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Full text: Marzahn-Hellersdorfer Bezirks-Journal (Rights reserved) Issue8.2021,[11] November (Rights reserved)

Fitness für Senioren: Wie Stadtteilzentren vor allem Ältere regelmäßig auf Trab bringen wollen. Seite 4 Anzeige Kur für den Teich: Gewässer im Schlosspark Biesdorf muss dringend saniert werden, aber die Arbeiten verzögern sich. Seite 6 MARZAHN-HELLERSDORFER GRATIS BEZIRKS-JOURNAL zum Mitnehmen Ihre kostenlose Monatszeitung für Marzahn-Hellersdorf | Ausgabe November 2021, 11. November 2021 |  www.bezirks-journal.de | m redaktion@bezirks-journal.de NEUSTART IN MARZAHN-HELLERSDORF: Gordon Lemm ist neuer Bürgermeister Der SPD-Politiker Gordon Lemm ist neuer Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf. Die Mitglieder der neuen Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wählten ihn auf ihrer konstituierenden Sitzung mit 33 von 54 Stimmen. Lemm kann auf ein Bündnis aus SPD, Linke, Grüne, Tierschutzpartei und FDP zurückgreifen. Er gehört dem Bezirksamt seit 2016 an und war in der vergangenen Wahlperiode Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie. Mehr zum Thema lesen Sie auf Seite 2. Foto: Marcel Gäding autohaus autohaus MARZAHN rfelde r Str. e Bitte Sportgelände Marzahn R.Wall enberg -S tr. ee All erger dsb Lan lle eA ch rki s Mä Mehro wer A llee Blumb erger Damm Wo lfen er S tr. MARZAHN Sondermodelle Aktionspreise Inzahlungnahme Autohaus Marzahn GmbH Wolfener Straße 13 a, 12681 Berlin Tel. 030 / 93 69 160 | www.autohaus-marzahn-berlin.de 2 BEZIRKS-THEMA November 2021 | Marzahn-Hellersdorf | BEZIRKS-JOURNAL Gordon Lemm ist neuer Bezirksbürgermeister BEZIRKSPOLITIK: Der SPD-Politiker bekommt in der Bezirksverordnetenversammlung 33 von 54 Stimmen. Die eigentliche Wahlsiegerin, die CDU, muss sich mit Stellvertreterposten begnügen. Von Marcel Gäding. F ünf gegen eine: So lässt sich zusammenfassen, womit MarzahnHellersdorf berlinweit für Aufmerksamkeit sorgt. Denn SPD, Linke, Grüne, FDP und Tierschutzpartei haben sich zusammengeschlossen, um mit Gordon Lemm (SPD) einen neuen Bezirksbürgermeister für Marzahn-Hellersdorf zu wählen. Dabei wäre eigentlich die CDU am Zuge gewesen, die knapp Wahlsiegerin im Bezirk wurde. Doch der Plan des Fünf-Parteien-Bündnisses ging auf: Mit 33 von 54 Stimmen schaffte es Lemm im ersten Anlauf und wurde am Dienstag dieser Woche als Bezirksbürgermeister von Marzahn-Hellersdorf ernannt. Gordon Lemm gehört dem Bezirksamt seit 2016 an und war in der vergangenen Wahlperiode Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Jugend und Familie. Der 44-Jährige studierte Geschichts- und Politikwissenschaften sowie Philosophie, ist seit 2002 Mitglied der SPD, seit 2006 Mitglied der BVV. Er ist Vater einer Tochter und wuchs in Marzahn auf. „Ich bin stolz, dass ich aus Marzahn-Hellersdorf komme“, sagte Lemm. Erst am Dienstag hatten SPD, Linke, Grüne, FDP und Tierschutzpartei eine Vereinbarung über eine Zählgemeinschaft abgeschlossen, die Gordon Lemm die Stimmen zur Wahl des Bezirksbürgermeisters von Marzahn-Hellersdorf sicherte. In seiner Vorstellung sprach er von einem großartigen und liebenswerten Bezirk Marzahn-Hellersdorf: „Am beeindruckendsten sind die Menschen, die sich hier engagieren.“ Er werde sich um die Unterstützung von Familien, den Kinderschutz und den Ausbau der sozialen Infrastruktur kümmern. „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernde, aber auch spannende Jahre“, sagte Lemm. Gleichzeitig nannte er fünf Themen, die in der nächsten Zeit anstehen: ein neues Frei- und Kombibad, die Ausstattung und Digitalisierung der Bezirksverwaltung, vom Senat geforderte Einsparungen von 16 Millionen Euro im kommenden Jahr, Projekte gegen den Klimawandel und den Ausbau von Angeboten für Familien. Erst zwei Tage zuvor hatten SPD, Linke, Grüne, FDP und Tierschutzpartei eine Vereinbarung über eine Zählgemeinschaft abgeschlossen, die Gordon Lemm die Stimmen zur Wahl des Bezirksbürgermeisters von Marzahn-Hellersdorf sicherte. Dabei verständigten sich die fünf Parteien neben politischen Themen auch auf Personalien, die in der Bezirksverordnetenversammlung bestätigt wurden: Steffen Ostehr (Die Linke) wurde mit 31 Stimmen zum Vorsteher der BVV gewählt, Chantal Münster (Bündnis 90/Die Grünen) mit 26 Stimmen zu seiner Stellvertreterin. Juliane Witt (Die Linke) ist neue Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung (41 Stimmen), Nicole Bienge (SPD) Bezirksstadträtin für Jugend und Familie (34 Stimmen). Torsten Kühne von der CDU ist neuer für Schule, Sport, Facility FÜNF PARTEIEN, EINE ZÄHLGEMEINSCHAFT Gordon Lemm (SPD) auf dem Helene-Weigel-Platz. Er wurde am 9. November 2021 zum Bürgermeister ernannt. Fotos: Marcel Gäding Es ist ein symbolträchtiger Ort, den SPD, Grüne, Linke, FDP und Tierschutzpartei gewählt haben: Im Atrium des alten Marzahner Rathauses haben Vertreterinnen und Vertreter der fünf Parteien Platz genommen, um ihr „fortschrittliches Bezirksbündnis“ vorzustellen. Vier Seiten umfasst ihre „Vereinbarung zum Abschluss einer Zählgemeinschaft für die IX. Wahlperiode der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf“. In ihrer Vereinbarung haben sich SPD, Grüne, Linke, FDP und Tierschutzpartei auf Kernthemen verständigt. Klimaschutz und Stadtentwicklung, Mobilitätswende und eine moderne, bürgernahe Verwaltung sind nur einige Punkte. SPD-Chefin Iris Spranger spricht von einem breiten Bündnis, das berlinweit einmalig sei. Kristian Ronneburg von den Linken sieht den Bezirk vor „enormen Herausforderungen“, insbesondere in Sachen Wohnungsbau, Infrastruktur, TVO, Ortsumfahrung Ahrensfelde und Kombibad. Anne Thiel-Klein von den Grünen freut sich auf ein Klimaaktionsbündnis, ein Regenbogenhaus und einen stärken Fokus auf die Bedürfnisse von Alleinerziehenden. „Uns eint, dass wir eine soziale und ökologische Politik machen wollen“, sagt Inka Seidel-Grothe, Bezirksvorsitzende der Tierschutzpartei. Und FDP-Chef Roman-Francesco Rogat spricht von „der liberalsten Zählgemeinschaft, die es je im Bezirk gab“. Management, Weiterbildung und Kultur (38 Stimmen), Nadja Zivkovic (CDU) Bezirksstadträtin für Soziales sowie VizeBezirksbürgermeisterin (38 Stimmen). Die frühere AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malsack-Winkemann sollte als Bezirksstadträtin vermutlich den Bereich öffentliche Ordnung verantworten. Ihre Wahl fand jedoch nicht statt. Nach Informationen des Bezirks-Journal hat sie ihre Kandidatur zurückgezogen, weshalb die AfD nun schnell eine neue Person für den Posten finden muss. Künftig verfügen die Berliner Bezirksämter über sechs statt bislang fünf Bezirksamtsmitglieder. Über die endgültige Ressortverteilung entscheidet das neue Bezirksamt dann aber eigenständig. Schon im Vorfeld hatte die CDU Kritik an der Zählgemeinschaft von SPD, Linke, Grüne, FDP und Tierschutzpartei geübt, sprach sogar von Ausgrenzung. Die Christdemokraten waren bei den BerlinWahlen am 26. September als stärkste Kraft hervorgegangen, die SPD landete hauchdünn auf Platz zwei. Bezirksbürgermeisterin oder Bezirksbürgermeister kann jedoch nur werden, wer eine Mehrheit von mindestens 28 Stimmen auf sich vereint. Gespräche zwischen der CDU und den anderen Parteien blieben jedoch ohne Erfolg, unter anderem wegen des fehlenden Vertrauens. Kritik an der Wahl Lemms kam in der konstituierenden Sitzung der BVV vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Johannes Martin: „Aus den Wahlen ist die CDU als stärkste Kraft hervorgegangen. Was die Wählerinnen und Wähler und wir erleben mussten, ist allerdings beispiellos.“ Es sei eine Zäsur für Marzahn-Hellersdorf, dass ein Bezirksamt gebildet werde, ohne dass man sich mit der stärksten Kraft im Bezirk abstimme. „Dass der stärksten Kraft nicht einmal die Chance eingeräumt wird, inhaltliche Schwerpunkte einzubringen, entspricht nicht den demokratischen Gepflogenheiten.“ Mit einigen Anträgen hatte die CDU versucht, das Personaltableau noch einmal zu durchmischen. So beantragte die Fraktion unter anderem, Medina Schaubert zur BVV-Vorsteherin beziehungsweise zur stellvertretenden Vorsteherin zu wählen. In beiden Fällen erhielt sie jedoch nicht die erforderliche Mehrheit der Stimmen. IMPRESSUM BEZIRKS-JOURNAL – Unabhängige Monatszeitung | Das Bezirks-Journal erscheint einmal im Monat und liegt an ca. 300 Orten in Lichtenberg sowie Marzahn-Hellersdorf kostenlos zur Mitnahme aus. HERAUSGEBER/ CHEFREDAKTEUR Marcel Gäding (V.i.S.d.P.), Medienbüro Gäding, Groß Eichholz 4, 15859 Storkow (Mark) TELEFON 033760 206891 / 0160 97688800 E-MAIL redaktion@bezirks-journal.de ANZEIGENSCHALTUNGEN: anzeigen@bezirks-journal.de INTERNET www.bezirks-journal.de | FACEBOOK www.facebook.com/bezirksjournalberlin | VERTRIEB & VERTEILUNG Eigenvertrieb | DRUCK: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, Am Wasserwerk 11, 10365 Berlin. GESAMTAUFLAGE 100.000 Exemplare | Es gilt die Anzeigenpreisliste 2021 | Das nächste Bezirks-Journal erscheint am 9. Dez. 2021. BEZIRKS-JOURNAL | Marzahn-Hellersdorf | November 2021 Schülerclub: Anbau wird eröffnet HELLERSDORF. Der Schülerclub „Schatzkarte“ bekommt mehr Platz. Kürzlich wurde der Anbau der Einrichtung im Kinder-, Jugendund Familienzentrum „Aufwind“ an der Nossener Straße 89 eröffnet. Den Schülerclub unter der Trägerschaft der JAO gGmbH gibt es bereits seit 2013. Er ist ein Freizeit- und Begegnungsort für Kinder, die nicht oder nicht mehr in den offenen Ganztagsbetrieb der Schule integriert sind. Insbesondere Schüler der Grundschule am Schleipfuhl, der Kolibri-Grundschule sowie der Schule am Rosenhain besuchen ihn. Zu den bisherigen Räumlichkeiten und Orten des Schülerclubs wie dem ursprünglichen kleineren Raum, dem Bauwagen sowie dem Garten mit Fußballfeld und Feuerfläche ist im Juni dieses Jahres ein 50 Quadratmeter großer Anbau hinzugekommen. Der große lichtdurchflutete Raum ist barrierefrei und bietet Platz für Medien-, Kreativ- und Musikprojekte. Darüber hinaus soll er als Indoor-Sport- und Bewegungsfläche genutzt werden. Die Kosten für den Anbau beliefen sich auf rund 210.000 Euro. Bauarbeiten auf der Landsberger Allee MARZAHN. Bis zum 26. November kommt es auf der Landsberger Allee zwischen Blumberger Damm und Prötzeler Ring zu Einschränkungen. Wegen Sanierungsarbeiten steht stadtauswärts nur eine Fahrspur