319 Berlin.
Kunsthaus Flora, Florastraße 113, 12623
Berlin. Geöffnet: Mo-Do 8-16 Uhr, Fr 8-15 Uhr,
Tel. 030 56299572.

11

14 Uhr. Ort: Naturhof Malchow.
Entdeckungsreise zu Lichtenberger Naturdenkmalen: Das Umweltbüro Lichtenberg lädt
am 24. März zu einer ungewöhnlichen Tour ein.
Start ist um 14 Uhr am Rathaus Lichtenberg,
Möllendorffstraße 6.

FÜHRUNG & AUSFLUG

Braukunst: Immer am ersten Sonntag im Monat gibt es auf dem Schlossgut in Altlandsberg
Brauereiführungen. Nächste Termine: 3. März,
7. April. Start um 11 Uhr in der Stadtinformation, Krummenseestr. 1, 15345 Altlandsberg.
Teilnahme: 9 Euro. Anmeldung in der Stadtinformation, Tel. 033438 151150.

KINO

„8 Frauen“: Spielfilm anlässlich des 75. Geburtstages von Catherine Deneuve im Rahmen
der Reihe „Verflimmerter Donnerstag“ am 28.
Februar, 19.30 Uhr. Ort: Kulturhaus Karlshorst.
Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?: Kinovorführung am 16. März, 20 Uhr. Eintritt: 6 Euro.
Ort: Schlossgut Altlandsberg (Schlosskirche).
PROGRAMM KINO KISTE:
21. bis 27. Februar:
Ailos Reise: Do., So., Mo., Di., Mi. 16.15 Uhr, Fr.
15.35 Uhr, Sa.15.15 Uhr
Maria Stuart, Königin von Schottland: Do., So.,
Di. 14 Uhr, Sa. 16.50 Uhr, Mi. 17.50 Uhr, Fr. 18.45
Uhr,
Heavy Trip: Fr. 14 Uhr, Di. 18.30 Uhr, Sa. 19 Uhr,
Mi. 20.05 Uhr
Cold War: Sa. 13.40 Uhr, Mi. 14 Uhr, Fr. 17.10 Uhr,
Mo. 18 Uhr, Do. 20.05 Uhr, So. 20 Uhr
Fahrenheit 11/9: Mo. 14 Uhr, Do. 17.50 Uhr, Di.
20.05 Uhr
Wacken: So. 18 Uhr
Gundermann: Mo. 20 Uhr
Bohemian Rhapsody: Fr. 21.15 Uhr
28. Februar bis 6. März:
Ailos Reise: Do., Mo., Mi. 16 Uhr, Fr. 14.40 Uhr,
Sa. 15.40 Uhr, So., Di.16.20 Uhr
Fahrenheidt 11/9: Do., So. 14 Uhr, Sa. 17.15 Uhr
Cold War: Do. 9 Uhr Seniorenkinobrunch,
Fr.13.10 Uhr, Mo. 14 Uhr, Do., So., Mi. 18 Uhr, Sa.
19.30 Uhr, Di. 20.05 Uhr
Asche ist reines Weiß: Sa. 13.20 Uhr, Di. 14 Uhr,
Fr. 16.10 Uhr, Do., So., Mi. 20 Uhr
Heavy Trip: Mi. 14 Uhr, Di. 18 Uhr, Fr. 18.25 Uhr,
Mo. 20 Uhr
Gundermann: Mo. 17.45 Uhr
Wacken: Fr. 20 Uhr

LIBEZEM, Lichtenberger Beratungs- und
Begegnungszentrum, Rhinstr. 9, 10315 Berlin,
Tel. 030 5229200.
Maxie-Treff Begegnungsstätte, Maxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin.
Mies van der Rohe Haus, Oberseestraße
60, 13053 Berlin, Telefon 030 97000618.
Öffnungszeiten: Di bis So 11-17 Uhr.
Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“, Alte
Hellersdorfer Str. 125, 12629 Berlin, Tel. 030
9989526. Öffnungszeiten: Mo, Di 11-19 Uhr,
Mi, Do 11-15 Uhr, Fr 10-13 Uhr
mp43 - projektraum für das periphere,
Kastanienboulevard, Stollbergerstraße 73 /
12627 Berlin, Internet: www.mp43.culturebase.org. Besichtigung nach Vereinbarung.
Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße
24, 10317 Berlin, Tel. 030 5779738812/18.
Öffnungszeiten: Di-Fr und So 11-18 Uhr.
Naturhof Malchow, Dorfstraße 35, 13051
Berlin, Tel. 030 9279930, www.naturschutzmalchow.de

