Publication:
2019
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15365107
Path:
DAS BISSCHEN GELD:

DAS GROSSE HAUS:

Anwohner entscheiden beim
Bürgerhaushalt. Seite 2

Politiker streiten über
Bauvorhaben. Seite 3

Bezirks-Journal
in Zusammenarbeit mit

plus.de
www.lichtenbergmarzahn

Kostenlose Monatszeitung für Marzahn-Hellersdorf | Ausgabe 01/2019 | www.lichtenbergmarzahnplus.de | Druckauflage: 50.000 Exemplare

Mieter erhalten
Beratung kostenlos

40 JAHRE GRÜNDUNG DES BEZIRKS MARZAHN

ANGEBOT: Experten geben zu verschiedenen Themen Auskunft an
unterschiedlichen Standorten von Marzahn-Hellersdorf.

D

er Bezirk Marzahn-Hellersdorf
wird auch in diesem Jahr eine
kostenfreie
Mieterberatung
anbieten. Das teilte das Stadtentwicklungsamt mit.
Die kostenfreie Mieterberatung war
im Sommer vergangenen Jahres eingeführt worden. Seitdem können Bewohner des Bezirks das Angebot viermal
pro Woche an unterschiedlichen Standorten in Anspruch nehmen. Die Mieterberatung ist Teil des Bezirksbündnisses, welches Anfang 2018 zwischen
dem Senat und den Bezirken geschlossen wurde. Inhaltlich umfasst die Mieterberatung vor allem zivilrechtliche
Fragestellungen, insbesondere zu Mietverträgen, Mieterhöhungen, Betriebskosten und zum Kündigungsschutz. Die
Mieterberatung wird von Expertinnen
und Experten vom Berliner Mieterverein und von „gesoplan“ umgesetzt,
welche langjährige Erfahrung in allen
Fragen des Mietrechts haben.
Die Beratungsangebote sind über den
ganzen Bezirk verteilt. Wer einen Ex-

perten für einen Rat aufsuchen möchte,
benötigt keinen Termin.
Dienstags findet eine Beratung von
9 bis 11 Uhr im Stadtteilzentrum Marzahn-Süd „Mosaik“, Altlandsberger
Platz 2, 12685 Berlin, Tel. 030 54988183,
statt. Ebenfalls dienstags sind von 12
bis 17 Uhr die Experten im Stadtteilzentrum „Kiek In“ zu Gast. An diesem Tag
steht von 15 bis 17 Uhr auch ein Rechtsanwalt zur Verfügung, der zu Themen
wie Wohngeld, Wohnberechtigungsschein, Mietzuschuss, Antrag ALG II,
informiert. Ort: Rosenbecker Straße 2527, 12689 Berlin, Tel. 030 9322107.
Mietrechtsexperten bieten mittwochs ihre Beratung von 10 bis 12 Uhr
im Stadtteilzentrum Hellersdorf-Süd
„Klub 74“, Am Baltenring 74, 12619 Berlin, Tel. 030 5630993, an. Und freitags
sind Vertreter der Mieterberatung in
der Zeit von 13 bis 18 Uhr im Stadtteilzentrum Hellersdorf-Nord „SOS-Familienzentrum“, Alte Hellersdorfer Straße
77, 12629 Berlin, Tel. 030 5689100, zugegen. (bzj.)

FOTO: BEZIRKS-JOURNAL/ MARCEL GÄDING

Blick auf vier Jahrzehnte
Mit einem Festakt haben die Feierlichkeiten zu 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf begonnen:
Am 5. Januar 1979 war Marzahn als Vorläufer des heutigen Bezirks Marzahn-Hellersdorf
gegründet worden. Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke, 3.v.l.) begrüßte im Freizeitforum Marzahn nicht nur den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, sondern auch
ihre Amtsvorgänger Harald Buttler, Marlitt Köhnke, Stefan Komoß, Andreas Röhl sowie
Uwe Klett. Gefeiert wird das Jubiläum das ganze Jahr. Alle Veranstaltungen finden sich im
Internet unter http://www.mahe40.berlin/

2

BEZIRK AKTUELL

MARZAHN-HELLERSDORF | BEZIRKS-JOURNAL

Jetzt abstimmen

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BÜRGERHAUSHALT: Bewohner des Bezirks können entscheiden, wofür
2020 und 2021 Geld ausgegeben wird. Von Birgitt Eltzel.

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1. Feb

food

drinks

Wolfener Straße 32-34, Haus E in Berlin-Marzahn auf dem GSG econopark
benscafe.de

er Bürgerhaushalt 2020/21 geht
in seine heiße Phase: Bis zum 1.
Februar kann für 235 Vorschläge
votiert werden. Abstimmen können die
Bürger per Internet oder in den Stadtteilzentren.
Insgesamt 282 Ideen waren von fast
4.300 Einwohnern in der sogenannten
Vorschlagsphase im Herbst 2018 eingebracht worden. Sie wurden zunächst
vom Bezirksamt und den Ausschüssen
der Bezirksverordnetenversammlung
(BVV) darauf geprüft, ob sie in die Zuständigkeit
des
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Bezirksamtes fallen. Nicht berücksichtigt für die
Abstimmung werden beispielsweise
Vorschläge, die von
den kommunalen
Eigenbetrieben der
Stadt wie BVG oder
BSR umzusetzen
sind oder unter die
Zuständigkeit von
Bund oder Senat
fallen. Diese Ideen sollen dennoch
weiter
verfolgt
werden. Die Stadträte sind verpflichtet, sich bei den jeweiligen Stellen für
eine Realisierung einzusetzen.
Die 235 Vorschläge, über die jetzt abgestimmt wird, reichen von Themen
wie der Verbesserung des Zustands der
Biesdorfer Höhe über eine Ampel/Zebrastreifen an der Hönower Straße (Bereich
Sudermann-/ Karlshafener Straße) bis
hin zur Aufstellung neuer Fahrradständer an der Seilbahnstation gegenüber
dem U-Bahnhof Kienberg und der Anlage eines Brunnens am Spree-Center von
Kaulsdorf-Nord. Auch die wiederaufgenommene Idee eines Kunst- und Kulturpfades durch den Bezirk ist dabei,

ebenso der Wunsch nach finanzieller
Unterstützung für den 2016 angelegten
Gutsgarten in Alt-Hellersdorf, dessen
Förderung 2018 ausgelaufen ist.
200.000 Euro stehen für die Realisierung solcher Projekte als Bürgerbudget je Haushaltsjahr zur Verfügung.
Die Kosten pro Projekt können bis zu
20.000 Euro betragen. Das Ergebnis
richtet sich nach der Rang- und Reihenfolge bei der Abstimmung – so könnte
durchaus ein Kiez leer ausgehen, wenn
Vorschläge dort nicht genügend Stimmen bekommen.
Es lohnt sich also,
der Aufforderung
des Bezirksamts
„Mischen Sie mit!“
Folge zu leisten.
In den Jahren
2018/19 wurde aus
dem Bürgerbudget beispielsweise
das internationale
Pfingstturnier des
FC Nordost e.V.
unterstützt, ebenfalls die Erneuerung des Spielplatzes am FAIR
an der Marzahner
Promenade. In der
Bearbeitung sind u.a. Vorschläge nach
einer Sitzüberdachung am Spielplatz
Wilhelmplatz (Kausldorf), das Anbringen von Hinweisschildern „Fußgänger“
entlang des Wuhlewanderwegs (stadtteilübergreifend) sowie die Erneuerung/Ersetzen von Tischtennisplatten
an der Allee der Kosmonauten 163-197
(Marzahn-Süd). Wenn die 20.000 Euro
für ein Projekt nicht ausreichen, kann
das Geld auch aus dem jeweils anderen
Haushaltsjahr übertragen werden.
Infos unter www.berlin.de/buergerhaushalt-marzahn-hellersdorf/vorschlaege/abstimmen/

Platz für Ihre Werbung.
Interesse? Wir beraten Sie gern! Tel. 030 5549-9655
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BEZIRKS-JOURNAL | MARZAHN-HELLERSDORF

Der unüberwindbare
Grenzfluss

BEZIRK AKTUELL

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Darf‘s ein bisschen
niedriger sein?

