Path:
Periodical volume

Full text: Marzahn-Hellersdorfer Bezirks-Journal Issue 1.2014,12

SCHLOSS BIESDORF: Ende 2016
startet der Galeriebetrieb. Derzeit
ist das Haus eine Baustelle. S. 2

OEHMCKE
Immobilien
über 60 Jahre in Berlin

sucht Ein- und
Zweifamilienhäuser
& Grundstücke

Grünauer Str. 6, 12557 Berlin-Köpenick

 030-677 99 80
www.Oehmcke-Immobilien.de

Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit

BEZIRKSMUSEUM: Endlich
genug Platz für die gesamte
Siedlungsgeschichte. S. 6

Marzahn-Hellersdorfer

Bezirks-Journal

Kostenlose und regionale Monatszeitung für Marzahn-Hellersdorf – mit Lokalnachrichten von Ahrensfelde bis Mahlsdorf für 251.000 Menschen
Auch im Netz, tagesaktuell: www.bezirks-journal.de | www.facebook.de/bezirksjournalberlin | www.twitter.com/bezirks_journal | 1. Jhg. | Ausgabe 2 | Dez. 2014/ Jan. 2015

Supermärkte gehen
gegen Falschparker vor
Wer sein Auto ohne Parkscheibe an Discountern
abstellt, riskiert bis zu 60 Euro teure Knöllchen.

P

arkplätze werden immer knapper,
vor allem in Wohngebieten. Auf
den Parkplätzen von Supermärkten sieht das anders aus, dort ist meist
noch viel Platz fürs Auto. Doch die Betreiber der Discounter finden diese Kreativität der Autofahrer gar nicht witzig.
Sie gehen zunehmend gegen Falschparker auf ihren Stellflächen in MarzahnHellersdorf und Lichtenberg vor. Wer
die Höchstparkzeit von einer Stunde
überschreitet, riskiert ein Knöllchen.
Das Gleiche greift auch, wenn man seine Parkuhr nicht hinter die Windschutzscheibe legt.
Nach Recherchen des Bezirks-Journals kostet das Parken ohne Parkscheibe oder das Überschreiten der Parkzeit
mindestens 30 Euro. Wer diese „Vertragsstrafe“ nicht umgehend zahlt, muss

mit Post eines Inkassounternehmens
rechnen. Das verlangt gut das Doppelte
der eigentlichen Summe.
Für die Supermärkte hat dieses Vorgehen weniger damit zu tun, neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Möglichkeit, während des Einkaufes kostenlos
zu parken werde „immer wieder von
Fahrzeugführern genutzt, die nicht Kunden unseres Marktes sind“, erklärt AldiGeschäftsführer Hans-Peter Larberg auf
Nachfrage. Zumindest in den Filialen
an der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg sowie an der Jan-Petersen-Straße in
Marzahn werden die Parkflächen nun
von einem privaten Unternehmen überwacht. Angestellte kontrollieren mehrmals täglich, wer sich an die Regeln hält
und wer nicht. (gäd.)
Lesen Sie unseren Report auf Seite 3

• Ganzjahresreifen mit Leichtmetall 17 Zoll • Reifendruckkontrollsystem • Licht- und Regensensor
• Klimaautomatik • Einparkhilfe • Navigationssystem • Freisprechanlage • ESP mit Grip-Control • elektr.
anklappbare Außenspiegel • serienmäßige zwei-Farblackierung • 4x elektrische Fensterheber u.v.m.
Gesamtverbrauch (l/100 km): innerorts 6,6 außerorts 4,7, kombiniert 5,4;
Co2-Emissionen kombiniert: 125g/km (Werte nach EU-Normmessverfahren).
*Inklusive 695 € Überführungskosten. Abb. zeigt Sonderausstattung
Besuchen Sie uns im Autohaus.
Wir beraten Sie gerne!
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 6.00-20.00 Uhr
Sa.
9.00- 13.00 Uhr

RENAULT · DACIA Vertragspartner

Olbrich & Söhne
.
Autokreisel

familiär fair

Kulturbotschafter in Hanoi
Zufrieden sitzen Ankelina Möller und Roman Hillmann zwischen Kindern einer
Schule in Hoang Mai/Hanoi. Im Gepäck: Bilder der Kinder der Marzahner
Peter-Pan-Grundschule. Die Kunstwerke unter dem Titel „Was macht Dich
glücklich?“ hatten Möller und Hillmann in den Partnerbezirk von MarzahnHellersdorf gebracht. Die vietnamesischen Kinder malten ebenfalls „Glücksbotschaften“, die kürzlich in Marzahn in Empfang genommen wurden.
MOELLER/HILLMANN

DER RENAULT CAPTUR HELLY HANSEN

RENAULT CAPTUR HELLY HANSEN
TCe 120 EDC (88 kW / 6-Gang-Automatik)

60 JAHRE Autokreisel Olbrich & Söhne OHG

1953-2013

ERFAHRUNG
KOMPETENZ
ZUVERLÄSSIGKEIT

S
BEI UN
JETZTEFAHREN
PROB

RAUS INS LEBEN.
REIN INS ABENTEUER.

Rhinstraße 52 a · 12681 Berlin
Tel.: 54 98 900 · www.renault-olbrich.de

NUR

21.190,– €*

2

Bezirks-Thema

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Das Obergeschoss wird wieder aufgebaut – die ersten Wände sind gemauert.

JAN D. SCHMIDT - PINARDI ARCHITEKTEN

Handwerker hinter der Zeltplane
Im Schloss Biesdorf wird auf allen drei Etagen gleichzeitig gearbeitet. Jetzt wird Richtfest gefeiert.
von Steffi Bey

A

uch wenn das intensive Baugeschehen im Schloss Biesdorf
derzeit für die Öffentlichkeit
im Verborgenen bleibt, es passiert eine
Menge hinter dem riesigen Gerüst mit
der Zeltplane. Im Zweischichtsystem
wird die spätklassizistische Turmvilla an
der Bundesstraße 1/5 denkmalgerecht
saniert und das Ende des Zweiten Weltkrieges bei einem Brand völlig zerstörte
Obergeschoss wieder hergestellt.
Seit gut einem Jahr sind die Handwerker vor Ort. Zunächst wurde das Gebäude entkernt und dabei Schäden entdeckt,
mit denen im Vorfeld niemand rechnete.
„Decken sowie Zwischenwände sind
mittlerweile verschwunden und das poröse Ziegelmauerwerk kam zum Vorschein“, beschreibt Jan D. Schmidt, der
verantwortliche Architekt vom Büro Pinardi, den Zustand. Deshalb musste im
Untergeschoss beispielsweise eine komplett andere Gründung her. „Jede Wand
bekam ein neues Betonfundament,
damit das Ganze praktisch ein Obergeschoss tragen kann“, erklärt Schmidt.
Auch im Erdgeschoss wurde großflächig
nachgerüstet.
Zu den „unschönen Überraschungen“
gehörten zudem gusseiserne Rohre und
Schächte, die die Handwerker erst beim
Trockenlegen der Kellerwände entdeckten. Groß war ebenfalls das Erstaunen,
als sichtbar wurde, die Graniteingangs­
treppe stand jahrzehntelang lediglich
auf Schutt – von Verankerungen in den
Wänden keine Spur. Zudem hatte man
1945 einfach viele Türen zugemauert
und die Räume dahinter mit Schutt gefüllt. Auch die Reste des beim Brand abgestürzten zweiten Geschosses wurden
unmittelbar nach dem Krieg nur mit ei-

nem Holzfußboden zugedeckt und dann
sogar tragende Wände darauf gemauert.
„Eigentlich grenzt es an ein Wunder,
dass das Schloss nicht zusammenstürzte“, sagt Jan D. Schmidt.
Wegen der riesigen Schäden kommt es
allerdings zu Verzögerungen beim Projekt Bilderschloss Biesdorf. Und auch die
Kosten steigen. Die ursprünglich rund
8,9 Millionen Euro – Fördermittel der

EU, Mittel der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und Geld aus dem MarzahnHellersdorfer Bezirkshaushalt – erhöhen
sich auf etwa zehn Millionen Euro.
Inzwischen gibt aber eine Lösung für
das Problem. Denn noch mehr Zeitverzug hätte womöglich für den Bezirk eine
Rückgabe der Fördermittel bedeutet,
weil das Geld bis September 2015 verbaut sein muss. Also wurde ein zweiter

Schwebendes Gerüst am Schloss Biesdorf – es berührt an keiner Stelle die Fassade des
Gebäudes.

Bauabschnitt initiiert, der die aufwendige Gestaltung der Außenfassade mit
Stuckelementen beinhaltet. Die notwendigen 1,4 Millionen Euro kommen zunächst vom Bezirk.
„Und auf der Baustelle wird natürlich
mit Hochdruck gearbeitet“, betont der
Architekt. Voraussichtlich Ende 2016
startet der Galeriebetrieb. „Spätestens im
IGA-Jahr 2017 sollen dann auch die Außenanlagen fertig sein“, sagt Schmidt.
Erst vor wenigen Wochen – Mitte
September – begann der Wiederaufbau
des Obergeschosses. „Die Räume sind
schon erkennbar“, freut sich Schmidt.
Der mit dem Denkmalschutz abgestimmte Grundriss sei aber viel offener
gestaltet, als das ursprünglich nach Plänen von Heino Schmieden errichtete
Schloss. Ausstellungsräume sowie der
Skulpturensaal finden dort künftig Platz.
Das Dachgeschoss dient als Lager und
beherbergt eine Werkstatt zum Rahmen
von Bildern.
Gezeigt werden im Schloss demnächst
unter anderem Bilder des Europäischen
Realismus, darunter Werke aus der
DDR-Malerei, die noch im Archiv der
Burg Beeskow zu finden sind.
Auch das Erdgeschoss des historischen Gebäudes wird mit einem neuen
Treppenhaus versehen, bekommt ein
Café an der Nordseite und Ausstellungsflächen. Im Untergeschoss gibt es Büroräume, eine Küche sowie einen barrierefreien Zugang.
Noch steht nicht fest, wer das Bilderschloss betreibt. Bewerber gibt es zwei:
die Grün Berlin GmbH und die Gesellschaft für Stadtentwicklung gGmbH
(GSE). „Im ersten Quartal 2015 rechnen
wir mit einer Entscheidung“, sagt Kulturstadträtin Juliane Witt (DIE LINKE)
auf Anfrage des Marzahn-Hellersdorfer
Bezirks-Journals.

Dezember 2014/ Januar 2015 | Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf

Teurer Einkauf

Bezirks-Leben

3

Discounter wehren sich mit ungewöhnlichen Maßnahmen gegen Falschparker. Es hagelt Tickets.
von Marcel Gäding

W

olfgang Braumann staunte
nicht schlecht, als er vor Kurzem im Discounter einkaufen
wollte. Wie sonst auch stellte er sein Auto
vor dem Supermarkt an der Volkradstraße ab. Als er zurückkam, flatterte hinterm Scheibenwischer ein Knöllchen.
„Dass mir so etwas auch auf einem
privaten Supermarktparkplatz passieren
kann, erstaunt und verärgert mich.“ 30
Euro soll er an eine Firma namens „Park
& Control“ zahlen, weil er sich nicht an
die „Allgemeinen Einstellbedingungen“
gehalten hat. Die sehen vor, dass Braumann wie jeder andere Kunde auch eine
Parkscheibe ins Auto legt.
Braumanns Erlebnis ist kein Einzelfall.
Derzeit sehen sich die Betreiber etlicher
Supermärkte in Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf
einer ganzen Flut von Kundenbeschwerden ausgesetzt. Viele Kunden übersehen
schlichtweg die Hinweisschilder an den
Einfahrten zu den Supermarktparkplätzen. Dort steht wie bei Wolfgang
Braumanns Erlebnis unter anderem:
„Privatgelände. Bitte AGB beachten.

Mit Parkscheibe max. 60 Minuten. Bei
einem Parkverstoß (Ziff. 5 AGB) fällt ein
Bußgeld (Vertragsstrafe) an.“ Wolfgang
Braumann sieht hierin die reinste Abzocke. „Damit verdienen sich die Supermärkte eine goldene Nase“, ärgert sich
der Karlshorster. Seine Wut wird noch
dadurch verstärkt, dass er schon eine
Woche nach dem vermeintlichen Parkverstoß ein Schreiben vom Inkassobüro
bekam. Jetzt sollte er schon 52,63 Euro
zahlen, was Braumann schließlich auch
tat.
Nicht jeder Supermarktbetreiber
greift zu solchen drastischen Mitteln.
In Braumanns Fall gehört der Parkplatz
zu einem Einzelhandelsstandort, der
sowohl von REWE, als auch von Penny, Fressnapf und kleineren Händlern
genutzt wird. Im Auftrag des Eigentümers übernimmt „Park & Control“ die
Überwachung der Parkplätze – und das
aus gutem Grund. Denn häufig werden
die für Supermarktkunden vorgesehenen
Parkplätze von Anwohnern blockiert,
die vorm eigenen Haus oder in der
Nachbarschaft keine Stellfläche finden.
„Park & Control“ spricht von sogenannten unberechtigten Fremd- und Dauerparkern. Das auf die Bewirtschaftung

Nicht zu übersehen: Hinweisschild.

GÄD

privater Parkplätze spezialisierte Unternehmen macht hierzu auf seiner Internetseite unmissverständlich deutlich:
„Sie haben auf einem Privatgrundstück
geparkt und damit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugestimmt,
die gut sichtbar in den Parkräumen bzw.
auf den Parkplätzen angebracht sind. In
diesen AGB sind die evtl. anfallenden
Vertragsstrafen aufgeführt. Dieses Verfahren ist rechtlich geprüft.“ Nicht nur
die Strafzettel gleichen jenen des Ordnungsamtes, auch das Erscheinungsbild
der privaten Parksheriffs ähnelt dem der
hoheitlichen Ordnungshüter. Selbst die
Dienstfahrzeuge mit ihrem blauen Seitenstreifen wirken von Weitem wie Autos von Politessen.

Ungewöhnlich offen geht Aldi Nord
mit dem Thema um und teilt auf Nachfrage mit, dass man die im Eigentum befindlichen Parkplätze Kunden generell
kostenlos zur Verfügung stelle. „Leider
wird dieses Angebot immer wieder von
Fahrzeugführern ausgenutzt, die nicht
Kunden unseres Marktes sind“, sagt
Aldi-Geschäftsführer Hans-Peter Larberg. „Die Beweggründe sind vielfältig
und erstrecken sich von Parkplatznot in
der Stadt bis hin zur Vermeidung von
Gebühren aufgrund der Parkraumbewirtschaftung.“ Um dem entgegenzutreten, habe Aldi an einigen Standorten
Parkplätze an „Park & Control“ untervermietet. „Dieser Bewirtschaftungsvertrag sieht vor, dass nach wie vor unsere
Kunden für einen Zeitraum von einer
Stunde kostenfrei parken können“, erklärt Larberg. „Dazu ist jedoch – wie
auch im öffentlichen Straßenverkehr
üblich – eine Parkscheibe einzulegen.“
Neben dem Aldi-Markt an der Lichtenberger Josef-Orlopp-Straße greift diese
Regelung auch auf den Aldi-Parkplatz
an der Marzahner Jan-Petersen-Straße.
In der Lichtenberger Filiale wurde ein
ganzer Schilderwald mit den Hinweisen
installiert.

Zu Weihnachten noch schnell sparen.