Papiertheater an der Oppermann, Oppermannstraße 45, 12679 Berlin, Tel. 0174
8716603, Internet: www.papiertheater-ander-oppermann.de
Projektraum Galerie M, Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin, www.nki-berlin.de, Tel.
030 5450294. Geöffnet: Di-Sa 12-18 Uhr.
rk - Galerie, Möllendorffstraße 6, 10367
Berlin, Tel. 030 902963712. Öffnungszeiten:
Mo-Fr 10-18 Uhr.
Schlossgut Altlandsberg, Krummenseestraße 1, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438 151150.
Stasi-Museum/ASTAK e.V., Ruschestraße
103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 5536854,
Internet: www.stasimuseum.de. Eintritt:
Erwachsene 6, erm. 3-4,50 Euro.
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13,
10365 Berlin, Tel. 030 5532276.
studio im HOCHHAUS, Zingster Straße 25,
13051 Berlin. Tel. 030 929 38 21.
Senden Sie uns Ihre Kulturtipps!
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BEZIRKS-JOURNAL - Unabhängige Monatszeitung. In Kooperation mit www.lichtenbergmarzahnplus.de | Das Bezirks-Journal erscheint einmal im Monat und liegt an ca. 300 Orten in den Bezirken Lichtenberg sowie
Marzahn-Hellersdorf kostenlos zur Mitnahme aus. Die Zeitung finanziert sich ausschließlich durch Werbung. | HERAUSGEBER/ CHEFREDAKTEUR: Marcel Gäding (V.i.S.d.P.) | ANZEIGEN: Lutz Neumann, Tel. 030 55499655,
E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de | VERLAG: Medienbüro Gäding, Zur Alten Börse 77, 12681 Berlin
KONTAKT BÜRO BERLIN Tel. 030 55494360, KONTAKT BÜRO STORKOW Tel. 033760 206891 | E-MAIL: redaktion@bezirks-journal.de
INTERNET: www.bezirks-journal.de | FACEBOOK: www.facebook.com/bezirksjournalberlin | Vertrieb & Verteilung: Eigenvertrieb | E-MAIL: vertrieb@bezirks-journal.de | DRUCK: Pressedruck Potsdam GmbH, FriedrichEngels-Straße 24, 14473 Potsdam | GESAMTAUFLAGE: 100.000 Exemplare | Es gilt die Anzeigenpreisliste 2019 | Das nächste Bezirks-Journal erscheint am 14. März 2019.

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BEZIRKS-LEBEN

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HOHENSCHÖNHAUSEN-LICHTENBERG | BEZIRKS-JOURNAL

Leben mit der Dauerbaustelle

VOR-ORT-REPORT: Zähfließender Verkehr und lange Parkplatzsuche – Auch nach dem ersten Baujahr auf der
Großbaustelle in Karlshorst herrscht immer noch Ärger für Anwohner. Von Pamela Schmuhl.

Wahlhelfer
gesucht
LICHTENBERG – Das Bezirkswahlamt sucht
für die Europawahl am 26. Mai engagierte
Bürger, die in einem Wahlvorstand mitwirken möchten und dabei behilflich sein
wollen die Wahlen durchzuführen. Für die
Tätigkeit im Wahlvorstand wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 50 EUR bzw. in
einem Briefwahlvorstand in Höhe von 35
EUR gezahlt. Interessenten melden sich
schriftlich beim Bezirkswahlamt Lichtenberg, 10360 Berlin, oder per Mail unter
post.bezirkswahlamt@lichtenberg.berlin.de,
oder unter Tel. 030 90296 4677.
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Für alle:

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das Parkverbot aufgehoben ist. So zum
Beispiel für die Geschäftsfrau Annett
Liebers, die seit 30 Jahren einen Friseursalon an der Treskowallee betreibt.
„Meine Kunden und ich wissen bis heute
nicht, ob das Parken legal oder illegal ist.
Schließlich müssen in diesem Bereich
auch Krankentransporte und die Feuerwehr passieren können. Das ist für jeden
von uns ein Gefahrenrisiko.“ Die Problematik mit den Parkplätzen bekommt
insbesondere ihr Nachbar Holger Schröder, Betreiber einer Autowerkstatt, zu
spüren. Denn wegen der Absperrungen
muss er die zu reparierenden Autos von
Kunden aus sämtlichen Seitenstraßen
zu sich in die Werkstatt fahren. „Mit den
Baustellen habe ich einen erheblichen
Mehraufwand. Es ist eine Katastrophe.“
Umsatzeinbußen hatten die beiden Gewerbetreibenden bisweilen noch nicht.
Dennoch sind sich beide in ihrer Grundstimmung zur Dauerbaustelle einig: „Wir
sind wütend und genervt.“
Verwaltung zeigt Verständnis
Die Senatsverkehrsverwaltung kann
die ärgerliche Stimmung nachvollziehen. „Die Unzufriedenheit mit der Verkehrssituation ist verständlich“, sagt
Sprecherin Dorothee Winden. „Leider
lassen sich Baumaßnahmen und herausragende Verbesserungen der Infrastruktur oft nicht ohne Einschränkungen
des Straßenverkehrs während der Bauausführung umsetzen.“ Bereits vor den
Arbeiten gab es Abstimmungen. Dabei
seien verschiedenste Varianten geprüft
und abgewogen worden. „Die jetzt vorliegende Verkehrsführung ist das Ergebnis dieser intensiven und komplexen
Abstimmungsgespräche“, sagt Winden.
Für Annett Liebers besteht das Pro-