KIEZLEBEN: Einst trennte die Wuhle Marzahn und Hellersdorf. Nun liegt
sie in der Mitte – und stellt eine Hürde dar. Von Birgitt Eltzel.

STADTENTWICKLUNG: Bezirkspolitiker streiten über ein
14-geschossiges Wohnhaus am Kastanienboulevard.

is ins Jahr 2000 markierte das
Flüsschen Wuhle die Grenze zwischen den damaligen Bezirken
Marzahn und Hellersdorf. 2001 erfolgte
im Rahmen der Bezirksfusion der Zusammenschluss zum Großbezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Wuhle rückte damit gewissermaßen in die Bezirksmitte.
Doch an einer Stelle trennt sie noch immer die Ortsteile.
Auf einer Länge von ca. zwei Kilometern zwischen Eisenacher Straße und
Landsberger Allee kann das Gewässer
nicht trockenen Fußes überquert werden – wer von Hellersdorf in den Marzahner Teil will, muss große Umwege
laufen. Eine Brücke gibt es dort nicht.
Ute Bohnsack (67) stört das. Denn
die Hellersdorferin möchte gern durchs
Grüne in den Wiesenpark auf der Marzahner Seite gelangen, ohne zuvor erst
zu einer der beiden Hauptstraßen zu
gehen und dort die Wuhle zu überqueren. Im Wiesenpark gibt es ausgedehnte Grünflächen mit Bänken zum
Verweilen, zudem einen großen Spielplatz. Auf der Hellersdorfer Seite führt
der Wuhletal-Wanderweg entlang, allerdings ohne eine Querverbindung nach
Marzahn. „Schon vor mindestens 15
Jahren sollte eine Brücke gebaut werden“, sagt die Seniorin. „Warum ist das
bisher nicht geschehen?“, wollte sie in
der Bürgerfragestunde zur NovemberTagung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wissen.
Das Geld, das liebe Geld – so könnte
man die Antwort des bis Dezember zuständigen Stadtrats Johannes Martin
(CDU) zusammenfassen. Denn der Be-

er Schandfleck am zentralen
Platz auf dem Boulevard Kastanienallee ist nur noch ein
Haufen Schutt. Betonbrocken liegen
auf großen Haufen hinter Bauzäunen.
Die frühere Kaufhalle, die seit Jahren
leer stand und vor sich hin rottete, ist
verschwunden. Doch das, was an ihre
Stelle kommen soll, ist umstritten. Ein
Investor, die Haberent Baugesellschaft
mbH, will am Standort ein 14-geschossiges Hochhaus und einen Siebengeschosser bauen. Der Komplex soll dann
an die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gesobau verkauft werden.
Am Hochhaus scheiden sich die Geister, Anwohner protestierten gegen die
vorgesehene Höhe. Mehr als 200 Unterschriften gegen den 14-Geschosser
wurden bisher gesammelt. Kritisiert
wird von Teilen der Anwohnerschaft
ebenfalls, dass 50 Prozent der geplanten Wohnungen gefördert werden sollen. Das verschlechtere die Zusammensetzung der Mieterschaft im Quartier
weiter, hieß es. Die Gegend um den
Boulevard gilt als eines der Gebiete im
Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit besonders ungünstiger Sozialstruktur. Seit
2016 gibt es dort ein Quartiersmanagement (QM).
Nach Willen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) soll sich das
Bezirksamt nun noch einmal mit dem
Bauvorhaben beschäftigen. Das Bezirksparlament beschloss deshalb in
seiner Dezember-Sitzung mehrheitlich
(bei Enthaltung der SPD) einen Antrag
der CDU für „eine kiezverträgliche Bebauung des ehemaligen Supermarkt-

Grundstücks“. Fraktionschef Alexander J. Herrmann hatte zuvor erläutert,
dass der Begriff in Berlin vielfach verwendet wird, jedoch nicht überall das
Gleiche bedeute: „Man muss das immer auf den konkreten Ort herunterbrechen.“ Und wenn sich die Anwohnerschaft gegen ein 14-geschossiges
Hochhaus wende, sei das Signal ernst
zu nehmen. Dieses, vom Bezirksamt als
Landmarke bezeichnet, würde die fünfbis sechsgeschossigen Häuser der Umgebung deutlich überragen.
Bjoern Tielebein, Vorsitzender der
Fraktion Die Linke, hatte ebenfalls für
Zustimmung zum Antrag geworben
und die Abstimmung seiner Fraktion
freigegeben. Das heißt, es herrschte
kein Fraktionszwang mehr – und der
Antrag, der zuvor im Stadtentwicklungsausschuss durchgefallen war,
wurde letztlich doch vom Plenum beschlossen.
„Das Bezirksamt hat jetzt die komplizierte Aufgabe, in sich zu gehen und
das Projekt nochmals zu überdenken“,
sagte Tielebein. Ob die gewünschte
Reduzierung des Wohnturms dabei
herauskommt, wird man sehen. Denn
die Stadtplanungsbehörde hielt das
Bauvorhaben ja schon vor dem BVV-Beschluss für verträglich für die Entwicklung des Gebietes. Tielebein appellierte
gleichzeitig, potenziellen neuen, sozial
schwächeren Bewohnern, die aus anderen Gebieten Berlins verdrängt werden,
nicht zu signalisieren, dass sie im Bezirk nicht willkommen seien. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass sozial gut
durchmischte Kieze wichtig seien. (el.)

Die gebürtige Dresdnerin bringt Erfahrungen und Kenntnisse der bezirklichen Verwaltungsstruktur mit, ist mit
der regionalen Wirtschaft gut vernetzt.
Sie tritt die Nachfolge von Johannes
Martin (ebenfalls CDU) an. Dieser war

Anfang Dezember aus persönlichen
Gründen von seinem Amt zurückgetreten, wir berichteten. Vertreter aller
BVV-Fraktionen dankten dem 31-Jährigen für seine Arbeit (wir berichteten).
(el.)