Sichern Sie sich jetzt die 3er Kombi von Tele Columbus
mit Internet und Telefon-Flatrate inklusive HDTV!
Besuchen Sie uns im Tele Columbus Shop – jetzt 5 x in Berlin:
Friedrichshain, Marzahn, Hellersdorf, Köpenick und neu im Prenzlauer Berg.
Adressen und Öffnungszeiten finden Sie unter www.telecolumbus.de/shop
0800 220 7474 (kostenfrei)
www.telecolumbus.de

* Voraussetzung: technische Verfügbarkeit. 24 Monate Mindestvertragslaufzeit, danach Verlängerung um jeweils 12 Monate. 6 Wochen Kündigungsfrist zum Vertragsjahresende. Zzgl. einmaliger
Einrichtungspreis 39,90 €, ggf. zzgl. Miet-Hardware ab 4,99 €/Monat, ggf. Versandkosten für Hardware maximal 9,90 € pro Versand. Ggf. zzgl. KabelTV zum monatlichen Vorzugspreis von 10 €, sofern
bei Buchung kein Kabelanschlussvertrag mit einem Unternehmen der Tele Columbus AG zur Wohneinheit vorliegt. Der Empfang der HD-Programme ist nur in Verbindung mit HDTV-fähiger Hardware
(Receiver und/oder Fernsehgerät) möglich. SmartCard wird von Tele Columbus bereitgestellt. Zusammenstellung der Programme kann sich im Vertragszeitraum ändern. Telefon-Flatrate: Call-by-Call
und Pre-Selection nicht möglich; beinhaltet Gespräche ins deutsche Festnetz. Gespräche in Mobilfunknetze, zu Sonderrufnummern und ins Ausland werden gemäß aktueller Preisliste berechnet. Beim
Wechsel und Mitnahme der Telefonnummern ist ein Portierungsauftrag erforderlich. Vertragslaufzeiten beim derzeitigen Telefonanbieter sind zu beachten. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 HD:
Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 19,99 € oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 29,99 € (nur solange der
Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 € Versandkosten). Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis jeweils 34,99 €. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Extra HD: Aktionspreis: während der ersten
12 Monate beträgt der Monatspreis nur 29,99 € oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 39,99 € (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl.
9,90 € Versandkosten). Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis jeweils 49,99 €. Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Sky: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur
39,99 € oder Tablet-PC inklusive und während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 49,99 € (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 € Versandkosten). Ab dem 13.
Monat beträgt der Monatspreis jeweils 59,99 €. Vertragspartner für den Bezug der Sky Pakete wird die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Preise Stand 11.2014. Änderungen vorbehalten.
Die vollständige Preisliste und die aktuellen AGB finden Sie unter www.telecolumbus.de. Das Angebot ist gültig bis 31.1.2015. Tele Columbus AG, Goslarer Ufer 39,10589 Berlin.
Stand: 11/14

Anzeige

4

Bezirks-Leben

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Rast am „Café auf Rädern“

Miteinander ins Gespräch kommen und ein neues Gefühl für Nachbarschaftlichkeit entwickeln: Deshalb zieht
Barbara Jungnickel mit einem Bollerwagen durch den Hellersdorfer Kiez.
von Steffi Bey

A

uffallen, sich in den Vordergrund drängeln, war noch nie
ihr Ding. Barbara Jungnickel
mag eher die leisen Töne und agiert am
liebsten im Hintergrund. Doch nun steht
sie plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens.
Mindestens einmal pro Woche zieht
sie einen kleinen Bollerwagen, der mit
einer knallroten Plane bedeckt ist, durch
ihr Wohngebiet. Es klappert und scheppert, wenn sie das hölzerne Gefährt über
Bürgersteige und Straßen lotst. Einige
Hellersdorfer winken inzwischen oder
nicken ihr freundlich zu. Aber die meisten sagen erst einmal gar nichts. Warten
aber, bis die 51-Jährige vorbei gelaufen
ist und drehen sich nach ihr um. „Hast
du gesehen, was auf dem Zettel stand“,
hört sie manchmal Leute sagen.
Das ist dann genau der richtige Zeitpunkt für die freundliche, schlanke Frau
mit den grauen Haaren, um sich vorzustellen: „Haben Sie Lust auf eine Tasse
Kaffee“, fragt sie leise aber bestimmt.
Wenn die Angesprochenen verdutzt blicken oder mit der Frage „warum?“ ant-

worten, sagt Barbara Jungnickel: „Weil
ich mit Ihnen plaudern und Ihnen eine
Freude machen möchte.“
Meistens wird ihre kostenlose Einladung angenommen. Diese positive Erfahrung sammelte die Hellersdorferin in
den zurückliegenden Wochen. Mit ihrem „Café auf Rädern“ stand sie schon
an den U-Bahnhöfen Cottbusser Platz
oder Neue Grottkauer Straße, im Boulevard Kastanienallee, an der Leib- und
Seele-Ausgabestelle Adorfer Straße, in
der Hellen Mitte und am Flüchtlingsheim in der Carola-Neher-Straße.
Sie parkt den auffälligen Bollerwagen
immer dort, wo sie nicht zu übersehen
ist. Erstaunlich, was sie anschließend alles aus ihm herausholt: Nach und nach
kommen Klappstühle und Sitzkissen
zum Vorschein sowie ein Hocker, der
mit einer Decke versehen kurzerhand
zum Tisch avanciert. Darauf platziert
die Gastgeberin zwei Thermoskannen
mit Kaffee und Tee, stellt Zucker, Süßstoff und Sahne daneben. Ganz zum
Schluss packt sie noch eine Keksdose
dazu.
Danach gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder warten, bis sich jemand
von alleine hinsetzt, oder Eigeninitiative
Barbara Jungnickel bewirtet bis zu acht Gäste. Es macht ihr Spaß.

Bezirks-Journal

Frei Haus - im Abo!
Das Bezirks-Journal ist Berlins neue Monatszeitung mit interessanten Geschichten aus Lichtenberg, Hohenschönhausen und aus Marzahn und Hellersdorf. Sie finden unsere Zeitung
kostenlos an mehr als 250 Stellen zum Mitnehmen. Wenn Sie keine Ausgabe verpassen
wollen, lassen Sie sich Ihr persönliches Exemplar jeden Monat ins Haus liefern. Mit dem
neuen Bezirks-Journal-Abo!

Ja, ich bestelle rechtsverbindlich das Bezirks-Journal für mindestens 12 Monate. Das Abo
endet automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Preis/ Region beträgt für 12
Monate 30 Euro, das sind 2,50 Euro inkl. Versand durch die Deutsche Post AG pro Ausgabe.
Region:

O Lichtenberg/ Hohenschönhausen

O Marzahn/Hellersdorf

Name, Vorname*

Straße, Hausnummer*

Postleitzahl, Ort*

Telefonnummer*

Telefax

E-Mail

besondere Hinweise

Unterschrift

Bitte senden Sie den ausgefüllten Coupon an:
Bezirks-Journal | Josef-Orlopp-Straße 54 | 10365 Berlin
Telefax (030) 55 49 43 69 | E-Mail: vertrieb@bezirks-journal.de

Bezirks-Journal

Berlins beste Seiten.

ergreifen. Das mit dem selbst ins Spiel
bringen funktioniert ganz gut. „Ich bleibe meistens zwei bis drei Stunden an
einem Ort und bewirte zwischen sechs
und acht Gäste“, berichtet Barbara Jungnickel. Obwohl das Kaffee- oder Teetrinken eigentlich nur den angenehmen Nebeneffekt bildet. Viel wichtiger ist es der
Hellersdorferin, mit Fremden Gespräche
zu führen.
Weil sie möchte, dass sich ein neues
Gefühl der Nachbarschaftlichkeit im
Kiez rund um den Schleipfuhl in Hellersdorf-Ost entwickelt. Das sei ganz
wichtig, gerade jetzt, wo Marzahn-Hellersdorf wieder Negativ-Schlagzeilen
wegen Ausländerhass und fehlender
Willkommenskultur macht, ärgert sich
die gelernte Krankenschwester. „Auch
um solchen Tendenzen entgegenzuwirken stelle ich mich auf die Straße
und möchte einen Kommunikationsort
schaffen“, betont Barbara Jungnickel.
Dass das gerade in dieser Form passiert, geht auf die Idee der SchleipfuhlNachbarschaftsinitiative zurück. Genau
wie die Rollende-Café-Gastgeberin sind
viele Mitglieder ebenso in der Evangelischen Kirchengemeinde Hellersdorf
engagiert. Als es 2013 im Kiez brodelte und Auseinandersetzungen um das
Flüchtlingsheim an der Carola-NeherStraße gab, wurde klar, die Nachbarschaft im Wohngebiet funktioniert
überhaupt nicht. „Man kennt sich nicht,
rennt aneinander vorbei und hat Angst
vor Neuem“, bringt es Barbara Jungnickel auf den Punkt. Viele Anwohner
hätten damals beklagt, für die Fremden
werde etwas getan, doch um uns kümmert sich niemand.

STEFFI BEY

„Diese Unzufriedenheit war Anlass,
ein Projekt von Nachbarn für Nachbarn
auf die Beine zu stellen“, erinnert sich
die Hellersdorferin. Sie setzt es schließlich öffentlich um, weil die anderen Inititativemitglieder finden, Frau Jungnickel
kann gut zuhören und freundlich auf
Menschen eingehen.
Und worüber redet man am Bollerwagen sitzend miteinander? „Über Familie,
Arbeit, das Leben überhaupt und über
aktuelle Probleme – wie beispielsweise
Fremdenhass“, erklärt die 51-Jährige.
Bei so einem Thema versucht sie dann
zu vermitteln und erklärt, man müsse
aufeinander zugehen. Grundsätzlich
darf bei ihr jeder Platz nehmen.
Manchmal, wenn sie so im Freien
steht, ertappt sie sich bei komischen
Gedanken. „Was wäre, wenn mich
plötzlich jemand provoziert oder Gewalt androht?“ Andererseits hofft sie
in solchen Momenten auf das Gute in
den Menschen und auf Unterstützung
der Nachbarn, die sich nun nicht mehr
fremd sind.
Bis Ende des Jahres wird das Projekt
vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend finanziell unterstützt. Wenn auch 2015 wieder
Geld fließt wollen die Initiatoren einen
größeren Handwagen anschaffen, in
den mehr Stühle, mehr Kaffee und mehr
Kekse passen.
Im Dezember macht das „Café auf
Rädern“ an vielen Stationen des Lebendigen Adventskalenders im Bezirk halt.
Die Nachbarschaftsinitiative sucht Freiwillige, die Barbara Jungnickel unterstützen.
Interessenten melden sich unter: 0176 25 50
98 00 oder cafe-auf-raedern@gmx.de

ADVENTS- UND WEIHNACHTSMUSIK IM OSTEN
Sonnabend, 13. Dezember, 16 Uhr: „Der
Morgenstern ist aufgedrungen“ - Kammerchor Jeunesse Berlin mit Werken von
Gregorio Allegri (1582 - 1652), Johann
Sebastian Bach (1685 - 1750), Hugo Distler
(1908 - 1942) und Max Reger (1873 1916). Ort: Alte Pfarrkirche Lichtenberg,
Loeperplatz (Möllendorffstraße), 10367
Berlin. Eintritt: frei
Sonntag, 14. Dezember, 16 Uhr: Serenaden in der Dorfkirche Hönow, Evangelische Kirche Hönow, Dorfstraße 32, 15366
Hönow. Eintritt: 12 bis 15 Euro.
Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr: Musik
von Händel und Bach. Ort: Katholische
Kirche Von der Verklärung des Herrn Marzahn, Neufahrwasserweg 8, 12685 Berlin.
Eintritt: frei
Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr: Adventskonzert, Ort: Gnadenkirche Biesdorf, Alt
Biesdorf 59, 12683 Berlin. Eintritt: frei
Mittwoch, 17. Dezember, 18 Uhr: Orgelmusik. Ort: Gnadenkirche Biesdorf, Alt
Biesdorf 59, 12683 Berlin. Eintritt: frei
Sonnabend, 20. Dezember, 19.30 Uhr:
„Fatto per la notte di natale“, weihnachtliches Kammerkonzert mit dem Bach-Collegium Pankow unter Leitung von Christiane
Bach. Ort: Alte Pfarrkirche „Zu den Vier

Evangelisten“ Pankow, Breite Straße,
13187 Berlin. Eintritt frei, Kollekte erbeten.
Sonntag, 21. Dezember, 16.30 Uhr:
Adventskonzert. Ort: Evangelische Kirche
Hönow, Dorfstraße 32, 15366 Hönow.
Eintritt: frei
Sonntag, 21. Dezember, 17 Uhr: „Jauchzet, frohlocket“. Ort: Krankenhauskirche
im Wuhlgarten, Brebacher Weg 15, 12683
Berlin. Eintritt: 2 bis 15 Euro.
Heiligabend, 24. Dezember, 18 Uhr:
Musikalische Christvesper. Ort: Kirche zu
Wartenberg, Falkenberger Chaussee 93,
13059 Berlin. Eintritt: frei
Heiligabend, 24. Dezember, 22 Uhr:
Orgelmusik zur Christnacht. Ort: Kirche
Zur frohen Botschaft Karlshorst, Weseler
Straße 6, 10318 Berlin. Eintritt: frei
Heiligabend, 24. Dezember, 23 Uhr: Musik und Meditation. Ort: Alte Pfarrkirche
Lichtenberg, Loeperplatz (Möllendorffstraße), 10367 Berlin. Eintritt: frei

Wartenberger Straße 174 · 13051 Berlin
Infos & Karten: 030–96 24 31 00
www.cinemotion-kino.de

MO_AZ_BER-GSB-2014_100x55_RZ.indd 1

02.12.2014 11:57:4

Weitere Informationen unter

 www.kulturinkirchen.info

+ citynah direkt an der Spree +
Weihnachtsfeier vorm Kamin?
Buchen Sie einfach einen Tisch
bei uns! Egal ob zu dritt oder mit
bis zu 20 Personen.

Zur Alten Flussbadeanstalt 5
10317 Berlin
Telefon: (030) 42 21 99 26

www.hafenküche.de

Wir wünschen unseren
Lesern und
Anzeigenkunden frohe
Weihnachten und einen
guten Start ins neue
Jahr!
Verlag und Redaktion des Bezirks-Journals

6

Bezirks-Leben

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Dorothee Iffland in der neuen Ausstellung. Als sie 1992 im Heimatmuseum begann, hatte sie zwei Räume. Jetzt stehen ihr 600 Quadratmeter zur Verfügung.

MARCEL GÄDING (3)

Von der Steinzeit bis zur Platte

Das Bezirksmuseum ist mit der Eröffnung einer weiteren Ausstellungsetage komplett. In Alt-Marzahn können
Besucher eine Zeitreise machen, die vor 10.000 Jahren beginnt und in der Gegenwart endet.
von Marcel Gäding

A

ls Dorothee Iffland 1992 das
Heimatmuseum Marzahn übernahm, übergab man ihr zwei
kleine Räume in einer ehemaligen Kita.
„Für Ausstellungen nutzten wir ein
winzig kleines Foyer“, erinnert sich die
Historikerin. Die meisten Exponate,
Fotos und Dokumente aber blieben unter Verschluss im Depot. Erst Ende der
1990er-Jahre sollte sich das ändern, als
die frühere Dorfschule im alten Marzahner Dorfkern zum Heimatmuseum umfunktioniert wurde. Platz war jetzt zwar
vorhanden. Aber eine Dauerausstellung,
die Marzahner und Hellersdorfer Siedlungsgeschichte von der Steinzeit bis
heute erzählt, ließ lange auf sich warten. Nachdem 2012 im Untergeschoss
der früheren Heinz-Lüdecke-Bibliothek
in Alt-Marzahn der erste Teil der Dauer­
ausstellung
„Marzahn-Hellersdorf.
Bezirksgeschichte(n) – Von den Anfängen bis zu den Großsiedlungen“ eröffnet
wurde, kam Ende November die zweite
Etage dazu. Von jetzt an können Dorothee Iffland und ihre Kollegin Iris Krömling die komplette Bezirksgeschichte erzählen.
Während es in der ersten Etage von
Haus 2 um die Siedlungsanfänge der
Steinzeit bis zur Entstehung der Dörfer Marzahn, Hellersdorf, Kaulsdorf,
Biesdorf und Mahlsdorf und die Zeit
nach dem Zweiten Weltkrieg geht, ist
die zweite Etage der Zeit vom Bau der
Großsiedlung bis zur Gegenwart vorbehalten. „Außenstehende denken immer, Marzahn und Hellersdorf haben
keine Geschichte“, sagt Dorothee Iffland. Doch das sei ein weit verbreiteter
Irrtum. „Tatsächlich blickt Marzahn-

Hellersdorf auf eine mehr als 10.000
Jahre alte Siedlungsgeschichte zurück.“
Schon damals zählte die Gegend zu den
dicht besiedelten Regionen. „Uns war es
jedoch wichtig, eine Dauerausstellung
zu erarbeiten, die den gesamten Zeitraum erfasst.“ Mit den Flächen in Haus
1, der Dorfschule, können die Heimatforscher nun rund 650 Quadratmeter
Ausstellungsareal bespielen.
Viele Exponate, die in der gerade
eröffneten zweiten Etage zu sehen sind, mussten nur aus dem
Depot geholt werden – darunter sind die Panoramafotos von Marzahn auf der
linken und von Hellersdorf
auf der rechten Seite. Besucher bleiben hier gerne
lange stehen, um akribisch
nach dem eigenen Haus zu
suchen. Das gelingt nicht immer
auf Anhieb, denn viele Wohnungsunternehmen stülpten den Plattenbauten
nach der Wende eine dämmende, farbi-

ge Fassade über. Die Geschichten und
Fakten zur Entwicklung der Großsiedlung wurden auf Tafeln gepackt, die
sich wie ein großes Buch umschlagen
lassen. In Vitrinen finden die Besucher
Vertrautes – wie einen der typischen
Helme der Arbeiter vom Wohnungsbaukombinat oder die dazugehörigen,
klobigen Bauarbeiterstiefel. Auf
digitalen Bildschirmen sind in
Rotationen Auszüge aus Hauschroniken zu sehen, wenige
Meter weiter hängen die Teile
politisch nicht mehr ganz
korrekter Wegweiser, auf
denen die Straßen noch
Karl-Maron-Straße oder
Heinrich-Rau-Straße heißen. Ganz besonders stolz
aber ist Dorothee Iffland auf
ein Exponat, um das sie lange
gerungen hat. Es ist ein Stück der
einstigen Tafel, die am 6. Juli 1978 an
der Luise-Zietz-Straße 129 vom Genossen Erich Honecker enthüllt wurde und