zur Verfügung. „In dieser Zeit ist die Ausfahrt aus dem Prötzeler Ring nur stadtauswärts möglich. Die Zufahrt in den Prötzeler Ring von der Landsberger Allee stadteinwärts kommend, ist nicht möglich“, erklärt das Straßen- und Grünflächenamt. Nähen in der Stadtteilbibliothek KAULSDORF. In der Stadtteilbibliothek Kaulsdorf, Neue Grottkauer Straße 5, kann montags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr wieder genäht werden. Drei Nähmaschinen stehen für all diejenigen bereit, die Spaß an der Handarbeit haben, die neue Sachen nähen oder Vorhandenes ändern möchten. Nähanleitungen, Anregungen und Ideen können Laien und Profis in den zahlreichen neuen Büchern zum Thema Nähen finden. Unter Anleitung einer pensionierten Schneiderin und einer Hutmacherin vernähen Besucher seit kurzem nicht nur Stoffe, sondern eben auch die Abfälle der Buchfolie. Aus allen Bibliotheken des Bezirkes werden die Folienabfälle nach Kaulsdorf geliefert. Die gesamte Nähausrüstung wurde gespendet. Außerdem ist ein kleiner Fundus an Stoffen und Nähzubehör vorhanden. Mit Sondermitteln wurden Näh- und Handarbeitsbücher angekauft. BEZIRKS-NACHRICHTEN Park erinnert stärker an die Frauenbewegung MARZAHN. Der Clara-Zetkin-Park an der Wittenberger Straße erhält im Zuge seiner Umgestaltung eine Informationstafel, die über die Geschichte der Frauenbewegung informiert. An die Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin (1857-1933) erinnert bereits ein Denkmal. Stärker als bisher vorgehoben werden soll im Rahmen der Arbeiten auch die Keramikskulptur „Das Ofenrohr“. Die Idee für die Geschichtstafel entstand im Rahmen einer Bürgerbeteiligung. Mit der Umgestaltung des Parks wird in diesem Monat begonnen. Die Arbeiten sollen im kommenden Sommer abgeschlossen sein. „Um die lineare Struktur des Parks aufzulockern, wird ein gewebeartiges Wegesystem ergänzt, dass den Park in Grüninseln mit verschiedenen Angeboten untergliedert“, erklärt das Straßen- und Grünflächenamt. An verschiedenen Stellen werden Spiel- und Bewegungsangebote für jedes Alter geschaffen. Dazu zählen eine Streetball-Anlage mit Körben in unterschiedlichen Höhen und eine Sportfläche mit Trampolin. Der wertvolle Baumbestand bleib weitestgehend erhalten. Für Sichtachsen und Aufenthaltsflächen werden einzelne Gehölze entnommen und durch heimische Arten an anderer Stelle ersetzt. Finanziert wird die Baumaßnahme mit 1,58 Millionen Euro aus der Maßnahme „Stadtumbau / Nachhaltige Erneuerung“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Soziale Netzwerke: VHS bietet Videokurse an HELLERSDORF. Wie man professionelle Videos für soziale Netzwerke wie YouTube, Instagram und TikTok produziert, erfahren Teilnehmer von Kursen an der Hans-WernerHenze-Musikschule. Eingeladen sind Interessierte ab zwölf Jahren mit allgemeinen Computerkenntnissen. Willkommen sind auch neugierige Erwachsene. Von den Grundlagen der Kameraeinstellungen und Beleuchtungskonzepten, über den Dreh und die Bearbeitung im Schnittprogramm bis zum fertigen Clip, geht es „step by step“ mit modernstem Equipment auf Entdeckungstour. Praxisbezogen werden die verschiedenen Möglichkeiten digitaler Video- und Audioaufzeichnung und deren Bearbeitung ausprobiert. Technische und kreative Fertigkeiten für die Videogestaltung werden erlernt und helfen bei der Umsetzung eigener kreativer Ideen für Facebook Clips, YouTube-Tutorials oder hochwertigen Instagram Stories. Geplant sind zwei Seminare: Vom 7. bis zum 9. Januar sowie vom 28. bis zum 30. Januar immer freitags von 15 bis 18 Uhr, sonnabends von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr. Die Kursgebühren betragen 60 Euro. Anmeldung: Hans-Werner-Henze-Musikschule, Maratstraße 182, 12683 Berlin, Tel. 030 90293 5751/-52, oder im Internet unter www.marzahn-hellersdorfmusikschule.de. 3 „Containerdorf“ wieder in Betrieb MARZAHN. Das bis Ende 2020 als Flüchtlingsunterkunft genutzte „Containerdorf“ am Blumberger Damm wird Mitte des Monats wieder in Betrieb genommen. „Begründet wird diese Maßnahme damit, dass die Zahlen der neu nach Berlin kommenden Geflüchteten in den vergangenen Wochen stark angestiegen sind, unter anderem weil Corona-Beschränkungen an Grenzen wegfallen“, erklärt das Bezirksamt. Aber auch internationale Konflikte auf der ganzen Welt bewegten Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen und sich mit der Familie in Sicherheit zu bringen. Ein Postwurfschreiben des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten sei bereits im Umfeld der Container verteilt worden und soll die direkte Nachbarschaft unterrichten. Noch mehr Nachrichten online: Broschüre zeigt alle Oberschulen auf einen Blick MARZAHN-HELLERSDORF. Der Bezirk hat an alle Grundschulen im Bezirk die neue Oberschulbroschüre 2022 verteilt. Das Heft informiert über das Aufnahmeverfahren, benennt Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Schul- und Sportamtes sowie der Schulaufsicht und bietet eine Checkliste für die Schulwahl. Die Checkliste, die für die persönliche Schulauswahl genutzt werden kann, beinhaltet unter anderem Fragen zu den persönlichen Ansprüchen oder zum Schulklima. Auf den darauffolgenden Seiten stellen sich die jeweiligen Schulen mit ihrem Profil, ihren Sprachfolgen und den Wahlpflichtfächern, Arbeitsgemeinschaften und Projekten sowie Ko- operationen vor. Zusätzlich zur Oberschulbroschüre haben Interessierte dieses Jahr wieder die Möglichkeit sich beim „Tag der offenen Tür“ über die einzelnen Schulen zu informieren. Online ist die Broschüre auch zum Download (www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf unter Schul- und Sportamt) erhältlich. Zudem wird es eine Online-Elterninformationsveranstaltung des Bezirkselternausschusses MarzahnHellersdorf zum Übergang von der Grund- auf die Oberschule geben. Diese wird am Montag, dem 22. November 2021, stattfinden. Die Anmeldung ist über die Homepage des Bezirkselternausschusses möglich: https://beas-mh.de/ infoabend Freiwilligenagentur sammelt Weihnachtspakete MARZAHN-HELLERSDORF. Die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf sammelt bis zum 26. November Weihnachtspäckchen für Kinder in Not. Wer sich daran beteiligen will, kann die kleinen Pakete mit Geschenken montags und freitags von 10 bis 14 Uhr, dienstags und mittwochs von 10 bis 16 Uhr und donnerstags von 10 bis 18 Uhr in der Freiwilligenagentur am Helene-Weigel-Platz 6 abgeben. Die Präsente werden anschließend an die Stiftung Kinderzukunft übergeben. Sie sollen Kindern zugutekommen, die in Osteuropa unter Armut und Krankheit leben. Die Schuhkartons können mit Süßigkeiten, Spielsachen, neuer Kleidung, Hygieneartikeln oder Schreib-, Malund Bastelutensilien für Kinder und Jugendliche gefüllt werden und mit Weihnachtspapier zu hübschen Geschenken verpackt werden. Zur besseren Handhabung bittet die Stiftung darum, die Pakete mit einem Geschenkband zu verschnüren. Weitere Informationen unter Tel. 030 76236500. www.bezirks-journal.de Schülerhaushalt: jetzt bewerben MARZAHN-HELLERSDORF. Schulen erhalten ab sofort Gelegenheit, sich für den „Schüler*innenHaushalt 2022“ zu bewerben. Mit dem Projekt sollen Jugendliche praktisch an das Thema Mitbestimmung herangeführt werden. Pro Schule steht ein Budget zwischen 1.500 und 4.000 Euro zur Verfügung. Die Schulen erhalten neben dem Geld, über das die Schüler demokratisch entscheiden, pädagogische Begleitung in Form von Beratungsangeboten, Materialien und Workshops von der Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. Diese koordiniert den „Schüler*innenHaushalt“ in Berlin seit 2015 und unterstützt Schulen seitdem erfolgreich in der Umsetzung und bei der langfristigen Verankerung des Projekts. Durch die Begleitung werden praktisches Erleben und theoretisches Verstehen miteinander verzahnt. Bis zum 10. Dezember werden im Internet unter www.schuelerinnen-haushalt.de/bewerben Bewerbungen entgegengenommen. ANZEIGEN 4 BEZIRKS-LEBEN November 2021 | Marzahn-Hellersdorf | BEZIRKS-JOURNAL Stadtteilzentren wollen Ältere „auf Trab“ bringen GESUNDHEIT: In drei Einrichtungen haben sich sogenannte „Spaziergangsgruppen“ gebildet. Jetzt werden „Mitläufer“ gesucht. Von Uwe Lemm. Ä ltere Menschen in Deutschland bewegen sich (zu) wenig. Das belegt eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien. Dabei könnten schon kleine körperliche Aktivitäten einen positiven Effekt auslösen. Dazu gehört zum Beispiel regelmäßiges Laufen. Genau hier setzt das Projekt von Spaziergangsgruppen im Bezirk MarzahnHellersdorf an, das sich die drei Stadtteilzentren (STZ) Kompass, Biesdorf und Mosaik unter dem Titel „Wir erkunden unseren Bezirk“ jetzt auf ihre Fahne geschrieben haben. Los ging’s dazu am 2. November im Mosaik im Rahmen eines Aktionstags der drei beteiligten Zentren mit einem einstündigen Spaziergang entlang den Gärten der Welt. Unterstützt wird das Ganze vom Regionalverbund Berlin im Gesunde-StädteNetzwerk. Wie sieht nun die derzeitige Situation im Bezirk Marzahn-Hellersdorf aus? Yvonne Vedder, Leiterin des STZ Mosaik, weiß von ganzen drei Spaziergangsgruppen, die organisatorisch zu den Stadtteilzentren gehören und ehrenamtlich betreut werden. „Wir würden gerne mehr in dieser Richtung für die Gruppe der älteren Menschen machen, aber die finanziellen Mittel reichen dafür nicht aus“, sagt Vedder. Die STZ werden aus Landesmitteln über das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf gefördert, reichen aber nicht aus, um etwa Vieles ist möglich, um nicht zu langweilen: Spaziergangsgruppe bei der Gymnastik. Foto: Uwe Lemm Honorarkräfte bezahlen zu können. Das Wort „chronische Unterfinanzierung“ nimmt Vedder nicht in den Mund, liegt aber in der Luft. Gesucht werden also Ehrenamtliche, die eine der kostenlosen Spaziergangsgruppen leiten möchten. „Wir können uns ganz unterschiedliche Gruppenzusammensetzungen vorstellen: Also nicht nur rüstige Rentner, sondern z. B. auch solche für Menschen mit Rollatoren oder psychisch Kranke“ wünscht sich Yvonne Vedder. Ein Mittel, den Bewegungsdrang „anzukurbeln“, sehen die Initiatoren auch in den Kiezrallyes, die es zu entwickeln gilt: Schließlich gibt es bisher nur eine für Alt-Biesdorf und die richtet sich an Kinder und Jugendliche. „Bei diesen Rallyes werden interessante Orte in der näheren Umgebung zusammengestellt, die einzeln oder eben in Spaziergangsgruppen erlaufen werden können“, erläutert André Zweigert vom STZ Biesdorf: „Sie sollen zum Selbstläufer werden.