B

zirk teile zwar den Gedanken, dass eine
Brücke an dieser Stelle sinnvoll wäre.
Aber bisher gebe es keine Finanzierung
dafür. Die Auflagen der Senatsverwaltungen für eine solche Querung seien
hoch und eine Brücke damit teuer. Auf
1 Million Euro (!) würden die Kosten dafür geschätzt. Eine solche Summe habe
man im Rahmen der Haushaltsberatungen bisher nie dafür in die Hand nehmen wollen.
Warum eine Querung an dieser Stelle
so teuer sein muss, führte Martin nicht
aus. Die veranschlagten Kosten erscheinen jedenfalls angesichts des Vergleichs mit dem zur IGA Berlin 2017 entstandenen Wuhlesteg aus Cortenstahl
aberwitzig. Für das Brückenbauwerk,
das das Wuhletal auf einer Strecke von
knapp 300 Metern überspannt, wurden rund 4 Millionen Euro aufgewandt.
Eine kleine Querung über die Wuhle im
Landschaftsraum zwischen Eisenacher
Straße und Landsberger Allee müsste
(inklusive Auf- und Abgang) höchstens
fünf bis zehn Meter überbrücken. Denn
die Wuhle ist an dieser Stelle maximal
zwei Meter breit und nicht einmal einen
halben Meter tief. „Vielleicht sollte sich
das Bezirksamt mal dafür stark machen, dass auch billiger gebaut werden
kann“, sagt Ute Bohnsack.
Einen möglichen Weg zur Querung
der Wuhle kennen Eingeweihte aber
bereits jetzt: Unbekannte haben etwa
in der Mitte des Grünzugs Feldsteine
in das Gewässer gelegt, auf denen man
von einem Ufer zum anderen hüpfen
kann – man muss nur gut zu Fuß und
schwindelfrei sein.

Nadja Zivkovic neue Bezirksstadträtin

Mit 40 Ja-Stimmen ist Nadja Zivkovic
(CDU) von der Bezirksverordnetenversammlung
Marzahn-Hellersdorf
zur Stadträtin für Wirtschaft, Straßen und Grünflächen gewählt worden.
Die 40-jährige Juristin, die Kommuni-

Infos zur
Förderung vom
Jobcenter
Welche Kosten übernimmt das Jobcenter für einen Arbeitssuchenden
vom Bewerbungsverfahren bis zur
Arbeitseinstellung? Dazu können sich
Interessenten in der Informationsveranstaltung „Förderung aus dem Vermittlungsbudget“ im JobCafé am 21.
Januar um 9 Uhr informieren. Veranstaltungsort ist im Jobcenter MarzahnHellersdorf in der Rhinstraße 88. Dabei
gibt es kostenfreie Vorträge rund um
das Thema „Leistungen und den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“. Weitere Informationen finden sich im Veranstaltungskalender auf: https://www.
berlin.de/jc-mh/jobcafe oder telefonisch
über: 030 5555 49 8000. (pas.)

kations- und Medienwissenschaften
studierte, erhielt fünf Gegenstimmen,
vier Verordnete enthielten sich. Zivkovic arbeitet seit 2012 im Bezirksamt
Marzahn-Hellersdorf. Sie baute u.a. das
Netzwerk Gesundheitswirtschaft auf.

D

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ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG

SPD-FRAKTION MARZAHN-HELLERSDORF AKTUELL

5

Schulbauoffensive in vollem Gange

TOPTHEMA: Mit steigenden Einwohnerzahlen wächst auch der Bedarf an weiteren Schulplätzen. Überall in Marzahn-Hellersdorf entstehen daher
neue Schulen oder werden bestehende Standorte aufgestockt.

M

arzahn-Hellersdorf wächst und
an vielen Orten im Bezirk wird
gebaut. Lücken werden geschlossen und auf vielen Freiflächen entstehen vor allem neue Wohnungen. Die
Infrastruktur muss dabei Schritt halten
und an die wachsende Bevölkerungszahl
angepasst werden. Gab es im Schuljahr
2017/18 23.385 Schülerinnen und Schüler an den Grund- und Oberschulen in
Marzahn-Hellersdorf, geht die Senatsverwaltung für Bildung in einer Modellrechnung für das Schuljahr 2024/25 von
rund 30.100 Schülern aus. Deshalb ist
es neben der Sanierung und Modernisierung der Schulen wichtig, auch mehr
Schulplätze zu schaffen. Dies kann nur
gelingen, wenn sowohl Schulen neu gebaut als auch bestehende Standorte erweitert werden.
Schulneubau und Erweiterungen:
Das Land Berlin baut aktuell eine neue
integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe in Mahlsdorf in der Straße „An der Schule“ für 34,8 Mio. EUR. Sie
wird zum Schuljahresbeginn 2019 fertiggestellt und bietet rund 550 Schülern
Platz. Zudem werden zwei zusätzliche
Grundschulen gebaut. In der Elsenstraße in Mahlsdorf sind dafür 34,7 Mio. EUR
und am Naumburger Ring in Hellersdorf
weitere 29 Mio. EUR im Berliner Landeshaushalt eingeplant. Baubeginn soll an
beiden Standorten noch in diesem Jahr
sein. Darüber hinaus hat das Bezirksamt
den Neubau zwei weiterer Oberschulen
genehmigt bekommen: In Biesdorf in der
Garzauer Straße soll eine große Oberschule und in der Hellersdorfer ErichKästner-Straße ein neues Gymnasium
entstehen.
An vier Schulstandorten sind größere
Ergänzungsbauten (sogenannte MEBs)
geplant. An der Schule am Rosenhain in
Hellersdorf haben die Bauarbeiten für
einen dringend benötigten Ergänzungsbau bereits angefangen. Sowohl für
die Franz-Carl-Achard-Grundschule in
Kaulsdorf, das Otto-Nagel-Gymnasium
in Biesdorf als auch die neue Grundschule an der Elsenstraße in Mahlsdorf
sind die Mittel im Haushalt bereits eingestellt. Baubeginn sollen hier die Jahre
2019 und 2020 sein. Pro Ergänzungsbau

FOTO: SPD-FRAKTION MARZAHN-HELLERSDORF

In Mahlsdorf entsteht in der Straße „An der Schule“ eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe. In das Projekt fließen rund 34,8
Millionen Euro.

entstehen mindestens zwölf zusätzliche
Klassenräume pro Schule. Für weitere
Erweiterungsbauten der SchleipfuhlGrundschule in Hellersdorf und der
Fuchsberg-Grundschule in Biesdorf wird
der Bauantrag aktuell vorbereitet.
Auch die Reaktivierung ehemaliger
Schul-Standorte etwa in der Marzahner
Chaussee, der Landsberger Allee, der
Geithainer Straße oder im Glambecker
Ring wird durch den Bezirk geprüft.
Sanierungen und Ausweichstandorte: Nicht jede Sanierung von Schulgebäuden kann im laufenden Schulbetrieb durchgeführt werden. Denn dies
bedeutet über mehrere Monate hinweg
aufgrund des Baulärms und -schmutzes
unzumutbare Zustände für Schüler und
Lehrer. Damit die Schulen allerdings saniert werden können, benötigt der Bezirk Ausweichstandorte, um zumindest
einen Teil der zu sanierenden Schulen
auszulagern. Das bedeutet zwar einen
anderen meist längeren Schulweg für
die Kinder, dafür aber akzeptable Lernbedingungen.