Reges Interesse erwecken vor allem die Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

an die Übergabe der einmillionsten Neubau-Wohnung auf dem Gebiet der DDR
erinnert. Auf unerklärliche Weise kam
die Tafel dereinst abhanden. Der klägliche Rest ist nun Eigentum der Stiftung
Stadtmuseum und als Dauerleihgabe in
Marzahn zu sehen.
Schöne Erinnerungen werden sodann
vor dem Modell einer WBS 70-Wohnung wach, das detailreich mit kleinen
Möbeln wie im Puppenhaus ausgestattet
wurde. Ein Teil der Ausstellung widmet
sich außerdem der DDR-Industriegeschichte von Marzahn und Hellersdorf.
Hinter der Glasscheibe steht eine Kaffeemaschine vom VEB Elektromechanik Kaulsdorf, ein Stereokassettenrekorder SKR 701 vom VEB Stern-Radio
und Pizzapackungen der legendären,
in Biesdorf produzierten Teufelspizza.
In dem neu eröffneten Bereich ist auch
Platz für museumspädagogische Arbeit
und wechselnde Fotoausstellungen.
Derzeit sind die wirklich sehenswerten
Schwarz-Weiß-Bilder des Fotografen
Jürgen Nagel aus den Jahren 1981 bis
1990 zu bewundern. Die Gegenwart
spiegelt sich in der Dokumentation des
Rückbaus von Plattenbauten.
Zeit zum Zurücklehnen bleibt Dorothee Iffland und Iris Krömling nicht.
„Nichts ist schlimmer als eine Dauerausstellung die so bleibt, wie sie ist“,
sagt Dorothee Iffland. Daher sollen
immer wieder Exponate getauscht werden. Nachschub gibt es immer wieder,
vor allem aus der Zeit der Siebziger und
Achtziger. „Ein bisschen mager sieht es
bei den Fünzigern und Sechzigern aus.“
Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, AltMarzahn 51, 12681 Berlin. Geöffnet: Di,
Mi, Do 10-17 Uhr, So 11-17 Uhr

ANZEIGE

MÖBUS-GRUPPE

Škoda-Haus erstrahlt in neuem Glanz

möbus-gruppe präsentiert neuen Škoda-Standort am 10. Januar seinen Kundinnen und Kunden
Feierlich eröffnet wird der neue Škoda
-Standort am 10. Januar von 9 bis 13
Uhr im Rahmen des Neujahrsempfangs,
inkl. Showprogramm mit Double Show,
Neujahrsgeschenk, Zumba Fitness zum
Mitmachen, Kinderspielecke, Wein- und
Sektverkostung, Leckereien vom Grill
uvm.

Aufmerksamen Autofahrern ist es nicht
entgangen: Die Bauzäune sind verschwunden, an der Fassade prangt
weithin sichtbar das neue Škoda-Logo. Seit dem 1. Dezember ist das neue
Škoda-Haus der möbus-gruppe an der
Hansastraße in Betrieb. In einer Rekordbauzeit von nur zwei Monaten wurde das
Gebäude komplett entkernt und erweitert. Im Ausstellungsraum ist jetzt Platz
für bis zu 13 Neufahrzeuge.
Nach dem Um- und Neubau der Volkswagen- und Audi-Häuser der möbus-gruppe ist das neue Škoda-Haus das dritte
Flaggschiff des inhabergeführten Unternehmens und zugleich unter den Škoda-Standorten in der Bundesrepublik
einer der modernsten Showrooms. Viel
Licht und eine moderne Anmutung bestimmen das Innere des Autohauses. Das
Interieur ist ganz auf das neue Design der
Volkswagen-Tochter abgestimmt und
passt zur gerade überarbeiteten Modellpalette von Škoda. Denn auch die bewährten Modelle Yeti, Superb, Octavia,
Rapid und Roomster sind in den vergangenen Monaten erneuert worden. Zuletzt
wurde der neue Fabia präsentiert und
erfüllt die modernen Ansprüche seiner
Fans vollends. Abgerundet wird die Pa-

LOYALITÄTSPRÄMIE
FÜR HYUNDAI-KUNDEN

Alles neu: Škoda präsentiert sich seit dem 1. Dezember im neuen Showroom.
lette der Neufahrzeuge vom Stadtflitzer
„citigo“.
Im neuen Škoda-Haus der möbus-gruppe steht deutlich mehr Platz zur Verfügung. Der wird auch benötigt, denn für
die kommenden Jahre will der tschechische Abbleger von Volkswagen eine
Reihe neuer, interessanter Modelle zum
Škoda-typischen attraktiven Preis-/ Leistungsverhältnis auf den Markt bringen.
Das futuristische, zeitlos wirkende Ge-

bäude bietet aber nicht nur Fläche für
Neufahrzeuge. Ab Januar konzentriert
die möbus-gruppe dort Vertrieb, Service
und Teiledienst an einem Ort. Neu wird
auch die Dialogannahme für direkte
Fahrzeugbesichtigung mit dem Kunden
sein. Das macht Reparaturen und Serviceleistungen noch transparenter. Die
Škoda-Fachleute der möbus-gruppe arbeiten zudem künftig unter einem Dach
und nicht mehr über mehrere Häuser
verteilt.

„Wir möchten, dass Sie bei
uns bleiben“,
bleiben“ sagt Steffen
Möbus, der Geschäftsführer
der möbus-gruppe. Hintergrund ist die Trennung von
der Marke Hyundai. Jedem
Hyundai-Kunden wird
daher der Wechsel auf
ein Fahrzeug aus der
Palette der Volkswagen- und Audi-Gruppe
schmackhaft gemacht. Bis Ende Juli 2015
erhalten Sie exklusiv – je nach Modell – eine
Loyalitätsprämie in Höhe von bis zu
2.500 Euro.
Die Auswahl an Fahrzeugen ist bei der
möbus-gruppe groß und umfasst bei den
Marken Volkswagen, Audi und Škoda an
die 200 Modelle – vom kleinen Stadtflitzer
über den geräumigen Kombi bis hin zum
sportlichen SUV oder Transporter.
Alle Infos: www.moebus-gruppe.de

Wir möchten, dass Sie bei uns bleiben!
möbus Loyalitätsprämie:
Bei Inzahlungnahme Ihres Hyundai und Kauf eines Volkswagen-Konzernproduktes zusätzlich bis zu 2.500 €!
Kontakt: Autohaus möbus | Hansastraße 202 | 13088 Berlin | Tel.: 030 / 962 762 - 0 | Email: info@moebus-gruppe.de

Zum Beispiel:
Audi A1

Volkswagen Polo

Škoda Rapid Spaceback

(3-Speichen-Lenkrad, Leichtmetallfelgen,
el. Aussenspiegel, el. Fensterheber uvm.)

(Multikollisionsbremse, Tagfahrlicht,
Zentralverriegelung uvm.)

(Airbags, ABS, Servolenkung, Tagfahrlicht,
Zentralverriegelung uvm.)

ab 16.750 € UVP

ab 12.600 € UVP

moebus-gruppe.de

ab 14.990 € UVP

8

Bezirks-Leben

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Björn Ziemann im späten Herbst 2014. Sobald es schneit, ist der Skaterplatz verwaist.

ANNE LANGERT

Eine Halle für den Winter
Die junge Sport-Initiative an der Schwarzburger Straße sucht eine Bleibe für die kalte Jahreszeit.
von Anne Langert

D

ieser Platz ist für viele ein
zweites Zuhause“, sagt Björn
Ziemann und schaut auf die
weite Freifläche an der Schwarzburger
Straße. Rampen und Spielgerüste stehen hier zwischen großen Bäumen und
Plattenbauten. An warmen Tagen üben
die Kids auf Trampolinen Saltos oder
Skater und Biker lernen Tricks. „Hier
können sie ihrem Hobby nachgehen: Inlineskaten, BMXen, Skateboarden oder
Scootern“, zählt der 25-Jährige auf.
„Nur jetzt, wenn es zu kalt ist, wird es
hier schwierig.“
Ein Dach über dem Kopf, das ist das
worum der Marzahner den Bezirk bittet
„Damit die Kids im Winter auch eine
Möglichkeit haben, sich zu treffen.“ Die
Jugendinitiative mit Björn Ziemann an
der Front wird vom Jugendträger Gangway e.V. begleitet. Der Streetworker
Uwe Heide kennt das Problem: „Freiflächen im Sommer gibt es genügend.
Doch Plätze für den Winter sind spätestens mit der Schließung der Roof-BMXHalle ein Problem.“
Mit dieser Halle sei der ehemalige
Bau auf dem heutigen Clean Tech Business Park am Nordring gemeint. Das
einstige Industriegelände an der Bitterfelder Straße wurde 2008 vom Liegenschaftsfonts Berlin den Jugendlichen
bereitgestellt. „Das war der Renner in
der Funsportszene“, erinnert sich Heide.
„Menschen und Sportler aus ganz Europa kamen auf das Areal. Dort wurden
Tricks erfunden, die heute international
bekannt sind.“ 2012 kam die Aufhebung

des Zwischennutzungsvertrages. Es
folgte der Abriss der Halle. Den Jugendlichen blieb der vom Bezirk bereitgestellte Platz an der Schwarzburger Straße.
„Daraufhin haben wir Leute aus ganz
Berlin Anfang des Jahres einen Verein
gegründet“, sagt Ziemann. „Denn mit
der Schließung der Halle besteht stadtweit das Problem, im Winter dieser
Sportart nachzugehen.“
We.Role.Berlin e.V. nennt sich der
Verein, der aus mittlerweile über 30 Mitgliedern im Alter zwischen 18 und 30
Jahren besteht. Gemeinsam setzen sie
sich für die weitaus größere Community der indes etablierten Trendsportart
ein. Ziemann ist stellvertretender Vereinsvorsitzender: „Viele Kinder im Alter von elf Jahren gehen ja mittlerweile
diesem Sport nach.“ Er zeigt auf eine
Gruppe von Kids. Sie fegen den Platz,
um die vom Baum gefallenen Blätter zu
beseitigen. „In Berlin gibt es nur zwei
Hallen; in Köpenick und in Friedrichshain. Die Bedingungen sind aber nicht
ausreichend“, erklärt er.
Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Stephan Richter (SPD), weiß um die
Bitte. Er selbst kennt die einstige Halle und habe schon häufiger die jetzige
Freifläche aufgesucht. „Aktuell fehlt es
dem Bezirk an finanziellen Mitteln“,
sagt Richter. „Viele Sporthallen mussten
wir aus diesem Grund abreißen. Allerdings gäbe es eine ehemalige und unbenutzte Sporthalle am Parsteiner Ring.
Ob diese benutzt werden kann, bedürfe
vorerst einer Prüfung. Darüber hinaus
rät der Stadtrat Vereinsmitgliedern mit
ähnlichen Anliegen sich an das bezirkliche Sportamt zu wenden. Hier sei

eine Kommission angegliedert, die mittels Antragstellung für die Vergabe von
Hallenzeiten zuständig ist. „Hier haben
schon viele Vereine eine Zuweisung erhalten. Für die Jugendlichen wäre das
doch eine gute Zwischenlösung“, versucht er zu intervenieren.
Auch wenn Richter sich für den
Trendsport stark macht, entgehen ihm
die Beschwerden der Anwohner nicht,
die mit der Wohnungsbaugenossenschaft Fortuna an ihn herangetragen
sind. „Viele hätten nächtliche Ruhestörung beklagt“, sagt er. Dieses Missverständnis möchte Ziemann aufklären:
„Das Gelände ist ein öffentlicher Platz,
der von vielen Bürgern genutzt wird.
Wenn die nächtliche Ruhe gestört wird,
müssten viele unserer Kids längst zu
Hause sein.“ Sollten dennoch vereinzelt
junge Menschen aus der Initiative für
die Beschwerden verantwortlich sein,
bittet er um Entschuldigung.
Nüchterne Saltos
Allgemein sei die Initiative mit ihrem
Fun-Sport vielen Vorurteilen aus der
Nachbarschaft ausgesetzt. „Es heißt, die
Jugendlichen hier nehmen Drogen und
seien kriminell“, sagt Ziemann. „Dabei
achten wir darauf, dass der Sport im
Mittelpunkt steht. Betrunken Saltos zu
machen oder sich im Rausch mit dem
Fahrrad um die eigene Achse zu drehen,
ist höchst gefährlich und hat niemand im
Sinn.“ Auch Uwe Heide wünscht sich
mehr Anerkennung: „Diese Aktivitäten
stärken wie alle anderen Sportarten das
Selbstbewusstsein und schaffen mit dem
Training Teamgeist und Erfolgserlebnis-

se.“ Für den Streetworker ist es genau
das, was einigen Kindern hier im Alltag
fehlt.
Ziemann nickt. Er selbst habe vor
zehn Jahren als Jugendlicher solche
Plätze für das Inline-Skaten aufgesucht.
„Für mich ist der Sport ein wichtiger
Teil des Lebens.“ Heute fungiert der
mittlerweile Auszubildende zum Erzieher als Sprachrohr der Jugendbewegung.
Gemeinsam mit anderen Gleichaltrigen
unterrichtet er ehrenamtlich die Kids
und stellt Anträge für Fördergeld. Finanzielle Mittel im mehrstelligen Bereich
habe er bereits von der Familienstiftung
erhalten. „Damit haben wir unter anderem Sportmaterial gekauft. Viele Kinder
können sich das hier nicht leisten. Wir
verleihen diese dann kostenlos“, sagt er
und zeigt auf den Container. „Hier bewahren wir alles auf.“
Dankbar ist Ziemann über die Tipps
vom Stadtrat: „Die Sporthallennutzung
wäre eine gute Übergangslösung.“ Aktuell versucht er im Rahmen des Vereins
Sponsoren für eine dauerhafte Bleibe
zu finden. „Das wird eine Zeit dauern“, sagt er. „Und wer weiß, vielleicht
sind mit der Halle für diesen Winter
dann auch die Kleinsten in Topform,
um im kommenden Frühjahr den Anwohnern ihr Können zu präsentieren.“
Uwe Heide lächelt: „Ja, vielleicht ist es
gar nicht verkehrt, alle mal einzuladen,
damit die Umgebung ein Bild von diesem Trendsport bekommt. Ich glaube,
darauf wären die jungen Sportler sogar
richtig stolz.“
Informationen unter
 Weitere
www.facebook.com/we.roll.berlin.e.V

STANDORT OST
MAGAZIN FÜR ARBEIT, WIRTSCHAFT, WOHNEN & KULTUR IN DER METROPOLENREGION BERLIN-EASTSIDE

NACHRICHTEN
APOTHEKEN-KALENDER
FÜR DEN GUTEN ZWECK

Daniel Kufeld ist Reha-Berater. Er zeigt, wie man per Knopfdruck das Kochen erleichtern kann. 

SENIOREN: HIGHTECH
BIS INS HOHE ALTER
Ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung
können auch daheim problemlos den Alltag meistern.
Das beweist der Gesundheitsdienstleister OTB aus
Marzahn mit seinem Projekt „Ermündigung“.