“ Die Reaktionen der Teilnehmer des Aktionstages: Einstimmig positiv. Esther Haas und Peter Wyss kommen aus Zug in der Schweiz und besuchen Berlin regelmäßig. Nachdem sie vom Aktionstag gehört hatten, lernen sie nun diesen Bezirk von einer ganz anderen Seite, der grünen, kennen und sind begeistert. Peter Wyss findet den Spaziergang an diesem Morgen „anregend, um Neues zu entdecken“, und die Teilnehmer allesamt „nette Menschen“. Dem Lob kann sich Evelin Skole, die allerdings nicht ganz so weit anreisen musste wie die „Mitläufer“ aus Zug, voll und ganz anschließen. Reinhard Züchner, offenkundig passionierter Spaziergänger mit Wanderstöcken, ist auf die Rallye gespannt und „muss mal schauen“. Und auch Jutta Ziemann, frühere Sozialarbeiterin und seit Langem ehrenamtliche Leiterin einer Krebsgruppe im Mosaik, zeigt sich zufrieden mit diesem Vormittag. Informationen zu den Spaziergangsgruppen: Zirley Montag vom STZ im KOMPASS, Tel. 030 56497401, E-Mail: leitung-stz@klub74.de, André Zweigert vom STZ Biesdorf, Tel. 030 526784591, E-Mail: andre.zweigert@ball-ev-berlin.de Yvonne Vedder vom STZ MOSAIK, Tel. 030 54988183, E-Mail: mosaik@wuhletal.de Mit dem Hund ins Amt – aber nur für Behördenmitarbeiter ANZEIGE VERWALTUNG: Das Bezirksamt stimmt einem Antrag der CDU zu und erlaubt Hunde am Arbeitsplatz. Im Netz sorgt das Projekt für Häme. Petra Pau Danke! Liebe Bürgerinnen und Bürger in Marzahn-Hellersdorf, Dank allen, die mich in den Bundestag gewählt haben. Wie versprochen, werde ich mich als Linke für ● soziale Gerechtigkeit, ● mehr Demokratie ● sowie Frieden engagieren. Mit solidarischen Grüßen Petra Pau Weiter für Sie da! Wahlkreisbüro Petra Pau | Henny-Porten-Straße 10-12 | 12627 Berlin Tel: 030 99289380 | E-Mail: petra.pau.wk01@bundestag.de Über die Möglichkeit von Bürgersprechstunden informieren Sie sich bitte telefonisch in meinem Wahlkreisbüro bzw. auf meiner Website: www.petrapau.de I mmer am Freitag darf Nine mit ins Büro. Die Vierbeinerin gehört Nadja Zivkovic, Bezirksstadträtin und große Hundefreundin. An vier Tagen in der Woche ist Nine Gast in einer Hundetagesstätte. Doch freitags, wenn die Arbeitstage ihrer Besitzerin lang sind, geht es mit zur Arbeit. Das handhabt die CDU-Politikerin schon eine ganze Weile so – auch, weil sich ihr Arbeitsplatz im Gebäude eines privaten Vermieters befindet. Nun sollen auch die übrigen Beschäftigten der Bezirksverwaltung Gelegenheit erhalten, ihre Tiere mit zur Arbeit zu nehmen. Das jedenfalls sieht ein Beschluss des scheidenden Bezirksamtes zum Thema Bürohunde vor. Der Beschluss geht auf einen Antrag der bezirklichen CDU-Fraktion zurück, die sich im Sommer dafür stark machte, Verwaltungsmitarbeitern zu erlauben, ihre Hunde mit ins Büro zu nehmen. In einem Interview mit dem Bezirks-Journal hatte der Bezirksverordnete Maximilian Schröder gesagt: „Es geht um einige Faktoren. Neben dem schon beschriebenen Stressabbau kann ein Hund im Büro auch die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten stärken.“ Außerdem profitierten die Tiere davon. Juliane Witt (Die Linke) leitete bis zur Berufung des neuen Bezirksamtes übergangsweise die Bezirksverwaltung und verkündete auf ihrem Account bei Facebook: „Das Bezirksamt schätzt es als außerordentlich positiv ein, wenn am Arbeitsplatz in den Räumen des Bezirksamtes, wo es möglich ist, das Haustier (Hund) mitgebracht wird.“ Aus arbeitspsychologischer Sicht sei dies für das Betriebsklima sehr förderlich. Doch Witt stellt klar: „Auf das Mitbringen des eigenen Hundes besteht kein Rechtsanspruch, sondern muss jeweils auch mit den Arbeitsaufgaben abgestimmt sein, im Publikumsverkehr ist dies sicher nicht sofort uneingeschränkt denkbar.“ Außerdem weist sie darauf hin, dass es Besuchern allerdings weiter untersagt sei, Hunde mit in ein „Bürodienstgebäude“ zu bringen. Mit ihrer Nachricht löste die Kommunalpolitikerin kürzlich eine Reihe von unterschiedlichen Reaktionen aus. Die reichen von „bravo“ bis „unglaublich“. Abgesehen von jenen, die sich vor Hunden fürchten oder die mit einer Tierhaarallergie kämpfen, melden sich auch Menschen mit satirischen Ansätzen oder gar Häme zu Wort. „Ist der öffentliche Arbeitsplatz die zweite Wohnstube? Ein Haustier ist doch sehr privat, oder?“ schreibt einer von ihnen. Eine andere Nutzerin freut sich schon mit einem Zwinkern auf die neue Art der Verwaltungs-Produktivität: „Da wird ja die Arbeit richtig flott vorangehen! Darauf kann man sich freuen.“ Zum Nachdenken regt ein weiterer Kommentator an: „Es ist nicht 1. April oder? Oder ist der 1. April jetzt öfter? - Das geht doch nicht bei Publikumsverkehr. Haustiere sind doch, wie es der Name sagt: Haustiere.“ Juliane Witt betont, dass ein Hund nur dann mit ins Büro darf, wenn der jeweilige Vorgesetzte dem zustimmt, niemand belästigt werde und „die Arbeitsverhältnisse und die Arbeitssituation mit weiteren Mitarbeitenden es erlauben“. Eine Zustimmung ergehe deshalb stets mit Widerrufsvorbehalt. (gäd.) – ANZEIGE – Jobcenter Berlin Marzahn-Hellersdorf DCD #women 2021 Digital Career Day #women – Online-Veranstaltung von Frauen für Frauen Erreichbarkeit Ihres Jobcenters Berlin Marzahn-Hellersdorf Das Jobcenter Berlin MarzahnHellersdorf bietet Ihnen folgende Kommunikationswege an: Im Internet www.jobcenter.digital App E-Mail Foto: panthermedia Bereits zum vierten Mal bekommen Frauen auf dem Digital Career Day #women (Digitaler Karrieretag für Frauen) spannende Einblicke in die Welt der Tech-Unternehmen und Startups. Das zweitägige Event findet online statt und richtet sich an alle Frauen in der Hauptstadt, die neugierig sind, was der Sektor zu bieten hat. https://techinthecity.de/dcd- Einstieg in die Branche verlief, women-berlin/ informieren zu Einstiegsmöglichkeiten, gefragten BerufsDie IT-Branche ist krisenfest, zu- bildern und wichtigen Kompekunftsweisend und bietet vor al- tenzen. Unter anderem geplant lem super Arbeitsbedingungen. sind ein Coaching zu digitalen Bewerbungsprozessen, ein Doch wie gelingt Frauen der Motivationsworkshop sowie Einstieg und welche Jobs sind eine spannende Startup-Safari gefragt? durch die lokale Tech-Szene. Vorwissen ist nicht nötig! Gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Branche zei- Der Digital Career Day für FrauWann: gen wir Frauen, wie ein Einstieg en (DCD #women) ist eine ge24.11.2021, 09:45 – 15:00 Uhr in die IT-Welt gelingen kann und meinsame Initiative der Beauf25.11.2021, 10:00 – 15:00 Uhr welche spannenden Jobs diese tragten für Chancengleichheit Branche bietet. am Arbeitsmarkt (BCA) der BerWo: liner Jobcenter und von Tech Online-Veranstaltung (über In verschiedenen Vorträgen, in the City e.V. für alle interesZoom). Kostenlose Anmeldung Workshops und Diskussionen sierten Frauen. Melden Sie sich und Programm: erzählen Frauen, wie ihr (Quer-) gern an! 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Weil der Teich im Schlosspark Biesdorf saniert werden soll, bekommen die dort ansässigen Frösche ein anderes Quartier. Sie werden am Schilfteich Biesdorf, nahe dem Hafersteig, angesiedelt. Der Beginn der Bauarbeiten am Schlossteich sei für Herbst 2022 vorgesehen, der Abschluss für den Frühsommer 2023, sagte Nadja Zivkovic (CDU), Stadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen, auf Anfrage des BezirksJournals. Somit verzögert sich das Vorhaben um ein Jahr. Noch im Juli hatte die Stadträtin auf Anfrage der SPD-Fraktion in der BVV geantwortet, für die Sanierung des Teiches sei der Zeitraum Herbst/Winter 2021/2022 vorgesehen. Die Fontäne im Schlossteich sprudelte zuletzt 2017. Doch nur mit Schwierigkeiten. Die Pumpe, die Wasser aus dem Teich ansaugte, war häufig verstopft. 2018 ging sie nicht mehr in Betrieb. Weitere Probleme sind hinzugekommen. Weil Blätter und Zweige in den Teich fallen, hat sich auf seinem Boden eine Schicht mit Sedimenten gebildet. Sie beeinträchtigt die Wasserqualität. Außerdem ist die alte Abdichtung aus Teerpappe undicht. Wasser versickert. Die Planung für die Beseitigung dieser Mängel hat das Büro Aquaconstrukt ausgearbeitet. Die Kosten für das Vorhaben sind derzeit auf 350.000 Euro veranschlagt. Ob es dabei bleibt, ist fraglich. „Die Situation ist komplex“, erklärt Stadträtin Zivkovic, „die Baupreise steigen.“ Der Teich ist laut Aquaconstrukt etwa 600 Quadratmeter groß und 1,30 Meter tief. Für die Sanierung wird er entleert, der Schlamm am Boden ausgebaggert. Eine neue Abdichtung aus Kunststoff wird angelegt. Geplant ist, dass der Schlossteich seine ursprüngliche Form wieder bekommt und eine neue Düse für die Fontäne installiert wird. Ein neuer Zaun wird am Ufer gesetzt. Sein Aussehen orientiert sich an einem historischen Vorbild. Der Teich wurde um 1900 im südlichen Teil des Schlossparks angelegt. Wenn er im Winter zugefroren war, konnte das Eis ter des Grünflächenamtes sind mit wasserdichten Latzhosen reingestiegen und haben überflüssiges Kraut selbst beseitigt.“ 2018 habe das Amt nach längerem Überlegen entschieden, „die Dinge in einem größeren Maßstab anzugehen.“ Der Schlossteich sei im Sommer so etwas wie der Mittelpunkt des Parks und ein starker Anziehungspunkt, so Axel Matthies. Doch sein Zustand habe sich seit 2018 von Jahr zu Jahr verschlechtert. „Jetzt macht er einen verlotterten und sterbenden Eindruck.“ Als die Fontäne noch sprudelte, seien Wasservögel im Teich geschwommen, erzählt Axel Matthies. „An guten Tagen kam dann noch der Graureiher und hat sich Fische rausgepickt.“ Doch nun komme er nicht mehr, „denn es gibt nichts mehr zu holen.“ „Wir als bürgerschaftlich orientierter Verein möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger einen lebendigen Schlossteich zurückbekommen, an dem sie sich erfreuen können, in dem Frösche quaken, auf dem Rallen und Enten schwimmen und in dem man auch wieder Fische beobachten kann.