Die Sanierung der Mozart-Grundschule wurde im vergangenen Jahr debattiert. Doch der vom Schulstadtrat
Gordon Lemm (SPD) favorisierte Ausweichstandort an der Coswiger Straße
fand außer bei seiner eigenen Fraktion
in der BVV keine Mehrheit. Und das, obwohl dieses Gebäude zum Anfang des
Jahres zur Verfügung gestanden hätte
und so mit der Sanierung bereits begonnen werden könnte. Die Maßgabe war,
lieber einen näher liegenden Standort
zu suchen und die Sanierung somit erst
einmal zu verschieben. Inzwischen sind
drei Ausweichstandorte geplant. Einer in
der Sebnitzer Straße in Hellersdorf, ein
weiterer in Biesdorf in der Haltoner Straße und einer in Marzahn in der BrunoBaum-Straße.
Knapp ein Jahr nach der Debatte um
die Coswiger Straße gibt es allerdings
weiterhin absehbar keinen dieser drei
Ausweichschulstandorte, auch wenn das
Bezirksamt bemüht ist, diese schnellstmöglich entstehen zu lassen. Dies hat
aber Auswirkungen auf die geplanten

Sanierungen aller weiteren Schulen.
Axel Hoppe, schulpolitischer Sprecher
der SPD-Fraktion, sagt dazu: „Die Schulbauoffensive ist ein gewaltiges Investitionsprogramm, welches der Berliner
Senat durchführt. Zur Sanierung unserer Schulen benötigen wir dringend
Auslagerungsmöglichkeiten. Auch wenn
die Coswiger Straße damals abgelehnt
wurde, hätte man diesen Standort wahrscheinlich für andere Schulen nutzen
können. Vor dem Hintergrund, dass es
bisher keine anderen Ausweichstandorte
in Marzahn-Hellersdorf gibt, auch wenn
daran unter Hochtouren gearbeitet wird,
halten wir die damalige Entscheidung für
falsch. Die Berliner Schulbauoffensive ist
in vollem Gange, sie zum Erfolg zu führen
muss unser aller Interesse sein, sowohl
für die jetzige, als auch die zukünftigen
Schülergenerationen. Dafür arbeiten unser Schulstadtrat Gordon Lemm, unsere
Abgeordneten Iris Spranger und Sven
Kohlmeier im Berliner Abgeordnetenhaus, die gesamte SPD-Fraktion in der
BVV und unsere ganze Partei jeden Tag.“

Schulplatzsituation in den einzelnen Regionen

Marzahn-Nord: Die Schüleranzahl ist hier
auf einem stabilen Niveau mit einer leicht
steigenden Tendenz. In dieser Region gibt
es im Grundschulbereich Überkapazitäten,
dies rührt vor allem daraus, dass gerade
die moderne und sanierte Grundschule am
grünen Stadtrand noch zu wenig Schüler
hat.
Marzahn-Mitte: Dies ist die Region mit
den meisten Schülern des Bezirks. Die
Anzahl wird aufgrund von dortigen Neubauprojekten weiter steigen. Das TagoreGymnasium, die Friesen-Grundschule als
auch die Virchow-Oberschule sind in einem
sehr guten Zustand, hingegen ist wiederum
die Sanierung und Erweiterung der Peter-

Pan-Grundschule deutlich geboten und mit
Baubeginn 2022 geplant. Die Grundschule
am Bürgerpark wird gerade vollständig umgebaut. Das Schulgebäude soll bereits im
März dieses Jahres fertig gestellt sein.
Marzahn-Süd: Die Region hat ein hohes
Wachstum der Schülerzahlen bei gleichzeitig aktuell bereits hoher Auslastung
der Schulen. Die Reaktivierung eines ehemaligen Schulgebäudes in der Marzahner
Chaussee würde laut Senatsverwaltung
für Bildung dauerhaft Entlastung bringen
und die Umsetzung wird derzeit durch das
Bezirksamt geprüft. Dennoch bedürfte es
kurzfristig eines weiteren Ergänzungsbaus,
den das Bezirksamt beim Land beantragen

wird.
Biesdorf: Diese Region hat ein hohes Zuwachspotenzial und benötigt zusätzliche
Schulplätze. Perspektivisch müssen hier
mehr Schulplätze geschaffen werden, um
den Bedarf zu decken. Die hochmoderne
und neue Fuchsberg-Grundschule ist vor
wenigen Wochen ganz neu eröffnet worden
und es ist geplant diese Schule durch einen
Ergänzungsbau zu erweitern. Die Reaktivierung des Schulstandortes im Dankratweg,
der Bau einer neuen Gemeinschaftsschule
und die Erweiterungen einzelner Schulen
werden zur Entlastung beitragen.
Mahlsdorf: Eine Region, die bereits in den
letzten Jahren einen starken Zuzug erlebt

hat. Die Kiekemal-Grundschule wurde bereits um zwei Unterrichträume auf dem
Schulgelände erweitert. Weitere Grundschulplätze sind nötig. Vor allem der Neubau eines Ergänzungsbaus und die Reaktivierung der Schule am Elsengrund wird
die aktuellen Platzbedarfe langfristig und
vollumfänglich lösen können.
Kaulsdorf: Wie in Mahlsdorf wird auch
hier die Schule am Elsengrund zukünftig
den Bedarf an Grundschulplätzen entlasten. Die Franz-Carl-Achard-Grundschule
wird 2019 durch einen Ergänzungsbau und
eine Sporthalle erweitert. Die Sanierung
des Hauptgebäudes ist geplant und muss
bis Frühjahr 2021 beginnen.

HERAUSGEBERIN SPD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, vertreten durch den Fraktionsvorsitzenden Ulrich Brettin ADRESSE/ KONTAKT: Fraktion der SPD in der BVV Marzahn-Hellersdorf, Helene-Weigel-Platz 8,
12681 Berlin, Tel. 030 / 90 293-58 23, Fax: 030 / 90 293-58 25, Das Fraktionsbüro erreichen Sie unter mail@spd-fraktion.net REDAKTION Ulrich Brettin (V.i.S.d.P.), Paul Kneffel, Anne Pohling

6

BEZIRKS-WIRTSCHAFT

BEZIRKS-JOURNAL

Umweltfreundliche Alternative zu Geschenkpapier
SERIE STARTUPS IM FOKUS: Die 19-jährigen Studenten Dat Nguyen und Minh Nguyen gründen ihr erstes Unternehmen. „RangeBox“ aus Marzahn
will die Flut an Abfall nach den Festtagen durch innovative Produkte stoppen. Von Angelika Giorgis.

Z

u keiner Zeit im Jahr wird in
Deutschland mehr gewickelt, verhüllt und eingetütet als zu Weihnachten. Aber schon kurz nach dem
Auspacken landet das Papier jedoch im
Müll. Nach Schätzung der Deutschen
Umwelthilfe (DUH) steigt das Abfallvolumen nach dem Weihnachtsfest um bis zu
20 Prozent. Zu Weihnachten werden die
Deutschen allerdings von den Briten getoppt. Würde dort alles Geschenkpapier
aufgerollt aneinander liegen, könnte man
damit bis zum Mond kommen.
Vor allem beschichtetes Geschenkpapier ist kaum wiederverwertbar. Darum
empfiehlt die Deutsche Umwelthilfe alljährlich, Verpackungen zu vermeiden, sie
wiederzuverwenden und auf den Einsatz
von Recyclingmaterialien zu achten – mit
mäßigem Erfolg. „In Neuseeland wird
wesentlich mehr wiederverwertet als
bei uns. Ich habe vorher noch nie so viel
über Recycling gelernt wie dort und meine Beobachtungen notiert“, erzählt Dat
Nguyen, den es nach seinem Abitur am
Siemens-Gymnasium dorthin verschlug.
Zwischen Abi und Studium, in einem
Gap Year, wollte er sich für die Zukunft
orientieren. Er arbeitete etwa zwei Wochen auf einem Bauernhof, lernte dort
das Leben der Menschen kennen, und
zog dann weiter. Von seinen Eindrücken