D

as Leben im Alter oder mit
einer Behinderung kann beschwerlich sein, vor allem in
der eigenen Wohnung. Wenn
das eigenständige Leben im geliebten Zuhause kaum noch gewährleistet werden
kann, steht schnell der Umzug in eine
Pflegeeinrichtung zur Diskussion. Der
Marzahner Gesundheitsdienstleister OTB
beweist seit Kurzem, dass man auch bis
ins hohe Alter oder mit schweren körperlichen Einschränkungen zu Hause wohnen
kann. An der Meeraner Straße eröffnete
das Unternehmen eine Musterwohnung, in
der Bad, Küche, Schlafzimmer und Wohnbereich mit sogenannten Assistenzsystemen ausgestattet sind. Es geht um nichts
anderes als um den Beweis, dass man mit
Hilfe kleiner technischer Hilfe lange ein
selbstbestimmtes Leben außerhalb von
Pflegeeinrichtungen führen kann. Passend
ist daher auch der Titel des Projekts: „Ermündigung“.
Gut 140 Quadratmeter groß ist die Musterwohnung, die in einem eher unscheinbaren Bürokomplex entstanden ist. Wer
das erste Mal durch die modernen, wohnlichen Räume geht, bekommt sofort ein
behagliches Gefühl. Erst auf den zweiten
Blick offenbaren sich Schalter, Fernbedienungen und technische Raffinessen. Die
Musterwohnung enthält ein geräumiges
Wohnzimmer, eine große Küche, ein Bad,
ein Gäste-WC und ein Schlafzimmer. Manche kleinen Helferlein sieht man erst beim
zweiten Hinschauen, wie die automatisch
absenkbare Gardinenstange, die LEDLeuchtleisten am Boden oder das Ehebett,
das sich nicht nur in der Höhe verstellen

lässt. Per Knopfdruck dreht sich das Bett
auch und hilft Frau oder Mann beim Aufstehen. Vieles ist mit einer Fernbedienung
ausgestattet. Darüber hinaus sind Computer zu sehen, die sich mit Augenschlag
steuern lassen. Fenster verraten, wann sie
zum letzten Mal geöffnet wurden. Und
Sensoren registrieren, wann der Bewohner sich im Schlafzimmer aufhält. Stürzt
ein Senior aus seinem Bett, wird eine
Notfall-SMS ausgelöst. „In unserer Mus-

Tiago da Silva ist Chef von OTB. Sein Team
verkauft auch Hightech-Rollstühle.
terwohnung präsentieren wir 180 Features,
die das Leben erleichtern“, sagt OTB-Rehaberater Daniel Kufeld. Das reicht vom
rutschfesten Boden im Bad und geht hin
bis zur ausfahrbaren Kleiderstange. Viele
Systeme sind auch für Menschen mit Demenz gedacht: Sie überwachen jede Bewe-

Fotos: M. Gäding

gung, jede Aktion. Vergisst der Senior, das
Wasser abzustellen oder stürzt er aus dem
Bett, wird ein Alarm ausgelöst und schnelle Hilfe organisiert.
Gut zwölf Monate haben OTB-Geschäftsführer Tiago da Silva und sein Team
gebraucht, um die Musterwohnung einzurichten. Das Unternehmen musste sich
bislang damit begnügen, Assistenzsysteme vor Ort beim Kunden vorzuführen
oder in Katalogen zu präsentieren. Hier
in der Musterwohnung jedoch ist alles im
Praxiseinsatz und kann, wenn gewünscht,
umgehend bestellt und geliefert werden.
Berlins Sozialsenator Mario Czaja (CDU)
ist angetan von der Musterwohnung und
hofft, dass sie vielen Menschen bei der
Suche nach der passenden Wohnlösung
hilft. Er sagt, dass derzeit in der Hauptstadt 100.000 pflegebedürftige Menschen
leben. Die Hälfte lässt sich von Angehörigen pflegen. Erschreckend: 95 Prozent aller
Wohnungen sind nicht alters- oder behindertengerecht ausgestattet.
Tiago da Silva möchte das ändern und
wirbt auch selbst gern für die neue OTBMusterwohnung. Vor Ort lässt er sich nicht
lange bitten und nimmt in einem Spezialrollstuhl Platz. Das gut 25.000 Euro teure
Gefährt eignet sich für Menschen, die entweder querschnittsgelähmt sind oder aber
wegen einer schweren Erkrankungen Hände und Beine nicht mehr bewegen können.
Mit dem Kinn könnte da Silva jetzt den
Fernseher steuern oder das Licht einschalten. Bluetooth- und Infrarotschnittstellen
ermöglichen auch stark in ihrer Bewegung
eingeschränkten Menschen, sich in den eigenen vier Wänden ohne fremde Hilfe zu
bewegen. Natürlich hat der Rollstuhl von
Hersteller „ottobock“ seinen Preis. „Aber
eine Intensivpflege durch eine Fachkraft
ist um ein Vielfaches teurer“, sagt da Silva.
„Wir wollen beweisen, dass man sein Leben
auch mit Hindernissen selbstbestimmt gestalten kann.“
Gut 50 Partner – darunter alle namhaften Hersteller der Orthopädie- und
Sanitätsfachbranche – haben sich an der
Einrichtung der Musterwohnung beteiligt.
Sie ist dienstags von 10 bis 12 Uhr und
donnerstags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
Individuelle Termine können per E-Mail
unter info@ermuendigung.de vereinbart
werden. 
Marcel Gäding

LICHTENBERG. Die Lichtenberger Apotheken
verkaufen auch in diesem Jahr einen Jahreskalender für den guten Zweck. Aus dem
Erlös sollen die Mittel kommen, mit denen
eine Kinderplansche im Ortsteil Fennpfuhl
saniert werden kann. In der Vergangenheit
sind aus den Einnahmen des Kalenderverkaufs Holzliegen mit Wasser-Blick gekauft,
eine Sumpf-Eiche gepflanzt und auch Bänke
zwischen Polikum und Storkower Bogen
grundsaniert oder neu aufgestellt worden. „Die Apothekerinnen und Apotheker
gestalten den Kiez aktiv mit, während uns
die Kalender im kommenden Jahr begleiten“,
sagt Lichtenbergs Gesundheitsstadträtin Dr.
Sandra Obermeyer (parteilos, für DIE LINKE).
Noch bis Mitte Januar kann der Jahreskalender 2015 für eine Spende von 50 Cent in
folgenden Apotheken erworben werden in
der Rosen-Apotheke, Pegasus-Apotheke,
Möllendorff-Apotheke, Koala-Apotheke,
Castello-Apotheke, Bären-Apotheke im Storkower Bogen, Apotheke am Fennpfuhl und
Apotheke am Anton-Saefkow-Platz. (bzj.)

AKTION: NEUE BÄUME
FÜR DEN BEZIRK
MARZAHN-HELLERSDORF. MarzahnHellersdorf gehört neben CharlottenburgWilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf zu
jenen Bezirken, die von der Kampagne
„Mehr Stadtbäume für Berlin“ profitieren
sollen. Das teilte die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung mit. Geplant ist, in den drei
Bezirken im Frühjahr kommenden Jahres an
die 600 neue Bäume zu pflanzen. Dafür werden nun Privatpersonen und Unternehmen
gesucht, die sich mit 500 Euro an der Aktion
beteiligen. Auf Wunsch wird am Standort
des Baumes auch ein Baumschild mit dem
Spendernamen angebracht. Bis 2017 sollen
im Rahmen der Kampagne berlinweit 10.000
neue Bäume gepflanzt werden. Potenzielle
Spender können sich unter www.stadtentwicklung.berlin.de ihren Wunschstandort
aussuchen. Infos gibt es auch am Telefon
unter (030) 90 25 12 34. (bzj.)

JETZT BEWERBEN:
HOWOGE BILDET AUS
HOHENSCHÖNHAUSEN/ LICHTENBERG. Die
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft bildet
im kommenden Jahr zehn junge Menschen in
den Berufen Immobilienkaufleute, Kaufleute
für Büromanagement und Informatikkaufleute aus. Außerdem bestehe die Möglichkeit,
ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Immobilienwirtschaft zu absolvieren, wie das Unternehmen
mitteilte. Am 15. Februar 2015 enden die
Bewerbungsfristen für die drei Ausbildungsgänge. Einstellungsvoraussetzungen können
unter Tel. (030) 54 64 22 42 erfragt werden.
Onlinebewerbungen sind unter www.howoge.de/ausbildung möglich. (bzj.)

2

STANDORT OST

IMMER AN DER
WAND LANG
Die Tapete bekommt Konkurrenz. Wandtattoos
machen aus einer schnöden Rauhfasertapete
richtige Hingucker. „Wandzauber“ aus Lichtenberg
gehört zu den Abietern der ersten Stunde.

W

em der Sinn nach Veränderung steht, muss zum Pinsel
greifen oder gleich neu tapezieren. Mit hochwertigen
Wandtattoos kann das nicht passieren. Die
auf Qualitätsfolie gedruckten Motive lassen sich mit etwas Vorsicht wieder entfernen, sagt Carolin Schultz von wandzauber.
com.

Die junge Berlinerin betreibt seit sieben
Jahren ihr kleines Ein-Frau-Unternehmen.
Wandzauber wurde gegründet zu einer
Zeit, als Wandtattoos noch kein Thema
waren. Auf die Geschäftsidee kam sie im
Zuge ihrer ersten Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin. Damals bezog die in
Schwerin geborene Studentin ihre erste
eigene Wohnung in Hamburg. Statt die

Anzeige

Domicil-Seniorenpflegeheim Gotlindestraße GmbH
Für unsere neue Einrichtung, die im April 2014 eröffnet hat,
bieten wir attraktive Arbeitsplätze als

Examinierte Pflegefachkräfte (m/w)
Wir bieten:
Ein freundliches Arbeitsklima mit Respekt und Höflichkeit
Einarbeitung und Unterstützung durch einen Praxisanleiter
Modern ausgestattete Arbeitsplätze
Ausreichend Personal zur Bewältigung des Pflegealltages
Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
Sie arbeiten gerne im Team, sind belastbar und bereit,
sich mit Engagement für das Wohlbefinden unserer
Bewohner einzusetzen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter
des Domicil-Seniorenpflegeheims
in der Gotlindestraße
wünschen besinnliche Weihnachten
und ein gesundes neues Jahr.

Domicil-Seniorenpflegeheim Gotlindestraße GmbH
Gotlindestraße 51 | 10365 Berlin-Lichtenberg
Tel.: 030 / 12 02 20 - 0 | lichtenberg@domicil-seniorenresidenzen.de
www.domicil-seniorenresidenzen.de

Abgefahren: Der Ghettoblaster überm Sofa ist gefragt. F oto: aleksey kashin/ Fotolia & wandzauber
weißen Wände zu streichen überlegte sie,
wie sie florale Muster auf das eintönige
Weiß bringen kann. Also lief sie zu einer
Druckerei, die ihr anbot, die Motive auf
eine Folie zu bringen. „Erst hatte ich vor,
mit Hilfe von Farbe und Schablone etwas
an die Wände zu sprühen“, sagt Carolin
Schultz. Doch so richtig gerade werden die
Linien dabei meist nie. Die Folie hingegen
wurde einfach auf die Wand geklebt.
Inspiriert davon ließ Carolin Schultz
ihre ersten eigenen Erfahrungen in ihre
Abschlussarbeit einfließen. Denn als angehende Kommunikationsdesignerin sollte sie unter Beweis stellen, dass sie in der
Lage ist, ein eigenes Unternehmen auf die
Beine zu stellen. Also machte sie sich Gedanken über einen eigenen Onlineshop,
über Wandtattoos als Einnahmequelle
und über potenzielle Kunden. Ihre besten
Freundinnen mussten für Fotoshootings
in Möbelhäusern herhalten. Nachbarn
und Bekannte beteiligten sich an einer
Umfrage mit dem Ziel herauszufinden, ob
an Wandtattoos überhaupt Bedarf besteht.
Und tatsächlich – die Idee kam bei den
Leuten an. Weil es damals noch niemand
kannte, war die Neugier vor allem bei den
weiblichen Kunden groß. Gute Voraussetzungen, um mit Wandtattoos Geld zu verdienen. Ärgerlich findet sie, dass sie sich
ihre Idee nicht schützen ließ. Inzwischen
gibt es unzählige Internetshops und Produzenten in Fernost, die Allerweltsmotive auf
Folien bringen.
Die Abschlussarbeit wurde mit einer
1,25 bewertet. Nachdem die heute 29-Jährige ihre Ausbildung in der Tasche hatte, zog
es sie erst einmal in die weite Welt. Als
schließlich Möbelhäuser bei ihr anfragten
und andere Existenzgründer mit ähnlichen
Projekten auf den Markt kamen, ließ sie
ihre Geschäftsidee wieder aufleben. Ohne
groß Werbung zu machen, etablierte sie
ein kleines Unternehmen, das seit Anfang
des Jahres seinen Sitz im Berliner Bezirk
Lichtenberg hat. Mit eigener Technik kann
sie inzwischen die Folien selbst bedrucken.
Mehr als 60 Farben stehen zur Verfügung.
Und im Prinzip kann sie alles auf die Folien bringen, was vom Dateiformat her umzusetzen ist. Inzwischen studiert Schultz
Erziehungswissenschaften und finanziert
ihr Studium durch Wandzauber. Im Gegensatz zu ihren großen Konkurrenten setzt

sie nicht auf Massenprodukte, sondern auf
Individual-Anfertigungen in klaren, geometrischen Formen. „Ich mag edle, schlichte Designs“, sagt Carolin Schultz. Nur wer
ganz nah an die beklebte Wand geht, sieht
die Folie. „Daher entsteht schnell der Effekt, als sei das Motiv auf die Tapete gemalt.“ Schultz favorisiert Auftragsarbeiten
oder bietet Motive an, die ihr selber gut gefallen. „Ich versetze mich da auch gerne in
die Lage meiner Kunden“, sagt sie. Wichtig
sei ihr, Produkte anzubieten, die es woanders nicht zukaufen gibt.
Waren ganz am Anfang noch Schnörkel
und Blümchen angesagt, sind es jetzt eher
die abstrakten Motive, mit denen Carolin
Schultz Umsatz generiert. Der neueste
Schrei sind an die Wand gebrachte Barcodes, die mit einer entsprechenden App
auf dem Handy auch entschlüsselt werden können. Für Kinderzimmer kommen
Märchenmotive gut an. Auch Retromotive
finden ihre Abnehmer – und das vor allem
in Süddeutschland. „Ich habe aber auch
schon in die Schweiz und nach Italien geliefert“, sagt Carolin Schultz. Gut laufen
auch Wandtattoos mit Bezug auf das hippe
Berlin – darunter ein Ghettoblaster.
Immerhin muss sie im Gegensatz zu ihren Kommilitonen nicht kellnern, Zeitungen austragen oder im Kaufhaus jobben.
Mit ihrem Wandzauber-Shop verdient sie
so viel, dass sie davon ihren Lebensunterhalt bestreiten kann. Montags bis mittwochs sitzt sie in den Hörsälen der Freien
Universität, donnerstags und freitags in
ihrer kleinen Werkstatt. Wenn sie das Studium beendet hat, möchte sie möglichst in
beiden Bereichen arbeiten: als Erzieherin
und als Geschäftsfrau. Dass sich Beides
gut miteinander kombinieren lässt, hat sie
mehrfach unter Beweis gestellt. Für eine
Schule in Berlin-Reinickendorf fertigte
sie einen Baum auf Folie an. Der ziert die
Wand im Schülertreff und wird von den
Jungen und Mädchen je nach Jahreszeit
mit bunten Blättern oder Watte beklebt. In
den Sommerferien hatte Carolin Schultz
zudem Besuch von zwei zehnjährigen
Mädchen. Mit denen veranstaltete sie einen Wandtattoo-Workshop. Herausgekommen sind lustige Eulen.

Marcel Gäding


Infos: www.wandzauber.com

3

STANDORT OST

DURCHSTARTEN
IN MARZAHN
Kostengünstige Büros und Werkstätten, erfahrene
Mentoren, Austauschprogramme mit den USA sowie ein breites Netzwerk – das alles bietet das neue
CleanTech Innovation Center in der Wolfener Straße.

D

er erste Mieter im neuen Zentrum ist der Jungunternehmer
Marcus Vietzke. „Wir finden
hier ideale Bedingungen und
sind zudem verkehrsgünstig zu erreichen“,
lobt der Chef der Firma indielux das Konzept. Mit seinem kleinen Team nutzt der
35-jährige Ingenieur für regenerative Energiesysteme zunächst die flexiblen Büroräume und Werkstätten.
Die Geschäftsidee des jungen Neuköllners klingt vielversprechend: Vietzke entwickelt und baut Solarpanele für Balkonbrüstungen. Etwa 1,60 Meter mal 1 Meter
groß sind die Module, mit denen auch
Mehrfamilienhausbewohner selbst Energie erzeugen können und damit etwa zehn
Prozent ihres eigenen Strombedarfs decken. Was die jungen Leute besonders motiviert: Von der Gründeretage aus blicken

sie direkt auf ihre künftigen Kunden. Denn
viele Hochhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe. „Voraussichtlich 800 Euro
wird jeweils so ein System kosten“, kündigt der Geschäftsführer an. Erst kürzlich
hat indielux die ersten drei Solarpanele an
einem Spandauer Mietshaus als Pilotprojekt installiert.
Das ausgeklügelte Haltesystem, das
Marcus Vietzke bereits zum Patent anmeldete, ist universell einsetzbar und leicht
anzubringen. „Nach dem Motto – auspacken und an der Balkonbrüstung befestigen“, erklärt der Firmenchef. Beim zehnten
Wirtschaftspartnertag Berlin eastside stellte er seinen Prototypen vor.
Sebastian Blecke, Geschäftsführer des
GSG Gewerbehofes, in dem sich die Gründeretage befindet, ist optimistisch, dass
bald die nächsten Unternehmen sesshaft

Marcus Vietzke. 