“ Der Parasol am Schlossteich sei einst als ein Ort zum Plauschen angelegt worden, sagt Axel Matthies vom Verein Freunde Schloss Biesdorf. Fotos: Sabine Flatau im nahe gelegenen Eiskeller des Schlosses gelagert werden. Damit wurden Lebensmittel-Vorräte gekühlt. Seit 1979 stehen Schloss und Park unter Denkmalschutz. Zuletzt wurde der Teich in den 90er-Jahren instandgesetzt. Das Landesdenkmalamt Berlin ist in die bevorstehende Sanierung des Teichs einbezogen. „Die Fontäne ist bezüglich ihrer Lage und ihres Sprühbildes durch ein Foto von 1910 belegt“ sagte Christine Wolf, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit bei der Behörde. Die Düse, die in den 90er-Jahren installiert wurde, erzeugte nicht mehr die ursprüngliche, sondern eine veränderte Form der Wassersäule. Im Zuge der jetzt anstehenden Instandsetzung solle eine Fontänendüse eingebaut werden, „die vom Erscheinungsbild dem historischen Sprühbild entspricht.“ Das Landesdenkmalamt möchte auch, dass nach Resten der ursprünglichen Teichdichtung und Uferlinie gesucht wird. Dazu sollen sechs bis acht Suchschlitze angelegt und durch einen Archäologen ausgewertet werden. Es gehe ausschließlich um eine gartenarchäologische Suchgrabung und nicht um eine klassische archäologische Grabung, sagt Christine Wolf. Dass sich die Sanierung des Schlossteichs weiter verzögert, ärgert den Verein Freunde Schloss Biesdorf. Vorstandsmitglied Axel Matthies erzählt, man habe seit 2019 wiederholt das Gespräch mit dem Bezirksamt gesucht und gefragt, wann die Arbeiten beginnen. „Wir wurden immer wieder mit dem Hinweis vertröstet, dass sich der Teich denkmalpflegerisch und naturschutzfachlich in einem hochsensiblen Umfeld befindet.“ Bis zum Frühjahr 2017 sei der Teich regelmäßig gereinigt worden. „Mitarbei- Axel Matthies vom Vorstand des Vereins Freunde Schloss Biesdorf setzt sich seit Jahren für die Sanierung des Teichs ein. Als die Fontäne noch sprudelte, seien Enten und Rallen auf dem Teich geschwommen, sagt er. S-Bahnlinie 75 hält vorerst nicht an der Landsberger Allee NAHVERKEHR: Senatsverwaltung sieht derzeit keinen Bedarf. Allerdings gibt es langfristig Hoffnung, dass sich das ändert. M orgens und abends herrscht in der Straßenbahnlinie M6 dichtes Gedränge. Und wenn in den kommenden Jahren mit den neuen Gehrenseehöfen eine komplette Kleinstadt in Alt-Hohenschönhausen entsteht, dürfte auch die ohnehin schon sehr ausgelastete M5 an den Rand ihrer Kapazität kommen. Die Linksfraktion in der Liichtenberger Bezirksverordnetenversammlung hat daher eine Idee: Wer in die Innenstadt möchte, soll künftig an der Landsberger Allee direkt in die S-Bahnlinie 75 zusteigen können. Davon würden auch Marzahnerinnen und Marzahner profitieren. Als die Strecke in den 1980er-Jahren Richtung Wartenberg errichtet wurde, dachten die Planer weitsichtig: In Höhe der Landsberger Allee schufen sie die Voraussetzungen, um zwischen den Gleisen einen Bahnhof zu errichten. Im Juni brachte die Linksfraktionen einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung ein. „Das Bezirksamt wird ersucht sich beim Senat dafür einzusetzen, die erforderlichen Maßnahmen zur Ent- stehung eines zusätzlichen Bahnhofs auf der Strecke der S-Bahn 75 zwischen den derzeitigen Haltepunkten Springpfuhl und Gehrenseestraße auf Höhe der Landsberger Allee einzuleiten“, heißt es darin. „Ein Halt der S 75 in Höhe der Landsberger Allee bietet nicht nur zusätzliche sinnvolle Umsteigemöglichkeiten, sondern bindet auch das Gewerbegebiet nördlich der Landsberger Allee besser an den öffentlichen Nahverkehr an“, begründet die Linksfraktion ihren Vorstoß. Mit dem weiteren Ausbau des Wohngebiets „Weiße Taube“ und dem geplanten Bauvorhaben an der Gehrensee-/Rhinstraße würden perspektivisch tausende Menschen mehr den Öffentlichen Personenverkehr nutzen, so dass langfristig ein zusätzlicher Halt der S 75 an der Landsberger Allee andere kapazitär bereits ausgelasteten Linien (z. B. Tram M5) entlasten könne. Die Senatsverkehrsverwaltung räumt ein, dass ein möglicher zusätzlicher SBahnhof an der S75 nördlich der Landsberger Allee zwar im Flächennutzungsplan Berlin dargestellt sei. Allerdings fehlen im „Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr Berlin 2030“ sowie im „Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023“ entsprechende Planungen, wonach ein solcher Halt als „prioritäre verkehrliche Maßnahme“ eingestuft wird. Daher sei die Notwendigkeit für weitergehende Untersuchungen zur Errichtung dieses neuen S-Bahnhaltepunktes im Moment nicht gegeben, erklärt Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese. Mit den S7-Bahnhöfen Poelchaustraße und Marzahn sowie der Straßenbahnhaltestelle „Gewerbepark Georg Knorr“ seien die überwiegend gewerblich genutzten Areale bereits gut erschlossen. Das gleiche treffe auf die in der Nähe gelegenen Wohngebiete entlang der Rhinstraße zu. „Die auf der Landsberger Allee verkehrenden Straßenbahnlinien M6 und 16 bieten Fahrgästen in bzw. aus Richtung Marzahn bereits eine gute Umsteigemöglichkeit am S-Bahnhof Marzahn von/zur S-Bahnlinie S7, die ab Springpfuhl stadteinwärts parallel zur S75 verkehrt und darüber hinaus eine direkte Führung auf die Stadtbahn bietet“, erklärt Streese. „Hinsichtlich der in Ihrem Schrei- ben erwähnten potenziellen Umsteigeverbindung an der Landsberger Allee in die Straßenbahnlinien M6 und 16 in Richtung Stadtzentrum bleibt anzumerken, dass hier für Fahrgäste aus Hohenschönhausen bereits alternative Straßenbahnangebote mit den Linien M5 und M17 bestehen“, teilt der Verkehrsstaatssekretär in einem Schreiben an das Bezirksamt mit. Ein wenig Hoffnung bleibt: „Dennoch könnte sich vor dem Hintergrund der möglichen Verlängerung der S75 von Wartenberg zum Karower Kreuz […] eine neue Situation für die verkehrliche Anbindung der Gewerbegebiete rund um die Landsberger Allee aus dem Nordostraum ergeben.“ Sollte darüber hinaus auch eine neue S-Bahnverbindung von Springpfuhl entlang des Berliner Eisenbahn-Außenrings in Richtung BER konkrete Formen annehmen, die als „Nahverkehrstangente“ zurzeit Gegenstand erster Trassierungsuntersuchungen sei, könnten perspektivisch weitere Argumente für eine erneute Prüfung eines möglichen S75-Bahnhofs an der Landsberger Allee sprechen. (bzj.) BEZIRKS-JOURNAL | Marzahn-Hellersdorf | November 2021 SONDERTHEMA 7 – Anzeigensonderveröffentlichung | Sonderthema – Gut umsorgt im Alter Wenn Pflanzen positive Gefühle hervorrufen PROJEKT GARTENTHERAPIE: Am KEH werden Gepflegte zu Pflegenden, in dem sie säen und ernten. D er süßliche Duft von Rosen vermischt mit dem würzigen Geruch von Rosmarin, das Pflücken der ersten selbstgepflanzten Tomaten in der Kindheit oder der laue Sommerabende im Kreise der Familie – der Garten weckt bei vielen Menschen tief in der Erinnerung verankerte Emotionen. Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) macht sich diese Effekte zunutze im Rahmen einer Gartentherapie, die in die Arbeit der Gerontopsychiatrie integriert wurde. Die Gartentherapie der Gerontopsychiatrie des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in BerlinLichtenberg ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt im Rahmen des Sonderwettbewerbs „Soziale Natur – Natur für alle“ ausgezeichnet worden. „In der Gartentherapie machen wir uns diese positiven Assoziationen und Sinnesreize zu nutze. Wir wissen es nicht nur aus der eigenen Erfahrung, auch Studien belegen, dass durch das Erleben von Natur sich anhaltend positive Effekte für Körper und Seele einstellen“, erklärt Prof. Dr. Torsten Kratz, Ärztlicher Leiter der Gerontopsychiatrie. „Unsere Patienten zeigen sich häufig auffällig im Verhalten. Sie sind gereizt, aggressiv oder weinen viel. Die positiven Erinnerungen, die mit dem Garten verbunden sind, helfen dabei, diese Verhaltensstörungen zu minimieren. Wir merken, dass unsere Patienten nicht nur während der Gartentherapie draußen wesentlich entspannter sind. Die Patienten erreichen sowohl durch aktive als auch passive Beteiligung, also das Arbeiten auf der einen sowie die Sinneseindrücke und das Genießen auf der anderen Seite, ein erhöhtes Wohlbefinden.“ Zweimal in der Woche können sich Patienten daher die Hände schmutzig machen und mithelfen, den Demenzgarten des Hauses 6 im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge zu gestalten. Für viele Patienten hat die Arbeit im Garten etwas tief Befriedigendes. Sie sähen die Samen, sehen häufig bereits nach kurzer Zeit die ersten grünen Blättchen durch die Erde brechen. Sie hegen und pflegen die zarten Pflanzen, bis im Sommer und Herbst schließlich die Früchte der Arbeit geerntet werden können. „Der Garten simuliert den Kreislauf des Lebens und wir haben die Gewissheit, dass jedem Winter ein neuer Frühling folgt “, Hörverlust nicht nur für Ältere ein Thema GESUNDHEIT: Sobald Anzeichen auftreten, sollten Betroffene einen Hörakustiker aufsuchen. D er Wind pfeift, die Blätter rascheln. Wer die Vorboten der Herbststürme nicht mehr hört, kann vorsorglich sein Gehör vom Hörakustiker überprüfen lassen. Denn Hörverlust tritt nicht nur im hohen Alter auf, auch junge Menschen können davon betroffen sein. Moderne Hörsysteme sind längst kleine Mini-Computer, die sich über das Smartphone steuern lassen und sich auch über Bluetooth mit technischen Geräten verbinden. Hörakustiker passen sie ganz individuell auf den jeweiligen Hörverlust an. So werden gutes Hören und mehr Lebensqualität wieder möglich. Die gesetzlichen Krankenversicherungen tragen die Kosten für die Hörsysteme, sofern sie bei der Erstversorgung ärztlich verordnet sind. Es wird lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Euro fällig. Wer über den Ausgleich des Hörens noch weitere Funktionen wünscht, muss für diese in der Regel selbst in Form von privaten Mehrkosten aufkommen. Dies kann besonders sinnvoll sein, wenn man das Hörsystem gern an das eigene Smartphone koppeln möchte, damit sich das Hörsystem darüber bedienen lässt. Es gibt zahlreiche Zusatzfunktionen für alle möglichen Wünsche und Anforderungen. Der Hörakustiker berät umfangreich über die Möglichkeiten und ob diese sinnvoll sind. Egal ob mit oder ohne Zusatzfunktionen, ein Hörsystem lässt seinen Nutzer im Alltag nicht nur wieder besser hören, es trägt auch entscheidend zu einem deutlichen Gewinn an Lebensqualität bei. Denn auch wenn die windigen Herbsttage nicht von jedem geschätzt werden, so sollte man diese zumindest mit allen Sinnen wahrnehmen können. 5,4 Mio. Menschen sind schwerhörig In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit über 7.000 HörakustikerBetrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk bereits ca. 