Startups im
Fokus

Darüber berichtete er dem 19-jährigen
Minh Nguyen, der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim
studiert und bereits Erfahrungen mit
Startups gesammelt hat. Dat studiert
seit September an der Hochschule für
Technik und Wirtschaft in Berlin und
Maximilian hat sich auf den Weg nach
Neuseeland gemacht. Dat und Minh beschlossen, ein eigenes Startup in Marzahn zu gründen. „Wir sind sehr zielstrebig gestartet. Das verdanke ich meinem
Wirtschaftslehrer am Gymnasium, der
viel mit uns über Startups sprach“, erzählt Dat. „Minh bringt Erfahrung aus
der Arbeit in mehreren Startups mit, sodass wir RangeBox auf einem gewissen
Wissensfundament gründen konnten.“
Bisher wurden zwei Boxen entwickelt – eine vorrangig für Bücher, eine
für Weinflaschen. Nun sollen weitere
Modelle hinzukommen. Deshalb stehen
die Gründer wieder in Kontakt mit dem
Studiengang Verpackungstechnik der
Beuth-Hochschule. Sie wollen aus ihrer
Idee ein Studienprojekt kreieren. Für den
Federmechanismus in den Geschenkboxen meldeten sie nach Rücksprache mit
ihrem Anwalt ein internationales Patent
an. Ursprünglich war nur ein Gebrauchsmuster geplant. Jetzt wollen sie auch die
Marke „RangeBox“ schützen lassen.
Auf der weltweit größten Crowdfunding-Plattform Kickstarter suchten die
jungen Männer nach Spendern und Vorbestellern. Sie scheiterten aber, weil der
Versand ins Ausland sehr teuer ist. Aus
Deutschland kamen weniger Interessenten als erhofft, weil die Kampagne auf
Englisch angelegt war. Aus diesen Fehlern haben sie gelernt und suchen nun
nach einem deutschen Unternehmen,
das beste Qualität zum bezahlbaren
Preis liefert. Angeboten werden die Boxen später Weinhändlern und Buchfilialen.

Dat Nguyen und Minh Nguyen wollen papierlose Geschenke.

RangeBox sucht wie alle anderen
Start-ups auch nach Venture Capital. Das
geschieht unter anderem mit einem Pitch
Deck. Auf wenige Präsentations-Folien
komprimiert werden dort die wichtigsten Inhalte aus dem Businessplan dargestellt, so dass ein Wagniskapitalgeber in
kürzester Zeit einen Überblick über die
Geschäftsidee und den Finanzierungsbedarf erhält. „Wir haben bereits auf Wettbewerben vor Publikum und Experten
gepitcht. Bei Co-Found Berlin belegten
wir den ersten Platz, beim START Call
den dritten“ erzählt Dat. Im Januar neh-

berichtete er seinem Kumpel Maximilian
Graustein, der zu dieser Zeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in einer Gartenarbeitsschule absolvierte. Sich zukünftig
aktiv für die Umwelt einzusetzen, das
planten beide. „Wir gehören schließlich
zu der Generation, die die Welt nachhaltig verändern will“, sagt Dat.
Im Februar 2018 kam er auf die Idee
„etwas gegen Geschenkpapier zu unternehmen“ und erzählte es seinem
Freund. Wiederverwendbare Geschenkverpackungen mit einer verstellbaren
Kapazität könnten beträchtlich Müll
reduzieren. „Wir arbeiten mit Wellpappfedern, die das Geschenk in Richtung
Boxzentrum drücken. Möchte man das
Volumen erweitern, drückt man die
Feder(n) zurück an die Außenwände der
Box, legt das Geschenk ein und lässt die
Feder(n) wieder los. Damit ist der Inhalt
auch stets fixiert und vor Stürzen und
Kollisionen geschützt“, erklärt Dat. Er
nahm Kontakt zu deutschen Hochschulen mit dem Studiengang Verpackungstechnik auf und ließ sich bestätigen, dass
Die wiederverwendbaren Geschenkboxen von RangeBox.
es dieses System noch nicht gab.

men sie am Berlin-Brandenburger Businessplan-Wettbewerb teil.
Damit die Vision bald real wird, gesellen sich zu den Gründern und ihrem
Anwalt demnächst Freunde, die den Vertrieb, das Marketing, Foto-/Videografie
und die neue Webseite verantworten.
Dat und Minh hoffen außerdem auf Verpackungstechniker der Beuth-Hochschule. Und Maximilian wird nach seiner
Neuseelandreise auch wieder zu ihnen
stoßen.
Infos im Netz:
https://www.therangebox.com/

FOTOS: RANGEBOX

BEZIRKS-JOURNAL

KULTURNACHRICHTEN FÜR LICHTENBERG, HOHENSCHÖNHAUSEN, MARZAHN-HELLERSDORF & DAS UMLAND

MUSIK | KONZERTE
Irish & Scottish Folk: Die Berliner Live-Band
Clover ist am 25. Januar, 21 Uhr, zu Gast. Karten
kosten 10 Euro (Abendkasse) bzw. 9 Euro (Vorverkauf). Ort: Kiste.
Musikalischer Salon: Hans-Joachim Scheitzbach präsentiert am 26. Januar, 15 Uhr, Werke
von Weber, Schumann, Grieg, Bruch u.a. Ort:
Freizeitforum Marzahn.
Panta Rhei mit Blue Winter Night: Jazz-Konzert
am 26. Januar, 20 Uhr. Eintritt: 15 Euro. Ort: Kulturhaus Karlshorst.
Die Liederkarawane: Musikalischer Nachmittag mit Ina Hohenwaldt und Christian Koch am
30. Januar, 15 Uhr. Eintritt: 6 Euro, Kaffeegedeck: 3 Euro. Ort: MAXIE-TREFF.
„Arndt Bause und ich“: Zehnte Arndt-BauseGala am 17. Februar, 15 Uhr. Moderator Siegfried Trzoß präsentiert unter anderem Inka
Bause, Monika Herz, Nina Lizell, Hans-Jürgen
Beyer und Wolfgang Lippert. Zu Gast sind der
Kinderchor der Hans-Werner-Henze-Musikschule Berlin sowie die Energy Dancers. Eintritt: 25 Euro. Ort: Freizeitforum Marzahn.
Vive la france: Konzert mit Musikern der Kammerakademie Potsdam am 22. Februar, 19 Uhr.
Eintritt: 18, erm. 9 Euro. Ort: Schlosskirche Altlandsberg.

THEATER & KABARETT
„Irrsinn galoppiert“: Politisches UmbruchKabarett in turbulenten Zeiten von und mit
Olaf Michael Ostertag am 25. Januar, 19 Uhr.
Kompositionen und musikalische Begleitung:
Dirk Morgenstern. Eintritt: 10, erm. 8 Euro.
Karten unter Tel. 030 93661078. Ort: Berliner
Tschechow-Theater.
Eine total verrückte Märchenwelt: LiveHörspiel am 25. Januar, 20 Uhr. Gastspiel der
DreamTeamerHörspieler. Ort: Das Weite Theater. Weitere Aufführung: 26. Januar, 20 Uhr.
Karten: 12,50, erm. 10 Euro.
„Wenn die Neugier nicht wär‘...“: Gesprächsreihe am 26. Januar, 19 Uhr. Zu Gast: Schauspieler
Stephan Grossmann. Ort: Freizeitforum Marzahn.
Crash Boom Click – Der Mond kann trommeln:
Rhythmische Theatervorstellung am 29. Januar, 10 Uhr. Ort: Theater an der Parkaue.
„Na det war wieda ‚n Jahr“: Satirischer Jahresrückblick mit dem Kabarettisten Gerald Wolf
am 29. Januar, 19.30 Uhr. Eintritt: 4, erm. 3 Euro.
Ort: Galerie 100.
Aus Leben und Werk von Anton Tschechow:
Literarisch-musikalischer Abend anlässlich
seines 149. Geburtstages am 29. Januar, 19
Uhr. Eintritt 3 Euro. Ort: Berliner TschechowTheater.