Foto: Steffi Bey

werden. „Wir haben schon viele Gespräche
mit Interessenten geführt“, betont er. Und
die seien in jedem Fall „von dem angebotenen Gesamtpaket begeistert“.
Dazu gehört unter anderem die günstige Miete, die in den ersten sechs Monaten
bei 99 Euro liegt. Dafür gibt es einen Arbeitsplatz sowie die kostenlose Nutzung
der Werkstatt – sicheres und schnelles
Internet sowie Telefon inklusive. Wer professionellen Rat benötigt, bekommt den
ebenfalls an Ort und Stelle: Entweder von
Mitarbeitern der bezirklichen Wirtschaftsförderung oder der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin-Partner, die ebenso im
Innovation Center ihren Sitz haben. Außerdem wirkt nur eine Etage tiefer jetzt
auch Marzahn-Hellersdorfs Wirtschaftsund Stadtentwicklungsstadtrat Christian
Gräff (CDU) mit seinen Kollegen. „So nah

sind sich Verwaltung und Wirtschaft in
Berlin bislang noch nie gekommen“, freut
sich der Politiker.
Rund eine halbe Million Euro ließ sich
die GSG das moderne Center kosten. Für
30 Jungunternehmen, die aus dem Bereich
der sogenannten sauberen Technologien
kommen, stehen zunächst 450 Quadratmeter zur Verfügung. Neben hellen Büroräumen sind das Werkstätten und Lounges,
Besprechungs- und Erholungsräume sowie eine Küche und Sanitäreinrichtungen.
„Außerdem verfügen wir direkt im GSG
Gewerbehof über ein großes Potenzial an
Erweiterungsflächen“, sagt Sebastian Blecke. Deshalb habe dieser Marzahner Standort einen wichtigen Vorteil, erklärt Wirtschaftsstadtrat Gräff: „Junge Unternehmen
können bei uns wachsen.“ In unmittelbarer Nähe öffnet zudem 2015 der große
CleanTech Business Park.
Finanziell unterstützt wurde das neu
eröffnete Center unter anderem mit Fördermitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe
„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Rund 60.000 Euro kommen
außerdem vom Land Berlin. Das Gründerzentrum ist ein Private-Public-Partnership-Projekt. Junge Start-up-Unternehmen
profitieren auch von intensiven Austauschprogrammen mit den USA, darunter
mit der renommierten New York University.

STEFFI BEY
Informationen unter
www.cleantech-innovationcenter.de

Anzeigen

Lehrgänge und Seminare

für Sie konzipiert

Ihre Anzeige Fehlt?

Unser Team berät Sie gern! Tel. (030) 55 49 96 55
E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de

4

STANDORT OST

10.000 Euro von Unternehmern für den Kita-Sport. Auf dem Foto: Uwe Heß, Karen Friedel (MWHK, rechts) und Rainer Lindholz von der WG Friedenshort sowie Stadträtin Juliane Witt und Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (2./3. v.l.).

DIE WIRTSCHAFT
ERHEBT DAS GLAS

M

it einem großen Ball feierten die Mitglieder des Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg
e.V.
(WKHL) im ABACUS-Tierparkhotel das
20-jährige Bestehen ihres Vereins. Und
auch der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK) lud seine Mitglieder
an diesen Ort – zwei Wochen später zum
Jubiläumsball.
Gut 100 Gäste kamen der Einladung
zum WKHL-Ball im ABACUS Tierpark
Hotel nach, darunter die Bezirksstadträte
Kerstin Beurich (SPD), Dr. Andreas Prüfer (DIE LINKE) und Wilfried Nünthel
(CDU). An den Tischen nahmen außerdem
Abgeordnetenhausmitglied Karin Halsch
(SPD) Bundestagsabgeordneter Dr. Martin
Pätzold (CDU) und CDU-Fraktionsvorsitzender Gregor Hoffmann Platz. Zudem
erinnerten sich die Gründungsmitglieder
des WKHL, Hans-Joachim Blauert, Dr.
Rüdiger Schwarz und Matthias Stawinoga
an die Zeit von 1994. WKHL-Vorsitzender
Thomas Kleindienst gab vor der Eröffnung
des Gala-Büffets auch die Losung für die
kommenden 20 Jahre aus. „Unser Ziel ist
es, Lichtenberg nach außen hin stark, umfassend und erfolgreich zu vertreten.“
Die Marzahn-Hellersdorfer Unternehmer zählten an die 150 Gäste, darunter
waren Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD), Jugendstadträtin Juliane Witt
(DIE LINKE) und ABACUS-Inhaber Dieter
Löffler. Uwe Heß, Chef des MHWK, sagte: „Dass wir heute gemeinsam mit Berlins

besten Aussichten auf unseren über 35
Jahre alten Bezirk Blicken können, ist ganz
sicher auch ein Verdienst der im MHWK
gut vernetzten Unternehmerschaft der Region.“
Beide Unternehmen bewiesen an den
Abenden auch erneut ihr soziales Engagement für ihre Bezirke. Der scheidende
Lichtenberger Bezirksbürgermeister Andreas Geisel (SPD) übergab 4.444 Euro an
das Kinderhaus Berlin Mark Brandenburg
in Alt-Hohenschönhausen. Von Anfang an
sammeln die im Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg vertretenen Unternehmen Geld für soziale Zwecke. Geisel
lobte dieses Engagement der Wirtschaft.
Denn einerseits erfreue sich Lichtenberg
einer sinkenden Quote bei den Arbeitslosenzahlen sowie bei der Zahl der jungen
Arbeitslosen. Andererseits stiegen die
Ausgaben für sogenannte Hilfen zur Erziehung – also staatliche Unterstützung für
in Not geratene Familien. „Das zeigt, dass
die Schere weiter auseinander geht“, sagte
Geisel.
Die Unternehmer des MHWK wiederum
übergaben 10.000 Euro an die Initiatoren
des Projekts „Kita-Sport für Alle“. Über das
Projekt werden Kooperationen zwischen
den Kitas und den Sportvereinen im Bezirk
nachhaltig gefördert. Sportangebote sollen
kostenlos sein, um keine sozial benachteiligten Kinder auszugrenzen, hieß es.

Im Gespräch: Dr. Rüdiger Schwarz mit MdB Dr. Martin Pätzold (links), das Team von lichtenbergmarzahnplus.de mit dem Bezirks-Journal (Mitte).

Fotos: Marcel Gäding/ Lutz Neumann

Sowohl der Wirtschaftskreis HohenschönhausenLichtenberg als auch der Wirtschaftskreis MarzahnHellersdorf hatten Grund zum Feiern: Ein Verband
wurde 20 Jahre alt, der andere lud das 20. Mal zum
Unternehmerball.

Abgeordnetenhausmitglied Karin Halsch, Degewo-Aufsichtsratsvorsitzender Volker Halsch
und Matthias Stawinoga, Präsident des SC Berlin, mit Gattin beim WKHL (v.l.n.r.)



Infos: www.wkhl-berlin.de
www.mhwk.de

Bezirks-Wirtschaft

Dezember 2014/ Januar 2015 | Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf

Effektiv werben in Marzahn und Hellersdorf!
Die Agentur für Arbeit meldet weniger Erwerbslose.

MARCEL GÄDING

Zahl der Arbeitslosen geht zurück

D

ie gute wirtschafliche Lage
schlägt sich auf die Arbeitslosenzahlen nieder. Im Bezirk
Marzahn-Hellersdorf ging die Arbeitslosenquote im November im Vergleich
zum Vorjahr um neun Prozent zurück,
wie die Agentur für Arbeit Berlin Mitte mitteilte. In Lichtenberg beträgt die
Quote inzwischen 9,2 Prozent – 1,1 Prozent weniger als im November 2013.
Die Arbeitslosenquote in MarzahnHellersdorf sowie in Lichtenberg erreicht neue, erfreuliche Werte. Im Bezirk
Lichtenberg verringerte sich die Zahl
der arbeitssuchenden Menschen um 357
auf 14.371 Personen. „Das waren 1.117
Arbeitslose weniger als vor einem Jahr“,
heißt es hierzu in der am Donnerstag

veröffentlichten Statistik. Im November
fanden 3.653 Menschen in Lichtenberg
eine neue Arbeit. Und die Aussichten
auf einen neuen Job sind gut: Im November meldeten die Unternehmen im
Bezirk 583 neue Arbeitsplätze – das sind
200 mehr als vor einem Jahr.
Einstellig ist auch die Arbeitslosenquote in Marzahn-Hellersdorf: Dort betrug sie im November 9,4 Prozent, neun
Prozent weniger als im November 2013.
Die Zahl der arbeitslosen Marzahn-Hellersdorf sank um 612 auf 15.436 Personen, 1.573 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Im November wurden zudem
406 neue Arbeitsplätze seitens der Unternehmen in Marzahn und Hellersdorf
gemeldet. (gäd.)

Unser Team berät Sie gern! Tel. (030) 55 49 96 55
E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de

Wir machen
Werbung für Jeden!
Internetseiten inkl. Text, Foto, CMS ab 499,00 EURO
Flyer inkl. Layout, Text, Foto ab 249,00 EURO*
Broschüre inkl. Layout, Text, Foto ab 499,00 EURO*
*zzgl. Kosten für Druck

Mehr Infos: werbungfuerjeden.de
oder Tel. 030 55494360
Medienbüro Gäding | Marcel Gäding
Josef-Orlopp-Straße 54 | 10365 Berlin
info@medienbuero-gaeding.de

9

10 Bezirks-Leben

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Engel zwischen Kritik und Nächstenliebe

Die alljährliche Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ war dieses Jahr auch in Marzahn ein großen Erfolg.
Und doch ist der rührende Spendenaufruf mancherorts umstritten.
von Anne Langert

E

s ist der letzte Schuhkarton, den
ein Anwohner in die Freiwilligen­
Agentur an den Helene-WeigelPlatz bringt. In Geschenkpapier wurde
er eingeschlagen, mit Weihnachtsengeln
drauf. Schokolade, Spiel- und Anziehsachen, Schulzeug und etwas für die Körperpflege – alles hübsch drapiert. Dr. Jochen Gollbach, Leiter der Agentur, prüft
den Karton, stellt ihn dann zu den über
200 anderen, die dieses Jahr von den Anwohnern eingereicht wurden. „So viele
hatten wir noch nie“, sagt Gollbach.
„Als wir uns vor fünf Jahren an der Aktion als eine von über 5.000 bundesweiten
Annahmestellen beteiligt haben, hatten
wir gerade mal fünf Päckchen.“
„Weihnachten im Schuhkarton“
nennt sich die weltweite Spendenaktion.
Über eine halbe Million Kartons kommen jährlich durch das Paketepacken
allein im deutschsprachigen Raum hervor. Durch den in Deutschland ansässigen christlichen Träger „Geschenke der
Hoffnung“ werden die Spenden in vielen Ländern mit Kindern aus ärmlichen
Verhältnissen verteilt. Auch unter den
Berlinern findet die Aktion regen Zuspruch. „Viele Menschen beteiligen sich,
um einem fremden Kind eine Freude zu
bereiten“, sagt Gollbach.

„Wir sind nun mal
eine christlich geprägte Kultur, die
sich vielen sozialen
Themen annimmt.“

Dr. Jochen Gollbach
Leiter der Freiwilligenagentur

Doch wann fängt Hilfe an? Wo hört
sie auf ? Mit diesen Fragen mussten
sich die Helfer der Aktion dieser Tage
vielfach auseinander setzen. Zweifelten
doch jüngst vereinzelte Anhänger der
Katholischen Kirche an der Spendenaktion und warnten vor dem eigentlichen
Hintergrund, wenngleich der Papst seinen Segen dafür gab. Immerhin würde
der Träger mit der Päckchenübergabe
auf christliche Mission gehen, hieß es.
Gollbach kennt die Vorwürfe: „Die KirAnzeige

Jochen Gollbach (l.) freut sich über so viel Anteilnahme zum Fest. Viele schenken, um anderen eine Freude zu machen.
che hilft nun mal weltweit. In Deutschland verteilt sie zum Beispiel als Suppenküche Essen an arme Menschen.
Sie hilft Kranken im Rettungsdienst und
hält Schlafplätze für Obdachlose bereit.“
Wenn Gollbach solche Kritik hört, stellt
er sich die Frage, inwiefern überhaupt
noch Hilfe geleistet werden darf. „Wir
sind nun mal eine christlich geprägte
Kultur, die sich vielen sozialen Themen
annimmt.“
Die 200 Pakete, die bei der Freiwilligen-Agentur eingingen, befinden sich
nun in einer der neun Sammelstellen
Berlins. Hier werden die Päckchen aus
allen Bezirken zusammengeführt und
von Freiwilligen nach den Zollrichtlinien geprüft, bevor sie mit Lkw auf Reisen gehen. Auch Katharina Stiefelhagen
packt mit an. Als Kind habe die 28-Jährige gemeinsam mit ihrer Familie freiwillig Kartons gepackt. Seit diesem Jahr
ist sie nun Pressereferentin des Trägers.
Seitdem muss sie sich auch mit kritischen Stimmen auseinander setzen. „Es
heißt, wir würden in fremde Kulturen
eingreifen, weil wir unter anderem den
Kindern ein kleines Büchlein mitgeben,
wo die Geschichte von Weihnachten
und vor allem der christliche Hinter-

grund erklärt wird.“ Sie nimmt ein Paket, schaut, ob der Inhalt zu einem achtjährigen Mädchen passt. „Wir verteilen
auch in muslimischen Ländern. Da nehmen wir Rücksicht und verzichten auf
die Bücher. Unsere Geschenke sind an
keine Bedingungen geknüpft.“
In diesem Zusammenhang seien die
Verteilervideos anzumerken, die von der
Organisation im Netz bereitgestellt werden. Kinder aus Rumänien, der Türkei,
Mongolei oder Weißrussland – ihnen
werden die Päckchen überreicht. Ein
verwaistes Mädchen küsst eine Zahnbürste. Ein anderes holt Kleidung aus
dem Karton. Die nackten Füße stehen
auf schneebedecktem Boden. Ein Junge
wiederum freut sich über die Schokolade. Er wohnt mit seiner Familie im Stall.
Das Dach über dem Kopf ist durchlöchert. Es schneit. Das sind die Bilder. In
einigen der aufgeführten Videos wurde
darauf hingewiesen, dass diese Kinder
aufgrund ihrer Glaubenszugehörigkeit
kein Buch erhalten.
Wenn Nancy Taege aus Marzahn die
Videos sieht, weiß sie warum sie sich an
der Aktion beteiligt: „Kinder in anderen
Ländern bekommen kein Hartz IV, kein
Essen-, Schul- oder Kleidungsgeld. Ar-

ANDRÉ POHLKE

mut bedeutet anderswo die blanke Not,
mit wenig Aussicht auf Perspektive.“
Für die Tagesmutter der Kindergruppe
Grashüpfer stehe weniger der Gedanke
der Mission, als vielmehr die Nächstenliebe im Vordergrund. Ein entscheidender Punkt, warum sie in ihrer Freizeit gemeinsam mit ihrer fünfköpfigen Familie
1111 Kartons in Geschenkpapier eingeschlagen hat. Damit zählt sie zu Berlins
erfolgreichsten Helferinnen im Rahmen
des Aufrufes. Überdies haben auch die
Kinder und Eltern ihrer Biesdorfer Kindertagespflegestelle geholfen. „Gemeinsam haben wir Kartons gepackt und zu
Herrn Gollbach gebracht“, sagt sie. „Die
Kinder bekommen damit ein Gespür,
dass sich anderswo Gleichaltrige über
ein Paar Socken freuen oder über Zahnpasta, während es hier selbstverständlich
ist.“
Dr. Jochen Gollbach nickt. Besonders
gerührt ist er von den Helfern, die selbst
wenig haben. „Da gibt es schon mal
welche, die von ihrem Arbeitslosengeld
Schokolade und andere kleine Dinge
kaufen, etwas hübsches basteln und eine
Karte dazu legen.“ Gollbach macht eine
kurze Pause: „Bei aller Kritik, das finde
ich mehr als beachtlich.“

Verlagssonderveröffentlichung

Leserreisen
Information & Buchung

Sonderleistungen für unsere Leser:
GRATIS
HAUSTÜRSERVICE!

EM4BJL

Haustürabholung gratis
(innerhalb Berlins bei
Anreisen mit EuroMed)
oder 20 € Reisegutschein.