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland. Die Versorgungsqualität im Bereich von Hörsystemen ist in Deutschland sehr gut, das bestätigt die größte jemals von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durchgeführte Versichertenbefragung zur Hörsystemversorgung in Deutschland. Rund 90 Prozent der Versicherten waren „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit der individuellen Versorgungssituation. Und das unabhängig davon, ob der Versicherte eine mehrkostenfreie Versorgung gewählt oder eine Zuzahlung geleistet hat. Neben der Erstversorgung des Kunden ist der Hörakustiker auch für die begleitende Feinanpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der Hörsystemfunktionen u.v.m. zuständig. Er berät zu Gehörschutz, Tinnitus und allem rund ums Hören. (ots) sagt Gartentherapeutin Marlit Bromm. „Außerdem hat die Therapieform einen weiteren schönen Nebeneffekt: Der Gepflegte wird zum Pflegenden, die Rollen werden also getauscht. Normalerweise sind die Patienten diejenigen, um die sich gekümmert wird, jetzt sind sie in der Rolle des Kümmerers.“ Besonders wichtig ist es der Gartentherapeutin niedrigschwellige Angebote für alle Patienten zu bieten. Um allen die Möglichkeit zu geben, sich an den Blumen, Kräutern und verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu erfreuen, gibt es nicht nur Pflanzbereiche im weitläufigen Garten, sondern auch direkt auf der Terrasse. „Viele Patienten haben ein großes Wissen, wenn es um die Gartenarbeit aber auch um Pflanzensorten geht. Diese Expertise zu teilen, macht den Patienten großen Spaß“, sagt Bromm. Gleichzeitig trainiert die Gartenarbeit die Feinmotorik der Patienten. Wenn sich die Erntezeit im Herbst dem Ende neigt und sich die kalte Jahreszeit ankündigt, geht die Gartentherapie dennoch weiter. „Natürlich ist die Gartenarbeit in den Wintermonaten eher begrenzt. Stattdessen bringen wir die Natur als Gerüche und Gewürze zur Weihnacht ins Haus, entdecken Pflanzen in der Sich um Pflanzen zu kümmern, kann für Patientinnen und Patienten eine Wohltat sein. Foto: KEH Literatur oder gestalten mit getrockneten Blumen.“ Bereits seit 15 Jahren erfreut die Gartentherapie die Patienten der Gerontopsychiatrie am KEH. „Sie ist ein Teil eines großen Puzzles, zu dem auch anderen Therapieformen wie beispielsweise Musiktherapie, Hundetherapie und eine Übungsküche gehören. Die Therapie einer Erkrankung ist genauso vielfältig wie ihre Ursachen selbst“, sagt Prof. Kratz. 8 SONDERTHEMA November 2021 | Marzahn-Hellersdorf | BEZIRKS-JOURNAL – Anzeigensonderveröffentlichung | Sonderthema – Gut umsorgt im Alter Diabetes im Alter Leben mit Alzheimer RATGEBER: Experten erklären, wie man den richtigen Pflegedienst findet. TIPPS: So kann der Wohnraum an die Bedürfnisse angepasst werden. öglichst fit bleiben, möglichst lang leben: Die Chancen dafür, dies auch mit Diabetes zu schaffen, stehen heute besser denn je. Doch Diabetes-Folgeerkrankungen wie Herzprobleme, Nierenschäden oder Nervenstörungen können die Behandlung in späteren Lebensphasen komplizierter machen. Dazu kommen typische Altersleiden wie Vergesslichkeit oder nachlassendes Sehvermögen - Zeit, sich Unterstützung zu holen. Eine Expertin gibt im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ Tipps, worauf es bei der Suche nach einer Pflegekraft ankommt. Auf jeden Fall sollten Pflegekräfte eine Fachfortbildung absolviert haben, beispielsweise die Diabetes-Pflegefachkraft von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Fragen Sie, wie oft und wie das Personal zu Diabetes geschult wird, und mit welchen Experten der Dienst zusammenarbeitet“, empfiehlt Katja Hodeck, Versorgungsforscherin und Pflegeexpertin in Berlin. Aufschlussreich ist es, sich danach zu erkundigen, ob die Pflegekräfte einen Podologen, einen Diabetologen und einen Wundspezialisten in der Region und zwei Drittel aller Menschen mit Alzheimer werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Dabei lassen sich Gefahrensituationen nicht immer vermeiden. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) gibt hierzu Tipps in ihrem Ratgeber „Leben mit der Diagnose Alzheimer“. Menschen mit Alzheimer sollten in ihrem Zuhause genügend Raum für Bewegung haben. Auch Stolperfallen wie hohe Teppiche oder Elektrokabel auf dem Boden sollten vermieden werden. Die Sicherheit auf Treppen kann durch Markierungen der Treppenstufen mit breitem gelbem Klebeband oder der Montage eines zusätzlichen Handlaufs erhöht werden. Eine häufig auftretende Verhaltensweise bei Menschen mit Alzheimer ist das Wegbeziehungsweise Hinlaufen. Da der Orientierungssinn bereits früh gestört ist, ist es für eine Patientin oder einen Patienten gefährlich, alleine unterwegs zu sein. Abhilfe schaffen können kindersichere Türgriffe und Alarmmatten vor den Türen. Es kann auch sinnvoll sein, eine Tür zu verbergen - zum Beispiel mit dem Bild eines Bücherregals. Es sollte aber darauf geachtet wer- M benennen können. Ist dies der Fall, kann man davon ausgehen, dass das Team sich entsprechend auskennt. „Oder fragen Sie Ihren Arzt, mit welchem Pflegedienst vor Ort er gute Erfahrungen gemacht hat“, rät Hodeck. Eine gute Pflegekraft sollte auf eine sorgfältige Körperpflege beim Patienten achten. Katja Hodeck betont: „Die Füße müssen täglich angeschaut werden, um Druckstellen oder Verletzungen rechtzeitig zu entdecken und einen ‚diabetischen Fuß‘ zu verhindern.“ Und wenn die Mundpflege vernachlässigt wird, kann es schnell zu schweren Zahnfleischerkrankungen kommen - und damit zum Gebissverlust. Bei der Suche nach einem für Diabetiker geeigneten Pflegeheim sollte man sich auf den Webseiten informieren, welche Schwerpunkte die jeweiligen Einrichtungen haben. Hier sollte Diabetes auf jeden Fall aufgeführt sein. „Fragen Sie auch hier nach den Fortbildungen des Personals und nach der Zusammenarbeit mit externen Experten wie Diabetologen“, sagt Hodeck. Weitere Informationen gibt es digital unter www.diabetes-ratgeber.net sowie in Apotheken. (ots) R den, dass sich der Patient oder die Patientin nicht eingesperrt fühlt. Im Badezimmer verhindern Gummimatten oder rutschfeste Streifen Stürze genauso wie Haltegriffe an der Wand. Durch Markieren der Wasserhähne - Rot für heiß, Blau für kalt - und einer Heißwassertemperatur von unter 45 Grad können Verbrühungen verhindert werden. Ein erhöhter Sitz kann den Toilettengang erleichtern. Für die Küche gilt: Messer, Scheren und andere Utensilien, die gefährlich werden könnten, sollten weggeschlossen werden. Topf- und Pfannengriffe können bei Nutzung zur Rückseite des Herdes gedreht werden. Ein Brandmelder und ein Feuerlöscher sorgen für zusätzlichen Schutz. Entsprechende Kosten für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen können von der Pflegeversicherung bezuschusst werden. Hierfür muss ein Pflegegrad vorliegen. Pro Maßnahme stehen dann bis zu 4.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zur AlzheimerKrankheit stellt die AFI auf ihrer Webseite www.alzheimer-forschung.de zur Verfügung. (ots) – ANZEIGE – Hilfe für schmerzende Gelenke Von Bewegungstherapie bis künstlicher Gelenkersatz: Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge G elenkschmerzen nach dem Aufstehen, beim Sport oder alltäglichen Tätigkeiten: für viele Menschen ein ständiger Begleiter. Ausgelöst werden sie häufig durch Gelenkverschleiß, besser bekannt als Arthrose. „Bei einer Arthrose nutzt sich der Gelenkknorpel, der normalerweise eine Schutzschicht zwischen den beiden Knochenenden bildet, immer weiter ab. Zum Schluss reibt dann Knochen direkt auf Knochen. Besonders häufig betroffen sind die großen Gelenke, zum Beispiel Knie, Hüfte und Schulter“, erklärt Dr. Wolfgang Vogler, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) in Berlin-Lichtenberg. „Der Verschleiß von Knorpel hat unterschiedliche Ursachen. Mit fortschreitendem Alter nutzen sie sich naturgemäß ab. Aber auch falsche Belastung oder Unfallfolgen, eine Verletzung oder Vorerkrankungen können zu Knorpelverschleiß führen.“ In der Regel beginnt der Verschleiß eher schleichend. Eine beginnende Arthrose zeigt sich oft in Form von Anlaufschmerzen am Morgen sowie Ermüdungs- und Belastungsschmerzen. Im Verlauf der Erkrankung werden die Schmerzen zunehmend stärker, was die Lebensqualität vieler Betroffener stark einschränkt. arzt. Ist die Diagnose bestätigt, können Bewegungstraining, eine Ernährungsumstellung oder Medikamente dazu beitragen, den Verlauf zu verlangsamen und die akuten Beschwerden lindern. Wenn die Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen jedoch zu stark und alle konserva- tiven Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind, bleibt zur Wiederherstellung der Beweglichkeit oft nur ein künstlicher Gelenkersatz“, erläutert Dr. Vogler. „Um die bestmögliche Therapie zu finden, untersuchen wir genau, wie stark der Verschleiß des Gelenkknorpels vorangeschritten ist. Individuelle Behandlung für jeden Patienten „Äußern sich die ersten Anzeichen einer Arthrose, führt der erste Weg zum Haus- Chefarzt Dr. Wolfgang Vogler (2.v.r.) im Gespräch mit Kolleginnen. Foto: Svenja Koch Anschließend entscheiden wir, ob ein Teil- oder vollständiger Gelenkersatz notwendig ist.“ Die eingesetzten Prothesen bilden Form und Funktion eines natürlichen Gelenkes nach. „Bei der Operation achten wir darauf, dass nur die abgenutzten Knorpeloberflächen und die zerstörten Gelenkteile durch einen Oberflächenersatz ausgetauscht werden, um die patienteneigenen Bandstrukturen zu bewahren. Um das individuell beste Ergebnis zu erreichen, setzen wir unterschiedliche Prothesen-Typen und -Größen ein. Das machen wir in schonenden, minimal-invasiven Eingriffen, sodass unsere Patientinnen und Patienten schon kurz nach der Operation wieder auf den Beinen sind“, erklärt der Chefarzt weiter. Nach dem Einsatz des Gelenkersatzes schließt sich ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik an. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses bieten wir auch Patientinnen und Patienten im hohen Alter und mit diversen Nebenerkrankungen eine umfassende und individuelle Betreuung“, so Dr. Vogler. Weitere Informationen: Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie Herzbergstraße 79 10365 Berlin-Lichtenberg Telefon: (030) 54 72 54 01 www.keh-berlin.de BEZIRKS-JOURNAL | Marzahn-Hellersdorf | November 2021 SONDERTHEMA – Anzeigensonderveröffentlichung | Sonderthema – Gut umsorgt im Alter Zusammenleben mit demenziell veränderten Menschen Tipps für Pflegebedürftige und deren Angehörige LICHTENBERG. In Deutschland sind rund 1,6 Millionen Menschen demenziell verändert. Der Verlauf dieser Veränderungen fällt sehr unterschiedlich aus. Schrittweise lässt das Kurzzeitgedächtnis nach. Das hat zur Folge, dass Betroffene sich oft nicht mehr an gerade Gesagtes erinnern können und immer wieder nachfragen. An Geschichten aus der Vergangenheit erinnern sie sich meist noch sehr lange. Menschen mit Demenz leben in ihrer eigenen Welt. Familienmitglieder und Angehörige müssen sich in die Welt der Demenz hineindenken – und nicht umgekehrt. Oft finden „neue“ Menschen, die keine persönlichen Verknüpfungspunkte mit der Vergangenheit von demenziell veränderten Menschen haben, einen eigenen entspannten Zugang zu diesen. Geschulte Betreuungskräfte, die stundenweise ins Haus kommen, leisten einen wichtigen Beitrag, dass sich demenziell veränderte Menschen besser fühlen. Demenz lässt sich nicht heilen – aber der Verlauf kann abgemildert werden. Zum Beispiel mit Gedächtnisübungen oder Biografiearbeit. „Wichtig ist, dass immer dieselbe Betreuungskraft kommt. So kann der Betroffene ein Vertrauensverhältnis aufbauen“, erklärt René Jahnke vom Betreuungsdienst Home Instead Berlin Lichtenberg. Die Pflegekasse unterstützt mit verschiedenen Budgets die Betreuung von demenziell veränderten Menschen in der häuslichen Umgebung. Weitere Informationen dazu bei Home Instead Berlin Lichtenberg, Telefon: 030 233 221 50 0, E-Mail: berlin-lichtenberg@ homeinstead.de TÜV-zertifizierte Wundexperten im Außendienst Curatio & Care Wundmanagement hat sich auf die Versorgung und Therapie von Patienten mit chronischen und traumatischen Wunden spezialisiert und verfügt über eine hohe Fachkompetenz sowie langjährige Erfahrung im Bereich der Wundversorgung. Die Wundexperten betreuen Patienten in Berlin und Brandenburg – sie fungieren als „verlängerter Arm“ der Ärzte und als fachkompetente Unterstützung der häuslichen Pflege. Sie erstellen eine patienten- und phasengerechte Therapieempfehlung, welche sich nach den Expertenstandards und den ärztlichen Leitlinien richtet. Im 14-tägigen Rhythmus kümmert sich unsere Wundexpertin um ihre Patienten – entweder bei ihnen zu Hause, im Heim oder in der Arztpraxis. Auch leitet sie Patienten, Angehörige oder die Hauskrankenpflege zum fachgerechten Anlegen des Wundverbandes an. Für die qualitativ hochwertige Arbeit durch Curatio & Care Wundmanagement entstehen den Patienten keine zusätzlichen Kosten. Weitere Informationen: Tel. 030 6840765-01 E-Mail: info@curatio-care.de Internet: www.curatio-care.de Inkontinenz-Ratgeber bietet Tipps für den Alltag BERLIN. Inkontinenz ist ein schambesetztes, häufiges Thema bei Pflegebedürftigkeit und dabei eine bedeutsame gesundheitliche Einschränkung. Der ZQP-Ratgeber „Inkontinenz“ unterstützt pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Umgang mit dem Thema und in der Pflege. Das 24-seitige Heft umfasst zum einen Basiswissen zu Inkontinenz, wie Ursachen, Folgeprobleme und Therapiemöglichkeiten. Den Hauptteil aber bilden konkrete Tipps, die den Alltag mit Inkontinenz erleichtern und die Kontinenz fördern können. Denn bereits kleine Veränderungen wie Haltegriffe neben der Toilette oder barrierefreie Laufwege erleichtern den Weg zu Toilette und tragen zur Vermeidung von Stürzen bei. Große Symbole, Bilder oder Schriftzüge auf der entsprechenden Tür helfen Menschen mit Demenz, das WC besser zu finden. Mehr zum Ratgeber: www.zqp.de/inkontinenz-pflege/ Ihr BEZIRKS-JOURNAL als E-Paper Verpassen Sie keine Ausgabe Ihrer Monatszeitung mehr. Jetzt kostenlos anmelden: www.bezirks-journal.de/newsletter 9 BEZIRKS-WIRTSCHAFT 10 November 2021 | Marzahn-Hellersdorf | BEZIRKS-JOURNAL Präzision auf höchstem Niveau SERIE: KAPP NILES bietet weltweit die größte Palette an Schleifmaschinen zur Bearbeitung von Zahnrädern aller Art an. Von Angelika Giorgis. E s gibt kein Land mit einer entwickelten Industrie, in dem nicht eine Maschine von uns steht“, umreißt Michael Konrad die globalen wirtschaftlichen Beziehungen der KAPP NILES Unternehmensgruppe. Er selbst ist der Bereichsleiter des Einkaufs und arbeitet hauptsächlich vom Berliner Standort am Nordring, der nordwestlichen Grenze des Clean Tech Business Parks, aus. Dieser Betriebsteil bringt NILES in den Unternehmensnamen ein. Als Ableger der amerikanischen NILES Tool Work Company wurde der Betrieb bereits 1898 in Berlin gegründet. Er nahm 1901 in Oberschöneweide die Produktion auf und durchlebte seitdem eine interessante Firmengeschichte. Auch der Umweltschutz spielt eine wichtige Rolle: 97 Prozent der verwendeten Energie ist mittlerweile grün. Solaranlagen sind auf den Dächern geplant, denn es wird viel Strom benötigt, um die Temperatur in den Hallen tagein tagaus konstant zu halten. Ärgerlich ist für viele Mitarbeiter der umständliche Anfahrtsweg. Vom S-Bahnhof Mehrower Allee läuft man etwa 20 Minuten. Ein Grund, warum viele noch mit dem Auto kommen. Gerade wird überlegt, interessierten Mitarbeitern Elektroroller für den Weg von der S-Bahn bis zur Firma anzubieten. Eine Bushaltestelle vor der Tür wäre die bessere Alternative. Mit diesem Problem sehen sich die anderen Firmen im Gewerbegebiet ebenfalls konfrontiert. Doch auch nach 20 Jahren wird seitens des Senats zu wenig getan, um eine Anbindung durch die BVG zu ermöglichen. Die Pläne dafür liegen schon lange auf dem Tisch! Auf die Ausbildung der Mitarbeiter wird im Unternehmen größter Wert gelegt. Dafür gibt es in Coburg eine eigene Ausbildungsfirma. Eignungstests finden aber auch in Berlin statt. Die Praxis erlernen die Jugendlichen im Betrieb, die Theorie im QE&U-Ausbildungsverbund. Mitbringen sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute Allgemeinbildung und ein gewisses physikalisches und mathematisches Grundverständnis. „Und natürlich Leistungsbereitschaft. Alles andere kann man bei uns lernen“, ist sich Michael Konrad sicher. Englisch-Kenntnisse sind im weltweit agierenden Unternehmen ebenso wichtig. Die Mitarbeiter kommen aus ganz Berlin und aus Brandenburg. Das spricht für die sehr interessanten Tätigkeitsfelder, die das Unternehmen bietet. Da es am Standort expandiert, hat es Interesse an neuen Mitarbeitern in allen Gewerken. Hauptsächlich werden Software- und Elektroingenieure, Fertigungstechnologen, Programmierer, Schlosser, Elektriker, Zerspaner und Fachkräfte aus kaufmännischen Berufen gesucht. Sie erwartet nicht nur ein interessantes Arbeitsgebiet, sondern auch ein freundliches, familiäres Betriebsklima und eine gute Bezahlung. Auch Initiativbewerbungen sind willkommen. UNTERNEHMEN IM F KUS Seit 1997 gehört der Betrieb zur KAPPGruppe und ist seit 2017 mit dem Coburger Stammwerk fusioniert. Die Coburger Familie Kapp ging 1997 ein großes Wagnis mit der Übernahme von NILES nach einer ruinösen Entwicklung seit der Wende ein. 69 Berliner erhielten eine Festanstellung, 24 einen befristeten Vertrag. Mit ihnen gemeinsam baute das Familienunternehmen den Betrieb am neuen Standort in Marzahn-Hellersdorf wieder auf. Die Berliner Produktion war die ideale Ergänzung zur Coburger Fertigung. Während KAPP Schleifmaschinen und Werkzeuge zur Feinbearbeitung von Verzahnungen und Profilen bis zu einem Kopfkreis-Durchmesser von 500 Millimeter produziert, ist NILES auf eine Größe bis aktuell 8.000 Millimeter spezialisiert. Seit nunmehr 21 Jahren produziert NILES in hochmodernen, klimatisierten Industriehallen am Rande des geplanten Gewerbegebietes „Berlin eastside“. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich der Standort kontinuierlich. Er festigte seine Position auf dem Weltmarkt und konnte sogar während der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009/2010 seine bisher besten Jahre verbuchen. „In Spitzenzeiten produzierten wir dann mehr als 100 Maschinen pro Jahr“, erzählt Michael Konrad stolz. Fast so rein wie ein Operationssaal ist die Fertigungshalle. Saubere Luft und konstante Temperaturen sind Grundvoraussetzungen für das Produzieren der empfindlichen Schleifmaschinen und Werkzeuge. Foto: Angelika Giorgis Aktuell arbeiten am Berliner Standort 140 Beschäftigte. Die Präzisionsmaschinen finden unter anderem bei Unternehmen im Maschinenbau, in der Fahrzeugtechnik, in der Luft- und Raumfahrt, bei Kompressoren und Pumpen, in der Robotik, in Energie- und Windkraftunternehmen, bei der Rohstoffgewinnung, im Schiffbau und bei der Bahntechnik Verwendung. Genauso wichtig wie die Qualität der Maschinen ist auch der Service des Unternehmens. Dazu gehören nicht nur die regelmäßige Wartung und Reparatur sowie Anwender- und Technologieschulungen, sondern auch das Erneuern der Maschinen (Retrofit) und das Optimieren der Produktionsprozesse. Der Service wird weltweit vor Ort angeboten. Dafür sind Niederlassungen in den USA, Brasilien, China, Japan und Indien zuständig, in denen eigene Mitarbeiter tätig sind. Mit 1.200 Lieferanten und Dienstleistern steht das Unternehmen jedes Jahr in Kontakt. Eine große Herausforderung in Zeiten von Corona. „Mit entsprechendem Aufwand sind wir aber bisher gut durch die Pandemie gekommen“, berichtet Konrad. In Zukunft soll noch größerer Wert auf Lieferketten und auf Bevorratung gelegt werden. Weitere Informationen: KAPP NILES: Nordring 20, 12681 Berlin, Tel. 030 930330, www.kapp-niles.com ANZEIGE Kein BEZIRKS-JOURNAL mehr verpassen: Jetzt E-Paper kostenlos abonnieren! g: Zahlen vom Wahlta wurde gewählt. Am 26. September Ergebnisse und Eine Übersicht über Anzeige Bezirkspolitik: Abschied aus der 29 Jahre die Rainer Bosse leitete ersammlung. Bezirksverordnetenv . Seite 2 Jetzt ist damit Schluss Personen. Seiten LICHTENBERGER Abschied aus der Bezirkspolitik: Dagmar Pohle (Die Linke) verlässt die politische Bühne – und freut sich auf eine neue Zeit. Seite 2 4-5 GRATIS AL BEZIRKS-JOURNMARZAHN-HELLERSDORFER BgoEge ZnIRKS-JOURNAL t Päda Lichtenberg such Anzeige zum Mitnehmen Zahlen vom Wahlta g: Am 26. September wurde gewählt. Eine Übersicht über Ergebnisse und Personen. Seiten 4-5 journal.de redaktion@bezirksirks-journal.de | m 2021 |  www.bez 2021, 14. Oktober n | Ausgabe Oktober rg & Hohenschönhause eitung für Lichtenbe Oktober: Ihre kostenlose Monatsz nLERNEN“ am 27. GRATIS