AUSSTELLUNGEN
30 Jahre Farbfinderei: Ausstellung mit Arbeiten von Klaus Nowakowski. Zu sehen bis zum
26. Februar. Ort: Anton-Saefkow-Bibliothek.
Fantasie und Vielfalt: Ausstellung mit Werken
des Hobbykünstlers Hans-Joachim Netzband.
Zu sehen bis zum 5. März. Ort: Anna-Seghers-

7

Bibliothek im Linden-Center.

25. Februar. Eintritt frei. Ort: Schloss Biesdorf.

Bodo-Uhse-Bibliothek.

Drachengeflüster übern See: Fotos von Inés
Bartels aus China, zu sehen bis zum 14. Mai.
Ort: Bodo-Uhse-Bibliothek.

Typobilder - Bilder zum Lesen: Gunnar Riemelt stellt eine Auswahl seiner typografisch
bildhaften Umsetzungen. Zu sehen bis zum 12.
Februar. Ort: Bodo-Uhse-Bibliothek.

„Ein Leben ist zu wenig“: Lesung mit Gregor
Gysi am 23. Januar, 19 Uhr. Hans-Dieter Schütt
stellt Gysi seine Autobiografie vor. Eintritt: 4,
erm. 3 Euro. Ort: Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek.

„Landschaften und mehr…“: Malerei von HansJoachim Hoffmann, zu sehen bis 28. Februar.
Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“.

„Die Hinrichtung – Authentische Kriminalfälle“: Lesung mit dem Rechtsanwalt und Literaturwissenschaftler Dr. phil. Bernd Hesse am
28. Januar, 19 Uhr. Eintritt: 4, erm. 3 Euro. Ort:
Anton-Saefkow-Bibliothek.

Landschaften in Öl und Tusche: Ausstellung
mit Arbeiten von Nico Weinert. Zu sehen bis
zum 30. März. Ort: Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek.
Fernwärme: Ausstellung mit Arbeiten von
Schülern der Ostkreuzschule für Fotografie,
zu sehen vom 17. Februar bis 29. März. Ort:
Schloss Biesdorf.
Erleben ohne Sucht: Ausstellung anlässlich
des 20-jährigen Bestehens des Edgar-CarloBettermann-Hauses. Zu sehen bis 3. März. Ort:
Ausstellungszentrum Pyramide.
Zuflucht Hoffnung: Ausstellung mit Fotografien von Giovanni Lo Curto über Menschen, die
über lebensgefährliche Routen nach Europa
flüchteten. Zu sehen bis zum 17. März. Ort: Museum Lichtenberg.
„Beglückung der Welt“: Arbeiten von Jill Baroff. Zu sehen bis zum 14. April. Vernissage am
27. Januar, 14 Uhr. Ort: Mies van der Rohe Haus.
Transitionen – Travel on Time: Malerei, Zeichnungen und Collagen zum Sehnsuchtsort Stadt
von Sonja Blattner, zu sehen bis zum 8. März.
Vernissage: 22. Januar, 19 Uhr. Ort: rk – Galerie
für zeitgenössische Kunst im Ratskeller.
„Rückblick“: Grafik und Malerei von Peter
Hoffmann, zu sehen bis zum 22. Februar. Ort:
Studio Bildende Kunst.
Dir zur Feier – Planet Erde: Ausstellung mit
Bildern von Silvia Dzubas. Vernissage am 23.
Januar, 19 Uhr, mit Bezirksbürgermeister Michael Grunst. Zu sehen bis zum 13. März. Ort:
Galerie 100.
Bronze und Keramik: Ausstellung mit Werken
von Johanna Jura. Zu sehen bis 26. April. Ort:
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf.
„…und des Menschen Größe“: Grafiken und
Fotografien zu Gedichten von Johannes R. Becher, Präsentation des Kunstarchiv Beeskow –
Archivierte Kunst aus der DDR. Ausstellung bis

„Niemand ist vergessen“: Ausstellung anlässlich des 80. Jahrestag der Reichspogromnacht.
Initiator: Bündnis für Demokratie und Toleranz. Zu sehen bis 27. Januar. Ort: Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“.
Chamäleon oder das Bedürfnis nach Erneuerung: Ausstellung von Detlef Günther. Zu sehen bis 28. Februar, Di. & Do. 15-19 Uhr. Ort:
Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die
Grünen, Münsterlandstraße 33, 10317 Berlin.

KINDER & FAMILIE
Zimbel Zambel: Schi-Scha-Schatzsuche: Eine
Unterwasserkomödie für Kinder am 24. Januar,
9.30 Uhr, mit dem Zuckertraumtheater. Eintritt:
4 Euro. Anmeldungen unter Tel. 0305616170.
Ort: Humboldt-Haus.
Aschenputtel: Kindertheater nach dem Märchen der Brüder Grimm am 27. Januar, 16 Uhr.
Ort: Das Weite Theater.
5. Kinder-Saal-Winter: Unter der Leitung von
Birgit Letze-Funke kommt das Stück „Der
Teufel mit den drei goldenen Haaren“ auf die
Bühne. Es spielen die Mitglieder des FFM-Theater-Ensembles. Premiere: 3. Februar, 16 Uhr.
Weitere Vorstellungen am 5./6./7. Februar, jeweils um 10 Uhr und am 9. Februar, 16 Uhr. Ort:
Freizeitforum Marzahn.

VORTRAG | LESUNG
Frankreich - 100 Jahre nach dem Großen Krieg
1914-1918: Vortrag mit Hanno Schult am 21.
Januar, 19 Uhr. Eintritt: 3,50 Euro. Ort: Studio
Bildende Kunst.
„Kranichland“: Lesung mit Anja Baumheier am
23. Januar, 19 Uhr. Eintritt: 4, erm. 3 Euro. Ort:
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MUSIK AUF DEM SCHLOSSGUT

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22.02.2019, 19 Uhr
Musikalische Residenzen: Vive la France
23.02.2019, 19 Uhr
DuckTapeTicket – Musical Dinner im Brau- und Brennhaus
09.03.2019, 19.30 Uhr Salt House, zeitgen. Folk aus Schottland

KINO IN DER SCHLOSSKIRCHE

19.01.2019, 20 Uhr
09.02.2019, 20 Uhr
16.03.2019, 20 Uhr

Gundermann
Ein Dorf zieht blank
Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

HEIRATEN |
TAGEN | FEIERN

KULTUR AUF DEM SCHLOSSGUT

22.03.2018, 19 Uhr

Wiener Blut – Glanzstunden der Operette

VORMERKEN: FÜHRUNGEN
03.02.2019, 11 Uhr
Brauerei-Führung, Start: Stadtinfo
29.03.2019, 20 Uhr
Führung mit dem Nachtwächter
12.04.2019, 20 Uhr
Stadtrundgang mit dem Nachtwächter
Tickets unter www.reservix.de oder in der Stadtinformation.
Krummenseestraße 1
15345 Altlandsberg
www.schlossgut-altlandsberg.de
info@schlossgut-altlandsberg.de
Tel: 033438 151150