blem insbesondere in der mangelhaften
Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten und den betroffenen Karlshorstern. So staunte sie nicht schlecht,
als sie am Tag des Baubeginns plötzlich nicht mehr mit dem Auto auf den
Abschnitt der Treskowallee, zwischen
der Dorotheastraße und Dönhoffstraße,
kam. „Ich musste zwei Monate außerhalb parken. Auch die Kunden konnten
dort in dieser Zeit nicht ihr Fahrzeug abstellen.“ Zwar wusste sie langfristig über
das Großbauprojekt Bescheid, jedoch sei
sie über den weitreichenden Umfang der
Baustellen nicht informiert worden. Mit
dem Parkplatz-Dilemma stand Liebers
gleich vor der nächsten Hürde: Wem
von den Bauprojektbeteiligten sollte sie
das Problem melden? Das dazu verteilte
Informationsblatt mit den entsprechenden Kontaktdaten von der BWB hat sie
bis heute nicht bekommen. Unklar ist für
sie auch, an welche zuständige Stelle sie
sich bei anderen Komplikationen wenden soll.
Mit den abgeschlossenen Bauarbeiten der BWB für den südlichen Teil der
Treskowallee beginnt die BVG mit ihren
Baumaßnahmen. Dabei wird zunächst
die zukünftige Tramhaltestelle „Traberweg“ aufgebaut. Dafür verlegen die
BWB für diese Seite zuletzt einen zwei
Meter mächtigen Regenwasserkanal.
Da dieser Kanal nicht unter der neuen
Straßenbahnlinienführung liegen darf,
wird er in einer platzsparenden halboffenen Bauweise errichtet und ist damit
das anspruchsvollste Vorhaben für die
Wasserbetriebe innerhalb des Bauprojekts. Mit den Bauarbeiten für die neue
Verkehrsgestaltung auf der Nordseite ist
nun begonnen worden. Bis Anfang 2021
sollen voraussichtlich alle Maßnahmen
beendet sein.

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Das nächste Bezirks-Journal erscheint am 14. März 2019.

| Foto: pixabay.com/openclipartvectors

S

eit fast einem Jahr ist die Treskowallee eine Dauerbaustelle. Nach
wie vor herrscht stockender Verkehr. Am meisten leiden die Gewerbetreibenden. Während die Bauarbeiten
zeitlich wie geplant verlaufen und die
Dorotheastraße wieder teils geöffnet ist,
sind Anlieger weiter genervt.
Bis zum Jahr 2021 wird die Treskowallee zwischen der Dorotheastraße
nördlich sowie dem Traberweg südlich
des Bahnhofs Karlshorst neugestaltet.
Für die Planung des Großbauprojekts
sind die Berliner Wasserbetriebe (BWB)
zuständig. Diese bauen zuerst auf der
südlichen und anschließend auf der
nördlichen Seite der Treskowallee. Auf
Anfrage sagt Stephan Natz, Sprecher
der BWB: „Zum gegenwärtigen Stand
sind alle Leitungsbauarbeiten für das
Bauvorhaben der südlichen Seite abgeschlossen.“ Rund 1,5 Kilometer neue
Trink- und Abwasserdruckleitungen
sowie Kanäle seien in dieser Zeit errichtet worden. In das gesamte Bauprojekt
investieren die BWB rund 10 Millionen
Euro. Am Ende werden 2,3 Kilometer
Trink- und Abwasserdruckleitungen sowie Kanäle erneuert. Die Arbeiten der
BWB sollen im Jahr 2020 abgeschlossen
sein. Erst danach beginnt der Neubau
der Straßenbahngleise sowie der Straßen, Fuß- und Radwege unter der Bahnbrücke des Bahnhofs Karlshorst.
Seit September 2018 ist wieder ein Teil
der Ecke Dorotheastraße / Treskowallee
befahrbar. Eigentlich hätten Autofahrer
damit Grund zum Aufatmen. Doch Anwohner an der Treskowallee, zwischen
Dorotheastraße und Dönhoffstraße, fühlen sich nun neben den bisherigen Einschränkungen zusätzlich irritiert. Denn
unklar ist, in welchem Bereich zwischen
der Dorotheastraße und Dönhoffstraße
        
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