AKTIONSTAG „Kenne Ihre kostenlose Monatsz eitung für Marzahn -Hellersdorf | Ausgabe Oktober zum Mitnehmen 2021, 14. Oktober RUINE AM HELEN Alles auf Anfang 2021 |  www.bez irks-journal.de | m redaktion@bezirksjournal.de E-WEIGEL-PLATZ: am Kino Sojus Das gedruckte BEZIRKS-JOURNAL erhalten Sie an rund 300 öffentlichen Auslagestellen. Wenn Sie künftig Ihre Monatszeitung regelmäßig beziehen wollen, melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an. Kostenlos. Und ohne jede Verpflichtung: Noch schneller geht es, wenn Sie unseren QR-Code scannen: Einst war das Sojus das Vorzeigekino im damals jungen Immobilie ein weiteres Bezirk Marzahn. Mal verkauft. Wer Doch 2007 fiel der nun meint, dass es letzte Vorhang. Seitdem auf den Prüfstan jetzt schnell vorangeh d. Mehr dazu auf steht das Ensembl Seite 12. t und die Ruine verschwi e am Helene-Weigel-Pla ndet, irrt. Alle bisherige tz leer. Inzwischen n Pläne kommen wurde die wegen des Eigentüm erwechsels erneut Foto: Angelika Giorgis Seit 29 Jahren ausen in Hohenschönh Übrigens: Rund um die Uhr informieren wir Sie auf www.bezirks-journal.de über alles, was sonst noch wichtig ist – mit Nachrichten, Polizeimeldungen und aktuellen Berichten. autohaus Wol fene rS tr. MA RZ AH N autohaus MARZAH N rfeld e r S tr . ee Bitt e Mehro wer Allee Sportgelände amm www.bezirks-journal.de/newsletter des bezirklichen Oktober im Rahmen kann sich am 27. der SenatsbildungsBezirk arbeiten möchte, , Martina Roth von der 55 Schulen im Foto: Marcel Gäding stadtrat Martin Schaefer erg. Wer an einer auf Seite 9. bewerben. Bildungs willkommen in Lichtenb persönlich. Mehr bei Gefallen sofort en die Bewerber n und Erzieher sind anschauen – und Grunst (v.l.n.r.) empfang Lehrer, Sonderpädagoge ngen in Lichtenberg ürgermeister Michael ERNEN“ die Einrichtu eis-Schule) und Bezirksb Aktionstages „kennenL Philipp-R der Härtel (Leiter verwaltung, Roland Sondermodell e BEZIRKS-JOURNAL | Marzahn-Hellersdorf | November 2021  Theater & Bühne Kaffee, Kuchen und KULTUR: Humorvoller Nachmittag am 16. November, 15 Uhr. „Noch ein Gedicht“ und „Der Lottogewinner“ und so weiter. Die Stars von Kabarett und Satire in ihren Schaltplattenaufnahmen - Helmut Gohlke vor. Anmeldung unter Tel. 030 56588762. Eintritt: 2,50 Euro. Ort: Stadtteilzentrum Kaulsdorf, Brodauer Str. 27-29, 12621 Berlin. VERANSTALTUNGEN IM BERLINER OSTEN UND IM UMLAND Blues aus Texas 11 Lithografien, unzähligen Aquarellen, Zeichnungen und mehreren hundert Ölgemälden. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 2, Alt-Marzahn 55, 12685 Berlin, Tel. 030 5470939900. Geöffnet: Mo.-Fr. 10-18 Uhr. „Flower – Power“: Ausstellung. Zu sehen bis zum 28. November. Gezeigt werden Blumenaquarelle von Stefanie Schmock und Georg Welke. Geöffnet Mo., Di. 11-17 Uhr, Do. 10-16 Uhr. Ort: AWO „Margaretentreff“, Zachertstraße 52, 10315 Berlin, Tel. 030 52695031. „Jedermann“ nach Hugo v. Hofmannsthal: Puppenspiel für Erwachsene am 16. November, 19.30 Uhr. Eintritt: 4 Euro. Ort: Bodo-UhseBibliothek, Erich-Kurz-Straße 9, 10319 Berlin, Tel. 030 5122102. „Im Sturz durch Raum und Zeit“: Ausstellung von Gregor Hildebrandt. Zu sehen bis 27. März. Ort: Mies van der Rohe-Haus, Oberseestraße 60, 13053 Berlin, Tel. 030 97000618. „Aufgespritzt und oben ohne“: Solokabarett von und mit Lutz Hoff am 19. November, 19 Uhr. Eintritt: 10 Euro. Ort: MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG, Maxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin, 030 22356127. „Postsowjetische Lebenswelten. Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus“: Ausstellung rund um das Ende der Sowjetunion. Zu sehen bis 31. März. Ort: Margarete-SteffinVolkshochschule Berlin-Lichtenberg, PaulJunius-Str. 71, 10367 Berlin. Festtags-Theater: Eine Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens am 27. November, 18 Uhr. Ort: Schlosskirche Altlandsberg, Kirchstraße 2, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438 151150.  Kino & Leinwand Stummfilmkino in der Schlosskirche: Richard Siedhoff spielt am 10. Dezember, 20 Uhr, live am Flügel zu Charlie Chaplin. Ort: Schlosskirche Altlandsberg, Kirchstraße 2, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438 151150. Programm Kino Kiste, Heidenauer Str. 10, 12627 Berlin, Tel. 030 9987481 18. bis 24. November: Résistance-Widerstand: Do. 9 Uhr; Do., So., Mi. 14 Uhr; Fr. 17 Uhr; Sa. 18.55 Uhr; Mo. 17.40 Uhr; Di. 20 Uhr Online für Anfänger: Do., So., Mi. 18 Uhr; Fr. 19.10 Uhr; Sa. 13.30 Uhr; Mo. 20 Uhr; Di. 14 Uhr Romys Salon: Do., So., Mi. 16.15 Uhr; Fr./Sa. 15.25 Uhr; Mo./Di. 16 Uhr Fly: Do., So., Mi. 20 Uhr; Fr. 13.30 Uhr; Sa. 17 Uhr; Mo. 14 Uhr; Di. 18 Uhr 25. November bis 1. Dezember: Fly: Do. 9 Uhr; Do., So., Mi. 14 Uhr; Fr. 17.10 Uhr; Sa. 19.10 Uhr; Mo. 18 Uhr; Di. 20 Uhr Romys Salon: Do., So., Mo., Mi. 16 Uhr; Fr. 15.35 Uhr; Sa. 15.40 Uhr; Di. 16.05 Uhr Online für Anfänger: Do., So., Mi. 20 Uhr; Fr. 13.40 Uhr; Sa. 17.15 Uhr; Mo. 14 Uhr; Di. 18 Uhr À la Carte!: Do., So., Mi. 17.55 Uhr; Fr. 19.05 Uhr; Sa. 13.40 Uhr; Mo. 20 Uhr; Di. 14 Uhr  Vorträge & Lesungen ExpertenRat – Cannabis als Medizin: Dr. Dennis Stracke, Apotheker und Leiter des Fachbereich Neurologie in der MediosApotheke an der Charité, erläutert am 17. November, 19 Uhr, die Wirkungen der wichtigsten cannabinoidhaltigen Arzneimittel, mögliche Indikationen, aber auch bürokratische Hürden. Ort: Videokonferenz. Anmeldungen telefonisch unter 030 9279-6410 oder per E-Mail unter anna-seghers-bibliothek@t-online.de. Wo auch immer ihr seid: Lesung mit Khue Pham am 18. November, 19 Uhr. Inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt die Journalistin Khuê Pham in ihrem Debütroman von Herkunft, der Suche nach Identität und dem Erbe des Vietnamkriegs. Ort: Anton-SaefkowBibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, 10369 Berlin, Tel. 030 90296-3773. Eintritt: 4 Euro. Anmeldung erforderlich. Die Kinder von der Fischerinsel: Lesung mit Andreas Ulrich am 18. November, 19 Uhr. Von 1969-1973 entstand im Zentrum Ost-Berlins ein einzigartiger Hochhauskiez. Ulrich lebte mit seiner Familie dort. 50 Jahre später begibt er sich auf die Suche nach ehemaligen Nachbarskindern und erzählt ihre Geschichten. Ort: Neal Black, Sohn einer deutschen Mutter und eines indianischen Vaters aus Alabama, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Texas. In der dortigen Bluesszene ist er bekannt geworden als der Musiker, der regelmäßig die Konzerte von Stevie Ray Vaughn, The Fabulous Thunderbirds, Omar & The Howlers u.v.a. eröffnete. Am 26. November ist er um 21 Uhr mit „The Healers” zu Gast in der Kiste, Heidenauer Str. 10, 12627 Berlin, Tel. 030 9987481. Karten gibt es für 15 Euro bzw. im Vorverkauf für 13,20 Euro. Foto: Michel Goessens Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter Allee 149, 10365 Berlin, Tel. 030 5556719. Eintritt: 4 Euro. Anmeldung erforderlich. Alexander von Humboldt und seine RusslandExpedition: Vortrag am 19. November, 17 Uhr. Ort: Dorfkate Falkenberg, Dorfstraße 4, 13057 Berlin. Anmeldungen unter Tel. 030 9244003. Unbekanntes Europa – Eine Reise auf die Färöer: Ein Bericht in Wort und Bild von Sabine Geschke über die nordatlantische Inselgruppe am 24. November, 19 Uhr. Ort: Videokonferenz. Anmeldungen unter Tel. 030 92796410 oder per E-Mail unter anna-seghersbibliothek@t-online.de  Musik & Konzert Jubiläumskonzert: Auftritt des Jugendsinfonieorchesters der Hans-Werner-Henze-Musikschule am 17. November, 19 Uhr, mit Werken von Mozart, Beethoven, Haydn, Liebrecht und anderen. Ort: Katholische Kirche „Von der Verklärung des Herrn“, Neufahrwasserweg 8, 12685 Berlin. Guten Morgen, du Schöne: Literarisch-musikalischer Nachmittag anlässlich des 34. Todestages von Maxie Wander mit Heike Schmidt, begleitet am Klavier von Ion Podolski am 19. November, 16 Uhr. Ort: Berliner TschechowTheater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin, Tel. 030 93661078. John Fogerty Coveration - Best of CCR (Creedence Clearwater Revival): Konzert am 20. November, 21 Uhr. Eintritt: 15 Euro, Vorverkauf 13,20 Euro. Ort: Kiste, Heidenauer Str. 10, 12627 Berlin, Tel.: 030 9987481. „?Shmaltz!“: Malwonische Musik auf der Reise zur Insel ohne Namen am 20. November, 19 Uhr. Ort: Schlossgut Altlandsberg, Krummenseestraße 1, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438 151150. „Bilder des Ostens“: Virtuose Akkordeonimpressionen mit Roman Yusipey am 26. November, 20 Uhr Konzert im Foyer der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin. Anmeldung erforderlich unter Telefon 030 54704142. Lord Bishop Rocks: Konzert am 27. November, 21 Uhr. Karten: 15 Euro bzw. 13,20 Euro (Vorverkauf). Ort: Kiste, Heidenauer Str. 10, 12627 Berlin, Tel. 030 9987481. Fröhliche Klassik: Musiknachmittag mit dem „Duo Volante“, Yasuko Fuchs-Imanaga (Querund Piccoloflöte) und Dagmar Flemming (Harfe) am 1. Dezember, 15 Uhr. Eintritt: 6 Euro. Anmeldung unter Tel. 030 22356127. Ort: MAXIE-Treff der WG Wuhletal eG, Maxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin.  Ausflüge & Touren Stadttour Lichtenberg: Karlshorst – Prinzenviertel am 27. November, 11 Uhr. Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz S-Bhf. Karlshorst, Hermann Duncker-Denkmal. Teilnahme: 4 Euro, Anmeldung erbeten unter Tel. 030 5532276. Veranstalter: Studio Bildende Kunst, John-SiegStraße 13, 10365 Berlin.  Ausstellungen Joseph und seine Brüder von Thomas Mann: Ausstellung mit Ölgemälden und Aquarellen von Alexander Solowjow. Zu sehen bis 8. Dezember. Finissage: 8. Dezember, 18 Uhr, mit Martina Römert (Schauspielerin) und Olaf Ruhl (Akkordeon). Ort: LIBEZEM, Rhinstr. 9, 10315 Berlin. „Lichtenberg Studios 2021“: Ausstellung mit Arbeiten von Residenten und Residentinnen der Lichtenberg Studios. Die Ausstellung zeigt Werke der Berliner und internationalen Residentinnen und Residenten Lacy Barry, Sylvain Bissonnier (Frankreich), Marula Di Como, Chantal Labinski, Rakshita Mittal (Indien), Birgit Szepanski, Lukas Troberg und Antonia Wetzel. Zu sehen bis 9. Februar. Ort: Museums-Lounge des Museums Lichtenberg im Stadthaus, Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin. Geöffnet: Di.