RESTAURANT
SOZIETÄTSBRAUEREI
& BRENNEREI
Öffnungszeiten
Stadtinformation:
Mo-Fr 11-17 Uhr
Sa/ So 11-16 Uhr
Restaurant
tgl. ab 12 Uhr

Mit fremden Federn - eine kleine Geschichte der Hochstapelei: Lesung mit der Autorin
Anett Kollmann am 7. Februar, 18 Uhr. Ort: Bezirkszentralbibliothek Mark Twain. Anmeldung
Tel. 030 54704142.
Fräulein Brehms Tierleben: Lesung zum Thema
Wolf am 10. Februar, 14 Uhr. Eintritt kostenlos,
um eine Anmeldung unter Tel. 030 92901866
wird gebeten. Ort: Umweltbüro Lichtenberg.
„Zweierkisten – ausgesprochene Wahrheiten
über das Leben als Paar“: Lesung mit Manon
Straché und Peer Jäger am 14. Februar, 19 Uhr.
Eintritt: 24 Euro. Ort: Freizeitforum Marzahn.
„Das scheue Wort - ein Windstoß nahm es“: Literarisch-musikalischer Ringelnatz-Abend mit
dem Berliner „trio ringelnatz“ am 15. Februar, 20 Uhr. Ort: Bezirkszentralbibliothek Mark
Twain. Anmeldung: Tel. 030 54704142.

FÜHRUNG & AUSFLUG
Lichtenberger Wanderung: Tour durch die Hohenschönhausener Schutzgebiete am 23. sowie 26. Januar, jeweils 14 bis 17 Uhr, mit Sabine
Engert. Start: Anna-Seghers-Bibliothek. Anmeldung unter Tel. 030 92796410 erforderlich.
Berliner Revolutionsfriedhöfe: Bustour im
Rahmen des Themenwinters „100 Jahre Revolution 1918/19“ am 26. Januar, 10 bis 14 Uhr.
Start: 10 Uhr, Friedhof der Märzgefallen, ErnstZinna-Weg 1, 10249 Berlin. Ansprechpartner:
Museum Lichtenberg.

KINO
Ein Dorf zieht blank: Filmvorführung am 9. Februar, 20 Uhr. Ort: Schlosskirche Altlandsberg.
PROGRAMM KINO KISTE
24. bis 30. Januar
Der kleine Drache Kokosnuss 2: Do., Mi. 16 Uhr,
Fr. 15.20 Uhr, Sa. 15.40 Uhr, Di. 16.15 Uhr
Leon und die magischen Worte: So., Mo. 16 Uhr
Adam und Evelyn: Do., So., Mi. 14 Uhr, Sa. 17.05
Uhr, Di.18 Uhr, Fr. 18.55 Uhr
Colette: Fr. 13.20 Uhr, Mo. 13.55 Uhr, Do., So., Mi.
17.55 Uhr, Sa. 18.50 Uhr, Di. 20 Uhr
Shoplifters-Familienbande: Do. 9 Uhr Seniorenkinobrunch, Sa. 13.30 Uhr, Di. 14 Uhr, Fr.
16.45 Uhr, Mo. 17.45 Uhr, Do., So., Mi. 20 Uhr
Gundermann: Mo. 20 Uhr
31. Januar bis 6. Februar
Der kleine Drache Kokosnuss 2: Do., So., Di., Mi.
16 Uhr, Fr. 15.30 Uhr, Sa. 15.05 Uhr, Mo. 16.15 Uhr
Colette: Do., So., Mi. 14 Uhr, Sa. 16.30 Uhr, Di.
17.55 Uhr, Fr. 18.40 Uhr
Shoplifters-Familienbande: Fr. 13.20 Uhr, Mo.
14 Uhr, Do., So., Mi. 17.45 Uhr, Sa. 18.30 Uhr, Di.
20 Uhr
Der Junge muss an die frische Luft: Sa. 13.20
Uhr, Di. 14 Uhr, Fr. 16.55 Uhr, Mo. 18 Uhr, Do.,
So., Mi. 20 Uhr
Mackie Messer: Mo. 20 Uhr

ADRESSEN, KONTAKTE & ÖFFNUNGSZEITEN
Anna-Seghers-Bibliothek Im Linden-Center,
Prerower Platz 2, 13051 Berlin, Tel. 030
92796410. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-20
Uhr, Mi 13-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr.
Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-SaefkowPlatz 14, 10369 Berlin, Tel. 030 902963790.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-20 Uhr, Mi
13-20 Uhr, Sa 9-15 Uhr.
Ausstellungszentrum Pyramide, Riesaer
Str. 94, 12627 Berlin, Tel. 030 902934132.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr.
Berliner Tschechow-Theater, Märkische
Allee 410, 12689 Berlin, Tel. 030 93661078.
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, AltMarzahn 51, 12685 Berlin, Tel. 030 54790921,
Internet: www.museum-marzahn-hellersdorf.de. Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-17 Uhr.
Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ und

Musikbibliothek, Marzahner Promenade
52-54, 12679 Berlin, Tel. 030 54704154. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-19.30 Uhr; Mi
14-19.30 Uhr; Sa 10-14 Uhr
Bodo-Uhse-Bibliothek am Tierpark, ErichKurz-Straße 9, 10319 Berlin, Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 9-19 Uhr; Mi 13-19 Uhr; Sa 9-15
Uhr.
Das Weite Theater, Parkaue 23, 10367 Berlin,
Tel. 030 9917927.
Deutsch-Russisches Museum BerlinKarlshorst, Zwieseler Straße 4, 10318 Berlin,
Tel. 030 501508-10. Öffnungszeiten: Di-So
10-18 Uhr.
Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek, Frankfurter
Allee 149, 10365 Berlin, Tel. 030 5556719.
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-19 Uhr; Mi
13-19 Uhr; Sa 9-15 Uhr.

Freizeitforum Marzahn, Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin. Tickets unter Tel. 030
5427091.
Galerie 100 und Kunstverleih, Konrad-WolfStraße 99, 13055 Berlin, Telefon 030 9711103.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, So 14-18 Uhr
Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-15 Uhr, Sa 13-17 Uhr.
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
Genslerstraße 66, 13055 Berlin, Tel. 030
98608230. Infos: www.stiftung-hsh.de
Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A, 13057
Berlin, Tel. 030 96242-0.
KISTE Kino & Konzerte & mehr am UBahnhof Hellersdorf, Heidenauer Str. 10,
12627 Berlin, Tel. Tel. 030 9987481.
Krankenhauskirche im Wuhlgarten, Wuhlgarten e.V., Brebacher Weg 15, 12683 Berlin,

Tel. 030 562969423.
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112,
10318 Berlin, Tel. 030 475940610. Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-19 Uhr, So 14-18 Uhr.
Maxie-Treff Begegnungsstätte, Maxie-Wander-Straße 56/58, 12619 Berlin.
Mies van der Rohe Haus, Oberseestraße
60, 13053 Berlin, Telefon 030 97000618.
Öffnungszeiten: Di bis So 11-17 Uhr.
Museum Lichtenberg im Stadthaus,
Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin, Tel. 030
5779738812/18. Öffnungszeiten: Di-Fr und So
11-18 Uhr.
Naturhof Malchow, Dorfstraße 35, 13051
Berlin, Tel. 030 9279930, www.naturschutzmalchow.de
rk - Galerie für zeitgenössische Kunst im
Ratskeller Lichtenberg, Möllendorffstraße 6,

10367 Berlin, Tel. 030 902963712. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr.
Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683
Berlin, tgl. 10-18 Uhr, Di Schließtag, Fr 12-21
Uhr. Telefon: Tel. 030 516567790, Internet:
www.schlossbiesdorf.de
Schlossgut Altlandsberg, Krummenseestraße 1, 15345 Altlandsberg, Tel. 033438 151150.
Stasi-Museum/ASTAK e.V., Ruschestraße
103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 5536854,
Internet: www.stasimuseum.de. Eintritt:
Erwachsene 6, erm. 3-4,50 Euro.
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13,
10365 Berlin, Tel. 030 5532276.
Theater an der Parkaue, Parkaue 24, 10367
Berlin, Tel. 030 55775252.
Umweltbüro Lichtenberg, Passower Str.
35,13057 Berlin, Tel. 030 92901866.