030 / 203 16 209
leserreisen@bezirks-journal.de

Wohltaten für den Körper
EuroMed stellt Regenerations-, Aktiv- und Stoffwechselprogramme vor

E

ine Kur, ein Vitalurlaub oder ein
Regenerationsaufenthalt können
helfen, allgemeine Disharmonien von Körper und Seele auszuschalten.
Der Spezialist für Gesundheitsreisen
stellt einige Reiseorte mit speziellen Anwendungen und verlässlichen Kurprogrammen vor. Im Vordergrund steht stets
die Behandlung mit den ortsgebundenen,
natürlichen Heilmitteln der jeweiligen
Region. Bei EuroMed findet der Interessierte Regionen mit reichen Vorkommen
an basischen Mineralwässern, RadonThermalwässern, Heilschlämmen, Heilkreide und vielem mehr. In Kombination
mit den unterschiedlichen Klimata der
Kurorte und der zusätzlichen Anwendung moderner bzw. alternativer Heilmethoden erfahren Gesundheitsreisende
Erholung und Regeneration.
Bad Brambach / Sachsen: Im waldreichen Süden von Sachsen gelegen erlangte
das Sächsische Staatsbad bereits Anfang
des 20. Jahrhunderts Berühmtheit durch
die „stärkste“ Radonquelle der Welt. Radon steht im Volksmund für Lebenskraft

und Verjüngung und wird vorrangig in
den balneologischen Therapien bei allgemeinen Erkrankungen an Stütz- und Bewegungsapparat angewandt. Das 4-Sterne Gesundheitsresort Santé Royale bietet
neben einem Aktivprogramm und einer
Radonkur die Regenerationskur nach
Dr. Pape an. Die auf den Hormonspiegel und den Biorhythmus abgestimmte
Insulin-Trennkost führt in Kombination
mit reichlicher Bewegung erfolgreich zur
langfristigen Gewichtsreduktion. Der
Gast des stilvollen Gesundheitsresorts
erlernt die Ernährungsumstellung nach
den Regeln von Dr. Detlef Pape und die
Wirkweise der Trennkost im Körper.
Das Resort bietet jeglichen Komfort und
punktet bei den EuroMed-Kunden durch
die zusätzlich inkludierten Verwöhnanwendungen wie Massagen und Fangopackungen.
Bad Alexandersbad / Bayern: Das
reizvolle kleine Mineral- und Moorheilbad im Fichtelgebirge weckt Reiselust
bei Sport- und Kulturbegeisterten. Das
föhnfreie Mittelgebirgsklima und die

wunderschöne Landschaft laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Besuche
des Markgrafen-Schlosses, des ältesten
Freilichttheater Deutschlands und des
einmaligen Felsenlabyrinthes dürfen bei
einem Aufenthalt nicht fehlen. Das traditionelle Kurhotel Alexandersbad ist
spezialisiert auf Ernährungsprogramme
wie etwa die Basische Woche und das
Heilfastenpaket nach Dr. Buchinger.
Beim Heilfasten nach Buchinger verzichtet der Gast auf jegliche feste Nahrung.
Die Fastenernährung in einem Zeitraum von etwa sieben Tagen sieht die
Einnahme von speziellen Kräutertees,
dünner salzarmer Gemüsebrühe und
verdünnter Gemüse- oder Obstsäfte vor.
Der Gast findet während seines Fastenaufenthaltes das Angebot an Säften, Tees
und Brühe 6-7 Mal pro Tag vor. Fastentee und Mineralwasser stehen auf den
geräumigen Zimmern ganztägig bereit.
Mit Meersalz- und Algenbädern, Bürsten- und Bindegewebsmassagen, Entgiftungspackungen, Lymphdrainagen und
Heusackbehandlungen wird die Fasten-

woche abgerundet. In der „Basischen
Woche“ genießt der Gast in Vollpension
ausschließlich basische Kost und Getränke. Das Erlernen einer basischen Ernährung und der entsprechend basischen
Lebensmittel ist Voraussetzung für die
Umstellung auf eine bewusste Ernährung. Entspannung und Wohlbefinden
werden zudem durch Massagen, Bäder
und Packungen erzeugt.
Auf den EuroMed-Reisen trifft der
Gast auf betreuende Ärzte und qualifiziertes Fachpersonal. Die beschriebenen
Programme beinhalten jeweils Unterkunft, Verpflegung und alle genannten
Anwendungen. Die Anreisen und weitere Serviceleistungen können Leser
des Bezirks-Journal zu Vorteilspreisen
beim Reiseveranstalter EuroMed Gesundheitsreisen ebenfalls buchen. Unter
(030) 203 16 209 erhalten Interessierte
weitergehende Informationen zu Hotels,
Preisen und möglichen Krankenkassenzuschüssen. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin unter Nennung des Kennworts „Bezirks-Journal“.

ühling!
Fit & gesund in den Fr

Schlankheitswoche an der polnischen Ostsee

MARIENBA D TSCHECHIE N

Kolberg / Hotel Pro-Vita / 03.01. – 28.02.15
7 Ü/DZ · Obst-Gemüse-Diät mit geringem Eiweißzusatz · Diätische Konsultation · 2 Blutuntersuchungen
· 4 x Nordic Walking, täglich Morgengymnastik · Nutzung von Schwimmbad, Sauna & Fitnessraum

1 Woche ab 354 € p.P.
Heilfastenwoche in Bad Alexandersbad
Hotel Alexandersbad / 02.01. – 30.04.15
7 Ü/DZ · 7 x Gemüsebrühe, 6 x Gemüsesäfte · Mineralwasser und Fastentee im Zimmer · 3 Meersalz- oder Algenbäder · 3 Bürsten-, Bindegewebsmassagen · Meersalz-, Algenpackungen · 2 Lymphdrainagen u.v.m.

1 Woche ab 630 € p.P.
Shiatsu Wellness & Relax in Tschechien
Marienbad / Hotel Pacifik / 08.01. – 01.03.15
7 Ü/HP/DZ · 18 Anwendungen (Mineralbäder, Moorpackungen, klass. Teilmassagen, trockene Kohlendioxidbäder, Paraffinpackungen, Shiatsu-Massagen) ·
Nutzung von Hallenbad, Sauna, Kneippbecken u.v.m.

1 Woche ab 686 € p.P.

Tipp

Kinderkur
Kur & Vital & Wellness
HVEZDA, NOVE LAZNE, MARIA
Kohlensäurebäder, 1 x Aqua• Pro Woche 12 KuranwendunSPA, CENTRALNI LAZNE,
Für alle Programme gilt:
Gymnastik)
gen (je 2 Mineralbäder mit
PACIFIK, VLTAVA, BUTTERFLY,
• Marienbad Kur & Spa Card
• Seife aus Moorextrakt
natürlichem CO², trockenes
SVOBODA
(Geschenk)
HVEZDA
Kohlendioxidbad, klassische
Klassische Komplexe Heilkur
Nutzung vom Aqua-Zentrum mit
Teilmassage, je 1 Maria KohlenRheuma-Gelenk Natur-Heilkur
(ab 7 Ü)
Hallenbad, Wasserattraktionen,
dioxid-Becken mit Oxygen• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
Whirlpool, Sauna, Dampfbad,
therapie, Ganzkörpermassage,
• Begrüßungsgetränk
• Begrüßungsgetränk
Tepidarium mit Tee-Ecke
Mineralbad in der Königs• Ärztliche Eingangs- und
• Ärztliche Eingangs- und
kabine, je 3 x Moorpackung
Abschlussuntersuchung mit
Abschlussuntersuchung
PACIFIK
oder Sauerstofftherapie
Abschlußbericht
• Abschlussbericht
Nutzung vom Hallenbad mit
• Pro Woche 18 Anwendungen
• Kontrolluntersuchung nach
Wasserattraktion
Kurprogramme für Kinder
en, Whirlpool,
(je 3 x Mineralbad mit natürBedarf
Leistungen & Preise auf Anfrage Sauna, Kneippbecken, Erlebnislichem CO², Elektrotherapie,
• Labordiagnostik
dusche, Fitnessraum
In den Hotels der Gesellschaft
Heilgymnastik, CO²-Infektionen, Marienbad
• Pro Woche 24 ärztlich verKur & Spa Hotels sind
NOVE LAZNE / MARIA SPA /
je 2 x klassische Teilmassagen,
ordnete Kuranwendungen
auch die Kleinsten herzlich
CENTRALNI LAZNE
Paraffinpackungen oder
willkommen.
Entspannungskur
Römisches
Bad
–
Nutzung von
Lavatherm, Moorpackung oder
• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
Schwimmbecken, Whirlpool,
Kurzaufenthalte – Preise und
Hydrotherapie
• Begrüßungsgetränk
Leistungen auf Anfrage buchbar: Sauna, Dampfbad, KneippShiatsu Wellness & Relax
• Ärztliche Eingangs- und
becken, Fitnessraum; für Gäste
Mini Kur (MK)
• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
Abschlussuntersuchung
des Maria Spa Nutzung des
• 3 – 6 Ü/HP
• Begrüßungsgetränk
• Abschlussbericht
Aqua-Zentrums im Hvezda
Mini
Relax
•
(MR)
Ärztliche
/
Eingangs- und
• Pro Woche 10 ärztlich verBUTTERFLY
Relax Wochenende (RE)
Abschlussuntersuchung
ordnete Kuranwendungen
Nutzung von Hallenbad, Sauna
• 2 Ü/HP
• Abschlussbericht
Moorzauber
und Whirlpool
• Pro Woche 18 KuranwendunRoyal Spa (RS) / Kaiser Tage
• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
gen (je 3 Mineralbäder mit
VLTAVA
(ZF) / Vitalität & Wohlbefinden
• Begrüßungsgetränk
natürlichem CO², MoorpackNutzung von Hallenbad,
(V1)
• Ärztliche Eingangs- und
ung, klassische Teilmassage,
Fitnessraum und Whirlpool
• 3 Ü/HP
Abschlussuntersuchung
trockenes Kohlendioxidbad,
• Abschlussbericht, medizinische
Behandlungstage Mo – Sa
Maria Spa Traum (MP) /
Paraffinpackung, 2 x HeilgymTrinkkur
Dolce Vita (DV)
nastik, 1 Shiatsu-Massage)
EuroMed-plus Leistungen
• Pro Woche 12 Kuranwen• 2 Ü/HP
Royal Medical Wellness
dungen (je 2 Moorpackungen,
Wohlfühltage für Körper
• Ü/HP (VP gegen Zuschlag)
Mineralbad mit Moorextrakt,
& Seele (WK) /
Zusätzlich buchbar:
• Begrüßungsgetränk
klass. Teilmassage, je 1 MineralMarienbad Season Package
EuroMed-Bus ab S. 282
• Ärztliche Eingangs- und
bad mit Trockenwickel, Unter(PM)
Abschlussuntersuchung
wassermassage, 3 trockene
Bahn S. 290
• 2 Ü/HP
• Medizinische Trinkkur
Koffertransfer S. 290

25

Jahre
EuroMed

Gesund reisen 2015

N
• LETTLA ND • UNGAR
CHLAN D • ESTLAN D
• SLOWA KEI • DEUTS
• KREUZ FAHRTE N
TSCHEC HIEN • POLEN
NIEN • ITALIEN • ISRAEL
• ÖSTERR EICH • SLOWE
LITAUE N • RUMÄN IEN

Schlank im Schlaf in Bad Brambach

Hotel Santé Royale / 05.01–30.04.15
Regenerationskur nach „Dr. Pape“ · 7 Ü/DZ/VP · Ärztl.
Eingangsuntersuchung · 3 Ernährungs- und Trainingsberatungen · Physiotherapeutische Anwendungen · Massagen · Fangotherapie · 7 x Fitnesstraining u.v.m.
1 Woche ab 699 € p.P.

Fastenwoche nach F.X. Mayr in Tschechien

Karlsbad / Hotel Dvorak / 11.01. – 30.04.15
7 Ü/DZ/Fastenernährung · Aufstellung eines Diätund Kurplanes (z.B. Teefastenkur) · Pilates, Nordic
Walking · Karlsbader Trinkkur · Nutzung von Sauna,
Hallenbad, Dampfbad und Fitnesszentrum u.v.m.

1 Woche ab 819 € p.P.

EuroMed 45

Jetzt neuen Katalog bestellen!
Bester Service
Beste Beratung
Beste Anreise
Jubiläums-Schnupperreisen
Frühbucher-Gutscheine
EuroMed „Empfehlen & Sparen“

Gesunder-Schlaf in Südtirol (Italien)

Welschnofen / Hotel Engel / 01.01. – 30.04.15
5 Ü/DZ/ 3/4 Gourmet-Pension · leckere und leicht
verdauliche Kost · bester Schlafkomfort · Verleih
von Wellness-Schlafkissen · Honig-Zirbenbad · Teilmassage mit Johanniskraut · physio-mentale Behandlung u.v.m.
1 Woche ab 978 € p.P.

Reisevermittler: Bezirksjournal / Reiseveranstalter (i.S.d.G.): EuroMed Beratungs- u. Handels GmbH · Franz-Jacob-Str. 2 · 10369 Berlin

12 Bezirks-Leben

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Wasser spielt auf der IGA 2017 eine zentrale Rolle. Unter anderem wird, wie hier in der Simulation dargestellt, ein Wasserfall angelegt.

IGA BERLIN 2017 GMBH

Freude auf die neuen Nachbarn
Rund um den Kienberg haben die Bauarbeiten für die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 begonnen.
In das Konzept für Berlins größten Garten fließen auch die Anregungen der Anwohner.
von Marcel Gäding

S

o langsam steigt bei Ellen Heber
und ihrer Freundin Silvia Budach
die Spannung. Etwas mehr als zwei
Jahre wird es noch dauern, bis sich die
Grünanlagen und Parks in ihrer Nachbarschaft zu Berlins größtem Garten
verwandeln. Gut 30 Jahre wohnen sie
nun schon am Blumberger Damm Ecke
Eisenacher Straße. Vor ihren Augen befindet sich der Erholungspark Marzahn
mit den Gärten der Welt. Doch die Internationale Gartenausstellung Berlin
2017 (IGA) wird alles Bisherige toppen,
sagen die beiden Frauen. Von April 2017
an stolpern sie quasi von der Haustür direkt in das 100 Hektar große Areal. „Da
interessiert es uns schon, was konkret geplant ist“, sagt Ellen Heber.
Die beiden Frauen nehmen das erste
Mal an der Veranstaltung „IGA im Dialog“ teil, zu dem die IGA Berlin 2017
GmbH in die Markthalle am Blumberger
Damm einlädt. Wo mal Lebensmittel
aus der Region verkauft werden sollten,
befindet sich nun ein modernes Forum
mit Schautafeln, einer Gondel wie sie ab
2017 auch im Park zu finden sein wird
und jede Menge Informationsmaterial.
Gut 120 Gäste sitzen an diesem Abend
Ende November in der grell beleuchteten Halle, um sich aus erster Hand über
den Stand der Planungen zu informieren. So richtige Kritiker sind nicht unter
den vornehmlich älteren Interessenten.
Alle hören gespannt auf die Ausführungen der IGA-Geschäftsführer Katharina
Langsch und Christoph Schmidt, bevor
es anschließend an sogenannte Marktstände geht. Dort können die Anwohner
ihre Anliegen, Vorschläge oder Kritik

Stellen sich dem Dialog: Christoph Schmidt und Katharina Langsch.
direkt an die IGA-Mitarbeiterinnen und
-mitarbeiter herantragen. „Am meisten
freuen wir uns auf die Eröffnung und
auf die kulturellen Veranstaltungen“,
sagt Silvia Budach.
Das an diesem Abend heißeste Thema: Parkplätze. Schon jetzt haben die
Anwohner der Gärten der Welt Probleme, an manchen Tagen vor der Tür zu
parken – die Stellflächen werden gern
von den Besuchern der einstigen Gartenausstellung „missbraucht“. Immerhin
wird das Areal der IGA rund um den
Kienberg, das Wuhletal, die Neue Grottkauer Straße und die Eisenacher Straße
fünfmal so groß sein. Da sind Probleme
mit Falschparkern programmiert. Nein,
an eine Parkraumbewirtschaftung wie in
Charlottenburg oder Mitte ist nicht gedacht, sagt Tanja Terruli, die IGA-Beauftragte des Bezirksamtes. Dennoch macht
sich die Verwaltung Gedanken, wie man
dem Ansturm gerecht werden kann. Andere wiederum, die mit dem Auto nichts

MARCEL GÄDING

am Hut haben, interessiert eher, was mit
dem Feuerfalter wird und ob auch der
Eisvogel dauerhaft angesiedelt werden
kann. Die IGA-Verantwortlichen können beruhigen: Die vorhandene heimische Fauna und Flora soll erhalten und
weiterentwickelt werden. Entsprechende
Konzepte werden gemeinsam mit dem
Naturschutzbund Deutschland erarbeitet. Mit der Naturschutzstation Malchow im Lichtenberger Norden sprechen
die IGA-Leute über Beweidungskonzepte. Schafe, Wollschweine und Rinder
könnten auf den offenen Flächen des
Wuhletals grasen. Ein weiteres Thema,
die Höhe der Eintrittspreise, bleibt indes noch offen. „Auf jeden Fall wollen
wir diese sozialverträglich gestalten“,
sagt IGA-Geschäftsführerin Katharina
Langsch. Quer durch das IGA-Gelände
am Fuße des Kienbergs wird ein Weg
bleiben, der von den Anwohnern weiter
kostenfrei genutzt werden kann.
Eben an dieser Stelle stehen seit weni-

gen Tagen auch die Bauzäune. Sie sind
das erste Zeichen für die in den kommenden Monaten beginnenden landschaftsgärtnerischen Arbeiten. Die Zeit
wird es auch brauchen, damit sich neue
Bäume, Sträucher, Gräser und Stauden
prächtig entwickeln und der Park 2017
auch nach Park aussieht. Als 1987 die
„Berliner Gartenschau“ – Vorgängerin
der Gärten der Welt – eröffnet wurde,
musste die Farbenpracht durch bunte
Kugeln simuliert werden, die über das
gesamte Gelände verstreut waren. Daran
erinnern sich die Anwohner noch heute.
Jetzt müssen zunächst wildgewachsene
Sträucher und Bäume beseitigt werden,
damit Platz geschaffen wird für Neues.
Während der Bauarbeiten ist der Aufstieg auf den Kienberg und eine Umrundung des kleinen Berges nicht möglich.
Angelaufen sind auch die Arbeiten
für das Besucherzentrum am Blumberger Damm. Es soll den Haupteingang
zur IGA 2017 bilden. Ab dem Frühjahr
kommenden Jahres beginnt der Bau der
Freilichtbühne und der Tropenhalle.
Auch die in die Landschaft zu integrierenden Wasserwelten entstehen bereits
vom kommenden Jahr an.
Vorfreude macht auch die Seilbahn,
die 2017 auf einer 1,5 Kilometer langen
Strecke vom U-Bahnhof Neue Grottkauer Straße bis auf die 102 Meter hohe
Spitze des Kienbergs fährt. Zumindest
bei „IGA im Dialog“ können es die Anwohner kaum erwarten, in eine der Gondeln einzusteigen. Ob die Seilbahn dauerhaft in Betrieb bleibt, steht noch nicht
fest. In jedem Fall aber soll sie drei Jahre
im IGA-Gelände verkehren.
Weitere Informationen unter

 www.iga-berlin-2017.de

Bezirks-Kulturkalender

Dezember 2014/ Januar 2015 | Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf

MUSIK & KONZERT

13

VÄTERCHEN FROST IM KULTURFORUM

Chormusik am Nachmittag: Zur Seniorenweihnachtsfeier mit dem Frauenchor
Mahlsdorf laden Kulturring, Bezirksamt und
das SeniorenServiceBüro am 18. Dezember
um 15 Uhr ins Kulturforum Hellersdorf ein.
Der Eintritt ist frei, das Kaffeegedeck kostet 4
Euro. Ort: Kulturforum, Carola-Neher-Straße
1, 12619 Berlin. Infos: Tel. (030) 5 61 61 70.
Tanzabend auf Russisch: „Schneeball“ lautet
das Motto eines Tanzabends für Erwachsene
in russischer Sprache am 20. Dezember um
19 Uhr. Es wird getanzt, gegessen, gespielt.
Eintritt: 10 Euro. Ort: Kulturforum, CarolaNeher-Straße 1, 12619 Berlin. Infos: Tel. (030)
5 61 61 70.
Konzert mit William Lee Self: Er sang bei
Montanablue als Frontmann, arbeitete mit
Michael Stipe von R.E.M. und David Gamble zusammen. Am 20. Dezember kommt
William Lee Self nach Hellersdorf in die
Kiste. Er spielt Alternativ Rock, New Wave,
Punk Rock. Sein Konzert beginnt um 21 Uhr.
Eintritt: 10 Euro (Abendkasse). Ort: Kiste,
Kino & Konzerte, Heidenauer Straße 10,
12627 Berlin. Infos: Tel. (030) 998 74 81 oder
www.kiste.net
Wiener Neujahrskonzert: Martha Pfaffeneder und Pianist Christ Schachnowski laden
am 11. Januar um 16 Uhr zum „Wiener Neujahrskonzert“ ins Freizeitforum. Die Karten
kosten 11 Euro. Ort: Freizeitforum Marzahn,
Studiobühne, Marzahner Promenade 55,
12679 Berlin. Karten unter Tel. (030) 5 42 70
91. Infos: www.freizeitforum-marzahn.de

Senden Sie uns Ihren Tipp an:
kultur@bezirks-journal.de

KUNST & MALEREI

Flügel und Anker: Junge, aktive KiezKunst wird noch bis zum 30. Januar 2015
im Ausstellungszentrum Pyramide gezeigt.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Ort: Riesaer
Str. 94, 12627 Berlin.

Gleich zweimal schaut Väterchen Frost im Kulturforum vorbei: Am 21. Dezember wird dort jeweils um 12 und um 15 Uhr gefeiert,
ebenso am 28. Dezember um 12 und um 15 Uhr. „Neues Jahr mit Väterchen Frost“ heißt der Titel des traditionellen Jolka-Festes,
bei dem russische Weihnachtsmärchen auf dem Programm stehen. Das Stück wird in deutscher und russischer Sprache aufgeführt.
Der Eintritt kostet 8 Euro. Ort: Kulturforum Hellersdorf, Carola-Neher-Straße 1, 12619 Berlin. KULTURRING IN BERLIN E.V.

GESPRÄCH & LESUNG

Bücher vorgestellt: Die Bibliothekarinnen
der Mark-Twain-Bibliothek stellen am 17.
Dezember um 18 Uhr ausgewählte Bücher bei
einem Glas Wein vor. Der Eintritt ist frei. Ort:
Marzahner Promenade 52-54, 12679 Berlin.
Infos: Tel. (030) 54 70 41 54.
Ein Abend voller Märchen: In den Gärten der Welt wird es orientalisch. Am 19.
Dezember findet dort ab 19 Uhr der „Abend
voller Märchen“ statt. Im Saal der Empfänge
geben sich Märchenerzähler ein Stelldichein.
Geplant ist eine schaurig-schöne Reise durch
die orientalische Märchenwelt. Karten kostet
25 Euro. Ort: Gärten der Welt, Eisenacher
Straße 99, 12685 Berlin. Infos: Tel. (030) 7 00
90 66 99.

Tauschbörse: Die neue Ausstellung der Galerie M lebt von den Exponaten der Marzahner
und Hellersdorfer. Die Künstler Katrin Glanz
und Sladjan Nedeljkovic nehmen die Gegenstände der Bezirksbewohner entgegen und
fügen sie in die Schau ein. Die Ausstellung ist
bis zum 18. Januar 2015 zu sehen. Öffnungszeiten: täglich außer Sonnabend 10-18 Uhr.
Ort: Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin.
Maskenzauber: Bis Ende Januar stellen
die Berlin-Brandenburger Fotofreunde ihre
Arbeiten in der Golferia aus. Öffnungszeiten:
tgl. 13 bis 21 Uhr. Ort: Wittenberger Straße
50, 12689 Berlin. Infos: Tel. (030) 93 49 73 95.
Infos: www.golferiaberlin.de
Kostbarkeiten: Im alten Marzahner Rathaus
sind noch bis Jahresende die Arbeiten von
Künstlern aus Deutschland, Frankreich und
Italien zu sehen, darunter Skulpturen und
Metallkunst. Eintritt: frei. Öffnungszeiten
Mo-Fr 9-20 Uhr. Ort: Rathaus Marzahn,
Helene-Weigel-Platz 8, 12681 Berlin.

um Marzahn-Hellersdorf, Haus 2, Alt-Marzahn 55, 12685 Berlin. Eintritt: frei

GESCHICHTE

Solange sich die Flügel drehen: Ausstellung über das Mühlenleben in MarzahnHellersdorf. Zu sehen bis zum 8. März 2015,
montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und
sonntags von 11 bis 17 Uhr. Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf (ehemalige
Dorfschule), Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin.
Eintritt: frei
Marzahner Ansichten: Der Fotograf Jürgen
Nagel hat in den Jahren 1981 bis 1990 das
Leben in der Großsiedlung Marzahn dokumentiert. Die wirklich sehenswerten Bilder
sind bis zum 27. März 2015 in Haus 2 des
Bezirksmuseums zu sehen. Öffnungszeiten:
montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und
sonntags von 11 bis 17 Uhr. Ort: Bezirksmuse-

Schloss Friedrichsfelde

Konzerte im königlichen Ambiente
Die Französin Marie Giroux tratscht munter und deckt
die Schattenseiten der kleinen großen Sängerin Edith
Piaf auf und interpretiert einmalig die Chansons der
großen Diva. Begleitet wird sie von der Pianistin Jenny
Schäuffelen und der Cellistin Frédérique Labbow.
Eintritt: 22 Euro - inkl. Begrüßungssekt

Der Gute Ton - (Über-)Lebenshilfen von Knigge & Co.
Literarisch-musikalischer Abend
Samstag, 17. Januar, 18.00 Uhr

Der sprichwörtlich »Gute Ton« - was ist das eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage hat seit Menschengedenken jede Generation für
sich neu zu beantworten. Der Schauspieler und Sänger Christoph
Sauer hat nachgeschlagen bei den Autoren alter und neuer Schule.
Schon im Alten Rom gab der Dichter Ovid seinen Zeitgenossen Ratschläge für stilvolles Anbandeln. Und auch bei Freiherr Knigge kann man Interessantes erfahren. Zu einem Abend des guten
Tons gehört natürlich auch Musik: Christoph Sauer und der Pianist Roland Kühne garnieren das
Programm mit Liedern der »Goldenen Zwanziger« - einer Zeit, in der der Gentleman Hochkonjunktur hatte. Eintritt: 19 Euro

www.schloss-friedrichsfelde.de

Bezirks-Journal

Unabhängige Monatszeitung für
die Berliner Bezirke.
Das Bezirks-Journal erscheint einmal im Monat
kostenlos und liegt zurzeit an ca. 250 Orten in den
Bezirken Lichtenberg sowie Marzahn-Hellersdorf
zur Mitnahme aus.
Herausgeber/ Chefredakteur:
Marcel Gäding (V.i.S.d.P.)
Verlag:
Medienbüro Gäding | Marcel Gäding
Josef-Orlopp-Straße 54 | 10365 Berlin
Telefon: 030 55 49 96 56
Telefax: 030 55 49 43 69
E-Mail: redaktion@bezirks-journal.de
Internet: www.bezirks-journal.de
Facebook: www.facebook.com/bezirksjournalberlin
Twitter: www.twitter.com/bezirks_journal

Madame Piaf - Enttarnung einer Diva
Samstag, 10. Januar, 18.00 Uhr

Kartenverkauf: Tel. 51 53 14 07 - alle VVK
info@schloss-friedrichsfelde.de

Alt-Berlin – barocke Adelpalais: Berlin und
seine Adelpalais stehen im Mittelpunkt eines
Vortrages am 17. Dezember um 16 Uhr im
Stadtteilzentrum Biesdorf. Der Eintritt kostet
3 Euro. Ort: Alt-Biesdorf 15, 12683 Berlin.

330Jahre
1685-2015

Schloss Friedrichsfelde

Redaktion & Internet:
Marcel Gäding (Ltg.), Steffi Bey, Anne Langert,
Benedikt Paetzholdt (freie Mitarbeiter)
Anzeigen & Werbung:
Falko Hoffmann, Lutz Neumann
Tel. 030 55 49 96 55
E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de
Vertrieb & Verteilung:
Detlef Matzki, Eckhard Kietzmann
E-Mail: vertrieb@bezirks-journal.de
Druck:
BVZ Berliner Zeitungsdruck
Am Wasserwerk 11, 10365 Berlin
Mitglied im
Deutschen Journalistenverband e.V.
Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V.
Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.
Gesamtauflage: 100.000 Exemplare
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 2/2014.
Das nächste Bezirks-Journal erscheint am 11.12.2014

14 Bezirks-Sport

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Der richtige Ausgleich aus Tanz und Sport
Anastasija Khmelnytska zählt zu Deutschlands besten Gymnastinnen. Bei Fortuna Marzahn
hat die Karriere einst begonnen.
von Benedikt Paetzholdt

D

as Leben von Anastasija Khmelnytska ist geprägt von Ortswechseln. Weil ihr ukrainischer
Vater Alexander und ihre russische Mutter Olga einst in Tschechien arbeiteten,
kam die heute 16-Jährige am Silvestertag
1997 in Prag zur Welt. Wie es bei Künstlern ebenso ist, ging es aber schon bald
später weiter - nach Berlin. Weil die tänzerischen Fähigkeiten der Eltern auf sie
abfärbten, heuerte Khmelnytska bereits
mit fünf Jahren bei Fortuna Marzahn
an und begann mit der Rhythmischen
Sportgymnastik (RSG). „Der Ausgleich
aus Sport und Tanz hat mich von klein
auf fasziniert“, sagt sie.
Khmelnytska entwickelte sich schnell,
auch weil das Berliner RSG-Zentrum
als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten in ganz Deutschland gilt.
2011 wurde Berlin als Turnzentrum
vom Deutschen Turnerbund anerkannt.
„Hier wird man richtig ausgebildet und
gut vorbereitet“, sagt die Sportlerin. Als
Lohn für das intensive Training nahm
sie bereits 2010 zum ersten Mal an den
Deutschen Jugendmeisterschaften teil.
Zwei Jahre später, im Alter von 14
Jahren, stand der vielleicht wichtigste
Umzug in ihrem bisherigen Leben an.
Wie alle deutschen Gymnastinnen, die
das Zeug zur Weltspitze haben, wechselte auch Khmelnytska an den Bundesstützpunkt in Fellbach-Schmiden, an der
nordöstlichen Stadtgrenze Stuttgarts.
Hier wurde sie Mitglied der Nationalmannschafts-Gruppe. „Es war schon
eine Umstellung von der Großstadt auf
ein kleines Dorf“, erzählt sie. Inzwischen

Anastasija Khmelnytska.
hat sie sich gut hier eingelebt. Aber natürlich ist sie froh, wenn es hin und wieder mal auf Heimatbesuch nach Friedrichshain geht. Auf das Jahr gerechnet,
passiert das aber nur etwa fünfmal.
Auszeiten sind im Leben einer aufstrebenden Leistungssportlerin ohnehin
selten. Der Tag der Gymnastinnen am
Bundeskader ist äußerst straff durchorganisiert. Um 7 Uhr wird aufgestanden
und es geht zur Schule. Nach einer kurzen Pause startet dann nachmittags das
Training. „Das dauert rund fünf Stunden“, erzählt Khmelnytska. Anschließend gilt es noch die Hausaufgaben zu
bewältigen, ehe es wieder ins Bett geht.
„Man weiß ja, wofür man das tut“, sagt
das Bewegungstalent. Dass diese Schinderei nichts für jeden ist, zeigt das Beispiel von Pia Block. Sie kehrte dem Bundesstützpunkt nach wenigen Wochen

DTB/QINGWEI CHEN

den Rücken. In nur wenigen Sportarten
ist die körperliche Verfassung nämlich
so normiert wie bei der Rhythmischen
Sportgymnastik. Eine kleine Körpergröße ist förderlich, geringes Gewicht
geradezu unabdingbar. „Wir betreiben
einen sehr ästhetischen Sport, da muss
man schon entsprechend aussehen“,
weiß Khmelnytska. Die Gymnastikanzüge müssen laut den Regularien enganliegend sein. Trotz aller Disziplin sei
es aber erlaubt, sich hin und wieder mal
eine Nascherei zu gönnen, versichert
Khmelnytska. „Auch wir essen mal
Schokolade.“
Für die Leistungsfähigkeit ebenfalls
sehr entscheidend ist das Alter. Mit ihren 16 Jahren ist Khmelnytska jetzt in
ihrer vollen Schaffenskraft. Denn mit 25
sind viele Karrieren dann schon wieder
vorbei. „Ich kenne nur wenige, die das

länger machen“, sagt die Berliner Auswanderin. Gedanken an den Werdegang
nach dem Sport müssen sich Gymnastinnen deshalb deutlich früher machen
als viele andere Sportler, die in den mittleren Zwanzigerjahren erst zur Höchstform auflaufen. Anastasija möchte nach
der Karriere in einigen Jahren mit einem
Studium anfangen.
Wie für so ziemlich jeden Sportler,
ist auch für Khmelnytska die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio
de Janeiro 2016 das große Ziel. Mit der
Mannschaft stehen die Chancen ganz
gut, das zu schaffen. Bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart im kommenden
Jahr muss Team Deutschland unter die
besten Acht kommen. Bei der letzten
WM 2013 in Kiew, bei der sie die jüngste
aller Teilnehmerinnen war, erreichte die
deutsche Gruppe Rang neun im Mehrkampf, im Keulenfinale sprang Platz
sieben heraus. „Wir hoffen sehr darauf,
dass viele Zuschauer kommen und uns
hier unterstützen“, sagt Khmelnytska.
Anders als in vielen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, wo Rhythmische
Sportgymnastik Hallen füllen kann, ist
die Aufmerksamkeit hierzulande eher
mäßig.
Was frustrierend ist. Um die Zuschauer zu begeistern, müssen die Gymnastinnen ihr Programm jedes Jahr neu einstudieren. Zu ausgewählter Musik müssen
sie dann nicht nur sich selbst grazil
bewegen. Sie müssen auch die fünf üblichen Geräte Reifen, Keulen, Seile,
Bänder und Bälle sinnvoll einsetzen und
dabei stets freundlich dreinblicken. Und
am Ende entscheiden dann immer die
Punktrichter, ob sich die Plackerei auch
wirklich gelohnt hat.