-Do. 11-19 Uhr, Fr. 11-18 Uhr, So. 14-18 Uhr. „Emil Stumpp. Berliner Porträts der 1920erund 30er- Jahre. Lithographien“: Ausstellung vom 15. November bis 8. Juli. Der Maler und Zeichner Emil Stumpp (1886-1941) ist heute in Deutschland eher unbekannt. In den 1920er- und 30er-Jahren gehörte er zu den wichtigsten Pressezeichnern seiner Zeit. Er porträtierte bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft und ließ seine „Modelle“ die Zeichnungen eigenhändig unterschreiben. Stumpp hinterließ ein immenses Gesamtwerk von zwanzigtausend „Buch und Bild“: Ausstellung der Montagsmaler aus Biesdorf. Zu sehen bis zum 23. Dezember. Ort: Stadtteilbibliothek Kaulsdorf im Forum Kienberg, Neue Grottkauer Str. 5, 12619 Berlin. „Sur- und Realistisches“: Ausstellung von Elke Krause. Zu sehen bis 3. Januar 2022. Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin. Der Komponist Kurt Schwaen: Ausstellung bis zum 22. April 2022. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, Tel. 030 54790921.  Kinder & Familie Die Hexen von Eiszapf: Weihnachtsmärchen mit Musik von Helmut Kontauts, inszeniert und gespielt von der Berliner Stage Company. Termine: 13.11., 11/15 Uhr; 20.11., 11/15 Uhr; 4.12., 11/15 Uhr. Eintritt: 7,50 Euro, Kinder: 5 Euro. Ort: Theater am Park, Frankenholzer Weg 4, 12683 Berlin, Tel. 030 5143714. Peter und der Wolf: Aufführung des Scuraluna Schattentheaters am 20. November, 15 Uhr. Eintritt: 4 Euro. Ort: Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, 10369 Berlin, Tel. 030 90296-3773. „WAS?“: Musiktheaterstück von Schorsch Kamerun. Premiere: 20. November, 16 Uhr. Weitere Vorstellungen: 22., 23., 24., 25., 26. November, jeweils 10 Uhr. Ort: Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin, Tel. 030 55775252. Schneewittchen: Mitspieltheater für Kinder ab 5 Jahre unter Anleitung am 23. November, 10 Uhr. Eintritt: 3 Euro. Ort: Berliner TschechowTheater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin, Tel. 030 93661078. Frau Kaffeekanne und Herr Kullerkeks: Aufführung für Zuschauer ab 5 Jahren am 28. November und am 5. Dezember, jeweils 16 Uhr. Ort: Papiertheater an der Oppermann, Oppermannstr. 45, 12679 Berlin, Tel. 0174 8716603. Die Nussknacker Revue – live: Weihnachtsshow vom Mitmachzirkus „Cabuwazi“. Termine: 4./11./12./18.12., 14.30 u. 17 Uhr; 14./15.12., 9.30 u. 11.30 Uhr. Eintritt: 9 Euro, bis 17 Jahre: 5 Euro. Tickets unter 030 32669750. Ort: Cabuwazi, Otto-RosenbergStraße 2, 12681 Berlin. TERMINE UND ANKÜNDIGUNGEN senden Sie per E-Mail an kultur@bezirks-journal.de HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass es bei Terminen wegen des Pandemiegeschehens kurzfristig zu Absagen kommen kann. 12 KURZ UND BÜNDIG Mehr Parkplätze für Gärten der Welt MARZAHN. Die Gärten der Welt verbessern die Parkplatzsituation für ihre Besucher: Angrenzend an die Seilbahnstation Gärten der Welt hat auf dem Gelände der Gärten der Welt am Blumberger Damm ein weiterer Gästeparkplatz eröffnet. Auf der Fläche der ehemaligen Gastro- und Blumenhalle, die anlässlich der Internationalen Gartenausstellung 2017 errichtet wurde, sind zusätzlich 119 gekennzeichnete Stellplätze entstanden. Davon sind 10 Plätze für Menschen mit Behinderung reserviert. Der „Parkraum Süd“ ergänzt das Angebot des bereits im August eröffneten Besucherparkplatzes West. Die hier 100 ausgewiesenen Stellflächen befinden sich ebenfalls in unmittelbarerer Nähe zum Eingang Blumberger Damm, auf dem Areal der 2017 errichteten Logistikfläche. Besonders an besucherstarken Tagen und am Wochenende käme es in den anliegenden Wohngebieten vermehrt zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der neue Besucherparkplatz steht wie die Parkplätze am Besucherzentrum, in der Eisenacher Straße und am Kienbergpark kostenlos zur Verfügung. Zudem wurden die Bereiche rund um die beiden Eingänge Blumberger Damm und Hellersdorfer Straße in das Jelbi-Netz integriert. Magazin „Auszeit“ liefert Ausflugstipps ALTLANDSBERG/ STRAUSBERG. Der Tourismusverein „Märkische S5-Region“ hat die zweite Ausgabe seines Freizeitmagazins „Auszeit“ veröffentlicht. Es enthält Informationen zu Kulturevents, Rad- und Wanderrouten, Schlemmertipps, Gastgeberverzeichnis oder Geschichten aus der Region zwischen Berliner Stadtgrenze und Märkischer Schweiz. Das Heft ist kostenlos an den regionalen Tourist-Informationen erhältlich und kann zudem unter www.umlandregion.de heruntergeladen werden. Die Papierversion kann man sich kostenlos nach Hause bestellen unter Tel. 03341 311066 November 2021 | Marzahn-Hellersdorf | BEZIRKS-JOURNAL Bezirksmuseum würdigt Pressezeichner MARZAHN-HELLERSDORF.„Emil Stumpp. Berliner Porträts der 1920er- und 30er- Jahre. Lithographien“ ist der Name der neuen Ausstellung, die am 14. November um 11 Uhr im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf eröffnet wird. Damit würdigt die Einrichtung den heute kaum noch bekannten einst wichtigen Pressezeichner der 1920er- und 1930erJahre. Der Maler und Zeichner Emil Stumpp (1886-1941) porträtierte bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft und ließ seine „Modelle“ die Zeichnungen eigenhändig unterschreiben. Stumpp hinterließ ein immenses Gesamtwerk von zwanzigtausend Lithografien, unzähligen Aquarellen, Zeichnungen und mehreren hundert Ölgemälden. Nach seinem Tod gründeten seine Tochter Hedwig und deren Mann Kurt Schwaen das Emil-Stumpp-Archiv. Sie kuratierten daraus eine Ausstellung, die im Juni 1945 als erste Kunstausstellung überhaupt nach Kriegsende in Berlin-Wilmersdorf gezeigt wurde. In den Folgejahren betreute das Ehepaar Schwaen diese Archivbestände weiterhin sorgsam und ermöglichte über Jahrzehnte weitere Stumpp-Ausstellungen in Ost- und Westdeutschland. Ende der 1980erJahre ließ Schwaen auf seinem Grundstück in Mahlsdorf einen eigenen Bungalow für diese Werke errichten. Seit den 1990er-Jahren ist der größte Teil des Nachlasses im EmilStumpp-Archiv konzentriert, das sich heute in Gelnhausen befindet. Es wird von Michael Stumpp, einem Neffen Emil Stumpps, betreut. Daneben gibt es weitere Sammlungen unter anderem im Deutschen Historischen Museum in Berlin, im Institut für Zeitungsforschung in Dortmund, im Deutschen Bundestag, in vielen Museen und in privaten Graphiksammlungen. Die Ausstellung zeigt eine kleine Auswahl von Porträts, die vom Kurt-Schwaen-Archiv zur Verfügung gestellt wurden. Die Ausstellung ist bis zum 8. Juli wochentags von 10 bis 18 Uhr im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 2, Alt-Marzahn 55, 12685 Berlin, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Kita „Leuchtturm“ eröffnet MARZAHN. Auf dem Gelände der sogenannten Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) am Murtzaner Ring ist eine neue Kita eröffnet worden. Die Einrichtung trägt den Namen „Leuchtturm“ und bietet bis zu 65 Kindern Platz. Träger ist die AWO pro:mensch gGmbH. Derzeit besuchen 45 Jungen und Mädchen die neue Kita, 13 von ihnen stam- men aus geflüchteten Familien – die übrigen aus der Nachbarschaft. Mit der Kita wollen Land und Bezirk neue Wege in der Integration gehen. „Durch diese berlinweit erste Kita in einer Gemeinschaftsunterkunft werden wir hoffentlich ein positives Beispiel setzen, um andere Bezirke zu inspirieren“, sagt Daniel Tietze (Die Linke), Staatssekretär für Integration. Radweg wird saniert MARZAHN. Voraussichtlich bis Anfang Dezember wird der Radweg TR7 zwischen Havemannstraße und Wuhletalstraße saniert. Vorgesehen ist, zunächst den vorhandenen Beton zu beseitigen und anschließend den Weg bis zu vier Meter Breite zu asphaltieren. „Parallel laufen Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe und der Stromnetz GmbH Berlin. Es wird im gesamten Bereich eine neue Straßenbeleuchtung aufgestellt“, teilt das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt mit. Während der Arbeiten muss der Radweg komplett gesperrt ANZEIGEN Das nächste Bezirks-Journal erscheint am 9. Dezember. Wollen Sie eine kostenpflichtige Anzeige schalten oder haben Sie Themenvorschläge für uns? Melden Sie sich bis 3. Dezember 2021 bei uns! redaktion@bezirks-journal.de oder Tel. (033760) 20 68 91 werden. Eine Umleitung sei ausgeschildert. „Der Übergang über die Tram wird während der gesamten Bauzeit wechselseitig möglich sein.“ Auf den angrenzenden Parkplätzen der Borkheider Straße 17 bis 23 werde es zudem zu Einschränkungen kommen. „Das Parken ist im unmittelbaren Bereich des Radweges während der Arbeitszeit durch Halteverbote untersagt.“ Insgesamt investiert der Bezirk rund 550.000 Euro aus dem Radwegeprogramm der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Freibad: nächster Schritt in Arbeit MARZAHN-HELLERSDORF. Der geplante Bau eines Freibades in Marzahn-Hellersdorf hat eine weitere Hürde genommen. Das Bezirksamt hat auf Antrag der scheidenden Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle einen Beschluss zur Aufstellung eines sogenannten Bebauungsplans gefasst. Damit können nun im Laufe der kommenden zwei Jahre alle notwendigen Prüfungen und Untersuchungen für das Freibad mit überdachter Schwimmhalle im Jelena-Santic-Friedenspark eingeleitet werden. Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass das Land Berlin das Freibad Marzahn-Hellersdorf mit den Berliner Bäderbetrieben in seine Vorhabenliste aufgenommen hat. Schloss Biesdorf: Buntes und Traumhaftes BIESDORF. Das Schloss Biesdorf. Alt-Biesdorf 55, startet am 28. November mit zwei neuen Ausstellungen in den Winter. Im Obergeschoss ist die umfassende Retrospektive des spanischen Malers GUSTAVO „Gracias Berlin!“ zu sehen. Der mittlerweile 82-jährige Künstler, weltweit bekannt für seine humorvollen, farbintensiven Bilder, lebte lange in Berlin und zog 1995 nach Mallorca, wo er noch mit 80 Jahren seine eigene Galerie im Ort Capdepera eröffnete. Mit seinen Arbeiten verbindet er oft Spanien und Berlin, auch sichtbar an Kunstwerken im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel am sogenannten GUSTAVO-Haus in Lichtenberg. Im Schloss Biesdorf werden mehr als 70 seiner Werke gezeigt. „Träume aus Papier“ ist der Name der Ausstellung der Fotografin Sophie Kirchner, die im Erdgeschoss eröffnet. Sie geht der Frage nach, was sich Ostdeutsche von ihrem Begrüßungsgeld gekauft haben. Sophie Kirchner fotografierte die von dem Geld gekauften Dinge und porträtierte die jeweiligen Käufer. Die Ausstellungen sind bis zum 4. März 2022 zu sehen. Weitere Informationen im Netz unter www.schlossbiesdorf.de.
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