8

BEZIRKS-LEBEN

Sportler werden
im Freizeitforum
Marzahn geehrt
Das Bezirksamt und der Bezirkssportbund werden in Fortsetzung der mittlerweile 24-jährigen Tradition Sportlerinnen und Sportler aus den Vereinen
des Bezirkes für besondere Leistungen
im Sportjahr 2018 ehren. Die Veranstaltung findet am 25. Januar um 18 Uhr
im Arndt-Bause-Saal des Freizeitforum
Marzahn, Marzahner Promenade 51-55,
statt. Es werden in acht Kategorien 21
Sportlerinnen und Sportler und drei
Mannschaften ausgezeichnet, sowie 23
ehrenamtliche Auszeichnungen vorgenommen. Darunter sind nicht nur viele Berliner Meister, sondern auch viele
Deutsche-, Europa- und Weltmeister
in den verschiedenen Sportarten. Die
Sportlerehrung hat sich in den letzten
Jahren immer mehr zu einem beachtlichen öffentlichen Großereignis im
Bezirk etabliert. Die Auszeichnungen
nehmen Vertreter der Politik-, Wirtschafts- und Sportprominenz vor. (ba.)

40 Jahre Marzahn:
Fotos gesucht
Die Gründung des Berliner Bezirkes
Marzahn jährt sich 2019 zum 40. Mal.
Anlass für die Redaktionen des Bezirks-Journals und der Online-Zeitung
www.lichtenbergmarzahnplus.de, das
ganze Jahr ausführlich darüber zu berichten. Nun suchen wir vor allem aus
der Zeit der 1970er- und 1980er-Jahre
private Fotos von Marzahner Familien.
Wer Aufnahmen und Anekdoten zur
Verfügung stellen möchte, kann sich
gern telefonisch unter 55494360 oder
per Mail unter redaktion@bezirks-journal.de mit unserer Redaktion in Verbindung setzen.
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Wir beraten Sie gern!
Tel. 030 5549-9655

MARZAHN-HELLERSDORF | BEZIRKS-JOURNAL

Ostbahn soll ausgebaut werden

NAHVERKEHR: Stadträtin will Verbindung zwischen Berlin und Polen deutlich schneller voranbringen.

Z

um Start des neuen Jahres hat
Marzahn-Hellersdorfs Stadträtin
Nadja Zivkovic (CDU), die auch
für Verkehr zuständig ist, einen raschen
Infrastrukturausbau auf der Ostbahn
gefordert.
Diese verkehrt ab Ostkreuz bis ins
polnische Kostrzyn (Küstrin)/Gorzow,
mit Halt u.a. in Mahlsdorf, Strausberg,
Müncheberg und Seelow. Zwischen
Berlin und dem Brandenburger Umland
pendeln täglich mehr als 35.000 Menschen – ein deutlicher Zuwachs wird
laut einer Untersuchung der IHK Ostbrandenburg in den nächsten Jahren
erwartet. Die Zwischenergebnisse der
Studie wurden Anfang Dezember 2018
vorgestellt, der Abschlussbericht dazu
soll im Frühjahr vorliegen.
Die Ostbahn, die von der Niederbarnimer Eisenbahn betriebene Strecke RB
26, trägt bereits heute dazu bei, dass
Individualverkehr reduziert und auf die
Schiene verlagert wird. Aufgrund des
Bevölkerungswachstums der Region
sind die Kapazitätsgrenzen allerdings
erreicht. Die Potenziale der Schienenverbindung können nur gehoben werden, wenn eine ausreichende Qualität
der Infrastruktur und ein attraktives
Verkehrsangebot realisiert werden, so
Zivkovic. Daher sei der Ausbau der Ostbahn von elementarer Bedeutung für
den Bezirk Marzahn-Hellersdorf und
die zukünftige Gestaltung der Region.
Der Landkreis Märkisch-Oderland und
der Bezirk hätten hierauf bereits zu
Beginn des vergangenen Jahres durch
Schreiben an die Landesregierungen
hingewiesen, zuletzt auch im Rahmen
der Stellungnahme zum vorliegenden
Entwurf des Nahverkehrsplans 2019-22,
betont die Stadträtin.
Im Rahmen des Regionalmanage-

FOTO: BEZIRKS-JOURNAL/ MARCEL GÄDING

Ein Zug der Linie RB 26 auf dem Weg nach Polen. Innerhalb Berlins stellt die Zugverbindung eine wichtige Strecke zwischen dem Ostteil (Mahlsdorf) und der Innenstadt dar.

ments der Metropolregion Ost habe
sich das Bezirksamt laut Zivkovic daher
an der Erstellung einer Leistungsfähigkeits- und Kapazitätsuntersuchung
für diese Verbindung durch die IHK
Ostbrandenburg beteiligt. Die ersten
Zwischenergebnisse: Bis 2030 sind weitere deutliche Zuwächse der Nutzerzahlen der Ostbahn zu erwarten. Für
eine Taktverdichtung ist mindestens
ein Begegnungsabschnitt im Bereich
Mahlsdorf – Hoppegarten erforderlich,
ebenso eine zweite Bahnsteigkante in
Müncheberg. Eine Angebotsausweitung
mit einem Halbstundentakt zwischen
Berlin-Ostkreuz – Müncheberg (bisher
stündlich) in der Hauptverkehrszeit
ist nur mit einem (moderaten) Infrastrukturausbau möglich. Durch einen
vollständigen zweigleisigen Ausbau und
die Elektrifizierung der gesamten Strecke der RB 26 bis Gorzów und Flughafen
BER bzw. Berlin-Hauptbahnhof können

weitere Potenziale im Personenverkehr
erschlossen werden. Die Kosten für den
kurzfristigen notwendigen Infrastrukturausbau werden auf 14,2 Millionen
Euro (ohne Güterverkehr) bzw. 47,6
Mio. Euro (mit Güterverkehr) geschätzt.
Zivkovic: „Die Zwischenergebnisse
bestätigen unsere Vermutungen: Die
Ostbahn hat enormes Potenzial, durch
ein attraktives Angebot Verkehr von der
Straße auf die Schiene zu verlagern.“
Damit könne auch der Bezirk von täglichem Durchgangs- und Parkverkehr
entlastet werden. Der Aufwand für die
ersten Ausbauschritte sei gemessen an
dem Potenzial überschaubar und müsse
schnellstmöglich auf den Weg gebracht
werden. „Hier besteht die Chance nicht
durch Sanktion, sondern durch ein besseres Angebot zum Umsteigen zu bewegen und unter Beweis zu stellen, ob
Berlin ernsthaft an der Mobilitätswende
arbeitet.“ (el.)
                            
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