Anzeigen

Mit dem Bus zum Polenmarkt
MARZAHN/ LICHTENBERG. Zwischen Berlin und Hohenwutzen gibt
es eine neue Buslinie: Dreimal am Tag
verkehren die Shuttle zwischen den Straßenbahnstationen Allee der Kosmonauten/ Rhinstraße und dem Polenmarkt
Hohenwutzen. Dort erwartet die Berliner ein Einkaufsparadies. An mehr als
700 Marktständen kann nach Herzenlust geshoppt werden – und das zu ungewöhnlich günstigen Preisen.
Der Polenmarkt Hohenwutzen wartet
mit einer großen Vielfalt an Verkaufsständen auf. Das Angebot reicht von frischem Obst und Gemüse über Kleidung
bis hin zu regionalen Wurstwaren und
Käsespezialitäten. Besonders günstig
sind Zigaretten, die im Gegensatz zu
Deutschland nur die Hälfte kosten. Jeder
Fahrgast darf bis zu vier Stangen zollfrei
nach Deutschland einführen. Zwischendurch können sich die Kunden in einem
der Restaurants bei deftiger Hausmannskost stärken oder einen der Frisöre besuchen.
Hin- und Rückfahrt können flexibel
gewählt werden. Der erste Bus startet ab

Tanzunterricht in königlicher Atmosphäre
Tanzschule im Gesellschaftstanz
im Schloss Friedrichsfelde

Das speziell entwickelte Kursprogramm für
Paare ist so abgestimmt, dass mit viel Spaß
Grundschritte und leichte Figuren im Gesellschaftstanz vermittelt werden. Der Kurs wird
durch den ADTV-Tanzlehrer Heiko Lekutat und
den Studienrat Jürgen Lekutat angeboten.

Mehr als 700 Marktstände prägen des Bild
des Polenmarkts Hohenwutzen. An kalten
Tagen locken die beheizten Hallen zum
Einkaufsbummel.
Berlin um 9 Uhr, der letzte Bus tritt seine
Heimfahrt um 16.45 Uhr in Hohenwutzen an. Der Fahrpreis beträgt 8 Euro pro
Person für die Hin- und Rückfahrt, darin enthalten ist ein Verzehrbon in Höhe
von 2 Euro für eines der Restaurants.
Leser des Bezirks-Journals zahlen im
Rahmen einer besonderen Aktion nur 6
Euro! Den Coupon finden Sie auf der
Titelseite.

Infos: www.hohenwutzen.de

Gelernt werden im Grundkurs an 10 Terminen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Discofox, ChaCha,
Rumba und Jive. Die Kosten liegen pro Person bei
115 Euro für 10 Kurseinheiten á 75 Minuten.
Montagskurs: ab 12. Januar 2015, 18.30 Uhr
Dienstagskurs: ab 13. Januar 2015, 18.30 Uhr
Anmeldung nur paarweise unter Tel. 51 53 14 07
oder info@schloss-friedrichsfelde.de
www.schloss-friedrichsfelde.de

Ihre Anzeige fehlt?
Unser Team berät Sie gern! Tel. (030) 55 49 96 55
E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de

Bezirks-Sport

Dezember 2014/ Januar 2015 | Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf

15

Der Dorfverein am Rande der Stadt

Eintracht Mahlsdorf hat sich dank solider Arbeit in der Spitzenregion der Berlin-Liga etabliert.
von Benedikt Paetzholdt

W

enn es im Amateur-Fußball
einen Inbegriff für eine Konstante gibt, dann ist das Eintracht Mahlsdorf. Sechs Mal in Folge
beendete „DER Fußballverein im Osten“ – so bezeichnet sich der Klub gerne selbst – die Saison in der sechstklassigen Berlin-Liga unter den fünf besten
Mannschaften in der Tabelle. Und auch
in dieser Saison ist man wieder auf dem
besten Weg dorthin. Trainer Thorsten
Boer sagt: „Im Rahmen unserer Möglichkeiten spielen wir auf einem wirklich
guten Niveau.“
Nur zwei Teams sind in der Tabelle etwas enteilt, Tennis Borussia (TeBe) und
Tasmania Berlin. In Mahlsdorf macht
sich auch keiner Illusionen, diese Mannschaften noch abfangen zu können. „Das
ist David gegen Goliath“, sagt Präsident
Thomas Loest über das Verhältnis zu
TeBe, die sich vor gar nicht so vielen Jahren sogar noch im Profifußball tummelten. „Die haben ganz andere Ziele.“ Und
auch Tasmania, dessen Vorgängerverein
als schlechtester Klub der Bundesligageschichte gilt, habe sich gut entwickelt.
Der Aufstieg in die Oberliga NOFVNord hat hier am Rosenhag ohnehin
nicht die ganz große Priorität. „Wir machen uns hier überhaupt keinen Druck“,
erklärt Loest. „Die wirtschaftliche und
die sportliche Entwicklung müssen immer miteinander im Einklang stehen.“
Man gefällt sich in der Rolle des erfolgreichen Außenseiters. „Wir sind ein Dorfverein, der eben am Rand der Großstadt
liegt“, weiß Loest. Bei Auswährtsfahrten
in Staaken werden pro Anreiseweg schon
mal 60 Kilometer zurückgelegt.
Im Gegensatz zu manch anderem
Klub hält sich die Fluktuation innerhalb der Mannschaft in Grenzen. „Wir
arbeiten hier sehr kontinuierlich mit Eigengewächsen“, sagt Sven Orbanke, der
die erste Mannschaft zusammen mit
Boer trainiert. „Wir sind hier eine feste
Größe in der Region.“ 19 Nachwuchsmannschaften zählt der Klub insgesamt.
So entstehen natürlich Loyalitäten. Der
umworbene Top-Torjäger Christoph
Zorn hält dem Klub trotz Abwerbungsversuchen seit Jahren die Treue.
„Unsere Entwicklung ist schon aller
Ehren wert“, lobt Präsident Loest den
Klub. „Wir spielten früher in der untersten DDR-Spielklasse, heute spielen
wir in der höchsten Spielklasse Berlins.“
Loest ist fest davon überzeugt, dass seine
Mannen locker die spielerische Qualität
von Oberliga-Fußballern besitzen.
Wie viele Ausbildungsklubs spüren
natürlich auch die Mahlsdorfer die ungleichen Kräfteverhältnisse. „Hertha und
Union holen überall die besten Spieler
weg“, sagt Loest. Im Mahlsdorfer Fall
trifft das zum Beispiel auf Björn Jopek
zu, der mit sieben Jahren von Union
abgeworben wurde. Wie schnell dabei
Träume platzen können, zeigte sich bei
Christian Preiß. Der einstige EintrachtSpieler zählte zu Deutschlands begnadetsten Nachwuchskickern, spielte sogar

in der U18-Nationalmannschaft. Den
Sprung von Herthas zweiter Mannschaft
in die erste schaffte er aber nicht.
Obwohl es genügend Beispiele gibt,
wie schnell der Traum vom großen Fußballgeschäft platzen kann, zieht es junge Spieler immer früher weg von ihrem
Heimatverein und hin zu den Großen im
Geschäft. Ein Ziel der Mahlsdorfer Vereinsphilosophie sei es deshalb, Spieler
ohne die ganz große Karriereperspektive
auch wieder zurückzuholen. Bei Preiß ist

das nicht gelungen. Der spielt heute beim
BFC Dynamo in der viertklassigen Regionalliga. Im Achtelfinale des Berliner
Pokals kehrt er am 14. Dezember somit
an seine Ausbildungsstätte zurück.
Für Eintracht Mahlsdorf ist dieses Spiel ein absolutes Highlight. Wer
träumt schließlich nicht davon, mal
den großen Favoriten zu ärgern. Was
bei Pokalspielen alles möglich ist, weiß
Trainer Boer. Bei TeBe und dem Chemnitzer FC brachte er es auf 85 Spiele in

der 2. Bundesliga und neun Einsätze im
DFB-Pokal. „Ich hab‘ schon gegen Bundesligisten gewonnen und bin gegen AKreisligisten ausgeschieden.“ Ein Sieg
gegen den BFC wäre für ihn der ideale
Jahresabschluss. Am besten mit entsprechender Unterstützung von den Fans. Zu
Ligaspielen finden zwischen 50 und 400
Zuschauer den Weg zum Sportplatz am
Rosenhag. Am Sonntag dürfen es gerne
ein paar mehr sein. Anpfiff ist um 13
Uhr.
Anzeige

UNGLAUBLICH ABER WAHR
Unglaublich günstige Angebote, wahrhaft attraktive Autos!

CH!
UNGLAUBLIICH

UNGLAUBLICH!
BLICH!

UNGLAUBLIC
CH!

19.990 €

15.990 €

7.490 €

Der Mitsubishi OUTLANDER 2.0
MIVEC ClearTec 2WD **

Der Mitsubishi ASX 1.6 MIVEC
ClearTec 2WD ***

Der Mitsubishi Space
Star 1.0 ****

Abb. zeigt Ausstattungsvariante TOP mit Extra-Paket ****
Abb. zeigt Ausstattungsvariante PLUS 4WD **
AUCH ALS
SONDERMODELL:

Abb. zeigt Ausstattungsvariante PLUS ***

Aber wahr:

Aber wahr:

Der ef¿ziente Familien-SUV
Klimaautomatik
Ladevolumen bis zu 1.754 l
Multifunktionslenkrad
Tempoautomatik inkl.
Geschwindigkeitsbegrenzer

Der zuverlässige
Kompakt-SUV

Der ASX erreicht im GTÜ Report
der AUTO ZEITUNG1 den 2. Platz.

1. Mercedes-Benz GL-Klasse
2. Mitsubishi ASX

Klimaanlage
Fahrer-Knieairbag 3. AUDI Q3
Radio-CD-/MP3-Kombination
Berganfahrhilfe (HSA)

SPACE STAR
DIAMANT EDITION

Aber wahr:
Der wendige City-Flitzer
5 Türen
6 Airbags
geringer Benzinverbrauch
kleinster Wendekreis seiner
Klasse

* 5 JAHRE GARANTIE-PAKET: 3 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km, 2 Jahre Anschlussgarantie bis 150.000 km gem.
Bedingungen der CarGarantie, 5 Jahre Mobilitätsgarantie gem. den jeweiligen Bedingungen der Allianz Global Assistance.

Messverfahren VO (EG) 715/2007 (EURO 5):
**** Outlander 2.0 MIVEC ClearTec 2WD, Verbrauch (l/100 km) innerorts 8,7 / außerorts 5,7 / kombiniert 6,8 / CO2-Emission
kombiniert: 157 g/km / Effizienzklasse D.
Outlander Gesamtverbrauch: kombiniert 6,8 – 4,8 l/100 km / CO2-Emission kombiniert 159 – 126 g/km / Effizienzklasse D/C/B.
**** ASX 1.6 MIVEC ClearTec 2WD, Verbrauch (l/100 km) innerorts 7,4 / außerorts 4,9 / kombiniert 5,8 / CO2-Emission
kombiniert: 133 g/km / Effizienzklasse C.
Space Star Gesamtverbrauch: kombiniert 4,4 – 4,0 l/100 km / CO2-Emission kombiniert 101 – 92 g/km / Effizienzklasse B.
**** Space Star 1.0, Verbrauch (l/100 km) innerorts 5,0 / außerorts 3,6 / kombiniert 4,2 / CO2-Emission kombiniert: 96 g/km /
Effizienzklasse B.
ASX Gesamtverbrauch: kombiniert 5,8 – 5,4 l/100 km / CO2-Emission kombiniert 153 – 133 g/km / Effizienzklasse C/B.
1

AUTO ZEITUNG Gebrauchtwagen Ratgeber 2015, SUV/Geländewagen, 1-3 Jahre, vom 17.09.2014.

Autohaus Marzahn GmbH
Wolfener Str. 13 a, 12681 Berlin
Telefon 030/9369160
www.autohaus-marzahn.de

16 Bezirks-Navigator

Bezirks-Journal Marzahn-Hellersdorf | Dezember 2014/ Januar 2015

Der Augenblick: WINTERBRAUN

POLITIK VOR ORT
Wolfgang Brauer, MdA, DIE LINKE:
Bürgersprechstunde am 16. Dezember von 18 bis 20 Uhr, Abgeordnetenbüro Havemannstraße 24, 12689
Berlin.
Regina Kittler, MdA, DIE LINKE, und
Dagmar Pohle, stellv. Bezirksbürgermeisterin: Bürgersprechstunde
am 17. Dezember von 10 bis 11 Uhr,
Abgeordnetenbüro am Helene-WeigelPlatz 7, 12681 Berlin. Anmeldung:
Tel. (030) 54 98 03 22.

Alles, was Marzahn-Hellersdorf in
den kommenden vier Wochen bewegt. Kurz. Bündig. Kompakt.
Senden Sie uns Ihre Infos!
E-Mail: redaktion@bezirks-journal.de
Sie haben einen Themenvorschlag für uns,
kennen eine interessante Persönlichkeit
oder wollen uns auf einen Geheimtipp aufmerksam machen? Unsere Redaktion freut
sich auf Ihren Anruf: Tel. (030) 55 49 96 56

Das Grün des Sommers weicht dem Braun des Winters. Doch auch diese Jahreszeit hat ihren Reiz, wie man im Marzahner Nordwesten sehen kann. Dort
wurden die Innenhöfe rund um die Alfred-Döblin-Straße mit Gräsern bepflanzt,
die zu jeder Jahreszeit eine Zierde darstellen. 
MARCEL GÄDING

Finanzverwaltung sucht Azubis
MARZAHN. Berlins Finanzämter suchen Nachwuchs: In den kommenden
beiden Jahren sollen jeweils 150 junge
Menschen ausgebildet werden, teilt die
Senatsverwaltung für Finanzen mit. Gesucht werden Azubis für die sogenannte
Laufbahngruppe 1 (zweijährige Ausbildung mit mindestens mittlerem Schulabschluss) sowie die Laufbahngruppe 2
(dreijähriges duales Studium mit mindestens Fachhochschulreife.

Die Praxisphasen werden die Auszubildenden in den Berliner Finanzämtern
absolvieren. Bewerbungsunterlagen können online über das neue „E-Recruitment-Verfahren“ eingereicht werden.
In diesem Rahmen gibt es auch digitale
Vortests und Online-Assessments. Die
Bewerbungen werden bis zum 15. Januar entgegengenommen. Die Ausbildung
beginnt im Herbst 2015. Infos unter
http://in.berlin.de/ausbildung (bzj.)

Englisch lernen an der VHS
MARZAHN-HELLERSDORF. An der
Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf
beginnen im Januar im Rahmen sogenannter Bildungsurlaubsseminare neue
Englisch-Kurse. Der erste Kurs „Englisch A2.1 - Elementary Level“ startet
am 5. Januar und erstreckt sich über
zwei Wochen. Am 12. Januar startet
„Englisch A1.3 für Alltag und Beruf“
und am gleichen Tag „Englisch B1 - Intermediate: Grammar and Vocabulary“.

Auffrischungs- und Erweiterungskurse werden auch in Französisch angeboten. Der Kurs „Französisch A1 für Alltag und Beruf“ beginnt am 19. Januar,
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Teil 2 des Kurses startet am 26. Januar. Die Kosten bewegen sich zwischen
37,35 Euro und 94,50 Euro. Arbeitnehmer erhalten für diese Kurse bezahlten
Bildungsurlaub. Informationen unter
Tel. (030) 9 02 93 25 90. (bzj.)

Manuela Schmidt, MdA, DIE LINKE:
Bürgersprechstunde am 19. Dezember zwischen 10 und 12 Uhr, Ort:
Abgeordnetenbüro am Helene-WeigelPlatz 7, 12681 Berlin.
Sven Kohlmeier, MdA, SPD: montags, 19 Uhr, Bürgersprechstunde im
Restaurant „Zum Oberfeld“, Zanderstraße 27, 12621 Berlin, sowie freitags um 10 Uhr, Bürgerbüro, HeinrichGrüber-Straße 8, 12621 Berlin.

Neues Stadtteilbüro an
der Wuhlestraße
BIESDORF. An der Wuhlestraße 19
D öffnet am 16. Dezember um 14 Uhr
ein Stadtteilbüro. Wie der Trägerverein
BALL e.V. mitteilte, soll es Anlaufstelle
für die Anwohner in Biesdorf-Nord und
aus dem Cecilienviertel sein. Das Stadtteilbüro versteht sich als Beratungs- und
Informationsstelle für kulturelle Angebote ebenso zu Fragen des Bürgerhaushalts.
Öffnungszeiten: Di 12-17 Uhr, Do 10-12
Uhr. (bzj.)

Kinder-Oma-OpaWeihnachtsfest
HELLERSDORF. Die „Kiste“ lädt am
14. Dezember von 14 bis 18 Uhr zum
Kinder-Oma-Opa-Weihnachtsfest ein.
Gezeigt wird der Film „Die Legende
vom Weihnachtsstern“, das Papiertheater „Frau Kaffeekanne und Herr Kullerkeks“, etc. Ort: Heidenauer Str. 10. (bzj.)

das nächste

Bezirks-Journal


erscheint am 8. Januar 2015

Gern beraten wir Sie über Möglichkeiten, effektiv zu werben. Rufen SIe uns an oder
mailen Sie uns: Tel. (030) 55 49 96 55 | E-Mail: anzeigen@bezirks-journal.de
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.